Expertenchat: Urlaub in der Krise
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Expertenchat: Urlaub in der Krise

Anschläge und wirtschaftliche Probleme sorgen bei vielen Urlaubern für Verunsicherung. Die Buchungszahlen für Ägypten und die Türkei gehen zurück. Wo kann man jetzt noch Urlaub machen? Und wie reagiert die Tourismusbranche? Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV) beantwortet am 18. Februar um 11:30 Uhr Ihre Fragen. Stellen können Sie diese schon jetzt.

  • So, damit ist der Chat zu Ende. Es waren sehr viele interessante Fragen dabei. Leider bin ich aufgrund der Menge nicht dazu gekommen, alle zu beantworten. Es hat mir viel Spaß gemacht, Ihnen mein Wissen zur Verfügung zu stellen. In diesem Sinne: Auf Wiedersehen und einen schönen Urlaub.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Markus Roman, Reiseredakteur 2/18/2016 11:35:28 AM
  • Angesichts der jüngsten Ereignisse erreichen uns viele Anfragen zur Türkei. So etwa Leserin Ulrike:
    Ich möchte mit meiner Tochter im März für eine Woche in die Türkei (Side) fliegen, habe aber ein ungutes Gefühl, da die Situation in diesem Land sehr angespannt ist. Was würden Sie empfehlen, sollten wir lieber ein anderes Land für unseren Urlaub wählen?

    Die Entscheidung kann ich Ihnen nicht abnehmen. Jeder hat ein unterschiedliches Sicherheitsempfinden. Es gibt viele Menschen in Deutschland, die sagen: Jetzt erst recht nach Tunesien, nach Paris, nach Ägypten. Wir lassen uns durch Terroristen nicht unsere Art zu leben verbieten. Und andere wieder sagen: Da will ich nicht mehr hin. Niemand kann Ihnen garantieren, dass nicht auch anderswo, etwa hier bei uns oder wie geschehen in Paris, etwas passiert.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:05:23 AM

  • Torsten Schäfer, DRV 

    Torsten Schäfer ist seit 2007 Leiter Kommunikation des Deutschen Reiseverbands (DRV) mit Sitz in Berlin.  Der Verband ist die führende Interessenvertretung der Tourismusbranche. Er setzt sich vor allem für Reiseveranstalter und Reisemittler ein.  

    Im Fall einer Krise tauscht sich der DRV mit dem Auswärtigen Amt, weiteren Bundesbehörden und eventuell weiteren internationalen Organisationen aus. So wird im Falle einer notwendigen Evakuierung die Rückholung von Gästen bestmöglich koordiniert.


  • Herzlich Willkommen liebe t-online.de-Leser. 

    Mein Name ist Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband. Ich beantworte jetzt live Ihre Fragen rund um den Urlaub in Zeiten von Terror und Krisen. Einige Fragen haben Sie uns bereits zugeschickt, vielen Dank schon einmal dafür. Ich bemühe mich, auf so viele Fragen wie möglich einzugehen.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 10:30:23 AM
  • Exemplarisch auch die Anfrage von Schutzi:
    Wir haben als 5-köpfige Familie Badeurlaub in der Türkei geplant und stehen kurz vor der Buchung. Reiseziel ist die türkische Riviera. Würden Sie einen solchen Urlaub befürworten oder eher ablehnen? Es ist für uns auch eine Frage des Preis- Leistungsverhältnisses. Gleichwertige Alternativen z. B. in Spanien würden das Doppelte kosten - bei weitaus weniger Komfort.......!

    Natürlich ist es angesichts der aktuellen Ereignisse von gestern Abend schwierig, hier für die Türkei allgemeine Reiseempfehlungen zu geben. Der Anschlag in Ankara war wohl eindeutig gegen die Regierung gerichtet. Ankara spielt als Reiseziel für Badeurlauber keine Rolle. Aus Sicht des Auswärigen Amtes bestehen derzeit keine Bedenken bezüglich eines Aufenthaltes an der türkischen Riviera. Lassen Sie sich im Reisebüro beraten, welche alternativen Reiseziele zu welchen Preisen angeboten werden.
  • Leserin Monika hat eine allgemeine Frage:
    Habe ich als Pauschaltourist Vorteile im Vergleich zum individuell zusammen gestellten Urlaub, falls ich das Reiseland ungeplant verlassen muss?

    Mit einer Pauschalreise unterliegt der Kunde dem Pauschalreiserecht mit vielen Vorteilen und einer Absicherung für den Fall einer Insolvenz des Reiseanbieters. Das Geld des Kunden ist in diesem Fall abgesichert – bei Einzelbuchungen bei verschiedenen Anbietern dagegen nicht.

    Im Krisenfall können sich Gäste auf das professionelle Krisenmanagement der Reiseveranstalter und der Tourismusbranche verlassen. Seit langem schon verfügen Reiseveranstalter über eigene Krisenstäbe oder Krisenbeauftragte, um Gefahrenquellen möglichst schon im Vorfeld zu erkennen und zu minimieren bzw. im Schadenfall rasch und wirksam helfen zu können.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 10:38:13 AM
  • Leserin Barbarella würde gerne allgemein wissen:
    Von welchen Regionen raten Sie jetzt generell ab?

    Wir raten weder ab noch zu. Grundsätzlich sollten Urlauber sich im Vorfeld Ihrer Reise über das geplante Reiseland informieren. Die wichtigste Quelle mit Informationen über Land und Leute, Kultur, Politik und Wirtschaft sowie über Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt auf seiner Website unter www.auswaertiges-amt.de in der Rubrik Reise- & Sicherheit. Hier finden sich neben allgemeinen Hinweisen auch nützliche Tipps zu Einreisebestimmungen, Zollvorschriften sowie medizinischen Hinweisen.

    Eine Orientierung liefern die Beratungsgespräche im Reisebüro – die professionell organisierte Reise mit einem Reiseveranstalter gibt eine gewisse Absicherung.

    Kunden von Reiseveranstaltern werden während ihrer Reise vom Reiseleiter vor Ort nicht nur über Besonderheiten des Landes informiert, sondern auch über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 10:39:54 AM
  • Der Leser Messerheimer hat dazu eine Meinung:
    wir müssen einfach damit leben... die Terroristen wollen doch genau das wir uns nichts mehr trauen und uns am besten Zuhause einschließen!

    Diese Einschätzung von Ihnen teile ich. Überall auf der Welt gibt es leider mittlerweile das Risiko von Terroranschlägen. 
    Wir werden einstweilen leider mit dieser Bedrohung leben müssen und sind sicher gut beraten, uns und unsere Art zu leben hierdurch nicht allzu sehr einschränken zu lassen. Das wäre das völlig falsche Signal. 
  • Der Leser, der sich All Inclusive nennt, hat eine Frage zu Ägypten:
    Für Sharm el Sheikh scheint es ja keine Reisewarnung zu geben, da fahren jede Menge Touris hin. Ist das nicht verantwortungslos, der ganze nahe Osten ist doch jetzt brandgefährlich?

    Wir können den Menschen nicht vorschreiben, in welches Land sie reisen dürfen und in welches nicht. Diese Entscheidung muss jeder selbst fällen. Aber eines ist klar: Reisen dient der Völkerverständigung und dem Austausch der Kulturen, Völker und Nationen untereinander. 

    Die Reiseveranstalter und Reisebüros können ihre Kunden bei der Wahl des Urlaubsziels unterstützen, indem sie vielfältige Informationen über Reiseländer zur Verfügung stellen. Die Reiseveranstalter informieren über Land, Leute, Staatsform und Kultur der von ihnen angebotenen Reiseländer nicht nur auf ihren Webseiten und in den Katalogen. Häufig erhalten Kunden auch Reiseführer, die sie über das Land und seine Besonderheiten aufklären. Am Ende entscheidet der mündige Bürger selbst, wohin er reist. 
  • Ein Leser mit Nickname Sicherheitsexperte fragt:
    Bekomme ich von meinem Reiseanbieter auch eine Anti-Terror-Garantie, wenn ich in Ägypten Urlaub mache und es keine Reisewarnung gibt? Und bekomme ich Ersatz, wenn ich wegen einer Warnung den Urlaub plötzlich stornieren muss?
    Natürlich kann Ihnen niemand eine Anti-Terror-Garantie geben. Sollte es aber eine Reisewarnung - egal für welches Reiseziel - geben, dann handeln die Reiseveranstalter sofort: Dann werden die Kunden direkt ausgeflogen bzw der Veranstalter sagt die Reisen dahin ab. 


  • Ich verstehe den ganzen Rummel nicht. Die Medien spielen alles hoch und die armen Länder für die der Tourismus überlebensnotwendig ist, leiden darunter. Ich kann nur sagen es kann überall was passieren. In welchen Land auch immer man sich gerade befindet. Siehe Frankreich, soll da jetzt niemand mehr hin fahren? Hier warnen die Medien nicht, oder sagen dieses Land ist nicht mehr sicher.
    Also Leute last euch nicht bange machen.....fahrt weiter in diese Länder.Michael F.um 11. Februar 19:19

  • Wie ist die Stimmung bei deutschen Reisenden? Die Grafik von Holidaycheck und UrlaubsMonitor stellt dies wunderbar dar. Die meisten fühlen sich durch Terroranschläge und Krisen verunsichert:



  • Auch Udo Hänelt hat eine Frage zu Ägypten:
    Sehr geehrter Herr Schäfer , 

    wir haben bereits im September 2015 eine 14 tägige Reise nach El Gouna in Ägypten für September 2016 gebucht. Leider spitzt sich die allgemeine   Sicherheitslage zu,  sodass wir bereits heute um unsere Sicherheit fürchten. Auf Nachfrage verweigert unser Reiseveanstalter eine Umbuchung. Grundsätzlich ist eine Stornierung zu den bekannten Bedingungen möglich. Gibt es eine andere Möglichkeit aus dem Vertrag herauszukommen? Vielen Dank für Ihre Unterstützung
    Solche juristischen Fragen müssten Sie an einen Reiserechtler richten. Zu finden zum Beispiel über die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht (DGFR). Eine rechtliche Einschätzung darf ich Ihnen leider nicht geben, das untersagt das deutsche Rechtsdienstleistungsgesetz.

  • MalleJens will wissen:
    Ich wollte wenigsten einmal im Leben die Pyramiden live sehen. Geht das jetzt nicht mehr? Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber mein Leben will ich im Urlaub ja auch nicht riskieren!
    Das Auswärtige Amt schätzt die Lage nicht als besorgniserregend ein. Dennoch sollte man vorsichtig sein, das gilt aber generell für viele Reiseziele und nicht nur speziell für Kairo.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 10:51:54 AM
  • Die Unsicherheit der Deutschen schlägt sich auch in der Frühbucherstatistik von Holidaycheck deutlich nieder. Das Interesse an einzelnen Klassikern unter den Pauschalreisezielen geht zurück. Betroffen sind in erster Linie Tunesien und Ägypten, aber auch Malt, Zypern und die Türkei. Dafür werden neue Destinationen in Betracht gezogen - wie Bulgarien, Portugal, die Dominikanische Republik und die Vereinigten Arabischen Emirate.


  • Leser Dogda will wissen:
    Kann man noch guten Gewissens ohne Angst nach Tunesien fliegen.  Einige europäische Länder haben Tunesien aus ihrem Programm gestrichen.
    In dem nordafrikanischen Land hatte der arabische Frühling seinen Ursprung. 2011 gab es allerdings einen Besucherrückgang aus Deutschland – das Land erholte sich aber in der Folge recht schnell und seit 2012 steigen die Gästezahlen wieder stetig an – in jedem Jahr seitdem gab es einen Zuwachs.

    Einen Dämpfer auf dem Weg der Erholung musste das Land nun kürzlich durch den Anschlag im National-Museum in Tunis sowie am Strand von Sousse erfahren. Die deutsche Reisebranche – für sie zählen die Strände Tunesiens zu den wichtigen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer –  steht zu dem nordafrikanischen Land und unterstützt es weiterhin bei seinem Weg zur weiteren Stabilisierung und zu einer Demokratie.

    Auch hier gilt: Weder wir noch sonst irgendjemand weiß, ob es dort ruhig bleibt. Eine generelle Empfehlung kann man hier nicht geben. Das klingt lapidar, aber es ist leider so. Die Besucherzahlen aus Deutschland sind in den vergangenen Monaten stark eingebrochen. In den Medien gibt es aber viele Berichte über Menschen, die dem Land und der Bevölkerung helfen wollen  und deswegen gerade jetzt nach Tunesien reisen wollen.
  • Samba-Sandra hat Bedenken, aber nicht wegen des Terrors:
    Ich wollte eigentlich Urlaub in Brasilien machen, bin jetzt aber doch verunsichert wegen des Zika-Virus. Kann ich denn stornieren, wenn die Seuche schlimmer wird, auch wenn ich nicht schwanger bin?

    Maßgeblich hierfür ist die Einschätzung der Weltgesundheitsorganistation oder der Gesundheitsbehörde hier in Deutschland, etwa des Robert-Koch-Institutes. Demnach bestehen derzeit keine generellen Risiken für die Allgemeinheit, sondern nur für schwangere Frauen. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften bieten daher dieser Zielgruppe Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten an. Wenn Sie sich über die Bedingungen von Umbuchung oder Stornierung informieren wollen und Sie gehören nicht zur Risikogruppe, dann empfiehlt sich der direkte Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter.  Wir haben mal alle wichtigen Infos zu dem Thema zusammengestellt: 

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:01:08 AM
  • Manfred hätte gerne Alternativen:
    Ich möchte aus Angst vor Anschlägen ungerne Urlaub in Ägypten, Tunesien oder der Türkei machen. Welche Länder wären Alternativen?

    Wir können natürlich auch nicht hellsehen und wissen auch nicht, wo möglicherweise etwas passiert. Es kann auch hier in Deutschland zu Vorfällen kommen, das haben die jüngsten Ereignisse in Hannover, München oder Berlin gezeigt. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgendwo. Hinzu kommt, dass bei jedem einzelnen das individuelle Sicherheitsempfinden unterschiedlich ausgeprägt ist. Von daher ist es nicht möglich, hier für jeden eine allgemeingültige Empfehlung abzugeben. 

    Wir sehen derzeit, dass sich viele Bundesbürger für einen Urlaub in den westlichen Mittelmeerländern wie Spanien, Portugal, Italien und auch in Griechenland sowie an der Nord- und Ostseeküste entscheiden. Aber auch Ägypten und die Türkei werden gebucht, aber noch nicht so stark wie in den Vorjahren. Einen großen Zulauf haben zudem die Fernstreckenziele, etwa in der Karibik (Kuba und Dominikanische Republik), USA, Dubai und Abu Dhabi sowie Thailand.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:03:32 AM
  • Leser was bleibt am liebsten zu Hause:
    Balkonien oder Bad MeinGarten sind immer wieder schön. Und Sofahausen ist auch nicht zu verachten.wasum 11:35


  • Leser Dedreas fragt zu den Kanaren:
    Kann man davon ausgehen, dass die Kanaren dieses Jahr viel voller sind als in den letzten Jahren?
    Das kann ich mit einem deutlichen Ja beantworten. Derzeit liegen Spanien und Portugal bei den Buchungen für dieses Jahr deutlich über den Vorjahreswerten. Vor allem die Kanaren werden ganz stark gebucht. Vor allem beliebte Urlaubsorte in Spanien und besonders auf den Kanaren dürften daher schnell ausgebucht sein. 

  • Frank K. kommentiert:
    Wer es noch nicht gemerkt hat, Urlaub machen wo ich will, wenn ich es kann, ist ein Auslaufmodel ob der globalen Situation.Frank K.um 11:32
    von a.faude bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:07:35 AM
  • von Zeljka Tomsic, Reiseredaktion bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:09:18 AM
  • Leser Kroatien hat eine Frage zu Grenzkontrollen:
    Wir überlegen mit dem Auto nach Kroatien zu fahren, was meinen Sie wie immer die Grenzkontrollen sein werden?
    Um es ganz deutlich zu sagen: Eine mögliche Einführung von innereuropäischen (!) Grenzkontrollen gefährdet unsere Reisefreiheit. Das Schengener Abkommen und die Freizügigkeit innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten darf nicht zur Disposition gestellt werden. Denn neben den unmittelbaren ökonomischen Vorteilen, die Schengen mit sich bringt, ermöglicht das Abkommen Europas Bürgern, dass sie ihre Urlaubswochen ungetrübt von Grenzkontrollen und bürokratischen Anträgen im EU-Raum verbringen können. Die Reisefreiheit würde damit stark eingeschränkt werden. Eine andere Diskussion sind die Grenzkontrollen an den Außengrenzen der EU.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:10:01 AM
  • Jens Vandersee will wissen:
    10 Tage Malediven (Kuredu) und anschließend 4 Tage Dubai (Mitte März 2016). Wie sicher ist unser Urlaub?

    Die meisten Urlauber halten sich auf den Inseln der Malediven auf, nicht in der Hauptstadt. Nach Einschätung des Auswärtigen Amtes (AA) gibt es für die Inseln keine Einschränkungen. Wer sich in der Hauptstadt Male aufhalten sollte, dem wird ein umsichtiges Verhalten empfohlen. 
    Für Dubai gibt es laut AA keine wesentlchen Beeinträchtigungen. Generell gilt: Für beide Ziele zeigen sich steigende Besucherzahlen aus Deutschland.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:14:26 AM
  • Die Angst vor Terroranschlägen geht um. Davon abgesehen gelten manche Urlaubsländer ohnehin als unsicher, andere wiederum als risikoarm – auch wenn sich ein Risiko prinzipiell nicht völlig ausschließen lässt. Wir stellen Ihnen fünf besonders sichere Reiseziele vor.

    Urlaub ohne Angst: Diese fünf Länder sind besonders sicher

    www.t-online.deIn Ländern wie der Türkei, Tunesien oder Ägypten bleiben die Buchungszahlen niedrig. Die Angst vor Terror lässt viele für den Sommerurlaub umdenken - Italien und Spanien stehen hoch im Kurs.

  • Ceccareli fragt nach Sicherheit bei Städtereisen:
    Ist es zur Zeit angeraten, noch nach Paris zu fahren? Oder generell in Metropolen, die sind doch alle im Visier dieser Terroristen. Ist man auf dem Land sicherer, vielleicht in der Provence?

    Niemand kann hellsehen und wissen, wo möglicherweise etwas passiert. Es kann auch hier in Deutschland zu Vorfällen kommen. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgendwo. Hinzu kommt, das bei jedem einzelnen das individuelle Sicherheitsempfinden unterschiedlich ausgeprägt ist. Von daher ist es nicht möglich, hier für jeden eine allgemeingültige Empfehlung abzugeben.
  • Andres stellt diese Frage:
    Wir planen eine Reise nach Israel, was sagt der Experte?

    Wenn Sie nach Israel wollen, dann haben Sie sich ja im Vorfeld mit dem Land beschäftigt und wissen, dass dort die Situation etwas instabiler ist als anderswo. Trotzdem: Anschläge haben sich nie gegen Touristen gerichtet. 

    Von daher: Wenn Sie mit einem Reiseveranstalter dorthin reisen, dann informiert dieser Sie ganz genau über die Sicherheitslage. Hier kümmert sich jemand um alles. Beobachtet die Lage und ergreift notfalls Maßnahmen, um einen reibungslosen Urlaub zu gewährleisten.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:21:04 AM
  • Die Frage von Papa lautet:
    Hallo Herr Schäfer,

    wie schätzen Sie die derzeitige Lage in Marokko/Agadir ein? Reise zu Ostern mit 2 Kindern geplant. Muss man Bedenken haben?

    Danke für Ihre Einschätzung!
    Halten Sie sich über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes informiert. Sie werden vom Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts herausgegeben. An ihrer Erstellung sind die weltweit rund 220 deutschen Auslandsvertretungen vor Ort ebenso wie die Länderexperten im Auswärtigen Amt beteiligt. Auch Informationen und Einschätzungen der internationalen Partner sowie der Sicherheitsbehörden fließen in die Formulierung ein.

    Der Fokus liegt darauf, die Sicherheitssituation in einem Land so darzustellen, wie sie ist. Dies soll die Leserinnen und Leser in die Lage versetzen, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob sie eine Reise unternehmen wollen oder nicht.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:23:04 AM
  • Jan meint:


    Heutzutage soll man alle moslemischen Länder meiden, es kann überall gefährlich werden.Janum 12. Februar 10:27

  • Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der DER Touristik, sind 70 Prozent der Befragten überdurchschnittlich urlaubsreif. In erster Linie ist das Vertraute gefragt. Die meisten Deutschen wollen 2016 ihre Ferien im eigenen Land verbringen. Unter den Auslandszielen stehen Spanien, Österreich und Italien ganz weit vorne, während Griechenland und die Türkei an Beliebtheit verloren haben. Auch nordafrikanische Länder wie Ägypten und Tunesien gehören nicht zu den derzeit bevorzugten Reisezielen.
  • Babadag macht oft in der Türkei Urlaub:
    Wir werden wie jedes Jahr in die Türkei fahren zwar in keine Touri-Hochburg aber immerhin. Die Deutschen fahren doch auch an die Nord- oder Ostsee trotz Übergriffe in Köln oder versuchter Anschläge in Hannover. Oder?

    Spätestens seit dem 11. September 2001 sowie seit den Terroranschlägen in Paris wissen wir alle: Es kann überall passieren. Und die Vergangenheit hat bislang gezeigt: Die Deutschen lassen sich ihre Lust am Urlaub nicht nehmen. Gereist wird weiterhin, es gibt nur meist eine Verlagerung auf andere Reiseziele.

    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:27:50 AM
  • Aufgrund der aktuellen Lage in Ägypten und Tunesien, trauen sich viele nicht dorthin. Wir haben hier eine sichere Alternative – den Oman. Der Orient-Geheimtipp besticht mit Stränden, Wüste und Gebirgen:

    Oman: Orient-Geheimtipp mit Stränden, Wüste und Gebirge

    www.t-online.deStrand, Stadt, Gebirge und Wüste: Der Oman bietet landschaftlich alles, was das Urlauberherz begehrt - und ist zudem eins der sichersten Reiseländer im orientalischen Raum.

    von Zeljka Tomsic, Reiseredaktion bearbeitet von Bernhard Vetter, t-online.de 2/18/2016 11:29:08 AM
  • Liebe Leser, vielen Dank für Ihre rege Teilnahme. Leider ist die Zeit für unseren Chat fast um, ich hoffe die meisten Themengebiete wurden abgedeckt. Ich werde nun noch die letzte Frage beantworten.
  • Karin stellte die letzte Frage:
    Habe im September Flug gebucht mit Türkisch Airlines  Hamburg-Montreal. Zwischenlandung Istanbul. Fühle mich sehr verunsichert.

    Wenn Sie dort nur umsteigen und auf den anderen Flieger warten, dann verlassen Sie ja den Flughafen nicht. Die Flughäfen sind meist die bestbewachten Orte überhaupt.
  • Norbert Vogt schreibt:


    Ich arbeite im Reisebüro und bekomme momentan auch täglich Fragen zur Sicherheit gestellt. Terror ist nicht vorherzusagen und ist überall ein Risiko, auch in Deutschland.
    Liebe Mitbürger, lasst Euch nicht verunsichern und die Urlaubsfreuden vermiesen, denn nur dann haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.Norbert Vogtum 12:19

  • Nicht nur die Terrorangst raubt einem die Reiselust, sondern auch das Gesundheitsrisiko vor Ort. Wo lauern welche Gefahren? Die "Travel Risk Map 2016" zeigt, welche Länder Sie lieber meiden sollten:

    Travel Risk Map: Hohes Gesundheitsrisiko für Reisende in gut jedem dritten Land

    www.t-online.deWer in Urlaub fährt, sollte sich vor der Reise informieren, welche Gefahren im ausgewählten Land lauern können. Oft werden die gesundheitliche Risiken unterschätzt.

  • Leser Konrad möchte wissen, wie der Veranstalter ihn erreichen kann:
    Der Reiseveranstalter kann mich im Fall von Unruhen gar nicht schnell kontaktieren – weil er nicht meine Handynummer hat.  Kann ich die Nummer vor der Reise an den Veranstalter geben?

    Das ist sehr ratsam. Die Reiseveranstalter setzen dabei eine technische Lösung ein, die vom DRV bereitgestellt wird und sich "SMS-assist" nennt. Hierbei werden die Kunden per Handy-Kurznachricht über mögliche Krisensituationen informiert. Zugleich wird ihnen mitgeteilt, wie sie sich verhalten sollen oder an wen sie sich wenden können. Voraussetzung ist, dass die Kunden bei der Buchung im Reisebüro ihre Mobilfunknummer angeben, damit sie im Ernstfall schnell erreicht werden können.
    von Torsten Schäfer, DRV bearbeitet von Markus Roman, Reiseredakteur 2/18/2016 12:44:21 PM
  • von Zeljka Tomsic, Reiseredaktion bearbeitet von Markus Roman, Reiseredakteur 2/18/2016 12:44:26 PM
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