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Newsblog G7-Gipfel

    Grenell will Handelskrieg zwischen Deutschland und den USA verhindern

    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will einen Handelskrieg zwischen Deutschland und den USA verhindern. "Ich setze mich dafür ein, den Handelskonflikt zu lösen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen", sagte Grenell dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Mit Blick auf mögliche US-Strafzölle auf Autoimporte, welche die deutsche Automobilindustrie besonders treffen würden, sagte Grenell: "Ich bin ein großer Autofan und weiß um die Bedeutung dieser Industrie."

    Grenell betonte die Verflechtung der deutschen und der US-Industrie in diesem Bereich. "Wenn Sie zum Beispiel einen BMW X3 in Deutschland kaufen, müssen Sie ihn aus den USA importieren, da er nur in Spartanburg in South Carolina hergestellt wird", sagte der Diplomat.

    Grenell sagte weiter, dass er nicht an einen Handelskrieg zwischen den USA und Deutschland glaube. "Ich denke, beide Seiten sind daran interessiert, weitere Konflikte zu vermeiden, aber es dauert seine Zeit", sagte Grenell. Die Verhandlungen zwischen über 20 Ländern erforderten mehr Koordination als bilaterale Beziehungen. "Ich glaube, wir werden noch weitere Manöver beider Seiten sehen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Streit beilegen können", sagte Grenell. "Alle wissen, wie viel auf dem Spiel steht."

    Richard Grenell, Der US-Botschafter in Deutschland: Er liebt Autos und will einen Handelskrieg mit den USA verhindern.
     

    Transatlantik-Koordinator: G7-Gipfel war "diplomatisches Desaster"

    Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer, hat den nachträglichen US-Ausstieg aus der G7-Abschlusserklärung als "diplomatisches Desaster" bezeichnet. In der "Rheinischen Post" schloss der CDU-Politiker aber auch eine neuerliche Kehrtwende des amerikanischen Präsidenten Donald Trump nicht aus. 

    "Es ist inzwischen nicht mehr überraschend, dass Trump sprunghaft und unzuverlässig ist. Es kann sehr gut sein, dass er auch seine nachträgliche Abkehr vom Abschlussdokument wieder revidiert." Beyer betonte, die anderen sechs Industriestaaten müssten nun umso mehr zusammenhalten. "Das G7-Format muss bleiben."

    Merkel droht Trump: "Lassen uns nicht über Tisch ziehen"

    Kanzlerin Angela Merkel hat US-Präsident Donald Trump nach dem G7-Eklat mit einer entschiedenen Reaktion auf dessen Alleingänge gedroht.

    "Wir lassen uns nicht ein ums andere Mal da irgendwie über den Tisch ziehen. Sondern wir handeln dann auch", sagte Merkel in der ARD-Talksendung "Anne Will" mit Blick auf die von Trump verhängten Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte. Für den Fall, dass Trump wie geplant weitere Strafzölle auf deutsche Autos verhängen sollte, kündigte die Kanzlerin scharfe und wenn möglich europäische Gegenmaßnahmen an.

    Merkel sagte zu den Alleingängen Trumps, man müsse sich in der Politik entscheiden: "Nichtstun kann ein Risiko sein. Dass man als vollkommen erpressbar gilt." Die Entscheidung Trumps habe sie in der Haltung bestärkt, sich noch mehr für eine einheitliche, starke Europäische Union einzusetzen, sagte Merkel. Auf die USA dürften sich Deutschland und Europa nicht mehr "etwas leichtfertig" verlassen. Ein Ende der Partnerschaft mit den USA sah Merkel trotz der protektionistischen Politik Trumps nicht. Es gebe gute Gründe, weiter für die transatlantische Partnerschaft zu kämpfen.

    TV-Kritik zu Angela Merkels Auftritt bei Anne Will

    Kommentar: Trumps Auftritt ist Weltmacht in Reinkultur

    Wir können uns noch lange über Trumps Unflätigkeit und Sprunghaftigkeit erregen, aber in Wahrheit ist er nur Weltmacht in Reinkultur: arrogant, ignorant, bösartig, laut und lärmend und selbstverliebt. Weltmächte sind so, sie müssen nicht zivilisiert auftreten. Niemand kann sie daran hindern, so zu sein, wie sie sein wollen. 

     

    Wie "The Donald" der Welt zeigt, wo der Hammer hängt

    www.t-online.deEuropa ist unwichtig, auch wenn Macron ganz nett ist. Nordkorea ist schon wic...

     

    Reaktionen zum G7-Desaster: Ratlosigkeit und deutliche Kritik

    Knappe Äußerung der Bundesregierung, deutliche Worte aus Frankreich, Kritik an Trump aus den USA und eine Absage an Trumps "eigennützige, kurzsichtige, abgeschottete, begrenzte Politik" aus China.

     

    "Präsident Trump ist ein Chaot"

    www.t-online.deEin Ende mit großem Knall: In zwei Twitter-Botschaften zerschmettert US-Präsi...

     

    Kommentar: Das G7-Treffen war ein Gipfel der Desillusion

    Donald Trump brüskiert die Verbündeten beim G7-Treffen gleich mehrfach. Der Westen zerbröselt. Jetzt braucht es einen anderen Gipfel.

    Trump attackiert Deutschland – "Sie lachen uns aus"

    US-Präsident Donald Trump hat Deutschland erneut offen wegen seiner geringen Verteidigungsausgaben im Nato-Verbund kritisiert. "Deutschland zahlt ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes (langsam) an die Nato, während wir vier Prozent einer weit größeren Wirtschaftsleitung zahlen", schrieb Trump von Singapur aus auf Twitter. "Glaubt irgendjemand, dass das Sinn macht?", fragte Trump. Die USA trügen einen Großteil der Nato-Kosten zum Schutz von Ländern, die im Gegenzug auf Kosten der Vereinigten Staaten Handel trieben. "Sie zahlen nur einen Bruchteil der Kosten und lachen uns aus", schrieb Trump. "Wir beschützen Europa zu großen finanziellen Kosten, und dann werden wir beim Handel auf unfaire Weise geschröpft", fuhr Trump fort. "Veränderung kommt!".
    von Daniel Fersch bearbeitet von Stefan Rook 6/11/2018 4:01:38 AM

    Trump-Berater wirft Kanadas Justin Trudeau Verrat vor

    Nach dem Eklat beim G7-Gipfel hat die US-Regierung dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau Verrat vorgeworfen. "Er hat uns das Messer in den Rücken gestoßen", sagte der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, dem Fernsehsender CNN. Trudeau hatte in seiner Abschluss-Pressekonferenz erklärt: "Kanadier sind höflich und vernünftig, aber wir lassen uns auch nicht herumschubsen." Er bekräftigte, an den schon vor dem Gipfel angekündigten Gegenzöllen auf US-Produkte festzuhalten. Kanada werde zum 1. Juli Zölle im gleichen Volumen erheben wie jene, welche die USA "ungerechtfertigt auf uns angewendet haben".
    Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow im Weißen Haus. Foto: Susan Walsh/AP/dpa
     

    Maas: Tweets können viel Vertrauen zerstören

    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat das Verhalten von US-Präsident Donald Trump nach dem G7-Gipfel in Kanada scharf kritisiert. "Mit einem Tweet kann unheimlich viel Vertrauen sehr schnell zerstört werden", schrieb Maas am Sonntag beim Kurzbotschaftendienst Twitter. "Umso wichtiger ist es, dass Europa zusammen steht und seine Interessen noch offensiver vertritt", fügte der Minister hinzu.

    Für Nahles ist US-Präsident Trump ein "Chaot"

    SPD-Parteichefin Andrea Nahles hat den US-Präsidenten Donald Trump wegen seines Rückzugs vom Abschlussdokument des G7-Gipfels in Kanada als "Chaoten" bezeichnet. "Donald Trump hat im Ergebnis ein Desaster bei G7 veranstaltet und sich per Tweet von der internationalen Verantwortung verabschiedet", kritisierte sie am Sonntag in Berlin. "Vernünftige und verlässliche Politik ist so nicht möglich." Die Europäer seien nun gemeinsam mit Kanada und Japan gefordert, dafür zu sorgen, dass die internationale Zusammenarbeit in der Friedens-, Rüstungskontroll-, Klima- und Handelspolitik "jetzt nicht komplett unter die Räder kommt", sagte Nahles. Die Antwort auf "America first" (Amerika zuerst) könne nur "Europe united" (Vereintes Europa) lauten.
    von Carsten Werner bearbeitet von Daniel Fersch 6/10/2018 12:51:11 PM

    Paris: "Internationale Zusammenarbeit sollte nicht von Wutausbrüchen abhängen"

    Nach dem von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Debakel beim G7-Gipfel mahnt Frankreich die Einhaltung der gängigen Regeln an. "Internationale Zusammenarbeit sollte nicht von Wutausbrüchen oder abfälligen Bemerkungen abhängen", hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Elysée-Palastes in Paris.

    "Wir haben zwei Tage verbracht, um einen Text und Verpflichtungen zu haben", so das französische Präsidialamt weiter. "Wir halten uns daran, und wer auch immer diesen Absprachen den Rücken zukehrt, zeigt Zusammenhanglosigkeit und Unhaltbarkeit."

    von Marc von Lüpke bearbeitet von Carsten Werner 6/10/2018 10:01:59 AM

    Foto von Merkel und Trump sorgt für Furore in den sozialen Netzwerken

    In den sozialen Netzwerken blieb vom G7-Gipfel vor allem eines zurück: Ein Foto aus Kanada, getwittert am Samstag von Regierungssprecher Steffen Seibert. Es zeigt, wie die Staats- und Regierungschefs um einen Verhandlungstisch stehen. Im Mittelpunkt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dominant, beide Hände auf den Tisch gestützt, nach vorne gebeugt. Ihr Gegenüber, als einziger sitzend und die Arme verschränkt: US-Präsident Donald Trump. Er hört Merkel mit angespannter Miene zu. Die Aufnahme stammt von dem preisgekrönte Fotografen Jezco Denzel, der für die Bundesregierung arbeitet. In den sozialen Medien wurde das Bild zum Renner. Allerdings gibt es noch vier weitere Fotos von derselben Situation, kurz nacheinander veröffentlicht von vier weiteren Gipfelteilnehmern. Jedes Bild erzählt eine andere Geschichte. Mal ist Trump im Mittelpunkt, mal Frankrreichs Staatschef Emmanuel Macron.

     

    Putin wirft G7 "Gelaber" vor und will sich mit Trump treffen

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat scharfe Kritik an der G7-Gruppe geübt und ein baldiges bilaterales Treffen mit US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen. Er wolle mit Trump zusammenkommen, sobald Washington dazu bereit sei, erklärte Putin in Moskau. Die Kritik der G7 an seinem Land tat er als "Gelaber" ab.
    von Carsten Werner bearbeitet von Marc von Lüpke 6/10/2018 6:47:11 AM

    China kritisiert "eigennützige und kurzsichtige" Handelspolitik

    China hat im Handelsstreit mit den USA eine egoistische Handelspolitik abgelehnt und zu Schaffung einer offenen Weltwirtschaft aufgerufen. "Wir weisen eine eigennützige, kurzsichtige, abgeschottete, begrenzte Politik zurück", sagte der chinesische Präsident Xi Jinping auf einem Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOC) im ostchinesischen Qingdao. "Wir erhalten die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) aufrecht, wir unterstützen ein multilaterales Handelssystem und die Bildung einer offenen Weltwirtschaft." Xi nannte in seiner Rede die USA nicht beim Namen. Die beiden Länder drohen einander mit Zöllen auf Waren im Gesamtwert von jeweils bis zu 150 Milliarden Dollar.

    Xi äußerte sich nur wenige Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump nach dem G7-Gipfel in Kanada für einen Eklat gesorgt und die Zustimmung der USA zum bereits verbreiteten gemeinsamen Abschlusskommunique zurückgezogen hatte. In der Abschlusserklärung der sieben Industriestaaten hatte es geheißen, die Teilnehmer seien sich einig in der Notwendigkeit, eines "freien, fairen Handels zum gegenseitigen Nutzen". Auch dem Protektionismus wurde der Kampf angesagt. "Wir müssen das Denken aus der Zeit des Kalten Krieges und die Konfrontation von Gruppen ablegen", sagte der chinesische Präsident. "Wir verwahren uns gegen Handlungen, durch die die eigene absolute Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer Länder erlangt werden soll."

    Bundesregierung steht zu G7-Abschlusserklärung

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zurückhaltend auf den nachträglichen Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus der G7-Abschlusserklärung reagiert. "Deutschland steht zu dem gemeinsam vereinbarten Kommuniqué", sagte ein Regierungssprecher nach Ankunft Merkels am Sonntagmorgen in Berlin vom G-7-Gipfel in Kanada.

    Büro: Trudeau hat nichts gesagt, was er nicht zuvor gesagt hat

    Nach dem überraschenden Rückzug von US-Präsident Donald Trump aus der Abschlusserklärung des G7-Gipfels in Kanada hat das Büro des kanadischen Premierministers Justin Trudeau die Anschuldigungen von Trump zurückgewiesen. «Der Premierminister hat nichts gesagt, was er nicht bereits zuvor gesagt hat - sowohl öffentlich, als auch in privaten Konversationen mit dem Präsidenten», hieß es am Samstagabend in einer Mitteilung. «Wir konzentrieren uns darauf, was wir hier bei dem G7-Gipfel erreicht haben.»

    Trump attackiert Kanadas Premier Trudeau

    Auf Twitter bezeichnete US-Präsident Trump den kanadischen Regierungschef Justin Trudeau als "sehr unehrenhaften und schwachen" Gastgeber. Dieser will wie die EU ab dem 1. Juli Vergeltungszölle auf bestimmte US-Waren verhängen als Reaktion auf Trumps Strafzölle. Trudeau habe auf seiner Abschlusspressekonferenz falsche Aussagen gemacht, so Trump.

    "Der Premierminister hat nichts gesagt, was er nicht bereits zuvor gesagt hat - sowohl öffentlich, als auch in privaten Konversationen mit dem Präsidenten", hieß es am Samstagabend hingegen aus dem Büro des kanadischen Regierungschefs. "Wir konzentrieren uns darauf, was wir hier bei dem G7-Gipfel erreicht haben."

    G7-Gipfel mündet in historischem Debakel

    Kurz nach Ende der Tagung entzog US-Präsident Donald Trump am Samstag wegen der fortdauernden Handelskonflikte der bereits einvernehmlich von allen Teilnehmern verabschiedeten Gipfelerklärung die Unterstützung. Er begründete dies damit, dass Kanada weiter Gegenzölle auf die vom US-Präsidenten verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium plant.

    Er habe die Vertreter der USA angewiesen, "das Kommuniqué nicht zu unterstützen", schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter, nachdem er bereits vom Gipfelort abgeflogen war. Er drohte auch erneut mit Strafzöllen auf Autos. Zudem griff Trump den kanadischen Regierungschef Justin Trudeau persönlich an. Dessen Verhalten sei "sehr unehrlich und schwach".

     
    von Marc von Lüpke bearbeitet von Carsten Werner 6/10/2018 6:10:05 AM

    EU will trotz Trumps Rückzieher zur G7-Erklärung stehen

    Die EU will trotz des völlig überraschenden Rückziehers von US-Präsident Donald Trump zu der G7-Gipfelerklärung stehen. «Wir halten an dem Kommuniqué fest, so wie es von allen Teilnehmern vereinbart wurde», sagte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk.

    Trump zieht Ja zur G7-Gipfelerklärung überraschend zurück

    US-Präsident Donald Trump hat nach Ende des G7-Gipfels in Kanada seine Zustimmung zur Abschlusserklärung völlig überraschend wieder zurückgezogen. Er begründete diesen bisher einmaligen Schritt in der G7-Geschichte auf Twitter mit der Haltung des kanadischen Gastgebers Justin Trudeau zu US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium.

    Trotz Differenzen gemeinsame Abschlusserklärung

    Die USA und die sechs anderen G7-Staaten haben sich trotz tiefgreifender Differenzen auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Nach dpa-Informationen konnten aber grundlegende Streitpunkte zwischen US-Präsident Donald Trump und den anderen Staats- und Regierungschefs wie zum Beispiel beim Klimaschutz nicht ausgeräumt werden.

    Überraschende Einigung in der Handelspolitik

    Die G7-Staaten haben sich überraschend auf eine gemeinsame Erklärung zur Handelspolitik geeinigt. Die großen Wirtschaftsmächte wollen sich trotz der tiefen Differenzen zwischen EU und US-Präsident Donald Trump bemühen, Zölle, Subventionen und andere Handelshemmnisse zu reduzieren. «Wir unterstreichen die zentrale Bedeutung eines regelbasierten internationalen Handelssystems und kämpfen weiter gegen Protektionismus», heißt es in dem Text für die Abschlusserklärung des Gipfeltreffens in La Malbaie.
    Zudem wollen sie eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) starten. «Wir verpflichten uns, die WTO zu modernisieren, um sie so schnell wie möglich fairer zu machen.» Dass die Einigung auf einen solchen Text zustande kam, gilt als überraschend, da es zwischen den USA und den anderen G7-Partnern seit Wochen Streit über von Trump eingeführte Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte gibt.
    von David Ruch bearbeitet von Marc von Lüpke 6/9/2018 7:20:11 PM

    Merkel lobt Einigung auf "regelbasierten Handel"

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zufrieden über die Einigung der G7-Staaten auf einen Standpunkt zum Handel gezeigt. "Ich gehe davon aus, dass wir einen gemeinsamen Text zum Handel haben", sagte Merkel. Dies schließe die USA mit ein. "Für uns war wichtig, dass wir einen regelbasierten Handel als Bekenntnis haben, dass wir weiter gegen Protektionismus vorgehen und dass wir die WTO reformieren wollen", sagte sie zum Inhalt der Erklärung. Die G7-Staaten wollten zudem darauf hinarbeiten, "Zölle zu reduzieren, nicht-tarifäre Handelshemmnisse zu beseitigen und auch Subventionen zu reduzieren".
    Dies seien die vereinbarten, gemeinsamen Überzeugungen, wenngleich die Tücken dabei im Detail lägen. "Deshalb werden viele der aktuell stattfindenden Handelsdiskussionen auch gerade mit den Vereinigten Staaten von Amerika trotz des gemeinsamen Bekenntnisses weitergehen", sagte Merkel zu den US-Sanktionen gegen Stahl- und Aluminium-Importe. "Wir haben verabredet, dass wir die Dinge bewerten. Aber die unterschiedlichen Auffassungen sind nicht aus der Welt."

    Merkel: USA blockieren Kampf gegen Plastikmüll in Ozeanen

    Im Kampf gegen Plastikmüll in den Ozeanen verweigern die USA den anderen G7-Staaten die Gefolgschaft. Im Gegensatz zu allen anderen Partnerstaaten hätten sich die USA nicht verpflichten wollen, bis 2030 eine Wiederverwertbarkeit von Plastikabfall sicherzustellen, sagte Bundeskanzler Angela Merkel. Deswegen werde es zu dem Thema nur eine «6+1»-Erklärung geben. «Die Vereinigten Staaten sind zwar im Grundsatz für den Schutz der Ozeane, wollen sich aber an quantifizierbaren Zielen in diesem Zusammenhang nicht beteiligen», sagte Merkel.

    1,8 Milliarden US-Dollar für Bildung armer Mädchen

    Die G7-Staaten wollen den Zugang von armen Mädchen zu Bildung in Krisenregionen voraussichtlich mit mindestens 1,8 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 1,5 Milliarden Euro) fördern. Die G7-Staaten sagten überraschend deutlich mehr Geldmittel für diese Aufgabe als erwartet zu, wie die dpa erfuhr. Gastgeber Kanada und Hilfsorganisationen hatten 1,3 Milliarden US-Dollar gefordert.
    Die Summe könnte noch steigen, weil noch nicht alle Zusagen gezählt seien. Eine Mitteilung von Gastgeber Kanada wurde erwartet. Mit den Geldern sollen über drei Jahre Organisationen unterstützt werden, die am Bildungszugang für Mädchen besonders in krisengeschüttelten, armen Ländern arbeiten. 75 Millionen Kinder in 35 Ländern können heute nach Angaben von Entwicklungsgruppen nicht zur Schule gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Mädchen wegen der unsicheren Sicherheitslage die Schule verlassen müssen, sei 2,5 mal größer als bei Jungs.

    Trump findet seine Beziehung zu Angela Merkel toll

    US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Einschätzung trotz aller Meinungsverschiedenheiten ein hervorragendes Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde er die Beziehung zu «Angela und Emmanuel und Justin» mit einer 10 bewerten, sagte er am Samstag kurz vor seiner Abreise vom G7-Gipfel im kanadischen La Malbaie. «Wir haben eine großartige Beziehung.» Mit «Emmanuel und Justin» bezog er auch Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und Kanadas Premierminister Justin Trudeau mit ein. Die Schuld am aktuellen Handelsstreit und anderen inhaltlichen Differenzen gab Trump der Politik seiner Vorgänger. Merkel, Macron und Trudeau mache er dafür nicht verantwortlich.

    Gemeinsame Abschlusserklärung nun doch "sehr wahrscheinlich"

    Beim von zahlreichen Konflikten überschatteten G7-Gipfel in Kanada ist eine gemeinsame Abschlusserklärung nach Einschätzung von französischer Seite nun doch "sehr wahrscheinlich". Am Gipfelort im kanadischen La Malbaie verlautete am Samstag aus der französischen Delegation, die diesbezüglichen Gespräche seien "auf einem guten Weg", nachdem zuvor ein Ausbleiben der gemeinsamen Abschlusserklärung nicht ausgeschlossen worden war. Voraussichtlich werde im Abschlusskommuniqué eine Ausnahmeposition der USA in der Klimapolitik erwähnt. Im Handelsstreit werde die Forderung nach einer Modernisierung der Welthandelsorganisation (WTO) enthalten sein, um die US-Delegation zufriedenzustellen.

    Viele Streit, wenig Einigkeit – eine vorläufige Gipfel-Bilanz

    Verhärtete Fronten im Handelsstreit, Uneinigkeit beim Thema Russland – Der G7-Gipfel in Kanada war fast auf ganzer Linie ein Reinfall. Worüber die Teilnehmer sprachen, wo sie sich einigten – und wo nicht.
     

    Trump warnt im Handelsstreit vor Vergeltung

    US-Präsident Donald Trump hat Europäer und Kanadier davor gewarnt, auf die Strafzölle der USA mit Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren. Wer das mache, begehe einen Fehler, sagte Trump am Rande des G7-Gipfels im kanadischen La Malbaie. Das Beste wäre, wenn es überhaupt keine Zölle gebe.

    Trump schlägt zollfreie G7-Zone vor

    Im Streit um die Handelspolitik beim G7-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump eine zollfreie Zone innerhalb der Gruppe aus sieben Staaten vorgeschlagen. Er habe bei den G7-Partnern für eine gemeinsame Handelszone ohne Zölle und andere Barrieren sowie auch ohne Subventionen plädiert, sagte Trump vor Journalisten.
    Donald Trump auf seiner Abschluss-Pressekonferenz auf dem G7-Gipfel in Kanada. Foto: REUTERS/Leah Millis
     
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