NSU-Prozess: Beate Zschäpe bricht ihr Schweigen
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NSU-Prozess: Beate Zschäpe bricht ihr Schweigen

  • Hier noch einmal das Wichtigste in Kürze

    ▪ Die mutmaßliche Rechtsterroristin Zschäpe bestreitet eine Beteiligung an den Morden und Sprengstoffanschlägen des NSU. Sie will nicht mal Mitglied des NSU gewesen sein. 

    ▪ Zschäpe beteuert, sie habe von den Morden ihrer Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt immer erst im Nachhinein erfahren und sei entsetzt gewesen. 

    ▪ Sie gesteht, die letzte Fluchtwohnung der Gruppe in Zwickau in Brand gesetzt zu haben. Vor der Brandstiftung sei sie durchs Haus gegangen, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr darin befinde. 

    ▪ Zschäpe sieht sich im juristischen Sinne als unschuldig an und räumt lediglich ein: «Ich fühle mich moralisch schuldig, dass ich zehn Morde und zwei Bombenanschläge nicht verhindern konnte.»

    ▪ Sie habe versucht, Mundlos und Böhnhardt vom Morden abzuhalten. Sie habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt, zur Polizei zu gehen und das Leben im Untergrund zu beenden. Doch wegen der Selbstmorddrohung ihrer Freunde sei die Lage für sie unlösbar gewesen.

    ▪ Zschäpes neuer Pflichtverteidiger Grasel attackiert die drei alten Anwälte der Hauptangeklagten Heer, Stahl und Sturm aufs Schärfste und fordert eine Entpflichtung dieser drei Pflichtverteidiger. Zschäpe sei es nicht möglich gewesen, ihr langes Schweigen im Prozess aus eigener Kraft zu brechen.
    von Desk via dpa bearbeitet von Volker Dohr 12/9/2015 12:54:06 PM
  • Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen Opfern und Angehörigen von Opfern.
    Zschäpe mit ihren neuen Verteidigern Borchert (l.) und Grasel. Foto: Tobias Hase, dpa 
    von Desk via dpa bearbeitet von Daniel Reviol 12/9/2015 10:19:54 AM
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