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    Putin erhält offenbar 75 Prozent der Stimmen

    Russlands Präsident Wladimir Putin ist laut ersten Ergebnissen mit 75 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Das teilte die russische Wahlkommission am Sonntag mit, nachdem die Hälfte der Stimmen ausgezählt war. Der Kandidat der Kommunistischen Partei, Pawel Grudinin, landete demnach mit gut 13 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Ultranationalisten Wladimir Schirinowski mit 6,3 Prozent und der Journalistin Xenia Sobtschak mit 1,4 Prozent.

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    Putin dankt Wählern für deutlichen Sieg

    Der russische Staatschef Wladimir Putin hat seinen Wählern für seinen deutlichen Sieg bei der Präsidentenwahl gedankt. "Ihr seid unsere Mannschaft. Ich bin Mitglied eures Teams und alle, die heute gewählt haben, sind Teil unseres gemeinsamen Teams", sagte Putin am Sonntagabend bei einem Auftritt in der Nähe des Kremls in Moskau. Nach Auszählung von knapp 50 Prozent der Stimmen bekam Putin bei der Abstimmung rund 75 Prozent. Damit steuert er auf das beste Wahlergebnis seiner Karriere zu. Er werte dies als Anerkennung für seine bisherige Politik. "Ich sehe darin Vertrauen und Hoffnung", sagte Putin. "Uns erwartet Erfolg." Nach etwa drei Minuten stimmte er "Russland"-Rufe an und verließ die Bühne.

    Unions-Fraktionsvize: Putin soll Wahlsieg zu Kurswechsel nutzen

    Der Unions-Außenpolitiker Johann David Wadephul hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgerufen, seine neue Amtszeit zu einem politischen Kurswechsel und zur Verbesserung der Beziehungen zum Westen zu nutzen. "Dazu müssen insbesondere die fortgesetzten Verstöße gegen internationale Regeln beendet werden", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Putins Wahlsieg. "Bei einer Verbesserung der Beziehungen wird Deutschland auch bereit sein, Russland bei seiner wirtschaftlichen und strukturellen Modernisierung zu unterstützen, wenn dies gewünscht wird."

    Andere Kandidaten weit abgeschlagen

    Der kommunistische Präsidentenkandidat Pawel Grudinin hat nach ersten Auszählungen mit knapp 16 Prozent den zweiten Platz bei der Wahl in Russland erreicht. Das teilte die Wahlleitung in Moskau mit. Dahinter liegt der nationalistische Politiker Wladimir Schirinowski mit knapp sieben Prozent.

    Siegesfeier am Kreml erwartet

    Damit bleibt der 65-jährige Putin wie erwartet für sechs weitere Jahre Russlands Präsident. Mit dem Teilergebnis setzen die Behörden ein Zeichen direkt nach der Wahl. Zwar wird das Endergebnis erst für Montag erwartet, doch dürfte sich an der Tendenz kaum etwas ändern. Auch bei Nachwahlbefragungen lag Putin mit rund 74 Prozent deutlich vor den sieben Mitbewerbern. Am Abend wird eine Siegesfeier in der Nähe des Kremls erwartet. 

    Erste Hochrechnung sieht Putin bei über 70 Prozent

    Wladimir Putin hat einer ersten Hochrechnung zufolge mehr als 70 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Auf ihn entfielen nach Auszählung von 21,3 Prozent der Stimmen 71,97 Prozent, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Zentrale Wahlkommission am Sonntag meldete.

    Prognosen: Putin erhält fast drei Viertel aller Stimmen

    Der russische Staatschef Wladimir Putin kann bei der Präsidentenwahl nach ersten Prognosen mit einem klaren Sieg rechnen. Nachwahlbefragungen sahen ihn bei rund 74 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung am Sonntag in Moskau mitteilte.
     

    Präsidentenwahl in Russland beendet

    Bei der Präsidentenwahl in Russland haben am Sonntagabend die letzten Wahllokale geschlossen. Als letzte konnten die Bewohner der Ostsee-Exklave Kaliningrad (das frühere nördliche Ostpreußen) bis 19 Uhr MEZ ihre Stimme abgeben. In dem Riesenreich mit elf Zeitzonen waren rund 109 Millionen Menschen zur Wahl ihres Staatschefs aufgerufen. Sie konnten neben dem Amtsinhaber Wladimir Putin für sieben weitere Kandidaten stimmen. Ein Sieg Putins galt als sicher. Kritiker prangerten Wahlverstöße an.

     

     

    Spott in sozialen Medien: Putins Wohnung soll 77 Quadratmeter groß sein

    In sozialen Medien wird über Wladimir Putins offizielle Angaben auf der Wahlliste gespottet. Die dort verzeichneten Wohnverhältnisse halten Beobachter für unglaubhaft. Dass der russische Präsident zu den Reihen der Milliardäre zählt, bezweifelt kaum jemand. Dafür wirken 77 Quadratmeter plus Garage etwas wenig.
     

     

    Deutsche "Wahlbeobachter" erneut auf der Krim im Einsatz 

    Die Bewohner der annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim haben erstmals an der russischen Präsidentenwahl teilgenommen. Die Beteiligung lag dort nach Angaben der Wahlleitung am Sonntagmittag bei rund 35 Prozent. Insgesamt waren knapp 1,5 Millionen Menschen auf der Krim zur Stimmabgabe aufgerufen. Nach Angaben der Wahlkommission in Moskau waren mehr als 40 "internationale Beobachter" aus 20 Staaten auf der Krim im Einsatz, darunter auch Deutsche.

    Bereits im August berichtete t-online.de, wie ein mutmaßlicher russischer Spion Politiker von AfD und Linke zu sogenannten "Wahlbeobachtungsmissionen" in völkerrechtlich umstrittene pro-russische Gebiete lotste. So sollte der Anschein von legitimen Wahlen erweckt werden. Auch dieses Mal gab ein AfD-Bundestagsabgeordneter in sozialen Medien an, gemeinsam mit fünf Parteikollegen aus der Fraktion zur "Wahlbeobachtung" nach Russland zu reisen – darunter ist der Abgeordnete Markus Frohnmaier, der gemeinsam mit dem mutmaßlichen Spion einen Verein gründete.
     
     

    Putin hält alle Fäden in der Hand

    Seit 18 Jahren steht er an der Spitze des Landes: Wladimir Putin verkörpert für viele Russen die wiedergewonnen Größe ihrer Heimat nach den Jahren unter seinem Vorgänger Boris Jelzin. Damals herrschte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion der ungezügelte Kapitalismus, und der in den Medien omnipräsente Staatschef versteht es, immer wieder vor einem Rückfall in das Chaos der 90er Jahre zu warnen.

    Geschickt führt der 65-jährige Putin das russische Wirtschaftswachstum ins Feld, das vor allem durch die sprudelnden Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft gespeist wird. Dass er unablässig die Karte nationaler Stärke spielt und sich sogar mit der Supermacht USA anlegt, bringt ihm bei einem großen Teil der Bevölkerung Sympathien ein.

    Dass kurz vor der Präsidentschaftswahl vom Sonntag die Nervengiftaffäre um einen ehemaligen russischen Agenten und Überläufer hochkochte und Großbritannien umgehend Moskau die Schuld für den Anschlag gab, kam Putin im eigenen Land zugute. Seine Anhänger scharten sich umso fester um ihn. Schon frühere Wahlkämpfe hatte Putin mit dem Tenor "Ich oder das Chaos" geführt und gewarnt, die Opposition werde nichts als "Erniedrigung, Abhängigkeit und Zerfall" über Russland bringen.

    Geboren wurde Putin am 7. Oktober 1952 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg. Sein Bruder Viktor starb während der Blockade der Großstadt durch die Wehrmacht vom September 1941 bis zum Januar 1943, seine Mutter überlebte die Belagerung nur knapp. Als Kind einer Arbeiterfamilie nahm sich Putin nach eigener Aussage die Lebensweisheit zu Herzen: "Wenn der Kampf unvermeidbar ist, muss man als erster zuschlagen".

    Wladimir Putin auf dem Weg zur Stimmabgabe in Moskau.
     

    Nach dem Jura-Studium trat Putin 1975 in den Auslandsgeheimdienst ein, der damals Teil des KGB war. Von 1985 bis 1990 arbeitete er als Agent in der damaligen DDR und spricht seitdem fließend Deutsch. Acht Jahre später stieg er zum Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB auf. Als Jelzin ihn im August 1999 überraschend zu seinem Ministerpräsidenten und Kronprinzen machte, war Putin ein politischer Unbekannter.

    Als FSB-Chef verfügte er aber über beste Kontakte in die Sicherheitsapparate des Staates, auf die er seine Macht aufbaute. Mit markigen Sprüchen im Konflikt mit den tschetschenischen Rebellen machte er sich alsbald einen Namen, den er mit dem Einmarsch russischer Truppen in Tschetschenien am 1. Oktober 1999 - dem Beginn des zweiten Tschetschenien-Kriegs - noch unterstrich.

    Den "Anti-Terror-Kampf" führte Putin nicht nur in Tschetschenien mit aller Härte. Dem Parlament entzog er zahlreiche Befugnisse, unbotmäßige Medien ließ er schließen oder auf Linie bringen. Auch mit widerspenstigen Oligarchen legte er sich immer wieder an.

    Im Jahr 2000 wurde er zum Staatschef gewählt und vier Jahre später im Amt bestätigt. 2008 wurde Putin Ministerpräsident, zog aber weiter die Strippen, während sein Schützling Dmitri Medwedew bis 2012 als Staatschef fungierte. 2012 kehrte Putin inmitten von Massenprotesten ins Präsidentenamt zurück, seine Mandat wurde von vier auf sechs Jahre erweitert.

    2014 lösten die Ukraine-Krise und die Eingliederung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in das russische Staatsgebiet eine der schwersten Krisen mit dem Westen seit dem Kalten Krieg aus. 2015 griff Putin dann auf Bitten der syrischen Regierung in den seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg ein und sorgt seitdem für den Machterhalt von Syriens Staatschef Baschar al-Assad - sehr zum Missfallen westlicher Länder.

    Wahlleitung: Rege Beteiligung bei russischer Präsidentenwahl

    Bei der Präsidentenwahl in Russland herrscht nach offiziellen Angaben weiter eine rege Beteiligung. Bis 14 Uhr Moskauer Zeit (12 Uhr MEZ) hätten landesweit 34,7 Prozent der Wähler abgestimmt, sagte Vizewahlleiter Nikolai Bulajew. "Ich will anmerken, dass dies in den meisten Regionen mehr ist, als es 2012 war." Angesichts des ohnehin erwarteten Wahlsiegs von Amtsinhaber Wladimir Putin gilt die Wahlbeteiligung als wichtiges Indiz für die Stimmung im Land. Bei der letzten Wahl 2012 hatten 65,3 Prozent der Wähler teilgenommen. Putin siegte mit 63,6 Prozent.

    Französischer Russe Depardieu gibt in Paris seine Stimme ab

    Ein berühmter Russe hat in Frankreich seine Stimme für die russische Präsidentschaftswahl abgegeben: Der französische Filmstar Gérard Depardieu wählte in der russischen Botschaft in Paris. Die Botschaft twitterte ein Foto, das den schwergewichtigen Mimen im pelzbesetzten Mantel und mit hochgeschobener Sonnenbrille zeigt, wie er seinen Stimmzettel in die Wahlurne steckt.

     

     

    Der Reporter Lucas Léger des russischen Fernsehsenders RT verbreitete ebenfalls im Kurzmitteilungsdienst Twitter ein Video des Schauspielers, der äußerst genervt auf einen Interviewversuch am Rande der Stimmabgabe reagiert. "Gérard Depardieu mag es nicht, wenn man ihn dabei stört, wie er seine Pflicht als russischer Bürger tut", kommentierte der Journalist.

    Auf der Flucht vor einem damals in Frankreich drohenden Spitzensteuersatz von 75 Prozent hatte Depardieu 2013 die russische Staatsbürgerschaft angenommen, die ihm Präsident Wladimir Putin persönlich angeboten hatte. Depardieu hat seitdem einen Wohnsitz in Russland und immer wieder ein Loblied auf Putin gesungen. Offiziell ist der Schauspieler in der Stadt Saransk 650 Kilometer östlich von Moskau gemeldet.

    Opposition und NGOs melden hunderte Unregelmäßigkeiten - Polizei bringt Wähler per Bus zu Wahllokalen

    Die russische Opposition und Nichtregierungsorganisationen haben hunderte Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentschaftswahl gemeldet. Die auf Wahlbeobachtung spezialisierte NGO Golos meldete bis zum Mittag MEZ mehr als 1.800 Unregelmäßigkeiten, darunter mehrfach abgegebene Stimmen und Behinderung von Wahlbeobachtern.

    Besonders besorgt zeigte sich Golos über Informationen, wonach Arbeitgeber oder Universitäten ihre Mitarbeiter oder Studenten unter Druck setzten, ihre Stimme nicht an ihrem Wohnort, sondern am Arbeits- oder Studienort abzugeben, "damit ihre Teilnahme an der Wahl kontrolliert werden kann".

    Die Bewegung des prominenten Oppositionellen und Kreml-Kritikers Alexej Nawalny, die nach eigenen Angaben mehr als 33.000 Beobachter in die Wahlbüros entsandt hatte, berichtete ebenfalls über Wahlbetrug. Besonders betroffen waren demnach Moskau und die umliegende Region, St. Petersburg und Baschkirien im Ural. Ein von Nawalny auf seiner Website veröffentlichtes Video zeigte offenbar, wie in einem Wahllokal im fernen Osten Russlands gefälschte Stimmzettel in die Wahlurnen gestopft wurden.

    Mangels ernstzunehmender Gegenkandidaten gilt die Wiederwahl von Amtsinhaber Putin als sicher. Für den Kreml ist daher besonders eine hohe Wahlbeteiligung wichtig. Laut Opposition wurden viele Wähler von der Polizei mit Bussen zu den Wahllokalen gefahren. Zudem seien Rabattgutscheine an Wähler verteilt worden.

     

    Sieben gegen Putin und ein ausgeschlossener Kontrahent

    Diese sieben Kandidaten treten bei der russischen Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Wladimir Putin an. 
     

    Erste Berichte über Manipulationen

    Überschattet wird die Wahl aber von vielen Belegen für kleinere und größere Manipulationen. Wahlbeobachter des Oppositionellen Alexej Nawalny beklagten, ihnen sei der Zugang zu vielen Wahllokalen verwehrt worden. Die zentrale Wahlkommission wiederum teilte mit, ihr Computernetzwerk habe Cyberattacken aus 15 Ländern abwehren müssen. Die Server seien mit Massenanfragen (DDoS) überschwemmt worden, um sie zum Absturz zu bringen, sagte Wahlleiterin Ella Pamfilowa.
     
    Als ein Problem verzeichneten Wahlbeobachter, dass Wähler in verschiedenen Wahllokalen mehrfach abstimmten. Nach Pamfilowas Angaben haben sechs Millionen Wähler beantragt, nicht am Wohnort, sondern andernorts abstimmen zu dürfen. Die eindeutige Zuordnung zu nur einem neuen Wahllokal schien nicht immer zu funktionieren.

    "Trefft die Urne!" - Russlands Fußballnationalmannschaft fährt wählen

    Auch die russische Fußballnationalmannschaft hat an der Präsidentenwahl teilgenommen. "Wir fahren wählen", hieß es auf dem offiziellen Twitterkonto der Sbornaja. Ein Foto zeigte, wie die Spieler in ihrem Trainingslager in einen Bus steigen. Das rief sofort Beobachter auf den Plan, die die sportlichen Möglichkeiten der Sbornaja nicht sehr hoch einschätzen. "Verfehlt die Urne nicht!", twitterte ein User. "Das ist das einzige, was diese Holzfüße treffen", entgegnete ein anderer.

     

     

    Das Gastgeberteam der Fußball-WM im Sommer wird trainiert vom früheren Dresden-Torwart Stanislaw Tschertschessow. Es hofft, über die Gruppenphase mit Saudi-Arabien, Ägypten und Uruguay hinaus ins Achtelfinale zu kommen.

    Putin stimmt ab - "Habe das richtige Programm für Russland"

    Bei der russischen Präsidentenwahl hat Amtsinhaber Wladimir Putin am Sonntag in Moskau seine Stimme abgegeben. "Ich bin überzeugt von der Richtigkeit des Programms, dass ich dem Land vorschlage", sagte er der Agentur Interfax zufolge.
    Wladimir Putin vor Abgabe seiner Stimme.
     
    Der 65-Jährige steuert bei der Wahl ungefährdet eine vierte Amtszeit im Kreml an, die laut Verfassung bis 2024 dauern wird. Er stelle keine Ansprüche daran, wie hoch sein Sieg ausfalle, sagte Putin. Er werde mit jeder Prozentzahl an Stimmen zufrieden sein, "die es erlaubt, die Aufgaben des Präsidenten zu erfüllen".

    Russland-Wahl im Schatten des Konfliktes mit dem Westen

    Die Wut über die Giftattacke in Großbritannien hat die westlichen Länder gegen Russland geeint. Doch so gefährlich der Streit ist: Er stärkt Theresa May in London und gibt Wladimir Putin noch mehr Schwung zur Wiederwahl.
     
     
     

    Russische Wahlkommission berichtet von Cyberattacken

    Das Computernetzwerk der russischen Wahlkommission hat am Tag der Präsidentenwahl bereits Cyberattacken aus 15 Ländern abwehren müssen. Das sagte die Vorsitzende der Wahlleitung, Ella Pamfilowa, in Moskau. Die Server seien mit Massenanfragen (DDoS) überschwemmt worden, um sie zum Absturz zu bringen.
     
    "Die Ausgangspunkte der Angriffe lagen in 15 Ländern", sagte sie der Agentur Tass zufolge. Nicht nur die Website der Wahlkommission, auch russische Medien seien betroffen.
    von Patrick Diekmann bearbeitet von Lukas Martin 3/18/2018 11:08:25 AM
    Alle schauen nach Russland. Aber wie gut kennen Sie das Land?
    Testen Sie es!
    von jennifer.buchholz bearbeitet von Lukas Martin 3/18/2018 11:06:19 AM

    Wladimir Putins bisherige Wahlergebnisse:

    Bereits zum vierten Mal tritt Wladimir Putin bei der Präsidentenwahl in Russland an. Seine bisherigen Ergebnisse und die Wahlbeteiligung:

    2000: Rund 52,9 Prozent der Wähler stimmen für Putin. Die Wahlbeteiligung liegt offiziell bei 68,7 Prozent.

    2004: Mit 71,3 Prozent wird Putin im Amt bestätigt. 64,4 Prozent der wahlberechtigten Russen stimmen ab.

    2012: Nach vier Jahren als Regierungschef (2008-2012) wird Putin mit 63,6 Prozent wieder ins Präsidentenamt gewählt. Offiziell geben 65,3 Prozent der Wähler ihre Stimme ab.

    Behörden melden höhere Beteiligung

    Bei der Präsidentenwahl in Russland melden die Wahlbehörden durchweg eine höhere Beteiligung als vor sechs Jahren. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 8 Uhr Ortszeit (6 Uhr MEZ) auch im bevölkerungsreichen westlichen Teil des Landes.

    In der Nacht zuvor hatten bereits die Wähler im Fernen Osten und in Sibirien abgestimmt. Auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka teilte die regionale Wahlkommission mit, in den ersten sieben Stunden hätten 54,1 Prozent der Wähler teilgenommen. Bei der letzten Präsidentenwahl 2012 seien es bis dahin 46,1 Prozent gewesen. Aus dem sibirischen Gebiet Irkutsk wurde ein um sechs Prozentpunkte höheres Wählerinteresse gemeldet.

    Russland hat die Wahl

    In Russland ist die Präsidentenwahl angelaufen, bei der Staatschef Wladimir Putin weitere sechs Jahre im Kreml ansteuert. Gegen seine geballte Regierungsmacht gelten die sieben anderen Kandidaten als chancenlos. Überschattet wird die Abstimmung durch den Konflikt mit dem Westen nach dem Giftanschlag auf einen Ex-Agenten in Großbritannien.

    Im Fernen Osten Russlands auf der Halbinsel Kamtschatka öffneten die Wahllokale am Sonntagmorgen um 8Uhr Ortszeit (Samstagabend 21 Uhr MEZ). Das größte Land der Welt erstreckt sich über elf Zeitzonen. Wahlberechtigt sind etwa 109 Millionen Menschen. Erste Ergebnisse werden nach Schließung der Wahllokale in der Ostsee-Exklave Kaliningrad am Sonntag um 19 Uhr MEZ erwartet.

    Die Wahl findet am vierten Jahrestag der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 statt, die Putins Popularität damals gestärkt hatte. Die neue Amtszeit läuft bis 2024. Laut derzeit gültiger Verfassung darf er danach nicht mehr im Amt bleiben.

    Die Kandidaten der russischen Präsidentschaftswahl 2018.
     

    Putin führt Russland seit 18 Jahren. Da es keine Zweifel an seinem Sieg gibt, sehen Experten vor allem die Höhe der Wahlbeteiligung als Indiz für die Stimmung im Land.

    Zahlen und Fakten zur Präsidentenwahl in Russland

    WER WÄHLT?

    Nach Angaben der Wahlkommission sind rund 109 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen, davon sind Medienberichten zufolge 7 Millionen Russen und Russinnen Erstwähler.

    WANN WIRD GEWÄHLT?

    Gewählt wird von 8.00 bis 20.00 Uhr Ortszeit, aber in elf Zeitzonen. Zwischen dem Beginn der Wahl auf der Halbinsel Kamtschatka und dem Ende im westlichsten Teil Russlands, der Ostsee-Exklave Kaliningrad, liegen 22 Stunden.

    WER BEWIRBT SICH?

    Es stehen acht Kandidaten zur Auswahl, davon eine Frau. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 56 Jahren. Der älteste Kandidat ist Wladimir Schirinowski (71), die jüngste Xenia Sobtschak (36). Kremlchef Wladimir Putin (65) kandidiert für eine vierte Amtszeit.

    WIE WIRD GEWÄHLT?

    Nach Angaben der Wahlkommission dürfen die Wähler in 98.000 Wahllokalen ihre Stimme abgeben.

    Die Wahlbeteiligung lag bei der vergangenen Wahl 2012 nach offiziellen Angaben bei 65,3 Prozent. Putin erreichte demnach im ersten Wahlgang 63,6 Prozent der Stimmen.

    Prognosen und erste Teilergebnisse sollen von 19 Uhr an bekannt werden. Dann schreitet die Auszählung im Laufe der Nacht fort, vollständige Ergebnisse werden erst am Montagmorgen erwartet.

     

     

     

    von Patrick Diekmann bearbeitet von Jonas Mueller-Töwe 3/18/2018 11:00:45 AM
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