Der Kampf gegen den IS-Terror
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Der Kampf gegen den IS-Terror

Wir halten Sie über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen im internationalen Kampf gegen den Terror des Islamischen Staats auf dem Laufenden.

  • Blick nach Berlin: Hier weht die französische Flagge im Wind - und über ihr erstrahlt ein Regenbogen. 

    Die «Tricolore» weht auf dem Dach der französischen Botschaft in Berlin im Wind. Foto: Kay Nietfeld/dpa 


  • Ich kann den Fans schon jetzt sagen: Bringt mehr Zeit, mehr Geduld und keine Rucksäcke mit.

    Werder Bremens Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald zu verschärften Sicherheits-Checks.
  • Auf Twitter sind Berichte aufgetaucht, dass der Pariser Bahnhof Gare du Nord wegen einer Bombendrohung geräumt wurde:



  • ...dann wurde am Gare du Nord aber offenbar schnell wieder Entwarnung gegeben:


  • Der für Terrorismus zuständige oberste Staatsanwalt François Molins will am Abend über Einzelheiten des Anti-Terror-Einsatzes in Saint-Denis nördlich von Paris informieren. Molins kündigte für 19.00 Uhr eine Pressekonferenz im Justizpalast vom Paris an. 
  • Blick nach Schweden: Nach den Terroranschlägen von Paris sieht die schwedische Sicherheitspolizei auch für das eigene Land eine größere Bedrohung. Sie hat gerade die Warnstufe auf die zweithöchste Gefahrenstufe gesetzt - von «erhöhte Bedrohung» (3) auf «hohe Bedrohung» (4). 


  • Die französischen Ermittler haben keine weiteren Deutschen unter den 129 Todesopfern von Paris identifiziert. Dies erfuhr die dpa aus dem Auswärtigen Amt.
  • Laut Gesundheitsministerin Marisol Touraine befinden sich nach den Anschlägen noch 195 Menschen in Krankenhäusern, 41 auf der Intensivstation und 3 sind noch in Lebensgefahr, berichtet "Le Monde"


  • In Frankreich werden die Ermittlungen nach den Terroranschlägen von Paris mit Hochdruck vorangetrieben. Seit der Mordserie gab es 414 Hausdurchsuchungen, wie Innenminister Bernard Cazeneuve mitteilt. 64 Personen wurden demnach vorläufig festgenommen, 60 von ihnen kamen in Polizeigewahrsam. 118 Menschen seien unter Hausarrest gestellt worden. 75 Waffen wurden demnach beschlagnahmt.
  • Aus der Pressekonferenz der Polizeidirektion Hannover und der Bundespolizei:

    Einsatz, der allen Einsatzkräften sehr nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

    Einsatzleiter Thomas Rochell über den gestrigen Anti-Terror-Einsatz.

    Werden heute und hier keine Fragen beantworten zur Hinweislage.

    Polizeipräsident Volker Kluwe hält sich bedeckt.
  • Deutschland in Alarmbereitschaft: Bonner Hauptbahnhof gesperrt.


  • Nach dem Terroralarm in Hannover ermittelt die Polizei wegen des Vorbereitens eines Sprengstoffanschlags gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Hannover werde prüfen, ob sie die Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft vorlegt, sagt Einsatzleiter Thomas Rochell. 

    Mehr als 2000 Beamte, darunter viele Spezialkräfte, hätten bei ihrem Einsatz mehrere hundert Menschen und Fahrzeuge überprüft, ohne irgendetwas Gefährliches zu entdecken. Nach der Warnung, dass mit einem Terroranschlag auf das Länderspiel zu rechnen sei, seien sämtliche Fahrzeuge, auch von Hilfsdiensten, im Stadionbereich akribisch untersucht worden.
  • Wir alle wissen - und daran lässt die Propaganda terroristischer Gruppierungen auch keinen Zweifel aufkommen: Deutschland steht genauso im Zielspektrum wie andere europäische und "westliche" Staaten.

    BKA-Präsident Holger Münch auf der BKA-Tagung in Mainz zur Gefahr durch islamistische Terroristen.

    Foto: Fredrik von Erichsen, dpa 
  • Frankreich fordert nach den Terroranschlägen in Paris von seinen europäischen Partnern eine stärkere Kontrolle der Außengrenzen. Insbesondere die griechisch-türkische Grenze, die am häufigsten von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa genutzt werde, müsse besser überwacht werden, heißt es in einem Positionspapier für das Sondertreffen der EU-Innen- und Justizminister an diesem Freitag in Brüssel.
  • Die IS-Terrormiliz behauptet in ihrem Propaganda-Magazin zudem, dass sie in Syrien zwei ausländische Geiseln getötet haben. Dabei handelt es sich offenbar um einen Norweger und einen Chinesen. Die heute verbreitete neue Ausgabe des IS-Internetmagazins zeigt Bilder von den Leichen der beiden Gefangenen. Daneben steht auf Englisch: «Hingerichtet». Weitere Angaben machen die Extremisten nicht.

    In einer früheren Ausgabe von «Dabiq» hatten die Dschihadisten Fotos der Geiseln veröffentlicht und gedroht, sie umzubringen, wenn kein Lösegeld gezahlt wird. Die beiden seien von den «Nationen und Organisationen der Ungläubigen aufgegeben» worden, heißt es in der neuen Ausgabe weiter.

  • Im Brüsseler Stadtteil Molenbeek protestieren tausende Bewohner gegen Gewalt und Extremismus. Molenbeek gilt als Islamistenhochburg - ein Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, hat hier früher gelebt. Foto: Olivier Hoslet, EPA/dpa 
  • Polizisten einer Spezialeinheit zeigen einen beschusshemmenden Schild, der bei der Stürmung der Konzerthalle «Bataclan» eingesetzt wurde.  


  • Der Sprecher des französischen Innenministeriums teilt mit, dass sich zwei der sieben in Saint-Denis festgenommenen Personen im Krankenhaus befinden.


  • Wie erkläre ich meinem Kind das Terrorattentat in Paris? Ein Vater versucht es - und berührt damit Millionen Menschen im Netz. 

    Video: dpa
    von dpa ∙ live Desk
  • Die Absage des Fußball-Länderspiels kann nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière nicht auf andere Lagen übertragen werden. Es sei kein Entscheidungsmuster für zukünftige Fälle, sagte er bei der Herbsttagung des Bundeskriminalamtes . «Jeder einzelne Fall muss abgewogen werden.» Das wichtigste Kriterium sei der Schutz der Bevölkerung. In Hannover hätten sich die Hinweise auf einen geplanten Anschlag «exakt» auf das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden bezogen.

    Der Tag danach: Polizei-Absperrband mit der Aufschrift "Stop Polizei - Lebensgefahr" flattert vor der HDI-Arena in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte
  • Luxemburg hat den Verkauf anonymer Prepaid-Karten verboten, damit diese nicht von Terroristen benutzt werden können. Premierminister Xavier Bettel betrachte die Mobilfunk-Karten, die bisher ohne Angabe von Name und Adresse erworben werden konnten, als Sicherheitslücke, sagte ein Regierungssprecher. In Zukunft müssten die Käufer von Prepaid-Karten wie in anderen europäischen Ländern ihren Ausweis zeigen. Die Luxemburger Post entschied, ab sofort keine Prepaid-Karten mehr anonym zu verkaufen. Andere Anbieter anonymer Telefonkarten seien ebenfalls darum gebeten worden, sagte der Sprecher.
  • Die IS-Terrormiliz will den russischen Passagierjet über dem Sinai mit einer Bombe zum Absturz gebracht haben, die in einer Getränkedose versteckt war. Im IS-Internetmagazin «Dabiq» zeigen die Extremisten ein Bild des angeblichen Sprengsatzes. Am Flughafen des ägyptischen Badeortes Scharm el Scheich sei ein Weg gefunden worden, um die Sicherheitskontrollen zu überwinden. Die Bombe sei an Bord der Maschine geschmuggelt worden.

    Alle 224 Menschen an Bord des Flugzeugs wurden getötet. Der russische Geheimdienst FSB geht von einem Bombenattentat aus. Die Bombe sei aus «professioneller Munition» hergestellt worden, etwa Plastiksprengstoff, sagte ein Insider der russischen Agentur Interfax zufolge.

    Die angebliche Bombe, mit der die Terrormiliz IS den russischen Airbus zum Absturz gebracht haben will. Foto: Islamic State Magazine 
  • Mit Marschflugkörpern und Langstreckenbombern hat Russland erneut Ziele in Syrien attackiert. General Andrej Kartapolow sprach von «massiven Angriffen gegen die Terrororganisation IS». Dabei seien Waffen sowie Kommandostellen und Munitionslager des IS zerstört worden.

    Bei den jüngsten Angriffen seien auch etwa 500 Tanklaster zerstört worden, sagte General Kartapolow. Der IS habe die Fahrzeuge benutzt, um illegal Treibstoff über die irakische Grenze zu bringenPräsident Wladimir Putin hatte verstärkte Angriffe befohlen.

    Russischer Luftangriff auf Syrien. Foto: Russisches Verteidigungsministerium 
  • Frankreich fliegt weiterhin verstärkt Angriffe auf Stellungen der IS-Terrormiliz. Zudem hat das Land erstmals den EU-Bündnisfall ausgerufen (wir berichteten). Wird sich auch Deutschland an militärischen Aktionen gegen den IS beteiligen? Einer aktuellen YouGov-Umfrage zufolge, glaubt nur jeder zweite Deutsche daran, dass die sunnitischen Dschihadisten militärisch zu bezwingen sind. 


  • Der als Drahtzieher der jüngsten Terroranschläge von Paris geltende Abdelhamid Abaaoud ist nicht unter den bei einem Einsatz in Saint-Denis nördlich von Paris festgenommenen Verdächtigen. Die Identität der Getöteten werde noch ermittelt, sagt der für Terrorismus zuständige oberste Staatsanwalt François Molins in Paris. 

    Der 28-jährige Abdelhamid Abaaoud gilt als Drahtzieher der Anschläge von Paris. Foto: Dabiq 
  • Nach der Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover ist unklar, ob der Hinweis auf einen drohenden Anschlag ein Fehlalarm war. «Wir wissen bis heute nicht, ob der Hinweis so zutraf», sagte Innenminister Thomas de Maizière in der Sendung «ZDF spezial». Im Stadion sei kein Sprengstoff gefunden worden. 

    Am Montagabend habe es einen «diffusen Hinweis» gegeben, nach dem die Behörden das Spiel stattfinden lassen wollten. «Im Laufe des Tages haben sich die Hinweise aber verdichtet.» Der Hinweis, der zur Absage geführt habe, sei von einem ausländischen Partner gekommen und habe sich auf eine bestimmte Anschlagart und -weise rund um das Spiel bezogen.
  • Paris ist möglicherweise einem weiteren Terroranschlag entgangen. Die während einer Anti-Terror-Aktion in Saint-Denis überwältigte Gruppe sei bereit gewesen zu Aktionen, sagt der für Terrorismus zuständige oberste Staatsanwalt François Molins  in Paris. 


     Staatsanwalt François Molins spricht in Paris zu Pressevertretern. Foto: Christophe Petit Tesson, EPA/dpa 


    von Clemens Kubenka, dpa bearbeitet von Desk 11/18/2015 6:29:32 PM
  • Amateuraufnahmen vom nächtlichen Polizeieinsatz in Saint-Denis:

    LOUD GUNFIRE ERUPTS IN SAINT-DENIS, PARIS *POLICE VS TERRORISTS*
    von iMazTelevision via YouTube
  • Die Attentäter von Paris haben wohl per SMS kommuniziert. Ein Handy mit der Textnachricht «Wir legen los, wir fangen an» sei in einem Mülleimer nahe des Musiksaals «Bataclan» gefunden worden, bestätigte der für Terrorismus zuständige oberste Staatsanwalt François Molins. Es gelte nun festzustellen, wer der Adressat der Nachricht sei. Bei dem Anschlag auf ein Rockkonzert in dem Musikclub vergangenen Freitag gab es die meisten der mindestens 129 Todesopfer.

    Im Musikclub «Bataclan» gab es die meisten Terroropfer. Foto: Julien Warnand 
  • Ein Innenminister darf und muss nicht alles sagen, was er weiß.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière über die Kritik daran, dass er keine Hintergründe zur Länderspiel-Absage preisgeben wollte
  • Fünf Tage nach den Anschlägen von Paris hat sich zum ersten Mal die Band zu Wort gemeldet, bei deren Konzert die meisten Toten zu beklagen waren. «Wir sind jetzt sicher zu Hause, wir sind erschüttert und wir versuchen immer noch zu verstehen, was in Frankreich passiert ist», heißt es in einer  Erklärung der Eagles of Death Metal.

    «Unsere Gedanken und Herzen» seien mit Bandmanager Nick Alexander, drei weiteren Mitgliedern des Teams und allen Fans, die getötet wurden. «Auch wenn es Trauer ist, was uns mit den Opfern, den Fans, den Familien, den Menschen von Paris und allen Betroffenen des Terrorismus zusammenbringt, sind wir doch stolz, mit unserer neuen Familie vereinigt zu sein, vereinigt mit dem gemeinsamen Ziel der Liebe und des Mitgefühls.»

     Jesse «The Devil» Hughes (l) und Josh Homme von der Band Eagles of Death Metal. Foto: Herbert P. Oczeret/Archiv
  • An der angespannten Sicherheitslage wird sich nach Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière so schnell nichts ändern. «Die Terrorgefahr wird längere Zeit bestehen bleiben in Europa und in Deutschland», sagte der CDU-Politiker im ZDF. «Ob jetzt «längere Zeit» Monate oder Jahre sind, will ich nicht vorhersagen. Aber das ist keine Sache von Wochen.» De Maizière wies darauf hin, dass der Islamische Staat in seinem Bekennerschreiben eine Serie von Anschlägen angekündigt habe.
  • Beim Fußball-Länderspiel Deutschland-Niederlande in Hannover drohten nach Informationen von «Bild.de» mehrere Bomben zu explodieren. Die Online-Ausgabe der «Bild»-Zeitung zitierte aus einem Geheimpapier des Verfassungsschutzes für Innenminister Thomas de Maizière, das auf Informationen eines ausländischen Geheimdienstes basiere. 

    Darin heißt es laut «Bild.de»: «Der Angriff wird mit mehreren Sprengsätzen innerhalb des Stadions erfolgen. Zudem soll eine Bombe in der Stadt Hannover detonieren.» Weiter heiße es in dem Papier: «Die Sprengsätze werden in einem Rettungswagen ins Stadion geschmuggelt. Der Anführer der Gruppe wird im Stadion anwesend sein. Seine Aufgabe ist es, den Anschlag zu filmen. Nach Mitternacht ist ein weiterer Anschlag am Bahnhof Hannover geplant.» 
  • Die französische Regierung will während der bevorstehenden Klimakonferenz COP21 keine Demonstrationen zulassen. Außenminister Laurent Fabius begründete dies Paris mit der Sicherheitslage nach den jüngsten Anschlägen. Während der vom 30. November bis zum 11. Dezember dauernden Konferenz sowie einen Tag davor und danach sind in Paris und anderen Städten Frankreichs Demonstrationen verboten. Am 29. November und 12. Dezember waren Großdemonstrationen geplant. Fabius sprach von einer «schwierigen Entscheidung».    
  • Ein Lehrer einer jüdischen Schule im südfranzösischen Marseille ist Opfer einer Messerattacke geworden. Die Angreifer hätten sich als Unterstützer der Terrormiliz IS ausgegeben, berichtete der Sender France24 unter Berufung auf Ermittler. Der Geschichtslehrer wurde von drei Personen angegriffen, die antisemitische Parolen riefen.
  • In Italien sind laut Medienberichten fünf Terrorverdächtige identifiziert worden, die Anschläge auf Sehenswürdigkeiten geplant haben könnten. Die US-Bundespolizei FBI habe die italienischen Behörden auf diese Personen mit arabischen Namen hingewiesen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Bisher seien sie aber noch auf freiem Fuß.

    Nach einem Bericht der Onlineausgabe der Zeitung «La Repubblica» könnten sie Anschläge auf den Petersdom in Rom sowie auf den Mailänder Dom und das Mailänder Opernhaus Scala geplant haben. Der IS hatte schon in der Vergangenheit in seiner Propaganda geprahlt, er wolle Rom erobern.

    Trauer auf dem Markusplatz in Venedig: Hunderte gedenken der Italienerin Valeria Solesin, die in Paris von den Terroristen ermordet wurde. Foto: Andrea Merola
  • Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hält die Polizei in Deutschland im Fall eines Terroranschlags für ausreichend gewappnet. Die deutschen Sicherheitskräfte hätten nach dem Anschlag gegen «Charlie Hebdo» im Januar «sehr genau analysiert, was das für uns bedeutet, ob wir auch länderübergreifend koordiniert eine solche Lage in den Griff bekommen würden», sagt Münch dem «Handelsblatt». Daraufhin seien Konsequenzen gezogen worden. Beispielsweise würden über die Spezialeinheit GSG9 hinaus in der Bundespolizei Einheiten aufgebaut, die robuster ausgestattet und besonders ausgebildet würden und für großangelegte Terroranschläge eingesetzt werden könnten. 

    Polizei hierzulande im Fall eines Terrorangriffs ausreichend gewappnet. Foto: Boris Roessler, dpa
  • Nach der Ermordung eines chinesischen Staatsbürgers durch die IS-Terrormiliz kündigt China Vergeltung an. Die Kriminellen müssen für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden, heißt es in einer veröffentlichen Mitteilung des chinesischen Außenministeriums. Die chinesische Regierung gehe entschlossen gegen alle Formen von Terrorismus oder kriminellen Aktivitäten vor, die die «menschliche Zivilisation herausfordern». In einer früheren Mitteilung heißt es , Peking hätte die Berichte über die Hinrichtung «geschockt» zur Kenntnis genommen.
  • Keine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze in Deutschland: Bundesjustizminister Heiko Maas weist Forderungen aus der Union zurück. «Wir dürfen den Leuten nicht vorgaukeln, dass wir durch weitere gesetzliche Verschärfungen die Sicherheit erhöhen würden», sagt der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deutschland habe bereits eines der schärfsten Anti-Terror-Gesetze überhaupt. «Wir haben unser Strafrecht gerade noch einmal zur besseren Bekämpfung des Terrors verschärft.» Viel wichtiger sei eine konsequente Anwendung der bestehenden Gesetze. «Für radikale Terroristen gibt es keine Toleranz», erklärt Maas. «Wer mit Gewalt und Terror Angst und Schrecken verbreitet, den trifft die ganze Härte des Rechtsstaats.»

    Lehnt eine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze ab: Heiko Maas. Foto: Paul Zinken, dpa/Archiv
  • Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble müsse man nach den Anschlägen von Paris darüber nachdenken, ob im Fall von Attacken an drei bis vier Orten die polizeilichen Fähigkeiten in Deutschland ausreichten.  Damit bringt er indirekt das Thema Einsatz der Bundeswehr im Inneren ins Spiel. 

    Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, lehnt trotz der Terrorgefahr eine Ausweitung der Befugnisse der Bundeswehr. Die Bundeswehr könne bereits jetzt auf Anforderung eines Bundeslandes oder der Bundesregierung Amtshilfe bei drohenden schweren Unglücksfällen leisten, sagt er der «Thüringer Allgemeinen». «Wenn ein unmittelbarer Anschlag mit schweren Folgen droht und anders nicht abgewendet werden kann als durch den Einsatz militärischer Mittel, dann kann in Deutschland die Bundeswehr zum Einsatz kommen.» Einer allgemeinen Warnung hingegen könne in der Regel mit Polizeikräften begegnet werden.
  • Noch vor einem von Frankreich angekündigten Entwurf hat Russland überraschend eine eigene UN-Resolution gegen die IS-Terrormiliz vorgelegt. Das Papier sei für jeden annehmbar, so Moskaus UN-Botschafter Witali Tschurkin laut einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur Tass. Kern des russischen Entwurfs ist allerdings eine Zusammenarbeit mit dem Regime in Damaskus unter Machthaber Baschar al-Assad. Genau das hatten westliche Staaten aber bei einem früheren russischen Entwurf im September schon abgelehnt, weil Assads Repressionen den Bürgerkrieg in dem Land in Gang gesetzt hätten. Moskau will, dass alle Militärangriffe mit Assads Regierung abgestimmt werden.
  • Auf dem Weg in den ägyptischen Urlaubsort Hourgada ist ein Flugzeug aus Warschau wegen eines Bombenverdachts in Bulgarien notgelandet. Ein polnischer Passagier habe während des Flugs darauf hingewiesen, dass eine Bombe an Bord sei. Die Maschine sei dann am Flughafen der Schwarzmeerstadt Burgas sicher notgelandet, berichtet das bulgarische Staatsfernsehen. Welche Fluggesellschaft betroffen war, wurde nicht mitgeteilt. Bulgarische Sicherheitskräfte kontrollierten das Flugzeug auf eine mögliche Bombe. Die polnischen Fluggäste seien aus der Maschine gebracht worden. Der Flughafen Burgas wurde geschlossen.
  • Die US-Journalistin Rosie Gray hat im Kurznachrichtendienst ein Foto getwittert, dass Mohamed Abdeslam (links im Bildd), Bruder des Pariser Selbstmordattentäters Brahim und des flüchtigen Salah zeigt. Auf seinem Balkon im Brüsseler Stadtteil Molenbeek zündet er Kerzen an, offenbar für die Opfer der Terroranschläge. Der Bruder der zwei Terrorverdächtigen war zunächst verdächtigt worden, an den Attentaten beteiligt gewesen zu sein. Er war am vergangenen Samstag festgenommen worden, doch kam wieder auf freien Fuß, weil man ihm nicht nachweisen konnte, dass er an den Anschlägen beteiligt gewesen war.


  • Das Beste wäre, sich zu stellen, damit die Justiz diese ganze Geschichte aufklären kann. Meine Familie und ich verurteilen entschieden jede Form von Gewalt.

    Mohamed Abdeslam, Bruder des flüchtigen Terrorverdächtigen Salah, in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFMTV. 
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