Debatte: Mindestpreis für Fleischprodukte
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Debatte: Mindestpreis für Fleischprodukte

  • In unseren MorgenNews wurde hierzu schon eifrig und konträr diskutiert. Ilse schreibt: 
    Wenn ein Mindestpreis festgelegt wird, erhöht das nur die Gewinnspanne der Billigfleischproduzenten. Das Tierwohl interessiert die doch überhaupt nicht. Genauso wenig wie das Wohl der Menschen. Ich habe 9 Wochen bei so einem Fleischverarbeiter gearbeitet. Ich kaufe kein verpacktes Fleisch mehr.

    Achim dagegen meint: 

    Wenn die Tierhaltung vom Veterinäramt konsequenter, häufiger und strenger überwacht werden würde, wäre die Haltung für die Tiere schon viel humaner! Auch sind meiner Meinung nach die Geldstrafen bei Verstöße viel zu gering! Die Großbetriebe zahlen das doch aus ihrer extra dafür angelegten Portokasse! Vernünftiger Wettbewerb zu Gunsten der Gesundheit des Verbrauchers existiert doch schon lange Jahre nicht mehr! Und mit dem Mindestverkaufspreis wird die Tierhaltung mit Sicherheit auch nicht besser, da die Halter ihren Profit durch die Discounter diktiert bekommen und dementsprechend in die Pleite rutschen oder aber weiter gegen den Tierschutz ankämpfen müssen!






  • Wunderbar! Das sollte für einen ganzen Katalog an Lebensmitteln gelten!Anonymous Userat 10:48 AM

  • Soroptimisten ist skeptisch, ob ein höherer Fleischpreis tatsächlich dem Tierwohl zugute käme. Er schreibt:

    Für mich macht ein MIndestpreis nur dann Sinn, wenn wirklich sichergestellt ist, dass das Geld den Tieren und nicht der Liquidität der Züchter zugute kommt.Soroptimistenat 10:48 AM

  • Viele User finden eine gesetzliche Regulierung des Fleischpreises sinnvoll.

    Definitiv sollte ein Mindestpreis eingeführt werden, damit die Massentierhaltung unter schrecklichen Bedingungen aufhört! Ich kaufe mein Fleisch nur beim Metzger, der seine Tiere von regionalen Bauern bezieht. Ausserdem muss nicht täglich Fleisch oder Wurst verzehrt werden. Ein bis zweimal wöchtentlich reicht vollkommen aus, um sich ausgewogen zu ernähren. Auch beim Geflügel sollte man vorsichtig sein und keinesfalls im Discounter einkaufenAndreaat 10:50 AM


    wenn die Qualität stimmt ist gegen einen Mindestpreis nichts einzuwendenAnonymous Userat 10:52 AM

  • Doch ist es richtig, in die natürliche Regulierung des Marktes einzugreifen? Fun888 meint "Nein":

    Die Grünen sollen sich aus dem freien Markt heraushaltenfun888at 10:53 AM

    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 8:55:10 AM
  • "Sotterum" ist nicht der einzige, der einen Mindestpreis auch für andere Produkte sinnvoll findet:

    Dann müsste das doch bei Milch-Eier-Brot usw. auchgehen.Sotterumum 10:56


  • hjc64 weist auf die Komplexität des Themas hin. Der Leser beschreibt die Auswirkungen des hohen Fleischexports: 
    Die grausame Massentierhaltung mit all den fürchterlichen Konsequenzen ist eine Folge der riesigen Mengen an Fleischexporten. Gerade einmal 50 % der Fleischproduktion bleiben auf dem einheimischen Markt (ich glaube das der Anteil sogar noch niedrigeröher liegt). Aber die Gülle und alle anderen negativen Folgen für die Natur und Umwelt bleiben hier. Zudem wird die Haltung der Tiere immer grausamer...! Exporte beschränken, umweltbewußter produzieren und die Tiere artgerechter züchten, das muß gesetzlich geregelt werden! Dann haben wir besseres Fleisch und ich bin sicher die Verbraucher sind bereit für ein gutes Stück Fleisch etwas mehr zu bezahlen!hjc64at 10:55 AM

  • Jim kirk wäre gern bereit, für gute Qualität etwas tiefer in die Tasche zu greifen: 

    Ich wäre sehr gerne bereit 15 oder 20% mehr für s Fleisch zu bezahlen wenn dadurch der Tierschutz auch nachhaltig verbessert wird.
    Dieser ganze "all you can eat" Wahnsinn beeinträchtigt nicht nur die Umwelt sondern letztendlich auch uns.
    Früher gab es 1-, maximal 2mal Fleisch in der Woche und kein Antibiotikafleisch oder Rinderwahnsinn.
    Wir machen uns selbst kaputt.....Jim kirkat 10:59 AM

  • Leserin Christina hält eine Preiserhöhung für problematisch. Nur noch bestimmte Schichten könnten sich dann ihrer Ansicht nach die Produkte leisten: 

    Bei aller Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es in Deutschland auch genügend arme Leute gibt die sich kein teures "Bio"-Fleisch leisten können. Das wird bei solchen Diskussionen scheinbar generell vergessen! Für diese armen Leute wäre eine Verteuerung vom Fleisch ein Rückschritt in vergangene Zeiten, wo Fleisch sich nur die Reichen und Mächtigen leisten konnten! Wollen die Grünen wirklich diesen Rückschritt ins Mittelalter? Außerdem sollte es in einem freien Land jedem selbst überlassen sein was er kauft! Ich bin in dieser Hinsicht gegen jegliche Bevormundung vom Staat! Aber es wunder mich nicht das so etwas von der grünen Verbotspartei kommt, die wollten uns schon mal einen Veggie-Day verpassen!Christinaum 10:58

  • Einige User sind der Meinung, es sei besser, seltener und dafür hochwertigeres Fleisch zu essen. 

    von Nina Bürger bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 9:01:27 AM

  • 1mal Fleisch pro Woche und das dann hochwertig. Es ist mir ein Rätsel dass Menschen Fleisch von gequälten Kreaturen essen könnenpunktcatum 10:50

  • Dieser Leser sieht in der Mindestpreisregelung keine Lösung des Problems. Er schreibt: 

    Ein Mindestpreis allein ist keine Garantie für höherwertiges Fleisch. Qualitativ hochwertiges Fleisch ist auch heute erhältlich; man muß statt zum Discounter einfach nur zum Metzger gehen; hier hat die Ware dann auch ihren (höheren) Preis.
    Das überhaupt qualitativ fragwürdiges Fleisch in den Handel kommt, liegt allein am Geiz des Durchschnittsverbrauchers. Ein Mindestpreis würde hier zwar den Preisvorteil der Discounter relativieren; ob damit automatisch eine Verbesserung der Produktqualität einhergeht oder nur die Gewinnmarge der Discounter sich erhöht, darf bezweifelt werden.Friedhelm Stilleat 11:01 AM

  • Auslöser der Diskussion sind neue Forderungen der Grünen. So begründet die Partei ihren Vorstoß.
    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 9:02:33 AM

  • Mindestpreis, mehr Kontrollen und strengere Vorschriften. Diese drei Dinge könnten gemeinsam vielleicht etwas bringen.
    Und jeder sollte darüber nachdenken, ob es immer Fleisch sein muss. Es muss ja nicht gleich jeder komplett auf Fleisch verzichten, aber diese Selbstverständlichkeit, mit der Fleisch gegessen wird, ist nicht gesund. Weder für Tier noch für den Menschen.Lilaum 10:53


  • Ich wahr froh, dass es preisgünstiges Fleisch gegeben hatte ich hatte eine Familie zu ernährenUlium 10:55


  • Dieser Leser misstraut Fleisch aus dem Supermarkt. Für gute Qualität ist er bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen: 
    Ich persönlich kaufe mein Fleisch direkt beim Bauern. Da weiß ich was ich bekomme.
    Es kostet natürlich um einiges mehr. Ich bezahle es den Tieren zu liebe.
    Ein glückliches Tier mit kurzen Schlachtweg , gibt uns gesundes und gutes Fleisch.
    1-2mal die Woche Fleisch reicht voll aus.H.R.at 11:03 AM



  • Meinem Kenntnisstand haben wir eine freie Marktwirtschaft. Die deutsche Regulierungswut ist einmalig - aber ehrlich gesagt vollkommen überflüssig.Günnium 10:54


  • Dieser Leser sieht den Vorschlag der Grünen als utopisch an. Er schreibt: 

    Schöner Gedanke - leider nicht umsetzbar. Die Lebensmittel werden dann aus den Nachbarländern billig reingeholt da gelten dann ganz andere niedrigere Standarts und die Bauern hier im Lande sind wieder mal die Dummen. Der Handel jubelt.Anonymous Userat 11:05 AM

    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 9:07:18 AM
  • Wo liegt der richtige Preis? Das denkt dieser anonyme User:

    Fleisch sollte so teuer sein, dass eine Massentierhaltung nicht erforderlich istAnonymous Userum 11:06

  • Für einen Mindestpreis ist auch Sibilla. 

    Ja, es sollte einen Mindestpreis geben und nicht von Discountern und Supermärkten diktierte Tiefstpreise, die weder den Tieren - artgerechte Tierhaltung ist bei den Billigpreisen nicht möglich! - noch dem Erzeuger und schon gar nicht dem Verbraucher nutzen. Da kann man doch besser mit Genuss einmal in der Woche - ich habe das in der Kindheit auch so erlebt, weil die meisten Leute nicht soviel Geld hatten! Ein schönes Stück Fleisch mit gutem Gewissen genießen.Sibilla Reinartzat 11:07 AM

  • Qualitätssicherung läuft nicht über einen Mindestpreis, meint dieser Leser: 
    Ein Mindestpreis stellt noch lange keinen Beweis für gute Qualität dar. Der Verbraucher an sich muß zu allererst umdenken, und seine "Geiz ist geil" Mentalität ablegen. Qualitativ hochwertiges Fleisch bekommt man beim Metzger seines Vertrauens, und dieser ist auch gerne bereit die Herkunft seines Fleisches nachzuweisen, meiner zumindestens.jmat 11:08 AM


  • Was macht es für einen Sinn, dieses Billigfleisch teurer zu machen. Davon wird das Fleisch doch nicht in seiner Qualität besser. Dieses oft ungenießbare Fleisch sollte weg und gutes auf den Tisch. Ich esse nicht viel Fleisch und darum würde ich gerne für ein gutes leckeres Stück auch mehr bezahlen. Schlechtes teurer zu machen geht ja nun gar nicht.Ilonaum 10:56



  • Man muss sich das auch leisten können. Und wenn ich höre, dass man nicht täglich Fleisch essen muss, könnte man auch sagen, man müsse nicht täglich Woize trinken und dennoch tun das "eingefleischte" Deutsche immer wieder.Kindergartentaneum 10:56

  • Catharina findet: Fleisch und Discounter - das passt nicht zusammen.

    Auch ein Mindestpreis hilft da nicht. Das Fleisch muss raus aus den Discountern. Fleisch ist eine Massenware! Es muss endlich ein Umdenken passieren, was wir der Tierwelt, der Umwelt und schlussendlich uns antunCatharinaat 10:48 AM

    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 9:14:05 AM

  • Es ist nicht Aufgabe der Parteien, als Oberlehrer aufzutreten und Menschen zu ihrem Glück zu zwingen, auch wenn das die linken Gruppierungen immer wieder versuchen. Ich bin als erwachsener Mensch durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, was ich konsumieren möchte.Gerwin Minrathum 11:14

  • Claudia ist Bio-Bäuerin aus Überzeugung. Doch ihr Idealismus steht einer harten Realität gegenüber: 

    Ich arbeite in der Landwirtschaft, und esse fast ausschließlich eigene biologische Produkte. Ich kann nur jedem empfehlen 1-2 Wochen ein Praktikum an einem Bauernhof zu machen, bevor ihr über diese Menschen und ihre Produkte diskutiert. Denn der normale Bürger ist sehr weit von dieser Materie entfernt. Ich halte meine Tiere biologisch und vor allem artgerecht. Wer denkt denn bitte über die artgerechte Haltung des Bauern`s nach. bei 365 Tagen im Jahr, ohne Urlaub, Krankheitstage, Feiertage, Brückentage,....12-16 Std täglich, wenns eilig ist. Bei einem Hungerlohn! Es sind nur noch Idealisten, die bald verschwinden werden, und den Fabriken weichen müssen. Schade.Claudiaat 11:10 AM


  • an einen - hohen - Mindestpreis sollten Bedingungen für die bessere art/tiergerechte Haltung/Schlachtung gekoppelt werden. Incl. der Bezahlung der Kontrollen.Horstum 11:14

  • Das Thema stößt bei Ihnen offensichtlich auf großes Interesse. Wie unser Voting zeigt, sind die t-online.de-Leser gespalten bei der Frage "Mindestpreis - ja oder nein?".

    Die Zahl der Kommentare ist so hoch, dass wir es leider nicht schaffen alle zu veröffentlichen. Wir bemühen uns jedoch, möglichst viele unterschiedliche Meinungen abzubilden - und bitten um Ihr Verständnis.

  • Also Menschen mit niedrigerem Einkommen werden dann Vegetarier?susium 11:14

  • Meta weist darauf hin, dass eine Preisanhebung die ärmeren Bürger hart treffen würde: 

    Gebt dem "kleinen" Bürger mehr Geld in die Hand, dann zahlen diese auch höhere Preise für Fleisch, Gemüse, Milchprodukte. Hier werden wieder gut situierte Menschen über Dinge entscheiden, die einem ALG II Empfänger die Grundlage auf einigermaßen gute Ernährung entziehen. Nicht jeder hat das "Glück" kostenlos bewirtet zu werden.Metaat 11:10 AM

    Fleischesser meint hierzu provozierend: 
    Die Ökofritzen spinnen......kann ich mir kein Fleisch mehr leisten dann landen die Politiker auf meinem GrillFleischesserat 11:11 AM



  • Der Veggie-Tag wurde schon 2013 vorgeschlagen und eckt auch heute noch an:
    Nach dem Veggie-Day der nächste grüne Wahnsinnsvorschlag. Das wird eine schöne Diktatur.Anonymous Userum 11:14

  • Fünf Gründe, öfter auf Fleisch zu verzichten

    Den Fleischkonsum zu reduzieren,kommt nicht nur den Tieren und der Umwelt zu Gute, sondern auch dem Menschen selbst. Das sind die wichtigsten Argumente.
  • Liselotte kritisiert die Grünen:

    Man kann alles übertreiben, die Grünen sollten sich bei anderen Themen präsentieren, wie z.B. Steuerreform für den Mittelstand als preistreibende Kampagnen zu forcieren. Klar gegen einen Mindestpreis, die Märkte geben den Preis vor so oder so.Liselotteum 11:19

    Allerdings: Tierhaltung, Lebensmittelqualität..., sind nicht genau das die Themen, die man von einer Umweltpartei wie den Grünen erwarten darf?


  • Sie schaffen's bei der Milch nicht, wieso soll es dann beim Fleisch funktionieren ?Anonymous Userum 11:14

  • Essen wir zu viel Fleisch? "sepp47" denkt offenbar "ja" - wie sieht das der Rest?

    Bio-Fleisch und Fleisch aus der Region, was aber sichergestellt sein muss, ist in Ordnung!
    Der Körper braucht einmal in der Woche dieses Lebensmittel. Veganes essen kann auf Dauer
    auch zu Gesundheitsschäden führen. Die Zeit wird es bringen.sepp47um 11:22

  • Berichte über gequälte Tiere schockieren - So wurde auch Lydia Gottschall zur Vegetarierin:
    In den 1980-jahren sah ich einen Beitrag zum Tiertransport lebender Rinder. Sie wurden von Schiffen mit dem Kran abgeladen und von oben herab fallen gelassen, sodass ihnen die Beine brachen. Ich saß fassungslos vor dem Fernseher und weinte.
    Seitdem bin ich Vegetarierin, damals zum Unverständnis vieler Menschen in meinem Umfeld. Auch die Massen-Geflügelhaltung ist mir zuwider. Ich schäme mich für die Menschen, die nicht darüber nachdenken, was wir den Tieren antun.
    Fleisch sollte einen angemessenen Preis haben um Schlachttiere ein erträgliches Leben zu ermöglichen.Lydia Gottschallum 11:13

  • Höhere Preise würden vor allem die armen Familien treffen, meint Conny18: 
    Wen das Fleisch teurer wird kann sich ein Hartz 4 Empfänger mit zwei Kindern kein Fleisch mehr leisten,es ist so kaum möglich. Aber der Hartz 4-Satz wird nicht erhöht, darüber sollten die sich mal Gedanken machen.conny18at 11:12 AM

  • Dieser Leser ist der Meinung, dass bei höheren Fleischpreisen auch der Mindestlohn angehoben werden müsste: 

    Wenn man Festpreise will, brauchen wir einen Mindestlohn von 13.5o €.Das ist doch das Dilemma das immer mehr Menschen von Armut bedrohtfamkreiderat 11:11 AM

  • Ralf Baumann hat nichts gegen erhöhte Fleischpreise - sofern die Bauern davon profitieren:

    Darf gerne etwas mehr kosten, wenn es den Bauern hilft.Ralf Baumannum 11:26

  • "strembe" antwortet auf das Zitat eines anderen Lesers:

    Es wäre gut, wenn Fleisch dreimal mehr kosten würde, allerdings müsste meine Rente auch dreimal so hoch sein.strembeum 11:28

  • Vegetarisch grillen: Grillvergnügen ohne Fleisch

    www.t-online.deAus Gärten, von Balkonen und Terrassen duftet es wieder verlockend nach Holzkohlenfeuer und gebratenen Würstchen. Beim Metzger und im Supermarkt machen feurig marinierte Fleischspieße, saftige Spare Ribs und Schwenksteaks, Bauchspeck und Bratwürst...
  • Lecker grillen geht übrigens auch ohne Fleisch:
  • Für Timo gilt das Argument "zu teuer" nicht. Er schreibt: 

    Wenn ich das schon immer höre: "Die armen Leute können sich dann kein Fleisch mehr leisten." - Im Kern geht es doch darum, dass das Fleisch eine gute Qualität hat und die Tiere artgerecht gehalten werden.
    Solange man Fleisch für 99 Cent kaufen kann, geht das eben nicht. Wenn die "armen Leute" jeden Tag Fleisch für 99 Cent konsumieren, ist es nur richtig so, dass sie das dann nicht mehr können, denn niemand muss jeden Tag Fleisch essen. Es gibt so viele nicht-fleischliche günstige Alternativen.
    Wenn die "armen Leute" ihren Konsum reduzieren, können sie auch ein bis zweimal die Woche 5 Euro fürs Fleisch bezahlen, wie es die "reichen Leute" auch tun. Dann wird Fleisch wenigstens wieder wertgeschätzt.Timoat 11:10 AM

     
    von Andrea Goesch bearbeitet von Daniel Reviol 6/14/2016 9:31:43 AM
  • Jan sieht hier auch ein kulturelles beziehungsweise ein speziell deutsches Problem:

    Wir Deutschen haben eine völlig kranke Einstellung zum Fleisch. Wir leisten uns lieber teure Küchen oder Grills (und vieles mehr, insbesondere im technischen Bereich) anstatt einen angemessenen Preis für Fleisch auszugeben. Und dann wundern wir uns, dass wir schlechtes Fleisch bekommen? In der Schweiz (und meines Wissens auch Österreich) sieht das ganz anders aus. Und die Menschen verhungern dort auch nicht.
    Und ist den "Ärmeren" wirklich geholfen, wenn sie für wenig Geld schlechtes Fleisch bekommen? Ganz nach dem Motto "Hauptsache Fleisch"?

    Die Frage ist nur, ob und wie der Staat hier eingreifen sollte. Meines Erachtens ist es lediglich die Aufgabe des Staates, die Bürger aufzuklären. Das Fleisch muss eindeutig und für jeden nachvollziehbar gekennzeichnet sein. Danach muss jeder selbst entscheiden, ob er sich lieber täglich 500g schlechtes Fleisch für 3,50€ (bei Hähnchen leider realistisch) reinzieht oder lieber 2-3 mal die Woche 200 g gutes Fleisch für 10-15 € gönnt. Jeder Ernährungsexperte wird ohnehin zur zweiten Variante raten und bezahlen kann das auch jeder, selbst mit Hartz IV.Janum 11:31

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