Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton
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Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton Live

  • Der Überraschungssieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat der Wall Street heute bislang wenig anhaben können. Nachdem es vorbörslich noch nach deutlichen Verlusten ausgesehen hatte, tritt der New Yorker Leitindex zuletzt mit einem Minus von 0,01 Prozent bei 18 330,03 Punkten auf der Stelle.

  • Nach dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA kommen die Außenminister der EU-Staaten am Sonntagabend zu einem Sondertreffen in Brüssel zusammen. Es gehe darum, über die zukünftigen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten zu beraten, teilt die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.



  • Rüstungswerte reagieren auf beiden Seiten des Atlantiks mit rasanten Kurssprüngen auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl. Papiere von Rheinmetall wurden zuletzt an der Spitze des MDax mehr als 4 Prozent höher gehandelt. Die Titel von Boeing gewannen im frühen US-Handel 1 Prozent. General Dynamics, Raytheon, Lockheed Martin und Northrop Grumman rückten in New York um 4 bis 7 Prozent vor.

    Der künftige US-Präsident Donald Trump habe bereits weitere 90.000 Soldaten, 42 zusätzliche Schiffe und 100 weitere moderne Kampfflugzeuge sowie ein besseres nukleares und raketengestütztes Abwehrsystem angekündigt, sagt ein Händler. Der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, geht von einer zumindest moderaten Erhöhung der Rüstungsausgaben aus. Experten sehen nach dem Wahlsieg Trumps aber nicht nur für die US-Rüstungsbranche große Marktchancen.

  • Bundespräsident Joachim Gauck äußert nach den US-Wahlen die Hoffnung, dass der neue US-Präsident Donald Trump in die Tradition des transatlantischen Miteinanders eintritt. «Dieses Miteinander ist ja nicht nur auf Interessen gegründet, sondern auf universelle Werte», sagt Gauck am Rande einer Gedenkstunde für die Opfer der Pogromnacht 1938 in Cottbus.

    Neue Herausforderungen für Deutschland und Europa seien ziemlich offensichtlich: «Ich gehe davon aus, dass Europa zur Bewahrung und zur Verteidigung seiner universellen Werte doch mehr Verantwortung übernehmen wird. Und deshalb sind die kommenden Jahre für uns eine Bewährungsprobe», sagt Gauck. Zuvor hatte Gauck betont, der heutige Tag habe viele Menschen in der Welt beunruhigt. «Jetzt hat das amerikanische Volk gewählt. Wir respektieren den Willen des amerikanischen Volkes. Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidenten.»

  • UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gratuliert Donald Trump zum Sieg bei der Präsidentenwahl in den USA. «Nach einem hart umkämpften und oft spaltenden Wahlkampf lohnt es, daran zu erinnern und sich neu bewusst zu machen, dass die Einigkeit in Vielfalt in den Vereinigten Staaten eine der größten Stärken des Landes ist», sagt Ban laut Mitteilung in New York. «Ich rufe alle Amerikaner dazu auf, diesem Geist treu zu bleiben.» 

    Die Vereinten Nationen erwarteten von den USA, dass sie sich auch weiterhin an internationale Kooperationen halten und unter anderem den Kampf gegen den Klimawandel und die Stärkung der Menschenrechte vorantreiben. Ban bedankt sich auch bei der unterlegenen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. «Sie ist ein mächtiges Symbol für Gleichberechtigung von Frauen und ich habe keinen Zweifel, dass sie weiterhin zu unserer Arbeit weltweit beitragen wird.»


    Foto: Laurent Gillieron, epa/dpa
  • Die Bundesregierung warnt vor dem Hintergrund des umstrittenen Präsidentschafts-Wahlkampfs von Donald Trump vor zu starken Vereinfachungen bei komplizierten Themen. Politik müsse transparent, verständlich und in einer Sprache erklärt werden, die jeder verstehe, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Er reagierte damit auf die Frage, ob die Bundesregierung für den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr Konsequenzen ziehen müsse aus dem Wahlkampf des künftigen US-Präsidenten, bei dem es oft um Gefühle und weniger um Fakten ging. 

    Seibert warnt davor, Schlüsse aus dem US-Wahlkampf auf deutsche Wahlen zu übertragen. Mit Blick auf Umfragen, die Trumps Kontrahentin Hillary Clinton in Front gesehen hatten, ergänzt er: «Wenn es eine Lehre gibt, dann ist die doch sicherlich: Misstraue den Umfragen.» Der Sprecher von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Martin Schäfer, sagt, es müsse unterschieden werden zwischen «verständlichem Erklären von Politik und allzu simplen Botschaften». Wer glaube, er könne in einer komplizierter gewordenen Welt mit simplen Botschaften Wählerstimmen gewinnen, der irre.

  • Wie wird Trumps erster Tag im Weißen Haus aussehen? Der Republikaner selbst hatte dazu während des Wahlkampfs etliche düstere Aussagen gemacht, die der britische Sender Channel 4 News in einem kurzen Video zusammenfasst. Unter anderem will Trump waffenfreie Zonen an Schulen abschaffen. Als allererstes aber wolle er kriminelle Einwanderer abschieben, hatte der Kandidat angekündigt. Auch solle umgehend das Programm zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge gestoppt werden. Anschließend solle eine «wunderschöne Mauer» an der Grenze zu Mexiko errichtet werden. Danach würden die 30-tägigen Vorbereitungen zum Sieg über die Terrormiliz IS anlaufen



  • Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, gratuliert dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg. Er wünsche dem Republikaner alles Gute für seine Amtszeit, teilt das IOC in Lausanne (Schweiz) mit. 

  • Für Ex-Fußballprofi und Social-Media-Ikone Hans Sarpei stehen die Leidtragenden der Abstimmung in den USA fest: 



  • Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko hofft nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten auf weitere militärische Hilfe sowie Unterstützung bei Reformen. Er sei überzeugt, dass die USA weiterhin «im Kampf gegen die russische Aggression der wichtigste und zuverlässigste Partner» sein würden, sagt Poroschenko in Kiew. «Ich halte es für ein Symbol einer richtigen Demokratie, wenn bis zum letzten Moment niemand das Ergebnis der Wahlen kennt», sagt Poroschenko. 

  • Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA hat nach Einschätzung der mexikanischen Regierung keine sofortige Auswirkung auf die Beziehung zwischen den beiden Ländern. «Wir werden das Marktumfeld aber beobachten und bei Bedarf unsere Steuer-, Geld-, Finanz- und Handelspolitik anpassen, um unser solides makroökonomisches Fundament zu schützen», sagt Finanzminister José Antonio Meade. Noch vor Öffnung der Börse trat er am Morgen mit Notenbankchef Agustín Carstens vor die Presse getreten, um ein beruhigendes Signal an die Märkte zu senden.

    Trump will im Falle eines Wahlsiegs das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Die mexikanische Wirtschaft hängt stark vom US-Markt ab, der Großteil der in Mexiko produzierten Güter wird in den Norden importiert. Eine Abschottung würde der mexikanischen Wirtschaft empfindlich schaden. Bereits in der Wahlnacht hatte der mexikanische Peso gegenüber dem Dollar deutlich an Wert verloren. 


    Mexikos Finanzminister José Antonio Meade. Foto: Sashenka Gutierrez, epa/dpa
  • In knapp einer Stunde will Clinton nach Angaben ihres Lagers in New York eine Rede halten.

  • In Melania Trumps slowenischer Heimatstadt Sevnica löst die Wahl ihres Mannes zum US-Präsidenten spontan Freude aus. Seit Tagesanbruch seien Menschen in die Stadt gekommen und hätten sich kurz versammelt, um ihr Glück zu bekunden, sagt der Bürgermeister Sevnicas, Srecko Ocvirk, dem Sender RTV Slovenia

    Anschließend sei jeder seinem Alltag nachgegangen - «das ist ein normaler Arbeitstag hier», berichtet der Bürgermeister. Dass nun bald eine First Lady der USA zu den Töchtern und Söhnen des Ortes zählt, hat in der rund 60 Kilometer östlich der Hauptstadt Ljubljana gelegenen Stadt auch wirtschaftliche Hoffnungen geweckt. «Das bringt Sevnica auf die Weltkarte, macht es sichtbar unter den mitteleuropäischen Städten», sagt Ocvirk. Dies könne helfen, die Region, die vor allem Natursportarten wie Angeln und Radfahren punktet, als Reiseziel zu vermarkten. 


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Der Wahlsieg von Donald Trump hat den deutschen Aktienmarkt nur kurzfristig erschüttert. Nachdem der Dax zum Handelsstart um knapp 3 Prozent gefallen war, schmolzen die Verluste bis zum Nachmittag auf 0,98 Prozent zusammen. Das bedeutete einen Stand von 10 380,06 Punkten. Von einer Verkaufspanik, wie sie sich vor dem Börsenstart mit Indikationen unter 10 000 Punkten noch abgezeichnet hatte, war nichts mehr zu spüren.

  • Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ruft Donald Trump zur Einhaltung der Menschenrechte auf. Der frisch zum US-Präsidenten gewählte Trump habe während seiner Wahlkampagne Zweifel am künftigen Einsatz der USA für Menschenrechte ausgelöst, heißt es in einer Mitteilung. Er müsse nun die Verpflichtung der USA zur Einhaltung der Menschenrechte «bekräftigen und achten».

    Gleichzeitig ruft Amnesty Trump auf, den scharfen Ton des Wahlkampfs hinter sich zu lassen. Der sei unter anderem von Seiten Trumps von einer «vergifteten Rhetorik» geprägt gewesen. «Die fremdenfeindlichen, sexistischen und anderen hasserfüllten Bemerkungen Trumps haben keinen Platz in der Regierung» sagt die US-Chefin von Amnesty-International Margaret Huang der Mitteilung zufolge.

  • Chinas Präsident Xi Jinping gratuliert dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg. Er bietet dem Republikaner eine enge Zusammenarbeit an in der Hoffnung, die Beziehungen zwischen China und den USA stärken zu können, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Zuvor hatte Außenamtssprecher Lu Kang erklärt, Peking freue sich darauf, gemeinsam mit der neuen US-Regierung eine gesunde Entwicklung der bilateralen Beziehungen zum Wohl beider Völker und der Welt sicherzustellen.


    Foto: Wu Hong, epa/dpa
  • Aktueller Stand - so sieht es im Moment aus:


    Grafik: A. Brühl
  • Es hätte eine historische Nacht werden können - nicht nur für die Frauen in den USA. Doch Hillary Clinton hat es erneut nicht geschafft, die erste Präsidentin der USA zu werden. Die «New York Times» lässt Clinton-Unterstützerinnen zu Wort kommen: «Ich war so hoffnungsvoll, vorsichtig optimistisch», fasst eine enttäuschte Wählerin ihre Gefühle zusammen. «Ich bin geschockt», sagt eine andere.



  • Eine Reaktion aus Schottland: Regierungschefin Nicola Sturgeon würdigt Hillary Clintons Einsatz als erste Frau, die für eine der beiden großen US-Parteien als Präsidentschaftskandidatin ins Rennen ging. «Ihre Kandidatur war ein Meilenstein für Frauen», schreibt Sturgeon.



  • US-Popsängerin Lady Gaga (30, «Just dance») hat gegen den Wahlsieger Donald Trump vor dessen New Yorker Wolkenkratzer demonstriert. Ein Foto, das sie in der Nacht bei Instagram und Twitter veröffentlichte, zeigt sie mit dem Schild «Love trumps hate». Das Wortspiel mit dem Namen des künftigen Präsidenten lässt sich mit «Liebe ist stärker als Hass» übersetzen. Im Hintergrund ist die Fassade des Trump Towers zu sehen. Lady Gaga zählte zu den prominenten Unterstützern von Wahlverliererin Hillary Clinton. Die Webseite der britischen Zeitung «The Telegraph» zitiert MSNBC-Korrespondentin Kasie Hunt, Lady Gaga habe im Backstagebereich von Clintons Wahlparty geweint.



  • Die US-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts (56) zeigt sich entsetzt über die Wahl von Donald Trump. «Ich bin schockiert - nicht nur vom Wahlsieg Trumps, sondern auch von meinem Land», sagt Tufts der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hätte nie damit gerechnet, dass jemand gewinnen kann, der die niedersten Instinkte wie Sexismus, Rassismus und Nationalismus anspricht», so die Kabarettistin. 

    «Trump hat eine eindeutig sexistische Kampagne geführt. Dass man jemanden, der solche Dinge sagt, bestätigt, das ist ein Schlag ins Gesicht aller Frauen. Das ist ein Rückschritt in die 50er Jahre.» Die aus dem US-Bundesstaat Massachusetts stammende Tufts lebt seit langem in Berlin.

  • Die Sportwelt reagiert auf den Wahlsieg von Donald Trump größtenteils entsetzt. Die in den USA lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova äußert sich empört über ihre Mitbürger: «Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns», schreibt sie bei Twitter. 

    «Was zum Teufel...», fängt der belgische Fußball-Nationalspieler Vincent Kompany seinen Tweet an. «Lasst uns alle Idioten auf der Welt an die Macht kommen und sehen, was passiert. Reality-TV der nächsten Generation», kommentiert Kompany. «Ich kann es nicht glauben», twittert US-Skistar Julia Mancuso. US-Golfer John Daly dagegen gratuliert bei Twitter seinem «großartigen Freund» und nächsten Präsidenten, Donald Trump. Mit Humor reagiert Javi Martínez, Innenverteidiger des FC Bayern München: «Das Ende meiner MLS-Karriere in der Zukunft?», fragt er scherzhaft auf Twitter.


    Foto: Stephane Reix, epa/dpa/Archiv
  • Nach Ansicht des polnischen Friedensnobelpreisträgers Lech Walesa ist Donald Trump für das Amt des US-Präsidenten nicht vorbereitet. «Das ist eine Bedrohung», sagt Polens 73 Jahre alter Ex-Präsident dem Sender TVN24. «Er (Trump) zeigt guten Willen. Er sieht, dass die Leute unzufrieden sind, aber er hat keine Lösungen», sagt Walesa. Das Ergebnis der US-Wahl sieht der Pole als einen Protest der US-Bürger gegen das System. «Demokratie und Kapitalismus durchleben eine Krise», sagt Walesa.



  • Indiens Ministerpräsident Narendra Modi bedankt sich in einer Botschaft beim künftigen US-Präsidenten Donald Trump für dessen Botschaften während des Wahlkampfes. «Wir wissen die Freundschaft gegenüber Indien zu schätzen, die Sie während Ihrer Kampagne zum Ausdruck gebracht haben», so Modi. «Wir freuen uns, eng mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die bilaterale Verbindung zwischen den USA und Indien zu neuen Höhen zu führen.» Während einer Veranstaltung vor US-indischen Wählern im Oktober hatte Trump Modi gelobt und versprochen, dass Indien und die USA mit ihm als Präsident «beste Freunde» werden würden.



  • Kanadas Premierminister Justin Trudeau gratuliert Donald Trump zu dessen überraschendem Wahlsieg. «Kanada hat keinen engeren Freund, Partner und Verbündeten als die Vereinigten Staaten», teilt Trudeau mit. «Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit dem designierten Präsidenten Trump, dessen Regierung und dem Kongress der Vereinigten Staaten bei Themen wie Handel, Investitionen und internationalem Frieden und Stabilität zusammenzuarbeiten.» Die Beziehung zwischen den USA und Kanada bezeichnet Trudeau als ein «Vorbild für die Welt».


    Foto: Etienne Oliveau, epa/dpa
  • Ebenfalls auf Twitter schreibt Argentiniens Staatschef Mauricio Macri: «Ich beglückwünsche Donald Trump für seinen Sieg und hoffe, dass wir zusammen für das Wohl unserer Völker arbeiten können.» 



  • Brasiliens Staatschef Michel Temer auf Twitter: «Ich habe die Gewissheit, dass sich in der Beziehung von Brasilien mit den USA nichts ändert.»



  • UPDATE US-Präsident Barack Obama hat seinen designierten Nachfolger Donald Trump zu einem Treffen am Donnerstag im Weißen Haus eingeladen. Dabei wolle er ihn über die Pläne informieren, die sein Team für den Übergang ausgearbeitet habe, teilt der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, mit. Ein reibungsloser Übergang sei von vornherein eine der Topprioritäten Obamas im letzten Amtsjahr gewesen, «und ein Treffen mit dem designierten Präsidenten ist der nächste Schritt».

    Der Sprecher bestätigt, dass Obama Trump am Morgen telefonisch zum Sieg gratuliert habe. Er habe auch die unterlegene Demokratin Hillary Clinton angerufen und seine «Bewunderung für den starken Wahlkampf zum Ausdruck gebracht, den sie überall im Land bestritten hat».


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • In Oakland ist es nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden laut Reportern der «Oakland Tribune» mehrere kleine Brände gelegt und Scheiben eingeworfen.



  • Welche Bevölkerungsgruppen haben für welchen Kandidaten gestimmt - eine Übersicht: 


    Grafik: K. Dengl

  • Die letzten Verbliebenen auf dem Times Square schauen den Trump-Auftritt. Foto: Christina Horsten, dpa (Christina Horsten )
  • Der Triumph der dunkel gekleideten Herren - das Foto auf dem Titel der «New York Times» transportiert eine eher düstere Atmosphäre. 



  • Und nun hat Donald Trump erstmals als gewählter Präsident getweetet. Erneut ruft er zur Einheit auf.

    «So ein wunderbarer und wichtiger Abend! Der vergessene Mann und die vergessene Frau werden nie wieder vergessen werden. Wir werden alle zusammenkommen wie nie zuvor.»



  • In New York protestieren Anhänger des früheren demokratischen Bewerbers Bernie Sanders neben Trump-Unterstützern. «Ich dachte, Amerika sei weiser», sagt ein enttäuschter Sanders-Anhänger.



  • Die Macher der US-Zeichentrickserie «Die Simpsons» haben vor 16 Jahren hellseherische Fähigkeiten bewiesen. In der im Jahr 2000 in den USA ausgestrahlten Folge «Barts Blick in die Zukunft» hat der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump seine fiktive Amtszeit gerade beendet - und Amerika in den Ruin getrieben. Eine Präsidentschaft Trumps erschien damals allerdings keineswegs abwegig: Der Unternehmer hatte sich 1999 für die Nominierung als Kandidat der Reform Party beworben, die Kampagne aber bald darauf wieder beendet.

    «Die Simpsons haben immer die Auswüchse der amerikanischen Kultur behandelt», sagt «Simpsons»-Autor Dan Greaney. «Und Trump ist genau das.» 

  • Das Twitter-Konto von Donald Trump wurde aktualisiert. «President-elect of the United States» ist nun in der Beschreibung zu lesen. Einen Tweet gab es seit der Kür zum Wahlsieger aber noch nicht.


    Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Trump habe das Tweeten in den letzten Wahlkampftagen komplett seinem Team überlassen. Laut «New York Times» dementierte er das vor einigen Stunden. Präsident Obama hatte zuvor gesagt: «Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen.»

  • «Diese Wahl eröffnet eine Periode der Unsicherheit» - das sagt Frankreichs Präsident François Hollande. Sein ganzes Statement:



  • Merkel betont, dass Deutschland und Amerika durch Werte verbunden seien, nämlich Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht sowie der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. «Auf der Basis dieser Werte biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an», sagt Merkel.

  • Friedenspreisträgerin Carolin Emcke zeigt sich besorgt über den Sieg von Donald Trump bei der Präsidentenwahl in den USA. Die 49-Jährige war im Oktober mit dem renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. In ihrem neuen Buch «Gegen den Hass» schreibt sie gegen den religiösen und nationalistischen Fanatismus an und setzt ihm ein Menschenbild der Vielfalt entgegen.





  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begrüßt den Sieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen. Er gratuliert Trump und beschreibt ihn als «echten Freund Israels». Nach Angaben seines Büros sagt der Regierungschef: «Wir werden zusammenarbeiten, um die Sicherheit, Stabilität und den Frieden in unserer Region zu stärken.» Das starke Bündnis zwischen Israel und den USA basiere auf gemeinsamen Werten und Interessen sowie einem gemeinsamen Schicksal, sagt Netanjahu. Er sei überzeugt, dass er den Pakt zwischen beiden Ländern gemeinsam mit Trump zu «neuen Höhen» bringen könne.  

  • Kanzlerin Angela Merkel gratuliert dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Wahl und bietet ihm eine enge Zusammenarbeit an. Zugleich erinnert sie Trump angesichts der wirtschaftlichen und militärischen Stärke der USA an dessen Verantwortung für die weltweite Entwicklung.


    Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
  • Das spanische Blatt «El Periódico» titelt auf der ersten Seite seiner Sonderausgabe: «Gott vergebe Amerika». 

  • Die britische «Daily Mail» hat sich für die Überschrift «Willkommen im Trumpland» entschieden.



  • Die Nacht im Schnelldurchlauf: So hat sich die Titelseite der «Washington Post» während der Wahl entwickelt - vom möglichen Patt bis zu Trumps Triumph.



  • «Das war ein weißer Gegenschlag.» Der schwarze CNN-Kommentator Van Jones findet äußerst klare Worte für sein Entsetzen über Trumps Rückhalt in weiten Teilen der Bevölkerung. «Das war eine Rebellion gegen die Eliten, (...) aber es war noch viel mehr. Es war ein weißer Gegenschlag gegen ein Land im Wandel, ein weißer Gegenschlag - in Teilen - gegen einen schwarzen Präsidenten

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