Expertenchat: Haben Sie Fragen zum Herzinfarkt?
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Expertenchat: Haben Sie Fragen zum Herzinfarkt?

Rund 290.000 Menschen jährlich erleiden in Deutschland einen Herzinfarkt. Oft ließe er sich vermeiden, wenn der Vorläufer des Infarkts, die Koronare Herzkrankheit, rechtzeitig erkannt und behandelt werden würde.

Rund 290.000 Menschen jährlich erleiden in Deutschland einen Herzinfarkt. Oft ließe er sich vermeiden, würde der Vorläufer des Infarkts, die Koronare Herzkrankheit, rechtzeitig erkannt und behandelt.


Prof. Peter Radke (links) und Prof. Axel Schmermund (rechts) beantworten Ihre Fragen. 


In unserem Expertenchat am
4. November beantworten Professor Axel Schmermund vom
Cardioangiologische Centrum am Agaplesion Bethanien Krankenhaus in Frankfurt und Prof. Peter Radke von der Schön Klinik in Neustadt Ihre Fragen zum Thema Herzinfarkt und seine Vorstufen.

In unserem Kommentarfeld unten können Sie jetzt schon Ihre Fragen stellen. 
  • Damit ist unser Chat für heute beendet. Wir bedanken uns bei Herrn Professor Radke und Herrn Professor Schmermund für ihre Unterstützung. 
  • Bewa fragt:
    Ich hatte letztes Jahr einen Infarkt, der sich nicht ankündigte. Bei dem Versuch die Durchgänge zu öffnen, wurde festgestellt, dass ich schon länger vorher einen Infarkt hatte. Es wurden 3 Bypässe gelegt.

    Kann es sein, dass man gar nichts bemerkt?

    Ja, so genannte "stumme Infarkte" sind gar nicht so selten (etwa 20 Prozent aller Infarkte).

    Betroffen sind vor allem Diabetiker (Zuckerkranke).

    von Prof. Thomas Voigtländer bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 2:01:27 PM
  • Petra fragt:
    Ich bin 71 Jahre. Morgens (entweder wache ich dadurch auf oder es fängt an, wenn ich wach bin)  verspüre ich, dass das Herz unregelmäßig schlägt, d.h. es gibt Aussetzer und dann einige schnelle Schläge in Folge.  

    Beim EKG beim Arzt  wurde nichts festgestellt, also o.
    k. Blutdruck ist auch o.k. in Ruhe z.B. 117/76. Was könnte das sein?

    Die Beschwerden hören sich nach harmlosen Extraschlägen des Herzens an. Zur weiteren Abklärung bietet sich ein Langzeit-EKG an und eine Ultraschalluntersuchung des Herzens.
  • Bernd H. fragt:
    Hallo, mein Blut ist zu dick. Besteht dadurch eine erhöhte Gefahr auf einen Herzinfarkt?

    Dies ist sehr stark abhängig von der Art der Blutveränderung, so dass ich Ihnen hierzu ohne tiefere Kenntnis der Gerinnungsstörung keine Aussage geben kann.
  • Mathias S. fragt:
    Kann man in Folge eines Nervenzusammenbruchs, von dem ich schon mehrere hatte, auch einen Herzinfarkt bekommen? Bemühte mich auch nach 60 Jahren immer auch, genug Sport zu machen und um eine ausgeglichene und gesunde Ernährungsweise. Mit der Arbeits- und Lebensweise klappte das leider nicht so.

    Einen direkten Zusammenhang sehe ich nicht. Das Herzinfarktrisiko dürfte bei Ihnen im Vergleich zu anderen Personen in Ihrem Alter nicht erhöht sein.
    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 1:07:05 PM
  • Anaid fragt:
    Ich habe immer wieder spürbare Extrasystolen. Erhöhen diese das Herzinfarktrisiko?

    Extrasystolen alleinig erhöhen nicht das Herzinfarktrisiko können jedoch Hinweise auf eine Herzerkrankung sein. Zunächst sollte vielleicht ein Langzeit-EKG geschrieben werden.
  • Dieter fragt:
    Hallo, Ich bin 40 und habe immer wieder so ein Druck in der Brustgegend, bin auch schnell körperlich erschöpft z.B das Treppensteigen strengt mich sehr an. Bluthochdruck habe ich auch liegt so bei 145/85 immer. Was kann das sein?

    Die Frage lässt sich ohne weitere Untersuchungen nicht beantworten. Man sollte eine Herzerkrankung mittels Ultraschall und EKG ausschließen. 

    Und das Blutdruckniveau sollte überprüft werden. Es könnte sein, dass die Beschwerden Ausdruck einer Blutdruckerhöhung sind.


    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 1:04:50 PM
  • Siegfried fragt:
    Ich habe in letzter Zeit Schwindelanfälle und so um die 150 Blutdruck, treibe aber Sport. Ich nehme Amlodipin Dexcel 5mg. Was soll ich tun?

    Der Blutdruck scheint mutmaßlich nicht Ursache des Schwindels zu sein. Ich empfehle Ihnen einen Arztbesuch.
  • Hans Ulrich Langner fragt:
    Ich hatte 2011 einen Infarkt, bekam zwei beschichtete Stents. Jetzt habe ich immer wieder Beschwerden: bis zu 20 % Pulsaussetzer, geringe Leitsungsfähigkeit, Mattigkeit und Kurzatmigkeit. Ich bin 73, habe Diabetes II, COPD. Das Belastungs-EKG beim Hausarzt zeigt keine Auffälligkeiten.

    Sollte ich mich mit der Situation so abfinden?

    Ich möchte vorschlagen, dass eine Rezidivstenose bzw. Progression der koronaren Herzkrankheit ausgeschlossen wird. Wenn dies gelingt, möchte ich eine regelmäßige Ausdauerbewegung und Herzsportaltivität vorschlagen.
  • Andy 66 fragt:
    Kann man auch mit niedrigem Blutdruck einen Infarkt bekommen?

    Bluthochdruck ist nicht der einzige Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Ein niedriger Blutdruck schließt aber leider nicht aus, dass man einen Herzinfarkt erleidet.
  • Hans Klein fragt:
    Aufgrund zusätzlicher Herzschläge beim Belastungs EKG beim Hausarzt, sollte ich unbedingt  zur Herzkatheter Untersuchung ins Krankenhaus. Ich bin dann aber zu einem Kardiologen in die Praxis, der aufgrund Stress und Farb-Echokardiographie zum Schluss kommt, es liegt keine organische Herzerkrankung, keine Durchblutungsstörung des Herzmuskels, durch Verengung der Herzkranzgefäße vor.

    Wie soll man sich nun Verhalten, der eine sagt so, der andere so?

    Das ist doch erst einmal beruhigend. Wenn es auf Dauer eine Unsicherheit bezüglich der Herzgefäße gibt, kann man vielleicht eine Verlaufsuntersuchung durchführen oder auch eine CT-Untersuchung der Herzgefäße, um den Koronarstatus zu klären.
  • Uwe N. fragt:
    Ich habe bereits zwei Stunts und leide unter Herzrythmusstörungen, jetzt wurde mir gesagt das die Möglichkeit besteht diese Rythmusstörungen mit einem  Defi zu behandeln.

    ist das ratsam?
    Ich hatte bereits einen stummen Herzinfarkt.

    Ein Defibrilator ist in der Lage bösartige, schnelle Herzrhythmusstörungen (zum Beispiel Kammerflimmern) erfolgreich zu behandeln. Die Notwendigkeit eines Defibrilators richtet sich nach der genauen Art der Herzrhythmusstörung bzw. der Pumpkraft Ihres Herzens.

    Da mir diese Informationen nicht vorliegen, kann ich Sie auch konkret hierzu leider nicht beraten.

  • CBR600 Fahrer fragt:
    Ich 48 Jahre gehe schon seit 20 Jahren alle 2 Jahre zur Ultraschalluntersuchung, EKG, des Herzens, nehme seit dem 20. Lebensjahr Blutducksenkende Mittel, z.Zt. Lorsatan 50mg. Mein Vater hatte in diesem Alter schon 2 Herzinfarkte hinter sich.

    In letzter Zeit häufen sich immer mal Schmerzen/Stechen in der Brust.
    Die nächste Untersuchung steht im Januar 2016 an. Muss ich mir ernste Sorgen machen?

    Sicherlich besteht aufgrund der familiären Vorgeschichte ein erhöhtes Risiko. Die alleinige Ultraschalluntersuchung des Herzens und EKG-Kontrolle ist möglicherweise nicht ausreichend.

    Man muss überlegen, ob z.
    B. eine Stressuntersuchung des Herzens notwendig wird oder eine CT-Diagnostik der Herkgefäße. 
  • Mormel fragt:
    Ich bin 2012 wegen permanentem Vorhofflimmern  im Herzzentrum Leipzig abladiert  worden und war bis Juni dieses Jahres beschwerdefrei. Seit Juni habe ich temporär immer wieder Vorhofflimmern  mit Pulswerten  zwischen 130-140, was mir stark zusetzt. Ich bin überhaupt nicht mehr  belastbar und nach 20 Schritten bin ich dermaßen außer  Atem, dass  ich  nicht  mehr  sprechen  kann. Ich war im Juni deswegen zwei Tage im Krankenhaus, die haben mir Metoprolol per Tropf verabreicht, worauf das Herz für  wenige Tage wieder den richtigen Sinusrythmus hatte. Leider hält das nur wenige Tage.

    Was kann ich noch tun?

    Suchen Sie erneut Ihren Kardiologen auf. Eine erneute Ablation (Verödung von Vorhofflimmern) kann gegebenenfalls erwogen werden.
    von Prof. Thomas Voigtländer bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:54:54 PM
  • Werner fragt:
    Habe 2 Bypässe vor 2 Jahren bekommen, am RC wurde nichts gemacht, obwohl zu 50% zu. Muss ich mir Sorgen machen? Durch Herz-CT Untersuchungen soll der eine Bypass einen Knick haben?

    Eigentlich hört sich das nicht so schlimm an. Wenn Sie beschwerdefrei belastbar sind, kann man sicherlich mit jährlichen Verlaufsuntersuchungen auskommen. 
    Sie nehmen ja eine entsprechende Medikation ein, die eine Progression der Erkrankung hoffentlich verhindert.

    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:53:29 PM
  • Rainer fragt:
    Ich hatte 2006 einen Hinterwandinfarkt, und habe zwei Stents gesetzt bekommen.

    Frage: Wie lange halten Stents?

    Stents halten im besten Falle ein Leben lang. In seltenen Fällen (deutlich weniger als 10 Prozent) kann es zu Wiederverengungen oder Verschlüssen kommen.
  • Bob fragt:
    Ich werde 54 Jahre und habe seit Jahren immer wieder Brustschmerzen, wobei dies nur nach dem Essen ist und sich durch Aufstoßen verbessert. Wenn ich nichts esse kann ich schnell und weit laufen. Auch beim Kardiologe hat sich nichts ergeben, da ich aber mir nicht sicher bin, meine Frage: Ist eine Szintigraphie nach ihrer Meinung nötig oder soll ich mich mit dem Roemheld-Syndrom als Diagnose zufrieden geben? 

    Vielleicht besteht auch eine Speiseröhrenerkrankung (Reflux). Wenn Sie im Belastungs-EKG unproblematisch belastbar waren, ist eine Szintigraphie aus meiner Sicht nicht erforderlich.

    Wenn nicht bereits geschehen, bietet sich eher eine Abklärung durch einen Magen-Darm-Spezialisten an.

    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:49:32 PM
  • Sven Fischer fragt:
    Hallo, mein Vater hatte während des Brasilien-Urlaubs einen Infarkt und ihm wurde daraufhin vor Ort ein Stent eingesetzt und die Lage hat sich stabilisiert. Das Einsetzen eines zweiten Stents in Brasilien ging jedoch nicht, da die Arterien stark verstopft waren. Nach der Rückkehr wurde das Einsetzen auch 2 mal im Bergmannsheil in Bochum versucht, leider jedoch auch hier ohne Erfolg.

    Ist anzunehmen, dass durch die Medikation insoweit eine Blutverdünnung erfolgen kann, so dass ggf.
    eine zweite Stent-Operation in 6-12 Monaten sinnvoll sein kann? Und wie sieht Ihre Empfehlung für leichten Sport aus, also welchen Sport und welchen Puls dazu würden Sie empfehlen?

    Nachdem schon dreimal versucht wurde, einen weiteren Stent zu implantieren, halte ich die Erfolgswahrscheinlichkeit eines vierten Versuches auch nach der Einnahme von blutverflüssigenden Medikamenten für gering.

    Empfehlungen zur Belastbarkeit kann ich leider ohne weitere Kenntnis der Gesamtumstände nicht abgeben.

    von Prof. Thomas Voigtländer bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:48:22 PM
  • Eichhörnchen fragt:
    Hallo, offensichtlich gibt es unterschiedliche Vorzeichen bei Männern und Frauen. Stimmt es, dass bei Frauen auch Oberbauchschmerzen und Übelkeit einem Herzinfarkt vorausgehen können?

    Außerdem würde ich gerne wissen, ob Langstreckenflüge (in großer Flughöhe) einen Risikofaktor darstellen. Danke für die Antworten!

    Es stimmt in der Tat, dass Herzinfarktsymptome bei Frauen eher unspezifisch sindOberbauchbeschwerden und Übelkeit können da durchaus eine Rolle spielen.

    Langstreckenflüge über 8 Stunden können je nach Konstellation ein erhöhtes Thromboserisiko mit sich ziehen.
    Vermehrte Herzinfarkte treten aber nicht auf.
    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:47:17 PM
  • Martin fragt:
    Hallo, ich bin 31 und 2010 wurde bei mir eine Herzklappeninsuffizienz festgestellt, dazu habe ich einen sehr schwankenden Blutdruck teilweise sehr niedrig, teilweise sehr hoch. Ich habe eine Größe von 1,94 und wiege derzeitig 95 kg, gelegentlich treibe ich etwas Sport, also nicht wirklich regelmäßig.

    Kann die Herzklappeninsuffizienz dazu beitragen ein erhöhtes Herzinfarkt- bzw Schlaganfall Risiko darstellen im Zusammenhang mit dem wechselnden Blutdruck?

    Es kommt darauf an, welche Klappe betroffen ist und wie groß die Undichtigkeit der Klappe ist. Nicht sehr hochgradige Klappenfehler sind in dieser Hinsicht unproblematisch. 
  • Ute fragt:
    Kann Brechreiz bei Frauen auch ein Anzeichen sein?

    Ja. Übelkeit und Erbrechen können gerade bei Frauen Anzeichen eines Herzinfarktes sein.

    Die häufigsten Gründe für Übelkeit und Erbrechen sind aber andere (zum Beispiel Magen-Darm-Infektionen).

    von Prof. Thomas Voigtländer bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:45:49 PM
  • Blaubaer fragt:
    Ich bin jetzt 72 Jahre alt und fühle mich kerngesund. Bin alle 2 Jahre beim Arzt zum "check up". Ich dusche jeden morgen warm und danach eiskalt.

    Ich habe das Gefühl und die Hoffnung, dass durch die Blut-Beschleunigung keine "Pfropfen" entstehen und das Blut überall gut durchläuft.
    Stimmen meine Vermutungen?

    Ich sehe da keinen direkten Zusammenhang. Sie können das aber auch gerne weiter machen.
  • Mike fragt:
    Guten Tag, können Sie mir den Unterschied zwischen einem Herzinfarkt und einer ischämischen Triggerung sagen?

    Ischämie bedeutet eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Dauert diese zu lange an oder werden Teile des Muskels überhaupt nicht mehr durchblutet, kommt es zum Absterben von Herzmuskelgewebe (Herzinfarkt).
  • Ein weiterer Anonymer User fragt:
    Ich leide an familiärer Hypercholesterinämie und habe bereits zwei Herzinfarkte (2002 und 2011), eine Bypass-OP und mehrere Stents hinter mir. Ich bin 47 Jahre alt. Seit 2003, also seit 12 Jahren, gehe ich einmal wöchentlich zur LDL-Apherese, weil bei mir v.a. das LP(a) stark erhöht ist.

    Sehen Sie eine Chance, dass ich durch eine zusätzliche Behandlung mit dem neuen monoklonalen Antikörper (Evolocumab) meinen Behandlungsrythmus der Apherese verlängern kann, z.
    B. auf 2-wöchentlich?

    Anmerkung: Ich hatte in 2011 den zweiten Infarkt trotz jahrelanger Apheresebehandlung.

    Leider leiden Sie unter einer sehr ausgeprägten Fettstoffwechselstörung. Alirocumab und Evolocumab, die beiden neuen PCSK-9-Hemmer, senken LP(a). Man kann sicherlich hoffen, dass dies die Apharese zumindest teilweise ersetzen kann.

    Wenn dies nicht bereits der Fall ist, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall die Anbindung an eine spezialierte Lipidambulanz.

    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:39:11 PM
  • Holger fragt:
    Hallo, ich hatte vor einiger Zeit eine Herzmuskelentzündung. Seitdem habe ich häufig so eine Art Druck in der linken Brustseite. Laut meinem Arzt kommt dies allerdings nicht vom Herzen. Ultraschall und Katheteruntersuchung war soweit alles in Ordnung. Mache mir halt ein bisschen Sorgen, weil ich manchmal sogar nachts davon aufwache und es auch bis in den linken Arm strahlt.

    Ihr Herz ist umfangreich abgeklärt worden, so dass Ihre Sorgen wahrscheinlich unbegründet sind. Sprechen Sie dennoch vielleicht nochmals Ihren Arzt an.
  • Tobias fragt:
    Ich bin Asthmatiker und nehme täglich 400 Mikrogramm Budesonid in Kombination mit 24 Mikrogramm Formoterol und in dieser Jahreszeit verstärkt Salbutamol. Hat das eventuell Auswirkungen auf spätere Herzerkrankungen? Ich leide verstärkt unter Tremor und auch öfters mal Herzrasen und Palpationen. EKG und Echokardiogramm waren bis jetzt unauffällig und bin 31 Jahre.

    Langfristige Auswirkungen der Asthmamedikation auf das Herz sind nicht zu erwarten, wenngleich natürlich akute Wirkungen spürbar sind (vor allem Herzrasen).
  • Alfred fragt:
    In meiner linken Brust habe ich einen Schmerz, der in die linke Armkugel ausstrahlt und zeitweise so stark wird beim Radfahren oder Arbeiten etc., dass man es nicht aushalten kann. Der Schmerz ist kurz unter dem Schlüsselbein und es wird im Arm kalt oder warm, unterschiedlich. Bei Wärme (Bett oder Heizkissen, Infraotlampe) verschwindet es auch wieder, bin 81 alt.

    Kommt das vom Herz?

    Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die von Ihnen geschilderten bewegungsabhängigen Beschwerden nicht auf eine Herzerkrankung zurückzuführen.

    Um mehr Sicherheit zu erhalten, ist Ihnen dennoch ein Arztbesuch zu empfehlen.

  • Daniela fragt:
    Mein Herz stolpert in den letzten Tagen ziemlich heftig und das 2- bis 3-mal hintereinander. Ich bin 33 Jahre alt - kann das ein Warnzeichen sein?

    Die Symptome klingen eher nach harmlosen vereinzelten Extraschlägen des Herzens. Bei anhaltenden Beschwerden würde ich aber sicherheitshalber zur Abklärung eine ärztliche Untersuchung empfehlen, inklusive eines Langzeit-EKGs. 
  • Regina fragt:
    Ist ein Herzschrittmacher bei Vorhofflimmern sinnvoll und was muss ich gegen mein Faktor V- Leiden (Dickes Blut), Emboliegefahr einnehmen?

    Die Diagnose Vorhofflimmern erfordert alleinig nicht einen Herzschrittmacher. Es können jedoch zusätzliche Herzrhythmusstörungen auftreten ( z.B. AV-Block), die dann einen Herzschrittmacher erfordern.

    Hinsichtlich des Faktor V-Leidens kann eine Empfehlung nur nach genauer Kenntnis (homo- oder heterozygot, Vorgeschichte) erfolgen.

  • NanuNana fragt:
    Hallo, habe öfters urplötzliches schmerzhaftes Stechen in der Brust. Bei Belastungsuntersuchungen wurde aber nichts festgestellt.

    Trotzdem bin ich in Sorge, da dieses Stechen immer wieder auftritt. Was soll ich tun?

    Wenn bei Ihnen eine gründliche Abklärung erfolgt ist, ohne dass sich eine Herzerkrankung gezeigt hat, brauchen keine weiteren Dinge unternommen werden. In diesem Fall würde ich Sie gern beruhigen.

    Herzschmerzen äußern sich in aller Regel nicht durch Stiche.
    Vielleicht besteht eine Problematik des Bewegungsapparats, die weiter abgeklärt werden kann.
    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:28:36 PM
  • Wir bekommen eine sehr hohe Zahl von Fragen. Leider wird es voraussichtlich nicht möglich sein, alle Fragen zu beantworten. 
  • Sonja fragt:
    Habe oft Atemnot, stechende Schmerzen im Brustbereich, schwere Arme (wie Muskelkater) und Gliederschmerzen sowie Bluthochdruck. Symptome treten sowohl bei Ruhe als auch bei Stress auf.

    Was kann das sein und was sollte ich tun?

    Die von Ihnen geschilderten Beschwerden können sehr wohl auf eine Herzerkrankung hinweisen. Daher möchte ich Ihnen einen Arztbesuch empfehlen.
    von Prof. Thomas Voigtländer bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:26:51 PM
  • Barbara fragt:
    Ich habe  öfters das Problem bzw. das Gefühl, dass ich wie einen Ring um meinen Oberkörper gelegt bekomme. Kann dann schlecht liegen, sitzen ist auch nicht gut. Was könnte das sein? Bekomme dann auch schlecht Luft - hoffe sie wissen einen Rat.

    Diese Beschwerden können durch vielfache Mechanismen verursacht werden. Im Vordergrund steht zunächst, dass gefährliche Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden. 

    Wenn nicht bereits geschehen, sollten Sie sich diesbezüglich ärztlich untersuchen lassen.
    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:25:10 PM
  • Bommel fragt:
    Ich habe öfter Stiche zwischen den Brüsten, also unter dem Brustbein. Mein Hausarzt sagt, es gibt keine Herzschmerzen. Muss ich mir wirklich keine Sorgen machen?

    Von der Beschreibung her hört es sich wirklich nicht nach typischen Herzbeschwerden an. 

    Ganz sicher sagen kann ich es aber nicht, denn bei der Beurteilung von Beschwerden spielen immer auch andere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel Alter und Risikofaktoren der Patienten, ihre Vorgeschichte und eventuell Vorbefunde.

    von Prof. Axel Schmermund bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 11/4/2015 12:24:23 PM
  • Beim Herzinfarkt kann schnelles Handeln das Leben retten. Doch wussten Sie, dass sich ein Infarkt bei Frauen oft anders äußert als bei Männern? Statt starker Schmerzen empfinden Frauen häufig lediglich ein Druck- oder Engegefühl im Brustkorb.   
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