Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton
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Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton Live

  • «Comeys Verhalten erklärt sich wohl damit, dass er sich als Verfechter der Integrität versteht in einem Wahljahr, in dem alle Moral verloren gegangen scheint. Im Kontext der FBI-Untersuchung zu Clintons privatem E-Mail-Server hatte er angekündigt, größtmögliche Transparenz walten zu lassen. Mit diesem begrüßenswerten Bestreben kann Comey aber dieses Jahr nur verlieren: In einem Wahlkampf, der mit allen Tabus bricht, zählt Integrität offenbar nichts mehr. Vielmehr schrecken Republikaner wie Demokraten nicht davor zurück, die Entscheide des FBI für ihre Kampagnen zu instrumentalisieren. (...)Man mag sich uneins darüber sein, ob Comey den richtigen Weg aus der Zwickmühle gewählt hat oder ob er bei der Entscheidung besser auf den Rat seiner Vorgesetzten wie Kollegen gehört und zugewartet hätte. Doch für das Ansehen des gesamten Justizapparats ist es nachhaltig schädlich, wenn die zwei führenden Parteien seine Autorität mit Füßen treten, sobald die Entscheide nicht in ihre Wahlkampfstrategien passen.

     Die «Neue Zürcher Zeitung» zu dem in der E-Mail-Affäre um die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton kritisierten FBI-Chef James Comey.
  • Clintons Wahlkampflager versucht weiter, das Verhalten von FBI-Chef James Comey zu diskreditieren. Mehrere frühere Justizminister und aktuelle Mitarbeiter des Ministerums erklären, Comey habe mit dem Absenden seines Briefes an mehrere Parlamentsabgeordnete zumindest ungeschriebene Regeln, wenn nicht sogar das Gesetz verletzt

    Es mehren sich aber auch Stimmen, die eine Lanze für Comey brechen - der noch vor wenigen Monaten von den Demokraten wegen seiner Umsicht in der E-Mail-Affäre gelobt und von den Republikanern gehasst wurde. «Gebt nicht Comey die Schuld», schreibt Page Pate, Professor an der University of Georgia, in einem Gastbeitrag für CNN. «Er hat die E-Mails nicht geschrieben.» 


    FBI-Chef James Comey hat derzeit viele neue Freunde - aber auch zahlreiche Gegner. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • In einer neuen Umfrage für die «Washington Post» und den Sender «ABC News» gaben 60 Prozent der Befragten an, Clinton nicht zu mögen - gegenüber 58 für Trump. Das ist ein neuer Höhepunkt der Unbeliebtheit für Clinton. Allerdings sagten auch 63 Prozent: Die neuen Entwicklungen rund um die E-Mails machten keinen Unterschied für ihre Wahlentscheidung. 



  • Donald Trump hat im Durchschnitt des Portals «RealClearPolitics» nur noch weniger als drei Prozentpunkte Rückstand auf Clinton. Damit hat sich der Abstand zwischen den beiden Kandidaten innerhalb einer Woche halbiert.


    Screenshot: realclearpolitics.com/dpa
  • Eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in den USA ist das Rennen um das Weiße Haus wieder offen. Nachdem Hillary Clinton erneut von ihrer E-Mail-Affäre eingeholt worden ist, kann der Republikaner Donald Trump seine schon zuvor begonnene Aufholjagd fortsetzen. Neueste Meinungsumfragen sehen Hillary Clinton nun nur noch mit ein bis zwei Prozentpunkten in Front. Trump konnte auch in einigen wichtigen Bundesstaaten wie Florida aufholen, beziehungsweise seine Führung ausbauen, wie etwa in Ohio. Clinton führt jedoch noch immer deutlich, wenn es um die Zählung der Wahlmänner geht. Um dies zu verändern, müsste Trump einen weiteren wichtigen Swing State drehen, etwa Pennsylvania oder North Carolina. 


    Screenshot: washingtonpost.com/dpa
  • Die Vorwürfe gegen Hillary Clinton und Donald Trump im Wahlkampf im Überblick: 


    Gegen Clinton:

    · E-MAIL-AFFÄRE Gegen die Vorschriften wickelte Clinton als Außenministerin Dienst-Korrespondenz über einen privaten Server ab. 

    ·
    SEHR GUT BEZAHLTE REDEN Nach 2001 haben Clinton und ihr Mann Bill Millionen Dollar für Auftritte als Redner erhalten.

    ·
    STIFTUNG IM ZWIELICHT Der Clinton Stiftung werden die Vermischung politischer und privater Interessen und fehlerhafte Steuererklärungen vorgeworfen.

    · ROLLE IN LIBYEN Republikaner versuchen seit Jahren, die Demokratin persönlich für eine Terrorattacke im libyschen Bengasi im Jahr 2012 verantwortlich zu machen.

    Gegen Trump:

    · WISSENSLÜCKEN «Belgien ist eine wunderschöne Stadt und ein herrlicher Ort.» Trump fiel oft mit unfreiwilliger Komik auf.

    · BEDENKLICHE ÄUSSERUNGEN Trumps Liste verbaler Fehltritte ist lang. Beispielsweise forderte er nach einer Terrorattacke ein komplettes Einreiseverbot für Muslime.

    · FRAUENFEINDLICHKEIT Trumps Haltung zu Frauen gilt als befremdlich. Er sieht sich immer neuen Vorwürfen sexueller Belästigung ausgesetzt.

    · STEUERN VERMIEDEN Die Zeitung «New York Times» veröffentlichte eine alte Steuererklärung Trumps. Demnach machte er im Jahr 1995 Verluste von etwa 815 Millionen Euro geltend. Das könnte es ihm 18 Jahre lang erspart haben, Einkommensteuer abzuführen.

  • Ein ganzes Segment der Gesellschaft wurde vom politischen System stehengelassen und abgekoppelt.

    Der linke Intellektuelle und Philosoph Noam Chomsky zur Lage der USA vor der Präsidentenwahl.
  • UPDATE Die E-Mail-Affäre um Hillary Clinton beherrscht weiterhin kurz vor der Wahl noch einmal den Wahlkampf. Medienberichten zufolge heißt es jetzt, das FBI kann nun die neuen E-Mails im Rahmen der Ermittlungen gegen die Demokratin prüfen. Die Bundespolizei hat inzwischen die nötige Genehmigung bekommen, wie US-Medien berichten. Die E-Mails seien bereits Anfang des Monats entdeckt worden, berichteten zudem die «Washington Post» und der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Justizkreise.  

    FBI-Chef James Comey hatte den Fund und die geplanten neuen Ermittlungen erst am vergangenen Freitag in einem Brief an Kongressmitglieder publik gemacht. Der Zeitpunkt von Comeys jüngster Bekanntgabe, so kurz vor der Wahl, hat eine heftige Debatte ausgelöst. Sein Schritt war ein Bruch mit der langjährigen Praxis, kurz vor Wahlen keine Informationen über Ermittlungen zu veröffentlichen, die sich auf das Wahlergebnis auswirken könnten. Comey setzte sich damit auch über den ausdrücklichen Wunsch seiner Chefin, der Justizministerin Loretta Lynch, hinweg. Clinton spricht von einem «bisher einmaligen» und «besorgniserregenden Vorgang» und fordert Comey auf, alle Fakten auf den Tisch zu legen.


    Die E-Mail-Affäre ist für sie noch lange nicht ausgestanden: Hillary Clinton. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv
  • Milliardärstochter Jemima Khan liebt den großen Auftritt und hat offenbar einen ganz besonderen Humor. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte sie Aufnahmen ihres Kostüms beim jüngsten Unicef-Halloween-Ball in London. Dort trat Khan als Donald Trumps Gattin Melania auf, die von ihrem Ehemann begrapscht wird. Die am Rücken befestigte Trump-Puppe hat dabei ihre Hände auf der Brust sowie unter der Gürtellinie platziert. Gruseliger kann Halloween kaum werden. 


    Screenshot: instagram/khanjemima/dpa
  • Übersicht über die «Swing-States» mit aktuellen Umfragewerten:


    Grafik: K. Dengl
  • Eine gute Woche vor der Präsidentschaftswahl haben schon 18,6 Millionen Menschen in 38 US-Bundesstaaten ihre Stimme abgegeben, wie der Sender CNN berichtet. 9,7 Millionen davon leben in den sogenannten «Swing-States» - besonders hart umkämpften Wechselwähler-Staaten. Insgesamt haben sich bis jetzt ungefähr 146 Millionen Wahlberechtigte ins Wahlregister eingetragen - eine Voraussetzung dafür, mit abstimmen zu können.


    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Seit dem Republikaner-Parteitag im Juli hat Donald Trumps Frau Melania keine öffentliche Rede mehr gehalten. Damals hatte sie für ihren Auftritt zunächst beste Noten erhalten, aber dann stellte sich heraus, dass einige Passagen der Ansprache aus einer früheren Rede der heutigen First Lady Michelle Obama abgekupfert waren. Jetzt soll die 46-Jährige aber aktiv mit in den Wahlkampfendspurt einsteigen. Nach Angaben des Trump-Lagers wird sie an diesem Donnerstag in einem Vorort von Philadelphia sprechen. Ihr Mann hat außerdem noch bis zu zwei weitere Reden in Aussicht gestellt: «Und sie wird unglaublich sein.»


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
  • Donald Trump brüstet sich gern damit, dass er spendabel ist. Aber der «Washington Post» zufolge hat er vor allem viel versprochen - und nur wenig eingehalten. Wegen Trumps Weigerung, seine Steuerunterlagen zu veröffentlichen, sei es unmöglich genau zu sagen, wie viel er für gute Zwecke gegeben habe, schreibt die Zeitung. Aber alles, was sie bei Nachforschungen zuverlässig habe identifizieren können, seien 7,8 Millionen Dollar an Spenden seit den 1980er Jahren gewesen. Das bleibe weit hinter den Summen zurück, die er - zum Teil bei Wohltätigkeitsveranstaltungen - öffentlich versprochen habe.

  • Hillary Clinton hat ihrem Widersacher Donald Trump nach dessen scharfen Attacken gegen sie vorgeworfen, neue Lügen zu fabrizieren, um sie auf dem Weg ins Weiße Haus zu stoppen. In einer Rede in Daytona Beach (Florida) nannte sie es unter anderem auch «ziemlich merkwürdig», dass FBI-Chef James Comey - ein Republikaner - so kurz vor der Wahl einen Brief mit so wenigen Informationen losgelassen habe.

    Erneut forderte sie den FBI-Chef auf, «alle Fakten» hinsichtlich der neuen E-Mails auf den Tisch zu legen und damit Klarheit zu schaffen - «die amerikanischen Wähler verdienen es».

  • Donald Trump: «Die Untersuchung von Clintons E-Mails ist der größte politische Skandal seit Watergate

  • Donald Trump hat den neuen Wirbel in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton für die bisher wohl schärfsten Wahlkampfattacken gegen seine Rivalin genutzt. In einer Rede in Golden (Colorado) warf er ihr vor, durch und durch korrupt zu sein und eigene finanzielle Interessen über das Wohl der Nation zu stellen. Im Fall eines Wahlsieges «würde sie das Oval Office so rasch zum Verkauf anbieten, dass euch schwindelig würde», rief der Präsidentschaftskandidat unter dem Jubel seiner Anhänger aus.

  • Ifo-Chef Clemens Fuest sieht auch bei einem Wahlsieg Hillary Clintons Probleme für die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas mit den USA. Die Chancen von Milliardär Donald Trump im Rennen um die US-Präsidentschaft schwänden zwar, «eine Wirkung von Trumps protektionistischen Ankündigungen ist aber wohl, dass auch Hillary Clinton ihre Politik dahingehend geändert hat», sagt der seit April amtierende Präsident des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts.


    «Auch sie wandert Richtung Protektionismus, um sich in dem Punkt nicht angreifbar zu machen. Man muss hoffen, dass Clinton ihren Kurs nach der Wahl wieder ändert.»


    Ifo-Präsident Clemens Fuest. Foto: Soeren Stache, dpa
  • Hillary Clinton hat die Bundespolizei FBI aufgefordert, in der neu aufgeflammten E-Mail-Affäre Klarheit zu schaffen. «Das FBI sollte alle Informationen, die es hat, veröffentlichen», sagte Clinton am Freitagabend (Ortszeit) nach einer Kundgebung in Iowa: «Raus damit». 

    Sie sei sehr zuversichtlich, dass in den E-Mails nichts gefunden werden könne, dass die Empfehlung des FBI vom Juli, keine Anklage gegen die frühere Außenministerin zu erheben, ändern würde. 


    Kurz vor der Wahl droht Hillary Clinton neuer Ärger. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Die E-Mails, die das FBI im Fall von Hillary Clinton untersuchen will, stammen Berichten zufolge nicht von der demokratischen Präsidentschaftskandidatin selbst. Sie seien auf einem elektronischen Gerät gefunden worden und seien von jemand anderem verfasst worden, berichtete der Sender CNN am Freitag unter Berufung auf Sicherheitskreise. 

    Die «New York Times» schrieb, die E-Mails seien entdeckt worden, nachdem das FBI Geräte der Clinton-Vertrauten Huma Abedin und ihres Mannes Anthony Weiner beschlagnahmt hatte. Weiner wird vorgeworfen, SMS mit anzüglichen Inhalten unter anderem mit Minderjährigen ausgetauscht zu haben. Abedin, die seit Jahren als engste Beraterin Clitons gilt, hatte daraufhin die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgegeben. Vermutet wird, dass sich Clinton-Mails auf den bei Weiner beschlagnahmten Geräten befinden könnten.

  • Das FBI hat weitere Nachforschungen zur E-Mail-Affäre der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton angekündigt. In einem Brief von FBI-Chef James Comey heißt es, es seien im Zuge einer anderen Ermittlung weitere E-Mails von Clinton aufgetaucht, die vertrauliche Inhalte enthalten könnten. Es werde geprüft, ob dies für Clintons Fall eine maßgebliche Rolle spiele. Das FBI hatte seine Ermittlungen im Juli abgeschlossen und empfohlen, keine Anklage gegen Clinton zu erheben.

    Clintons Widersacher Donald Trump ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen: «Das FBI hat nun endlich den Willen, einen furchtbaren Fehler, den es gemacht hat, zu korrigieren», sagte er bei einer Wahlkundgebung in New Hampshire.


    FBI-Direktor James Comey. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv
  • Wissen Sie, was die meinen, wenn sie davon sprechen, Amerika wieder "groß" zu machen? Ich war dabei, als Amerika "groß" war. Ich bin während der Rassentrennung in Tennessee aufgewachsen, ich durfte mich an gewissen Orten nicht aufhalten, bestimmte Dinge nicht tun. Und dahin wollen diese Leute zurück: als weiße Männer den Planeten beherrschten, als weiße Frauen daheim blieben und den Haushalt machten und ihren Männern gehorchten. Trump schert sich nicht um den Arbeiter, er war ja selbst nie einer. Er schert sich nicht um Leute, die weniger Geld als er haben. Er hat von Anfang an das System ausgenommen.

    Hollywoodstar Samuel L. Jackson über Donald Trump und dessen Wahlkampfslogan "Make America great again".
  • Knapp zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Hillary Clinton zumindest einen riesigen finanziellen Vorsprung vor Donald Trump. Medienberichten zufolge sammelte die Kandidatin der Demokraten im laufenden Monat mit 57,2 Millionen Dollar (52,4 Millionen Euro) fast doppelt so viele Spenden wie ihr republikanischer Konkurrent. Demnach kam Trump bis zum 19. Oktober gerade mal auf 28,9 Millionen Dollar (26,5 Millionen Euro). Clinton habe an dem Stichtag über eine Kriegskasse von insgesamt 62 Millionen Dollar verfügt. Trump habe sich mit 16 Millionen begnügen müssen.


    Erfolgreiche Spendensammlerin: Hillary Clinton. Foto: Brian Blanco, epa/dpa
  • Die Mehrheit der Deutschen sieht einer Umfrage zufolge eine Gefahr für das deutsch-amerikanische Verhältnis, falls der Republikaner Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird. Rund 80 Prozent der Befragten glauben, dass sich die Beziehungen beider Länder verschlechtern, falls Trump die Wahl am 8. November gewinnt. Dagegen denken nur 4 Prozent der Befragten, dass sich die Beziehungen bei einem Wahlsieg der Demokratin Hillary Clinton verschlechtern würden. Dies ist das Ergebnis des neuen ZDF-«Politbarometers», einer nun veröffentlichten repräsentativen Untersuchung der Forschungsgruppe Wahlen.

    Dass sich das Verhältnis zu den USA verbessern wird, glauben demnach nur die wenigsten: Bei Clinton gehen 15 Prozent davon aus, 2 Prozent sind es bei Trump. Eine große Mehrheit (74 Prozent) ist der Ansicht, dass sich unter Führung Clintons das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA nicht groß ändern würde (Trump: 13 Prozent). 

  • Was macht US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf einem Bus in Kopenhagen? Ganz einfach: Er rollt mit den Augen. Die Sozialistische Volkspartei in Dänemark will mit dem Motiv amerikanische Wähler mobilisieren, die im Ausland leben. Die wenig vorteilhafte Darstellung Trumps macht deutlich, dass die Partei eher mit dessen Konkurrentin Hillary Clinton sympathisiert.

  • Donald Trump wird erneut von seiner Vergangenheit heimgesucht. Die ehemalige Miss Finnland Ninni Laaksonen berichtet dem finnischen Boulevard-Blatt «Ilta-Sanomat», Trump habe ihr 2006 bei einem Fototermin in New York an den Po gefasst, als sie ihr Land im Miss Universum-Wettbewerb vertrat. Laaksonen ist damit die zwölfte Frau, die Trump öffentlich sexuelle Belästigung vorwirft



  • Nach neuen Wikileaks-Enthüllungen wirft Donald Trump seiner Gegnerin Hillary Clinton und ihrem Mann Bill korrupte Machenschaften im Zusammenhang mit ihrer gemeinnützigen Stiftung vor. «Wenn die Clintons bereit waren, mit ihrem Unternehmen Schindluder zu treiben, als sie nicht im Weißen Haus waren, stellt euch nur einmal vor, was sie im Oval Office tun werden», sagte der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Ohio.

    Trump bezog sich auf ein E-Mail-Memorandum von Bill Clintons damaligem Berater Douglas Band aus dem Jahr 2011, wonach der ehemalige US-Präsident Zahlungen und teure Geschenke von Spendern der Stiftung erhalten habe, einschließlich mehrere Millionen Dollar für Reden und Beratertätigkeiten. «Herr Band nannte die Vereinbarungen "unorthodox". Wir anderen nennen sie gänzlich korrupt», sagte Trump. Hillary Clintons Wahlteam sagte dazu nach Angaben des Senders CBS, die Finanzbeziehungen seien nicht neu und in ihrer offengelegten Steuererklärung nachzulesen.


    Trump nutzt neue Wikileaks-Enthüllungen für Attacken auf die Clintons. Foto: Larry W. Smith, epa/dpa/Archiv
  • RealClearPolitics addiert die Ergebnisse der aktuellen Umfragen auf eine Summe von derzeit 252 Wahlmänner für Clinton (Vorwoche 260) und nurmehr 126 für Trump (Vorwoche 170). Die Mehrheit ist bei 270 erreicht.

    Die sogenannten Swing States, die anders als die meisten Staaten nicht schon auf eine Partei als Wahlsieger festgelegt sind, sind für den Ausgang entscheidend. In den meisten von 16 als wahlentscheidend definierten Staaten liegt Clinton vorn.


    Screenshot: realclearpolitics.com/dpa
  • Der Stand der Umfragen: Das Portal RealClearPolitics sieht Clinton im Schnitt aller Umfragen mit 5,7 Punkten vorne (Vorwoche 6,4). Bezieht man die chancenlosen Kandidaten von Grünen und Libertarians mit ein, beträgt Clintons Vorsprung 5,4 Punkte. 

    Einige Umfragen lassen auf ein enger werdendes Rennen schließen, aber Clintons Abstand auf Trump ist durchgängig stabil. Fox News sieht die Demokratin mit 5 Punkten vorne, 8 sind es beim Sender ABC.


    Screenshot: realclearpolitics.com/dpa
  • Das Team um Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton will nach einem Bericht des Magazins «Politico» Vizepräsident Joe Biden im Falle eines Wahlsieges zum Außenminister machen. Biden stehe an der Spitze einer Liste möglicher Kandidaten, berichtet das Magazin unter Berufung auf eine Quelle bei den Demokraten. Allerdings sei er selbst noch nicht darüber informiert worden. Biden wäre insofern eine überraschende Wahl Clintons, als der 73-Jährige bei wichtigen außenpolitischen Entscheidungen mit seiner Meinung quer zu Clinton lag. Er gilt als vorsichtiger Politiker, während Clinton häufig als außenpolitischer Falke beschrieben wird.


    Vizepräsident Joe Biden könnte nach einem Sieg Clintons neuen Aufgaben in der US-Regierung entgegensehen. Foto: Valda Kalnina, epa/dpa 
  • Die Chartermaschine des republikanischen Kandidaten für das Amt US-Vizepräsidenten, Mike Pence, ist bei einer harten Landung von der Piste gerutscht. Zuvor sei der Jet beim Anflug auf den New Yorker Flughafen La Guardia in Turbulenzen geraten, berichten Reporter, die mit Pence im Flieger waren und gerade von einem Wahlkampfauftritt in Iowa zurückkamen. Niemand sei verletzt worden. Pence, der zusammen mit dem Milliardär Donald Trump um den Einzug ins Weiße Haus kämpft, berichtete im US-Fernsehen, er habe Schlamm gegen die Scheibe im vorderen Teil der Maschine aufspritzen sehen. 



  • Zwölf Tage vor der Präsidentenwahl hat First Lady Michelle Obama die Wähler der Demokraten eindringlich zur Stimmabgabe aufgerufen. «Ihr geht raus und wählt! Jetzt, sofort!», rief sie vor Tausenden Zuhörern bei einer Kundgebung in Salem. Dort trat sie erstmals gemeinsam mit Hillary Clinton auf, der Kandidatin der Demokraten. «Die Wahlbeteiligung ist, was zählt», sagte sie.

    «Wenn Hillary (Clinton) nicht gewinnt, dann liegt das an uns», sagte die 52-Jährige mit Blick auf die Wahlbeteiligung. Obama bezichtigte das Trump-Lager der Versuche, diese bewusst drücken zu wollen. «Sie versuchen, Euch dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben», sagte sie. «Sie versuchen, Euch die Hoffnung zu nehmen.»

  • Donald Trumps Wahlkampfmannschaft verfolgt nach einem Bericht des «Bloomberg Magazine» die Strategie, potenzielle Hillary-Clinton-Wähler von der Stimmabgabe abzuhalten. Drei Gruppen von Wählern - nämlich liberale Weiße, junge Frauen und Afroamerikaner - sollen abgeschreckt werden. Die Technik: Vor allem im Radio und in den sozialen Medien werden vermeintlich herabwürdigende Clinton-Äußerungen und -Aktivitäten aus früheren Jahren gesendet.

    Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest, sagt dazu: «Das läuft allen Traditionen zuwider, die dieses Land groß gemacht haben. Kandidaten, die optimistisch sind, werden immer versuchen, möglichst viele Wähler für sich zu gewinnen

  • Der russische Präsident Wladimir Putin hat Vorwürfe der Einmischung in den US-Wahlkampf zurückgewiesen. Zugleich beklagte er bei einer Konferenz von Russlandexperten das gespannte Verhältnis zu den USA. Die Regierung des scheidenden Präsidenten Barack Obama halte Vereinbarungen nicht ein, so Putin in Sotschi.

    «Glaubt wirklich jemand im Ernst, dass Russland die Wahl des amerikanischen Volkes beeinflussen kann? Ist Amerika etwa eine Bananenrepublik?», fragt Putin. «Amerika ist eine Großmacht.» Der Kremlchef nennt es auch Unsinn, dass er für den republikanischen Bewerber Donald Trump sei. Trump sei extravagant, aber das sei dessen durchdachte Art, «die Herzen der Wähler zu erreichen».


    Wladimir Putin in Sotschi. Foto: Michael Klimentyev, Sputnik/epa/dpa
  • Donald Trump investiert nach eigenen Angaben insgesamt 100 Millionen US-Dollar Privatvermögen in den Kampf um das Weiße Haus. In einem CNN-Interview sagt der republikanische Präsidentschaftskandidat, er sei bereit, auf den letzten Metern noch deutlich mehr Geld in den Wahlkampf zu pumpen.

    Auch auf mehrfache Nachfragen sagt Trump nicht, wie genau sich das investierte Geld verteilt oder wofür er das angeblich neue Geld einsetzen möchte. Trumps Angaben zu seinem Privatvermögen sind unabhängig kaum zu überprüfen. Der Republikaner steht in eigenen Reihen in der Kritik, weil sein Wahlkampf logistisch und finanziell schlechter organisiert ist als der seiner Konkurrentin Hillary Clinton. Trump sagt zu CNN: «Früher war es gut, wenn man mit wenig Geld viel erreicht hat. Heute wollen alle, dass man mehr und immer noch mehr ausgibt.»



  • Wenig überzeugend dürfte ein Auftritt Donald Trumps im wichtigen Swing State Florida insbesondere auf afroamerikanische Wähler gewirkt haben. Dabei schwärmte Trump auf der Bühne einmal mehr davon, dass er Unterstützung aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen erhalte, wie eben auch der schwarzen Community. Passend dazu schwenkte jemand hinter ihm ein Schild mit der Aufschrift «Blacks for Trump». Einziges Problem: die Frau, die das Schild in die Höhe hielt, dürfte kaum als glaubwürdige Vertreterin schwarzer Interessen durchgehen - sie war nämlich weiß. 



  • Jeder zweite Wähler in den USA sorgt sich vor Gewalt am Tag der Präsidentenwahl. In einer Umfrage der Zeitung «USA Today» sagen 51 Prozent, sie seien darüber besorgt, jeder Fünfte sogar sehr. Drei Viertel der Befragten glauben an eine friedliche Übergabe der Macht nach dem 8. November, aber richtig überzeugt davon sind nur 40 Prozent.

    Vier von zehn Unterstützern des Republikaners Donald Trump sagten, sie würden die Rechtmäßigkeit einer Wahl der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton zur Präsidentin nicht anerkennen. Wenn sie gewinne, könne das nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Angesichts für ihn schlechter Umfragen verbreitet Trump beharrlich das Gerücht, Betrug könne der einzige Grund für eine drohende Niederlage sein. Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. 



  • Das Traurige an der amerikanischen Politik derzeit ist: Die Kampagne der Präsidentschaftsbewerber ist so verrückt, seltsam und streitsüchtig, dass es guter Stoff ist. Und Trump ist so verrückt, dass daraus gutes Fernsehen entsteht.

    Shane Smith, Gründer des Medienunternehmens Vice, im Interview mit Zeit Online. 
  • Ein italienischer Künstler hat mithilfe eines Traktors nahe Verona riesige Porträts der beiden US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump angefertigt. Das Trump-Bild versah Dario Gambarin dabei mit einem eindeutigen «Ciao» (Tschüss), während das Clinton-Bild die aufmunternden Worte «You must, you can» (Du musst, du kannst) zieren. Die Genesungswünsche beziehen sich noch auf Clintons Lungenentzündung vor wenigen Wochen. 



  • Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa hält den Populismus, etwa in Gestalt von Politikern wie Donald Trump, für eine große Bedrohung. «Trump ist sehr gefährlich, denn er ist verantwortungslos», sagt der 80 Jahre alte Autor der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview in Berlin, wo er seinen neuen Roman, «Die Enthüllung», vorstellt.

    Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner sei auch der beste Beweis dafür, dass kein Staat gegen Populismus und Demagogie geschützt sei. Dennoch scheine die Gefahr gebannt: «Es hat zum Glück heftige Reaktionen gegeben, und alle Umfragen sagen, dass er keine Chance hat, die Wahlen zu gewinnen.»


    Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa im Großen Sendesaal des RBB in Berlin. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • Auch der deutsche Chef-Wahlbeobachter der OSZE, Michael Georg Link, ist wegen der Wahl am 8. November in Sorge. «Bis zu sechs Millionen Amerikaner werden von den Wahlen ausgeschlossen»», sagt Link gegenüber faz.net. Dabei handele es sich um geschätzte 3,2 Millionen Bürger des Landes, die sich in Untersuchungshaft befänden oder strafrechtlich verurteilt worden seien. Rund 2,6 Millionen Bürger hätten ihre Haftstrafe bereits verbüßt. Auch sie seien nicht zugelassen. 



  • Während in den USA die letzten Duelle im Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ausgetragen werden, ist das Verfahren zur Wahl eines neuen US-Präsidenten in Deutschland in die Kritik geraten. Der CDU-Außenexperte und deutsche OSZE-Wahlbeoachter Jürgen Klimke wertet das Verfahren der Präsidentschaftswahl in den USA in Teilen als undemokratisch. Er sehe «nach wie vor Nachholbedarf bei der Anpassung an internationale Standards», sagt Klimke der «Bild»-Zeitung. 

    Klimke, der schon 2012 erstmals als Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in den USA war, wird die Abstimmung am 8. November in Washington verfolgen. Neben Kritik an stundenlangen Wartezeiten vor den Wahllokalen nimmt Klimke auch die durch Zeitzonen bedingte Bekanntgabe von Ergebnissen ins Visier. Wegen der Zeitverschiebungen wurden «erste Wahlergebnisse bereits verkündet, als in anderen Bundesstaaten die Wahllokale noch nicht geschlossen waren.» Dieses Prozedere stelle «eine unangemessene Beeinflussung der Wähler dar», sagt Klimke. 

  • In der weitgehend isolationistischen Politik eines Präsidenten Trump hätten Amerika und Russland ihre jeweiligen vitalen Interessen und würden sich die Erde dementsprechend zurechtschneiden. Allerdings gäbe es dabei keine Garantie, dass die Aufteilung nachhaltig wäre und es nicht zum Streit über Gebietsansprüche käme - abgesehen davon, dass es unmoralisch wäre, ganze Völker und Nationen russischer Hegemonie unterzuordnen. Amerika hat mit unterschiedlichem Erfolg, aber konsequentem Mut Widerstand gegen die russische Vorherrschaft in Osteuropa geleistet. Es ist unvorstellbar, dass Washington nun tatenlos zuschauen könnte, wie (Russlands) Präsident (Wladimir) Putin Stalins Empire wieder aufrichtet. (...) Trump würde allerdings nicht einmal versuchen, russischen Aggressionen entgegenzutreten - was die Welt langfristig zu einem weit gefährlicheren Ort machen würde.

    Der Londoner «Independent» beschäftigt sich mit den außenpolitischen Vorstellungen des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.
  • Nach der Aufregung um Justin Timberlakes Selfie veröffentlicht die Zeitung «USA Today» eine Übersicht jener US-Staaten, in denen Wahl-Selfies erlaubt sind oder nicht. Tatsächlich ist das Verhältnis fast ausgewogen, hinzu kommen allerdings eine Reihe von Staaten in denen die Gesetzeslage unklar ist. 



  • Der Sänger Justin Timberlake (35) hat mit einem Wahl-Selfie für Wirbel gesorgt. Timberlake hatte ein Foto von sich bei der Abstimmung in einer Wahlkabine in seiner Heimatstadt Memphis im US-Bundesstaat Tennessee geknipst und bei Instagram veröffentlicht. Im Kommentar dazu forderte er die Menschen zum Wählen auf. In Tennessee ist das Wählen schon vor dem eigentlichen Wahltag möglich - Fotografieren in der Wahlkabine allerdings verboten. 

    Timberlake müsse aber keine Konsequenzen fürchten, teilte die zuständige Bezirksstaatsanwältin Amy Weirich mit. «Niemand in unserem Amt untersucht die Sache, noch werden wir unsere begrenzten Ressourcen nutzen, um das zu tun.» Timberlake, der als Mitglied der Boyband N'Sync berühmt geworden war und seit einigen Jahren solo erfolgreich ist, löschte das Bild wieder von seinem Instagram-Profil.



  • Die Sternenplakette von Donald Trump auf Hollywoods «Walk of Fame» ist beschädigt worden. Ein Mann, der eine Bauarbeiterkluft trug, hatte die Plakette auf dem berühmten Bürgersteig mit einem Vorschlaghammer zertrümmert. Das Internetportal «Deadline.com» stellte ein Video von dem Vorfall ins Netz.

    Die Polizei in Los Angeles wurde eingeschaltet. Noch sei niemand festgenommen worden, teilte der Polizist Sal Ramirez der «Los Angeles Times» mit. Er bezifferte den Sachschaden auf rund 2500 Dollar. Donald Trump war 2007 für seine Fernsehsendungen mit einer Sternenplakette ausgezeichnet worden.


    Foto: Gregg Donovan, dpa
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