Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton
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Das dritte TV-Duell zwischen Trump und Clinton

    Es hätte eine historische Nacht werden können - nicht nur für die Frauen in den USA. Doch Hillary Clinton hat es erneut nicht geschafft, die erste Präsidentin der USA zu werden. Die «New York Times» lässt Clinton-Unterstützerinnen zu Wort kommen: «Ich war so hoffnungsvoll, vorsichtig optimistisch», fasst eine enttäuschte Wählerin ihre Gefühle zusammen. «Ich bin geschockt», sagt eine andere.



    Aktueller Stand - so sieht es im Moment aus:


    Grafik: A. Brühl

    Chinas Präsident Xi Jinping gratuliert dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg. Er bietet dem Republikaner eine enge Zusammenarbeit an in der Hoffnung, die Beziehungen zwischen China und den USA stärken zu können, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Zuvor hatte Außenamtssprecher Lu Kang erklärt, Peking freue sich darauf, gemeinsam mit der neuen US-Regierung eine gesunde Entwicklung der bilateralen Beziehungen zum Wohl beider Völker und der Welt sicherzustellen.


    Foto: Wu Hong, epa/dpa

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ruft Donald Trump zur Einhaltung der Menschenrechte auf. Der frisch zum US-Präsidenten gewählte Trump habe während seiner Wahlkampagne Zweifel am künftigen Einsatz der USA für Menschenrechte ausgelöst, heißt es in einer Mitteilung. Er müsse nun die Verpflichtung der USA zur Einhaltung der Menschenrechte «bekräftigen und achten».

    Gleichzeitig ruft Amnesty Trump auf, den scharfen Ton des Wahlkampfs hinter sich zu lassen. Der sei unter anderem von Seiten Trumps von einer «vergifteten Rhetorik» geprägt gewesen. «Die fremdenfeindlichen, sexistischen und anderen hasserfüllten Bemerkungen Trumps haben keinen Platz in der Regierung» sagt die US-Chefin von Amnesty-International Margaret Huang der Mitteilung zufolge.

    Der Wahlsieg von Donald Trump hat den deutschen Aktienmarkt nur kurzfristig erschüttert. Nachdem der Dax zum Handelsstart um knapp 3 Prozent gefallen war, schmolzen die Verluste bis zum Nachmittag auf 0,98 Prozent zusammen. Das bedeutete einen Stand von 10 380,06 Punkten. Von einer Verkaufspanik, wie sie sich vor dem Börsenstart mit Indikationen unter 10 000 Punkten noch abgezeichnet hatte, war nichts mehr zu spüren.

    In Melania Trumps slowenischer Heimatstadt Sevnica löst die Wahl ihres Mannes zum US-Präsidenten spontan Freude aus. Seit Tagesanbruch seien Menschen in die Stadt gekommen und hätten sich kurz versammelt, um ihr Glück zu bekunden, sagt der Bürgermeister Sevnicas, Srecko Ocvirk, dem Sender RTV Slovenia

    Anschließend sei jeder seinem Alltag nachgegangen - «das ist ein normaler Arbeitstag hier», berichtet der Bürgermeister. Dass nun bald eine First Lady der USA zu den Töchtern und Söhnen des Ortes zählt, hat in der rund 60 Kilometer östlich der Hauptstadt Ljubljana gelegenen Stadt auch wirtschaftliche Hoffnungen geweckt. «Das bringt Sevnica auf die Weltkarte, macht es sichtbar unter den mitteleuropäischen Städten», sagt Ocvirk. Dies könne helfen, die Region, die vor allem Natursportarten wie Angeln und Radfahren punktet, als Reiseziel zu vermarkten. 


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa

    In knapp einer Stunde will Clinton nach Angaben ihres Lagers in New York eine Rede halten.

    Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA hat nach Einschätzung der mexikanischen Regierung keine sofortige Auswirkung auf die Beziehung zwischen den beiden Ländern. «Wir werden das Marktumfeld aber beobachten und bei Bedarf unsere Steuer-, Geld-, Finanz- und Handelspolitik anpassen, um unser solides makroökonomisches Fundament zu schützen», sagt Finanzminister José Antonio Meade. Noch vor Öffnung der Börse trat er am Morgen mit Notenbankchef Agustín Carstens vor die Presse getreten, um ein beruhigendes Signal an die Märkte zu senden.

    Trump will im Falle eines Wahlsiegs das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Die mexikanische Wirtschaft hängt stark vom US-Markt ab, der Großteil der in Mexiko produzierten Güter wird in den Norden importiert. Eine Abschottung würde der mexikanischen Wirtschaft empfindlich schaden. Bereits in der Wahlnacht hatte der mexikanische Peso gegenüber dem Dollar deutlich an Wert verloren. 


    Mexikos Finanzminister José Antonio Meade. Foto: Sashenka Gutierrez, epa/dpa

    Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko hofft nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten auf weitere militärische Hilfe sowie Unterstützung bei Reformen. Er sei überzeugt, dass die USA weiterhin «im Kampf gegen die russische Aggression der wichtigste und zuverlässigste Partner» sein würden, sagt Poroschenko in Kiew. «Ich halte es für ein Symbol einer richtigen Demokratie, wenn bis zum letzten Moment niemand das Ergebnis der Wahlen kennt», sagt Poroschenko. 

    Für Ex-Fußballprofi und Social-Media-Ikone Hans Sarpei stehen die Leidtragenden der Abstimmung in den USA fest: 



    Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, gratuliert dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg. Er wünsche dem Republikaner alles Gute für seine Amtszeit, teilt das IOC in Lausanne (Schweiz) mit. 

    Wie wird Trumps erster Tag im Weißen Haus aussehen? Der Republikaner selbst hatte dazu während des Wahlkampfs etliche düstere Aussagen gemacht, die der britische Sender Channel 4 News in einem kurzen Video zusammenfasst. Unter anderem will Trump waffenfreie Zonen an Schulen abschaffen. Als allererstes aber wolle er kriminelle Einwanderer abschieben, hatte der Kandidat angekündigt. Auch solle umgehend das Programm zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge gestoppt werden. Anschließend solle eine «wunderschöne Mauer» an der Grenze zu Mexiko errichtet werden. Danach würden die 30-tägigen Vorbereitungen zum Sieg über die Terrormiliz IS anlaufen



    Die Bundesregierung warnt vor dem Hintergrund des umstrittenen Präsidentschafts-Wahlkampfs von Donald Trump vor zu starken Vereinfachungen bei komplizierten Themen. Politik müsse transparent, verständlich und in einer Sprache erklärt werden, die jeder verstehe, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Er reagierte damit auf die Frage, ob die Bundesregierung für den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr Konsequenzen ziehen müsse aus dem Wahlkampf des künftigen US-Präsidenten, bei dem es oft um Gefühle und weniger um Fakten ging. 

    Seibert warnt davor, Schlüsse aus dem US-Wahlkampf auf deutsche Wahlen zu übertragen. Mit Blick auf Umfragen, die Trumps Kontrahentin Hillary Clinton in Front gesehen hatten, ergänzt er: «Wenn es eine Lehre gibt, dann ist die doch sicherlich: Misstraue den Umfragen.» Der Sprecher von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Martin Schäfer, sagt, es müsse unterschieden werden zwischen «verständlichem Erklären von Politik und allzu simplen Botschaften». Wer glaube, er könne in einer komplizierter gewordenen Welt mit simplen Botschaften Wählerstimmen gewinnen, der irre.

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gratuliert Donald Trump zum Sieg bei der Präsidentenwahl in den USA. «Nach einem hart umkämpften und oft spaltenden Wahlkampf lohnt es, daran zu erinnern und sich neu bewusst zu machen, dass die Einigkeit in Vielfalt in den Vereinigten Staaten eine der größten Stärken des Landes ist», sagt Ban laut Mitteilung in New York. «Ich rufe alle Amerikaner dazu auf, diesem Geist treu zu bleiben.» 

    Die Vereinten Nationen erwarteten von den USA, dass sie sich auch weiterhin an internationale Kooperationen halten und unter anderem den Kampf gegen den Klimawandel und die Stärkung der Menschenrechte vorantreiben. Ban bedankt sich auch bei der unterlegenen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. «Sie ist ein mächtiges Symbol für Gleichberechtigung von Frauen und ich habe keinen Zweifel, dass sie weiterhin zu unserer Arbeit weltweit beitragen wird.»


    Foto: Laurent Gillieron, epa/dpa

    Bundespräsident Joachim Gauck äußert nach den US-Wahlen die Hoffnung, dass der neue US-Präsident Donald Trump in die Tradition des transatlantischen Miteinanders eintritt. «Dieses Miteinander ist ja nicht nur auf Interessen gegründet, sondern auf universelle Werte», sagt Gauck am Rande einer Gedenkstunde für die Opfer der Pogromnacht 1938 in Cottbus.

    Neue Herausforderungen für Deutschland und Europa seien ziemlich offensichtlich: «Ich gehe davon aus, dass Europa zur Bewahrung und zur Verteidigung seiner universellen Werte doch mehr Verantwortung übernehmen wird. Und deshalb sind die kommenden Jahre für uns eine Bewährungsprobe», sagt Gauck. Zuvor hatte Gauck betont, der heutige Tag habe viele Menschen in der Welt beunruhigt. «Jetzt hat das amerikanische Volk gewählt. Wir respektieren den Willen des amerikanischen Volkes. Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidenten.»

    Rüstungswerte reagieren auf beiden Seiten des Atlantiks mit rasanten Kurssprüngen auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl. Papiere von Rheinmetall wurden zuletzt an der Spitze des MDax mehr als 4 Prozent höher gehandelt. Die Titel von Boeing gewannen im frühen US-Handel 1 Prozent. General Dynamics, Raytheon, Lockheed Martin und Northrop Grumman rückten in New York um 4 bis 7 Prozent vor.

    Der künftige US-Präsident Donald Trump habe bereits weitere 90.000 Soldaten, 42 zusätzliche Schiffe und 100 weitere moderne Kampfflugzeuge sowie ein besseres nukleares und raketengestütztes Abwehrsystem angekündigt, sagt ein Händler. Der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, geht von einer zumindest moderaten Erhöhung der Rüstungsausgaben aus. Experten sehen nach dem Wahlsieg Trumps aber nicht nur für die US-Rüstungsbranche große Marktchancen.

    Nach dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA kommen die Außenminister der EU-Staaten am Sonntagabend zu einem Sondertreffen in Brüssel zusammen. Es gehe darum, über die zukünftigen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten zu beraten, teilt die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.



    Der Überraschungssieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat der Wall Street heute bislang wenig anhaben können. Nachdem es vorbörslich noch nach deutlichen Verlusten ausgesehen hatte, tritt der New Yorker Leitindex zuletzt mit einem Minus von 0,01 Prozent bei 18 330,03 Punkten auf der Stelle.

    Der frühere US-Präsident George Bush gratuliert Donald Trump zum Sieg bei der Präsidentschaftswahl. «Barbara und ich gratulieren Donald Trump und wünschen ihm alles Gute dafür, Amerika als unser nächster Präsident anzuführen. Wir schließen seine Familie in unsere Gebete ein», schreibt Bush auf Twitter. Die Bush-Familie hatte Trump im Wahlkampf nicht unterstützt. George Bush war von 1989 bis 1993 der 41. US-Präsident.



    Donald Trump hat eine ziemlich große Familie. Für alle, die noch immer nicht wissen, wer alles dazu gehört, hat die BBC eine Übersicht vorbereitet:



    Der Karikaturist Patrick Chappatte von der «New York Times» hat schon eine Vorstellung davon, wie es künftig im Oval Office aussehen wird: 

    Und was Donald Trump künftig nachts treibt, davon vermittelt David Rowe einen wenig appetitlichen Eindruck:  



    Alice Schwarzer (73) rechnet damit, dass Donald Trump als Präsident Politik gegen Karrierefrauen machen wird. «Trump ist von den Angry White Men und den Evangelikalen an die Macht gebracht worden», teilt die Frauenrechtlerin der Deutschen Presse-Agentur in Köln mit. «Es ist darum zu erwarten, dass der Präsident die Hoffnung seiner Wähler erfüllt: gegen Karrierefrauen und für Gattinnen, gegen das Recht auf Abtreibung, und gegen alle "Fremden".»

    Mit Verspätung hat in dieser Minute die mit Spannung erwartete Rede der unterlegenen Demokratin Hillary Clinton in New York begonnen. Sie bietet Donald Trump ihre Zusammenarbeit zum Wohle der USA an. Natürlich sei das Wahlergebnis nicht das erwünschte, so Clinton. «Das ist sehr schmerzhaft, und das wird es lange bleiben», erklärt sie.

    Zur Niederlage sagt sie: «Dies schmerzt und das wird es für lange Zeit.» Doch es gehe nicht um sie, sondern um das Land. Amerika sei tiefer gespalten, als sie selbst angenommen habe. «Donald Trump wird unser nächster Präsident sein», erklärt Clinton. Das müsse akzeptiert werden. Eine friedliche Übergabe der Macht werde nicht nur akzeptiert, sondern sogar zelebriert. 

    Angesichts einer tief geteilten Gesellschaft sei es nun geboten, zusammenzustehen, sagt Clinton. Man müsse gemeinsam klar machen, dass der amerikanische Traum groß genug für jedermann sei. «Unsere Verantwortung als Bürger liegt darin, an einem besseren Amerika mitzuarbeiten», erklärt die Demokratin.

    Ich hoffe, dass er ein erfolgreicher Präsident für alle Amerikaner sein wird.

    Hillary Clinton an die Adresse des Wahlsiegers Donald Trump.

    «Hört nie auf, daran zu glauben, dass der Kampf für das was richtig ist, den Aufwand wert ist», ruft Clinton ihrem Wahlkampfteam zu. Sie lobt den Fleiß der Wahlhelfer und bedankt sich bei den Spendern. «Wir haben die Glasdecke nicht zertrümmern können», erklärt sie mit Blick auf ihr Ziel, erste Frau als Präsidentin zu werden. «Aber irgendwann wird es jemand tun, hoffentlich früher als später.» 

    Man solle nie aufhören, für etwas zu kämpfen, an das man glaube. «Lasst den Mut nicht sinken, es gibt noch soviel zu tun», erklärt Clinton in ihrer sehr emotionalen Rede. Clinton wird von ihren Anhängern mit tosendem Beifall verabschiedet. Ex-Präsident Bill Clinton hat Mühe, seine Tränen zurückzuhalten.

    «Dear America ... »: Grußbotschaft  der Tageszeitung «The New Zealand Herald» an die USA. 


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa

    Nach dem Sieg von Donald Trump kündigt Kuba ein großes Militärmanöver an. An der Übung «Bastión» vom 16. bis 18. November werden die Streitkräfte und Einheiten des Innenministeriums teilnehmen, wie das Verteidigungsministerium mitteilt. Ziel sei es, die Truppen und die Bevölkerung auf verschiedene Aktionen des Feindes vorzubereiten. 

    Zuletzt hatten sich die einstigen Erzfeinde USA und Kuba vorsichtig angenähert und nach jahrzehntelanger Eiszeit wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Trump hatte die Annäherung im Wahlkampf zunächst unterstützt. Später sagte er allerdings, die Schritte könnten auch wieder rückgängig gemacht werden, wenn Kuba nicht auf die Forderungen der USA eingehe.

    Manche Gegner von Donald Trump vergleichen den Tag der Präsidentenwahl 2016 mit den Anschlägen vom 11. September 2001. Internetnutzer stellten in US-Kalenderschreibweise die Daten «9/11» und «11/9» gegenüber. Direkt neben einem Foto von Trump ist bei einem Post im sozialen Netzwerk Twitter ein Bild des brennenden World Trade Centers zu sehen. Andere Twitternutzer reimten: «9/11 Never Forget 11/9 Always Regret» (Vergesse nie den 11. September und bereue für immer den 9. November). ZDFneo-Moderator Jan Böhmermann schreibt auf dem Kurznachrichtendienst: «This is Americas very own 11/9.»

    Der überraschende Wahlerfolg von Donald Trump zum US-Präsidenten beschäftigt auch die Fußball-Weltmeister. «Es ist ein Thema in der Mannschaft, logisch. Wir müssen uns angucken, welche Auswirkungen es hat. Ich hoffe, dass es keine negativen Auswirkungen hat, für uns, für Deutschland, für die Welt», erklärt Verteidiger Mats Hummels. Auch er sei durch das Ergebnis nach dem Aufstehen überrascht worden, gesteht der Verteidiger des FC Bayern München. 

    «Man muss jetzt gucken, wie es weitergeht, ob er so die Politik betreibt, wie er es angekündigt hat», meint der Kölner Jonas Hector. Die DFB-Auswahl bereitet sich derzeit im italienischen Serravalle auf das letzte WM-Qualifikationsspiel des Jahres gegen San Marino vor.


    Hat nicht mit einem Wahlsieg von Donald Trump gerechnet: Mats Hummels. Foto: Andreas Gebert, dpa

    Mittlerweile hat sich auch US-Präsident Barack Obama vor Medienvetretern zum Ausgang der Wahl geäußert. Er will sich mit aller Kraft für eine friedliche Übergabe der Macht an seinen Nachfolger Donald Trump einsetzen. «Es ist kein Geheimnis, dass Trump und ich einige signifikante Unterschiede haben», erklärte Obama  im Rosengarten des Weißen Hauses. «Aber denken wir acht Jahre zurück - auch George W. Bush und ich hatten einige solcher signifikanten Unterschiede», und trotzdem sei ein guter Übergang gelungen. Daran wolle er sich ein Beispiel nehmen.

    «Ein friedlicher Übergang der Macht ist eines der wichtigsten Kennzeichen unserer Demokratie», so Obama. «Wir sind nicht zuerst Demokraten oder Republikaner, zuerst sind wir Amerikaner und Patrioten.» Das habe auch Trump in ihrem nächtlichen Telefongespräch zugesichert. Das habe ihn bewegt, erklärte der Präsident. Für Morgen hat Obama den Republikaner ins Weiße Haus eingeladen, um die weitere Übergabe zu besprechen.

    Wir lecken unsere Wunden und gehen zurück in die Arena. Und beim nächsten Mal versuchen wir, es besser zu machen.

    US-Präsident Barack Obama über die Niederlage der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

    Reich werden mit Trump: Ein britischer Geschäftsmann hat laut CNN mit einer Wette auf den Sieg des Republikaners 124.000 Dollar gewonnen. Als der Milliardär im vergangenen Jahr seine Bewerbung bekanntgegeben habe, sei er überzeugt davon gewesen, dass Trump auch gewinnen werde, zitiert CNN den in Cornwall lebenden John Mappin. Seit Juni 2015 habe er rund 30 Wetten beim Anbieter William Hill auf den Republikaner platziert, zunächst auf dessen Nominierung, dann auf auf den Wahlsieg.

    In einigen Städten der USA ist es zu Protesten gekommen. US-Medien wie «USA Today» zeigen Bilder unter anderem aus dem kalifornischen Oakland und aus Portland in Oregon. Dort blockierten Demonstranten Straßen. In einigen Fällen wurde Müll angezündet, auch US-Flaggen wurden verbrannt. Die überwiegende Zahl der Proteste gab an der Westküste der USA, wo Hillary Clinton besonders viele Anhänger hat. Nach Angaben des «Time Magazine» wurden aber auch aus Pittsburgh in Pennsylvania im Osten des Landes Proteste berichtet.

    Viele Demonstranten riefen die Parole: «Nicht unser Präsident!», so auch vor dem Trump-Tower in New York. Vor dem Gebäude stehen sandgefüllte Sattelschlepper zum Schutz.

    US-Filmregisseur Oliver Stone («Platoon») sieht Donald Trump als einen «praktischen Menschen» an, der seine Kritiker noch überraschen könne. Der gewählte US-Präsident sei ein guter Verhandler, erklärt Stone. Er habe sich stärker vor einer Präsidentschaft Hillary Clintons als vor einem Sieg Trumps bei der Wahl gefürchtet, erklärt Stone nach einem Bericht der Zeitung «Folha de São Paulo»

    Clinton habe im Senat für Kriegshandlungen gestimmt und sei Russland gegenüber konfrontativ eingestellt, sagt Stone. Trump habe dagegen bessere Voraussetzungen, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln. Auch der frühere US-Präsident Ronald Reagan (Amtszeit: 1981-1989) habe vor seiner Amtsübernahme Furcht erregt und sei dann sehr gut mit der Sowjetunion ausgekommen.


    Foto: Susanna Saez, epa/dpa/Archiv

    Der neue Mann an der Spitze der Vereinigten Staaten von Amerika:

    Liebe Leserinnen und Leser, der Liveticker von der US-Präsidentschaftswahl endet an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Dabeisein!

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