Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton
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Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton Live

  • Mit ersten Prognosen der TV-Sender auf der Basis von Wählerbefragungen wird bereits direkt nach der Schließung der Wahllokale in den einzelnen Staaten gerechnet. Bis um 06.00 Uhr MEZ könnte es ein Ergebnis geben. 2012 meldeten US-Medien die Entscheidung für Barack Obama gegen 05.15 Uhr (MEZ).

  • Die Wahllokale schließen ab 18.00 Uhr Ortszeit. Erste Ergebnisse einzelner Bundesstaaten werden nicht vor 01.00 Uhr (MEZ) erwartet. 

  • Wahlberechtigt sind heute von den 322 Millionen US-Bürgern theoretisch alle, die mindestens 18 Jahre alt sind. Das sind etwa 219 Millionen. Voraussetzung ist, dass sich ein Wähler registrieren lässt und nicht von der Wahl ausgeschlossen wird - beispielsweise wegen einer kriminellen Vergangenheit.

  • Das Politische System der Vereinigten Staaten von Amerika leicht erklärt:


    Grafik: F. Bökelmann
  • Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen, warnt vor Donald Trump als möglichen US-Präsidenten. Der Republikaner sei eine destruktive Kraft, der die Zerstörung des Mainstreams fördere, so der CDU-Politiker im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. Trump in diesem Amt zu begrüßen, sei «entschieden zuviel Willkommenskultur». Röttgen hofft auf einen Sieg der Demokratin: «Von Clinton können wir eine berechenbare Außenpolitik und einen Schulterschluss mit der EU erwarten.»

  • Der frühere Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten Voigt, erwartet eine hohe Beteiligung an der Wahl. Das Niveau des Wahlkampfs habe die Amerikaner nicht abgeschreckt, weil die jeweiligen Anhängergruppen mobilisiert worden seien, so der SPD-Politiker im SWR-«Tagesgespräch». «Sie sind mobilisiert worden dadurch, dass der Hass, so muss man das schon fast nennen, auf die jeweiligen politischen Konkurrenten, die ja inzwischen zu Gegnern geworden sind, zugenommen hat.» Zwischen 1996 und 2012 lag die Wahlbeteiligung bei US-Präsidentschaftswahlen zwischen 49 und knapp 55 Prozent.  

    Voigt hofft darauf, dass sich am Ende die Demokratin Hillary Clinton durchsetzt. Clinton sei zwar nicht die ideale Kandidatin, aber aus deutscher und europäischer Sicht besser als der Republikaner Donald Trump.

  • Hätten Sie die US-Präsidenten seit 1933 aus dem Stegreif aufzählen können?


    Grafik: D. Dytert
  • Nach ihrem letzten Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat North Carolina ist Hillary Clinton wieder zurück in New York. Ihr Wahlkampfflieger landete vor einigen Minuten auf dem Westchester County Airport.



  • Wer gewinnt die Wahl? Der US-Blog «FiveThirtyEight» von Nate Silver beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass Hillary Clinton die Abstimmung für sich entscheidet, auf 70,9 Prozent. 



  • Besonderes Augenmerk gilt heute den «Swing States» (Wechselwählerstaaten) oder auch «Battleground States» (Schlachtfeld-Staaten) genannt. Sie sind besonders heiß umkämpft, weil hier anders als in anderen Staaten wie beispielsweise New York oder Texas nicht regelmäßig nur Demokraten oder Republikaner das Rennen machen, sondern Mehrheiten können auch mal von der einen zur anderen Partei wechseln.

    Die Demokraten schneiden an der Ost- und Westküste und die Republikaner im Süden und im mittleren Westen traditionell gut ab. Nur reichen diese Hochburgen für Hillary Clinton oder Donald Trump allein nicht aus, um ins Weiße Haus einzuziehen. Wahlentscheidend sind letztendlich die «Swing States».

  • In diesem Wahljahr stehen nach Angaben der «Washington Post» in 15 Staaten spannende und teils ganz enge Rennen bevor. Besonders begehrt sind dabei Florida, North Carolina, Ohio und Pennsylvania, weil diese im Vergleich zu anderen Staaten mehr Wahlmänner bestimmen. Und dann gibt es Staaten, die Clinton oder Trump eigentlich schon fest auf der Haben-Seite verbucht hatten, in denen es aber plötzlich wieder eng wurde. Dazu gehört beispielsweise New Hampshire


    Bis zuletzt ein besonders umkämpfter US-Staat: Florida. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Hier eine grafische Darstellung, wie die Wahl genau abläuft:


    Grafik: S. Stein/F. Bökelmann
  • Für all jene, die es bisher noch nicht mitbekommen haben: Das Volk entscheidet in den USA nur indirekt über den Präsidenten. Die Wähler werden sich zwar für Hillary Clinton oder Donald Trump entscheiden, wählen aber eigentlich eine Anzahl von Wahlleuten aus ihrem Bundesstaat. 

    Jeder Staat stellt so viele Wahlmänner oder -frauen, wie er Abgeordnete und Senatoren im Kongress hat. Deswegen sind bevölkerungsreiche Staaten wie Kalifornien, New York und Florida besonders mächtig. Um Präsident zu werden, sind mindestens 270 Stimmen im «Electoral College» nötig. Die Vertreter in dem Wahlgremium votieren traditionell für den Kandidaten mit den meisten Stimmen in ihrem Bundesstaat.

  • So viele wie noch nie: US-Medienberichten zufolge haben 46,2 Millionen wahlberechtigte Bürger in den Vereinigten Staaten bereits in den vergangenen Tagen ihre Stimme vor dem heutigen offiziellen Wahltag beim «Early Voting» abgegeben. Vor vier Jahren waren es noch 32,3 Millionen. 


    Foto: Matt Campbell, epa/dpa
  • Heute könnte Hillary Clinton zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt werden. Tatsächlich ist die 69 Jahre alte Demokratin nicht die erste Frau, die sich um das mächtigste Amt der Welt bewirbt1872 trat die Frauenrechtlerin Victoria Woodhull (1838 bis 1927) als erste Präsidentschaftskandidatin Amerikas für die «Equal Rights Party» (Partei für Gleichberechtigung) an - knapp 50 Jahre bevor 1920 das Frauenwahlrecht in den USA überhaupt eingeführt wurde. 

    Aber aus der Geschichte vom kleinen Gossenmädchen, das zur ersten Präsidentin aufsteigt, wurde nichts. Nicht einen einzigen Wahlmann brachte sie hinter sich, statt dessen prasselte auf die damals 34-Jährige nieder, was man heute einen gepflegten «Shitstorm», einen Sturm der Entrüstung samt aller Arten von Beleidigungen, nennt. Als Freigeist war sie der lebende Gegenentwurf zu ihren konservativen Zeitgenossen.



  • Im US-Wahlfieber: Die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hofft auf einen Sieg der Demokratin Hillary Clinton, wie unschwer zu erkennen ist.



  • UPDATE Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Die Demokratin Hillary Clinton hat die Abstimmung in Dixville Notch mit vier zu zwei Stimmen gegen Donald Trump gewonnen. Insgesamt setzte sich der Republikaner mit 32 zu 25 in den drei Örtchen im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire durch, in denen am Wahltag bereits um Mitternacht abgestimmt wurde. Trump gewann hingegen im nahegelegenen Millsfield mit 16 Stimmen gegen nur 4 für Clinton. Ein Wähler votierte hier für Bernie Sanders, den Herausforder Clintons bei den parteiinternen Vorwahlen. Zwei Stimmen bekam Sanders in dem Ort Hart's Location, und Johnson gleich drei. Clinton gewann dort mit 17 Stimmen, 14 bekam Trump.

    Nach dem US-Mehrheitswahlrecht bekommt in 48 der 50 Bundesstaaten der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält, auch alle Wahlmänner des jeweiligen Staates. Wähler können auf ihren Wahlzetteln auch Namen von «Write-In»-Kandidaten eintragen, die eigentlich gar nicht zur Wahl stehen.


    Das Ergebnis aus dem Dörfchen Dixville Notch auf einer handgeschriebenen Tafel. Foto: Herb Swanson, epa/dpa
  • Ein nüchterner Vergleich zwischen den beiden Kandidaten kann nur zu einem Schluss führen. Trump ist eine gefährliche Person, die nichts in der Nähe eines Präsidentenpostens zu suchen hat. Clinton hat breite Erfahrung und Wissen. Sie wird keinen Weltkrieg beginnen, weil jemand sie auf Twitter ärgert. Wahrscheinlich wäre sie besser als Präsidentin als als Wahllokomotive. (...) Vieles spricht für Clinton, aber das haben Beobachter die ganze Zeit gedacht. Es wird auf jeden Fall eng.»

    Die liberale schwedische Tageszeitung «Dagens Nyheter» über die beiden Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump.
  • Spontaner musikalischer Auftritt: Pop-Queen Madonna ist überraschend im Washington Square Park in New York aufgetreten - zugunsten von Hillary Clinton. «Wir werden einen Präsidenten wählen, der keine Frauen und Menschen wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert. Der keine Mauer um unser Land bauen und uns vom Rest der Welt trennen will. Dies ist ein Konzert über Frieden, das uns einen soll, und es geht darum, Amerika großartig zu erhalten, nicht es wieder großartig zu machen», so Madonna in Anlehnung an das Wahlkampfmotto von Donald Trump.

  • In aller Kürze, Hillary Clinton und Donald Trump im Porträt: 


    Grafik: R. Mühlenbruch
  • Wer immer gewinnt, der Trumpismus wird weiterleben. Seine lautstärksten Anhänger sind ältere weiße Männer, die sich überrollt fühlen von den schnellen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen, die Amerika verändern. Der nächste US-Präsident kann es sich nicht leisten, ihre Sorgen auszublenden, denn sie werden mit neuer Schlagkraft zurückkehren.»

    Die Londoner «Times» in ihrer heutigen Ausgabe zur US-Wahl.
  • Unterstützung vom Vorwahl-Rivalen: Bernie Sanders rührt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter noch einmal die Werbetrommel für Hillary Clinton und ruft seine Anhänger auf, seiner einstigen Konkurrentin die Stimme zu geben. 



  • Wenn wir nicht gewinnen, wird das die größte Zeit-, Geld- und Energieverschwendung meines Lebens gewesen sein. Wir müssen gewinnen.

    Donald Trump bei seinem letzten Wahlkampfauftritt in Michigan.
  • Dutzende amerikanischen Fahnen wehen schon, das Pult steht und das Logo hängt: Das New Yorker Messezentrum Jacob Javits Center bereitet sich auf die zentrale Wahlabend-Veranstaltung der Demokratin Hillary Clinton vor. Donald Trump will seinen Wahlabend nur rund drei Kilometer entfernt mit Unterstützern in einem New Yorker Hotel verbringen.


    Foto: Christina Horsten, dpa
  • Letzer Wahlkampfauftritt auch für Donald Trump. In Michigan schwört er seine Anhänger auf den Wahltag ein und zeigt sich siegessicher. Mit Spannung wird auch erwartet, ob er eine mögliche Niederlage anerkennen wird. Zahlreiche Amerikaner befürchten Gewaltausbrüche enttäuschter Trump-Anhänger. Auf Sozialen Medien wurde bereits zur Waffengewalt aufgerufen.

  • Mit einem rauschenden Fest in Philadelphia hat Hillary Clinton ihr großes Wahlkampffinale gefeiert. An historischer Stätte, wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten verlesen wurde, schwor die Demokratin ihre Anhänger mit eindringlichen Worten auf den Wahltag ein. «Ihr habt die Wahl zwischen einer verlässlichen und starken Staatsführung und einem unsicheren Kantonisten, der alles aufs Spiel setzt», so Clinton unter dem Jubel Tausender Anhänger. «Wir stehen vor der größten Prüfung unserer Zeit.» 

    Neben ihrem Ehemann und Ex-Präsident Bill Clinton und ihrer Tochter Chelsea war auch Präsident Barack Obama mit First Lady Michelle gekommen. Musikalisch umrahmten Jon Bon Jovi und Bruce Springsteen die Abschlussveranstaltung. Zur Stunde tritt Clinton noch ein allerletztes Mal in North Carolina auf, wie Pennsylvania ein wichtiger «Swing State».   


    Gemeinsam auf Stimmenfang: Michelle und Barack Obama, Hillary und Chelsea Clinton sowie Rockstar Jon Bon Jovi (v.l.n.r.). Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Die US-Demokraten sind vor dem höchsten US-Gericht mit dem Versuch gescheitert, republikanische «Wahlbeobachter» in den Wahllokalen des wichtigen «Swing States» Ohio zu verbieten. Die Gesetze in Ohio seien eindeutig und verböten bereits, Einfluss auf Wähler beim Wahlvorgang zu nehmen. Die Demokraten hatten argumentiert, republikanische Kräfte würden sich zusammentun, um vor allem Wähler von ethnischen Minderheiten wie Afro-Amerikaner beim Wählen zu beeinflussen

    Hintergrund ist eine Aufforderung Donald Trumps an seine Anhängerschaft, die Wahlen zu beobachten, weil er sie grundsätzlich für manipuliert hält. Trump hatte unterstellt, es würden Stimmen von bereits verstorbenen Bürgern für die Demokraten mitgezählt und andere Stimmzettel doppelt ausgewertet.

  • Der derzeit einzige US-Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation ISS hat aus dem All gewählt. Shane Kimbrough habe seine Stimme in den vergangenen Tagen elektronisch abgegeben, teilt die Raumfahrtbehörde Nasa mit. Dank eines entsprechenden Gesetzes aus Texas von 1997 können Astronauten, die ihren Wohnsitz in dem Südstaat haben, ihre Stimme elektronisch aus dem All abgeben. Fast alle US-Astronauten verlegen ihren Wohnsitz nach Texas, weil sie dort am Johnson Space Center für den Einsatz im Weltall ausgebildet werden.


    Ist derzeit mit den Russen Sergej Ryschikow und Andrej Borissenko an Bord der ISS: Shane Kimbrough. Foto: Ivan Sekretarev, epa/dpa/Archiv
  • Ein für den möglichen Sieg Hillary Clintons bei der US-Präsidentschaftswahl geplantes Feuerwerk ist Medienberichten zufolge abgesagt worden. Gründe für die Absage des von der Stadt genehmigten Feuerwerks über dem Hudson River seien nicht genannt worden, berichtet der TV-Sender NBC unter Berufung auf einen Behördenmitarbeiter. Clinton will die Verkündung der Wahlergebnisse im Javits-Kongresszentrum in Manhattan abhalten, ihr Konkurrent Donald Trump plant eine vergleichbare Veranstaltung in einem nahegelegenen Hotel.

    Bürgermeister Bill de Blasio kündigt unterdessen eine verstärkte Polizeipräsenz in ganz New York für den Wahltag an. 5000 Polizisten sollen für die Sicherheit an Wahllokalen und anderen Orten in der Metropole sorgen. Sowohl die Wahlkampfbüros als auch die Wahlpartys beider Kandidaten werden streng bewacht.

  • Hillary Clinton geht zwar als Favoritin ins Wahlkampffinale - aber einen Sieg über Donald Trump hat sie nicht sicher in der Tasche. Die Umfragewerte für die Demokratin und den Republikaner seit 1. Oktober auf einen Blick: 


    Grafik: A, Brühl
  • «Wen die Amerikaner wählen ist ihre Sache, nicht unsere»: Der Iran sieht sich vom Wahlausgang nicht betroffen. Das sagt Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Am Status der bilateralen Beziehungen werde sich nichts ändern, egal ob Hillary Clinton oder Donald Trump gewinnen sollte, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Mehr

    Laut Ghassemi haben der Iran und die USA auch in den letzten Jahren kaum politisch zusammengearbeitet. Die Ausnahme seien nur die Atomverhandlungen zwischen 2013 bis Januar 2016 gewesen. Daher sei auch nur das gemeinsam mit Washington erzielte Atomabkommen für Teheran wichtig. Seiner Meinung nach werde aber keiner der beiden Kandidaten daran was ändern können, da es sich um ein internationales Abkommen handele.


    Hatte bereits die US-Wahl als eine Entscheidung zwischen «schlecht und schlechter» bezeichnet.: Irans Hassan Ruhani. -Foto: Daniel Bockwoldt, dpa/Archiv
  • Stars wie Robert De Niro haben bei der Verleihung der Hollywood Film Awards für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton geworben. «Wir sind zwei Tage von einer furchteinflößenden Wahl entfernt», sagte Schauspieler De Niro bei der Gala in der Nacht in Los Angeles US-Medien zufolge. «Der Schatten der Politik hängt über uns, ob wir es wollen oder nicht. Es ist schwer für mich, an etwas anderes zu denken. Lasst es mich klar sagen: Wir haben die Möglichkeit eine Komödie davor zu bewahren, eine Tragödie zu werden. Stimmt am Dienstag für Hillary!»



  • Kurz vor der US-Wahl tut der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi indirekt seine Unterstützung für die Demokratin Hillary Clinton kund. «Es sind entscheidende Stunden für die Vereinigten Staaten und deshalb für die Welt», erklärt der sozialdemokratische Premier auf seiner Facebook-Seite. «In einigen Stunden kennen wir den Namen des 45. amerikanischen Präsidenten und es ist offensichtlich, dass diese Wahl die Welt in den kommenden vier Jahren sehr stark beeinflusst. Wir...hoffen, dass sie weiblich ist.» Renzi lobt auch das Vermächtnis des scheidenden Präsidenten Barack Obama, zu dem er ein gutes Verhältnis pflegte. «Obama wird in der Geschichte bleiben, und auch in vielen unserer Herzen.» 


    Screenshot: facebook.com/matteorenzi/dpa
  • Was sagt eigentlich Donald Trump, dass das FBI Hillary Clinton ein weiteres Mal von kriminellem Verhalten in der E-Mail-Affäre freigesprochen hat? Der Republikaner erneuert seinen Vorwurf eines «total manipulierten Systems». Seine Kontrahentin sei «schuldig, sie weiß es, das FBI weiß es, die Leute wissen es. Nun ist es in den Händen des amerikanischen Volkes, an den Wahlurnen der Gerechtigkeit Genüge zu tun». Auch sein Vize Mike Pence erklärt, es sei nicht an der Tatsache zu rütteln, dass Clinton ein Verbrechen begangen habe. Jason Miller, ein enger Kommunikationsberater Trumps meint im CNN-Gespräch, vieles um Clinton stinke zum Himmel.

    In US-weiten Umfragen liegt Trump hinter der Demokratin, so will er auch am letzten Tag vor der Wahl noch einmal durch mindestens fünf Staaten spurten. Clinton plant Auftritte in mindestens drei - darunter einen mit Präsident Barack Obama und First Lady Michelle in Pennsylvania und einen weiteren in North Carolina um Punkt Mitternacht, wenn der offizielle Wahltag in den USA anbricht.


    Siegessicher: Donald Trump. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Hier noch einmal eine aktualisierte Grafik mit den aktuellsten Prognosen:


    Grafik: J. Reschke/D. Dytert
  • Bis zur US-Präsidentschaftswahl bleibt nur noch ein Tag. Doch kann man vorerst nur eins vorhersagen - in das Weiße Haus wird eine Person einziehen, die einen der geringsten Vertrauensvorschüsse in der bisherigen Geschichte des Landes haben wird. Die Amerikaner (außer natürlich die unverbesserlichen Unterstützer von Hillary Clinton oder Donald Trump) stehen vor einer sehr schwierigen Entscheidung, weil sie faktisch das kleinere Übel wählen müssen. Entweder stimmen sie für einen reichen Mann ohne politische Erfahrung, der nicht in der Lage ist, seine Zunge zu kontrollieren. Oder für die lästigste Vertreterin der politischen Elite, die viele so satt haben.

    Die konservative lettische Tageszeitung «Neatkariga Rita Avize» zur Wahl.
  • International würde absolute Ungewissheit ausbrechen. Man würde dann nur hoffen können, dass die Präsidentenberater ihn (Trump) von voreiligen Entscheidungen abhalten. Wie etwa den Beginn eines Handelskrieges gegen China oder der Ausarbeitung neuer strategischer Allianzen, die zu einer Annäherung an Putins Russland und zu einer Distanzierung von den traditionellen Alliierten der USA sowie von der Politik der Nato führen könnten. Die dramatischste Konsequenz wäre allerdings die Gefahr, dass sein Modell in Teilen der Welt als Vorbild genommen wird, in denen die Ursachen, die zu Trumps steilen Aufstieg geführt haben, besorgniserregende Parallelen aufweisen.

    Die rechtsliberale spanische Zeitung «El Mundo» zu den Folgen eines Sieges von Donald Trump.
  • Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern - und Präsident Barack Obama macht sich prompt darüber lustig. «Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg», so Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton in Florida.

    Die «New York Times» berichtet, Berater hätten dem Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst «entrissen», damit er seine Chancen bei der Wahl nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert. «Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen», erklärt Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu. Trump ist dafür bekannt, Gegner und Kritiker über Twitter in scharfen Tönen anzugreifen - manchmal mitten in der Nacht.

  • Kurz vor der Wahl ist die US-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts nervös: «Ich fühle mich ein bisschen wie eine schwangere Frau, die drei Wochen überfällig ist und das Baby muss jetzt endlich rauskommen», sagt sie im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie setzt auf einen Sieg von Hillary Clinton. «Es ist ernst, es ist enger als man gedacht hatte.» Clintons Abstand auf den Republikaner Donald Trump ist letzten Umfragen zufolge geschrumpft.

    Witze über den Wahlausgang blieben ihr im Halse stecken, erklärt die 56-Jährige: «Man schüttelt nur den Kopf und denkt: Das darf doch nicht wahr sein! Das ist das Level, das wir momentan erreicht haben, nicht mehr: Oh, Trump hat witzige Haare.» Solche Scherze funktionierten nicht mehr. Sie versteht, dass viele nicht fassen können, wie der Wahlkampf ablief. «Meine deutschen Freunde und Kollegen fragen mich: "Spinnt ihr alle in Amerika?" Und mittlerweile muss ich betonen: Ja, wir spinnen!» Tufts stammt aus dem US-Bundesstaat Massachusetts und lebt seit langem in Berlin.


    Die US-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts. Foto: Karlheinz Schindler, dpa/Archiv
  • Das Wahlkampflager von Hillary Clinton geht nach der Mitteilung von FBI-Chef James Comey davon aus, dass die E-Mail-Affäre um die demokratische Präsidentschaftskandidatin beigelegt ist. «Wir sind froh, dass diese Angelegenheit gelöst ist», so Sprecherin Jennifer Palmieri. Clinton-Sprecher Brian Fallon twittert, man habe nichts anderes erwartet. 

    Die Präsidentschaftskandidatin selbst ging bei einem Wahlkampf-Auftritt in Cleveland mit keinem Wort auf die FBI-Nachricht ein. Sie wolle das auch im Wahlkampfendspurt so halten und sich stattdessen auf «ihre positive Botschaft» für das Land konzentrieren, zitierten Medien Kreise um die Kandidatin.

  • Eine Prüfung von neu entdeckten E-Mails hat keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ergeben. Das teilte der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, in einem Brief an Kongressmitglieder mit.  Comey hatte noch vor wenigen Tagen erklärt, seine Behörde werde neu entdeckte E-Mails prüfen. Sie seien möglicherweise für eine bereits abgeschlossene FBI-Untersuchung von Clintons Nutzung eines privaten Servers für dienstliche Korrespondenz als Außenministerin von Bedeutung.


    Jetzt also doch nicht: FBI-Chef James Comey hat keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten von Hillary Clinton gefunden. Foto: Michael Reynolds/Archov
  • Ob Broadway, Metropolitan Opera oder Carnegie Hall - viele New Yorker Kultureinrichtungen wollen nicht mit der Wahl konkurrieren und lassen ihre Türen am kommenden Dienstagabend zu. Deutlich mehr Theater und Konzerthallen als an vergangenen Wahlabenden hätten diese Entscheidung getroffen, berichtet die «New York Times» - einerseits weil die Wahl mit besonderer Spannung erwartet wird, andererseits weil immer mehr Besucher Smartphones haben und die Ablenkungsgefahr durch eintrudelnde Wahlergebnisse zu hoch wäre.


    Theater am Broadway: Am Wahlabend gibt es keine Vorstellung. Foto: Stephanie Ott, dpa/Archiv
  • Das sagen die letzten Umfragen: Hillary Clinton führt US-weit in fast allen Befragungen, aber nur knapp. Das Portal Realclearpolitics beispielsweise hat einen durchschnittlichen Vorsprung von 1,7 Prozentpunkten für sie errechnet, eine Umfrage von ABC/«Washington Post» sieht sie mit fünf Prozentpunkten vorn. Dem Sender CNN zufolge hat sich das Gewicht in Ohio und Utah spürbar zugunsten von Donald Trump verschoben; New Hampshire, das bisher zu Clinton neigte, ist wieder im Spiel. In Florida, wo der Republikaner unbedingt gewinnen muss, liegen beide Kandidaten Kopf an Kopf.

  • Aufgrund einer vermeintlichen Bedrohung haben Beamte des Secret Service Donald Trumps bei einer Rede im US-Staat Nevada abrupt von der Bühne geholt. Ein Mann aus dem Publikum wurde festgenommen, kurze Zeit später aber wieder freigelassen, wie US-Medien berichten. Eine Waffe wurde nach Angaben des Secret Service nicht gefunden. Augenzeugen schilderten, dass jemand im Publikum plötzlich gerufen habe: «Er hat eine Waffe.» Der Festgenommene sagte nach Angaben von NBC News, er sei sein Leben lang Republikaner und habe nur versucht, ein Schild mit der Aufschrift «Republikaner gegen Trump» hochzuhalten. 

    Trump kam wenige Minuten nach dem Vorfall auf die Bühne zurück und setzte seine Rede fort. «Niemand hat gesagt, dass es leicht für uns werden würde. Aber wir werden niemals gestoppt werden. Niemals gestoppt.» Später dankte der Republikaner den Sicherheitskräften via Twitter «für ihren schnellen und professionelle Antwort».



  • Der US-Wahlkampf ist im Endspurt, und er hinterlässt Spuren - jedenfalls bei der Demokratin Hillary Clinton. Nach einem Kundgebungsmarathon in den vergangenen Tagen war sie bei einer Rede in Florida heiser und nur noch schwer zu verstehen, als sie am Ende leidenschaftlich ausrief: «Ich möchte eine Präsidentin für alle sein, lasst uns loslegen und für unser Land stimmen.»

    Ihr Rivale Donald Trump sagte unterdessen bei einer Kundgebung voraus: «Ich werde gewinnen, groß gewinnen.» Eingeführt wurde er vor seiner Rede von seiner Frau Melania. «Er ist ein wunderbarer Ehemann, Vater und Großvater», sagte das Ex-Model. «Und er wird ein fantastischer Präsident sein.»


    Ausgerechnet: «Use your voice» - gebrauche deine Stimme - prangt als Bühnenhintergrund bei einer Veranstaltung der etwas heiseren Hillary Clinton mit den Superstars Beyonce und Jay Z. Foto: David Maxwell
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