Die Debatte zum Ergebnis der Landtagswahlen - was sagen Sie?
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Die Debatte zum Ergebnis der Landtagswahlen - was sagen Sie?

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben gewählt - und das Ergebnis wird die politische Landschaft möglicherweise dauerhaft verändern. Zum ersten Mal sind die Grünen die stärkste Kraft in einem Bundesland, die AfD hat in allen drei Ländern aus dem Stand ein zweistelliges Ergebnis eingefahren und die SPD rückt teilweise in die parlamentarische Abstiegszone. Was meinen Sie zum Ausgang der Landtagswahlen? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

  • Martin glaubt nicht mehr an die ehemalige Volkspartei - und macht unter anderem Gerhard Schröder dafür verantwortlich.

    Wenn die SPD mit knapp 10,6% in Sachsen-Anhalt und 12,6 % in Baden-Württemberg immer noch nicht gemerkt hat, warum ihr die Wähler weglaufen, dann ist ihr nicht mehr zu helfen. Man hält immer noch an den Freunden des Kanzlers fest, der einen Prozess um seine Haarfarbe geführt hat. Das sagt alles.Martin WMontag, 14. März 2016 am 12:36

  • Während die AfD gestern der große Gewinner war, hatte die SPD (außer in Rheinland-Pfalz) nicht viel zu lachen. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt waren die Ergebnisse mit 12,7 beziehungsweise 10,6 Prozent desaströs. Was glauben Sie: Woran liegt es, dass die Sozialdemokraten derzeit so schlecht dastehen?
    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Lukas Martin 3/14/2016 12:07:28 PM
  • Herzlich Willkommen zu unserer Debatte rund um die Landtagswahlen! Die Ergebnisse in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen Anhalt haben viele Antworten gegeben, aber auch einige Fragen aufgeworfen. Sie sind teilweise ein Bild der Stimmung im Bund - aber auch das Ergebnis von lokalen Strömungen.

    Was sind die interessantesten Ergebnisse für Sie? Was hat Sie gefreut, überrascht oder schockiert? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und eine lebendige Diskussion.
  • Nach den Landtagswahlen: Ex-CDU-Generalsekretär Geißler: "Seehofer war Stichwortgeber für die AfD"

    www.t-online.deDer frühere Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, sieht die Verantwortung für das starke Abschneiden der rechtspopulistischen AfD zu einem großen Teil bei CSU-Chef Horst Seehofer. 
  • Unser Nutzer Peter hat die Sozialdemokraten als Verlierer Nummer eins ausgemacht - kann man so sehen, in Rheinland-Pfalz hat allerdings Malu Dreyer den Trend durchbrochen.

    Verlierer ist vor allem die SPD. Sie ist in Gefilde abgerutscht, die ich nie für möglich gehalten habe.Peterum 11:25

  • Bei der SPD war die Enttäuschung gestern groß. Aber Parteichef Sigmar Gabriel gab sich auf Twitter kämpferisch:



  • Markus findet, dass vor allem die Kanzlerin eine Niederlage einstecken musste - und in Rheinland-Pfalz Julia Klöckner mit in den Abgrund gezogen hat.

    Verlierer ist die Merkel ... für mich als CDU Stammwähler mittlerweile nicht mehr wählbar, war schade für Julia ... Erststimme CDU Zweitstimme AFDmarkusum 11:25

  • Die internationale Presse sieht das ähnlich wie unser Leser Markus: "Ein niederschmetternder Schlag für Merkel", schreibt beispielsweise die britische "Times". Hier gibt es weitere Pressestimmen.
    Merkel selbst hat sich bislang übrigens noch nicht zum gestrigen Ergebnis geäußert.

    Kanzlerin Angela Merkel ist angezählt. (Foto: Reuters) 

  • Unser Leser Wutbürger sieht ein grundsätzliches Problem - und eine Zukunft, vor der es den etablierten Parteien nur grauen kann. Bleibt die Frage, ob denn die AfD nach den Wahlen so liefert.

    Wahlverlierer ist der Bürger! Er wird nur vor der Wahl hofiert, danach ist er den Parteien wieder egal! Wenn die etablierten Parteien so weiter machen, sehen sie die AfD künftig nur noch mit dem Fernglas!Wutbürgerum 11:27

  • Der anonyme Nutzer spricht einen Wahlgewinner neben der AfD an, der ein bisschen untergegangen ist: die FDP. Nur in Sachsen-Anhalt hat es für sie nicht gereicht, in Baden-Württemberg kamen die Liberalen sogar auf über acht Prozent. 

    CDU und SPD sowie die Grünen sind die Wahlverlierer die Wahlgewinner FDP und AFD.Anonymous Userum 11:33

  • Es ist ein Meilenstein, wenn man die parlamentarische Basis verbreitert.

    Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner zu den Ergebnissen seiner Partei.
  • Keiner von uns will einen Posten oder eine so genannte Verantwortung haben. Wir wollen kein Koalitionspartner von niemandem sein, weil wir diese Politik bis aufs Messer bekämpfen werden.

    Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland heute Morgen beim Radiosender hr-Info.
  • Doc Holiday regt sich über die Etablierten auf, nimmt aber auch die AfD in die Pflicht:

    Die Arroganz der etablierten Parteien hört noch nicht einmal nach dem Wahlergebnis auf! Die AFD wurde von den Bürgern dieses Landes in die Parlamente gewählt. Nun können sie in den Parlamenten zeigen, was sie zu tun vermögen. Sollten CDU,SPD und Grüne allerdings die Zusammenarbeit mit der AFD verweigern, so würden sie sich als undemokratisch präsentieren !Doc Holidayum 11:42

    von Lukas Martin bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 3/14/2016 10:44:32 AM
  • Trotz aller Aufregung um die AfD: Unser Leser Frieder Bayer bringt eine Tatsache auf den Punkt.

    85% haben nicht AFD gewählt.frieder Bayerum 11:41

  • Die AfD hat es gestern geschafft, viele Menschen für sich zu gewinnen, die zuvor gar nicht wählen waren. Hier sieht man die Wählerwanderung hin zur AfD am Beispiel von Rheinland-Pfalz:


  • Schorsch ist einer derjenigen, die die AfD nur als Phänomen sehen, das bald wieder verschwindet.

    Die AfD hat kein richtiges Programm und schlechtes Personal. Sie wird schnell verschwinden, wenn die alten Parteien den Wählern wieder besser zuhören und die Sorgen der Mehrheit
    ernst nehmen.schorschum 11:40

  • Die AfD selbst sieht das natürlich anders:

    Die AfD ist spätestens mit dem heutigen Tag eine feste parlamentarische Größe in unserem Land.

    Jörg Meuthen, Spitzenkandidat in Baden-Württemberg.
  • Auch Karl Leideck sieht in Merkel die Schuldige, die ihrer Partei schadet. Er scheint ein enttäuschter Wähler zu sein.

    Frau Merkel hat konsequent Wahlkampfhilfe für die AfD geleistet und sie ist wie üblich ihren Weg gegangen. Mit bestem Ergebnis. Viele Denker hat die CDU nicht vorzuweisen.
    Ich bin kein besorgter Bürger, sonder ein mündiger Bürger, der sich nicht zum Stimmvieh der CDU herabwürdigen lässt.Karl leideckum 11:50

  • Ein CDU-Befürworter widerspricht direkt - er weist auf die Verantwortung der Spitzenkandidaten für die Niederlagen der Partei hin. Wolf und Klöckner hatten auch persönlich schlechte Umfragewerte.

    An dem Wahldebakel für die CDU ist NICHT Frau Merkel schuld sondern Frau Klöckner und Herr Wolf!!! Hätten beiden nicht in unverantwortlicher Weise versucht, durch falsch verstandene Eigeninitiative die Vorhaben zu durchkreuzen, hätten wir einen fast normalen Wahlausgang auch mit AfD gehabt!CDU Befürworterum 11:50

  • In unserer ersten Umfrage wollten wir von Ihnen wissen, ob Sie das starke Abschneiden der AfD überrascht hat. Das eindeutige Ergebnis (Stand: 11.57 Uhr): 94 Prozent sind nicht überrascht. In unserer neuen Umfrage, ob die AfD bereit für eine Regierungsbeteiligung ist, geht es aktuell deutlich enger zu. Stimmen Sie gerne mit ab!
  • Birgit gibt die Meinung einiger Nutzer wieder:

    Ich kann nur von mir sprechen... Ich bin verzweifelt, denn wenn ich hätte wählen müssen, dann hätte ich nicht gewusst, bei welcher Partei ich mein Kreuz hätte setzen sollen. Ich fühle mich von keiner etablierten Partei noch vertreten.Birgitum 11:56

  • Heiko analysiert den Erfolg der AfD sehr differenziert und sieht in den Wahlen gestern auch ein Signal für Europa.

    Ich glaube nicht, dass die AfD Substanz besitzt. Aber eines sollten die etablierten Parteien endlich zur Kenntnis nehmen. Auf ihr Volk zu hören. Das Ergebnis dieser Wahl ist schlicht Protest gegenüber dem, was das Volk denkt und das was die Regierung macht. Im übrigen bin ich der Meinung das die ganze Situation auch eines zeigt. Europa ist Lichtjahre davon entfernt was einige Politiker sich gerne wünschen würden.HeikoMontag, 14. März 2016 am 11:57

    von Lukas Martin bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 3/14/2016 11:05:07 AM
  • Soll die AfD Regierungsbeteiligungen anstreben? Und sollen die anderen Parteien überhaupt auf sie zugehen? Die Meinungen unserer Leser dazu sind geteilt:

    Die AFD ist gut beraten, sich als Oppositionspartei zu etablierenHerbertum 11:57

    Erst einmal sehen wer für die AfD in die Parlamente einzieht. Mit Hooligans, Rockern und Pegida soll man nicht zusammen arbeiten.Stephan Walzum 11:54

    Vielleicht wäre es für die etablierten Parteien ratsam, sich mit der AFD zu arrangieren. Hier ist doch zu befürchten, dass bei einer weiteren Ablehnung und Denunzierung dieser Partei genau diese noch mehr Zustrom bekommt.Dieterum 12:03

  • Dieser Leser will die AfD in Sachsen-Anhalt direkt an der Regierung beteiligen, dort hat sie über 24 Prozent der Stimmen erhalten. Für ihn würde dann klarer werden, wer die AfD eigentlich ist.

    Die AFD sollte an der Regierung in Sachsen-Anhalt beteiligt werden, damit das wahre Denken und Handeln sichtbar wird und die Demokratie Stärke zeigen kann.B. HuxholdMontag, 14. März 2016 am 12:07

  • Namoro zieht einen Vergleich zu anderen Staaten in Europa und analysiert, wo die Fehler bei CDU und SPD liegen.

    In ganz Europa erstarken die rechts-konservativen Parteien. Wen wundert es da, dass die AfD auch in Deutschland zu viel Zuspruch hat? Die CDU unter Merkel hat ihren Ursprung vergessen und die Umkehrvorschläge aus der Schwesterpartei ignoriert. Die SPD ist schon unter Schröder von ihrem Kurs der Arbeitervertretung abgekommen. Bei einer immer stärkeren Spaltung in Arm und Reich verschwindet die bürgerliche Mitte und mit ihr die FDP. Was bleibt dann wohl?Namoroum 12:09

  • M.Hof stellt die Leistungsfähigkeit der AfD im Parlament infrage - und verweist auf die Bilanz der Partei im Thüringer Landtag.

    Viele AfD-Wähler werden bei Zeiten merken, dass Ihre Stimme nichts wert war - außer Protest. Was die AfD im Alltag in den Parlamenten leisten kann, sieht man ja in Thüringen... Seit über ein Jahr im Landtag und noch nichts, aber auch gar nichts geleistet.M.HofMontag, 14. März 2016 am 12:11

  • Liebe Leser, wir haben in der kurzen Zeit seit Beginn dieses Blogs schon rund 450 Kommentar-Beiträge von Ihnen bekommen. Deshalb haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir leider nicht alle veröffentlichen können. Wir versuchen aber natürlich, eine möglichst repräsentative Auswahl zu treffen und freuen uns über Ihre rege Teilnahme. Gerne können Sie sich auch an unseren Umfragen beteiligen, die Sie hier im Blog finden.
  • Auch Chris14 bezweifelt, dass die AfD regierungsfähig ist: 

    Die Demokratie funktioniert. Solche Wahlergebnisse muss man hinnehmen, auch wenn die AFD nicht regierungsfähig und -willig ist. So lehnt Herr Gauland die Übernahme jeglicher Verantwortung ab, was bedeutet, dass die AFD keine Lösungen hat (sondern eher ein Teil des Problems ist) und lieber nur anderen die Arbeit erschwert.Chris14Montag, 14. März 2016 am 12:15

  • Kommentar: Die Demokratie hat die Wahl gewonnen

    www.t-online.deEin Kommentar von Julian Moering: Die AfD jubelt und manch einer sagt ganz besorgt bereits das Ende der Demokratie in Deutschland voraus. Dabei haben die Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt vor allem eines gezeigt: Die Demokratie lebt und ist so vital wie vielleicht seit Jahrzehnten nicht mehr.
  • Mal ein anderes Thema als die AfD: Nutzer Carlos nimmt sich die SPD vor die Brust. Mir scheint, er rechnet mit einer Partei ab, die ihm einmal am Herzen lag - und die er jetzt kaum wieder erkennt.

    Die Sozen sind die Hauptverlierer - trotz Malu Dreyer. Das liegt daran, dass sie sich von ihrer ursprünglichen Klientel SOWEIT verabschiedet haben, dass man sie als SOZIALDEMOKRATEN gar nicht mehr erkennt. Hinzu kommt die TTIP-Sache, die Gabriel forciert und die - wenn überhaupt jemandem - nur der Wirtschaft dient. Der normale Bürger wird von der SPD nicht mehr vertreten - daher der Niedergang: ZURECHT!!!!!carlos9407Montag, 14. März 2016 am 12:18

  • Die AfD - Hoffnung oder Gefahr? Unsere Leser sind sich bei diesem Thema nicht einig:

    Bin von der CDU enttäuscht, die Stimme des Volkes wurde von anderen Parteien gehört.
    Gut, dass es eine neue Partei wie die AfD gibt, in der Hoffnung nicht nochmals so eine Selbstherrlichkeit zu erleben, wie mit CDU und SPD. Wer nicht mit dem großen Erfolg der AfD gerechnet hat, wurde vermutlich von Hetzattacken der CDU unter der Diktatur von Merkel beeinflusst.Berndum 12:21

    Für mich ist die AfD die Speerspitze der "braunen" Brühe. Und für mich ist unverständlich, wie so hoch intelligente Leute sich zu solchen gefährlichen Spielchen hergeben. Aber die Gier nach Macht und Geld ist grenzenlos.Blackyum 12:21

  • Ralph macht einen klugen Vorschlag, den viele Kommentatoren zu teilen scheinen. An das Drama um die Grünen kann ich mich auch noch gut erinnern.

    Lasst die AfD doch mal machen, dann kann man immer noch weitersehen. Als damals die Grünen ins Parlament einzogen gab es genau so ein Weltuntergangstheater.RalphHMontag, 14. März 2016 am 12:22

  • Von jetzt an gibt es nicht mehr "Lügenpresse", von jetzt an gibt es Landtagsprotokolle.

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der Sendung "Anne Will" über die Wahlerfolge der AfD.
  • Hans Vogt sieht die Aufgabe der AfD in der Opposition:

    Die Wähler haben viel klüger gewählt, als die "Alt-Parteien" es für möglich hielten. Schlimmer noch, die Alt-Parteien sollen nicht denken, das Volk für "blöd" verkaufen zu können. Es wird höchste Zeit, dass die (leisen) Mehrheiten nicht von den (lauten) Minderheiten bevormundet werden. Eine korrigierende Opposition ist seit Jahren von Nöten. Hier hat die AfD durchaus eine legitime und notwendige Aufgabe.Hans VogtMontag, 14. März 2016 am 12:29

  • Heinrich antwortet auf Hans Vogt und wirft einen sehr detaillierten Blick auf die AfD.

    Zu dem gerade abgegebenen Kommentar: Es reicht schon, dass eine Partei, bei der vieles darauf hin deutet, dass ihre Wählerschaft zu einem hohen Anteil durch Angst und Wut motiviert war, in drei Länderparlamenten so stark vertreten ist, dass sie nahezu jede halbwegs vernünftige Regierungskoalition unmöglich macht. Ich bin strikt gegen ein verächtliches Naserümpfen der etablierten Parteien. Aber die AfD profitiert in erster Linie von der Schwäche der anderen Parteien. Über ein eigenes, von Vernunft getragenes Konzept verfügt sie nicht, und damit kommt sie für mich als Regierungspartei nicht in Betracht.HeinrichMontag, 14. März 2016 am 12:33

  • Die Altparteien haben heute von den Wählern, und unser Volk ist ein gutmütiges und duldsames Volk, die gelbe Karte bekommen.

    Thüringens AfD-Chef Björn Höcke am Wahlabend.
  • Harry widmet sich der CDU und dem Abstieg der SPD:

    Frau Merkel hat die CDU über Jahre immer weiter in Richtung SPD und Grüne ausgerichtet, dortige Themen besetzt und Wähler gewonnen. Nebenwirkung: Die SPD ist schwer geschädigt.

    Am konservativen Rand der CDU sind Freiräume entstanden, die a) jetzt neu besetzt werden und die b) schon vorher als Nichtwähler verloren gegangen waren. Da hat Frau Merkel für sich vielleicht gut taktiert, für ihre Partei sicherlich nicht.HarryMontag, 14. März 2016 am 12:40

  • Unser Nutzer AgriNova lobt das erstaunliche Ergebnis der Grünen in Baden-Württemberg und weist darauf hin, dass einige Punkte im Programm der AfD auch für viele ihrer Wähler nicht tragbar sein dürften.

    Zunächst mal: Bündnis 90/Die GRÜNEN haben in Baden-Württemberg ein einmaliges, hervorragendes Ergebnis erzielt. Und zwar mit guter, vernünftiger Politik.

    Was die AfD betrifft: Viele haben sie aus Protest gewählt, aber kennen nicht ihr Programm. Oder will jemand im Ernst eine Partei, die den Mindestlohn abschaffen, den Klimaschutz ignorieren, Atomschrottreaktoren wieder hochfahren will?AgriNovaMontag, 14. März 2016 am 12:47

  • Wir haben Sie gefragt, ob die AfD bereit für eine Regierungsbeteiligung ist. Das Ergebnis (bis jetzt haben rund 3500 Leser abgestimmt) ist relativ eng: 57 Prozent glauben, dass die Alternative für Deutschland bereit wäre. 43 Prozent glauben das jedoch nicht.

    Was wir nun von Ihnen wissen möchten: Wird die AfD durch die Arbeit in den Landtagen bald "entzaubert", wie das nicht wenige Experten vorhersagen? Stimmen Sie ab!
  • Leserin Erika sieht die AfD als Gefahr. Nicht alle wählten sie aus Protest, es seien auch viele Rechte darunter, die Gewalt zumindest tolerierten.

    Es haben nicht nur die Menschen die AfD gewählt, die mit der derzeitigen Politik nicht zufrieden sind sondern es haben auch die die AfD gewählt, die einer Frau Festerling zujubeln, wenn sie fordert, mit Mistgabeln in die Parlamente einzuziehen und die Politiker zu verjagen. Und diejenigen, die jubeln, wenn Merkel und Gabriel durch einen Galgen bildlich gesehen der Garaus gemacht wird. Und auch die wählen die AfD, die jubeln, wenn ein als Flüchtlingsunterkunft gedachtes Hotel brennt und die kleine Kinder im Bus mit Hasstiraden erschreckenErikaMontag, 14. März 2016 am 12:38

    von Lukas Martin bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 3/14/2016 11:58:38 AM
  • Hellen gibt einen Punkt zur AfD zu bedenken und stellt eine Frage, die bisher für viele tabu war:

    Die AfD mobilisiert Nicht-Wähler wie keine andere Partei zuvor. Alles nur Protest? Vielleicht. Dennoch ist eine sachliche Auseinandersetzung erforderlich und warum nicht mit einer Regierungsbeteiligung der AfD? Wovor hat man Angst? Die AfD wird gern auf Anti-EURO oder Flüchtlingsthemen reduziert - ich denke da könnte mehr gehen und dies mal aus der Mitte der Gesellschaft.Hellenum 11:36

  • Osiris bringt die Christdemokraten in Italien ins Spiel und gibt zu bedenken, dass in anderen Ländern schon Volksparteien in der Versenkung verschwunden sind. Droht Ähnliches der SPD? Immerhin liegt sie im Bund in Umfragen noch bei 25 Prozent.

    Die Christdemokraten von Italien, vergleichbar mit der CDU, wurden vor einigen Jahren von der politischen Landkarte in Italien weggefegt. Dasselbe Schicksal könnte die SPD und auch die CDU ereilen, wenn sie nicht endlich auf den Wähler hören.OsirisMontag, 14. März 2016 am 12:37

  • Die Nutzer haben oft sehr fantasievolle Namen - Herr Privatangler, danke für Ihre Meinung!

    Ein Wort noch zur SPD. Solange sie nicht eine andere Politik, mit anderen Leuten an der Spitze macht, wird sie auch niemals in Regierungsverantwortung kommen. Herr Gabriel geriert sich doch als Frau Merkel 2.0. Warum soll der Wähler dann nicht das Original wählen?PrivatanglerMontag, 14. März 2016 am 12:34

  • Bernhard spricht das aus, was auch andere Kommentatoren denken:

    Ich denke die SPD muss sich dringend neu positionieren, ansonsten wird es ihr ergehen wie der FDP.BernhardMontag, 14. März 2016 am 13:14

  • Michale mahnt SPD und CDU, die Zeichen der Wähler richtig zu deuten. Für ihn ist die CSU in die richtige Richtung unterwegs.

    Die SPD hat zusammen mit der CDU und den Grünen nicht nach dem Willen des deutschen Bürgers gehandelt und somit den Weg für die AFD freigemacht. Es wird höchste Zeit für SPD und CDU umzudenken. In Bayern hat man die Sache schon früh erkannt, dass in Deutschland noch einen Nationalstolz vorhanden ist.michaleMontag, 14. März 2016 am 13:19
    von Lukas Martin bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 3/14/2016 12:23:26 PM
  • Horst Stahl ist noch ein Kommentator, für den Gerhard Schröder der Auslöser für den Abstieg der SPD war.

    Die SPD bekommt nun zunehmend die Quittung für ihre Agenda 2010 unter Kanzler Schröder. Eine Partei, die einmal groß war, weil sie für die kleinen Leute da war, wird für ihren damaligen Schwenk zum Großkapital hin ihre Stammwähler verlieren.
    Horst StahlMontag, 14. März 2016 am 13:23
  • Mibo schlägt sich auf die Seite der Sozialdemokraten:

    An den Wählerstimmen der SPD und AfD erkennt man, dass intelligente Politik nicht mehr gefragt ist. Nur noch Parolen-Politik. Schade und enttäuschend.miboMontag, 14. März 2016 am 13:23

    von Lukas Martin bearbeitet von Cordula Melchior, t-online.de 3/14/2016 12:29:55 PM
  • Kurz vor dem Ende unseres Debattenblogs ein Blick auf die Umfragen: 65 Prozent unserer Leser glauben nicht, dass die Arbeit in den Landtagen die AfD "entzaubern" wird.

    Dagegen meinen aktuell (Stand: 13.37 Uhr) 83 Prozent, dass die SPD bald auch mit einstelligen Ergebnissen bei Landtagswahlen rechnen muss.

    Insgesamt haben wir in den rund zwei Stunden, in denen wir hier mit Ihnen diskutiert haben, über 1200 Kommentare bekommen. Vielen Dank für Ihre Beteiligung!
    von Sonja Riegel, t-online.de bearbeitet von Yaw Awuku, t-online.de 3/14/2016 12:37:38 PM
  • Liebe Nutzer,

    tausend Dank für Ihre vielen klugen Kommentare und die lebhafte Diskussion über die vergangenen zwei Stunden. Viele von Ihnen haben die Situation nach den Landtagswahlen schärfer analysiert als mancher professionelle Polit-Experte. Die Debatte hat Ihnen hoffentlich so viel Spaß gemacht, wie uns hier - wir haben Ihre Meinung jedenfalls mit großem Gewinn gelesen.

    Wir haben notiert, dass auch viele AfD-Wähler jetzt sehen wollen, dass die Partei im Parlament etwas leistet. Dass viele von Ihnen von den etablierten Parteien enttäuscht sind und sich wünschen, endlich wieder gehört zu werden. Und dass zumindest einige nicht mehr daran glauben, dass die SPD das Ruder herumreißen und wieder mehr Wähler gewinnen kann.

    Wir freuen uns auf die nächste spannende Debatte,

    Beste Grüße aus dem Newsroom von t-online.de

    Lukas Martin
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