Terrorangriff in Paris
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Terrorangriff in Paris

Bei mehreren, parallel durchgeführten Angriffen im Stadtzentrum von Paris hat es viele Tote und Verletzte gegeben. Wir geben hier eine Zusammenfassung der sich überstürzenden Ereignisse und tickern die neuesten Meldungen und Bilder vom Geschehen.

  • Mutmaßlicher Drahtzieher der Pariser Anschläge angeblich tot

    Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, ist tot.
    Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Geheimdienstmitarbeiter.

    Demnach starb er bei der Polizei-Razzia am Morgen im Pariser Vorort Saint-Denis. Bisher war hier nur von zwei unidentifizierten Toten die Rede gewesen: einer Frau, die sich selbst in die Luft gesprengt hatte, und einem Mann, der von Granaten und Kugeln getötet worden sei.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft sprach auf einer Pressekonferenz am Abend nur über die Festgenommenen und erklärte, Abaaoud sei nicht unter ihnen gewesen - und auch nicht der international gesuchte Terrorverdächtige Salah Abdeslam.

    Die Polizei hatte am frühen Morgen eine Wohnung in Saint-Denis gestürmt, in der sie Tatverdächtige vermutete. Zeugenaussagen und eine Telefonüberwachung hatten die Ermittler auf diese Spur geführt. Die ausgehobene Terrorzelle sei bereit gewesen, erneut zuzuschlagen - angeblich im Geschäftsviertel La Defense.

    Acht Verdächtige wurden bei dem siebenstündigen Einsatz festgenommen, der gegen 4:20 Uhr begonnen hatte. Anwohner wurden nicht verletzt, Tausende konnten aber teils stundenlang nicht aus ihren Wohnungen. Viele mussten anschließend psychologisch betreut werden. Berichten zufolge wurde zeitweise über eine Stunde lang ohne Unterbrechung geschossen.

    Insgesamt waren 110 Elitepolizisten an dem Einsatz beteiligt. Sechs von ihnen wurden leicht verletzt.
    von Bernhard Vetter, t-online.de bearbeitet von Tobias Möllers 11/18/2015 8:18:23 PM
  • "Bild': Mehrere Bomben sollten bei Länderspiel explodieren

    Beim für gestern geplanten Fußball-Länderspiel Deutschland-Niederlande in Hannover drohten nach Informationen von "Bild.de" mehrere Bomben zu explodieren. Die Online-Ausgabe der Zeitung zitierte aus einem Geheimpapier des Verfassungsschutzes für Innenminister Thomas de Maizière (CDU), das auf Informationen eines ausländischen Geheimdienstes basiere.

    Darin heißt es: "Eine Gruppe von mehreren Angreifern plant das Fußballspiel zwischen Deutschland und Holland anzugreifen. Der Angriff wird mit mehreren Sprengsätzen innerhalb des Stadions erfolgen. Zudem soll eine Bombe in der Stadt Hannover detonieren."

    Weiter heiße es in dem Papier: "Die Sprengsätze werden in einem Rettungswagen ins Stadion geschmuggelt. Der Anführer der Gruppe wird im Stadion anwesend sein. Seine Aufgabe ist es, den Anschlag zu filmen. Nach Mitternacht ist ein weiterer Anschlag am Bahnhof Hannover geplant."

    Auch nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" hatte die Polizei konkrete Hinweise auf mehrere Attentäter. Dem Vernehmen nach solle es sich um vier Männer und eine Frau gehandelt haben, schreibt das Blatt. Die Attentäter sollen am Dienstag in der Stadt auf der Suche nach Anschlagszielen gewesen sein.

    Nach offiziellen Darstellungen wurde bisher kein Sprengstoff in oder am Stadion gefunden.
    Festnahmen gab es auch nicht. "Wir wissen bis heute nicht, ob der Hinweis so zutraf", sagte De Maizière in der Sendung "ZDF spezial".

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