Sturmtief Xavier Newsblog
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Sturmtief Xavier Newsblog

Wir informieren Sie über alle Entwicklungen rund um das Sturmtief über Deutschland.

  • Politik-Expertin und Journalistin stirbt bei Sturm-Unfall
     
    Sylke Tempel zu Gast bei der ARD-Talksendung "Anne Will" im Februar 2017. (Archivbild: dpa)
     

    Die Journalistin und Politik-Expertin Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik" (IP) und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), ist beim Sturm "Xavier" ums Leben gekommen. Die Journalistin kam während des Sturms ums Leben, der am Donnerstag über die Hauptstadt zog, teilten das Auswärtige Amt und die DGAP am Freitag in Berlin mit.
     
    Nach Angaben der Feuerwehr war sie aus ihrem Auto gestiegen, um ein Hindernis aus dem Weg zu räumen. Dabei wurde sie von einem umstürzenden Baum getroffen. Laut einem Bericht der "B.Z." war Tempel auf dem Rückweg von einer Veranstaltung, an der auch Außenminister Sigmar Gabriel teilnahm, als der Unfall passierte.
     
    Die 54-jährige Tempel sei eine außerordentliche Persönlichkeit in der außenpolitischen Debatte gewesen, so das Auswärtige Amt. Als Gesprächspartnerin in Politik und Öffentlichkeit sowie als Kommentatorin habe sie die Diskussionen in den Medien bereichert. Gabriel lobte Tempels Diskussionsbeiträge sowie ihre Fein- und Scharfsinnigkeit.
     
    Die in Bayreuth geborene Journalistin gab seit 2008 das DGAP-Organ "IP - die Zeitschrift" sowie das "Berlin Policy Journal" heraus. Davor schrieb sie unter anderem für die "Jüdische Allgemeine", das österreichische Magazin "Profil", das Schweizer Magazin "Facts" und den Berliner "Tagesspiegel". Sie war auch Buchautorin und Rezensentin.
  • Fahrgastverband fordert: Bäume und Sträucher an Bahnstrecken müssen zurückgeschnitten werden
     
    Nach dem Zusammenbruch des Bahnverkehrs in Teilen Deutschlands hat der Fahrgastverband Pro Bahn gefordert, Bäume und Sträucher entlang der Hauptverkehrsstrecken besser zu beschneiden. Bis zur Abschaffung der Dampfloks vor 40 Jahren habe es zehn Meter breite Brandschutzstreifen entlang der Gleise gegeben, die später schlichtweg zugewachsen seien, erklärte Niedersachsens Pro-Bahn-Chef Björn Gryschka. Notfalls sei auch der Gesetzgeber gefordert, um zwischen dem Naturschutz und der Verlässlichkeit der Bahn eine Neugewichtung vorzunehmen.
     
    Die Deutsche Bahn betonte, dass sie auf die klimatischen Veränderungen mit extremen Wetterlagen und gesperrten Strecken mit einem erweiterten Grünschnitt reagiere. Es seien bereits problematische Streckenabschnitte bestimmt worden, auf denen die Bäume über den üblichen sechs Meter breiten Streifen hinaus zurückgeschnitten werden.
  • Bahnstrecken von Berlin nach Westen bleiben blockiert 
     
    Auch rund einen Tag nach dem Sturm "Xavier" kann die Bahn viele Strecken noch nicht wieder freigeben. Auf einigen Routen sei am Freitag kein Zugverkehr mehr möglich, teilte die Deutsche Bahn am Nachmittag mit. Das betreffe die Strecken von Berlin nach Hannover, von Berlin nach Hamburg und von Hamburg in das Ruhrgebiet.

    Bäume, Äste und umgeknickte Masten für Signale und Oberleitungen blockierten Gleise an mehreren Hundert Stellen, berichtete das Verkehrsunternehmen. Zur Reparatur der Oberleitungen seien mehr als 100 Mitarbeiter mit 17 Spezialfahrzeugen im Einsatz.
     
    Zwischen Hamburg und Hannover sollten die ersten Züge wieder von 17.00 Uhr an fahren. ICE und Intercitys von Berlin in Richtung Frankfurt, Mannheim und München würden vorerst weit umgeleitet und hielten nicht in Kassel-Wilhelmshöhe, Göttingen, Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg. Die Strecke von Berlin nach Leipzig ist seit dem späten Vormittag wieder mit Einschränkungen befahrbar.
     
    Reisende, die ihre Fahrt nicht fortsetzen können, erhalten nach Angaben der Bahn Hotel- oder Taxigutscheine. Wer auf eine Fahrt verzichte, bekomme für das Ticket den vollen Kaufpreis wieder.
  • Facebook macht "Xavier" zum "Tropensturm"
     
    Facebook machte aus "Xavier" aus Versehen einen "Tropensturm". (Screenshot: t-online.de)
     
     
    Wegen des heftigen Herbststurms hat die Plattform ihre "Safety Check"-Funktion aktiviert, mit der Nutzer ihren Freunden signalisieren können, dass es ihnen gut geht. Dabei unterlief Facebook offenbar ein Übersetzungsfehler: In der Meldung ist anstelle eines Orkans von einem "Tropensturm Xavier" die Rede.
  • "Xavier" schüttelt Airbus A380 bei der Landung heftig durch
     
     
    Während "Xavier" tobt, wagt ein Airbus A380 die Landung auf dem Flughafen Düsseldorf. Zunächst sieht alles noch ganz normal aus, doch dann treffen heftige Windböen den Flug-Giganten. Der Airbus kommt ins Trudeln, schlingert beim Aufsetzen heftig über die Landebahn, kommt dann aber doch sicher zum Stehen. Man traut sich kaum zu fragen, wie es den Fluggästen bei dieser Landeaktion erging.
     
    Gefilmt hat die spektakuläre Landung der YouTuber "Cargospotter", der das Video auch zur Verfügung stellt. Nach seinen Informationen fand die Landung auf Landebahn 23L auf dem Flughafen Düsseldorf statt.
    von Stefan Rook bearbeitet von Daniel Fersch 10/6/2017 12:40:00 PM
  • Zwei Tote: "Xavier" wütet auch in Polen

    Das Sturmtief "Xavier" hat in Polen mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Mindestens 39 wurden während des schweren Unwetters in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verletzt, wie der polnische Innenminister Mariusz Blaszczak mitteilte.

    Polizeiangaben zufolge starb ein Mann in der westpolnischen Wojewodschaft Lebus. Er hatte sein Haus vor dem starken Wind sichern wollen und war dabei vom Dach gestürzt. In der Wojewodschaft Wielkopolskie wurde eine Frau von einem herabfallenden Ast getroffen und erlag später ihren Verletzungen im Krankenhaus.

    Nach Angaben der Behörden mussten Einsatzkräfte zu rund 10 000 Einsätzen in Polen ausrücken. Besonders schwer wütete der Sturm im Westen und im Süden des Landes. Die Böen beschädigten zahlreiche Häuser und rissen Bäume heraus. Nach Angaben des Sicherheitszentrums der Regierung (RCB) waren zwischenzeitlich rund 800.000 Menschen ohne Strom. Dem Innenministerium zufolge sind rund 40.000 Helfer im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen.

    "Xavier" sorgte auch in Tschechien für Probleme. Im Norden des Landes rückten die Feuerwehren zu Hunderten Einsätzen aus, um umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste von den Straßen zu entfernen. Der Wind deckte Dächer ab, wie die Agentur CTK am Freitag berichtete. Nahe der Gemeinde Bela u Stare Paky fuhr ein Regionalzug gegen einen Baum. Auch auf anderen Bahnstrecken kam es zu Sperrungen und Behinderungen.
  • Bundesregierung dankt Helfern für "Xavier"-Einsatz

    Nach dem verheerenden Sturm "Xavier" hat die Bundesregierung den Einsatz der Rettungskräfte gewürdigt. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer dankte am Freitag in Berlin allen, "die in den Stunden des Orkans hart daran gearbeitet haben, die Verkehrsverbindungen aufrecht zu erhalten und Menschen zu helfen, die in Not geraten sind". Betroffen äußerte sie sich über die mindestens sieben Todesopfer in Deutschland: "Natürlich denken wir in diesen Stunden an die sieben Menschen, die auf tragische Weise in dem Orkan ihr Leben verloren haben, und an die Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen."
  • Seehund "Stormy" rettet sich vor Sturm "Xavier" an Land
    "Stormy" brachte sich vor "Xavier" an Land in Sicherheit. (Quelle: dpa)
     
    Ein geschätzt fünf bis sechs Monate alter Seehund hat sich am Donnerstag vor dem Sturm "Xavier" aus der Dove-Elbe im Süden Hamburgs an Land gerettet. Der junge Seehund robbte auf den Moorfleeter Deich, wo ihn Passanten aufsammelten und den Schwanenvater und Jagdreviermeister Olaf Nieß informierten. Der Seehund konnte sich dann in einen beheizten Raum im Winterquartier des Hamburger Schwanenwesens erholen und wird nun zur weiteren Beobachtung von der Seehundstation Friedrichskoog abgeholt. Der Meeressäuger hat durch seinen Ausflug keine schweren Verletzungen erlitten und wird voraussichtlich noch ein bis zwei Wochen auf der Station bleiben. Die Beteiligten der Rettungsaktion tauften die 70-80 cm lange Robbe dem Wetter entsprechend auf den Namen "Stormy".
  • Hauptstrecken der Bahn im Norden weiter gesperrt 

    Der Bahnverkehr in Deutschland bleibt auch am Tag nach dem Sturm «Xavier» schwer gestört. Im Norden und Osten der Republik waren die wichtigsten Fernverkehrsstrecken am Freitagvormittag noch immer gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Der Sturm hatte an vielen Stellen Bäume auf Oberleitungen und Gleise stürzen lassen.

    Die Bahntrassen würden derzeit mit Hubschraubern abgeflogen, um festzustellen, wo der Sturm Schäden angerichtet hat, sagte eine Sprecherin. Außerdem seien überall fahrbare Hebebühnen unterwegs, um heruntergerissene Oberleitungen wieder instand zu setzen. Frühestens am Freitagmittag könne die Bahn eine Prognose abgeben, wie es mit dem Zugverkehr weitergehe. Es stünden keine Züge mit Fahrgästen auf offener Strecke, teilte sie mit.

    Nach wie vor gesperrt waren unter anderem die Routen Berlin-Hannover, Hamburg-Berlin, Hamburg-Hannover, Berlin-Leipzig und Osnabrück-Hamburg. Aus Basel und München kommende ICE fuhren nicht bis Hannover, Hamburg oder Berlin, sondern wendeten bereits in Kassel-Wilhelmshöhe. Andere ICE aus dem Süden kehrten in Dortmund um, statt bis nach Bremen und Hamburg weiterzufahren.

  • "Xavier" kostet Flamingos im Berliner Zoo das Leben

    18 Flamingos im Berliner Zoo sind während des schweren Unwetters am Donnerstag von herabfallenden Ästen getötet worden. "Wir sind sehr traurig mitteilen zu müssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben", erklärte der Zoo am Freitag. Die insgesamt 80 Flamingos hätten sich am Donnerstag partout nicht in ihre Stallungen bewegen lassen. Normalerweise brauche es dafür mehrere Tage Vorlauf, auch weil die Tiere sehr sensibel seien.
     
    Für Aufräumarbeiten blieben der Zoo und der Tierpark in Friedrichsfelde am Freitag geschlossen. Am Samstag seien beide Einrichtungen voraussichtlich wieder geöffnet, hieß es.
    von Stefan Rook bearbeitet von Daniel Fersch 10/6/2017 9:47:11 AM
  • Starke Behinderungen für Pendler in Berlin
     
    Mitarbeiter des Grünflächenamts zersägen am U-Bahnhof Günzelstraße in Berlin einen Baum, der auf den Eingang gefallen war. (Foto: dpa)
     
    Berlin erholt sich nur langsam von den Folgen des Sturmtiefs "Xavier" - vor allem im Nah- und Fernverkehr müssen Pendler mehr Zeit einplanen. Lesen Sie hier mehr zur Lage in der Hauptstadt.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Größter Park wegen Sturmschäden gesperrt
     
    Mecklenburg-Vorpommerns größter Landschaftspark, der 120 Hektar große Schlosspark Ludwigslust, ist nach schweren Sturmschäden gesperrt worden. "Xavier" habe zahlreiche Bäume entwurzelt, sagte eine Sprecherin des zuständigen Landesbetriebs für Bau und Liegenschaften am Freitag. Wege seien durch abgeknickte Äste blockiert. "Die Aufräumungsarbeiten sind in vollem Gang, die Gefahren jedoch noch nicht gebannt." Es bestehe immer noch die Möglichkeit, dass sich abgebrochene Äste aus den Kronen lösen und herabstürzen. Ziel sei es, die zentrale Hofdamenallee als wichtige innerstädtische Wegeverbindung am Nachmittag wieder freizugeben.
  • Kassel: 1000 Reisende müssen im Zug übernachten

    Insgesamt rund 1000 Reisende sind wegen des starken Sturms über Norddeutschland am Donnerstag am Kasseler Hauptbahnhof und in Kassel-Wilhelmshöhe gestrandet. Wie die Bahn am Freitag mitteilte, handelte es sich um die Insassen von insgesamt vier ICEs und einem IC, der zudem eine Reisegruppe mit vielen Fahrrädern an Bord hatte. Weil der Fernverkehr in Richtung Norden wegen des Sturmtiefes "Xavier" eingestellt worden war, war an den beiden Bahnhöfen war für die betroffenen Fahrgäste Endstation.

    Für die Gestrandeten hatte die Bahn Übernachtungszüge bereitgestellt. Dort wurden sie mit Kaffee, Tee und alkoholfreien Getränken versorgt. Gegen 5 Uhr am Morgen mussten sie die Züge jedoch wieder verlassen, da sie für den normalen Verkehr benötigt wurden. Bis auf den IC hatten alle gestrandeten Züge die Stadt am Freitagmorgen wieder verlassen können.

  • Nicht genutzte Zugtickets von Donnerstag noch gültig

    Wegen «Xavier» können Bahn-Reisende nicht genutzte Zugtickets von Donnerstag am Freitag nutzen. Wer ein gültiges Zugticket vom 5. Oktober habe, könne damit am Freitag reisen, kündigte die Deutsche Bahn an. Diese Regelung gelte auch bei Tickets mit Zugbindung. Wegen des Sturmtiefs waren am Donnerstag zahlreiche Züge ausgefallen, Reisende strandeten in Bahnhöfen. Am Freitag soll sich der Verkehr normalisieren, Reisende brauchen aber weiterhin Geduld.
    von Stefan Rook bearbeitet von Daniel Fersch 10/6/2017 6:56:04 AM
  • Fast 500 Zuggäste sitzen acht Stunden in Minden fest
     
    Rund 470 gestrandete Fahrgäste haben die Nacht zu Freitag sturmbedingt am Mindener Bahnhof verbringen müssen. Nach Angaben der Feuerwehr saßen circa 370 Personen ab dem Abend in zwei ICEs fest. Für 100 weitere Fahrgäste einer Westfalenbahn war zunächst ebenfalls Endstation. Sie wurden für die Dauer des Aufenthaltes versorgt. Nach gut acht Stunden konnten die betroffenen Strecken am Freitagmorgen gegen 5 Uhr wieder freigegeben werde.
  • Chaos nach Sturm "Xavier": Bahn-Reisende brauchen weiter viel Geduld
     
    Nach dem Durchzug von "Xavier" sind im Norden und Osten Deutschlands noch immer zahlreiche Bahnstrecken unterbrochen. Dazu zählen unter anderem die Verbindungen zwischen Berlin und Hamburg sowie Hannover mitteilte. Neben dem Fernverkehr war auch der Nahverkehr stark betroffen. In Berlin und Brandenburg kommt es im gesamten S-Bahnnetz zu massiven Behinderungen. Streckensperrungen gibt es auch im Bereich Bremen, Kiel und Hannover, Einschränkungen im Großraum Magdeburg, Stendal und Dessau.
     
    Während der Nacht waren nach Angaben der Bahn Hunderte Mitarbeiter mit 20 Reparaturzügen im Dauereinsatz, um die blockierten Strecken von umgestürzten Bäumen freizuräumen und Oberleitungen zu reparieren. Für Reisende, die ihre Fahrt am Donnerstagabend nicht fortsetzten konnten, stellte die Deutsche Bahn zahlreiche "Hotelzüge" zur Verfügung, darunter in Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig.
  • Zusammenfassung: Tödlicher Herbststurm über Deutschland
     
    In Mecklenburg-Vorpommern zerstörte eine umfallender Baum das Fahrerhaus dieses Lkw. (Foto: dpa)
     
    Hiermit beenden wir die Live-Berichterstattung über das Orkantief "Xavier" für die Nacht. Eine Zusammenfassung der Ereignisse vom Donnerstag finden Sie hier.
    von Daniel Fersch bearbeitet von Stefan Rook 10/5/2017 9:38:41 PM
  • Berlins Bürgermeister zeigt sich bestürzt
     
    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich betroffen über das Schadensausmaß von Sturm "Xavier" gezeigt. "Mit Bestürzung haben wir von den tödlichen Unfällen in Berlin und in unserem Nachbarland Brandenburg durch das Sturmtief Xavier erfahren", erklärte Müller am Abend. Den Angehörigen und Freunden der Opfer gelte das tiefe Mitgefühl.
     
    Das Unwetter war am Nachmittag mit Orkanböen über die Hauptstadt hinweggefegt und hatte in Berlin-Tegel eine Frau getötet. Ein Baum stürzte in der Straße Schwarzer Weg nahe dem Tegeler See auf ein Auto, in dem die Frau saß. In Brandenburg starben vier Menschen.
     
    "Nach den schweren Starkregenfällen im Juni und August wurde unsere Stadt erneut vor eine große Belastungsprobe gestellt", erklärte Müller. Er bedanke sich deshalb bei Feuerwehr, Polizei und freiwilligen Helfern. Sie hätten dazu beigetragen, Schlimmeres zu verhindern, sagte der Regierende Bürgermeister.
     
     
     
  • Berliner S-Bahn: Twitter-Dienst gibt auf – Verkehr weiter größtenteils eingestellt
     
    Beim Störungsdienst der S-Bahn auf Twitter liegen die Nerven blank. "Ich werde jetzt auch irgendwie nach Hause laufen", schreibt die Dame an der Tastatur. "Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Finde nicht die richtige Worte, sorry."
     
    Der S-Bahnverkehr in und um Berlin ist weiter größtenteils eingestellt. Auf ihrer Webseite listet die S-Bahn die Streckenabschnitte auf, die zur Zeit befahren werden können:
     
    (Screenshot: S-Bahn Berlin)
     
  • Zahl der Todesopfer steigt auf sieben
     
    Durch das Sturmtief "Xavier" sind bis zum Abend in Deutschland sieben Menschen getötet worden. 
     
    Vier Tote gab es allein in Brandenburg. Ein 72 Jahre alter Mann wurde bei Hoppegarten von einem Baum erschlagen, als er Äste von der Straße entfernen wollte. Nahe Gransee nördlich von Berlin fiel ein Ast in eine Windschutzscheibe und tötete einen Menschen. Zudem wurde in derselben Region eine Frau in einem Auto von einem Baum erschlagen. Ein weiterer Mensch kam bei Müllrose ums Leben.
     
    In Berlin starb eine Frau, als ein Baum auf ihr Auto stürzte. In Hamburg wurde ebenfalls in einem Wagen eine 54-jährige Frau getroffen und getötet. Das Opfer hatte als Beifahrerin darin gesessen. In der Nähe von Schwerin wurde ein Lastwagenfahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen.
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    Feuerwehr Berlin: 1.300 Einsätze und "noch kein Ende in Sicht"
     
    Die Hauptstadt-Feuerwehr erhält den Ausnahmezustand wegen des Sturmtiefs weiterhin aufrecht. 
  • Berlin: TV-Team filmt umfallenden Baum
  • Großer Andrang in der Berliner U-Bahn
     
    Wegen des eingeschränkten Zugverkehrs waren die fahrenden U-Bahnzüge in der Hauptstadt am Abend übervoll.
    Am U-Bahnhof Stadtmitte drängten sich die Menschen. (Foto: Sara Orlos, t-online.de)
    Auch auf dem Bahnsteig ist der Andrang groß. (Foto: Sara Orlos, t-online.de)
     
  • Berlin: U- und S-Bahnverkehr läuft langsam wieder an
     
  • Zugstrecken im Norden und Osten bleiben gesperrt
     
    Eine Anzeigetafel im Bahnhof Zoo in Berlin. (Foto: dpa)
     
     
    Nach dem schweren Unwetter ist es nach Angaben einer Bahnsprecherin noch unklar, wann die Züge im Norden und Osten Deutschlands wieder fahren können. "Es wird sicherlich im Laufe des Abends noch zu Problemen kommen", sagte die Sprecherin am Donnerstagabend. "Wir müssen die Entwicklung des Wetters abwarten." Wann Strecken freigegeben werden könnten, sei unklar.

    Es müsse auch überprüft werden, wo Bäume auf den Schienen lägen. Dafür seien vereinzelt bereits Züge zu Erkundungsfahrten unterwegs, erklärte die Sprecherin. Die Bahn hatte wegen des Sturms "Xavier" den Zugverkehr in mehreren Regionen eingestellt.
     
    Betroffen sind Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Großraum Leipzig. Die Bahn stellte etwa ein Dutzend leere IC- und ICE-Züge in Bahnhöfen für gestrandete Reisende bereit. "Zusätzlich versuchen wir zu organisieren, dass Reisende auch in Hotels unterkommen", erklärte die Bahnsprecherin.
  • Video: Nichts geht mehr auf dem Hauptbahnhof Bremen
     
     
    In Bremen wurde der Zugverkehr am Nachmittag vollständig eingestellt. Viele Reisende waren auf dem Hauptbahnhof gestrandet - zum Video-Beitrag. 
  • Feuerwehr bestätigt Todesopfer in Berlin
     
    Durch den Sturm "Xavier" ist in Berlin-Tegel eine Frau getötet worden. Ein Baum stürzte nach Angaben der Feuerwehr auf ihr Auto.
  • Feuerwehr befreit Polizeiauto
  • Erste S-Bahn in Berlin fährt wieder
  • Mehrere Verletzte in Berlin
     
    Während des Sturms sind in Berlin mehrere Menschen durch umstürzende Bäume verletzt worden. Im Stadtteil Köpenick fiel ein Baum auf ein Auto und verletzte drei Menschen. In Treptow wurden zwei Menschen durch einen umstürzenden Baum verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. In Tegel fiel ein Baum auf ein Fahrzeug und verletzte die Insassen. Wie schwer die Verletzungen sind, war zunächst unklar.
  • Berliner Flughäfen fertigen wieder Maschinen ab
     
    Die Berliner Flughäfen haben wieder damit begonnen, Maschinen abzufertigen. Die Vorfeldabfertigung sei sowohl in Schönefeld als auch in Tegel wieder aufgenommen worden, twitterte die Flughafengesellschaft. "Es kann noch zu Verzögerungen kommen." Wegen des Sturms "Xavier" hatten Passagiere vorübergehend ihre gelandeten Flugzeuge nicht verlassen dürfen, auch neue Maschinen waren vorerst nicht beladen worden.
  • Berlin: Auch die Miet-Fahrräder hat es erwischt
    Im Stadtteil Prenzlauer Berg hat der Sturm eine ganze Reihe Mietfahrräder umgeworfen. (Foto: Benjamin Zurmühl, t-online.de)
     
  • Berlin: Straßen zum Teil unpassierbar
    In Berlin-Kreuzberg blockiert ein umgestürzter Baum die Reichenberger Straße. (Foto: Thomas Hildebrandt)
     
    In Berlin-Kladow haben umgestürzte Bäume und herabfallende Äste viele Straßen unpassierbar gemacht. (Foto: t-online.de)
     
     
  • In Hamburg bleibt für manchen gestrandeten Bahn-Passagier nur der "Hotelzug"
  • "Xavier" kippt tonnenschweren Hafenkran um
     
    Ein Kran ist in Wilhelmshaven aufgrund des Sturms am Hafen ins Wasser gestürzt. (Foto: dpa)
     
    Sturmtief "Xavier" hat in Wilhelmshaven einen rund 1.000 Tonnen schweren Hafenkran aus den Angeln gehoben und ins Fahrwasser der Jade gestürzt. Orkanböen der Stärke 12 hätten den auf Schienen laufenden Kran am Mittag angehoben, gedreht und umgekippt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Hafenarbeiter in der Nähe wurden nicht verletzt.
     
    Der Verladebetrieb für den Kohleumschlag an der Niedersachsenbrücke wurde vorsorglich eingestellt. Der Kran wurde völlig zerstört, mit den Schäden am Gleisbett wird der Gesamtschaden auf mehr als eine Million Euro geschätzt.
  • Zwei Tote bei Sturm in Brandenburg
     
    Durch "Xavier" sind in Brandenburg zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei Gransee im Landkreis Oberhavel sei ein Ast in eine Windschutzscheibe geflogen und habe einen Menschen getötet. Zudem wurde in derselben Region eine Frau in einem Auto von einem Baum erschlagen, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Bundesweit stieg die Zahl der Todesopfer damit auf vier.
  • In Berlin packt sogar das SEK mit an
  • Zugverkehr in Sachsen-Anhalt eingestellt
     
    Das Sturmtief "Xavier" hat den Bahnverkehr in Sachsen-Anhalt zum Erliegen gebracht. Die Deutsche Bahn stellte aufgrund der schweren Unwetter am späten Nachmittag in Sachsen-Anhalt und dem Großraum Leipzig den Betrieb komplett ein, wie das Unternehmen mitteilte. Auch der Harz-Elbe-Express (HEX) ließ auf allen Linien im Nordharz und zwischen Halle und Goslar keine Züge mehr fahren. Zuvor war es laut Bahn bereits zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen gekommen. Die Züge, die noch unterwegs waren, durften maximal mit 80 Stundenkilometern fahren.
  • Berlin: Baum fällt auf U-Bahnstation
     
    In Berlin-Wilmersdorf ist ein Baum auf den Eingang des U-Bahnhofs Güntzelstraße gefallen. (Foto: dpa)
    In Berlin-Wilmersdorf ist ein Baum auf den Eingang des U-Bahnhofs Güntzelstraße gefallen. (Foto: dpa)
     
  • Für viele Reisende heißt es jetzt: Geduld haben.
  • Berliner Flughäfen stellen Abfertigung ein
     
    Wegen des Sturmtiefs "Xavier" haben die beiden Berliner Flughäfen vorübergehend die Abfertigung eingestellt. Passagiere in gelandeten Maschinen müssten aus Sicherheitsgründen vorerst in den Flugzeugen bleiben, sagte ein Flughafensprecher am Donnerstag. Zum Abflug vorgesehene Maschinen würden sowohl in Tegel als auch in Schönefeld nicht mehr beladen.
     
    Es könne zu Verspätungen kommen, der Flugbetrieb sei aber damit nicht eingestellt, sagte der Sprecher. In Schönefeld warteten derzeit etwa zwölf Flieger darauf, be- oder entladen zu werden.
     
    Am Flughafen Tegel sei wegen des Wetters am Nachmittag bereits eine Maschine gelandet, die eigentlich von Stuttgart nach Hamburg hätte fliegen sollen, sagte der Airport-Sprecher. Die Flughäfen stünden in ständigem Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Flugsicherung.
  • Das ganze Ausmaß der Sturmschäden ist noch nicht absehbar.
  • Chaos am Berliner Alexanderplatz
     
    Wegen der Ausfälle im U- und S-Bahnverkehr sind die Bahnsteige am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin völlig überfüllt. Meine Kollegin Nicole Faßbender schickte dieses Foto vom Bahnsteig der U-Bahnlinie 5:
     
    Überfüllter U5-Bahnsteig am Berliner Alexanderplatz. (Foto: Nicole Faßbender, t-online.de)
     
     
  • So langsam zieht der Orkan Richtung Polen ab. In Potsdam fahren bereits wieder die ersten Straßenbahnen.
     
    von Jan Hollitzer bearbeitet von Daniel Fersch 10/5/2017 3:42:52 PM
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    Auch in Hamburg fährt kein Zug mehr.
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    von Jan Hollitzer bearbeitet von Daniel Fersch 10/5/2017 3:37:12 PM
  • Lkw-Fahrer von umstürzendem Baum tödlich getroffen
     
    Durch Sturmtief "Xavier" ist in Deutschland ein zweiter Mensch ums Leben gekommen. Ein Lastwagenfahrer sei an der Bundesstraße 191 in Neu-Karstädt in Mecklenburg-Vorpommern von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher. In Hamburg war außerdem eine Frau ums Leben gekommen, als ein Baum auf ihr Auto fiel.
     
     
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    Berlin: Busverkehr eingestellt, mehrere U-Bahnen fahren nicht
     
    Die Berliner Verkehrsbetriebe haben den Busverkehr eingestellt. Auch mehrere U-Bahnlinien fahren nicht mehr.
     
     
  • Berlin ruft "Ausnahmezustand Wetter" aus - S-Bahnverkehr steht still
     
    Hinweis am S-Bahnhof Hackescher Markt in Berlin: Hier fahren zur Zeit keine Züge mehr. (Foto: Tobias Ruf, t-online.de)
     
     
    Die Berliner Feuerwehr hat wegen des Sturms "Xavier" den "Ausnahmezustand Wetter" für die ganze Stadt ausgerufen. 
     
    Der S-Bahn- und Regionalverkehr in Berlin und im Umland ist eingestellt.
  • Umgestürzte Bäume in Berlin
     
    Meine Kollegin Sara Orlos hat auf der Torstraße in Berlin-Mitte Sturmschäden dokumentiert.  
     
    Ein Baum ist auf der Torstraße in Berlin auf einen Smart gefallen. (Foto: Sara Orlos, t-online.de)
     
  • Berlin: Wind erreicht Orkanstärke
     
    Die Unwetterzentrale der MeteoGroup hat auf dem Berliner Flughafen Windgeschwindigkeiten von 122 Kilometern pro Stunde gemessen.
     
  • "Xavier" zieht Richtung Osten
     
  • Das müssen Sie über das Sturmtief "Xavier" wissen
     
    Ein Spaziergänger wird an der Nordseeküste bei Hooksiel (Niedersachsen) von einer Sturmböe erfasst. (Foto: dpa)
     
    Bis zum Abend können Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern über Norddeutschland hinwegziehen. Hier lesen Sie alles Wichtige über das Sturmtief. 
  • Hamburg: Feuerwehr hebt akute Warnung an Bevölkerung auf
     
    Die Feuerwehr der Hansestadt hebt ihre Warnung an die Bevölkerung, nicht ins Freie zu gehen, wieder auf. Die Menschen sollten dennoch weiterhin auf abgebrochene Äste achten.
     
  • Ein Todesopfer in Hamburg
     
    Bei dem Sturm in Hamburg ist eine Frau ums Leben gekommen. Ein Baum sei auf das Auto des Opfers im Stadtteil Horn gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher.
  • Hamburger Feuerwehr meldet 650 Einsätze innerhalb von zwei Stunden
     
  • Umgestürzte Bäume in Hamburg und Niedersachsen
     
    In Hamburg-Niendorf an umgestürzten Bäumen nehmen Feuerwehrleute umgestürzte Bäume in Augenschein. (Foto: dpa)
    Auf dem Messeschnellweg bei Hannover hat ein umgestürzter Baum einen Verkehrsunfall ausgelöst. (Foto: dpa)
    Feuerwehrleute beseitigen in Hannover Sturmschäden. (Foto: dpa)
     
  • Hamburg: Feuerwehr warnt Bevölkerung
     
    Die Hamburger Feuerwehr hat die Bevölkerung der Hansestadt aufgefordert, wegen des Sturms Xavier nicht rauszugehen. "Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich", twitterte die Feuerwehr. Ein Sprecher sagte, die Feuerwehr sei wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete die Feuerwehr per Twitter. In der Hansestadt wechselten sich seit dem Mittag immer wieder heftige Regenfälle und Stürme mit kurzen sonnigen Phasen ab.
     
  • Bahn stellt Verkehr im Norden ein
     
    Das Sturmtief "Xavier" hat den Bahnverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands lahmgelegt. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen und auch den S-Bahnverkehr in Hamburg bis auf weiteres ein, teilte das Unternehmen mit. Ursache waren auf die Gleise oder in die Oberleitungen gewehte Bäume, die einen durchgehenden Bahnverkehr unmöglich machten. Auf offener Strecke befindliche Züge versuchten, noch den nächsten Bahnhof zu erreichen.
     
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