Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton will im Falle eines Wahlsieges im November die Hälfte ihrer Kabinettsposten mit Frauen besetzen. «Ich werde ein Kabinett haben, das wie Amerika aussieht, und 50 Prozent Amerikas sind weiblich», sagte Clinton in einer Sendung des Senders MSNBC.  

     Foto: Justin Lane, epa/dpa

  • Die beiden republikanischen Kandidaten Ted Cruz und John Kasich tun sich zusammen, um einen Nominierung Donald Trumps zum Präsidentschaftsbewerber ihrer Partei zu verhindern. Der Senator aus Texas und der Gouverneur von Ohio wollen nach eigenen Angaben auf dem Parteikonvent in Cleveland eine offene Wahl eines geeigneten Kandidaten. Das geben sie in zeitgleich veröffentlichten Statements bekannt.

    Eine Kandidatur Trumps bei der Präsidentenwahl gegen einen Mitbewerber der Demokraten im November wäre «eine sichere Katastrophe», schreibt der Wahlkampfmanager von Cruz, Jeff Roe. Kasich werde sich am 3. Mai aus der Vorwahl in Indiana zurückziehen, während Cruz die Vorwahlen in Oregon am 17. Mai und New Mexico am 7. Juni auslassen werde, heißt es. Trumps spöttische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: «Es ist traurig, dass zwei erwachsene Politiker sich gegen jemanden zusammentun müssen, der erst seit zehn Monaten Politiker ist, nur damit sie verhindern, dass dieser die Nominierung der Republikaner bekommt.»

    Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber: Donald Trump, Ted Cruz und John Kasich (v.l.n.r). Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv 
  • Die Deutschen sollten Donald Trump und den US-Präsidentschaftswahlkampf nach Ansicht von Hollywood-Star Tom Hanks nicht zu ernst nehmen. «Zerbrechen Sie sich nicht Ihre hübschen, kleinen, deutschen Köpfe», sagte er in Berlin. «Amerika wird es gut gehen - egal, wer Präsident der Vereinigten Staaten ist.» Hanks verglich den Wahlkampf in den USA mit einem Zirkus. «Alle vier Jahre kommt der Zirkus in die Stadt», sagte er. «Wissen Sie, was im November passiert? Der Zirkus verlässt die Stadt und jeder macht so weiter wie bisher, macht eine verdammte Sache nach der anderen. Manche Dinge werden erledigt, andere nicht.» Hanks war für die Europa-Premiere seines neuen Films «Ein Hologramm für den König» des deutschen Regisseurs Tom Tykwer nach Berlin gekommen.

    Tom Hanks bei der Europapremiere des Films «Ein Hologramm für den König» in Berlin. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • Donald Trump fordert seine beiden innerparteilichen Kontrahenten um die Präsidentschaftskandidatur zur Aufgabe auf. Ted Cruz und John Kasich hätten keine Möglichkeit mehr, bei den restlichen Vorwahlen auf die absolute Mehrheit von 1237 Delegiertenstimmen zu kommen, argumentiert Trump auf Twitter. «Für Ted Cruz und John Kasich führt kein Weg zum Sieg», schreibt Trump. Beide sollten ihre Bewerbung zurückziehen, damit die republikanische Partei die Möglichkeit erhalte, sich zu einen. 

    Trump ist in der Tat der einzige Bewerber bei den Republikanern, der noch vor dem Parteitag im Juli in Cleveland die absolute Mehrheit der Delegierten hinter sich bringen kann. Jedoch ist dies auch bei dem Immobilien-Milliardär fraglich. Die restlichen Vorwahlen müssten für ihn sehr gut laufen. Die Hoffnung von Ted Cruz ist es hingegen, dass keiner der drei verbliebenen Bewerber auf eine Mehrheit kommt. Dann würde es mehrere Wahlgänge geben und das Ergebnis der Vorwahlen wäre für einen großen Teil der Delegierten nicht mehr bindend.


  • Auch wenn Bernie Sanders bei den Delegiertenstimmen noch einen ziemlichen Abstand zu Hillary Clinton hat - hinsichtlich der Wahlkampfspenden hat der Senator aus Vermont die frühere First Lady laut  CNN mittlerweile eingeholt. Beide Präsidentschaftsbewerber verfügten Ende März über mehr als 180 Millionen Dollar, berichtet der Sender unter Berufung auf Zahlen der Bundeswahlkommission. Während Sanders im Juni 2015 mit rund 14 Millionen Dollar gestartet sei, habe Clinton damals bereits schon 47,5 Millionen Dollar für sich verbuchen können. Nach und nach hatte Sanders dann immer größere Zuwendungen von Unterstützern erhalten.  


  • Die Mehrheit der Deutschen bevorzugt für die Nachfolge Obamas auch in Zukunft einen Demokraten: 63 Prozent wünschen sich Ex-Außenministerin Hillary Clinton, 7 Prozent Bernie Sanders. Nur 6 Prozent der Stimmen bekommt der Republikaner Donald Trump, 5 Prozent favorisieren laut einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage seinen Konkurrenten Ted Cruz.
  • Der für seine zuweilen freimütigen Äußerungen bekannte US-Vizepräsident Joe Biden hat in einem Gespräch mit der «New York Times» eine Präferenz für die Art des Wahlkampfs von Bernie Sanders - im Vergleich zu Hillary Clinton - angedeutet. Obwohl Biden zugesichert hatte, neutral bleiben zu wollen in dem innerparteilichen Wettstreit, sagte er, dass ihm der «ambitionierte Ansatz» von Sanders' mehr zusage als die Vorsicht Hillary Clintons. Sanders nutzte die Steilvorlage prompt und las den Zuhörern bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania aus dem Bericht vor. 

    US-Vizepräsident Joe Biden wollte eigentlich neutral bleiben im Vorwahlkampf. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv 
  • Hunderte Wähler in New York, die ihre Stimme bei den Vorwahlen nicht oder nur unter großen Umständen abgeben konnten, haben sich über Probleme beim Urnengang beschwert. Die «Menge und Kontinuität» von gemeldeten Unregelmäßigkeiten sei besorgniserregend, teilt New Yorks Staatsanwalt Eric Schneiderman mit. Bei dessen Telefonhotline hatten sich mehr als 1000 Menschen beschwert.  

    Medienberichten zufolge waren registrierte Wähler im Wahllokal abgewiesen worden, teils hätten dort Seiten aus den zum Wählen notwendigen Informationsmaterial gefehlt. Andere seien für die falsche Partei zum Wählen registriert gewesen. Da New York ein sogenannter geschlossener Vorwahl-Bundesstaat ist, können dort nur Menschen wählen, die für eine der beiden Parteien registriert sind.


  • Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry sieht Parallelen zwischen dem US-Präsidentschaftsanwärter Donald Trump und ihrer eigenen Partei. Der US-Politiker sei eine «erfrischend andere Erscheinung» und stehe - ebenso wie die AfD - für einen «neuen Stil», sagt Petry im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der Republikaner spreche zum Teil auch ähnliche Themen an wie die Alternative für Deutschland - vom Wohlstandsverlust der Mittelschicht bis hin zu Defiziten im Bildungsbereich. Dass er diese Probleme thematisiere, «dass kommt bei den Leuten an». Ob Trump aber auch Lösungen präsentieren könne, «das kann ich nicht in allen Fällen einschätzen», fügt sie hinzu. 

    Sieht Parallelen zwischen ihrer Partei und Donald Trump: Frauke Petry. Foto: Michael Kappeler, dpa/Archiv 
  • Blick in die internationalen Medien. Die französische Regionalzeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace» kommentiert den Vorwahlkampf :

    Nach ihren sehr klaren Erfolgen in New York, haben Donald Trump und Hillary Clinton einen weiteren Schritt, einen entscheidenden Schritt in Richtung Präsidentschaftswahl gemacht. Die Sache ist damit erledigt. (...) Es sei denn, Donald Trump scheitert damit, die 1237 Delegierten und damit die notwendige Mehrheit für seine Kandidatur zu erreichen. In diesem Fall müssten die Republikaner eine offene Wahlversammlung durchlaufen, bei der die Karten neu gemischt werden (...). Das Problem ist, dass sich die Partei im Fall einer Verweigerung der Delegiertenversammlung weiter zerreißen würde und für die eigentliche Auseinandersetzung weiter geschwächt wäre. (...) Diese Kampagne ist eine der verrücktesten in der Geschichte - und noch lange nicht beendet.
  • Hollywood-Star Salma Hayek (49) kommentiert einen Versprecher des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump (69) süffisant. Der New Yorker Milliardär hatte in einer Rede die Terrorangriffe vom 11. September 2001 (9/11) mit der  Supermarktkette «7-Eleven» verwechselt. «Ich bin eine legasthenische Mexikanerin, und Englisch ist meine Zweitsprache. Trotzdem verwechsele nicht einmal ich 7/11 mit dem 9/11», twittert Hayek («Frida»). Bei der 49-Jährigen wurde als Teenager eine Lese- und Schreibschwäche festgestellt.


  • Ebenfalls zur Wahl ging auch die Komikerin Amy Schumer (34), deren T-Shirt keine Fragen nach ihrer Lieblingskandidatin offen ließ.

    Said go New York go New York go! #imwithher
    von amyschumer via Instagram
  • Auch einige Prominente haben in New York Gebrauch von ihrem Stimmrecht gemacht und das anschließend in den sozialen Netzwerken kundgetan. So wie beispielsweise Julianne Moore (55). 
  • Das Problem mit (dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald) Trump ist, dass er alles als großes Marketingspiel sieht, in dem der beste Spieler den Sitz im Weißen Haus gewinnt. Eigene Meinungen, sofern er welche hat, sind dabei gar nicht so wichtig. Lieber verstärkt er durch ständiges Wiederholen ohnehin bestehende Vorurteile gegen Gesellschaftsgruppen, die ihm momentan nicht so wichtig sind, weil sie ihn eh nicht wählen. Er spaltet bewusst und zynisch die Gesellschaft. Er wird mit seiner Show weitermachen, als gehe es darum, die Auszeichnung als größter Macho zu gewinnen und nicht die Verantwortung für das stärkste Land der Welt.

    Die liberale slowakische Tageszeitung «Sme» kommentiert den Wahlkampfstil von Donald Trump bei den US-Vorwahlen.
  • Das Empire State Building in New York ist nach dem Sieg von Donald Trump in dunklem Rot angestrahlt worden. Nachdem der umstrittene Quereinsteiger zum Gewinner erklärt worden war, änderte sich die Farbe an der Spitze des Wolkenkratzers. Wenig später erstrahlte das Gebäude in Blau - weil Hillary Clinton die Abstimmung bei den Demokraten für sich entschieden hatte. Hinter der Aktion steht eine Kooperation mit dem Sender CNN. Im Kurznachrichtendienst Twitter sorgt die Aktion für Spott. Mehrere Nutzer schreiben, dass sich das Gebäude wohl für Trump schäme und deshalb errötet sei.


  • Das Rennen für die demokratische
    Präsidentschaftskandidatur ist auf der
    Zielgeraden und der Sieg ist in Sicht. 

    Hillary Clinton zum Stand ihrer Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten.
  • Bei den Demokraten sichert sich Hillary Clinton in New York, wo sie einst als Senatorin gewirkt hatte, einen klaren Sieg gegen ihren hartnäckigen Widersacher Bernie Sanders. Der 74-jährige Senator aus dem Bundesstaat Vermont, im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, hatte bis zuletzt großen Zulauf im Wahlkampf erzielt und gehofft, Clinton schlagen zu können. Seine Anhängerschaft haderte mit dem Wahlsystem, das die Registrierung von Wählern bereits im vergangenen Oktober vorsah. So konnten Tausende, die in den vergangenen Wochen zu Sanders-Fans geworden waren, nicht teilnehmen. 

    Aufgrund des Wahlsystems bei den Demokraten hat Sanders keine realistische Chance mehr, Clinton einzuholen. Die meisten «Superdelegierten», die beim Parteitag im Juli in Philadelphia unabhängig vom Wahlergebnis abstimmen dürfen, haben sich für Clinton ausgesprochen.

    Bad in der Menge: Hillary Clinton. Foto: Justin Lane, epa/dpa


  • Donald Trump gewinnt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur die Vorwahl der US-Republikaner im Bundesstaat New York. Nach ersten Berechnungen der US-Fernsehsender könnte Trump rund 90 der 95 zur Wahl stehenden Delegiertenstimmen abräumen. Das würde seinen Vorsprung von bisher knapp 200 Delegierten vor Ted Cruz weiter deutlich ausbauen. Es ist aber nach wie vor keine Garantie dafür, dass der Immobilien-Milliardär nach der letzten Vorwahl in Kalifornien am 7. Juni die notwendigen 1237 Delegierten erreicht. Dafür braucht er noch weitere rund 400 Delegierte in den verbleibenden Abstimmungen bis zum großen Finale am 7. Juni in Kalifornien.

  • Zwei Dinge haben den bisherigen Wahlkampf von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump geprägt: patriotische Parolen und peinliche Momente. Ausgerechnet kurz vor den Vorwahlen in seinem Heimatstaat New York kommen beide Dinge zusammen. In einer pathetischen Ansprache in Buffalo beschwört er die Taten der Rettungskräfte bei den Terroranschlägen 2001 - aber bringt dabei das Datum des Ereignisses («Nine-Eleven») und den Namen einer Supermarktkette («Seven-Eleven») durcheinander. «Es geht mir sehr nahe, denn ich war dort. Ich sah unsere Polizei und unsere Feuerwehrmänner bei 7/11 am World Trade Center kurz nachdem ich dorthin gekommen war und ich sah die großartigsten Menschen, die ich jemals in Action gesehen habe.» 

    Die Häme in den sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Ein Nutzer schreibt auf Twitter: «Schmeißt Trump aus Buffalo raus. Bezeichnet 9/11 als 7/11. Dieser Mann ist nicht einmal fähig, eine Glühbirne zu wechseln.»



  • Kritik von Microsoft-Gründer Bill Gates an die Adresse an die US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Bernie Sanders. Beide würden die moderne US-Wirtschaft missverstehen. Sie hatten erklärt, die heimische Wirtschaft stärker vor ausländischer Konkurrenz schützen zu wollen. Der Republikaner Trump hatte gefordert, die Einfuhrzölle für chinesische Güter auf bis zu 45 Prozent anzuheben. Die Chinesen rissen sich «unsere Jobs und unser Geld» unter den Nagel, so Trump bei einer Wahlkampfrede im Bundesstaat New York. Gates, der die Demokratin Hillary Clinton bei früheren Wahlen unterstützt hat, hält solchen Protektionismus für problematisch. «Wir sind der größte Profiteur der Globalisierung», ruft er in Erinnerung. Kein anderes Land habe schließlich so stark vom internationalen Handel profitiert.

    Warnt vor Abschottung: Bill Gates. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv
  • Sanders hat ein weiteres Tabu gebrochen - er hat Aufmerksamkeit auf die Parteilichkeit Amerikas im Nahost-Konflikt gelenkt. Das wagten bisher nur Rentner (unter den Politikern) wie Zbigniew Brzezinski oder Jimmy Carter. Und dennoch ist diese Parteilichkeit eklatant. Wenn Israel jüdische Siedlungen in den besetzten Gebieten baut, sagen die USA, dass das nicht gut sei, tun aber nichts. Bemühen sich dagegen die Palästinenser in der UN um symbolische Anerkennung ihrer Unabhängigkeit, sagt die US-Regierung nicht nur, dass das schlecht ist, sondern stoppt die Zuwendungen für die Palästinensische Autonomie. Gut, dass solche Überlegungen in der amerikanischen Debatte auftauchen. Gut nicht nur für Amerika, sondern vor allem für Israel und die Chance auf Frieden im Nahen Osten.

    Zu den israelkritischen Bemerkungen des Präsidentschaftsbewerbers Bernie Sanders schreibt die linksliberale polnische Zeitung «Gazeta Wyborcza»
  • Der Rivale der Ex-First-Lady im Rennen der Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur, Bernie Sanders, kritisierte die Eintrittspreise für die Fundraiser als obszön. Oscar-Preisträger Clooney räumte in einem Interview des Senders NBC News selbst ein, dass es sich um «obszöne Summen» handele. «Es ist irrwitzig, dass wir diese Art von Geld in der Politik haben», sagte Clooney. 
  • Mit einer Spendenparty in ihrer Villa haben Filmstar George Clooney und seine Frau, die Menschenrechts-Anwältin  Amal Clooney, die Wahlkampfkasse von Hillary Clinton aufgebessert. 33.400 Dollar (rund 30.000 Euro) pro Gast kostete der Eintritt zu der Gala mit der Ex-Außenministerin am Samstagabend in Los Angeles. 

    Filmmogul Jeffrey Katzenberg und Oscar-Preisträger Steven Spielberg richteten das Dinner mit aus. Dem Sender CNN zufolge ließen sich viele Stars nicht lumpen und tafelten zusammen mit Hillary, so Jane Fonda, Ellen DeGeneres und James Cameron. Zuvor hatten die Clooneys bereits in San Francisco zu einem Spenden-Dinner mit Clinton eingeladen. Insgesamt sollten am Wochenende 15 Millionen Dollar zusammenkommen.  

     George und  Amal Clooney engagieren sich für Hillary Clinton. Foto: Kiyoshi Ota, epa/dpa/Archiv
  • Erneute Schlappe für Donald Trump: Bei einer Parteitagung in Wyoming gewann sein größter innerparteilicher Konkurrent Ted Cruz alle 14 Delegiertenstimmen. Cruz hatte bereits im März die Vorwahl in dem Bundesstaat für sich entschieden und weiß nun laut MSNBC 23 Delegierte hinter sich, während Trump auf lediglich einen kommt, ebenso wie der bereits ausgeschiedene Marco Rubio. Cruz war der einzige Präsidentschaftsbewerber der am Wochenende nach Wyoming gereist war. Donald Trump zog es vor, weiter in New York für sich die Werbetrommel zu rühren.  

     Bleibt Donald Trump auf den Fersen: Ted Cruz. Foto: Eugene Garcia, epa/dpa/Archiv
  • Bernie Sanders ist im Vatikan mit Papst Franziskus zusammengetroffen. Er nannte die kurze Begegnung am frühen Morgen vor dem Frühstücksraum der päpstlichen Residenz eine «Ehre und eine Freude». Der Pontifex sei eine der «großen Führungspersonen auf dieser Welt», zitiert der Sender NBC Sanders.


  • Der Vatikan ist sichtlich beeindruckt von Bernie Sanders und begründet seine Einladung damit, niemand habe den Papst im Wahlkampf so oft zitiert wie der 74-Jährige. Den Papst wird Sanders laut «New York Times» aber trotzdem nicht treffen.


  • Bernie Sanders ist zu einem Kurzbesuch in Italien eingetroffen. Er wird dort an einer Konferenz des Vatikan teilnehmen. Papst Franziskus dürfte er aber kaum treffen, da dieser am Samstag auf die griechische Insel Lesbos reisen wird.


  • Wer die Fernsehdebatte Clinton versus Sanders verpasst hat, dem reicht mitunter ein Blick auf die Titelseite der «New York Daily News». Die nennt beide Politiker schlicht «Streithähne».


  • Er ist der neue Mann der amerikanischen Politik. Er hat keine Angst, sich als "Sozialisten" zu definieren. Und er will das politische und wirtschaftliche System umkrempeln und sanieren. Deshalb gibt es ebenso viele Bewunderer wie Leute, die ihn nicht leiden können. Senator Bernard Sanders, den alle Bernie nennen, ist die große Unbekannte der Präsidentschaftswahlen im November. Wenn er gewinnt, wäre das eine Überraschung. Wenn er verliert, dann wird sein Einfluss weit über die Wahlen 2016 hinausgehen.

    Über den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders schreibt die römische Zeitung «La Repubblica».
  • Ein weiteres Thema in der Debatte waren die unterschiedlichen Auffassungen in der Waffenpolitik. So warf Clinton ihrem Rivalen vor, sich für die Waffenlobbyorganisation NRA einzusetzen. Sanders hatte sich unter anderem gegen eine Wartezeit bei Waffenverkäufen ausgesprochen, um den Hintergrund der Käufer zu überprüfen. Zudem habe Sanders fünf Mal gegen ein entsprechendes Gesetz gestimmt, das Waffenverkäufe seit den frühen 90er Jahren bestimmten Regeln unterwirft. 

    Schlagabtausch unter Parteifreunden: Hillary Clinton und Bernie Sanders. Foto: Edward M. Pio Roda, epa/CNN/dpa 
  • Clinton schlug die Verbalattacken zurück, in dem sie auf ein Interview hinwies, das Sanders vor einigen Tagen den «New York Daily News» gegeben hatte. Dabei hatte der 74-Jährige laut Beobachtern keine besonders gute Figur gemacht, weil es ihm nicht gelungen war, auf einige Fragen zur Innen- und Außenpolitik klare Antworten zu geben. Dies galt auch für seinen Plan zur Reform der Wall Street. Wiederholt zeigte Sanders Unsicherheiten während des Interviews und sagte, ihm fehlten unter anderem alle relevanten Informationen oder er stellte fest: «Ich weiß nicht.» 

  • Sanders warf seiner Rivalin unter anderem vor, es mangele ihr an der Art von Urteilsfähigkeit, die benötigt werde um Präsident zu sein. Zugleich geriet der Senator von Vermont selbst in die Defensive, weil er bislang keine Steuererklärung veröffentlicht hat. Sanders kündigte an, dies am Freitag tun zu wollen. Allerdings waren auch erneut die bezahlten Reden Clintons bei Großbanken ein Thema. So lehnt es die ehemalige Außenministerin weiterhin ab, die Manuskripte dieser Reden zu veröffentlichen.

  • Vor der wichtigen Vorwahl im US-Bundesstaat New York haben sich Hillary Clinton und Bernie Sanders eine sehr hitzige Auseinandersetzung geliefert. Die beiden gerieten in einer TV-Debatte immer wieder heftig aneinander. In der intensiv geführten Diskussion attackierten sich die Ex-Außenministerin und der Senator von Vermont von Anfang an auch immer wieder persönlichInhaltlich bezogen die beiden Bewerber weiterhin kontroverse Positionen zu einer Reihe von Politikfeldern, etwa in der Handelspolitik, der Energie-, Gesundheits- und der AußenpolitikEs war die neunte TV-Debatte der US-Demokraten. Sie fand im New Yorker Stadtteil Brooklyn statt.

    Foto: Justin Lane, epa/dpa 
  • Das Wegschubsen einer Reporterin von Donald Trumps Wahlkampfmanager Corey Lewandowski hat keine rechtlichen Konsequenzen. Der zuständige Staatsanwalt in Palm Beach sagt, für eine Bestrafung Lewandowskis gebe es zu wenig Anhaltspunkte. Lewandowski wäre im Fall einer Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung bestraft worden. Er war beschuldigt, am 8. März auf einer Wahlveranstaltung eine Reporterin zu Boden gestoßen haben. 

    Staatsanwalt David Aronberg erklärt, ohne jeden Zweifel habe Lewandowski die Reporterin zurückgestoßen, als sie den vorbeigehenden Trump am Arm berührt habe. Aronberg fügt aber hinzu, nach seiner Bewertung habe Lewandowski jedes Recht gehabt, Trump vor einem möglichen Angriff zu schützen. Das gelte für ein so enges Mitglied eines Wahlkampfteams auch dann, wenn der Bewerber - wie hier Trump - von Secret-Service-Agenten umringt gewesen sei.



  • Der schwarze Regisseur Spike Lee hat sich in den Dienst von Bernie Sanders gestellt und im Vorfeld der Vorwahl in New York für diesen ein Wahlkampf-Video produziert. In dem 30-sekündigen Clip tritt unter anderem der Sänger und Schauspieler Harry Belafonte auf, der sagt: «Farbige Menschen haben ein sehr nachhaltiges Interesse an dem, was Bernie Sanders uns bei dieser Wahl bringen wird.» Der Regisseur und Produzent Spike Lee ist ein Mitbegründer des New Black Cinema und erhielt im vergangenen Jahr einen Ehren-Oscar.

  • Jetzt ist es amtlich: US-Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz darf laut einem Gerichtsurteil im Bundesstaat New Jersey für das höchste Staatsamt kandidieren. Richter Jeff Masin entschied, dass Cruz als Kind einer in den USA geborenen Mutter als US-Staatsbürger gelte. Cruz ist im kanadischen Calgary geboren und sah sich in den vergangenen Monaten immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, er sei womöglich gar nicht berechtigt für das Präsidentenamt zu kandidieren. Experten hatten bereits vor längerer Zeit festgestellt, dass Cruz' Vorhaben nicht gegen die Verfassung verstoße. 

    Foto: Eugene Garcia, epa/dpa 
  • Donald Trump hat sich mit der zuvor von ihm beleidigten Moderatorin Megyn Kelly getroffen. «Wir haben uns für ungefähr eine Stunde getroffen, nur wir beide, und hatten Gelegenheit reinen Tisch zu machen», sagte Kelly in ihrer Show beim Sender Fox. Bei dem privaten Treffen im Trump Tower in Manhattan sei es unter anderem um die Möglichkeit für ein Interview gegangen, sagte sie weiter. Trump bestätigte das Treffen später in einer anderen Fox-Sendung und sagte Kelly sei «sehr, sehr nett» gewesen. Noch im vergangenen Herbst hatte der Präsidentschaftsbewerber die kritische Journalistin verbal angegriffen. 
  • Der umstrittene republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will dem traditionellen Galadinner des Pressekorps des Weißen Hauses fernbleiben. Das kündigt der Unternehmer in einem Interview des Online-Portals «The Hill» an. «Die Presse ist unehrlich. Wenn die Presse ehrlich wäre, würde ich hingehen, weil ich eine gute Zeit hätte», sagt Trump. «Aber egal wie viel Spaß ich hätte, die Journalisten würden sagen: "Donald Trump war schlecht drauf".» 

    Jedes einzelne Medienunternehmen habe ihn gefragt, ob er hingehen werde, fügt der Milliardär in der ihm sehr eigenen Art hinzu. Er habe sich dennoch dazu entschieden, nicht teilzunehmen. Das Dinner ist am 30. April geplant - kurz vor einer wichtigen Vorwahl im Bundesstaat Indiana. Trump hat ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den Medien. Einerseits stützt sich ein erheblicher Teil seiner Wahlkampfstrategie auf seine Dauerpräsenz im Fernsehen, andererseits beleidigt er Journalisten immer wieder. 

     Hat keine Lust auf ein Dinner mit Journalisten: Donald Trump. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa/Archiv
  • Erstmalig bekommt der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders Unterstützung von einem Kollegen aus dem US-SenatJeff Merkley, Senator aus Oregon erklärt dem Sender MSNBC, dass er Sanders unterstütze. Sanders verfüge seiner Meinung nach über die mutigste und kämpferischste Vision bezüglich der wichtigsten Themen, denen sich die USA und die Welt stellen müssten, so Merkley. Er ist bislang der einzige US-Senator, der sich hinter Sanders, Senator von Vermont, stellt.


  • Paul Ryan, Präsident des US-Abgeordnetenhauses und politisches Schwergewicht der Republikaner, schließt eine Präsidentenkandidatur aus. «Ich möchte nicht für unsere Partei kandidieren und werde auch keine Kandidatur annehmen», so Ryan. Er wolle damit alle Spekulationen ein für allemal beendenIn Kreisen der republikanischen Partei war zuvor der Wunsch laut geworden, dass Ryan als Präsidentenkandidat antritt. Hintergrund sind Zweifel, dass weder der umstrittene Bewerber Donald Trump noch dessen erzkonservativer Mitkonkurrent Ted Cruz im November die Präsidentenwahl gewinnen können. 

    Sollten weder Trump noch Cruz im laufenden Vorwahlkampf die notwendigen 1237 Delegiertenstimmen bekommen, zeichnet sich auf dem Republikaner-Parteitag im Juli in Cleveland (Ohio) eine Kampfabstimmung ab. Dann hätte Ryan nach Vorstellung seiner Anhänger den Hut in den Ring werfen sollen. Ryan stellte jedoch klar, dass aus seiner Sicht nur Präsidentenkandidat werden dürfe, wer auch am Vorwahlkampf teilgenommen habe.

    Zeigt seiner Partei die kalte Schulter: Paul Rynan. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv 
  • Gemeinsam mit Angehörigen von Schusswaffenopfern hat die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton erneut ihren Widersacher Bernie Sanders wegen dessen Haltung zum Waffenbesitz attackiert. Der Senator habe mehrfach gegen ein wichtiges Bundesgesetz zur Kontrolle von Schusswaffen gestimmt, das Clintons Ehemann Bill einst als Präsident unterzeichnet hatte, erklärte die frühere Außenministerin bei einer Wahlkampfveranstaltung in Port Washington (Staat New York). Und noch heute verteidige der 74-jährige Sanders seine Haltung.

    Bei dem emotionalen Wahlkampfauftritt in ihrem Heimatstaat trat Clinton gemeinsam mit mehreren Frauen auf, die Familienmitglieder durch Schusswaffen verloren haben. Clinton macht sich unter anderem dafür stark, dass Waffenproduzenten für Opfer von Schießereien haftbar gemacht werden können. Sanders hingegen wirbt damit, dass er mit einer ausgewogenen Haltung einen Kompromiss zwischen Waffenbefürwortern und -gegnern erreichen könne.

    von hillaryclinton via Instagram
  • Wie die «Washington Post» berichtet, soll Donald Trump bei Spenden für wohltätige Zwecke mit eigenem Geld gegeizt haben. Der Multimilliarder habe angegeben, in den vergangenen fünf Jahren mehr als 102 Millionen Dollar (88 Millionen Euro) gespendet zu haben, schreibt das Blatt in der Online-Ausgabe. Aber nicht eine einzige Spende sei aus dem privatem Vermögen des Milliardärs gekommen. Stattdessen habe Trumps Großzügigkeit in vielen Fällen in freien Golfrunden bestanden, die er Auktionen oder Tombolas für den guten Zweck zur Verfügung gestellt habe, heißt es weiter.

    Nach Schätzungen der «Washington Post» hat Trump unter anderem 2900 Golfrunden, 175 freie Übernachtungen in Hotels, 165 freie Mahlzeiten und 11 Gutscheine für Spas gespendet. In einigen Fällen seien die Nutznießer auch nicht Wohltätigkeitsorganisationen, sondern Geschäftspartner oder Sportstars gewesen. Trumps veröffentlichte Spendenliste umfasst 93 Seiten und 4844 Posten. Der Finanzchef der Trump-Organisation sagt nach Angaben des Blattes, Trump habe großzügig auch aus eigener Tasche gespendet, diese Spenden seien aber nicht in der Liste angeführt. Er wollte keine Details nennen oder Angaben dazu machen, in welcher Höhe Trump Spenden in seiner Steuererklärung geltend gemacht hat.

    Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
  • Als Favorit geht der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump in die Vorwahlen in seinem Heimatstaat New York - doch ausgerechnet von seiner Familie kann er weniger Schützenhilfe erwarten als gedacht. Seine Kinder Ivanka (34) und Eric (32) hätten sich nicht rechtzeitig für die Abstimmung am 19. April registriert, erklärte der Immobilien-Tycoon im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News«Sie fühlen sich sehr, sehr schuldig», so Trump. «Sie hatten viel Zeit, sich zu registrieren, aber kannten die Regeln nicht und haben sich nicht rechtzeitig angemeldet.» Ivanka und Eric Trump hatten ihren Vater immer wieder bei Wahlkampfauftritten unterstützt.

    Ob seine Kinder wegen des Versäumnisses denn mit Konsequenzen zu rechnen hätten, wurde Trump gefragt. «Ja. Kein Taschengeld mehr», meint der Milliardär scherzhaft. Meinungsumfragen sehen ihn in New York derzeit klar in Führung vor seinen parteiinternen Widersachern Ted Cruz und John Kasich. Trumps Kinder sind bei weitem nicht die einzigen New Yorker, die sich nicht für die Vorwahlen registriert haben, wie aus einer Übersicht der Wahlbehörde hervorgeht. Demnach haben sich fast drei Millionen Menschen - gut ein Viertel der Berechtigten - nicht ins Wahlregister eingetragen.


  • Erstmals seit dem Erntedankfest Ende November habe es wieder einen Fernseh-Sonntag ohne Auftritt des republikanischen Präsidentschaftskandidaten und Milliardärs Donald Trump gegeben, berichtet CNN. Am Nachmittag schaltete dann ausgerechnet CNN für einige Sekunden live in eine Wahlkampfrede Trumps. 

    Trump hatte in den vergangenen Monaten einen Teil seiner Wahlkampfstrategie auf seiner Dauerpräsenz im Fernsehen, vor allem in Talkshows aufgebaut. Oft rief er bei Sendern an und ließ sich direkt in die Shows zuschalten. Den Sendern wurde vorgeworfen, Trumps Taktik in der Hoffnung auf höhere Einschaltquoten mitzutragen. In den USA haben politische Sonntagvormittag-Talkshows Tradition.

    Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
  • Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, hat Befehlsverweigerung für den Fall angekündigt, dass ein künftiger US-Präsident das sogenannte Waterboarding als Verhörmethode wieder einführen will. Die Methode gilt in vielen Ländern als Folter und simuliert das qualvolle Ertrinken des Befragten. US-Präsident Barack Obama hatte die Verhörtechnik kurz nach der Übernahme seines Amts im Jahr 2009 verboten. Zuvor war sie unter Präsident George W. Bush unter anderem im Kampf gegen Terroristen angewendet werden.

    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte angekündigt, er wolle «Waterboarding und noch viel Schlimmeres» wieder einführen, um Informationen von Terroristen zu erlangen. Sein republikanischer Mitbewerber Ted Cruz hatte erklärt, er wolle notfalls harte Verhörmethoden einführen, ohne Waterboarding aber explizit zu nennen. 

    Droht mit Befehlsverweigerung: FFBI-Chef John Brennan. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa 
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