Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Die US-Regierung sollte sich nach Meinung eines Großteils der Landesbewohner stärker um Probleme in den Vereinigten Staaten kümmern, und weniger um die anderer Länder. Nur 37 Prozent seien der Ansicht, dass die USA anderen Staaten beim Lösen ihrer Probleme helfen sollte, ergab eine Studie des Pew Research Center, die in Washington veröffentlicht wurde. 41 Prozent halten die derzeitige Beteiligung der USA an der Lösung der Weltprobleme für zu hoch.

    Dass zudem knapp die Hälfte der Bevölkerung überzeugt ist, die USA seien weniger mächtig als noch vor zehn Jahren, passt in das Wahlkampfschema des Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump. Der designierte Kandidat der Republikaner hat seine Außenpolitik unter die Devise «America First» gestellt.

  • Der zähe Kampf bei den Demokraten könnte Trump in die Karten spielen. Er beginnt damit, Anhänger von Clintons Rivalen Bernie Sanders zu umwerben. So sagte in Indiana ein Viertel der Sanders-Wähler, sie würden niemals für Clinton stimmen. Auf sie setzt Trump und hofft, das Protestpotenzial des Sanders-Lagers mit seiner Kampagne kurzschließen zu können. Trump sagte, die Demokraten hätten das Wahlsystem absichtlich gegen Sanders zurechtgebastelt.

    Die frühere First Lady liegt viele hundert Delegierte vor Sanders. Ihr Abschneiden verdeutlicht aber, dass sie selbst viele Demokraten nicht als Kandidatin überzeugt. Gewinnt Sanders weitere Vorwahlen, etwa in Montana oder Oregon, ginge Clinton als beschädigte Kandidatin in das Duell mit Trump.
  • Sowohl Donald Trump als auch Hillary Clinton stellen sich auf einen erbitterten Zweikampf ein. Der Reality-TV-Star begann bereits, die ehemalige First Lady persönlich anzugehen. Clinton schaltete nach der Vorwahl in Indiana einen TV-Spot, der eine dichte Folge negativer Trump-Kommentare republikanischer Spitzenleute zeigt.

    Clinton sagte CNN, Trump sei unberechenbar und gefährlich. «Ich werde nicht gegen ihn kämpfen, ich kämpfe meinen eigenen Kampf.» Wenn der «dröhnende» Trump persönlich werden und sie auf ihr Privatleben ansprechen wolle, sei sie gut vorbereitet, sagte Clinton. «Er wäre wirklich nicht der Erste, der das tut.»

     Fühlt sich gut gewappnet gegen Donald Trump: Hillary Clinton. Foto: Mike Nelson, epa/dpa
  • Mehrere republikanische Politiker erklärten, sie wollten nicht zum Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland reisen. Er wolle nicht an einer Krönungsmesse für Donald Trump teilnehmen, sagte Joshua Claybourn, ein Delegierter aus Indiana, dem Sender CNN. «Weder werde ich für ihn stimmen, noch ihn in sonst irgendeiner Weise unterstützen», sagte er und stellte sein Delegiertenmandat einem Nachrücker zur Verfügung. 

    Senator Ben Sasse aus Nebraska will einen konservativen Gegenkandidaten aufbauen, der möglicherweise parteiunabhängig antreten könnte. Die früheren Präsidenten George Bush und sein Sohn George W. Bush verpassten sich selbst einen Maulkorb und wollen sich nicht mehr zu Trump äußern. 
  • Nach der praktisch besiegelten US-Präsidentschaftskandidatur des umstrittenen Seiteneinsteigers Donald Trump werden bei den US-Republikanern Spaltungstendenzen sichtbar. Der Präsident des US-Abgeordnetenhauses, der Republikaner Paul Ryan, sagte im US-Fernsehen auf die Frage, ob er Trump unterstützen werde: «So weit bin ich im Moment noch nicht.» Er hoffe aber, dass sich das ändere.

    Der frühere Präsidentschaftsbewerber und Senator von Arizona, John McCain erklärte, Trump schmälere möglicherweise seine Chancen auf eine Wiederwahl in den Senat: «Es könnte das (schwerste) Rennen meines Lebens werden», sagte McCain.


  • Trumps Erfolg wäre undenkbar ohne die Arbeit der Tea Party, die seit vielen Jahren schon die Verherrlichung der traditionellen Werte der amerikanischen Kultur predigt, Präsident Obama unaufhörlich attackiert und den Hass auf Einwanderung und Minderheiten auf ihre Fahnen schreibt. (...) Der New Yorker Millionär repräsentiert den Triumph der Antipolitik, die sich die Angst vor Arbeitslosigkeit, vor der Konkurrenz aus Asien, vor den Folgen des technologischen Wandels und der Globalisierung zu Nutze macht (...) Man kann Trumps Erfolg besser verstehen, wenn man diesen in Verbindung mit dem Aufstieg des Populismus in Europa setzt, der vom Verlust der Glaubwürdigkeit der politischen Klasse und den Folgen der Krise verursacht wird. Trump ist kein isoliertes Phänomen. Er ist ein Produkt der kollektiven Frustration in der westlichen Welt.

    Zum Erfolg des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump bei den Vorwahlen der Republikaner schreibt die rechtsliberale spanische Zeitung «El Mundo» (Madrid).
  • Der Trump-Stil hat eine Kampagne der ständigen Denunzierung der Eliten geprägt, für das die sozialen Netzwerke das ideale mediale Vehikel gebildet haben. In diesem Sinne ist Trump ein «moderner» Kandidat seiner Zeit, der des Triumphs des Info-Spektakels. Das Entscheidende ist zunächst, nicht zu langweilen. Aber die Form hätte nicht gereicht, wenn er nicht inhaltlich eine tiefe Wut eines Teils der öffentlichen Meinung eingefangen hätte. (...Aber in seiner Simplifizierung - die die Methode des Sündenbocks missbraucht und alles und jedes verspricht - wendet dieses Programm sich an die Ängste der Mittelschicht, all jene, die das Gefühl haben, dass das «System» für sie nicht mehr funktioniert (...). «Der Donald» ist ein «Vertriebsmann»: Er verkauft Illusion, Traum, Nostalgie, ein Spielautomaten-Hirngespinst aus vergoldeten Pailletten. Man weiß, dass das in der Politik nicht nur gefährlich sein kann. Es kann zur Tragödie werden.

    Die französische Tageszeitung «Le Monde» analysiert den Erfolg des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump bei den Vorwahlen der Republikaner.
  • Trumps Gegner haben sich immer wieder als äußerst schwach erwiesen. Ja, am Anfang gab es in diesem Wettkampf viele Mitbewerber. Aber sie waren alle zu ängstlich, Schwierigkeiten anzusprechen oder moderaten und unabhängigen Wählern die Hand zu reichen. Sie waren ganz mit parteistrategischen Fragen beschäftigt statt mit der wichtigsten - der wirtschaftlichen Unsicherheit -, was der Kampagne Trumps Auftrieb gegeben hat. (...) Und den meisten fehlte es völlig an jenem Charisma, das - wie widerwärtig es auch im Falle Trumps sein mag - ein unbestrittener Faktor in seinem Triumph ist.

    Zum Erfolg von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump bei den Vorwahlen der Republikaner schreibt die britische Zeitung «The Guardian».
  • Die Rolling Stones wollen Donald Trump verbieten, ihre Lieder für seinen Wahlkampf zu nutzen. Trump habe keine Genehmigung gehabt, die Songs bei seinen Auftritten laufen zu lassen, erklärt das Management der Band im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die britische Rockband hatte den republikanischen Kandidaten zuvor aufgefordert, jegliche Nutzung ihrer Musik unverzüglich einzustellen.
     
    Bei seinen Wahlkampfveranstaltungen hatte Musikliebhaber Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur PA unter anderem den Klassiker «You Can't Always Get What You Want» abgespielt. Die Rolling Stones stellen sich damit in eine Reihe von Künstlern, die Trump die Nutzung ihrer Werke verbieten. Sängerin Adele zeigte ihm im Februar die rote Karte, Aerosmith-Sänger Steven Tyler im September und der ehemalige REM-Frontmann Michael Stipe im Oktober.
     
    Ronnie Wood, Mick Jagger, und Keith Richards von den Rolling Stones. Foto: Alejandro Ernesto epa/dpa/Archiv
     
  • Donald Trump wird sich nach Ansicht der US-Politikwissenschaftlerin Amanda Friesen auch nach seiner faktisch unausweichlichen Kür zum Präsidentschaftskandidaten treu bleiben. «Trump ist eine Marke. Jeder kennt ihn, und jeder kennt ihn so, wie er ist», so Friesen im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Trump habe im Vorwahlkampf alle Regeln gebrochen, die politisches Benehmen eigentlich vorschreibe. In einem Fall habe er sogar einen Behinderten imitiert. «Ich dachte, jetzt ist es aus», erklärt Friesen. Seine Anhängerschaft verzeihe ihm die Verbalausfälle aber offenkundig.
     
    Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
     
  • In der pfälzischen Heimat seiner Vorfahren wünscht man Donald Trump viel Erfolg bei der anstehenden US-Wahl. «Wir hätten nicht gedacht, dass er so weit kommt», so der Bürgermeister von Kallstadt, Thomas Jaworek, im Gespräch mit dem Radiosender SWR info. «Und jetzt drücken wir ihm natürlich die Daumen für die Präsidentschaftskandidatur.» Die gesamte Gemeinde habe die Vorwahlerfolge von Trump gespannt verfolgt. Die Ahnen des Republikaners stammen aus dem Weinort in Rheinland-Pfalz. 
     
    Ein Grabstein mit der Aufschrift «Trump» in Kallstadt auf dem Friedhof. Foto: Uwe Anspach, dpa/Archiv
     
  • John Kasich, letzter verbliebener republikanischer Konkurrent Donald Trumps im Vorwahlkampf, beendet sein Rennen um die Kandidatur für das Weiße Haus. Er hatte bis zuletzt an seiner Bewerbung festgehalten, obwohl er im monatelangen Vorwahlrennen nur einen einzigen Staat geholt hatte, seinen Heimatstaat Ohio. Bei der vergangenen Vorwahl im Bundesstaat Indiana landete er mit einer einstelligen Prozentzahl auf dem dritten Platz. Der New Yorker Milliardär Trump hat damit bei den Republikanern keinen Konkurrenten mehr, der ihm seine Kandidatur streitig machen könnte. Formal muss Trump dennoch die Schwelle von 1237 Delegierten überschreiten, um offizieller Kandidat der Republikaner zu werden.

    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv 
  • Die restlichen Wahltermine, der Fahrplan bis zur Vereidigung des neuen US-Präsidenten auf einen Blick:

    Grafik: J. Reschke  
  • Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist zuversichtlich, die Republikaner nach seinem Sieg in Indiana rasch zu vereinen. Er erhalte nun viel Zustimmung von allen Seiten, sagt Trump im ersten Interview nach seinem Vorwahlsieg dem Sender MSNBC. Die Unterstützung komme auch von bisherigen Gegnern, sagt Trump. «Das ist kein Problem für sie, es sind ja Politiker.» Trump wiederholt seine Angriffe auf Hillary Clinton, Spitzenkandidatin der Demokraten. Sie dürfe schon wegen ihrer E-Mail-Affäre eigentlich gar nicht erst antreten.

    Befragt nach seinen Positionen zu Muslimen sagt Trump, man müsse sehr wachsam und vorsichtig sein. «Migranten zerstören Europa. Das werde ich für die USA nicht zulassen.» Es interessiere ihn nicht, ob ihm solche Aussagen schadeten. «Ich tue das, was ich für richtig halte», sagt Trump. 

     Donald Trump will die Republikaner nach seinem Sieg in Indiana rasch einen. Foto: Justin Lane, epa/dpa


  • Immer wieder sorgt Donald Trump mit markigen Sprüchen für Schlagzeilen. Eine Auswahl seiner deftigsten Aussagen:
     
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    von dpa·live Desk
  • Anfang des Jahres erklärte die ehemalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, höchst medienwirksam ihre Unterstützung für Donald Trump. Viel war in letzter Zeit von ihr nicht zu hören. Doch nun meldet sie sich zu Wort - auf Facebook. Sie bedankt sich bei den Wählern von Indiana und schwärmt in höchsten Tönen vom 69-Jährigen Immobilienmogul: «Wir haben eine Revolution gebraucht und nun haben wir den Revoluzzer gefunden.»

  • Wie geht es nun weiter? Nach der Vorwahl in Indiana stehen in den USA nun noch Abstimmungen an nurmehr acht Wahltagen an. Durch den Ausstieg von Ted Cruz hat sich die Ausgangslage bei den Republikanern komplett verändert. Der wichtigste verbleibende Termin für die wahrscheinliche Kandidatur Donald Trumps ist der 7. Juni. Dann wird in Kalifornien gewählt, einem Staat mit besonders vielen zu vergebenden Delegierten. Am gleichen Tag stimmen Republikaner und Demokraten in Montana, New Jersey, New Mexico und South Dakota ab, die Demokraten außerdem in North Dakota.
     
    Nach jetzigem Stand wird spätestens der 7. Juni darüber entscheiden, wer als Kandidat seiner Partei den Kampf um das Weiße Haus aufnimmt. Am 14. Juni schließen die Demokraten in der Hauptstadt Washington DC die langen Monate der Vorwahlen ab. Im Juli stehen Parteiveranstaltungen an (Republikaner: Cleveland, Demokraten: Philadelphia). Dort werden die Kandidaten für die Wahl des nächsten US-Präsidenten offiziell gekürt.
     
    Alles spricht dafür, dass diese beiden das Rennen um das Weiße Haus unter sich ausmachen: Hillary Clinton und Donald Trump. Fotos: Justin Lane und Andrew Gombert, epa/dpa/Archiv
     
     
  • Trump erringt also gewissermaßen die Nominierung, während sein persönlicher Zuspruch bei den Wählern im Keller ist, mit 67 Prozent der Amerikaner, die nachteilig über ihn denken. Das macht ihn zum am wenigsten geschätzten Präsidentschaftskandidaten in einer der großen Parteien seit mindestens 1984 - und die Feindseligkeit, die ihm von Teilen der Führung der republikanischen Partei entgegenschlägt, ist ohne Beispiel. Aber nichts von diesen harten Tatsachen konnte die Strahlkraft von Trumps Stunde des Sieges schwächen.

    Zum erneuten Vorwahl-Sieg von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump meint die britische Zeitung «The Guardian».
  • Für den republikanischen Parteichef Reince Priebus ist Donald Trump der «anzunehmende Kandidat» für das Präsidentenamt. Das schreibt er auf Twitter. Gleichzeitig ruft er seine Partei zur Einheit auf: «Wir müssen uns alle vereinen und uns darauf konzentrieren, Hillary Clinton zu schlagen».
     
    Republikaner-Chef Reince Priebus. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
     
  • Nach dem Ausscheiden seines Rivalen Ted Cruz aus dem US-Vorwahlrennen sagt der wahrscheinliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump der Demokratin Hillary Clinton den Kampf an: «Wir werden Hillary Clinton schlagen», so der Multimilliardär. «Wir werden im November gewinnen - und wir werden hoch gewinnen.»

    Nach den erbitterten Konfrontationen im Vorwahlkampf schlug Trump versöhnliche Töne gegenüber Cruz an. Der Senator aus Texas sei ein sehr harter Konkurrent gewesen, erklärt der Immobilienmogul. Cruz sei ein «zäher, smarter» Mann und habe eine große Zukunft vor sich. «Ich beglückwünsche ihn», sagt Trump.

  • Ted Cruz gibt den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner auf. Der Senator von Texas sagte vor Anhängern in Indianapolis, er beende seinen Wahlkampf schweren Herzens. Mit dieser Entscheidung ist der Weg für den Milliardär Donald Trump als Kandidat seiner Partei für das Weiße Haus frei. Cruz erklärte, er habe immer gesagt, er kämpfe so lange weiter, wie es eine realistische Chance auf die Kandidatur gebe. Er müsse aber nach dem Ergebnis der jüngsten Vorwahl in Indiana anerkennen, dass die Wähler anderes wollten.

    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
     
  • Auf ihrem Weg zur Präsidentschaftskandidatur hat Hillary Clinton einen weiteren Etappensieg verpasst. Sie verlor die Vorwahl im Bundesstaat Indiana mit gut fünf Prozentpunkten Rückstand gegen Bernie Sanders. Auf das Gesamtrennen der Demokraten hat das wenig Einfluss, weil die frühere Außenministerin und First Lady immer noch weit vor Sanders liegt. Die Vorwahl in Indiana zeigt aber einmal mehr, dass Clinton auch in ihrer eigenen Partei nicht durchgängig beliebt ist.
     
    Holt sich einen weiteren Vorwahsieg: Bernie Sanders. Foto: David Maxwell, epa/dpa/Archiv
     
  • Donald Trump hat die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Indiana mit großem Abstand gewonnen. Seine Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich waren weit abgeschlagen. Er hat damit die Kandidatur als Präsidentschaftskandidat der Republikaner zwar noch nicht sicher. Sie ist ihm aber kaum noch zu nehmen. Der New Yorker Milliardär muss für die Nominierung die Schwelle von 1237 Delegierten erreichen. Mit dem Sieg in Indiana kommt er dieser Marke nochmals näher.
     
    Foto: Justin Lane, epa/dpa
     
  • Ted Cruz will auch im Falle einer Niederlage in Indiana weiter um die Nominierung der republikanischen Partei kämpfen. Das kündigt der Senator von Texas einen Tag vor der Vorwahl in dem Bundesstaat an. «So lange wir einen gangbaren Weg zum Sieg haben, so lange kämpfe ich bis zum Schluss», zitiert der Sender NBC News Cruz. Insgesamt 57 Delegierte gilt es für die Präsidentschaftsbewerber in Indiana für sich zu gewinnen. Eine Niederlage Cruz' würde die Nominierung Donald Trumps aufseiten der Republikaner noch wahrscheinlicher machen.   

     Will bis zum Ende durchhalten: Ted Cruz. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
  • Der Republikaner Donald Trump hat erneut China zum Ziel eines Verbalangriffs gemacht. «Wir dürfen es nicht weiter zulassen, dass China unser Land vergewaltigt», sagte der Geschäftsmann bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Indiana.  Trump warf China in seiner Rede in Fort Wayne eine unfaire Handelspolitik vor. Bereits in der Vergangenheit hatte er Peking Währungsmanipulation vorgeworfen, um seine Exporte wettbewerbsfähiger auf dem Weltmarkt zu machen. 

     Verteilt erneut verbale Tiefschläge: Donald Trump. Foto: Paul Buck, epa/dpa/Archiv
  • Kurz vor der Vorwahl in Indiana zeichnet sich laut einer Umfrage ein weiterer Sieg für Donald Trump ab. Der umstrittene Republikaner führt einer Erhebung von NBC News, «Wall Street Journal» und Marist zufolge mit 15 Prozent vor seinem schärfsten Rivalen Ted Cruz. Trump kommt demnach auf 49 Prozent Zustimmung, während Cruz 34 Prozent und John Kasich auf 13 Prozent der Stimmen kämen. Wenn Cruz in Indiana nicht gewinnen kann, hat Trump sehr gute Chancen auf eine absolute Mehrheit der Delegierten. Sollte Cruz hingegen klar gewinnen, dürfte es für Trump schwer werden, die Mehrheit vor dem Parteitag in Cleveland zu sichern. In jedem Fall wird das Rennen nicht vor dem 7. Juni entschieden, wenn mit Kalifornien der größte Bundesstaat abstimmt.

    Bei den Demokraten hingegen dürfte das Rennen enger werden. Hier sieht die Umfrage Hillary Clinton mit 50 Prozent knapp vor Bernie Sanders mit 46 Prozent der Stimmen.



  • Trotz des deutlichen Vorsprungs seiner innerparteilichen Rivalin Hillary Clinton will Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders weiter um die offizielle Nominierung der Demokraten kämpfen. Es sei nahezu unmöglich für die frühere Außenministerin bis zum Parteitag im Sommer eine Mehrheit der gewählten Delegierten zu erreichen, sagte der Senator von Vermont laut NBC News. Sein Ziel sei es daher, die Super-Delegierten davon zu überzeugen, ihn vor und während des Parteitages zu unterstützen Die Super-Delegierten sind stimmberechtigte Parteigrößen, die von keinem Vorwahlergebnis abhängig sind und jederzeit ihre Meinung - wen sie unterstützen - ändern können. «Sollte ich in einem Bundesstaat 70 Prozent gewinnen, dann denke ich, habe ich Anspruch auf diese Super-Delegierten», sagte Sanders. Die Demokraten halten noch in zehn Bundesstaaten Vorwahlen ab. 

     Bernie Sanders und seine Frau Jane beim Korrespondenten-Dinner im Weißen Haus. Foto: Olivier Douly, epa/dpa/Archiv
  • Ein Bericht des britischen «Guardian» wirft ein wenig schmeichelhaftes Licht auf das direkte Umfeld der beiden republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Ted Cruz. Beide beschäftigen demnach Berater, die vor einigen Jahren gemeinsam für einen rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidaten in Guatemala arbeiteten. Der von Korruptionsvorwürfen belastete Manuel Baldizón hatte damals unter anderem damit Wahlkampf gemacht, Kriminelle im Fernsehen hinrichten zu lassen. 

    Während der Trump-Berater Tim Clark dem «Guardian» bestätigte, gemeinsam mit seinem damaligen Kollegen Ron Nehring für Baldizón gearbeitet zu haben, wollte sich der Cruz-Berater Nehring nicht dazu äußern. Allerdings schrieb Nehring, er habe nichts von dem Wahlkampfversprechen Baldizóns gewusst. Obwohl - so die Zeitung - damals nicht nur international sondern auch in Guatemala selbst über das Ansinnen des Politikers berichtet wurde, Menschen öffentlich zu exekutieren.  



  • Bei einer Wahlkampfveranstaltung des umstrittenen Politikers Donald Trump in Kalifornien ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Hunderte Trump-Gegner blockierten laut Medienberichten eine Kreuzung in Orange County, wo Tausende Trump-Anhänger einer Rede des Geschäftsmannes folgten. Einem Bericht der «Los Angeles Times» zufolge wurde mindestens ein Streifenwagen demoliert und Steine geworfen. Die Polizei von Costa Mesa bestätigte dem Blatt die Festnahme von 17 Personen. Ich protestiere, weil ich gleiche Rechte für alle will und ich will einen friedlichen Protest», zitierte die Zeitung einen 19-jährigen Teilnehmer. Dem Eindruck der Reporter zufolge bestand die Demonstrationen zu großen Teilen aus jungen Latinos.



  • Blick in die internationalen Medien: Die sozialdemokratische norwegische Tageszeitung «Dagsavisen» kommentiert den Erfolg des republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers:

    Es gibt viele Gründe für Donald Trumps große Unterstützung. Wir können über eine entfremdete Arbeiterklasse sprechen, über wirtschaftliche Probleme und die tiefe Frustration vieler amerikanischer Wähler, die sich von einer Politik und einem wirtschaftlichen System ignoriert fühlen, das für sie nicht funktioniert. Wir können über eine geteilte republikanische Partei sprechen. Das ist alles richtig. Aber ein großer Teil der Erklärung für Donald Trumps wahnwitzigen Erfolg liegt in seiner totalen Dominanz der Medien.
    Wird er der Päsidentschaftskandidat der Republikaner? Vieles spricht im Moment dafür: Donald Trump. Foto: Paul Buck, epa/dpa
  • Er hat den Teufel im Leib. Ich habe Freunde bei den Demokraten und Freunde bei den Republikanern. Ich komme mit fast jedem klar, aber ich habe noch nie in meinem Leben mit einem erbärmlicheren Hurensohn zusammengearbeitet.

    Der frühere Vorsitzende des US-Abgeordnetenhauses, John Boehner, Republikaner, in einem Town Hall Meeting an der Stanford University über den Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, Texas' Senator Ted Cruz.

    Heftige Worte für Ted Cruz: John Boehner. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
  • Bei den Demokraten kündigt der Linke Bernie Sanders unterdessen an, Hunderte Mitarbeiter entlassen zu wollen. «Wir wollen so viele Delegierte gewinnen wie möglich, und dazu brauchen wir Mitarbeiter in den Staaten im ganzen Land», sagt er der «New York Times». «Wir brauchen derzeit keine Leute in Connecticut. Die Wahl ist vorüber. Wir brauchen sie nicht in Maryland. Also verteilen wir unsere Ressourcen auf die 14 verbliebenen Staaten, und das heißt auch, dass wir unser Personal reduzieren werden.»

     Bernie Sanders will Mitarbeiter entlassen. Foto: David Maxwell, epa/dpa/Archiv
  • Die deutsche Regierung betrachtet die außenpolitischen Pläne Donald Trumps derweil mit Skepsis. Nach Trumps außenpolitischer Grundsatzrede sagt Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Berlin, er könne «noch keine Linie erkennen». Steinmeier fügt hinzu: «Das scheint mir noch nicht ganz ausbuchstabiert zu sein.»

    Trump hatte angekündigt, die US-Außenpolitik unter dem Motto «America First» («Amerika zuerst») ausschließlich an amerikanischen Interessen auszurichten. Steinmeier sagt dazu: «Ich kann nur hoffen, dass der Wahlkampf in den USA nicht an der Wahrnehmung der Realitäten vorbeigeht.» Auch der künftige US-Präsident müsse akzeptieren, dass sich die globale Sicherheitsarchitektur verändert habe. «Insofern ist «America First» eigentlich keine Antwort darauf.»
  • Allerdings war Trumps Rede auch von Widersprüchen geprägt. So versprach er, die USA würden unter ihm wieder ein verlässlicher Partner. Allerdings sagte er auch: «Wir müssen als Nation unberechenbar sein.» Trumps «America First» erinnerte an isolationistische Bestrebungen in den USA vor deren Eintritt in den Zweiten Weltkrieg.

    Trump sagte, er wolle mehr Frieden in die Welt bringen. Wie, ließ er offen. «Ich bin der einzige, der weiß, wie das geht.» Wenn er Präsident sei, werde die Terrormiliz Islamischer Staat verschwinden lassen, «und sie wird schnell verschwinden». Wie und warum, sagte er nicht. Der Milliardär forderte die Staaten des Nahen Ostens auf, sich stärker gegen islamistischen Terror zu stellen. Er sagte: «Die Zusammenarbeit darf keine Einbahnstraße sein.» Diese Forderung passt weder zu Trumps Hetze gegen Muslime noch zu seiner Forderung eines totalen Einreisestopps für Muslime in die USA.
  • In seiner Rede zur US-Außenpolitik verlangte Trump zudem, die Mitgliedsländer der Nato sollten sich stärker finanziell an der westlichen Allianz beteiligen. Länder müssten für die Kosten ihrer Verteidigung aufkommen oder sich selbst verteidigen, forderte Trump bei einer außenpolitischen Rede in der Hauptstadt Washington. 

    Jedes Land sollte einen «gerechten Anteil» von etwa zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts beisteuern. Derzeit würden nur vier der 28 Mitgliedsländer die Allianz in diesem Rahmen unterstützen, sagte der Kandidat. Die Nato müsse ihre Struktur und ihre Mission anpassen.

     Donald Trump hat ganz eigene Vorstellungen von der Zukunft der Nato. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv
  • Dass Amerika zuerst kommt, wird das große und maßgebliche Leitmotiv meiner Amtszeit sein. (...Meine Außenpolitik wird die Interessen des amerikanischen Volkes und die Sicherheit der USA über alles stellen.

    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump würde die US-Außenpolitik als Staatsoberhaupt ausschließlich an amerikanischen Interessen ausrichten.  In den vergangenen Tagen hatten sich seine Berater verstärkt bemüht, Trump präsidialer erscheinen zu lassen. Seine jüngste Rede in Washington war Teil dieser Strategie. 
  • Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz hat seine einstige Rivalin Carly Fiorina als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin vorgestellt. Die ehemalige IT-Managerin würde an seiner Seite antreten, sollte der erzkonservative Senator von Texas als Kandidat der US-Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus gehen. Allerdings liegt sein Konkurrent Donald Trump zum Entsetzen des Partei-Establishments derzeit weit in Führung.

    «Für das Amt des Vizepräsidenten ist jemand notwendig, auf den man sich voll und ganz verlassen kann», sagte Cruz in Indianapolis. Fiorina war zuvor als Bewerberin angetreten, im parteiinternen Rennen der Republikaner als einzige Frau aber früh gescheitert. Bei der zweiten TV-Debatte in diesem Wahlkampf hatte die 61-Jährige überzeugen können, ansonsten aber nicht mehr viel von sich Reden gemacht. Sie war sechs Jahre lang Vorstandschefin des Technologieunternehmens Hewlett-Packard.

    Ted Cruz hat die 61-Jährige ehemalige IT-Managerin Carly Fiorina als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin vorgestellt. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
  • Im Kampf um weibliche Wähler haben der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton den Tonfall verschärft. «Ganz ehrlich, wäre Hillary Clinton ein Mann, sie würde nicht mal fünf Prozent der Stimmen erhalten», hatte der New Yorker Immobilienunternehmer behauptet und hinzugefügt, der früheren Außenministerin bleibe deshalb nur, die «Frauenkarte» zu spielen. Clinton konterte daraufhin: «Gut, wenn der Kampf für Gesundheitsfürsorge für Frauen, bezahlte Elternzeit und gleiche Bezahlung die Frauenkarte ist, dann bin ich dabei.» 

  • Der Republikaner Donald Trump hat den demokratischen Bewerber Bernie Sanders aufgefordert, als unabhängiger Kandidat in das Rennen ums Weiße Haus zu gehen. Die Demokraten hätten den Senator von Vermont «furchtbar behandelt», schrieb Trump bei Twitter. Sanders Frau Jane wies die Idee umgehend zurück: «Bernie wird nicht als Unabhängiger kandidieren», sagte sie dem Sender CNN. Dies habe von Anfang an festgestanden. 


  • Mit Donald Trump als Kandidaten steuern die Republikaner im Herbst auf ein Debakel zu. Doch sie können Trump nicht mehr ohne weiteres aus dem Rennen nehmen - zumindest wenn sie keine Spaltung der eigenen Partei riskieren wollen. Viele republikanische Wähler würden ohne Trump zu Hause bleiben, andere würden aus Protest für Hillary (Clinton) wählen und einige andere würden sich auf den Weg zum Parteitag in Cleveland machen, um es dem Partei-Establishment mit der Faust zu zeigen.

    Die konservative Zeitung «Lidove noviny» aus Tschechien schreibt zu den Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur in den USA
  • Ein Parteitag des Streits, um Herrn Trump aufzuhalten, erscheint nunmehr als ein größeres Risiko für die republikanische Partei, als eine Trump-Kandidatur. Der Nebel über dem Nominierungskampf lichtet sich. Die wirkliche Schlacht kann bald beginnen.

    Zu den erneuten Siegen von Donald Trump bei den US-Vorwahlen meint die Londoner Zeitung «The Times»
  • Sie wäre eine furchtbare Präsidentin.

    Donald Trump nach seinen Vorwahlerfolgen zu Ex-Außenministerin Hillary Clinton, die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.
  • Donald Trump siegt in allen fünf Bundesstaaten. Mit seinen Vorwahlsiegen verbessert er seine Ausgangsposition für die Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern deutlich. Trump lässt in Maryland, Delaware, Rhode Island, Connecticut und Pennsylvania seine parteiinternen Kontrahenten John Kasich und Ted Cruz weit hinter sich. «Ich betrachte mich als den mutmaßlichen Kandidaten», so Trump nach seinem Fünffach-Triumph. Er habe mehrere Millionen mehr Stimmen als sein nächstbester Herausforderer Cruz und mehrere Hundert mehr Delegierte. Es sei an der Zeit, die republikanische Partei wieder zu einen.

    Seine Chance, bis zum Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland die absolute Mehrheit von 1237 Delegierten - diese küren letztlich den Präsidentschaftskandidaten - hinter sich zu versammeln, hat sich damit erhöht. Da er bislang aber erst 945 Delegiertenstimmen für sich verbuchen kann, muss Trump dafür seine Siegesserie fortsetzen. Schon mit Indiana wartet eine Vorwahl im nächsten wichtigen, möglicherweise sogar vorentscheidenden Bundesstaat.

    Zeigt sich nach seinen Vorwahlerfolgen siegesgewiss: Donald Trump. Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Bei den Demokraten ist ebenfalls in den fünf Bundesstaaten (Connecticut, Maryland, Pennsylvania, Rhode Island und Delaware) gewählt worden. Hillary Clinton unterliegt nur in Rhode Island ihrem Kontrahenten Bernie Sanders. Die frühere Außenministerin siegt klar in Maryland, Pennsylvania und Delaware und holt sich nach einem lange offenen Rennen auch einen knappen Sieg in Connecticut.

    Die ehemalige First Lady ist damit nur noch theoretisch von Sanders einzuholen. Der linksliberale Senator hatte aber bereits zuvor angekündigt, nicht aufgeben zu wollen und auch beim Parteitag im Juli in Philadelphia zu kandidieren. «Mit Eurer Hilfe werden wir zurück nach Philadelphia kommen, zum demokratischen Parteitag, mit den meisten Stimmen und den meisten Delegierten», so Clinton vor versammelten Anhängern in Philadelphia (Pennsylvania).


  • Donald Trump will Amerika mithilfe seiner Wähler wieder groß machen. So zumindest lautet das Credo des umstrittenen Politikers: «Make America Great Again». Doch wann genau war Amerika denn so groß, wie es laut Trump wieder werden soll? Seine Anhänger sind da keineswegs einer Meinung wie die «New York Times» unter Berufung auf eine Umfrage der Meinungsforscher von Morning Consult schreibt. Tatsächlich bekam das Jahr 2000 die meiste Zustimmung. Doch auch 1955, 1960, 1970 und 1985 war Amerika ziemlich groß, so die Meinung vieler.

    Dass sich so viele Befragte für das Jahr 2000 entschieden, könnte laut der Umfrage einen einfachen Grund haben: im Jahr vor den Terroranschlägen vom 11. September hatten die meisten Menschen offenbar noch ein größeres Gefühl von Sicherheit.   


    Screenshot: nytimes.com
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