Gartenpflege und Gartenprobleme
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Gartenpflege und Gartenprobleme

Wie wird man Unkraut nachhaltig los? Was hilft gegen Schädlinge. Garten-Expertin Marianne Scheu-Helgert beantwortet Ihre Fragen.

    Thomas möchte wissen:

    Wir haben seit ca. drei Jahren die Ackerwinde im Nutzgarten - sie breitet sich immer weiter aus… 
    Monatelanges Abdecken mit Unkrautfolie hat nichts gebracht.  Was kann man tun?

    Abdecken ist nur wirksam, wenn es sich vollständig über eine möglichst große Fläche erstreckt -  nicht bloß wenige Quadratmeter. Wenn möglich sollten mindestens 20 besser noch mehr Quadratmeter abgedeckt werden. Verwenden Sie eine schwarze, lichtundurchlässige Folie ohne Löcher. Nur dann haben Sie Erfolg. Die Folie muss mindestens ein Jahr lang auf der Fläche verbleiben.

    Am Rand können Sie Kürbis pflanzen und die Ranken auf die Fläche leiten, damit die Fläche nicht so unschön aussieht.
    Christine fragt:

    Wie kann ich meinen Mirabellenbaum zum Blühen bringen (ca. drei Jahre alt)?

    Bei einem so jungen Baum kann es sein, dass er jetzt noch nicht geblüht hat. Es kann mehrere Jahre dauern, bis der Baum zum ersten Mal blüht.

    Er braucht einen sonnigen Standort und ausreichend Platz. Im Frühjahr kann man ein bisschen Kompost geben, um das allgemeine Wachstum zu fördern. Nur Geduld: Irgendwann blüht er!
    Leserin Heidrun fragt:


    Ich habe immer wieder Probleme mit Schnecken. Ein Schneckenzaun um das Beet hat ein bisschen geholfen, aber noch immer gibt es hin und wieder Fraßschäden und ich finde gelegentlich Schnecken im Beet. Wie kommen die da rein und wie werde ich sie los?

    Schneckenzäune müssen rundum dicht montiert sein, es dürfen auch keine Pflanzen über die Kante hängen. Sie wirken sonst wie eine Brücke.

    Am besten genießen Sie Ihren Garten bei einem allabendlichen Rundgang. In der Dämmerung zeigen sich nämlich die Schnecken, die sich dann so ganz nebenher absammeln lassen.

    Gustel möchte wissen:

    Hallo,
    was kann ich gegen Gänseblümchen im Rasen tun?

    Das Grundübel ist vermutlich der Boden. Meistens sind die Rasenböden zu lehmig oder zu schattig oder wurden im Sommer zu wenig gegossen, wenn sich Gänseblümchen ausbreiten. Die Gräser wachsen dann nicht optimal. Gänzeblümchen kommen mit diesen Bedingungen besser zurecht.

    Am besten für Rasen ist ein leicht sandiger Boden, der immer Luft hat. Außerdem muss man im Sommer regelmäßig gießen und im Rrühjahr Rasenlangzeitdünger geben, um die Gräser zu stärken. Wenn das nicht hilft, bleibt fast nur die Neuanlage.
    Balkonia fragt:

    Ab wann dürfen Geranien ins Freie?

    Geranien sollen so früh wie möglich ins Freie, andererseits dürfen sie aber auch keinen Frost erleiden.  Am besten stellt man sie schon im Lauf des Aprils an ein warmes Plätzchen an der Hauswand. 

    Drohen wider Erwarten doch nochmal Nachtfröste, deckt man sie mit Verfrühungsvlies – notfalls auch mit einem alten Vorhang – vorübergehend ab. Erst nach Mitte Mai kommen sie dann an ihren endgültigen Sommer-Standort.

    Christine möchte wissen:


    Seit wir in unserer Staudenecke gemulcht haben, können wir uns nicht mehr vor Schachtelhalm retten. Gibt es eine Möglichkeit, diesen dauerhaft zu bekämpfen? 

    Es ist unwahrscheinlich, dass das am Mulchen liegt. Leider hilft gegen Schachtelhalm nichts anderes, als ihn regelmäßig herauszureißen, sobald er rauskommt. Je länger man ihn wachsen lässt, desto kräftiger wird sein unterirdisches Wurzelwerk und das Problem verschärft sich.


    Pia fragt:

    Ich habe schon meine Balkonpflanzen draußen. Am Wochenende soll es nachts nur noch 5 Grad haben - muss ich meine Petunien abdecken? Oder sind 5 Grad noch warm genug?

    Fünf Grad plus ist völlig ok. Da passiert Petunien gar nichts. 
    Rosenkavalier fragt an:

    Wie oft sollte ich meine Rosen schneiden und wie viel darf ich abschneiden? Gibt es da eine Faustregel?

    Am wichtigsten ist bei Beet- und Bodendeckerrosen ein relativ starker Rückschnitt aller Triebe auf 20 bis 30 cm im Frühjahr, wenn die Knospen erkennbar am Austreiben sind.

    Zum gleichen Zeitpunkt entnimmt man bei Strauch- und Kletterrosen ältere Triebe mit stark verzweigtem, abgeblühtem Holz an den Spitzen. Man schneidet sie möglichst nah an der Basis, wo sie entspringen, vollständig ab. Junge, kräftige Triebe mit grüner Rinde sind die wertvollsten, man lässt sie unversehrt stehen.

    Bei allen mehrmals blühenden Rosen, die keine dekorativen Hagebutten ansetzen, schneidet man im Lauf des Sommers abgeblühte Blütenstände ab.

    Rapunzel möchte wissen:

    Kann ich wirklich Tomatenpflanzen züchten, indem ich eine reife Tomate in Scheiben schneide und diese Tomatenscheiben mit Samen in Erde lege?

    Ich würde nur die Samen nehmen. Das Fruchtfleisch sorgt bloß für Fäulnisprozesse. Verwenden Sie am besten reife Tomaten, spülen Sie die Samen ab, lassen sie sie ein paar Wochen trocknen und pflanzen Sie sie dann ein. Das funktioniert wunderbar.
    Leser Sonnenarmut fragt:

    Welche Blumen empfehlen Sie für ein Beet im Vollschatten?

    Wo Sonnen- und Tageslicht fehlen, können sich nur wenige Spezialisten unter den Pflanzen halten. Sie wachsen meist langsam – es fehlt ja die Sonnenenergie – und sie bilden nur spärlich oder kurzzeitig meist helle Blüten.

    Ich empfehle Stauden aus dem Lebensbereich “Gehölz“. Mit einer geschickten Kombination verschiedener Blattformen oder auch mit Hilfe einer Sorte mit gesprenkeltem Blatt lässt sich eine ansprechende Bepflanzung zusammenstellen. Beispiele sind manche Funkien-Arten, Anemonen, Waldsteinien oder manche Gräserarten (Luzula, Carex) und natürlich Farn-Arten.

    Rüdiger will wissen:

    Was ist der beste Platz im Garten für einen Komposthaufen? Kann ich dort alle Gartenabfälle entsorgen?

    Am besten in lichtem Schatten, also z. B. unter Bäumen. Dort kann alles wieder zu wertvollem Humus werden. Nicht auf den Kompost sollen Wurzelunkräuter sowie Samenunkräuter mit reifen oder unreifen Samenansätzen.

    Gehölzschnitt sollte am besten gehäckselt und später mit Rasenschnitt oder anderem Grün vermischt werden.

    Norbert aus Bad Nauheim fragt:

    Wir haben seit zwei Jahren kleinen roten Klee im Garten, der gelb blüht und sich immer weiter ausbreitet. Gibt es ein Mittel mit dem man diesem Klee zu Leibe rücken kann?

    Nur ganz schwer. Das ist ein Sauerklee. Wenn der so stark auftritt, hat er sich auch schon über Samen vermehrt. Das einzige, was hilft, ist konsequentes Absammeln vor der Samenreife. Hat er schon Samen gebildet, geben Sie die Pflanzenteile nicht auf den Kompost, damit sie sich nicht weiter ausbreiten. Entfernen sie immer die gesamte Pflanze. Glücklicherweise wurzelt der Klee nicht sehr tief. 

    Wenn Sie konsequent sind und bleiben, kriegen Sie den Klee so innerhalb von zwei bis drei Jahren weitestgehend aus dem Garten verbannt.

    Von Pflanzenschutzmitteln rate ich ab, weil sie höchstens sehr kurz wirken würden. Sie wirken nicht gegen die bereits im Boden befindlichen Samen.
    Jessica will wissen:

    Kann ich Basilikum aus dem Supermarkt in mein Gartenbeet pflanzen? Wenn ja, schattig oder sonnig?

    Ich würde Basilikum nach Möglichkeit nicht in den Garten pflanzen, sondern den Ballen einer sehr kleinen Pflanze teilen und dann büschelweise an einem sonnigen Standort im Freien in einen Balkonkasten pflanzen. Dann hat man den ganzen Sommer über immer frisches Basilikum.
    Speedy hat folgendes Problem:

    Frage zu Thymianbäumchen: Neu gekauft. Leider ist das Stämmchen abgeknickt. Nicht durchgeknickt. Besteht eine Überlebenschance für das Thymianbäumchen? Regeneriert sich der Stamm wieder? Oder kann man das vergessen? Habe als erste-Hilfe-Maßnahme den Stamm mit Band umwickelt. Ist aber trotzdem sehr instabil.

    Das hängt davon ab, ob noch genügend durchgehende Rinde erhalten geblieben ist. Dann gibt es eine Chance, dass der Baum mit der Bandage noch gesundet. Sie können leider nur abwarten und das beobachten.
    Leser Thomas fragt:

    Hallo, ich habe an all meinen Buchsbaum-Sträuchern und Hecken die Buchsbaum-Blattsauger. Was hilft am besten und wenn möglich ohne Chemie?

    Da empfehle ich den konsequenten Rückschnitt betroffener Pflanzenteile. Das Schnittgut müssen Sie aus dem Garten entfernen.

    Es gibt auch zugelassene Pflanzenschutzmittel. Lassen Sie sich da aber vor Anwendung genauestens im Fachhandel beraten. Die Mittel wirken nicht vorbeugend, sondern nur bei akutem Befall.
    Rainer will wissen:

    Wie wird man Blattläuse am besten los? In unserem Garten wimmelt es von den Biestern. Kommt man auch ohne Pflanzenschutzmittel aus.

    Blattläuse entwickeln sich immer nur vorübergehend in einer “Befallswelle“. Rosen, Kohlgewächse oder Obstgehölze können im Laufe eines starken Befalles natürlich auch Schaden nehmen. Am besten hält man die gefährdeten Kulturen im Auge und greift frühzeitig ein. 

    Wer wenige Rosen hat, kann die ersten Läusekolonien einfach von Hand abstreifen. Oder man dreht den Wasserschlauch nur wenig auf, bedeckt die Öffnung mit dem Daumen und spitzt die Läuse-Kolonien mit einem feinen Wasserstrahl ab. Gemüsekulturen bedeckt man vorbeugend mit einem Kulturschutznetz (Maschenweite 0,8 mm).

    Im Notfall nutzt man ein nützlingsschonendes Läusemittel, jedoch nur an den befallenen Kulturen. Zum Glück befallen nämlich Rosenläuse keinen Oleander, Kohlläuse keine Rosen. Besser hängt man ein paar Meisenkästen auf, weil Singvögel gerne ihre Jungen mit Blattläusen und anderen Schädlingen füttern.

    von Marianne Scheu-Helgert bearbeitet von Ralph Wefer,... 5/12/2016 11:44:35 AM
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