Ihre Meinung zum Dortmund-Attentat - diskutieren Sie mit!
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Ihre Meinung zum Dortmund-Attentat - diskutieren Sie mit!

  • Guten Morgen liebe Nutzer,
     
    ich steige gleich mal mit einer starken Meinung ein:
     
    Der künftige Sicherheitschef der FIFA hält die Ansetzung des Champions-League-Nachholspiels für richtig. "Wenn wir einknicken, machen wir genau das, was diese Kriminellen wollen", sagte Helmut Spahn der "FAZ". Nach einer Attacke wie auf den BVB-Mannschaftsbus müsse aber abgewägt werden: "Wenn es Tote gegeben hätte, hätte natürlich kein Spiel stattgefunden", versicherte er.
     
    Sind Sie ähnlicher Meinung? Oder halten Sie das für Unsinn?
  • Unser Nutzer Tom hält die Meinung des Fifa-Funktionärs für einen Witz.
     
    Muss einer erst sterben? Das Spiel hätte nie angepfiffen werden dürfen! Eine Schande!

    -Tom
  •  Lustig und zynisch zugleich reagiert unser Nutzer Stefan:
    Wenn dieser Anschlag in der UEFA Zentrale erfolgt wäre, würden sich die Funktionäre mit Sicherheit 14 Tage krank schreiben lassen.

    -stefan
  • Christine ist anderer Meinung - diese Ansicht vertritt neben Helmut Spahn übrigens auch Innenminister Thomas de Mazière.
     
    Die Spielentscheidung war richtig! Wir lassen uns doch nicht einschüchtern, oder doch?

    -Christine
  • Bz78 hat einen ganz anderen Gedanken: Die Spieler sollten entscheiden, ob sie sich bereit für eine Partie fühlen:

    Letzendlich sollten in so einem Falle doch das letzte Wort die Spieler und Verantwortlichen haben, welche klar und deutlich signalisieren sollten, ob sie psychisch in der Lage für die Partie sind. Dass sich nun hierbei sogar Politiker aus den obersten Rängen einschalten und darum beten, das Spiel stattfinden zu lassen, zeigt doch eigentlich schon die Absurdität des Ganzen.Bz78um 10:27

  • Maunela erkennt die problematische Situation in der sich die UEFA befindet:
    Ganz schwierige Situation. Ich kann beide Seiten verstehen. Persönlich finde ich, man hätte das Spiel nicht so schnell nachholen müssen, aber da es terminlich echt eng ist, kann ich es nachvollziehen, dass die UEFA einen schnellen Termin bestimmt haben.Manuelaat 10:23 AM

  • Ella ist der Meinung, dass es eh nur um Geld geht bei solchen Entscheidungen:

    Ich halte das für unverantwortlich, wie müssen sich diese jungen Spieler gefühlt haben? Kurz nach einem Bombenattentat muss wieder gespielt werden - es geht hier nicht um Jungs sondern um viel Geld.ellaum 10:29

  • Ähnlich sieht es Willi:
    Die UEFA ist nur an Geldmacherei interessiert. Wie es dem einzelnen geht, interessiert keinen.Willi1950um 10:31

  • BVB-Fan Jen war live im Stadion dabei. Er kann die Reaktion der UEFA nachvollziehen und sieht es ebenfalls als Positionierung gegen die Kriminalität.

    Was hätte es denn für Möglichkeiten gegeben?
    Soweit ich die Diskussion mit erlebt habe, gab es keinen anderen Ausweichtermin. Ich saß im Stadion , am Dienstag, genau wie am Mittwoch. Es ist schlimm, was da passiert ist. Ich bin immer noch schockiert. Trotzdem denke ich, dass hier die Professionalität gefragt ist. Ein anderer Termin ist nicht möglich gewesen und wir zeigen Flagge und lassen und von dem Terror nicht beeinflussen. Die Jungs haben trotz dieser schlimmen Tat, gut gespielt. Sie wurden 90 Minuten von den Fans unterstützt. Niemand ist böse, weil wir nicht als Sieger vom Platz gegangen sind.Jenat 10:29 AM

  • Woli plädiert für mehr Menschlichkeit - vor allem bei einem Trauma wie den für die Mannschaft des BVB.

    Die Herren von der UEFA sollen nicht mit irgendwelchen Zeitplänen kommen. Hier geht es um Menschen die mit einem Trauma zu kämpfen haben.

    Da sollte man einen gewissen Abstand zu den Dingen gewährleisten.Wolium 10:35

  • Unser User Erzio ist ganz anderer Meinung:

    Das Spiel hätte gar nicht abgesagt werden sollen. Nur so können sich die Menschen von den schrecklichen Vorkommnissen auf dieser Welt ablenken.Erzioat 10:37 AM

  • Anke Baumann vergleicht die Dortmunder Spieler mit ganz normalen Angestellten. Interessant.

    Ist Spielverlegung gleich Nachgeben? Wenn irgendwo ein Überfall passiert, stehen die Mitarbeiter auch nicht am nächsten Tag an ihrem Arbeitsplatz, da haben alle Arbeitgeber Verständnis! Wo bleibt die Verantwortung gegenüber den Spielern?Anke Baumannum 10:39

  • Unser Nutzer Pedro macht einen guten Punkt: Watzke war tatsächlich in die Entscheidung eingebunden und das ist schon sehr pikant!

    Die UEFA hat die Spielansetzung mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke abgestimmt. Insofern geht die Kritik von Trainer Tuchel und aller Spieler voll gegen Watzke der die Mannschaft übergangen hat.Pedroum 10:41

  • Wie User Erzio positioniert sich auch R.bahlmann: Schon eine erste Spielabsage sei falsch.
    Doch ein Spiel direkt nach einem Anschlag fortzuführen, ist auch eine hohe psychische Belastung für die Spieler. Ist das vertretbar?

    Bei der ersten Spielabsage öffnet man diesen Verbrechern Tür und Tor für weitere feige Anschläge. Dann wissen sie, wie sie uns mit ihren niederträchtigen Methoden an der Angel haben.RBahlmannat 10:33 AM

  • Carsten ist einverstanden mit der schnellen Neuansetzung - er begründet das auch mit dem Wohl der Spieler:

    Natürlich ist das hart für die Spieler und alle Beteiligten. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich aber, dass es besser ist schnellstmöglich zur Tagesordnung zurückzukehren. Es ist auch richtig, vor diesem Terror nicht einzuknicken. Das die Spieler im Kopf nicht frei waren ist logisch, aber ich finde es richtig, dass das Spiel so kurzfristig wieder angesetzt wurde.Carstenum 10:48


  • User Joesf bemängelt die fehlende demokratische Entscheidung über die Neuansetzung des Spiels. Es ist nicht klar, welche Beteiligten tatsächlich mitentscheiden durften.

    Ich finde, dass man beide Teams in die Entscheidung über die Neuansetzung des Spiels hätte einbeziehen müssen. Ich denke, dass man das Spiel auch zu einem späteren Zeitpunkt hätte nachholen können. In einer Demokratie sollte man alle Beteiligten und hier insbesondere die Hauptakteure und Betroffenen in Entscheidungen mit einbeziehen. Das so ein FIFA-Mensch ggf. noch mit einigen wenigen Personen entscheiden, ist falsch.Josefat 10:46 AM

  • west44a ist der Meinung, die Spieler hätten ja nicht antreten müssen - aber hätten das nur die Dortmunder getan, hätten sie das Spiel automatisch verloren. 
    Und das für eine Mannschaft, die so hart gearbeitet hat, um ins Viertelfinale der Champions League zu kommen...

    Selbstverständlich war das Spiel zu früh angesetzt. Aber alle Spieler hatten die Wahl, das Spiel anzutreten oder abzulehnen. Daher verstehe ich die im Nachhinein aufkeimende Diskussion nicht.

    west44aum 10:49
  • Ralf haut mächtig auf den Putz:

    UEFA= Unsere Entscheidung fürn Arsch!!Ralf Bartsch Hagenum 10:52

  • Hätte Dormund gewonnen, meint Anonymous User, dann wäre es zu einer Diskussion über eine Terminverlegung nie gekommen.

    Wenn Dortmund 4:0 gewonnen hätte, hätte kein Hahn danach gekräht.Anonymous Userat 10:52 AM

  • Bea 69 glaubt nicht an die Argumentation, sich von Terroristen nicht vom Spielen abbringen zu lassen.

    Wer glaubt, die Terroristen bzw. Bombenleger lassen sich durch Stärke zeigen aufhalten, der hat noch Träume! Es wird leider nicht aufhören, und an eine gewaltige Polizeipräsenz werden wir uns abfinden müssen. Das Spiel stattfinden zu lassen, war trotzdem einfach nur unmenschlich.Bea69um 10:52

  • Findeisen70 glaubt, dass man nur das Spiel sehen musste, um die Fehlentscheidung zu bemerken:

    FIFA+UEFA haben Nachholbedarf bei humanitären Entscheidungen.  Die Ansetzung kurzfristig war falsch. Hat man dem Spiel angesehen.findeisen70um 10:55


  • User Kune ist entsetzt von der Raktions Spahns. Eine Woche hätten die Spieler mindestens gebraucht, um wieder auf dem Spielfeld zu stehen.

    Wenn man so einen Schwachsinn liest, kann es nur eine Reaktion geben: Herrn Spahn sofort als Kandidaten zum Sicherheitschef streichen. Das Spiel hätte mindestens eine Woche später ausgetragen werden müssen. Was geschehen ist, bezeichne ich als Farce.kuneat 10:56 AM

  • Oskar spricht von Wettbewerbsverzerrung: Der kurzfristige Termin von der UEFA ist unmenschlich und führt auch zwangsläufig zu einer geringeren Chance des BVBs im Spiel.

    Die kurzfristige Ansetzung des Spiels war eine Wettbewerbsverzerrung, was man den Spielern des BVB auch deutlich angesehen hat. Mit der allgemeinen Aufmerksamkeit hatten die Terroristen ihr Ziel bereits erreicht. Ob das Spiel dann einen Tag oder eine Woche später angesetzt wird, spielte dabei keine Rolle mehr. Eine angemessene Zeit für die Spieler des BVB wäre daher kein Einknicken gewesen, da das Spiel auf jeden Fall nachgeholt worden wäre. Dass die Neuansetzung bereits kurz nach dem Attentat zu einem Zeitpunkt der völligen Unklarheit erfolgte zeigt, dass es der UEFA nur um ihren eigenen Terminplan ging. Ein menschliches Mitgefühl hatte dabei natürlich keinen Platz. Dass damit die Chance des BVB auf das Erreichen des Halbfinales deutlich geschmälert wurde, war den Funktionären in der Ferne wohl vollkommen egal.Oskarat 10:59 AM




  • Kalle ist stolz auf die Dortmunder Spieler - und findet, sie sollen es auch selbst sein.

    Nicht jammern,das Ergebnis lässt sich korrigieren. Seid stolz auf Euer Auftreten,macht das nicht durch Entschuldigungen kaputt!Kalleum 11:00
  • Wolle argumentiert mit dem Polizisten - der ist allerdings auch verletzt worden:

    Der Polizist, der vor dem Bus gefahren ist, ist arbeitsunfähig.
    Das sind die Profi-Fußballer meiner Meinung nach auch.
    Aus welchem Grund sollten sie es nicht sein?
    Weil hohe Werbe-Einnahmen daran hängen?
    Wolleum 11:03
  • Kloppo zieht richtig vom Leder - starke Meinung, guter Punkt!

    Die Spieler und der Trainer waren im Bus, haben den Anschlag "hautnah" miterlebt. Die UEFA sitzt in der Schweiz auf Ihren Konten, Herr Watzke macht Politik, Frau Kraft lächelt im Stadion und die 18-29 jährigen Spieler haben nach dem Spiel Tränen in den Augen. Herzlos, unmenschlich diese Veranstaltung!Kloppoum 11:06

  • Nobby_04 konnte den Willen der Spieler trotz der Umstände erkennen.

    Keine Entschuldigungen, in der 2. Halbzeit konnte man den Willen der Dortmunder Spieler erkennen. Leider hat das mit der 3-er Kette in der Abwehr nicht funktioniert. Noch ist nichts verloren!Nobby_04at 11:08 AM

  • Nutzerin Judith hat ihre Meinung geändert:

    Heute denke ich ganz anders als gestern darüber! Als Dortmunderin war ich auch ohne Fussballinteresse einfach nur stolz auf unseren mutigen BVB.
    Heute schließe ich mich in Kenntnis der Sachlage definitiv der mehrheitlichen Meinung an. Die Fußballer hätten nicht genötigt werden dürfen, man hätte dass die Spieler entscheiden lassen sollen und deren Entscheidung akzeptieren!

    Ganz Dortmund, ob Fußballfan oder nicht, steht hinter dieser Manschaft!Judithum 11:09
  • Für MG 17 ist und bleibt es eine Extremsitutation, in der niemand zu seiner völligen Leistung fähig sein kann.

    Natürlich kann man sagen, dass man dem Terror nicht nachgeben darf und dass man schnellst möglich zur Tagesordnung übergehen muss, aber die Spieler waren in einer Extremsituation in der man nicht so einfach wieder Fußball spiele kann (auch Fußballprofis). Da kann man nicht drüber hinweg sehen. Mit so einer physischen Belastung können die Spieler keine hundertprozentige Leistung bringen.
    Das Spiel hätte nicht statt finden dürfen.MG 17at 11:12 AM

  • Auch Hans-Werner Förster meint, der BVB hätte streiken sollen:

    Ich hätte mir gewünscht, der BVB hätte mal ein richtiges Zeichen gesetzt und gesagt:"Wir spielen morgen nicht!"
    Hans-Werner Försterum 11:14

  • Nutzer Cheffe schreibt, was auch ein Großteil der anderen Nutzer meinen: Das Nachholspiel war eine Frage des Geldes  und die Entscheidung von Funktionären gefällt, die ganz weit von der Mannschaft entfernt sind:

    Ich finde das scheinheilig. Kein Funktionär entscheidet doch hierbei nach wahren moralischen Gesichtspunkten (dem Terror die Stirn bieten),.

    Dann sollen sie sich selbst mal auf dem Fußweg von der Bahn durch enge Einlasskontrollen auf ihren engen Platz begeben, statt mit Eskorte und per Fahrstuhl in die VIP-Lounge.

    Hier ging es um rein materielle Interessen wie Werbung und Fernsehgelder! Da sowas zum ersten Mal stattfand und nicht dauernd, wäre es ein Leichtes gewesen, alles abzusagen und in Ruhe neu anzusetzen - vor allem die Spieler verarbeiten zu lassen.

    Die paar Anreisetickets und Unterkünfte für die Monegassen hätten deren Mannschaft und die UEFA doch aus der Portokasse bezahlt. Aber: "the show must go on"Cheffeum 11:13


  • Liebe Nutzer,

    vielen Dank für die vielen Kommentare - leider konnten wir nicht alle veröffentlichen. Ich hoffe, Sie haben auch etwas aus der Diskussion gezogen - uns haben Sie ein paar Standpunkte aufgezeigt, die wir so noch nicht gesehen hatten.

    Haben Sie einen schönen Tag und genießen Sie Ostern!
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