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Randnotizen Live

Buntes, Kurioses, Persönliches - hier finden Sie Meldungen der etwas anderen Art.

  • Niedersachsen zahlt über 200.000 Euro - für ein Wort

    Das neue niedersächsische Landesmotto 

    Wer kennt sie nicht, die Ländermottos, die meist auf Autobahnschildern und Plakaten an Bahnhöfen prangen? Niedersachsen hat nun ein Neues und es heißt schlicht "Klar". Richtig gelesen, mehr ist da nicht: "Niedersachsen. Klar" ist alles.

    So leicht das auszusprechen ist, gefunden hat man das Motto offenbar nur mit Problemen. So wurden externe Berater und mehrere Agenturen in Form einer Bewerbungsrunde herangezogen. Das verursachte alles Kosten. 45.841 Euro etwa für Beratung. Oder Ausgaben in Höhe von rund 200.000 Euro für die Kölner Agentur, die sich den Spruch ausdachte, sowie Anzeigen in Printmedien.

    Während die Landesregierung zufrieden ist, kocht die Opposition: "Was hätten wohl zwei Wörter gekostet", spöttelte etwa FDP-Fraktionschef Christian Dürr. "Dieses 'Klar' dürfte das teuerste Wort der Landesgeschichte sein", sagte CDU-Fraktionschef Björn Thümler.
    von Volker Dohr bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 9/14/2016 1:33:17 PM

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  • (Foto: www.bulancak.bel.tr)
     
    Ein türkisches Dorf an der Küste des Schwarzen Meeres hat erst nach zehn Tagen von dem Putschversuch in der Türkei erfahren. Ein vorbeiziehender Hirte überbrachte den Dorfbewohnern die Nachricht von den dramatischen Ereignissen am 15. Juli, wie die Zeitung "Hürriyet" berichtet. 
     
    Die Bewohner kämpfen jetzt dafür, dass ihr Dorf endlich auch an das Stromnetz angeschlossen wird. "Wir können kein Radio hören und kein Fernsehen schauen", sagte die Initiatorin Emine Akcal. "Wir wollen Strom, um von den modernen Technologien zu profitieren."
    von Tonja Ariane Schewe,... bearbeitet von Volker Dohr 9/14/2016 1:33:22 PM
  • Donald Trump hat seine Grenzmauer bekommen

     Mini-Mauer um Trumps Stern auf dem Walk of Fame. (Quelle: AFP)


    Trumps Traum geht in Erfüllung: Er bekommt seine
    Grenzmauer! Allerdings dürfte das Bauwerk nicht ganz den Vorstellungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten entsprechen.
    Im Wahlkampf fordert Donald Trump vehement eine Mauer an der Grenze zu Mexiko, um Einwanderer auszugrenzen. Die Grenzmauer, die er jetzt bekommen hat, stammt jedoch von einem britischen Straßenkünstler, der unter dem Namen "Plastic Jesus" auftritt. Dieser hat die Mini-Mauer um Trumps Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood gezogen - aus Holzbrettern und Stacheldraht.


    "Ich habe die Mauer selbst gebaut und bezahlt - kein Geld aus Mexiko", twitterte "Plastic Jesus".
    In den vergangenen Wochen wurde der Stern wiederholt zum Ziel von Unmutsäußerungen. Unbekannte beschmierten ihn mit Kot und malten ein Hakenkreuz darauf.


    von Julian Moering bearbeitet von Tonja Ariane Schewe,... 8/23/2016 9:51:56 AM
  • Freie Wähler nominieren TV-Richter für Bundespräsidentenwahl

    (Foto: dpa) 

    Diesen Mann kennen Sie vielleicht aus dem Privatfernsehen, bald könnte er jedoch der neue deutsche Bundespräsident sein - zumindest wenn es nach den Freien Wählern geht. Denn die haben TV-Richter Alexander Hold für die kommende Wahl zum Bundespräsidenten als ihren Kandidaten nominiert.

    Die Freien Wähler stellen voraussichtlich zehn der 1260 Mitglieder der Bundesversammlung, die im Februar 2017 den Nachfolger von Joachim Gauck wählen wird. Auch wenn die Aussichten also eher gering sind, bezeichnete Hold seine Nominierung als "große Ehre". 

    Der 54-Jährige ist Hauptdarsteller einer Gerichtsshow bei Sat 1. In seiner bayerischen Heimat war er bereits auf kommunaler Ebene bei den Freien Wählern aktiv.

    Ich trete mit dem Ziel an, eine glaubwürdige und über Parteigrenzen hinweg wählbare Alternative zu den Kandidaten der großen Volksparteien zu sein.
    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Julian Moering 7/21/2016 8:17:48 AM
  • Gärtner Gauck

    Daniela Schadt und Joachim Gauck (Foto: dpa)

    Anfang kommenden Jahres wird Joachim Gauck aus dem Amt des Bundespräsidenten ausscheiden. Langweilen wird er sich trotz des dann neu gewonnenen Freiraums allerdings nicht. Es sei dann wieder mehr Zeit für die Familie", sagte Gaucks Partnerin Daniela Schadt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zudem werde der Bundespräsident bestimmt öfter an die Ostsee ins Haus seiner Familie fahren, so Schadt.
    Wenn er erstmal da ist, wird er wie immer eifrig im Garten ackern.


    von Ingo Konrad, t-online.de bearbeitet von Sonja Riegel, t-online.de 7/20/2016 12:46:51 PM
  • AfD-Frontfrau Beatrix von Storch hat sich mit einem rassistischen und menschenverachtenden Tweet zum EM-Aus der DFB-Elf weit ins Abseits gestellt.


    Damit spielt sie auf die Nationalspieler mit Migrationshintergrund wie etwa Özil, Can oder Boateng an. Mittlerweile hat von Storch ihren Tweet gelöscht und durch eine harmlose Version ersetzt:


    Die Reaktionen auf ihren ersten Tweet fielen deutlich aus:


    Auch das Löschen des rassistsichen Tweets löste viele Reaktionen aus. Hier ein kleiner Auszug:


    von Julian Moering bearbeitet von Ingo Konrad, t-online.de 7/9/2016 12:32:59 PM
  • Trump blamiert sich mit Belgien-Äußerung

    Donald Trump (Foto: Reuters)

    "Hättest du geschwiegen, hätte man dich weiter für einen Philosophen gehalten" - so heißt doch das Sprichwort. Donald Trump schweigt nicht, obwohl das manchmal vielleicht besser wäre. Wie in diesem Fall, als er sagt:

    Belgien ist eine wunderschöne Stadt und ein herrlicher Ort - großartige Gebäude. Ich war mal dort, vor vielen, vielen Jahren.

    Sogeht das Zitat weiter: "Vor ein paar Monaten habe ich dann ein Statement abgegeben, nach dem Motto, Belgien ist ein elendes Loch. Dafür wurde ich dann schwer kritisiert, man hat gesagt, was für eine böse Sache - und dann hatten sie in Belgien dieses massive Problem. Und die Leute haben gesagt, Trump hat recht. Ich möchte nicht recht haben. Ich möchte nicht recht haben. Ich möchte nicht recht haben."

    Maßlose Übertreibungen, Fettnäpfchen, verbale Entgleisungen, klaffende Wissenslücken, der mutmaßliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner bereitet seinen Parteikollegen zunehmend Sorgen.

    Donald Trump: Belgium is a beautiful city, Atlanta GA, 06-15-16
    von Ryan Williams via YouTube




  • Marokko verbietet öffentliches Zeitunglesen


    Zeitunglesende Marokkaner auf einem Markt in Imilchil. (Quelle: dpa)

    Es mutet an wie ein
    Schildbürgerstreich,
    ist aber wohl das verzweifelte Aufbäumen einer sterbenden Branche: In Marokko wird das Lesen von Zeitungen in der Öffentlichkeit verboten, wenn der Leser nicht für das Gedruckte bezahlt hat. Das heißt: Wer etwa eine Zeitung auf einer Parkbank findet, darf diese nicht lesen.

    Das Verbot
    wird auf Betreiben des Verbandes marokkanischer Zeitungs- und Zeitschriften-Herausgeber
    (FMEJ) erlassen. Eine Untersuchung im Auftrag des Verbandes und der Regierung hat offenbar ergeben, dass die meisten Marrokkaner ihre gelesenen Zeitungen nicht wegwerfen, sondern in Cafés, auf Parkbänken oder anderen öffentlichen Orten liegenlassen. Diese könnten dann von Dritten gelesen werden. Der Schaden laut FMEJ: 136 Millionen Euro pro Jahr.

    Ein Ansinnen, das wohl kaum zu einer Besserung führen wird. Allein die Kosten für das Aufspüren illegaler Zeitungsleser dürften den bezifferten Schaden bei weitem übersteigen.

    Vielleicht sollten die marrokkanische Regierung und der FNEJ mal an anderer Stelle ansetzen: Noch immer sind 30 Prozent der Bevölkerung Analphabeten. Gebt den Menschen Bildung, und sie werden automatisch zu potenziellen Zeitungskunden.
  • Klöckner bekommt von Merkel Sonnenblumenkerne aus dem All

    Offenbar teilen Angela Merkel und Julia Klöckner eine Leidenschaft: das Gärtnern.
    Dabei können sich die Politikerinnen entspannen. Oder erden - wenn man, wie Klöckner, nach einem politischen Höhenflug einen Absturz verkraften muss (Stichwort verbockte Landtagswahl in Rheinland-Pfalz).

    Flugs schickte die Parteichefin der ehemaligen Weinkönigin ein paar
    besondere Samen aus ihrem Garten in der Uckermark.
    Dort hatte die Kanzlerin nämlich Sonnenblumen aus Kernen gezogen, die Astro-Alex alias Alexander Gerst im All dabei hatte und die er Merkel nach seiner Rückkehr schenkte. 

    Mögen die Nachfahren von Asto-Alex' Kernen auch in Klöckners Garten gedeihen und die Sonne zurückbringen! Gab Klöckner doch zu, dass sie noch immer an ihrer Wahlniederlage zu knabbern habe. Demnächst kann sie auf selbst gezogene Sonnenblumenkerne umsteigen.

    "Gartenarbeit hilft beim Nachdenken", sagt Julia Klöckner. Fotomontage: t-online.de mit Material von dpa 


  • Merkel "ist während der Spiele kaum zu halten und setzt das von Bundestrainer Joachim Löw geforderte Zweikampfverhalten auf der VIP-Tribüne perfekt um", sagt Blatter in dem Buch "Sepp Blatter Mission & Passion Fussball" von Thomas Renggli, das am Donnerstag in Zürich vorgestellt wird.


    "Wäre Frau Merkel eine Spielerin, ich würde sie im zentralen Mittelfeld einsetzen. Dort kämen ihre Leidenschaft und ihr Durchsetzungsvermögen am besten zur Geltung", so der Schweizer. Es sei auch schon vorgekommen, "dass sie während der Spiele aus Nervosität meinen Arm packte". (Foto: dpa)
    von Ingo Konrad, t-online.de bearbeitet von Martina Engesser 5/25/2016 9:29:42 AM
  • In Blatters Top Ten des "Fußballsachverstands der Staats- und Kirchenchefs" reicht es für Merkel aber nur zu Platz acht. Vorne liegen für den 80-Jährigen Chinas Präsident Xi Jinping vor dem gestorbenen südafrikanischen Volkshelden Nelson Mandela und Papst Franziskus. Letzterer ist großer Fan des argentinischen Traditionsvereins San Lorenzo de Almagro aus Buenos Aires. Schon mehrfach besuchte eine Delegation des Klubs den Papst in Rom. (Foto: EPA)



    von Ingo Konrad, t-online.de bearbeitet von Martina Engesser 5/25/2016 9:29:33 AM
  • Was passiert, wenn Donald Trump Ende 2016 tatsächlich zum US-Präsidenten gewählt wird? Der "Boston Globe", immerhin eines der angesehensten Blätter der USA, hat eine fiktive Seite 1 entworfen: So könnte die Welt im April 2017 aussehen, wenn Trump im Amt ist und seine Wahlkampfversprechen durchsetzt.

    Das Ergebnis ist erschreckend: "Deportationen beginnen", lautet die Aufmacher-Überschrift. Weitere Themen sind der Kampf gegen den IS (in dem sich die US-Soldaten weigern, die Familien der Kämpfer wie von Trump gefordert zu töten) und die schwächelnde Wirtschaft. Wer sich die ausgedachten Artikel genauer anschauen möchte, kann das auf der Seite des Boston Globe tun.


    Übrigens haben die Macher der Seite auch ein kleines Statement dazu eingebaut, warum sie die Trump-Visionen so in Szene gesetzt haben: "Viele Amerikaner finden diese Vorstellung ansprechend, aber die Globe-Editoren finden sie zutiefst beunruhigend."
    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Ingo Konrad, t-online.de 4/21/2016 9:54:40 AM
  • Im bayrischen Ort Hinterskirchen im Kreis Landshut stehen nur etwa 90 Häuser, der Trachtenverein hat dagegen stolze 340 Mitglieder. Und die sind derzeit völlig aus dem Häuschen. Denn die Hinterskirchner Tracht wurde bei der Bundesversammlung des Deutschen Trachtenverbands im Trachtenkulturzentrum Geisenhausen zur Deutschen Tracht des Jahres 2016 gekürt - und das vom Ober-Bayern Horst Seehofer persönlich.

     Horst Seehofer und die Träger der Hinterskirchner Holzlandtracht. (Quelle: dpa)

    "Es ist so eine große Ehre, dass wir heuer ausgezeichnet werden", sagte der Trachtenvereins-Vorsitzende Sebastian "Wast" Obermeier laut "Münchner Merkur".

    Seehofer gab sich bei seinem Auftritt vor 140 Trachtlern aus der ganzen Republik gewohnt heimatbetont: "Gerade in einer zusammenwachsenden Welt wollen die Menschen eine eigene Identität, das Besondere der eigenen Kultur, ihre Heimat.
    Eine starke Identität ist Grundlage für Dialog und Verständigung. Der Respekt vor anderen Kulturen beginnt beim Stolz auf die eigene."


    Die Hinterskirchner Holzlandtracht verdankt ihren Namen der Region östlich von Erding bis in den Landkreis Landshut hinen - dem Holzland. Das Gebiet war bis zur Besiedlung und den folgenden Rodungswellen dicht bewaldet.

    In Deutschland sind rund eine Million Trachtler im Deutschen Trachtenverband organisiert, mehr als ein Viertel davon in Bayern.
    von Julian Moering bearbeitet von Sonja Riegel, t-online.de 4/10/2016 10:25:35 AM



  • Geht's noch?

    Der Brite
    grinst in die Kamera.
    Der Entführer trägt eine Sprengstoffweste - erst später stellt sich heraus, dass es sich um eine Attrappe handelt.


    Nach seiner Freilassung sprach der 26 Jahre alte Ben Innes mit der britischen Boulevardzeitung "The Sun" und erklärte, er wisse auch nicht so genau, was ihn geritten habe.

    Er habe sich von der gefährlichen Situation nicht unterkriegen lassen wollen und
    dachte: "Wenn das ein echter Sprengstoffgürtel ist, habe ich sowie nichts zu verlieren und kann mir das mal aus der Nähe ansehen."

    E
    ine Flugbegleiterin habe seine Bitte um ein Foto für den Entführer übersetzt. Dieser habe nur genickt und "ok" gesagt. Dann habe die Flugbegleiterin das Foto geschossen.

    von Martina Engesser bearbeitet von Julian Moering 4/9/2016 4:13:39 PM
  • Auch im Kreml wird hin und wieder gelacht: Beim Besuch von US-Außenminister John Kerry sorgte Russlands Präsident Wladimir Putin mit Kommentaren über Kerrys Aktentasche für Erheiterung. In den USA müsse "irgendetwas schieflaufen, wenn niemand dem Außenminister seine Tasche trägt", sagte Putin - und das, obwohl die Wirtschaft in den Staaten doch floriere. Andererseits habe es auch etwas "Demokratisches", setzte Putin nach. Dafür erntete Putin viele Lacher aus der Runde. Hintergrund: Kerry stieg mit einer Aktentasche in der Hand aus dem Flugzeug.

     John Kerry steigt in Moskau aus dem Flugzeug - mit Aktentasche. (Quelle: Reuters)

    Und Putin ließ nicht locker
    . Es müsse sich "etwas Wertvolles" in der Aktentasche verbergen. "Bestimmt haben Sie Geld mitgebracht, um bei zentralen Themen besser mit uns feilschen zu können", sagte er zu Kerry.

    Kerry wiederum spielte nicht den Spaßverderber und griff den Scherz vor laufenden Kameras auf. "Wenn wir unbeobachtet sind, zeige ich Ihnen, was in meiner Tasche ist", sagte er mit einem Lächeln. "Sie werden überrascht sein, positiv überrascht."

    Putin trolls Kerry during talks in Moscow, State Sec promises ‘surprise’ in response
    von RT via YouTube



    von Julian Moering bearbeitet von Martina Engesser 3/30/2016 9:56:43 AM
  • Bäckerei-Leiter: "Lasse mich von Rassisten nicht erpressen"

    Mit klarer Kante gegen Fremdenfeindlichkeit hat sich der Geschäftsführer einer Bäckereikette in Rheinland-Pfalz viele Freunde gemacht - mit einem einzigen unmissverständlichen Tweet:


    Was war geschehen? Ein Kunde der Bäckerei Brand in Alzey hatte gelesen, dass die Filiale einen syrischen Flüchtling als Praktikanten beschäftigt. Daraufhin habe er sich lauthals bei einer Mitarbeiterin beschwert, erzählte Geschäftsführer Klaus Brand im Interview mit "Spiegel Online". 

    Der Kunde forderte die Bäckerei demnach auf, ihre Backwaren dann konsequenterweise auch nur noch an Asylanten zu verkaufen. Kurz darauf beschwerte er sich in der Zentrale bei Brand persönlich. Dem blieb nach eigener Aussage nichts anderes übrig als das Hausverbot auszusprechen, für das ihn nun die Twitter-Gemeinde feiert.

    Im "Spiegel" rechtfertigte Brand sein hartes Durchgreifen:

    Dass ein Rassist mich als Geschäftsmann regelrecht erpressen will, ist bislang noch nicht vorgekommen. Aber ich lasse mich von Rassisten nicht unter Druck setzen.

    von Daniel Reviol bearbeitet von Julian Moering 3/25/2016 9:27:13 AM
  • Ekelige "Spuck-Attacken": Polizisten sollen Spuckschutzhauben bekommen

    Eine ungewöhnliche Kopfbedeckung soll Polizisten und Justizvollzugsbeamte in Rheinland-Pfalz zukünftig vor fremdem Speichel schützen. Da die Einsatzkräfte immer öfter angespuckt werden, sollen sie sich in Zukunft einen Spuckschutz aufsetzen. Eine landesweite Arbeitsgruppe soll bis März "ein geeignetes Modell identifizieren", geht aus einer Anfrage des Landtagsabgeordneten Matthias Lammert hervor. Je nach Modell sollen die Hauben zwischen fünf und zehn Euro kosten. 


    In Bremen bekommen notorische Spucker diese Haube über den Kopf gezogen. Ob das Modell für die Polizisten in Rheinland-Pfalz ähnlich aussehen wird? (Quelle: dpa) 

    Das Anspucken von Polizisten erfülle den Tatbestand der Beleidigung. Wenn durch den Speichel eine Infektionskrankheit übertragen wird, liegt sogar vorsätzliche Körperverletzung vor. Fremder Speichel im Gesicht sei
    "im höchsten Maße demütigend, ekelig und beleidigend".

    Im Mundsekret lebten nicht nur Mikroben, sondern auch unter Umständen infektiöse Viren und Bakterien. Laut CDU seien Schutzhauben ein "adäquater Schutz" für Polizeibeamte. Andere Bundesländer hätten solchen Hauben bereits eingeführt.

    von c.lippke bearbeitet von Daniel Reviol 3/16/2016 2:08:40 PM
  • Maas-Sprecher sorgt für Fremdschäm-Moment bei "Anne Will"

    Der Pressesprecher und Claqueur (r.) von Justizminister Heiko Maas im Publikum bei "Anne Will". (Quelle: ARD; Screenshot)

    "Flüchtlingsdrama vor dem Gipfel - Ist Europa noch zu retten?" Ein Thema, das wenig Spielraum für Humor lässt. Justizminister Heiko Maas gelang es trotzdem, in der Talkshow von Anne Will unfreiwillig für einen Lacher zu sorgen.

    Immer wenn sich der SPD-Politiker in den ersten Minuten der Sendung geäußert hatte, schallte unüberhörbar der Applaus eines einzelnen Zuschauers durch das TV-Studio. Nach dem dritten Mal outete die Moderatorin den Laut-Klatscher:

    Wir begrüßen auch den Sprecher von Herrn Maas, der hier immer am lautesten klatscht.

    Nach Wills entlarvenden Worten schwenkte die Kamera ins Publikum und zeigte den PR-Mann. Der lächelte den Vorfall weg - applaudierte in der Folge aber auch deutlich weniger euphorisch. 
    Der Spott der sozialen Netzwerke war Maas aber längst sicher:


    Abgesehen von diesem heiteren Moment diskutierte die Runde aber ernsthaft über den bevorstehenden EU-Gipfel. Hier können Sie nachlesen, was die Studiogäste zu sagen hatten.

    von Daniel Reviol bearbeitet von c.lippke 3/7/2016 11:56:07 AM
  • Zu gefährlich: US-Armee verbietet Kissenschlachten

    Die Militärakademie des US-Heeres in West Point darf ihre jährliche Kissenschlacht nicht mehr veranstalten. Denn alleine in diesem Jahr sind dabei Dutzende Soldaten verletzt worden: Die meisten erlitten Gehirnerschütterungen, aber auch gebrochene Nasen und Wangenknochen gab es. Denn offenbar stecken die Teilnehmer Helme oder andere harte Gegenstände in den Kissenbezug, bevor die "Schlacht" beginnt.

    Angeblich ist die Kissenschlacht ein Ritual, das schon seit über einem Jahrhundert jährlich stattfand - bis jetzt. Wer den 34-seitigen Untersuchungsbericht zum Thema lesen und damit sehen will, wie ernst das Thema beim US-Militär genommen wird, kann das hier tun.

    Dieses Twitter-Bild soll einen der verletzten Soldaten zeigen:

    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Daniel Reviol 11/27/2015 8:31:26 AM
  • Merkels Düsseldorfer Christbaum sorgt für Ärger

    Merkels künftiger Weihnachtsbaum: Hier steht die fast drei Jahrzehnte alte Fichte noch im Düsseldorfer Schlosspark am Schloss Heltorf. (Quelle: dpa) 

    Flüchtlingskrise, wackelige Umfragewerte, Kritik aus den eigenen Reihen: Man könnte meinen, Angela Merkel hat derzeit mehr als genug um die Ohren. Jetzt bekommt die Kanzlerin auch noch Ärger wegen eines Baumes.

    Eine 27 Jahre alte prächtige Rotfichte ist in diesem Jahr als Weihnachtsbaum vor ihrem Berliner Amtssitz vorgesehen. Eine große Ehre für die Gräflich von Spee'schen Forstbetriebe, woher der Baum stammt. Unter Naturfreunden sorgte das Vorhaben dagegen für schlechte Stimmung: Statt die Fichte abzusägen, solle Merkel doch lieber einen Weihnachtsbaum mit Wurzeln einpflanzen lassen, hieß es aus den Reihen der Baumschützer.

    Ein Mitarbeiter des Kanzleramts lehnte den Vorschlag in Merkels Auftrag jedoch freundlich ab. In einem Schreiben, das der "Bild" vorliegt, steht: Der Baum stamme aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald und werde nach Weihnachten "der Verwertung zugeführt". 

    Übrigens: Den Christbaum für die Kanzlerin darf jedes Jahr ein anderes Bundesland stiften. Die Auswahl erfolgt unter strengen Kriterien. 2014 war es eine 15 Meter hohe Küstentanne von der Mecklenburgischen Seenplatte.
    von Daniel Reviol bearbeitet von Sonja Riegel, t-online.de 11/26/2015 11:44:30 AM
  • Gemeinsam mit seiner Frau Michelle verteilte US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus Süßigkieten an verkleidete Kinder. Platz eins für das "schrecklichste" Halloween-Kostüm ging an den kleinen Papst im passenden Papamobil. Der Präsident war höchst amüsiert - wir sind es auch.

     Der "Papst" zu Besuch im Weißen Haus. (Quelle: Reuters)

    Die Halloween-Party im Weißen Haus hat eine lange Tradition und geht zurück azf die Amtszeit von Dwight Eisenhower (1953 bis 1961). Ex-Präsident Richard Nixon (1969 bis 1974) war der erste, der daraus ein Familienfest mit Kindern machte.

    von Julian Moering bearbeitet von Daniel Reviol 11/13/2015 10:09:26 AM
  • "Washington in Washington" - Künast verwechselt da etwas


    Kann man mal verwechseln: Renate Künast weilt derzeit in den USA und postete dieses Bild bei Facebook. "Washington in Washington", schrieb die Grünen-Politikerin darunter. Doof nur: Sie steht vor einer Statue, die Abraham Lincoln darstellt, schließlich heißt der Ort, an dem sich Künast gerade befindet, auch "Lincoln Memorial". Ihre Facebook-Anhänger nehmen es immerhin mit Humor, auch wenn viele der Politikerin einen kleinen Mangel an politischer Bildung unterstellen.
    von Volker Dohr bearbeitet von Julian Moering 10/31/2015 1:18:18 PM
  • Londons Bürgermeister reißt 10-Jährigen zu Boden

    Mitreißende Aktion: Boris Johnson zieht einen Jungen zu Boden (Bild: ap) 

    Rugby ist ein körperbetontes Spiel, das weiß jeder, der es einmal versucht hat. Auch Boris Johnson, der Bürgermeister von London. Der übertrieb es bei einem Match in Tokio jedoch ein wenig und riss einen 10-jährigen Buben grob zu Boden. Immerhin hat er nun ein schlechtes Gewissen.

    Direkt nach dem Tackling fragte Johnson den kleinen Toki Sekiguchi, ob es ihm gut gehe. "Es tut mir so leid", sagte der Politiker. Danach posierten er und Toki gemeinsam für Fotos. Der Zehnjährige sagte, er habe schon ein wenig Schmerzen, aber es sei sehr nett gewesen, den Bürgermeister kennenzulernen.

    "Der arme Kleine, ich hoffe, es geht ihm gut", entschuldigte sich Johnson überschwänglich. "Er wirkte danach sehr fröhlich. Er hat sich nicht unterkriegen lassen. Das ist eine Metapher fürs Leben." Johnson ist derzeit mit einer Handelsdelegation in Tokio. Das Rugby-Match war als Freundschaftsspiel angesetzt. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Johnson etwas härter zur Sache geht: Bei einem Fußballspiel überrannte er schon einmal einen Jungen.

  • Neuer BER-Witz: Man kommt kaum hin

    Die Eröffnung des Flughafens BER ist für Ende 2017 geplant. (Quelle: dpa)

    Vor über neun Jahren, am 5.
    September 2006, erfolgte der Spatenstich für den Berliner Flughafen BER - und noch immer ist kein einziger Fluggast von dort abgeflogen. Das ist an sich schon ein Witz, doch die neuesten Andeutungen von Flughafenchef Karsten Mühlenfeld setzen noch einen oben drauf. Anscheinend gibt es überhaupt kein taugliches Verkehrskonzept, um eine reibungslose Anreise zum Flughafen zu gewähren.

    "Es hilft nichts, einen Flughafen zu haben, wenn man nicht hinkommt",  sagte Mühlenfeld. Deswegen müsse der Flughafen besser ans Zentrum angebunden werden. Das Irrwitzige: Die Verkehrsprobleme in und um Berlin sind deutlich älter als die Idee diesen Flughafen zu bauen. Auf der Stadtautobahn gebe es häufig Stau, so Mühlenfeld. Der Britzer Tunnel sei täglich um 7:30 Uhr dicht, ein vierspuriger Ausbau des Tempelhofer Damms gelinge seit 20 Jahren nicht.  "Das ist ein Problem, über das wir reden müssen."

    Mahl ehrlich: Das ist ein Problem, das schon längst hätte gelöst sein müssen. Spätestens bei Spatenstich.

    von Julian Moering bearbeitet von Volker Dohr 10/16/2015 5:52:03 AM
  • Hitler und die Flüchtlingskrise

    Der "Tagesspiegel" bedauert seinen Layout-Lapsus:
    Unter einem Foto aus dem Kinofilm "Er ist wieder da", das Adolf Hitler (gespielt von Oliver Masucci) zeigt, steht: "Flüchtlingskrise wird zur Chefsache."


    Eine Entschuldigung folgte rasch auf Twitter:



  • Die Grüne Jugend provoziert mit einem Tweet: "Am 3. Oktober wurde ein Land aufgelöst und viele freuen sich 25 Jahre danach. Warum sollte das nicht noch einmal mit Deutschland gelingen?", hieß es auf dem Twitter-Account der Jugendorganisation der Grünen.

    Der Text wurde über 100 Mal retweetet, aber von zahlreichen Nutzern auch kritisch kommentiert. 

    Bislang hat sich aus der Partei keiner dazu geäußert, auch von der Grünen Jugend gibt es keine weitere Stellungnahme. Deshalb ist aktuell unklar, ob sich die Jugendorganisation der Grünen tatsächlich eine Auflösung Deutschlands wünscht oder sich nur missverständlich ausgedrückt hat.


    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Julian Moering 10/7/2015 12:06:24 PM
  • Drei von hunderten Reaktionen auf den Tweet der Grünen Jugend.




    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Volker Dohr 10/7/2015 11:10:11 AM
  • Trump und "Muslim" Obama

    Donald Trump (Quelle: dpa)

    Donald Trump will Präsidentschaftskandidat der Republikaner in den USA werden.
    Den Umfragen zufolge stehen seine Chancen gar nicht mal so schlecht. Im Wahlkampf indes sorgt er immer wieder für peinliche Momente.

    Sein neuester Ausrutscher: Bei einem Wahlkampf-Auftritt nannte ein Fragesteller US-Präsident Barack Obama einen Muslim. Ärger hat Trump nun aber nicht etwa wegen seiner Antwort bekommen - sondern weil er nichts gesagt hat.

    Obama sei Muslim und nicht einmal Amerikaner, so der Interviewer. Dieser unwahren Behauptung widersprach Trump nicht.

    Sowohl Demokraten als auch mehrere seiner innerparteilichen Rivalen kritisierten ihn deswegen scharf. Der republikanische Mitbewerber Lindsay Graham forderte gar eine Entschuldigung, Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush nannte Obama in einer Rede einen talentierten Mann, "und übrigens, er ist ein Amerikaner, ein Christ."
    von Alexander Graßhoff,... bearbeitet von Sonja Riegel, t-online.de 10/4/2015 8:10:56 AM
  • Ukraine erbost über Wein-Freunde Berlusconi und Putin

    Eine Flasche Wein wird zum Politikum: Weil Wladimir Putin und sein langjähriger Freund Silvio Berlusconi ausgerechnet auf der Krim einen edlen Tropfen verkosteten, will die Ukraine gegen den Weingutbesitzer vorgehen. 

    Die Geschichte lief wie folgt ab: Bei ihrem Besuch des Weinguts Massandra vergangene Woche hatten Putin und Berlusconi eine 240 Jahre alte Flasche begutachtet und den Direktor des Guts gebeten, den Inhalt probieren zu dürfen. Das verwehrte ihnen dieser nicht. Und genau daran stört sich nun die Ukraine: Wie Medien berichten, prüft die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Gutsbesitzer wegen Unterschlagung.

    So oder so dürfte der Fall bald versanden: Das einst ukrainische Gut Massandra, das zahlreiche Raritäten in seinen Kellern hat, wurde nach der russischen Annexion der Krim verstaatlicht. Die ukrainischen Behörden dürften vorerst wenig unternehmen können.

    Haben mit einer Flasche Wein für Ärger gesorgt: Wladimir Putin und Silvio Berlusconi (Bild: dpa). 


    von Volker Dohr bearbeitet von Alexander Graßhoff,... 9/19/2015 2:07:36 PM

  • Briten begeistert von Bush-Vorschlag zu Thatcher-Ehrung

    Damit hat Barack Obama vermutlich nicht gerechnet: Der US-Präsident schlug vor wenigen Tagen vor, dass auf dem nächsten 10-Dollar-Schein eine Frau zu sehen sein solle. Als Jeb Bush, der gerne Obamas Nachfolge antreten möchte, nun gefragt wurde, welche Frau er sich denn vorstellen könne, antwortete er flapsig: "Ich wäre für Ronald Reagans Partnerin Margaret Thatcher. Wahrscheinlich ist das illegal, aber was soll's."

    So unsinnig Bushs Idee sein mag, so gut kam sie in Großbritannien an: Zahlreiche Zeitungen widmeten ihre Titelseiten mit Fotomontagen dem Vorschlag des Republikaners. Selbst die altehrwürdige BBC konnte es sich nicht verkneifen, ein Bild von Thatcher auf eine 10-Dollar-Note zu montieren.

    So sähe der Zehn-Dollar-Schein mit Angela Merkel aus (Bild: Imago / Metodi Popow / Montage: t-online)


    Oder vielleicht Helene Fischer? (Bild: Reuters / Montage: t-online)


    Wie wäre es mit Steffi Graf? (Bild: Reuters / Montage: t-online) 


    Wir haben da einige Alternativen für Jeb Bush: Unterhalb dieser Meldung können Sie abstimmen, welche populäre deutsche Frau den Schein am besten zieren sollte - natürlich nicht ganz ernst gemeint.
  • Mugabe hält Rede zweimal

    Quelle: dpa / AP

    Kann ja mal passieren, oder? Der mittlerweile 91-jährige Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, hat bei der Parlamentseröffnung eine alte Rede noch mal gehalten.

    Während seines 30-minütigen Auftritts  fiel dem betagten Diktator offenbar nicht auf, dass er die gleichen Worte schon vor einem Monat von sich gegeben hat - immerhin bei einer Ansprache an die Nation.
    Es habe eine bedauerliche Verwechslung gegeben, räumte sein Sprecher ein.

    Die Opposition wettert bereits: "Das zeigt klar, dass Robert Mugabe nicht mehr die nötige mentale Fitness hat, um Staatschef zu sein", erklärte die Oppositionspartei des früheren Ministerpräsidenten Morgan Tsvangirai.

    Mugabe ist in dem Land im Süden Afrikas seit 1980 an der Macht. Wiederholte Reisen für medizinische Behandlungen in Asien haben in den vergangenen Jahren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand genährt. Mugabe hat bislang keinen Nachfolger bestimmt. Die nächste Präsidentschaftswahl findet 2017 statt.

    von Alexander Graßhoff,... bearbeitet von Volker Dohr 9/17/2015 1:18:17 PM
  • Lustiges Vorkommnis im Weißen Haus. Bei einer Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama stellte ein Journalist eine Frage zum Nukleardeal mit dem Iran. Er wollte wissen, warum es Obama nicht gelungen sei, für seinen Kurs die Unterstützung der Republikaner zu gewinnen. Doch noch bevor Sprecher Josh Earnest antworten konnte, meldete sich eine Computerstimme zu Wort: Siri - die Computerstimme von Apple, die jedes iPhone hat. Dies berichtete "Spiegel Online".

    "Entschuldigung, ich bin mir nicht sicher, was Sie von mir geändert haben wollen", sagte sie auf Englisch. Offenbar hatte Earnest sie versehentlich aktiviert. Es machte aber den Anschein, als sei Siri genervt von der langatmigen Frage.

    Die Journalisten brachen prompt in Lachen aus. Auch Earnest reagierte mit Grinsen, schien aber gleichzeitig auch etwas peinlich berührt.

    von Nachrichten-Redaktion... bearbeitet von Alexander Graßhoff,... 9/15/2015 4:30:11 PM

  • (Quelle: imago / IPON)

    Lästernde Regierungssprecher

    Sprecher von Politikern müssen von Berufswegen ganz genau aufpassen, was sie sagen. Denn meistens hören die Journalisten auch ganz genau hin und warten nur darauf, dass sie etwas ausplaudern, was sie lieber hätten für sich behalten sollen.

    Geheimnisse haben der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, und Regierungssprecher Steffen Seibert zwar nicht verraten. Dennoch können ihre Äußerungen vor der Bundespressekonferenz durchaus als peinlich bezeichnet werden. Schließlich dachten sie auch, dass die Mikrofone noch ausgeschaltet seien.


    Auf einem Video von der Begebenheit, das der Journalist und Blogger Tilo Jung ("Jung & Naiv"), auf Facebook und Twitter veröffentlicht, sind Teile desknappen Dialogs deutlich hörbar.
    Die Worte Schäfers, der eine rosafarbene Krawatte trägt, sind zu Beginn nur schwer zu verstehen. Dann ist der Satzfetzen "... unterstellen, dass er schwul ist" zu hören. Die Replik Seiberts dagegen ist laut und deutlich: "Es ist jedenfalls ein lebensbejahendes Rosa."

    Der Grund für den ungewöhnlichen Wortwechsel: Jung war in einem rosafarbenen Kapuzenpullover erschienen, der auch bei anderen Anwesenden für Aufsehen sorgte.

    Wenn Sie auf Facebook angemeldet sind und unten auf den Link klicken, können Sie sich das Video zu der Geschichte angucken:

    Schwul? Lebensbejahend?
    Die Regierungssprecher lästern einfach mal bei laufenden Mikros über Tilos rosa Hoodie...

    Klicken Sie hier, um das Facebook-Video zu sehenJung & Naivvia Facebook am 8. September 16:25

    von Alexander Graßhoff,... bearbeitet von Nachrichten-Redaktion... 9/11/2015 7:23:59 PM
  • "Aktion Arschloch": Viele fragen sich, "was Attitüde heißt"

    Die Ärzte "Schrei nach Liebe"
    von bademeisterTV via YouTube

    Die private Initiative "Aktion Arschloch" hatte kürzlich dazu aufgerufen, den Ärzte-Song "Schrei nach Liebe" als Zeichen gegen Fremdenhass wieder in die Charts zu bringen - mit Erfolg.
     Das Stück mit dem Refrain "Ohoho, Arschloch" stürmte an die Spitze der Download-Charts.

    Doch die Initiative hatte noch einen weiteren Effekt. Dank der "Aktion Arschloch" schlossen offenbar viele Internetnutzer eine kleine Bildungslücke: Mit dem Comeback der Anti-Nazi-Hymne schossen bei Google die Suchanfragen nach dem Wort "Attitüde" (Bedeutung: Haltung, Einstellung) nach oben. Wer nicht weiß, wie das zusammenhängt - so beginnt der berühmte Songtext von "Schrei nach Liebe":

    Du bist wirklich saudumm
    Darum geht's dir gut
    Haß ist deine Attitüde
    Ständig kocht dein Blut

    Alles muß man dir erklären
    Weil du wirklich gar nichts weist
    Höchstwahrscheinlich nicht einmal
    Was Attitüde heißt

    Falk Sieghard Gruner bemerkte den "Aktion-Arschloch-Effekt" und twitterte die Google-Statistik:

    von Daniel Reviol bearbeitet von Alexander Graßhoff,... 9/9/2015 8:19:02 PM
  • Finnlands Premier setzt ein Zeichen

    Juha Sipilä nutzt seine Immobilie auf dem Land sowieso nicht mehr. Schließlich musste er nach dem Amtsantritt mit seiner Familie in die Hauptstadt Helsinki ziehen.

    Aufgrund der akuten Flüchtlingsproblematik kam dem Politiker da eine Idee: Er bietet Migranten an, sein Haus in Zentralfinnland zu bewohnen. Noch ist allerdings nicht bekannt, wie viele Menschen dort Platz haben und wo man sich bewerben kann.

    Finnland erwartet bis zu 15.000 Flüchtlinge, die Asyl beantragen werden, wie das Innenministerium im August mitteilte.
    Bis dahin war es lediglich von 5000 Asylsuchenden ausgegangen.

    Juha Sipilä (Quelle: rtr)


    von Alexander Graßhoff,... bearbeitet von Daniel Reviol 9/6/2015 10:08:17 AM
  • Präsident Putin im Fitness-Wahn

    Dass der russische Präsident Wladimir Putin ein sportlicher Typ ist, ist allgemein bekannt.
    Dafür sorgt er nicht zuletzt durch ständige Selbstinszenierungen.

    In den letzten Tagen war der 62-Jährige aber auf einem wahren Fitnesstrip: So spielte er in Sotschi mit einem Team aus Hockey-Veteranen auf dem Eis gegen eine Nachwuchsmannschaft.

    Dabei hatte Putin Spieler wie Pawel Bure, Wjatscheslaw Fetissow, Alexander Owetschkin und Jewgeni Malkin an seiner Seite. Russische Medien ließen offen, ob der Präsident selbst ein Tor
    geschossen oder eine Vorlage geliefert hat.
    Keine Frage jedoch, dass das Team-Putin mit 9:5 gewann.

    Quelle: rtr

    Am Sonntag ließ der russische Präsident Bilder verbreiten, die ihn mit Regierungschef Dmitri Medwedew beim Kraftsport zeigen.

    Quelle: AP



  • Angela Merkel - zwei Gesichter, fast gleiche Worte: Links die Kanzlerin auf der aktuellen Bundespressekonferenz am Montag, 31. August; rechts Angela Merkel bei der letzten Neujahrsansprache. (Fotos: Reuters, dpa)

    Merkel-Rede in der Zweitverwertung


    Angela Merkel genießt in der Öffentlichkeit nicht den Ruf, eine Frau der klaren Worte zu sein. Umso deutlicher wirkt da ihre jüngste Erklärung zu fremdenfeindlichen Veranstaltungen vor deutschen Flüchtlingsheimen:


    Folgen Sie denen nicht, die zu solchen Demonstrationen aufrufen! Zu oft sind Vorurteile, zu oft ist Kälte, ja sogar Hass in deren Herzen.

    So äußerte sich die Kanzlerin bei ihrer traditionellen Sommer-Pressekonferenz in Berlin. Für viele womöglich die unmissverständliche Aussage, die sie sich lange Zeit von Merkel gewünscht hatten. In unserer Nachrichten-Redaktion trat hingegen ein Déjà-vu-Effekt ein - denn hier wurde eine alte Rede recycelt.

    In ihrer Neujahrsansprache erklärte Merkel zum Phänomen Pegida:

    Deshalb sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen.


    Hier können Sie sich die Rede, die sie Silvester 2014 hielt, noch einmal in voller Länge anhören:

    Bundeskanzlerin Angela Merkel: Neujahrsansprache für 2015
    via YouTube


    Und das ist die eigentliche Nachricht dazu: Merkel sagt rechten Hetzern Kampf an.


    von Daniel Reviol bearbeitet von Alexander Graßhoff,... 9/1/2015 8:32:05 PM
  • Quelle: rtr

  • "Wir haben ein H weg"

    Hauptsitz der Firma Hakle in Düsseldorf-Reisholz: Weit und breit kein "H" zu sehen. (Quelle: dpa)


    Dem Klopapierhersteller Hakle ist das "H" aus seinem Firmenlogo gestohlen worden. Seit gut einer Woche ist der Firmenname am Sitz in Düsseldorf verstümmelt: "akle" prangt nun in großen Buchstaben an der Mauer des Geländes.

    Die
    Polizei bestätigte den Diebstahl: "Wir haben ein H weg", sagte ein Sprecher.
    Das Unternehmen setzte einen skurrilen Finderlohn aus: 2675 Rollen Toilettenpapier oder 1000 Euro gibt es für die Wiederbeschaffung des gut einen Meter großen Aluminium-Buchstabens.

    Die Belohnung
    entspreche 334 Paketen Toilettenpapier je acht Rollen - und dürfte für ein paar Jahre reichen.
    "Es ist kein PR-Gag", beteuerte eine Unternehmenssprecherin. Dass der Mittwoch zum "Tag des Toilettenpapiers"ernannt wurde, sei reiner Zufall. "Gestohlen wurde das H ja auch schon vor über einer Woche."
    von Ruth Friedrich, t-online.de bearbeitet von Daniel Reviol 8/31/2015 12:34:53 PM
  • Das Netz spottet über Sarkozys Urlaubsfoto

    Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy (Bild: dpa) 

    1,69 Meter Körpergröße können für einen Staatsmann schon eine unangenehme Angelegenheit sein: Auf Gruppenfotos ist man stets der Kleinste, Mikrophone hängen zu hoch - die Liste an möglichen Ärgernissen ist lang. Nicolas Sarkozy kennt sie vermutlich alle, schließlich überragt den französischen Ex-Präsidenten schon seine Ehefrau Carla Bruni um sechs Zentimeter.

    Nicht jedoch auf dem Cover der aktuellen Ausgabe von "Paris Match". Dort sind beide nämlich plötzlich gleich groß. Auch ansonsten wirkt das Bild reichlich nachbearbeitet. Grund genug für die Netzöffentlichkeit, ihren Spott über Sarkozy und das vermeintlich mit Photoshop bearbeitete Bild auszuschütten. Als hätte der Mann nicht schon unter seiner Körpergröße zu leiden!


    von Volker Dohr bearbeitet von Ruth Friedrich, t-online.de 8/26/2015 11:17:38 AM
  • Trauer um wohltätigen "Batman"

    Batman-Double Lenny Robinson ist mit 51 Jahren bei einem Autounfall gestorben. (Quelle: Splash)

    Sein Engagement hatte ihn berühmt gemacht: Nachdem Leonard Robinson 2007 seine Reinigungsfirma verkauft hatte, 
    besuchte er immer wieder als Batman verkleidet Krankenhäuser, Schulen und Wohltätigkeitsveranstaltungen. Dort beschenkte er kranke Kinder aus eigener Tasche, verteilte Batman-Autogramme und setzte sich gegen Mobbing ein.

    Nun ist der 51-Jährige bei einem Autounfall gestorben. Als der Motor seines eigens angefertigten Batmobils streikte, blieb er auf dem Highway stehen. Ein anderer Wagen fuhr in Robinsons Auto - bei dem Aufprall wurde Robinson tödlich verletzt. 

    Robinson war auf dem Rückweg von einem Kinder-Festival, bei dem er als Batman aufgetreten war. Die Sprecherin der Veranstaltung sagte: "Er hat Kindern das Gefühl gegeben, dass sie die wichtigsten Personen der Welt sind."



    von Daniel Reviol bearbeitet von Volker Dohr 8/20/2015 2:19:32 PM
  • Merkel muss Reisepläne ändern

    Fliegt munter durch die Weltgeschichte: Kanzlerin Angela Merkel. (Bild: Reuters) 

    Kanzlerin zu sein ist auch nicht immer ein Zuckerschlecken: Denn die Debatte über das dritte Hilfspaket für Griechenland hat nun Angela Merkels Reisepläne durcheinander gebracht.

    Eigentlich wollte die Kanzlerin am Dienstag die Weltausstellung Expo in Mailand besuchen. Daraus wird nun nichts, denn am Mittwoch trifft sich bereits der Bundestag und davor wird noch einmal ausgiebig fraktionsintern debattiert. Deshalb fliegt Merkel nun bereits am Montag nach Italien, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. 

    Nach der Bundestagssitzung am Mittwoch sitzt die Kanzlerin übrigens schon wieder im Flieger: Dieses Mal geht es nach Brasilien. Auch hier vermeldete man, dass der Abflug sich um wenige Stunden verzögern dürfte. 

    von Volker Dohr bearbeitet von Daniel Reviol 8/18/2015 10:19:44 AM
  • Jetzt haben wir den Weltraumsalat!

    Im Weltall gezüchtet: roter Kochsalat. (Quelle: Twitter/ISS)

    Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat eine ganz besondere Premiere gefeiert.
    Die Astronauten kosteten erstmals von ihrem im Weltall selbst angebauten Salat.
    Dazu machten sie den roten Kochsalat mit Olivenöl und etwas Balsamico-Essig an.  "Schmeckt gut, ein wenig wie Rucola", sagte der US-Astronaut Scott Kelly.


    Die historischen ersten Bissen übertrug die Raumfahrtbehörde Nasa
    in der Nacht zum Dienstag live und zeigte, wie sich die Crew-Mitglieder
    lachend mit Salatblättern zuprosteten.


    Guten Appetit! Astronauten verspeisen den Weltraumsalat. (Quelle: Twitter/ISS)

    Hintergrund: Um weiter in den Weltall vordringen zu können, müssen Astronauten in der Zukunft ihr Essen selbst anbauen. Dafür wurde dieses Experiment durchgeführt.
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