Terroranschlag in Stockholm
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Terroranschlag in Stockholm

  • Unterschiedliche Angaben über Opferzahlen

    Die schwedischen Gesundheitsbehörden sprechen von einem Todesopfer und 15 zum Teil schwer Verletzten - darunter mehrere Kinder. In anderen Quellen ist von zwei beziehungsweise fünf Todesopfern die Rede.
    Mehrere schwedische Zeitungen berichten dagegen unter Berufung auf die Nachritenagentur "TT" von vier Todesopfern.
  • Die schwedische Polizei hat die Festnahme einer verdächtigen Person im Zusammenhang mit dem Lkw-Anschlag in Stockholm bestätigt. 
    Diese könne in die Todesfahrt eines gestohlenen Brauereilastwagens verwickelt sein, teilte die Polizei am Freitagabend mit. Zuvor hatte sie mit Fotos nach einem Mann mit hellgrünem Kapuzenpullover gefahndet.

  • Auch ein Polizeisprecher gibt die Zahl der Todesopfer nun mit vier an. Zwölf weitere Menschen sollen nach seinen Angaben bei dem Anschlag verletzt worden sein.
  • Verdächtiger identifiziert
     
    Die schwedische Polizei hat den festgenommenen Mann identifiziert. Das bestätigte ein Sprecher auf einer Pressekonferenz. Die Person stimme mit dem Mann überein, der auf einem Bild unweit des Tatorts aufgetaucht war. Ob es sich um den Täter handelt, ist jedoch unklar. 
    Der festgenommene Mann hat sich nach Angaben der Polizei am Abend in einem Laden auffällig verhalten. Deshalb sei eine Polizeistreife auf ihn aufmerksam geworden und habe ihn festgenommen. 
  • Polizei: Verdächtiger ist nicht der Attentäter
     
    Nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Ein am Freitagabend in einem Vorort von Stockholm festgenommener Mann ist nicht der Attentäter, der den Lkw durch eine Menschenmenge in der Innenstadt gesteuert hat, erklärt ein Polizeisprecher bei einer Pressekonferenz.
     
    Er ähnele zwar dem Mann, der von einer Überwachungskamera nahe dem Tatort gefilmt worden war, habe aber den Lkw nicht gelenkt.
    von Stefan Rook bearbeitet von Daniel Fersch 4/7/2017 7:53:14 PM
  • Schweden verstärkt Grenzkontrollen

    "Wir haben heute Abend beschlossen, die Grenzkontrollen zu verstärken", sagte Ministerpräsident Stefan Löfven am Freitagabend.. "Ihr könnt nicht über unser Leben bestimmen. Ihr werdet niemals gewinnen", sagte er an Terroristen gerichtet.
  • "Schweden wird sich nicht durch diese abscheulichen Mörder einschüchtern lassen"
     
    Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven hat den Anschlag von Stockholm als verabscheuungswürdige Tat verurteilt. "Schweden wird sich nicht durch diese abscheulichen Mörder einschüchtern lassen", sagte er am Freitagabend. "Es fühlt sich so furchtbar an, was passiert ist. Unschuldige Menschen sind getroffen worden." Ziel des Terrorismus sei es, die Demokratie zu untergraben. "Aber so ein Ziel wird in Schweden nie erreicht werden."
  • Ministerpräsident Stefan Löfven hat den Anschlagsort in Stockholm besucht und Rosen niedergelegt. (Foto: Reuters)
     
  • Wir verabschieden uns für heute und bedanken uns für Ihr Interesse.
  • Mann wegen "Terrorakts" in Gewahrsam

    Nach dem Lkw-Angriff in Stockholm ist am frühen Morgen ein Mann wegen des Verdachts eines "Terroraktes" in Gewahrsam genommen worden. Bei dem Verdächtigen handele es sich um den um Freitagabend in Märsta im Norden von Stockholm festgesetzten Mann, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Zeitung "Aftonbladet" zufolge handelt es sich um einen 39-jährigen Usbeken, der ein Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sei.

    Der Mann stehe unter dem Verdacht "des Mordes durch einen Terrorakt", sagte Sprecherin Karin Rosander weiter. Sie machte keine Angaben dazu, ob es sich bei dem Mann um den Fahrer des Lkw handelt. Die Staatsanwaltschaft machte auch keine näheren Angaben zur Identität des Mannes, aber seine Personenbeschreibung passt auf die eines am Anschlagsort gefilmten Mannes, der zur Fahndung ausgeschrieben wurde.

  • Video zeigt Fahrt des Todes-Lkw

    Video zeigt Fahrt des Todes-Lkw


    Die Überwachungskameras eines Geschäfts in der Stockholmer Fußgängerzone haben die Fahrt des Lkw aufgezeichnet. Das Video wurde von der Boulevardzeitung "Expressen" auf Twitter veröffentlicht.

     

     

    Die Überwachungskameras eines Geschäfts in der Stockholmer Fußgängerzone haben die Fahrt des Lkw aufgezeichnet. Das Video wurde von der Boulevardzeitung "Expressen" auf Twitter veröffentlicht.
    Video zeigt Fahrt des Todes-LDie Überwachungskameras eines Geschäfts in der Stockholmer Fußgängerzone haben die Fahrt des Lkw aufgezeichnet. Das Video wurde von der Boulevardzeitung "Expressen" auf Twitter veröffentlicht.
      
     
  • Zweiter Verdächtiger gefasst

    Die Polizei hat in Verbindung mit dem Attentat einen zweiten Mann festgenommen. Er wurde am Abend im Stockholmer Vorort Hjulsta gefasst. Die Behörden wollten sich nicht dazu äußern, ob er mit dem Anschlag zu tun hat. Dem Sender SVT zufolge gibt es aber eine mögliche Verbindung zum ersten Verdächtigen.

    Dieser wurde in Märsta im Norden von Stockholm festgenommen und befindet sich wegen des Verdachts "des Mordes durch einen Terrorakt" in Gewahrsam. Der Zeitung "Aftonbladet" zufolge handelt es sich um einen 39-jährigen Usbeken, der ein Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sei. Seine Personenbeschreibung passe auf die eines am Anschlagsort gefilmten Mannes, der zur Fahndung ausgeschrieben worden war, so die Staatsanwaltschaft.

    Mit diesem Foto suchte die Polizei nach dem Hauptverdächtigen.
     
  • Hier wird der Terror-Lkw abgeschleppt

    Ein Polizist bewacht den Abtransport des Lkw.
    Ein Terrorist war mit dem gestohlenen Lieferwagen in die Fußgängerzone gerast.
    Die Innenstadt Stockholms blieb am Morgen weiter abgesperrt.
     
  • Polizei: Verhafteter soll Lkw gesteuert haben

    Die schwedische Polizei geht davon aus, dass der unter Terrorverdacht festgenommene Mann den Lastwagen bei dem Anschlag in Stockholm steuerte. "Wir haben den Verdacht, dass der Mann, der festgenommen wurde, der Angreifer ist", sagte Polizeisprecher Lars Byström.

  • TV-Bericht: Sprengstoff in Tatfahrzeug gefunden

    Die Ermittler haben offenbar in dem Tatfahrzeug Sprengstoff gefunden. Dieser sei in einer Tasche entdeckt worden, berichtete der staatliche Sender SVT unter Berufung auf Polizeikreise. Der Chef der schwedischen Sicherheitspolizei sagte dazu dem Sender TV4, er könne das nicht bestätigen.
  • Ermittler kündigen Pressekonferenz an

    Die schwedische Polizei will sich um 13.30 Uhr bei einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Entwicklung zum Lkw-Anschlag in Stockholm äußern.
  • Prinzessin Victoria besucht Anschlagsort

    Schwedens Kronprinzessin Victoria (39) und ihr Mann Prinz Daniel (43) haben am Tag nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm in der Nähe des Tatorts rote Rosen niedergelegt. "Ich fühle große Trauer und Leere", sagte die Thronfolgerin laut der Boulevardzeitung "Aftonbladet". "Aber ich fühle trotzdem eine Stärke, denn die Gesellschaft hat mit enormer Kraft gezeigt, dass wir uns dem hier entgegensetzen." 
     
    Auf die Frage eines Reporters, wie das Land durch diese schwere Zeit kommen solle, antwortete Victoria demnach: "Zusammen."
     
     
  • Zehn Verletzte werden noch behandelt

    Die Gesundheitsbehörde hat ihre Angaben über die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Verletzten auf zehn korrigiert. Ein weiterer Patient in einem Krankenhaus sei dem Vorfall zugeordnet worden, sagte eine Sprecherin. Ursprünglich war am Morgen von neun in Krankenhäusern behandelten Patienten die Rede gewesen.
     
    Vier der Patienten sind den Angaben zufolge schwer verletzt, zwei von ihnen lagen am Samstag noch auf der Intensivstation. Unter den zehn Verletzten sei auch ein Kind, so die Sprecherin. "Es ist aber nicht schwer verletzt."
  • Polizei bestätigt Fund von "verdächtigem Gegenstand"

    Nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm hat die Polizei in dem Fahrzeug einen Gegenstand gefunden, "der dort nicht hingehörte". Das sagte Reichspolizeichef Dan Eliasson bei einer Pressekonferenz.
     
    Man könne aber noch nicht sagen, ob es sich bei dem Fund um einen Sprengsatz mit einer brennbaren Substanz handele. Das solle nun eine Untersuchung klären, so Eliasson.
     
    Polizisten bewachen eine Straße in der Innenstadt Stockholms.
     
  • Mutmaßlicher Attentäter ist Usbeke

    Der mutmaßliche Lkw-Attentäter von Stockholm ist ein 39-jähriger Usbeke, teilte die schwedische Polizei mit. Schwedische Medien hatten zuvor berichtet, der festgenommene Verdächtige sei ein Anhänger des Islamischen Staats (IS).
  • Mehrere Täter möglich

    Die Polizei in Stockholm schließt nicht aus, dass an dem Lkw-Anschlag mit vier Toten mehrere Täter beteiligt waren. "Wir können weiter nicht ausschließen, dass mehr Personen in die Attacke verwickelt sind", sagte der Chef der Reichspolizei Dan Eliasson. Es werde weiter ermittelt.

    von Daniel Fersch bearbeitet von Lukas Martin, t-online.de 4/8/2017 12:17:49 PM
  • Täter war den Behörden bekannt

    Der Chef des Inlandsgeheimdienstes Sapo, Anders Thornberg, sagte, der Festgenommene sei seiner Behörde zwar bekannt, jedoch nicht Gegenstand von laufenden Ermittlungen gewesen.
  • Opfer werden identifiziert - eine Belgierin darunter

    Inzwischen sind drei der vier Todesopfer identifiziert worden. Ihre Angehörigen seien informiert, sagte ein Polizeisprecher im schwedischen Fernsehen. Nähere Informationen gab er nicht.
     
    Eines der Opfer ist eine Belgierin. "Wir haben leider beim Attentat von Stockholm eine Landsmännin verloren", teilte Außenminister Didier Reynders auf Twitter mit. "Ich drücke ihrer Familie und ihren Angehörigen mein Beileid aus."
  • Ein Kind unter den Todesopfern

    Unter den Terror-Opfern ist offensichtlich ein Kind. Es war auf dem Rückweg von der Schule und wollte in die U-Bahnstation gehen, als der Lkw heranraste. Das berichten schwedische Medien.
    von Lukas Martin, t-online.de bearbeitet von Daniel Fersch 4/9/2017 10:50:19 AM
  • Polizei: Attentäter war untergetaucht

    Der mutmaßliche Lkw-Attentäter von Stockholm ist nach Angaben der schwedischen Polizei ein abgelehnter Asylbewerber. Der Festgenommene habe 2014 eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden beantragt, im Juni 2016 habe die Migrationsbehörde entschieden, ihn auszuweisen. Da er das Land nicht verlassen habe, hätten die Behörden ihn gesucht.
     
    von Daniel Fersch bearbeitet von Stefan Rook 4/9/2017 11:09:32 AM
  • Ermittler suchen nach Hintermännern

    Die schwedische Polizei sucht nach möglichen Helfern des mutmaßlichen Attentäters. "Ungefähr fünf" Personen halte man derzeit fest, sagte Jan Evensson von der Stockholmer Polizei. Etwa 500 Menschen habe man befragt. Polizeisprecher Jonas Hysing sagte, es gebe keine konkreten Hinweise auf weitere Anschläge. "Wir arbeiten eng mit Europol und Interpol zusammen."

    Mitarbeiter der Spurensicherung am Anschlagsort
     
  • Weitere Person festgenommen

    Die Polizei hat in Zusammenhang mit dem Lkw-Anschlag am Morgen eine zweite Person unter Terror- und Mordverdacht festgenommen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Details zu der Festnahme wollte die Behörde zunächst nicht bekanntgeben.

  • Schweden will konsequenter abschieben


    Nach dem Lkw-Anschlag von Stockholm dringt Schwedens Regierungschef Stefan Löfven auf eine konsequentere Abschiebepraxis. Dem mutmaßlichen Attentäter war nach Behördenangaben 2016 eine Aufenthaltsgenehmigung versagt worden. Er hätte das skandinavische Land verlassen müssen, tauchte aber unter. «Das frustriert mich», sagte der Sozialdemokrat Löfven am Sonntag bei einem Kongress seiner Partei in Göteborg. Ein Nein müsse eine Abschiebung zur Folge haben. «Wir müssen die Möglichkeiten verbessern, das durchzusetzen.»

  • In der Nähe des Anschlagsortes versammelten sich am Sonntagnachmittag Tausende zu einer «Liebes-Kundgebung». Um 14.53 Uhr, der Uhrzeit des Anschlags vom Freitag, war es auf dem Platz komplett still. Viele hielten sich an den Händen und weinten. Am Montag soll es eine landesweite Schweigeminute geben. (Foto: Reuters)
     
  • Unheimliche Stille um 14.53 Uhr

    Ein Blumenmeer erstreckt sich über die Treppen hinunter zum Sergels Torg. Zu dem Platz mitten in Stockholm ist am Sonntagnachmittag fast kein Durchkommen. Tausende Menschen stehen hier zusammen, einige weinen leise. Margareta Sjöberg hält selbstgepflückte Anemonen in der Hand. «Ich hatte das Gefühl, es wäre wichtig, hier unter meinen Landsleuten zu sein», sagt sie. Die Frühlingssonne strahlt vom Himmel, als wollte sie das Dunkel verdrängen, das ein blutiger Anschlag am Freitagnachmittag über die schwedische Hauptstadt gebracht hatte.
    Der Sergels Torg mit seinem Eingang zur U-Bahn ist nur einen Katzensprung von der belebten Einkaufsstraße Drottninggatan entfernt, in der ein Lastwagen in Menschen gefahren war und vier Menschen getötet hatte. «Es war so schrecklich», sagt John Ronnblom, ein Rentner, der eigentlich mit seiner Frau nach Finnland reisen wollte, um ihren 87. Geburtstag zu feiern. Doch nach der Attacke sagen die beiden den Trip ab. Hier zu sein, ist für sie jetzt wichtiger.
    Diesen Gedanken teilen viele Stockholmer und Touristen, die sich zu einer «Liebes-Kundgebung» auf dem Platz versammelt haben. «Toll, dass die Leute sich getraut haben, hier raus zu kommen und zu zeigen, dass wir zusammen sein wollen», sagt Teddy, der mit Freunden gekommen ist.
    Um genau 14.53 Uhr, dem Zeitpunkt des Anschlags am Freitag, ist es auf dem Platz für eine Minute fast unheimlich still. Ein kleiner roter Luftballon in Herzform flattert langsam aus den Händen eines Besuchers gen Himmel. Die Hauptstädter erinnern sich an die vier Todesopfer, zwei Menschen aus Schweden, einer aus England und eine Belgierin. Viele nehmen sich in den Arm, manche haben die Blicke gesenkt. Sie wollen gemeinsam dem Terror trotzen, und das verarbeiten, was ihnen immer noch unwirklich erscheint.
  • Landesweite Schweigeminute

    Mit einer landesweiten Schweigeminute wollen die Schweden am Montag der Opfer des Lkw-Anschlags in der Hauptstadt Stockholm gedenken. Am Mittag um 12.00 Uhr soll das öffentliche Leben in dem skandinavischen Land für eine Minute ruhen, wie Ministerpräsident Stefan Löfven angekündigt hat.
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