Alle News zu den Vorwahlen in den USA
Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > !#breadcrumb!# >

!#title!#

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Die Republikaner werden bei der offiziellen Wahl ihres Präsidentschaftskandidaten im Sommer keine Waffen tragen dürfen. Zwar hatten etwa 45.000 Menschen eine Petition unterzeichnet, wonach sie die Aufhebung des Verbots in der Quicken Loans Arena in Cleveland forderten, doch der Secret Service hat diesem Ansinnen nun ein Ende bereitet, wie die Zeitung «USA Today» berichtet. Einzig den Beamten der Strafverfolgungsbehörden sei das Tragen von Waffen in der Arena gestattet, habe der Secret Service entschieden. Dessen Agenten sind für den Personenschutz der Präsidentschaftsbewerber zuständig. 

    Beim Parteitag der Republikaner nicht erlaubt: ein Magnum Revolver 357. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa/Archiv 
  • Makaberer Scherz oder ernst gemeinte Drohung? Diese Frage wirft ein falscher Grabstein für Donald Trump auf, den Unbekannte im New Yorker Central Park aufgestellt haben. Spaziergänger entdeckten den Stein bereits am Wochenende, wie der Sender ABC berichtet. Eingraviert ist das tatsächliche Geburtsjahr des umstrittenen Präsidentschaftsbewerbers - 1946. In Anspielung auf Trumps Wahlkampfmotto «Make America Great Again» (Macht Amerika wieder groß) lässt sich die Inschrift «Made America Hate Again» als «Trump hat Amerika wieder hassen lassen» übersetzen. Mittlerweile wurde der Stein entfernt. Die Behörden wollten sich dem Sender gegenüber nicht äußern, ob sie die Aktion als Todesdrohung bewerteten. 
      

  • Nach dem «Triple-Vorwahlerfolg» (Washington, Alaska und Hawaii) von Bernie Sanders gegen Hillary Clinton, ergibt sich folgender Stand bei den Delegierten: Die ehemalige First Lady führt weiterhin mit 1243 Delegierten. Nach seinen  kommt der Senator aus Vermont auf 975 Delegierte. Notwendig zur Nominierung als Präsidentschaftskandidat sind 2383 DelegierteBei den Republikanern ist Donald Trump mit 738 bisher gewonnen Delegierten an der Spitze. Gefolgt von Ted Cruz (463) und John Kasich (143). Notwendig zur Nominierung sind insgesamt 1237 Delegierte.

    Ist nach wie vor klare Favoritin im demokratischen Lager. Doch Rennen zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders dürfte sich aber noch länger hinziehen. Foto: John G. Mabanglo, epa/dpa
  • Dreifacher Sieg für Bernie Sanders: Nach seinen Erfolgen in Alaska und Washington gewinnt der demokratische Präsidentschaftsbewerber US-Medienberichten zufolge auch die Vorwahl in Hawaii. «Wir haben einen Weg zum Sieg», sagte der 74-Jährige vor jubelnden Anhängern auf einer Wahlkampfveranstaltung in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin, wo demnächst ebenfalls gewählt wird. Insgesamt hat seine parteiinterne Kontrahentin Hillary Clinton bei den Demokraten weiter deutlich die Nase vorn, aber Sanders kann mit seinen jüngsten Siegen den Rückstand etwas verkürzen. Bei den Republikanern, die am Osterwochenende keine Vorwahlen abhielten, führt Multimilliardär Donald Trump das Bewerberfeld an.


  • Bernie Sanders entscheidet die Vorwahlen in Washington und Alaska für sich. In Washington konnte sich der 74-Jährige haushoch gegen seine Rivalin Hillary Clinton durchsetzen. Auch in Alaska ließ Sanders die ehemalige US-Außenministerin chancenlos hinter sich.

    Bernie Sanders mit Ehefrau Jane. Foto: Mike Nelson, epa/dpa
  • Kurioses aus dem US-Vorwahlkampf: Während einer Wahlkampfveranstaltung vom demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders in Portland (US-Bundesstaat Oregon) flattert plötzlich ein kleiner Vogel zunächst auf das Podium und anschließend auf den Rednerpult. Der Senator aus Vermont unterbricht seine Rede, lacht lauthals, die Menge in der Halle jubelt. Kurze Zeit später fliegt der gefiederte Störenfried auch schon weiter. «Das hat schon eine Symbolik. Ich weiß, er sah etwas anders aus. Aber dieser Vogel war eine Taube, die uns um Weltfrieden gebeten hat. Keine Kriege mehr!», ruft der 74-Jährige in die Menge. 

    Der niedliche Moment entwickelte sich rasch zu einem Online-Hit, mit dem Hashtag #BirdieSanders bei Twitter und einer Flut von Kommentaren - etwa dem, dass Mutter Natur offensichtlich im Vorwahlkampf Sanders unterstütze.

  • Trotz seines schwachen Abschneiden bei den jüngsten Vorwahlen will der Republikaner John Kasich vorerst weiter um eine Nominierung seiner Partei kämpfen. Er werde nicht vor den Vorwahlen in Wisconsin (am 6. April) aus dem Rennen aussteigen, kündigte der Gouverneur von Ohio an. Als Belastungstest würde er ohnehin erst die Vorwahlen in Staaten Pennsylvania, Connecticut, New Jersey und Rhode Island am 27. April gelten lassen, sagte Kasich weiter.

    John Kasich gibt sich optimistisch. Foto: Tannen Maury, epa/dpa 
  • Der innerparteiliche Vorwahlkampf der Republikaner hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, an dem nun auch die Frauen der Bewerber immer mehr ins Rampenlicht gezerrt werden. Der Grund: Eine Anti-Trump-Spendenorganisation hatte in einem Clip ein Nacktbild älteren Datums von Trumps Ehefrau Melania veröffentlicht. Daraufhin hatte der umstrittene Milliardär aus New York seinen Widersacher Cruz per Twitter gewarnt, dieser solle vorsichtig sein, ansonsten würde er über dessen Frau Heidi «auspacken». Ebenfalls per Twitter teilte Cruz mit, er habe mit dem Clip nichts zu tun und wenn Trump dies tatsächlich glaube, sei dieser eine «größere Memme», als er bislang gedacht habe. 

    Doch Trump setzte den bizarren Streit fort und veröffentlichte per Kurzmitteilungsdienst ein eher verunglücktes Bild Heidi Cruz' neben einem eher vorteilhafteren Foto Melanias, das er mit dem Hinweis beschriftete: «Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.» Das verschlug sogar Megyn Kelly - selbstbewusste Fox-Moderatorin und in der Vergangenheit selbst Opfer von Trumps Verbalattacken - die Sprache. 

     Screenshot: twitter.com/megynkelly
  • Hillary Clinton erteilt außenpolitischen Äußerungen ihrer Kontrahenten Donald Trump und Ted Cruz eine klare Absage. Es würde die Welt deutlich gefährlicher machen, sollte einer der beiden ins Weiße Haus einziehen. Trump hatte jüngst unter anderem die Beteiligung der USA in der NATO aus Kostengründen infrage gestellt. «Wenn er sich mit seinen Ansichten durchsetzt, wird das für den Kreml wie Weihnachten sein», sagt die frühere Außenministerin in einer Rede an der Stanford University. Clinton erinnert daran, wie solidarisch sich die NATO-Partner nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gezeigt hätten. «Jetzt sind wir an der Reihe, an der Seite Europas zu stehen.»   

     Will die USA an der Seite Europas wissen: Hillary Clinton. Foto: John G. Mabanglo, epa/dpa
  • Dabei steckt hinter all dem Kalkül, wie Spencer Kimball erklärt. Der Wissenschaftler für Kommunikation um Emerson College in Boston beobachtet den Wahlkampf und insbesondere Trump schon seit geraumer Zeit und stellt fest: «Er ruft so gut wie jede Morgenshow an. Er macht das fast jeden Tag, so bestimmt er die Agenda», sagt Kimball. «Er zieht den ganzen Sauerstoff aus dem Luftballon. Er dreht die Debatte zu seinen Gunsten.» Die Medien seien regelrecht von Trump angezogen, meint Kimball. «Ich habe noch nie einen Kandidaten gesehen, der sie so benutzt hat.» 

    Die Firma mediaQuant hat auf Basis von Anzeigenpreisen den Gegenwert dieser Aufmerksamkeit errechnet. Trump kommt demnach auf fast zwei Milliarden US-Dollar. An zweiter Stelle liegt die Demokratin Hillary Clinton mit gerade einmal 746 Millionen. 

     Lässt die Medien gern nach seiner Pfeife tanzen: Donald Trump. Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa/Archiv
  • Terror-Verdächtiger Abdeslam. Foto: Französisches Innenministerium/dpa

    Donald Trump hatte nach den Brüsseler Anschlägen erklärt, wäre er Präsident und der mutmaßlichen Paris-Terrorist Salah Abdeslam in US-Gewahrsam, würde er diesen auch foltern, um Informationen über weitere mögliche Attentate zu erhalten. «Waterboarding wäre gut», sagte der umstrittene Geschäftsmann dem Sender NBC. «Belgien ist nicht länger Belgien», erklärte er weiter. «Belgien ist jetzt eine Horrorshow.» Die Ereignisse in Brüssel schrieb der in außenpolitischen Fragen als nicht sehr versiert geltende Trump der Immigration aus dem Nahen Osten zu. «Das alles ist passiert, weil es dort keine Integration gibt. Sie wollen keine Gesetze, wiw wir sie  haben, sie wollen die Scharia.» 



  • Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz hat nach den Anschlägen von Brüssel Patrouillen in muslimischen Nachbarschaften gefordert - und ist damit nicht nur bei führenden Demokraten auf Ablehnung gestoßen. Als «gefährlich» bezeichnete Hillary Clinton laut ABC News Cruz' Vorschlag und New Yorks Polizeichef Bill Bratton sagte: «Er weiß nicht, wovon er da spricht». Präsident Barack Obama äußerte sich auf seiner Argentinien-Reise und erklärte, Cruz' Idee sei nicht mit amerikanischen Werten vereinbart vereinbar. 

     Will die Brüsseler Anschläge für seinen Wahlkampf nutzen: Ted Cruz. Foto: Tannen Maury, epa/dpa
  • Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz bekommt die Unterstützung seines einstigen Konkurrenten Jeb Bush. Das kündigt dieser auf seiner Facebook-Seite an. «Ted ist ein konsequenter, prinzipientreuer Konservativer, der bewiesen hat, dass er Wähler anspricht und Vorwahlen gewinnen kann, wie gestern in Utah», schreibt Bush. Cruz erklärt, er fühle sich geehrt. Bush, dessen Vater George und dessen Bruder George W. schon Präsidenten waren, hatte seinen Wahlkampf vor einem Monat beendet. 

    Der 63-Jährige galt anfangs als Favorit, enttäuschte dann aber.  «Für das Wohl unserer Partei und unseres Landes müssen wir die Gräben und die Gemeinheiten überwinden, die Donald Trump in die politische Arena gebracht hat», erklärt Bush. «Andernfalls werden wir keine Chance haben, den Kandidaten der Demokraten, wahrscheinlich Hillary Clinton, im Herbst zu besiegen.» 


  • Wer hat wo, welche Vorwahl bisher gewonnen  - und wie viele Delegierte konnten Hillary Clinton und ihr Kontrahent Bernie Sanders auf sich vereinen? Die Ergebnisse auf einen Blick: 

    Grafik: K. Dengl 
  • Die bisherigen Sieger und der Stand der gewonnenen Delegierten bei den Republikanern auf deinen Blick: 
     
    Grafik: K. Dengl 
  • Nach Utah holt sich Bernie Sanders auch den Sieg bei der Vorwahl in Idaho - mit großem Vorsprung gegen die Favoritin Hillary Clinton. Die Sender CNN sowie die «Washington Post» sehen den Senator von Vermont deutlich mit fast 80 Prozent der Stimmen vor Clinton. Die Ex-Außenministerin hat bislang die meisten Vorwahlen gewonnen und führt bei den Delegierten. Doch Sanders konnte durch die zwei klaren Siege in Idaho und Utah jedoch leicht aufholen.


  • Ted Cruz gewinnt klar die Vorwahl seiner Partei in Utah. Das berichten die Sender CNN und NBC. Donald Trump landet auf dem dritten Platz, noch hinter John Kasich, dem dritten verbliebenen Bewerber bei den Republikanern. Da Cruz wahrscheinlich auf deutlich über 50 Prozent der Stimmen kommen wird, wird er alle 40 Delegierten in dem konservativen Mormomenstaat hinter sich bringen, Trump und Kasich gehen leer aus. 

    Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa 
  • Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Vorwahl seiner Partei in Utah gewonnen. Der Senator von Vermont setzte sich in dem Bundesstaat überraschend klar gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton durch, wie die Sender CNN und die Zeitung «Washington Post» berichten. Die Ex-Außenministerin liegt aber insgesamt nach Delegierten klar vor Sanders, der hartnäckig kämpft. 

    Foto: Tannen Maurym, epa/dpa 
  • Bei den Demokraten holte sich Hillary Clinton den Sieg bei der Vorwahl im Bundesstaat Arizona, wie die «Washington Post» und der Sender CNN übereinstimmend berichten.

    von hillaryclinton via Instagram
  • Donald Trump macht im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern bei der Vorwahl im Bundesstaat Arizona weiter Boden gut gemacht. Trump holte sich den Sieg klar vor seinem Widersacher Ted Cruz. Weil der Sieger in Arizona alle 58 Delegiertenstimmen zugeteilt bekommt, ist Trump dem Ziel der Kandidatur ein deutliches Stück nähergekommen.

  • Hillary Clinton soll US-Präsidentin werden – zumindest wenn es nach den Menschen in den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern der Erde (G20) geht. Eine entsprechende Studie stellte die englischsprachige Global Edition der deutschen Wirtschaftszeitung «Handelsblatt» zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov in Washington vor. Je Staat haben 1000 Personen an der Befragung teilgenommen.

    Zur Frage, wer der nächste US-Präsident werden soll, sprachen sich 35 Prozent der Teilnehmer für Clinton aus. In 18 Staaten war sie Spitzenreiterin. Mit einem Wert von nur neun Prozent landete Donald Trump weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Lediglich in Russland konnte der Republikaner seine Mitbewerberin mit 31 Prozent der Stimmen überholen. Bei den Befragten in den USA selbst rangiert hingegen der Demokrat Bernie Sanders mit 25 Prozent Zustimmung auf dem ersten Platz.

    Weltweit populär: Hillary Clinton. Foto: Shawn Dew, epa/dpa

  • Donald Trump spricht sich für eine geringere Beteiligung der USA an der Nato aus. «Wir können uns das gewiss nicht mehr leisten», so der 69-Jährige im Gespräch mit der «Washington Post». «Die Nato kostet uns ein Vermögen, und ja, wir beschützen Europa mit der Nato, aber wir zahlen viel Geld.» In einem Interview des Senders CNN stellt er später klar, dass die USA das Militärbündnis seiner Meinung nach nicht verlassen sollten, aber weniger dafür zahlen müssten. Die USA stellten im vergangenen Jahr 72 Prozent der gesamten Verteidigungsausgaben der Nato. Führende Vertreter haben immer wieder an andere Mitgliedsstaaten appelliert, ihre Ausgaben zu erhöhen. 

    Trump stellt insbesondere die Rolle der USA im Ukraine-Konflikt infrage. «Die Ukraine ist ein Land, das uns viel weniger betrifft als andere Länder in der Nato», erklärte er. 

    «Sie machen gar nichts. Und ich sage: Warum kümmert sich Deutschland mit der Nato nicht um die Ukraine? Warum machen andere Länder nichts, die in der Nachbarschaft der Ukraine liegen? Warum sind immer wir diejenigen, die führen, möglicherweise den dritten Weltkrieg mit Russland.» Deutschland spielte allerdings eine entscheidende Rolle, was die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien angeht.

    Foto: Shawn Thew, epa/dpa 
    von dpa∙live Desk bearbeitet von Jan Bülck, dpa 3/22/2016 7:28:18 AM
  • Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Abstimmung seiner Partei im Ausland gewonnen. Der 74-Jährige erhielt knapp 69 Prozent der Stimmen und sicherte sich damit neun Delegierte. Seine Konkurrentin Hillary Clinton kam auf knapp 31 Prozent und holte vier Delegierte. Nach Angaben der Partei beteiligten sich weltweit 34. 570 Menschen an der Vorwahl. Wahlzentren gab es in 38 Ländern. 

    von berniesanders via Instagram
  • Wenn ihr Fanatismus seht, stellt euch dagegen. Wenn ihr Gewalt seht, verurteilt sie, wenn ihr einen Tyrannen seht, steht gegen ihn auf.

    Hillary Clinton bei einer Konferenz der pro-israelischen Lobby-Organisation Aipac in Washington.
  • Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat die Verbundenheit der USA zu Israel beschworen. Amerika könne niemals neutral sein, was Israels Sicherheit angehe, sagt Clinton bei einer Konferenz der pro-israelischen Lobby-Organisation Aipac in Washington. Ihre Aussage ist ein klarer Angriff auf den umstrittenen republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Er hatte vor einigen Wochen gesagt, er wolle als Präsident ein neutraler Vermittler sein, was den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern angeht. 

    Trump soll am Abend bei der Jahresveranstaltung von Aipac sprechen. Sein Auftritt hatte im Vorfeld für große Unruhe gesorgt. Eine Gruppe Rabbiner will den Saal verlassen, wenn Trump seine Rede beginnt. Auch vor der Halle soll es Proteste geben. Neben dem Unternehmer sprechen auch die beiden anderen republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz und John Kasich auf der Konferenz.   

    Will für Israels Sicherheit eintreten: Hillary Clinton. Foto: Shawn Thew, epa/dpa

  • Der US-Bestsellerautor John Irving  hat sich besorgt über die Vorwahlerfolge des Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump geäußert. «Es macht mich sehr traurig, dass sich ein Raubtier wie Donald Trump die Ignoranz und die Angst der Menschen zunutze machen kann», sagt Irving dem Axel-Springer-Verlag. Den von Trump geforderten Bau einer Mauer gegen Einwanderer an der Grenze zu Mexiko nennt der Schriftsteller «absurd». «Es ist hässlich, verwerflich, unmoralisch und es ist ein Widerspruch zu dem Fundament der Vereinigten Staaten, die die Einwanderer errichtet haben. Trumps Mauer ist eine Verleugnung dessen, wer wir sind», sagt der 74-jährige Autor von «Garp und wie er die Welt sah», «Das Hotel New Hampshire».

     Blickt mit Sorge auf den Vorwahlkampf Donald Trumps: der Schriftsteller John Irving. Foto: Christian Charisius, dpa/Archiv
  • Wieder ist es bei einem Wahlkampfauftritt von Donald Trump zu Gewalt gekommen. In Tucson/Arizona wurde ein Demonstrant von einem Kundgebungsteilnehmer mit der Faust geschlagen und getreten.

  • Der US-Sender Fox News hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump vorgeworfen, «extrem und krankhaft» von der Moderatorin Megyn Kelly besessen zu sein. Anlass ist eine neue Serie von Attacken des Multimilliardärs gegen die Journalistin von Fox News auf Twitter. Darin bezeichnete er Kelly in den vergangenen Tagen wiederholt als «verrückt» sowie «völlig überbewertet» und rief zum Boykott einer von ihr moderierten Sendung auf. 


    Der konservative Sender sprach am Freitag von einem «endlosen Schwall grober und sexistischer verbaler Angriffe» auf Kelly, die eine hervorragende Journalistin sei. Das Verhalten Trumps sei unter der Würde eines Mannes, der das höchste Amt im Land anstrebe.

    Fox-Moderatorin Megyn Kelly. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Der frühere US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will bei der Vorwahl der Republikaner in Utah am kommenden Dienstag für Ted Cruz stimmen. Das kündigt er auf seiner Facebook-Seite an. «Die einzige Möglichkeit, einen Republikaner statt Herrn Trump zu nominieren, ist eine offene Convention. An diesem Punkt können wir nur zu einer offenen Convention kommen, wenn Senator Cruz so viele der restlichen Vorwahlen wie möglich gewinnt.»

    Donald Trump führt nach zahlreichen Siegen das Bewerberfeld der Republikaner an. Es gibt aber starke Bestrebungen in der Partei, den politischen Quereinsteiger als Kandidaten zu verhindern. Führende Vertreter wollen erreichen, dass Trump auf dem Weg bis zum Parteitag im Juli nicht genügend Delegiertenstimmen zusammenbekommt, um nominiert zu werden. Cruz hat nach Trump die meisten Vorwahlen gewonnen.

    Kein Freund und Unterstützer von Donald Trump: Mitt Romney. Foto: Tom Smart, epa/dpa/Archiv  
  • Mit Donald Trump haben die Republikaner einen Präsidentschaftsbewerber in die Vorwahlen geschickt, der nicht gerade durch Weltoffenheit und Toleranz auffällt. Dass genau diese Attribute aber auch einigen seiner Wähler fehlen, könnte den New Yorker Geschäftsmann am Ende wichtige Stimmen kosten. Denn bei den Vorwahlen in Illinois hätten Trump-Unterstützer ihre Stimmen seltener Delegierten gegeben, die einen ausländisch klingenden Namen tragen, heißt es im Blog «FiveThirtyEight». Die Delegierten braucht Trump aber, will er im Sommer auf dem Parteitag der Republikaner zum Kandidaten gekürt werden.    


  • Der mächtige Parlamentsvorsitzende im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, hat Donald Trumps «Aufstände»-Drohung verurteilt. «Niemand sollte meiner Meinung nach solche Dinge sagen, weil nur die Erwähnung oder der Hinweis auf Gewalt inakzeptabel ist», sagt der Republikaner Ryan. Trump hatte für den Fall gedroht, dass er im Sommer nicht von seiner eigenen Partei zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird. Bereits in der Vergangenheit hatte Ryan den umstrittenen Milliardär wegen dessen Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime sowie dessen Umgang mit dem Ku Klux Klan kritisiert.   

    Paul Ryan, der Parlamentsvorsitzenden im Repräsentantenhaus. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Nach seinem Abschied aus dem Vorwahlkampf hegt Marco Rubio auch keine weiteren politischen Ambitionen für ein herausgehobenes Amt in Washington. «Nein, ich werde nicht Vizepräsident von jemandem werden», zitiert der Sender MSNBC den 44-Jährigen. Journalisten hatten ihn zuvor gefragt, ob er sich vorstellen könne, mit dem Erzkonservativen Ted Cruz ins Weiße Haus einzuziehen. Doch Rubio stellte fest: «Ich bin nicht daran interessiert, Vizepräsident zu sein. Ich meine das aber keineswegs respektlos.» Auch strebe er nicht an, Gouverneur von Florida zu werden. Derzeit ist er Senator des südlichen Bundesstaates.

     Hat derzeit keine größeren politischen Ambitionen: Marco Rubio. Foto: Erik S. Lesser, epa/dpa
  • Bernie Sanders will seinen Vorwahlkampf weiter fortsetzen. Der Senator aus Vermont bezeichnet Spekulationen, dass er sich aus dem Rennen verabschiede, als «absurd». Bislang habe nur etwa die Hälfte der Vereinigten Staaten ihre Stimme abgegeben, sagt er dem Sender MSNBC. Hintergrund ist ein Bericht der «New York Times», wonach US-Präsident Barack Obama vergangene Woche einer Gruppe demokratischer Unterstützter gesagt haben soll, Sanders nähere sich dem Punkt, an dem seine Kampagne gegen Hillary Clinton ende. Allerdings teilt das Weiße Haus nun mit, Obama habe im Gespräch mit den Spendern keinen Hinweis gegeben, welchen Bewerber er bevorzuge. 

      Kämpfernatur Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
  • Weiterhin unklar ist derzeit, wer bei den Republikanern in Missouri das Rennen macht. Donald Trump und Ted Cruz liegen dort nach Angaben des Senders CNN weniger als einen halben Prozentpunkt auseinander. 
  • Jetzt ist es amtlich: Hillary Clinton hat auch in Missouri und damit alle fünf Vorwahlen des sogenannten kleinen «Super Tuesday» gewonnen. Am Donnerstagabend (Ortszeit) gab nach Angaben des Senders CNN nun auch der US-Bundesstaat Missouri sein Ergebnis bekannt, das er zwei Tage lang wegen einer denkbar knappen Auszählung verzögert hatte. Die frühere Außenministerin setzte sich demnach mit 0,2 Prozentpunkten Vorsprung gegen Konkurrent Bernie Sanders durch, das sind ganze 1500 Stimmen. Sanders teilt laut CNN mit, er strebe keine Neuauszählung an.

     Hillary Clinton nimmt ein Bad in der Menge. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Nach Donald Trumps Versuch, Hillary Clinton in einem Videospot zu verunglimpfen, schlagen die Demokraten nun zurück. In dem Clip ist ein Telefoninterview des Senders MSNBC mit dem Milliardär zu sehen. Darin fragt die Moderatorin, mit wem sich Trump in Fragen der Außenpolitik beraten würde. Die Antwort aus dem Off klingt nicht nur nach Trump, es ist auch seine Stimme, die selbstbewusst feststellt: «Ich rede mit mir selbst (...), weil ich ein sehr gutes Gehirn habe und ich viele Dinge gesagt habe.» Am Ende ist eine lauthals lachende Hillary Clinton zu sehen. Und wie bei Trump heißt es: «Wir müssen nicht zur Pointe werden!»

  • Der umstrittene Geschäftsmann Donald Trump erhält weiteren Gegenwind aus den eigenen Reihen. Eine Gruppe republikanischer Frauen hat ein Video veröffentlicht, in dem sie sexistische und frauenverachtende Äußerungen des Präsidentschaftsbewerbers aus den vergangenen Monaten zitieren. Für einen mittelgroßen Skandal hatte der New Yorker im vergangenen Sommer gesorgt, als er über eine kritische Moderatorin des Senders Fox sagte: «Es kam Blut aus ihren Augen, Blut aus woher auch immer.» Seine frühere republikanische Mitbewerberin Carly Fiorina hatte er im September mit Bemerkungen über ihr Aussehen beleidigt. «Schau Dir das Gesicht an! Wird irgendjemand dafür stimmen? Kannst Du Dir das vorstellen, als Gesicht des nächsten Präsidenten?!»

  • Ein offener Brief an Donald Trump hat es zu einem der beliebtesten Posts bei Facebook gebracht. Der Blogger und Fotograf Brandon Stanton kritsiert in seinem Schreiben die rassistischen Äußerungen und aufwieglerische Rhetorik des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers, der unter anderem Vorurteile gegen den Islam schürt. Doch Stanton, der laut Selbstbeschreibung als Journalist mit vielen Muslimen gesprochen hat, stellt fest: «Der Hasserfüllte sind Sie.» Der Brief, der mehr als eine Million Mal geteilt wurde, endet mit den Worten: «Sie sind ein Mann, der im Streben nach persönlicher Macht Vorurteile und Gewalt fördert. Und obwohl sich Ihre Worte in den nächsten Monaten ohne Zweifel ändern werden, werden Sie immer bleiben, wer Sie sind.»



  • Donald Trump droht seiner eigenen Partei mit «Aufständen» für den Fall, dass die Republikaner ihn nicht nominieren und stattdessen eine Kampfabstimmung durchführen. «Ich denke, es wird Aufstände geben», so der umstrittene Geschäftsmann im Gespräch mit dem Sender CNN. «Ich repräsentiere viele, viele Millionen Menschen», erklärt er. Hintergrund ist der fehlende Rückhalt Trumps in Teilen seiner eigenen Partei, die lieber einen anderen Kandidaten ins Rennen ums Weiße Haus schicken würde. 

    Bislang war Marc Rubio der Liebling des Parteiestablishments, doch der warf das Handtuch, nachdem er selbst in seinem Heimatstaat Florida am Ende Trump unterlag. Die verbliebenen Widersacher Ted Cruz und John Kasich sind zumindest im Hinblick auf den aktuellen Stand bei den Delegierten nicht allzu aussichtsreiche Herausforderer Trumps.

    Sieht Aufstände kommen, wenn er nicht nominiert wird: Donald Trump. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa 
  • Blick in die internationale Presse: Die spanische spanische Tageszeitung «El País» schreibt in ihrer heutigen Ausgabe zu Donald Trump: 

    Mit seinen grobschlächtigen, beleidigenden und fremdenfeindlichen Reden verwirrt Trump die US-Republikaner und kann eine Spaltung der Partei auslösen. Das Schlimme daran ist, dass der von dem Präsidentschaftsbewerber gepredigte Groll zur Konfrontation führt und die Amerikaner gegeneinander aufbringt. Bei der Suche nach einem Ausweg setzen die Republikaner ihre Hoffnungen auf den bisherigen Außenseiter John Kasich, der jetzt als der einzige Kandidat gilt, der eine Nominierung Trumps noch abwenden kann. Dies scheint aber mehr ein Wunschdenken zu sein als eine realistische Perspektive. Die Strategie der Republikaner ist unvorhersehbar.
  • Neuer Wahlwerbespot vom Wahlkampf-Team des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump. Via Instagram greift der Immobilienmogul Hillary Clinton an. In dem Clip ist zunächst Kreml-Chef Wladimir Putin zu sehen, anschließend folgt ein Mitglied der IS-Terrormiliz. «Wenn es darum geht, unseren schwierigsten Gegnern gegenüber zu treten, haben die Demokraten die perfekte Antwort», heißt es. Dann erscheint die ehemalige Außenministerin als bellender Hund im Spot. Am Ende heißt es: «Wir müssen nicht zur Pointe werden!».

    von realdonaldtrump via Instagram
  • First Lady Michelle Obama will nicht für das Amt des US-Präsidenten kandidieren. «Ich habe da diese beiden jungen Menschen zu Hause», sagt auf dem South-by-Southwest-Festival (SXSW) im texanischen Austin. «Und hey, denkt daran, es ist nicht so einfach, die Töchter des Präsidenten zu sein.» Aber Sasha (14) und Malia (17) gingen gut damit um. Sie wolle sich weiter engagieren und Verantwortung übernehmen, erklärt die 52-Jährige. Es gebe so vieles, was man auch außerhalb des Weißen Hauses machen könne. Die zweite Amtszeit ihres Ehemanns Barack Obama endet im Januar 2017.

    Kein Interesse für das US-Präsidentenamt: Michelle Obama. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv 
  • Nach einem weiteren «Super Tuesday» mit neuen Erfolgen für Hillary Clinton und Donald Trump, stellt sich die deutsche Politik langsam darauf ein, dass die Entscheidung über den 45. US-Präsidenten zwischen Clinton und Trump fallen wird. Der ehemalige Grünen-Chef Jürgen Trittin, heute in der Außenpolitik unterwegs, warnt: «Die Gefahr, dass Trump ins Weiße Haus einzieht, wird immer realer. Für die internationale Zusammenarbeit hätte das dramatische Konsequenzen.» So oder so ähnlich sieht man das im Bundestag auch bei den anderen Parteien. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, äußert sich über Trumps Siegeszug «höchst besorgt». «Die Mittel, mit denen er Mehrheiten erwirbt, sind das Erzeugen von Angst, Wut und Hass», so der CDU-Politiker.

    Die Bundesregierung hält sich aus dem US-Wahlkampf offiziell heraus - so wie das zwischen Partnerländern üblich ist. Aber wen Kanzlerin Merkel als Nachfolger von Barack Obama lieber sähe, ist klar: Hillary Clinton. Der ehemaligen First Lady wird die Kandidatur bei den Demokraten nicht mehr zu nehmen sein - sie gilt als zuverlässige Transatlantikerin. Noch gibt es in Berlin etwas Hoffnung, dass sich die Republikaner auf ihrem Nominierungsparteitag im Juli doch noch auf einen anderen Kandidaten verständigen - am ehesten wohl John Kasich. Vor allem aber setzt man darauf, dass sich am 8. November schließlich doch die Favoritin Clinton durchsetzen wird.

    Kanzlerin Angela Merkel (r.) hätte lieber Hillary Clinton als künftige US-Präsidentin. Foto: Michael Kappeler, dpa/Archiv 
  • Gewonnene Delegierte und die Vorwahlsieger auf einen Blick:

    Grafik: K. Dengl 
  • Gewonnene Delegierte und die Vorwahlsieger auf einen Blick:

    Grafik: K. Dengl
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform
Anzeige
News-Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video



Anzeige
shopping-portal