Live-Blog zur Wahl in Katalonien
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Live-Blog zur Wahl in Katalonien

  • Barcelona: 350.000 Menschen demonstrieren gegen die Unabhängigkeit
     
    Tausende Menschen ziehen mit katalonischen und spanischen Fahnen durch Barcelona. (Foto: dpa)
     
    An einer Großdemonstration in Barcelona gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien haben mehrere hunderttausend Menschen teilgenommen. Die städtische Polizei schätzte die Zahl der Kundgebungsteilnehmer am Sonntagnachmittag auf 350.000. Die Veranstalter sprachen sogar von bis zu 950.000 Teilnehmern.
     
    Zu der Kundgebung unter dem Motto "Es reicht! Lasst uns zur Vernunft zurückkehren" hatte die Organisation Katalanische Zivilgesellschaft aufgerufen, die die Unabhängigkeitsbestrebungen ablehnt. Auf dem zentralen Urquinaona-Platz in der katalanischen Regionalhauptstadt sangen die Menschen "Viva España" und schwenkten rot-gelbe Fahnen. Die Demonstranten reisten teilweise aus anderen Landesteilen nach Barcelona.
     
    An der Demonstration beteiligte sich auch der Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa. Der Peruaner mit spanischer Staatsangehörigkeit sagte in einer Rede, die spanische Demokratie werde jeder "Unabhängigkeitsverschwörung" standhalten.
     
    In die Demonstration reihte sich auch der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa (mit Sonnenbrille) ein. (Foto: dpa)
     
  • Befürworter und Gegner des Referendums campierten in der Nacht vor den Wahllokalen – die einen, um die Wahllokale zu blockieren, die anderen, um das zu verhindern. Auch die Polizei hat angekündigt, die Wahllokale schließen zu wollen. (Quelle: Reuters)
     
  • Tatsächlich bildeten Gegner der Abstimmung am Sonntagmorgen Menschenketten vor den Wahllokalen.
    Quelle: dpa
  • Viele warteten hingegen, da sie unbedingt ihre Stimme abgeben wollten. Sie folgten damit einem Aufruf des Regionalpräsidenten, der das Referendum initiiert hat. Sie wollen damit der Polizei zuvorkommen. (Quelle: dpa)
     
  • Die Nachrichtenagenturen berichten von Handgemengen vor den Wahllokalen. Die spanische Polizei Guardia Civil versucht hinein zu gelangen, was viele Bürger verhindern wollen. Dieses über Twitter verbreitete Video stimmt mit den Angaben überein und scheint authentisch zu sein. t-online.de konnte bislang aber nicht verifizieren, ob es tatsächlich wie angegeben aus Barcelona stammt.
     
  • Diese alte Dame zeigt stolz ihre Stimme für die Unabhängigkeit – einige konnten also offenbar wählen. Allerdings versucht die Polizei, die Wahlurnen zu beschlagnahmen. (Quelle: dpa)
     
  • In dem Ort Sant Julià de Ramis bei Girona dringt die Polizei mit Gewalt in eine Schule ein, um die Wahlurnen sicherzustellen. Dabei schlagen sie auch die Scheibe der Eingangstür ein. Dort wollte der Chef der Regionalregierung Carles Puigdemont seine Stimme abgeben.

    Die Menschen reagierten friedlich auf die Aktionen der Polizei, hielten ihre Hände in die Höhe und stimmten Lieder an. Die katalanische Polizei war zuvor dem Befehl, Schulen und andere Wahllokale abzuriegeln, nicht nachgekommen. (Quelle: dpa)

    Auch in Barcelona geht die Polizei gegen Menschen vor, die ihre Stimme abgeben wollen.
     
  • Laut einem Sprecher hat der katalanische Regionalpräsident trotz der Polizeimaßnahmen abgestimmt.
  • Die Regierung kritisiert die katalanische Regionalpolizei, weil sie zu passiv agiere, die Wahlbüros zu schließen. Deswegen sei die Nationalpolizei und die Guardia Civil im Einsatz, um die Urnen zu beschlagnahmen. Laut Polizeiquellen, versucht die Guardia Civil auch, die Internetzugänge der Wahllokale zu sperren.
  • Bei der Räumung der Wahllokale ist es wohl zu Verletzten gekommen, wie dieser Twitter-Beitrag aus einer Schule in Barcelona dokumentiert. 
     
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    Hier ist zu sehen, wie die Guardia Civil das Wahllokal stürmt, in dem der Regionalpräsident abstimmen wollte.
  • Trotz der Polizeimaßnahmen schaffen es wohl einige Katalanen, ihre Stimme abzugeben. In welchem Umfang allerdings, ist unklar.
     
  • Unsere Korrespondentin Laura Waßermann berichtet zu den Hintergründen des Referendums aus Barcelona: 
     

    Ein historischer Tag für Spanien – und für Europa?

    www.t-online.deKatalonien entscheidet heute über seine Unabhängigkeit – wenn die Regierung e...
  • Ein Sprecher der katalanischen Regierung hat verkündet, dass trotz des Polizei-Einsatzes 73 Prozent der Wahllokale offen seien.
  • Das spanische Innenministerium erklärt: Unabhängig wie die Menschen abstimmten – das Ergebnis sei ohnehin ungültig.
  • Die Polizei setzt angeblich Gummigeschosse gegen Demonstranten und Wähler in Barcelona ein. Davon berichtet die Zeitung "El Periodico" unter Berufung auf Augenzeugen.
  • Mittlerweile ist von 38 Verletzten im Zuge des Referendums in Katalonien die Rede. Ein Twitter-Video zeigt Auseinandersetzungen und Schüsse der Polizei. Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont verurteilte die "ungerechtfertigte" und "unverantwortliche" Gewalt, mit der der spanische Staat gegen friedliche Demonstranten vorgehe.
  • Den Rettungskräften zufolge handelt es sich bei den 38 Verletzten überwiegend um Leichtverletzte
  • Menschen stehen in Barcelona mit erhobenen Händen Einheiten der spanischen Nationalpolizei gegenüber.
     
  • Ein spanischer Nationalpolizist geht in Barcelona mit seinem Schlagstock auf Befürworter des Referendums los.
     
  • Augenzeugen berichten, die Polizei setze Gummigeschosse gegen Wähler und Demonstranten ein. Nun liegen dazu Bilder und Videos vor.
     
  • Andernorts in Barcelona stimmen die Menschen offenbar weiterhin ab. Hier küsst eine Frau ihren Wahlschein, bevor sie ihn in die Urne wirft.
     
  • Die 92-jährige Adela wartet vor einer Schule in Barcelona, um ihre Stimme abzugeben.
     
  • Ein weiteres Video zeigt das gewaltsame Vorgehen der spanischen Polizei in Barcelona.
  • Die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy hat die katalanische Regionalregierung aufgefordert, die vom Verfassungsgericht untersagte Abstimmung zu stoppen. Das Referendum sei eine "Farce", sagte der Vertreter der spanischen Regierung für Katalonien, Enric Millo. Der Regionalpräsident Puigdemont und seine Regierung seien "allein verantwortlich für alles, was heute passiert ist und was noch passieren könnte, wenn sie diese Farce nicht beenden". Er verteidigte den Polizeieinsatz: "Wir sind gezwungen, das zu tun, was wir nicht tun wollten."
  • Unsere Korrespondentin Laura Waßermann berichtet zu den Hintergründen des Referendums aus Barcelona.

    Ein historischer Tag für Spanien – und für Europa?

    www.t-online.deKatalonien entscheidet heute über seine Unabhängigkeit – wenn die Regierung e...
  • Der spanische Fußballstar Gerard Piqué vom FC Barcelona hat seine Stimme abgegeben und danach seine Unterstützung für die Separatisten demonstriert. «Ich habe abgestimmt. Gemeinsam sind wir beim Schutz der Demokratie nicht zu stoppen», schrieb der 30 Jahre alte Katalane.
     
    Zu den Befürwortern der Unabhängigkeit gehört unter anderen auch der katalanische Fußballtrainer Pep Guardiola. Fußball-Legende Xavi verurteilte die Polizeigewalt per Twitter-Botschaft.
  • Auch das Duell zwischen dem FC Barcelona und Las Palmas in der ersten spanischen Fußball-Liga wird von der Auseinandersetzung über das katalonische Referendum zur Unabhängigkeit überlagert. Nachdem Las Palmas ankündigte, die Partie am Sonntagnachmittag mit kleinen spanischen Flaggen auf dem Trikot bestreiten zu wollen, stellte Barca die Austragung grundsätzlich infrage.

    Laut spanischer Medien habe Barca ein Dringlichkeitstreffen angesetzt, um mit den Sicherheitskräften zu diskutieren, ob das Spiel stattfinden könne. Las Palmas begründete das Tragen des nationalen Symbols damit, dass "unsere Hoffnung in die Zukunft des Landes still demonstriert" werden solle.

    Barca unterstützt seit Langem das Recht auf eine Abstimmung über die katalonische Unabhängigkeit, ohne sich aber auf eine Seite zu schlagen. Am Sonntag bekannten sich nicht nur Gerard Piqué und Xavi zur Wahl, sondern auch Carles Puyol. "Zu wählen ist Demokratie", twitterte er.

  • Bei dem massiven Polizeieinsatz sind auch mindestens elf spanische Polizisten verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien mit Steinen beworfen worden, teilte das Innenministerium in Madrid mit. Die Polizei war zuvor gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen, die Beamte am Betreten von Wahllokalen hindern und den Abtransport beschlagnahmter Wahlurnen verhindern wollten. Dabei setzte die Polizei auch Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein. Nach Angaben der katalanischen Rettungskräfte wurden mindestens 38 Menschen verletzt.

  • Nach Angaben der katalanischen Gesundheitsbehörde müssen 337 Personen wegen der Polizeieinsätze behandelt werden.
  • Das heutige Fußballspiel zwischen dem FC Barcelona und UD Las Palmas im Stadion Camp Nou wird der Zeitung "El Pais" zufolge wegen der Ereignisse rund um die Wahl abgesagt. Zuvor hatte der Barça die Partie infrage gestellt, weil Las Palmas ankündigte, mit kleinen spanischen Flaggen auf dem Trikot aufzulaufen.
  • Die Rettungskräfte widersprechen der Zahl der Verletzten, die die katalanischen Behörden veröffentlicht haben. Sie sprechen von 90 Verletzten.
  • Die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy forderte die Regionalregierung auf, die Abstimmung zu stoppen. Die katalanischen Behörden müssten den "echten Irrsinn" beenden, erklärte Innenminister Juan Ignacio Zoido. Er betonte, der Polizeieinsatz sei "verhältnismäßig".
  • Der FC Barcelona hat gerade die Absage des heutigen Spiels gegen Las Palmas zurückgenommen. Der Spielausschuss hat offenbar beschlossen, die Partie müsse stattfinden - vor leeren Rängen.
     
  • Die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, erklärt, es seien während des Referendums 460 Personen verletzt worden. Sie fordert die spanische Polizei auf, nicht mehr gegen die "wehrlose Bevölkerung" vorzugehen. Die Rettungskräfte nennen viel niedrigere Zahlen.
  • Katalonien will Madrid wegen Polizeigewalt verklagen
     
    Ein Sprecher der katalanischen Regionalregierung kündigt juristische Schritte gegen die Zentralregierung in Madrid an. Diese werde sich vor internationalen Gerichten wegen der Gewalt während des Referendums verantworten müssen. Zugleich teilt er mit, dass der Zeitraum zur Stimmabgabe zwar nicht verlängert werde. Alle, die derzeit vor den Wahllokalen anstünden, könnten aber ihre Stimme noch abgeben. Er rechne damit, dass in der Nacht Millionen Stimmzettel ausgezählt würden. Wann die Auszählung abgeschlossen sei, wisse er nicht.
  • Unabhängigkeits-Referendum ist beendet
     
    Wahlhelfer in Barcelona feiern nach Auszählung der Stimmen des Referendums. (Foto: Reuters)
     
     
    Nach elf Stunden schlossen die Wahllokale nach Mitteilung der Regionalregierung in Barcelona wie vorgesehen um 20.00 Uhr (MESZ). Der Sprecher der Generalitat (Regionalregierung), Jordi Turull, versicherte allerdings, dass diejenigen Wähler, die zur Schließung der Lokale noch in den Schlangen stünden, ihre Stimme würden abgeben dürfen. Die Auszählung werde einige Zeit in Anspruch nehmen, betonte er.
     
    In einer ersten Bilanz sagte Turull, trotz der Maßnahmen der spanischen Staatspolizei zur Verhinderung der Abstimmung seien von den vorgesehenen 2315 Wahllokalen nur 319 geschlossen geblieben. Die betroffenen Wähler sollten aber auf ein anderes Lokal ausweichen. Die "Unterdrückung durch den spanischen Staat" kritisierte Turull als "Schande Europas" und als "internationalen Skandal".
  • Spannungen zwischen spanischen und katalanischen Polizisten
     
    Bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte während des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien ist es auch zu Spannungen zwischen spanischen und katalanischen Einheiten gekommen. Auf Videos war am Sonntag etwa zu sehen, wie Beamte der militär-ähnlichen Guardia Civil Polizisten der katalanischen Mossos d'Esquadra schubsten und zurückdrängten. Andere Bilder zeigten Wortgefechte zwischen Beamten der spanischen Nationalpolizei und katalanischen Polizisten.
     

    Die katalanische Polizei hatte sich dem Befehl widersetzt, Schulen und andere Wahllokale in der Region abzuriegeln, um die Abstimmung zu verhindern. Diese Anweisung setzten dann Guardia Civil und Nationalpolizei durch. In einer Erklärung warfen die größten Polizeigewerkschaften Spaniens den Mossos d'Esquadra ein "skandalöses Verhalten" vor und kündigten rechtliche Schritte gegen ihre katalanischen Kollegen an.
  • Regionalregierung: Mehr als 700 Verletzte
     
    Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Referendum sind nach jüngsten Angaben der katalanischen Regionalregierung 761 Menschen verletzt worden.
  • Rajoy: Es hat kein Referendum gegeben
     
    Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien die "Stärke" des spanischen Staates hervorgehoben. Es habe in Katalonien "kein Referendum, sondern eine Inszenierung" gegeben, erklärte der konservative Politiker vor Journalisten in Madrid.

    Der spanische Staat habe bewiesen, dass er "mit allen ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln auf jedwede Provokation" reagieren könne. Die katalanische Regionalregierung habe "Grundrechte verletzt" und gegen die Legalität und das demokratische Zusammenleben verstoßen.
     
  • Reportage aus Barcelona: Plötzlich knallt es vor dem Wahllokal
     
    Ein spanischer Polizist zielt mit einem Gummigeschoss auf Demonstranten in Barcelona. (Quelle: Manu Fernandez/AP/dpa)
     
    Aus Barcelona berichtet für t-online.de Laura Waßermann. Ihre Reportage lesen Sie hier.
  • Gewerkschaften rufen zum Generalstreik in Katalonien auf
     
    Mehrere Gewerkschaften und separatistische Gruppen rufen zu einem Generalstreik in Katalonien am Dienstag auf.
  • Zahl der Verletzten steigt auf über 800
     
    Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen Wähler und Demonstranten in Katalonien ist die Zahl der Verletzten am späten Abend weiter gestiegen. Nach Angaben des katalanischen  Gesundheitsministeriums mussten sich 844 Bürger während des Referendums über die Unabhängigkeit der Region behandeln lassen. Die meisten Menschen wurden demnach in der Hauptstadt Barcelona verletzt.
  • Regionalregierung: Recht auf unabhängigen Staat gewonnen
     
    Anhänger der Unabhängigkeit feiern nach Ende des Referendums. (Foto: Reuters)
     
     
    Die katalanische Regionalregierung stuft das umstrittene Referendum für eine Unabhängigkeit von Spanien als Sicht als erfolgreich ein. "An diesem Tag der Hoffnung und des Leidens haben Kataloniens Bürger das Recht auf einen von der Republik unabhängigen Staat erworben", sagte Regierungschef Carles Puigdemont am späten Abend in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.
     
    Seine Regierung werde in den kommenden Tagen die Ergebnisse der Abstimmung an das katalanische Parlament senden. Dort liege "die Souveränität unseres Volkes". Das Parlament könne dann in Übereinstimmung mit dem Gesetz, das dem Referendum zugrunde liege, handeln. Dieses sieht eine einseitige Unabhängigkeitserklärung des Regionalparlaments vor, wenn die Mehrheit der Katalanen für eine Abspaltung von Spanien gestimmt hat. Vorläufige Ergebnisse deuten daraufhin, dass eine überwältigende Mehrheit sich für die Unabhängigkeit der Region aussprach.
     
    Puigdemont forderte die Europäische Union auf, sich direkt in den Konflikt zwischen Barcelona und Madrid einzuschalten. "Wir sind europäische Bürger und leiden unter Verletzungen von Rechten und Freiheiten", sagte er. Die EU müsse daher "schnell handeln".
     
    Ein Führer der katalanischen Separatisten forderte noch am Abend eine Unabhängigkeitserklärung. "Wir werden sehr bald die Geburt eines neuen katalanischen Staates sehen", sagte der Präsident der Organisation Katalanische Nationalversammlung, Jordi Sánchez, vor einer großen Menschenmenge in Barcelona. "Der Augenblick der Wahrheit ist da."
     
    von Daniel Fersch bearbeitet von Jonas Mueller-Töwe 10/1/2017 8:49:21 PM
  • Wir beenden die Berichterstattung über das Referendum in Katalonien für die Nacht. Morgen früh informieren Sie meine Kollegen an dieser Stelle weiter über die Folgen der umstrittenen Volksabstimmung. Vielen Dank für Ihr Interesse!
    von Daniel Fersch bearbeitet von Jonas Mueller-Töwe 10/1/2017 9:33:46 PM
  • Kataloniens Regionalregierung beansprucht eigene Republik
     
    Die katalanische Regierung fordert nach dem von massiver Polizeigewalt überschatteten Unabhängigkeitsreferendum einen eigenen Staat für die spanische Region. Nach Angaben der Regionalregierung stimmten 90 Prozent der Wähler für eine Loslösung von Spanien. Es hätten allerdings nur 2,26 Millionen Wähler ihre Stimme abgegeben. Dies entspreche 42,3 Prozent der wahlberechtigten Katalanen. Umfragen zufolge unterstützen lediglich 40 Prozent der Katalanen eine Abspaltung von Spanien. Eine Mehrheit befürwortete demnach jedoch die Abhaltung eines Referendums.
     
    Ein Sprecher der Regionalregierung kündigte juristische Schritte gegen die spanische Zentralregierung in Madrid an. Diese werde sich vor internationalen Gerichten wegen der Gewalt verantworten müssen. Nach seinen Angaben wurden mehr als 840 Menschen verletzt. 
     
    Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy kündigte an, ein Treffen aller politischen Parteien anzusetzen, um gemeinsam über die Zukunft nachzudenken. Er lobte den Einsatz der Polizei und äußerte scharfe Kritik an der Regionalregierung. Diese habe gewusst, dass das Votum illegal sei und dennoch ihr Vorhaben vorangetrieben. Er selbst werde sich keiner Gelegenheit zum Dialog verschließen, aber man müsse sich im Rahmen des Gesetzes bewegen.
     
    Am Dienstag soll es laut der Zeitung "La Vanguardia" einen Generalstreik in Katalonien geben. Dazu hätten Organisationen von Unabhängigkeitsbefürwortern und Gewerkschaften aufgerufen. 
    von Jonas Mueller-Töwe bearbeitet von benjamin.zurmuehl 10/2/2017 3:19:10 AM
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