Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton
Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > !#breadcrumb!# >

!#title!#

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton Live

  • Hillary Clinton ist mit einem leichten Vorsprung ins letzte Wahlkampf-Wochenende gegangen. Laut einer Tracking-Umfrage des Senders ABC und der «Washington Post» liegt sie mit 47 zu 43 Prozent vor ihrem republikanischen Kontrahenten Donald Trump.

    Zu den am heißesten umkämpften Bundesstaaten zählt Florida: Hier liegen die Ex-Außenministerin und der Multimilliardär praktisch Kopf an Kopf. Beide Präsidentschaftskandidaten wollen daher ihren Wahlkampf-Tag dort beginnen. Clinton plant außerdem einen Auftritt mit Katy Perry und Stevie Wonder in Philadelphia, Trump Kundgebungen in North Carolina, Nevada und Colorado.

    Clinton setzte bereits in den vergangenen Tagen auf «Starpower» aus der Unterhaltungsbranche. So sangen der Rapper Jay-Z und seine Frau Beyoncé am Freitagabend in Cleveland (Ohio) für sie.

  • In vielen Ländern der Welt glauben die meisten Menschen an einen Sieg von Hillary Clinton. Donald Trump sehen dagegen nur jeweils eine Minderheit als künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, wie eine in 37 Ländern durchgeführte Umfrage des Ipsos-Instituts ergab. Vor allem in Lateinamerika gelte Clinton als klare Favoritin, heißt es. So glauben in Mexiko, Kolumbien und Chile mehr als 80 Prozent der Befragten an ihren Wahlsieg. Die Umfrage wurde von dem Institut zwischen dem 23. September und 7. Oktober dieses Jahres durchgeführt, also noch vor der jüngsten Entwicklung in Clintons E-Mail-Affäre.  


    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Hollywood-Star Justin Bartha («Hangover») macht auf ungewöhnliche Art Wahlkampf für Hillary Clinton. Er tourt gerade durch den umkämpften Bundesstaat Ohio und versucht junge Wähler persönlich zum Gang zur Urne zu bewegen. In Cincinnati hat Studenten ins Auto eingeladen und zum «Early Voting» ins Wahllokal begleitet. «Ich habe selbst zwei Töchter und ich will nicht, dass sie in einem Land aufwachsen mit einem potenziellen Demagogen, jemandem, der Hass verbreitet, der einen Keil zwischen die Leute treibt (...) und der keine Ahnung zu haben scheint, wie Politik überhaupt funktioniert», so der im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

    Bartha sagt zu seinen Motiven: «Ich bin Schauspieler und habe keine Ahnung, wie man ein Land führt. Und Donald Trump ist ein Star aus einer Reality-TV-Show und hat mit Immobilien zu tun. Ich würde sagen, keiner von uns beiden sollte dieses Land führen.» Es liege doch klar auf der Hand, wer in dieser Wahl der am besten qualifizierte Kandidat sei.


    Justin Bartha (m.) und lokale freiwillige Wahhelfer. Foto: Jörg Ratzsch, dpa
  • Großer Sieg für Hillary Clinton: Sie hat ihren Kontrahenten Donald Trump mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen besiegt - bei einer Abstimmung unter den Kindern der Benjamin-Franklin-Grundschule in Yorktown Heigths bei New York. Die Schule macht die Präsidentschaftswahl seit 1968 in jedem Jahr zum Bildungsprogramm für die Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren. In diesem Jahr sei das schwierig gewesen, räumt Schulleiterin Patricia Moore beim Sender NBC ein. Man habe sich nicht so sehr auf die Kandidaten konzentriert, sondern mehr auf den Prozess, erklärt Lehrerin Danielle Stiehl. Seit Richard Nixon 1968 ins Weiße Haus gewählt wurde, hatten die Kinder stets den richtigen Riecher: Die Schüler sagten alle US-Präsidenten richtig voraus.  



  • Eine große Mehrheit der Deutschen fürchtet bei einer Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten negative Auswirkungen auf das deutsch-amerikanische Verhältnis. Wie aus dem ARD-«DeutschlandTrend» hervorgeht, gehen 77 Prozent der Befragten davon aus, dass sich dann das Verhältnis verschlechtern würde. Nur zwei Prozent glauben das Gegenteil.

    Anders sieht es laut Umfrage im Falle eines Wahlsiegs von Trumps Konkurrentin Clinton aus: Nur fünf Prozent rechnen dann mit einer Verschlechterung des Verhältnisses, zwölf Prozent mit einer Verbesserung.


    Sollte Trump Präsident werden, wird sich das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland verschlechtern - glaubt die Mehrheit der Deutschen. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Wahlkampf-Endspurt, die Demokratin gibt noch einmal alles. Momentaufnahme von Hillary Clinton bei einer Veranstaltung in Winterville in North Carolina.


    Foto: Jim lo Scalzo, epa/dpa 
  • Wenige Tage vor der Wahl hat Melania Trump für ihren Mann Donald den ersten Wahlkampfauftritt seit Juli absolviert. Sie bemühte sich, ein weicheres Bild des oft polternden und ausfälligen Präsidentschaftskandidaten zu zeichnen. Ihr Mann habe einen tiefen Respekt und große Liebe für die USA: «Er wird ein fantastischer Präsident der USA sein».

    «Das ist keine normale Kampagne, dies ist eine Bewegung», sagte Trump in einer nicht gefüllten Halle in Berwyn nahe Philadelphia.


    Melania Trump: «Es wäre mir eine Ehre, diesem Land zu dienen. Ich werde eine Anwältin der Frauen und Kinder sein». Foto: Gary He, epa/dpa/Archiv 
  • Was auf dem Spiel steht, ist der Charakter unseres Landes.

    US-Präsident Barack Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung.
  • Hollywood-Star Alec Baldwin imitierte in diversen Sketchen Donald Trump - dem gefiel das gar nicht.

    YouTube | by CNNMoney
  • Der Sender CNN veröffentlicht einen Tweet mit dem Clip eines Wahlkampfauftritts von US-Präsident Barack Obama: «Jemand, der sich über eine Parodie in (der Comedy-Sendung) 'Saturday Night Live' aufregt, sollte nicht für Nuklearwaffen verantwortlich sein.»

  • Donald Trump will kurz vor der US-Präsidentschaftswahl verstärkt um die Stimmen weiblicher Wähler kämpfen. Seine Ehefrau Melania soll in Philadelphia ihren ersten Solo-Wahlkampfauftritt absolvieren. Auch seine Tochter Ivanka Trump und Schwiegertochter Lara Trump haben Auftritte geplant.

    Jüngste Umfragen haben erneut gezeigt, dass Trump bei den Wählerinnen deutlich hinter der Demokratin Hillary Clinton zurückliegt. Dies gilt besonders für Frauen aus höheren Bildungsschichten, bei denen gewöhnlich eine hohe Wahlbeteiligung gemessen wird. Trump konzentriert die Auftritte seines weiblichen Wahlkampfteams vor allem auf bessere Gegenden am Rand von Großstädten.


    Donald Trump schickt Ehefrau Melania (l) und Tochter Ivanka ins Rennen. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
  • Blick in die internationale Presse:

    Es ist kein Zufall, dass amerikanische Kommentatoren und Beobachter immer häufiger Vergleiche zum Brexit-Referendum in Großbritannien ziehen. (...) Die Umfragen vor dem Brexit-Referendum waren unzuverlässig, unter anderem, weil viele der Befragten mit ihrer wirklichen Meinung zurückhielten. Beeinflusst wurde das Ergebnis auch dadurch, dass die jungen Leute sich nicht die Mühe machten, ihre Stimme abzugeben. Alle diese Elemente finden sich auch in den USA wieder.

    Die konservative Zeitung «Lidove noviny» aus Tschechien zum US-Präsidentschaftswahlkampf.
  • Begnadete Reden und leere Ankündigungen. Friedensnobelpreis und Drohnenkrieger. Das Fundament eines Sozialstaats und Hunderttausende Tote in Syrien. Barack Obamas Regentschaft war eine Zeit der Extreme, der Enttäuschungen und fundamentaler Errungenschaften. Acht Jahre nach «Yes we can».
     
  • Noch fünf Tage bis zur Wahl. Wie ist der Stand der Dinge? Die Demokraten bieten nochmals alles auf. Die Umfragen zeigen, es kann für Clinton noch schiefgehen. Deshalb schickt ihre Wahlkampfzentrale neben der Kandidatin selbst die «Big Boys» in die umkämpften Staaten: Präsident Barack Obama, Ex-Kontrahent Bernie Sanders, Vize Tim Kaine, Ehemann Bill. Alle greifen Donald Trump frontal an. Das Clinton-Lager muss jetzt etwas tun.

    Der Republikaner Trump ist überraschend ruhig. Er kostet es aus, dass sich die Umfragen zuletzt immer mehr in seine Richtung bewegten. Seine gewiefte Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway schärft ihm ein: Jetzt bloß nicht die Aufmerksamkeit wieder auf eigene Schwächen lenken! Trump tourt durch die «Swing States», er braucht neben Florida und Ohio auch North Carolina und noch einen weiteren großen, eigentlich Clinton zuneigenden Staat.  


    Eins Rivalen, jetzt kämpfen sie gemeinsam gegen Donald Trump: Hillary Clinton und Bernie Sanders. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv
  • Stillen und wählen gehen: die kanadische Sängerin Alanis Morissette macht sich mit einem Foto gleich für beide Anliegen stark. Auf Instagram postete sie ein Foto mit Töchterchen Onyx Solace an ihrer nackten Brust, auf der zudem ein «I voted»-Sticker klebt. 

    Mit dem Hashtag #evenwhenyoucantleavethehouse deutet die 42-Jährige an, dass sie zwar nicht aus dem Haus gehen konnte, aber dennoch ihre Stimme abgegeben habe. Die vielfach preisgekrönte Musikerin hatte 2005 die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen.


    Foto: Instagram/alanis
  • «Welcome to the Islamic State of Germany»

    Ein abwegiges Video über ein Deutschland unter Islamistenherrschaft soll im US-Wahlkampf Stimmung gegen Hillary Clinton machen. Inhaltlich passt das Video der fremdenfeindlichen US-Gruppe «Secure America Now» zum Wahlkampf von Donald Trump.

    Im August hatte Trump über Clinton und Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt: «Hillary Clinton will Amerikas Angela Merkel werden, und ihr wisst, was für eine Katastrophe diese massive Einwanderung für Deutschland und die Menschen Deutschlands ist.» «Secure America Now» spinnt sich eine Zukunft zusammen, zu der es wegen der «Unterwanderung durch syrische Flüchtlinge» gekommen ist.

  • US-Präsident Barack Obama lässt Kritik an FBI-Chef James Comey erkennen - ohne aber dessen Namen zu nennen. «Ich denke, dass es bei Ermittlungen eine Norm gibt, dass man nicht auf der Grundlage von Unterstellungen, unvollständigen Informationen oder undichten Stellen agiert», so Obama in einem Interview des Blogs «Now this». Er macht aber auch klar, dass er nicht den Eindruck erwecken wolle, sich in eine unabhängige Ermittlung einzumischen. «Wir agieren auf der Grundlage von konkreten Entscheidungen, die getroffen werden.»



  • Hillary Clinton hat einer Umfrage zufolge noch schlechtere Vertrauenswerte als vor einigen Wochen. In der Befragung der «Washington Post» und des Senders ABC gaben 46 Prozent an, der Donald Trump sei ehrlicher und vertrauenswürdiger als Clinton. Andersherum sind es 38 Prozent. In einer Erhebung Anfang September lagen beide noch gleichauf bei 45 Prozent. Die Zahl derjenigen, die angaben, keinem der beiden Kandidaten zu vertrauen, stieg seitdem von neun auf zwölf Prozent.

    In der Umfrage erklärten 59 Prozent, sie missbilligten, wie die ehemalige Außenministerin Fragen zu der Nutzung des privaten Servers beantwortet habe. Die Zahl war jedoch geringer als vor Bekanntwerden der neuen Überprüfung des FBI. Vor einer Woche waren es 60 Prozent.


    Gilt vielen Menschen in den USA wegen ihrer E-Mail-Affäre als geheimniskrämerisch: Hillary Clinton. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Die mexikanische Wirtschaft könnte nach Einschätzung der Regierung einen Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl in der kommenden Woche verkraften. Die Wirtschaft sei robust und könne möglichen Turbulenzen auf den Märkten nach einem Triumph des republikanischen Kandidaten trotzen, sagt Wirtschaftsminister José Antonio Meade in einem Interview des Fernsehsenders Televisa. «Unsere Beziehung ist vielfältig und strukturell. Sie hängt nicht nur vom Verhältnis zwischen den Regierungen ab.»

    Trump steht für eine protektionistische Wirtschaftspolitik. Im Wahlkampf hatte er angekündigt, das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta neu verhandeln zu wollen, weil es Mexiko mehr nütze als den Vereinigten Staaten. Zudem will der Immobilienunternehmer im Falle eines Wahlsiegs auf Mexikos Kosten eine Mauer an der Grenze errichten lassen, um illegale Migranten aus Mittel- und Südamerika abzuwehren. Die USA sind Mexikos wichtigster Wirtschaftspartner. Im vergangenen Jahr betrug das Handelsvolumen mehr als 532 Milliarden US-Dollar.

  • Als Jerry Emmett geboren wurde, da hatten Frauen in den USA noch nicht einmal die Möglichkeit wählen zu gehen. Das habe sich erst 1920 geändert, so die 102-jährige Emmett. Damals habe nämlich ihre Mutter erstmalig Gebrauch von ihrem Wahlrecht gemacht. Die pensionierte Lehrerin hat Berichten zufolge nun selbst die Möglichkeit genutzt, in Prescott in Arizona frühzeitig ihre Stimme abzugeben. Wen sie gewählt hat? Ihr ganzes Leben warte sie schon darauf, eine Frau zu wählen, sagt Emmett.  

  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist es möglich, dass alle Umfragen wirklich falsch sind. Wichtiger noch als die nationalen sind die Umfragen in den Bundesstaaten: Der Trend ist derselbe, aber wir sehen nicht, dass die sich so stark annähern wie national. Wir wissen allerdings auch nicht sicher, ob sie das vielleicht nicht schon länger tun. Es gibt schlicht zu wenige lokale Umfragen und oft sind sie zwei bis drei Wochen alt.

     Der US-Politikwissenschaftler Robert Y. Shapiro  im Interview mit dem Portal «Zeit Online» über mögliche Überraschungen am Wahltag.
  • Donald Trumps Frisur hat im Wahlkampf viel Spott aushalten müssen - vor allem im Netz überbieten sich Kreative mit Bildern und Montagen, die die markante Föhnwelle ins Lächerliche ziehen. Der Naturfotograf Jeff Cremer hat einen solchen Internethit bereits vor vier Jahren im peruanischen Regenwald geschossen: das Bild einer stark behaarten Raupe, die Trumps Frisur zum Verwechseln ähnlich sieht. Aus dem Insekt wurde im Netz schnell die «Donald Trump caterpillar», also die «Donald-Trump-Raupe», auch bezeichnet als «Trumpapillar».

    Interessanter als die vermeintliche Ähnlichkeit mag aber sein, dass das Tier nicht ungefährlich ist. Cremer zufolge sind die haarigen Borsten der «Trumpapillar» sehr spitz und stechend - was auf der Haut eines Menschen durchaus weh tut. Im Video rät Cremer denn auch. «Nicht berühren!» 

    YouTube | by Jeff Cremer
  • Am deutschen Aktienmarkt greift zur Wochenmitte die Sorge vor einem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen um sich. Grund dafür ist, dass der Republikaner im Rennen um die Nachfolge von Barack Obama nach neuesten Umfragen Boden gut gemacht hat. Anleger sorgen sich vor einem Trump-Sieg, weil der Republikaner im Vergleich zu Hillary Clinton als politisch unberechenbar gilt. 


    Bereitet den Börsenhändlern und Aktionären Sorge: Donald Trump. Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa
  • Hillary Clinton als Politikerin kennt jeder - aber wie war sie als junges Mädchen, als Teenager? Wie ist sie aufgewachsen damals in Park Ridge, dem kleinen Vorort von Chicago? Ein paar gute Schulfreundinnen und Schulfreunde erzählen.


    von Desk
  • Hillary Clinton kann zwar auf die Unterstützung zahlreicher Hollywoodstars zählen, nur wenige dürften sich dabei aber so freizügig zeigen wie James Franco. Der Schauspieler ist in einem Wahlwerbespot der Organisation «Womenvoteproject» zu sehen, die sich unter anderem für die Wahl Hillary Clinton als US-Präsidentin einsetzt. Angelehnt ist das Motto des Clips («Die interessanteste Frau der Welt») an das Werbeversprechen einer US-Biermarke, die mit dem Spruch «Der interessanteste Mann der Welt» wirbt.

  • Der US-Journalist und Trump-Biograf David Cay Johnston fürchtet, dass es nach einer Niederlage Trumps bei der Präsidentschaftswahl in einer Woche zu Gewaltausbrüchen kommt. «Ich wäre sehr überrascht, wenn es nach der Wahl nicht zu irgendeiner Form von Gewalt käme, zu willkürlichen Gewaltakten. Vor allem, wenn das Ergebnis knapp ist», sagt Johnston in einem Interview mit Spiegel Online. Trump schüre mit seinem Wahlkampf eine gewalttätige Stimmung. «Dabei weiß er nicht einmal, was er da tut. Er versteht nicht, was er entfesselt hat.»


    Eine Niederlage werde der Republikaner nicht akzeptieren. «Er wird auf immer und ewig behaupten, dass die Wahl getürkt sei und dass - ohne es direkt zu sagen - Schwarze und Latinos daran schuld seien. Er wird sich ein neues Medienumfeld suchen, um seinen religiösen Hass und Rassismus weiter zu versprühen», sagt Johnston, dessen neuestes Buch «Die Akte Trump» jüngst auch auf deutsch erschien. 


    Trump-Biograf David Cay Johnston fürchtet Gewaltakte nach einer Niederlage des Republikaners. Screenshot: davidcayjohnston/dpa 
  • Im Falle eines Wahlsieges von Donald Trump will «Breaking Bad»-Star Bryan Cranston (60) auswandern. Auf die Frage des Podcasts «Bestseller Experiment», ob er bei einem Sieg Trumps erstmal Urlaub in Kanada machen würde, sagt Cranston: «Es wäre kein Urlaub. Ich würde auswandern.» Er würde definitiv umziehen. Er hoffe jedoch, dass das nicht passiere. «Ich kann es mir nicht vorstellen.»

    Der Schauspieler ist sicher, dass der laufende US-Wahlkampf in die Geschichte eingeht. Es würden in Zukunft Bücher, Filme und Theaterstücke zum Kandidaten Trump erscheinen, ist Cranston sicher. Die Rolle des Donald Trump zu spielen, reize ihn jedenfalls. Im Wahlkampf unterstützt Cranston Hillary Clinton.


    Würde sich unter einem Präsidenten Trump nicht mehr wohl in den USA fühlen: Bryan Cranston. Foto: Paul Buck, epa/dpa
  • Donald Trump beginnt auf den letzten Wahlkampfveranstaltungen, über die Zeit nach den Wahlen nachzudenken. Auf seine Weise. Er beschreibt das Szenario, wenn er am 8. November nicht gewinnen würde. Und das ist kein schönes Spektakel. "Jede Handlung der Regierung wird stillstehen", sagt der Kandidat der Republikaner, "es wird die totale Lähmung sein". Trump ist durch das Aufholen in den Umfragen in Hochstimmung, aber er weiß, dass sein Sieg immer noch unwahrscheinlich ist.

    Die italienische Tageszeitung «La Repubblica» zum US-Wahlkampf.
  • Fast drei Viertel der Deutschen würden Hillary Clinton zur ersten US-Präsidentin wählen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Magazins «Stern». 73 Prozent der Befragten würde ihr Kreuzchen für die Demokratin setzen. Dem Republikaner Donald Trump würden hingegen nur fünf Prozent ihre Stimme geben - und 22 Prozent keinem der beiden. Unter Trumps' Fürsprechern sind laut der aktuellen Umfrage überdurchschnittlich häufig Anhänger der AfD (23 Prozent). 

    Die Zustimmung für Clinton war jedoch schon größer. Anfang Oktober sprachen sich im ARD-Deutschlandtrend im Auftrag der «Tagesthemen» 86 Prozent für sie aus. Trump konnte sich seitdem um nur ein Prozent steigern.

  • Das FBI sorgt erneut für neuen Wirbel. Die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten hat Dokumente zu einer umstrittenen Begnadigung von Bill Clinton veröffentlicht. An seinem letzten Amtstag als US-Präsident hatte dieser 2001 dem Finanzier und Steuerflüchtling Marc Rich Amnestie erteilt. Das FBI untersuchte den Fall. Die Begnadigung stand in der Kritik, weil Richs Ex-Frau zu den größten Geldgebern der demokratischen Partei gehörte und auch Hillary Clinton finanziell unterstützt hatte. 

    Marc Rich war 1983 wegen einer Anklage in die Schweiz geflüchtet, und stand lange Zeit auf der «Most-Wanted»-Liste des FBI. Der Sprecher der demokratischen Präsidentschaftskandidatin, Brian Fallon, schreibt bei Twitter, der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei merkwürdig. 


    Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. Foto: Andrew Gombert, epa/dpa/Archiv
  • Während Donald Trump zum ersten Mal seit Mai in einer Umfrage des Senders ABC und der «Washington Post» mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Hillary Clinton liegt (wir berichteten), sehen andere Umfragen die Demokratin weiter mit Abstand vorne.

    Entscheidend ist weiter die Zahl der Wahlmänner, die die Kandidaten in allen Bundesstaaten auf sich vereinigen können. Die Mehrheit liegt bei 270. Hier liegt Clinton in den maßgeblichen Erhebungen weiter deutlich vor dem Republikaner. Das Portal RealClearPolitics, das seit Monaten einen Querschnitt aller Umfragen erhebt, sieht Clinton nach wie vor mit 2,2 Punkten in Front. Der weiteste Abstand beträgt sieben Punkte, das war vor gut zwei Wochen. Wegen der Unterschieden in den Umfragen gilt der Wahlausgang als offen.


    Das Rennen um das Weiße Haus zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten sieht wieder enger aus. Foto: Gary He, epa/dpa/Archiv
  • Bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania und Wisconsin hat sich Donald Trump erneut dafür ausgesprochen, die Gesundheitsvorsorge «Obamacare» abzuschaffen. Das System, das US-Präsident Barack Obama eingeführt hat, steht derzeit stark in der Kritik, weil die Beiträge im kommenden Jahr um bis zu 25 Prozent steigen. Zudem nutzt der Republikaner weiter die angeblichen Neuigkeiten aus dem FBI zu E-Mails aus Hillary Clintons Umfeld zu Angriffen auf die Glaubwürdigkeit der Konkurrentin.


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
  • Wenige Tage vor der Wahl holt die Hillary Clinton noch einmal zum Gegenangriff gegen Donald Trump aus. Bei einem Auftritt im besonders umkämpften Bundesstaat Florida zielt sie auf dessen frauenverachtende Kommentare ab. Trump habe in den vergangenen Jahren viel Zeit damit verbracht, Frauen zu erniedrigen und zu beleidigen, erklärt sie. Begleitet wurde sie von der ehemaligen Schönheitskönigin Alicia Machado, die Trump 1996 wegen ihrer Figur verhöhnt hatte.


    Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Der letzte volle Monat vor der Präsidentenwahl hat dem US-Sender CNN die höchste Zuschauerzahl seit elf Jahren gebracht. Das gibt der Sender bekannt. Bezogen auf die Zuschauer pro Tag habe man zum ersten Mal seit sieben Jahren Fox News geschlagen.

    Die US-Kabelsender kennen seit Monaten kaum ein anderes Thema als den Wahlkampf. Sie berichten über die Auseinandersetzung zwischen Hillary Clinton und Donald Trump praktisch rund um die Uhr.


    Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa
  • Die vorsichtige Börsenstimmung in den Vereinigten Staaten hat sich auch gestern fortgesetzt. Die Unsicherheit über den Ausgang der Präsidentschaftswahl halte Anleger ebenso von Engagements an der Wall Street ab wie die zur Wochenmitte erwarteten geldpolitischen Entscheidungen der Notenbank Fed, heißt es im Handel. Von den kurz nach Börsenstart veröffentlichten Konjunkturdaten gingen keine entscheidenden Impulse aus.

  • Zum ersten Mal in seiner 111-jährigen Geschichte unterstützt das US-Magazin «Variety» einen Präsidentschaftskandidaten. «Wir glauben, dass Hillary Clinton nicht nur die bessere Kandidatin für den Job ist, sondern die einzige», schreiben Chefredaktion und Herausgeberin in ihrer November-Ausgabe. «Es ist schwer, sich irgendeinen Präsidentschaftskandidaten vorzustellen, der ein so tiefes Wissen vorzuweisen hat und einen so langen Dienst an der Öffentlichkeit.» 

    Weiter heißt es in der sehr ausführlichen Begründung, die auch nicht mit satter Kritik an Donald Trump spart: «Die Zeit ist gekommen, zum ersten Mal eine Präsidentin zu wählen. Frauen, jung und alt, sind bereit für jemanden im höchsten Amt, der ihre Rechte schützt, sich ihrer Sache annimmt und als ein Beispiel für diese und künftige Generationen dient.»



  • Barack Obama gibt demnächst nicht nur die Macht als US-Präsident ab, sondern auch die dazugehörigen Konten in den sozialen Medien. Das Twitter-Profil @POTUS (President of the United States of America) samt seiner elf Millionen Follower etwa werde Obamas Nachfolger am Tag von dessen Amtsantritt zur Verfügung gestellt, teilt das Weiße Haus mit.

    Allerdings soll der nächste Präsident mit einer weißen Seite starten: Alle bisherigen Nachrichten werden den Angaben zufolge entfernt - ebenso bei Facebook und Instagram. Die Tweets werden auf das Konto @POTUS44 verschoben - weil Obama der 44. Präsident des Landes ist. Zudem sollen sie wie andere Akten auch archiviert werden. Gleiches gelte für andere Konten wie die der First Lady und des Vizepräsidenten.


    Sollte Donald Trump der neue US-Präsident werden, könnte sich der Ton der präsidentiellen Nachrichten deutlich ändern.
  • Zum ersten Mal seit Mai liegt Donald Trump in einer Umfrage des Senders ABC und der «Washington Post» vor Hillary Clinton. Der Republikaner kommt nach den veröffentlichten Zahlen mit 46 Prozent auf einen Punkt mehr als die Demokratin. Als Grund wird ein abnehmender Enthusiasmus für Clinton vermutet. Während Trumps Werte seit der neuen FBI-Veröffentlichung zu E-Mails aus Clintons Umfeld zugenommen hätten, seien Clintons abgesunken.

    ABC weist darauf hin, dass die Wählerpräferenzen eine Woche vor der Wahl nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf das Abstimmungsverhalten selbst zuließen. So habe auch Mitt Romney bei der Wahl 2012 um diese Zeit einen Punkt vor Barack Obama gelegen, ebenso wie John Kerry 2004 vor George Bush. Romney und Kerry verloren ihre Wahlen.

  • Die Präsidentschaft gibt Donald Trump noch lange nicht verloren. Zumindest morgens beim Zähneputzen darf der Immobilienmogul in einem Animationsvideo weiter von der Machtübernahme im Weißen Haus und von umjubelten Auftritten mit lässigem Hüftschwung träumen und über die eigene Großartigkeit sinnieren.   

    YouTube | by Bad History
  • Peinliche Panne bei der Polizei von Medford. In dem Ort nahe Boston hatten sich Beamte am Wochenende bei einem Fest ablichten lassen, wie sie eine Person mit Hillary-Clinton-Maske und Gefängnis-Kleidung scheinbar abführen. Das Foto der grinsenden Beamten - vor allem aber auch der in Handschellen befindlichen «Hillary» sorgte für immerhin so viel Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken, dass sich einer der beiden Beamten nun entschuldigte. Das Bild sei spontan entstanden und stelle keine politische Stellungnahme dar, sagte Harold MacGilvray von der Medford Police Patrolmen’s Association  laut dem «Boston Globe». Allerdings machte zugleich eine Aufnahme der Beamten die Runde, bei der sie einen Trump-Darsteller in ihre Mitte nehmen - ohne Handschellen und Gefängniskleidung.



  • Der Sänger Jon Bon Jovi (54) setzt im US-Wahlkampf auf den Sieg der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. «Für mich ist die das Beste, was wir haben», sagt Bon Jovi der Deutschen Presse-Agentur in New York. «Ich glaube an ihre Erfahrung, ich vertraue ihr und ich glaube an ihr Bestreben, alles besser zu machen.»

    Er habe das Glück, sowohl Clinton als auch den derzeitigen US-Präsidenten Barack Obama persönlich zu kennen. «Sie haben auf meiner Terrasse gesessen und ich auf ihrer, sie haben an meinem Tisch gegessen und ich an ihrem. Ich kenne die beiden also auch auf einem anderen Level und könnte mir dieses Jahr niemand besseren für den Job vorstellen.» Mit seiner gleichnamigen Band feiert Bon Jovi seit mehr als 30 Jahren weltweit Erfolge. In dieser Woche erscheint das 14. Studioalbum der Band, «This House is not for Sale».


    Der Sänger Jon Bon Jovi und Hillary Clinton verstehen sich augenscheinlich ziemlich gut. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv
  • Donald Trump soll laut einem Bericht der «New York Times» zufolge Anfang der 90er Jahre zu einer dubiosen Methode der Steuervermeidung gegriffen haben, vor der ihn seine eigenen Anwälte warnten. Dabei habe der Immobilienunternehmer hunderte Millionen Dollar an besteuerbarem Einkommen nicht angegeben - ein Vorgehen, dass der Kongress später verbot. Möglicherweise habe Trump damit vermieden, Millionen Dollar an Einkommenssteuer zu zahlen, heißt es in dem Bericht. Da sich der umstrittene Politiker weigert, seine Steuererklärungen zu veröffentlichen, sei eine genaue Überprüfung der Vorwürfe nicht möglich, schreibt das Blatt.  



  • Die Übergangs-Parteichefin der US-Demokraten, Donna Brazile, ist wegen Enthüllungen durch Wikileaks ihren Job als Expertin beim Nachrichtensender CNN los. Die Enthüllungsplattform veröffentlichte am Montag weitere gehackte E-Mails, darunter eine, bei der es sich um eine Nachricht von Brazile an das Wahlkampfteam der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton handeln soll. Darin verrät Brazile eine Frage, die Clinton später bei einer Debatte gegen Bernie Sanders im parteiinternen Vorwahlkampf gestellt wurde. CNN teilt mit, der Sender habe bereits am 14. Oktober den Rücktritt Braziles angenommen, wie US-Medien berichten.

    «Was wir über ihre Interaktionen mit Clintons Wahlkampfteam während ihrer Zeit als CNN-Mitarbeiterin erfahren haben, ist uns total unangenehm», wird eine CNN-Sprecherin in Medienberichten zitiert. Der Sender habe Brazile vor Debatten keine Fragen zugänglich gemacht.



  • Im Streit um die FBI-Entscheidung zur Veröffentlichung eines Briefes in Zusammenhang mit E-Mails aus dem Umfeld von Hillary Clinton verhält sich das Weiße Haus neutral. «Ich kritisiere ihn nicht und ich verteidige ihn nicht», sagt der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, in Washington über den in die Schusslinie geratenen FBI-Chef James Comey. Präsident Barack Obama sei nicht der Auffassung, dass Comey seine Position für politische Zwecke ausnutzen wollte. «Der Präsident glaubt, dass der FBI-Chef ein integrer Mann mit Charakter ist», sagt Earnest. 


    Im Weißen Haus hält man sich hinsichtlich des FBI-Chefs neutral. Foto: Tim Brakemeier, dpa/Archiv
  • Dies ist der Zeitpunkt für die Erneuerung der amerikanischen Führungsrolle. Nur einer der Kandidaten hat dafür die Berechtigung. Hillary Clinton hat dem Land als First Lady, als Senatorin für New York und als Außenministerin gedient. Donald Trump hingegen ist ein mehrfacher Bankrotteur, der auf Verunglimpfung statt auf Diplomatie setzt. (...) Die Wahl des Jahres 2016 ist mehr als jede andere in der jüngeren Geschichte ein Test für die Legitimität des politischen Systems der USA, mit weitreichenden Folgen für die freie Weltordnung. Clinton hat genügend Probleme in ihrem Gepäck, um damit eine ganze Boeing 747 zu füllen. Die Mehrheit der Wähler vertraut ihr nicht. Aber sie ist offenkundig weit kompetenter als Trump, dessen Angeberei, Streitsüchtigkeit und Niederträchtigkeit tagtäglich beobachtet werden kann. Trotz ihrer Mängel ist Clinton hervorragend qualifiziert, die erste Frau zu sein, die ins Weiße Haus gewählt wird. Dafür hat sie die Unterstützung der "Financial Times".

    Die Redaktion der Londoner «Financial Times» spricht sich in ihrem Leitartikel offiziell für die Wahl von Hillary Clinton zur Präsidentin der USA aus.
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform
Anzeige
News-Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video



Anzeige
shopping-portal