Debatte: Mindestpreis für Fleischprodukte
Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > !#breadcrumb!# >

!#title!#

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Debatte: Mindestpreis für Fleischprodukte

  • Naja, das ist so eine Sache. Ich gehöre ohnehin zu der altmodischen Fraktion, die - soweit möglich - alles im Dorf kauft. Brot beim Bäcker, Obst und Gemüse beim Bauern und Fleisch und Wurst natürlich beim Metzger. Aber - Idealismus muss man sich auch leisten können. Ich kann es zum Glück. Nur gibt es in unserem Land auch viele Menschen, die ein Mindestpreis für Fleisch treffen und in ihrer Lebensqualität (die zu definieren muss jedem selbst überlassen bleiben) einschränken würde. Nein, damit meine ich nicht nur Arbeitslosengeld 2 - Empfänger, ich denke auch an die Familie nebenan, wo der Vater als Alleinverdiener sechs Leute durchbringen muss. Alles nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint.Brigantiaat 11:11 AM



  • Anderer Meinung als Timo ist "achim-pie":

    Das heißt mal wieder, die Armen in unserer Gesellschaft werden dann wieder mal, dank der Grünen, die Gearschten sein.achim-pieum 11:33

    Würden vor allem ärmere Menschen unter einem Mindestpreis leiden?

  • Auch Rentner würde eine Preiserhöhung empfindlich treffen: 
    Als Renter esse ich 1x in der Woche Fleisch mehr ist nicht drin. Wenn der Preis steigt, werde ich wohl nur noch zu Weihnachten mir einen Braten erlauben !!!klausat 11:08 AM

  • Im Schnitt verzehrten die Deutschen im Jahr 2015 pro Tag rund 254 Gramm Milchprodukte, 19 Gramm Eier und Eierspeisen sowie 120 Gramm Fleisch, wie der Fleischatlas 2016 zeigt.
  • Manche Leser misstrauen dem Plan der Grünen. So auch "Der Rächer": 

    Das Problem an der Sache sind die Geldgierigen Kapitalisten, wenn das Fleisch 5€ kostet, anstatt 0,99€, landen 4,01€ nicht bei der besseren Haltung der Tiere, sondern in den Taschen der Kapitalisten, Punkt.Der Rächerum 11:38

  • Einige Leser finden, wir essen ohnehin viel zu viel Fleisch - sollte der Verbraucher seine Ernährungsgewohnheiten überdenken?

    Einmal Fleisch pro Woche und dass dann hochwertig. Es ist mir ein Rätsel dass Menschen Fleisch von gequälten Kreaturen essen können.Birgit Schuldum 10:52


    Das Fleisch sollte dreimal so viel kosten

    Der Mensch frisst jeden Tag Fleisch.
    Pfui Teufel
    Zurück zum Genuß lieber wenig dafür aber gutes Fleisch. Aus vernünftiger HaltungAnonymous Userum 10:49

  • Fleisch, z.B. Schweinefleisch, sollte ca 10 € kg kosten - Milch ein Liter ca 1,50 € und ein Flug nach London nicht 29,99 sondern 500,00 Euro !!!!Anonymous Userum 11:40

  • "Fleischgenießer" findet: Beim Erzeuger kaufen, macht viel aus.

    Wenn der Mehrerlös beim Erzeuger ankommt, dann ja zu etwas höheren Preisen. Das Schweinefilet muss nicht 9,99 €/kg kosten und dann nur 5,99 € im Angebot. Wer ist schon täglich Fleisch, da meine ich Steak, Schnitzel und Roulade? Also liebe Vegetarier und Veganer und all die anderen, die denken darauf verzichten zu müssen, Fleisch ist in Maßen gegessen gesund. Am Steak vom Grill ist auch noch keiner gestorben. Mindestpreis ist Quatsch, da greift die Regierung in die freie Marktwirtschaft ein. Kauft beim Erzeuger, das wäre das beste. Die Erzeuger könnten auch eine Verkaufskultur entwickeln.Fleischgenießerum 11:44

  • Bin dafür ,dass Fleisch sehr teuer wird , damit die Massentierhaltung abgeschafft wird. Bauern werden doch, um zu überleben, dazu getrieben. Das sieht doch jeder. Anstatt vernünftige Politik zu betreiben und Menschen ihr Auskommen fair zu bezahlen, geht es nur noch um billig oder Geiz... doch leider immer auf die schwächeren in unserem Land . Wir Deutschen sollten mehr Mitspracherecht bekommenin Allem..Tiere können es sich nicht aussuchen.Lottaum 11:41


  • Wenn die unsäglichen Zustände bei manchen Erzeugern, Schlachthöfen und Zerlegebetrieben verboten würden (und natürlich die Hintertüren über Impotrte geschlossen würden) dann würde das Fleisch und alle anderen tierischen Erzeugnisse natürlich teurer werden. Wenn Einkommen und Hartz 4 Sätze angepasst würden, dann sehe ich auch kein Problem unserer ethischen Verpflichtung nachzukommenStefan Jahndelum 11:42

  • Klaus ist empört über den Vorschlag der Preiserhöhung:

    Und es trifft wieder die Armen wie immer, wenn man wenig Geld hat muss man essen was billig ist jetzt wird uns auch noch das Fleisch genommen wenn es nach den Grünen geht !!Klausum 11:41

  • Für Verena scheint der Preis nebensächlich sein. Sie hat prinzipiell wenig Verständnis für Fleischesser:

    Würden Sie Fleisch essen, wenn Sie das Tier selbst schlachten müssten? Haben Sie schon einmal einem Rind oder Kalb in die Augen geschaut?

    Alle Fleischesser mögen einmal ein Schlachthaus besuchen. Schweine zu essen grenzt an Kannibalismus. Der Mensch hat gemeinsame DNS-Basispaarketten von ca. 40 Proteinen Länge mit anderen Säugetieren und Lebewesen. Anhand der Übereinstimmung dieser Basispaarketten (BP) kann man eine Verwandtschaft ableiten. So stimmen die Basispaarketten mit Schimpansen zu 96-98 % und mit Schweinen zu 90 % überein. Quelle:
    flexikon.doccheck.comVerenaum 11:47

  • Dieser Leser fühlt sich von den Politikern gegängelt: 
    Schwachsinn !!! Vor Bevormundung durch "Gutmenschen" ist offensichtlich keiner mehr sicher. Überall Zwangserziehung.Anonymous Userum 11:41

  • "Mades" plädiert für den Mindestpreis für Fleischprodukte - und zwar auf EU-Ebene. Er nennt zwei Preisbeispiele, die ihm negativ aufgefallen sind:

    Solange die Verbraucher einfach zu doof sind, wird es weiterhin solche Angebote geben:
    1 kg Schweinerücken 3,99 €
    1 kg spare-ribs 6,49 €, und die spare-ribs werden gekauft, Supergewinn für die Discounter.

    Mindestpreise auf Erzeugerebene in der EU wären ein erster Schritt, gepaart mit einheitlichen Vorschriften zur Tierhaltung.Madesum 11:50

    Sollten die Preise also über die EU reguliert werden?
  • Obst und Gemüse sind keine günstige Alternative, findet Zimra:
    Ich lese in den Kommentaren immer dass Fleisch für Hartz IV Empfänger jetzt schon unbezahlbar ist. Die Preise Gemüse und Obst im Supermarkt sind auch nicht gerade niedrig. Bei den bestehenden Fleischpreisen 3.50€ /Kg ist es wesentlich kostspieliger sich vegetarisch zu ernähren.zimraum 11:49

  • Ähnlich sieht es auch Gisela Claßen:

    Ich sage -ja- zu dem Vorschlag der Grünen. Mich ärgert es immer wieder, wenn Fleisch preiswerter als z.B. 1 kg Äpfel angeboten wird - Tiere leiden, Qualität leidet und der ausgebeutete Arbeiter leidet.Claßen, Giselaum 11:48

  • Brauchen wir den Mindestpreis? Für Leser Harry stellt sich eine ganz andere Frage:

    Brauchen wir überhaupt Fleisch? Es ist der Verursacher von Herz- und Gefäßkrankheiten u.a.
    Außerdem: Fleisch ist keineswegs "ein Stück Lebenskraft", wie es mal in der Reklame hieß, sondern Qual und Tod von Mitgeschöpfen. Keiner will das, doch es lockt das 99 ct Schnitzel im Supermarkt. Deshalb, wenn überhaupt, dann nur aus natürlicher Haltung und so wenig und so teuer wie möglich.Harryum 11:54

  • Es scheinen einige Grünen-Gegner unter den Lesern zu sein:

    Das ist typisch für die Grünen: alles wird reglementiert! Es ist in diesem Land zum Verzweifeln!Baldur Goldschaltum 11:56

    Den Grünen ist generell zu misstrauen, wenn man sieht welches Klientel sie vertreten.Anonymous Userum 11:55

  • Wenn man ein Kilo Hänchenschenkel für 1,99 im Supermarkt bekommt,
    möchte ich nicht wissen wie die Hühner ausgesehen haben.Denis Roxum 11:39


  • 1€ mehr /Kg der bis zum Bauern durchgereicht wird, würde 90% der Probleme lösen, Leider kommen aber nur 2ct davon an.Bin selbst Erzeugerum 11:55

  • "SEALTEAM6" hält die Fleischpreise in Deutschland offenbar keineswegs für zu günstig:

    Zu meinem Geburtstag habe ich mir als Armer trotzdem mal ein Stück (500g) Kalbsfilet gegönnt. Preis: NUR 27 Euro. Ganz ehrlich!? Ich fasse es nicht - wie günstig, oder!? :-O Bald werden Millionen hungern im reichen Deutschland, das steht mal fest!SEALTEAM6um 11:56

  • Das übermäßiger Fleischkonsum ungesund ist, wissen Gesundheitsexperten schon länger...
    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 10:01:19 AM
  • Fleisch: Was Krebsexperten zum Fleischkonsum raten

    www.t-online.deFleisch ist in Verruf geraten. Doch ist es tatsächlich besser, ganz auf den Konsum zu verzichten? Nein, sagen Krebsexperten, raten allerdings zu maßvollem Verzehr.
    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 10:01:25 AM
  • Mehrere Leser meinen, andere Staatsbürger gäben mehr Geld für Fleisch aus. Eine deutsches Problem? Sind wir besonders geizig?

    Vollkommen richtig!
    Schweineschnitzel für € 0,69, was soll das sein? So einen "Dreck" kann man doch nicht essen!!
    Die Franzosen und Italiener geben auch mehr Geld für ihr Fleisch aus und haben sicher die
    bessere Qualität, auch bei Geflügel!
    Wir Deutschen, mit unserem Spar-Wahn und Geiz, tragen die "Lidl- und Aldi"- Denke auch noch in`s Ausland, pfui Deibl !!
    Gutes Essen, gute Tierhaltung, kurze Vertriebswege, Tierschutz, dies bedeutet auch für uns gutes, gesundes Leben!
    Gut, ich habe den Vorteil und lebe auf dem Land, kann mir den Metzger und den Wochenmarkt
    aussuchen, bei denen ich kaufe; ich verstehe den Umstand der Leute, die in der Großstadt
    wohnen und weniger Geld zur Verfügung haben, dafür müssten "die Grünen" noch eine Lösung finden!
    Aber wie wär`s überhaupt mit weniger Fleischkonsum, wir sind eh`alle zu fett??!!Ulrich Chytraeusum 12:02

  • Oder leben Veganer besser?
    Fleisch auf Lebensmitte-Karte tierische Produkte sind eh ungesund, bei uns gab es
    1x in der Woche Fleisch und wir waren alle Gesund.Anonymous Userum 12:01



  • Die Tierhaltung lässt sich auch anders verbessern, meint "luna": 

    Tierwohl verbessern - ja bin ich dafür, aber Fleischpreis rauf nein! Es gibt auch arme Leute - sollen die kein Fleisch mehr essen dürfen?!!!!!!lunaum 12:03


  • Üpser findet das Thema absurd:

    Ich wäre auch für eine Tofusteuer !!!üpserum 12:07

  • Mindestpreis als Mogelpackung? 
    Was ist den Mindestpreis? Dann wird der Mindestpreis z.B. auf 10,00 € das Kilo festgelegt und der Discounter verkauft es dann in Werbung wie immer für 3,99 € das Kilo.anduum 12:09

  • Doch was ist mit denen, die wenig Geld haben? Viele Leser sehen hier ein Problem - so auch "Manni":

    Fleisch bald nur noch für Reiche? Was ist mit den 20% der Bevölkerung, die bereits jetzt schon an der Armutsgrenze leben? Denkt mal drüber nach!Manniat 11:10 AM

    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 10:43:40 AM
  • Fleisch wird günstiger und günstiger - denken zumindest viele. Die Realität sieht anders aus, wie Daten des Statistischen Bundesamts belegen: 
     
    (Quelle: Statista.com) 

    Ist der Vorstoß der Grünen also unnötig? Oder ist unser Fleisch noch immer zu billig? Mehr spannende Grafiken gibt es übrigens bei Statista.
    von Daniel Reviol bearbeitet von Lukas Martin, t-online.de 6/14/2016 10:43:43 AM
  • von Nina Bürger bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 10:43:45 AM
  • Wir sind nun am Ende unserer kontroversen Debatte über Fleischpreise angekommen. Unsere Umfrage zeigt deutlich: Das Thema spaltet. 45 Prozent der t-online.de-User sind für einen Mindestpreis für Fleischprodukte, 55 Prozent sind dagegen. Natürlich werden wir das Thema weiter verfolgen.

    Vielen Dank für Ihre zahlreichen Kommentare! Wir freuen uns schon auf die nächste Debatte mit Ihnen.
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform
Anzeige
News-Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video



Anzeige
shopping-portal