Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Vor die Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump gestellt, entscheiden sich die Deutschen einer Umfrage zufolge klar für die ehemalige US-Außenministerin. 78 Prozent würden Clinton wählen, die für die Demokratische Partei bei der Präsidentenwahl in den USA antreten möchte. Lediglich 6 Prozent wären für den Immobilienmilliardär Trump, der bei der Kandidatenkür der Republikaner bisher vorne liegt. Das ergab eine Umfrage von TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin «Focus».

    Im Westen Deutschlands wären 81 Prozent für Clinton, im Osten nur 65 Prozent. Dafür würden in den neuen Bundesländern immerhin 17 Prozent Trump wählen. Überdurchschnittlich beliebt ist Trump zudem bei Anhängern der AfD mit 39 Prozent. Clinton schneidet bei Anhängern der Grünen, Linken und SPD am besten ab.

     Die meisten Deutschen würden für sie stimmen: Hillary Clinton. Foto: Tannen Maury, epa/dpa
  • US-Präsident Barack Obama hat sich ausdrücklich dagegen verwahrt, etwas mit der zuweilen aggressiven Rhetorik im Wahlkampf zu tun zu haben. Dafür seien viel mehr die Republikaner verantwortlich. Schließlich seien sie es gewesen, die Fragen wie die nach seiner Herkunft aufgeworfen und so die Stimmung angeheizt hätten. Eben dieses Klima habe auch den Boden für den Aufstieg eines Donald Trump bereitet, sagte Obama weiter. Und ironisch ergänzte er: «Die Republikaner haben mir vieles vorgeworfen, aber dass man mir ihre Vorwahlen und die Frage vorwirft, wen sie für ihre Partei auswählen, ist - etwas Neues.» 

    WIll nicht schuld sein am Aufstieg Donald Trumps: Barack Obama. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Donald Trump will ins Weiße Haus. Mit aller Macht und viel Geld, doch das wollen noch lange nicht alle US-Amerikaner. Bei seiner jüngsten Wahlkampfveranstaltung wurden nun Trump-Gegner aus der Sportarena in Fayetteville abgeführt.


    von dpa ∙ live Desk
  • Gestreift wurde auch das Thema Außenpolitik und Trumps Haltung zu Israel. So kritisierte Ted Cruz den umstrittenen Geschäftsmann aus New York für dessen frühere Äußerung, wonach dieser im israelisch-palästinensischen Konflikt «neutral» bleiben wolle, um als Präsident ein Abkommen aushandeln zu können. Dabei stellte der Senator aus Texas vor allem seine eigene Israel zugeneigte Haltung heraus. Woraufhin Trump erwiderte: «Es gibt hier niemanden auf der Bühne, der mehr pro Israel ist als ich.» Ihm sei nur wichtig, dass die andere Verhandlungsseite annehme, er sei so etwas wie neutral, damit man ein Abkommen bekomme.

     Ted Cruz fühlt Donald Trump beim Thema Außenpolitik auf den Zahn. Foto: Edward M. Pio Roda, epa/CNN/dpa
  • Marco Rubio kritisierte bei der Diskussion in Miami Trumps vorherigen Äußerungen über den angeblichen «Hass» des Islam. Es würde nicht dem Präsidentenamt gerecht, wenn man sich nicht Gedanken über die Auswirkungen seiner Worte mache, sagte der Senator aus Florida. «Präsidenten können nicht einfach sagen, was sie wollen. Es hat Konsequenzen.», sagte Rubio. Trump erwiderte: «Ich will nicht politisch korrekt sein.»  Es sei ein leichtes für ihn, allen zu gefallen. Doch Rubio ließ nicht locker. «Mir geht es nicht darum, politisch korrekt zu sein. Mir geht es darum korrekt zu sein.» Das Problem des radikalen Islamismus könne man nicht ohne Zusammenarbeit mit muslimischen Partnern lösen, fügte der Senator hinzu.

    Marco Rubio (l.) und Donald Trump. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • In der Fernsehdebatte ging es diesmal um Handelsbeziehungen, Bildung und die soziale Sicherung älterer Menschen. «Arbeitsplätze verschwinden in diesem Land, besonders die guten», beklagte  Donald Trump und kritisierte chinesische Hersteller, die «alles, was sie haben, hier abladen». Ted Cruz konterte, man könne die Schuld nicht an China abschieben, sondern müsse Lösungen finden.
  • Kurz vor entscheidenden Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten hat Donald Trump seinen Ton geändert. Der führende Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur im republikanischen Lager gab sich bei der CNN-Fernsehdebatte in Miami ruhiger als zuvor. Die gesamte Debatte sei «deutlich sachlicher und höflicher» gewesen, schrieb das Washingtoner Blatt «The Hill». Auch die «Washington Post» sprach von einer «ungewohnten Energie» auf der Bühne, als die drei Mitbewerber Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich versuchten, sich gegen Trump durchzusetzen. Trump forderte die Republikaner zur Einigkeit auf. «Wir sitzen alle im selben Boot», sagte Trump. Er staunte selbst über die neue Ruhe auf der Tribüne. «Ich kann nicht glauben, wie höflich es bisher hier oben ist.» 

    Gepflegte Gesprächskultur: die Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber. Foto: Edward M. Pio Roda,epa/CNN/dpa 
  • Der Schlag ins Gesicht eines farbigen Anti-Trump-Protestierers sorgt in den USA für größeres Aufsehen. Bei einer Kundgebung des Republikanerkandidaten im US-Bundesstaat North Carolina wurde der Student am Mittwoch von einem Trump-Anhänger niedergeschlagen. Ein Video von dem Vorfall verbreitete sich später im Internet. Der 26-Jährige sagte der «Washington Post», er sei gemeinsam mit vier Freunden als Teil eines «sozialen Experiments» zu der Veranstaltung gegangen. Eine seiner Begleiterinnen wurde nach Rufen von der Polizei abgeführt. Auf dem Weg nach draußen schlug ein 78-jähriger Besucher dem Studenten mit voller Wucht ins Gesicht.

    Die Polizei führte den zunächst zu Boden gegangenen Geschlagenen in Handschellen ab. Am Donnerstag gab sie bekannt, dass auch der Schläger identifiziert sei und mit einer Anklage wegen Körperverletzung zu rechnen habe. Trump selbst hatte nach Angaben der «New York Times» auf derselben Veranstaltung gesagt, er würde die «guten, alten Zeiten» vermissen, als jemand, der sich aufgespielt habe, auf einer Trage rausgetragen worden wäre.

  • Jedes Mal, wenn wir Präsidentschaftswahlen haben, sollen sich unsere Freunde im Norden auf einen Exodus von Amerikanern vorbereiten, die schwören, nach Kanada zu ziehen, wenn der Kerl der anderen Partei gewinnt. Normalerweise geht aber alles gut aus.

    US-Präsident Barack Obama auf die Frage, Ob Kanada sich auf eine Auswanderungswelle aus den USA vorbereiten müsse, wenn Donald Trump zum Präsidenten gewählt würde
  • Marco Rubio hat noch einmal bekräftigt, vorerst weiter um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat kämpfen zu wollen. «Ich werde am Dienstag zur Wahl stehen», kündigte Rubio laut MSNBC in seinem Heimatstaat Florida an, wo kommende Woche Vorwahlen anstehen. Er werde so lange und so hart weiter Wahlkampf betreiben, wie es nötig sei, versicherte er seinen Anhängern. Hintergrund ist das Drängen des innerparteilichen Rivalen Ted Cruz, der Rubios Rückzug - ohne freilich dessen Namen zu nennen - verlangt, um Donald Trump als republikanischen Kandidaten zu verhindern. 

     Marco Rubio will (vorerst) nicht aufgeben. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Zwar liegt Donald Trump im Rennen der Republikaner um das Weiße Haus klar in Front. Dennoch gibt es starke Bestrebungen in der Partei, den politischen Quereinsteiger und Milliardär als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Doch was passiert eigentlich, wenn der Plan seiner innerparteilichen Gegner aufgeht, und er bis zum Parteitag im Juli nicht genügend Delegiertenstimmen zusammenbekommt, um nominiert zu werden?

    Dann kommt es zu einer «brokered convention», einer Art Kampfabstimmung. Alle vorherigen Delegiertenstimmen werden annulliert. Diese Möglichkeit ist nicht unwahrscheinlich. Wenn Trump weniger als die nötigen 1237 Delegierten erhält, könnten sich die anderen Bewerber auf einen anderen Kandidaten einigen und diesen statt Trump nominieren. Und selbst wenn Trump ausreichend Delegierte hat, könnte die Partei immer noch die Regeln ändern. Sie könnte versuchen herauszufinden, ob Trumps Delegierte ihn nicht vielleicht doch zugunsten eines anderen Kandidaten verlassen würden. 
  • Donald Trump hat sich erneut zum Thema Religion geäußert. «Der Islam hasst uns», sagte er dem Sender CNN auf die Frage, ob sich der Islam im Krieg mit dem Westen befinde. Trump machte dabei allerdings nicht explizit deutlich, ob er die Religion als solche oder den islamistischen Terrorismus im Besonderen meint. «Es ist schwer abzugrenzen. Es ist sehr schwer zu trennen. Weil man nicht weiß, wer wer ist.» Der umstrittene Unternehmer hatte im Dezember ein USA-Einreiseverbot für alle Muslime gefordert und damit international für Protest gesorgt. 

     Donald Trump. Foto: Larry W. Smith, epa/dpa/Archiv
  • Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio ist nach eigenem Bekunden «nicht vollkommen stolz» auf seine persönlichen Angriffe gegen Donald Trump. «Meinen Kindern war das peinlich», sagte Rubio dem Sender MSNBC. Der Senator aus Florida hatte sich unter anderem über den Hautton Trumps, dessen Frisur sowie seine Hände lustig gemacht. Mit seiner Äußerung gestand Rubio ein, dass seine Strategie nicht aufgegangen sei. Gleichwohl sei es angemessen gewesen zu zeigen, dass Trump sich «als jemand darstellt, der er nicht ist».


  • Erneut sind die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Bernie Sanders in einer Fernsehdebatte aufeinander getroffen und haben sich einen Schlagabtausch über das Thema Einwanderung geliefert. So warf Clinton ihrem Widersacher vor, dieser habe gegen ein umfassendes Einwanderungsgesetz aus dem Jahr 2007 gestimmt. Sanders entgegnete, er habe gegen eine Gastarbeiter-Regelung gestimmt, die seiner Ansicht nach die Gehaltsbedingungen von US-Arbeitnehmern untergraben hätte. Beide betonten ihre Ablehnung der Pläne Donald Trumps, der eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten lassen und Millionen nicht registrierter Migranten abschieben lassen will. Trump werde die «schönste große Mauer bauen, besser als die Chinesischer Mauer», spottete Clinton. 

     Hillary Clinton (l.) und Bernie Sanders (r.) bei einer früheren TV-Debatte. Foto: Edward M. Pio Roda, CNN, epa, dpa/Archiv
  • Die frühere Präsidentschaftsbewerberin für die US-Republikaner, Carly Fiorina, wirbt jetzt um Stimmen für ihren einstigen Widersacher Ted Cruz. Der erzkonservative Texaner sei der einzige im noch vierköpfigen Bewerberfeld der Republikaner, der Donald Trump stoppen könne, sagt Fiorina. «Wenn wir Donald Trump schlagen wollen, dann müssen wir den Bürgern konservative Lösungen für ihre Sorgen im Leben anbieten», sagt die frühere Hewlett-Packard-Chefin. Fiorina selbst war nach Misserfolgen bei Vorwahlen aus dem einst 17 Bewerber umfassenden Republikaner-Feld ausgestiegen.  

     Carly Fiorina hilft jetzt Ted Cruz. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
  • Vorwahlsiege und aktueller Stand der gewonnenen Delegierten bei den Republikanern:

    Grafik: Goldammer/Reschke 
  • Die bisherigen Vorwahlsiege bei den Demokraten und der Stand bei den Delegierten auf einen Blick:

    Grafik: Goldammer/Reschke 
  • Obwohl er der derzeit erfolgreichste Präsidentschaftsbewerber der Republikaner ist, glaubt eine Mehrheit der US-Bürger, dass der Unternehmer Donald Trump seiner Partei schadet. Demnach ist der 69-Jährige der unpopulärste Politiker einer Umfrage von NBC News und dem «Wall Street Journal». Sechs von zehn der Befragten vertreten demnach die Ansicht, Trump schade dem Image der Republikaner, fast zwei Drittel haben eine negative Meinung über ihn. Gerade mal die Hälfte der republikanischen Wähler - 53 Prozent - wären demnach mit Trump als Nominiertem zufrieden, berichtet NBC News. Im März 2012 sagten das noch 72 Prozent der Republikaner über den damaligen Bewerber Mitt Romney. Bei den demokratischen Wählern wären derzeit sogar 78 Prozent mit Bewerberin Hillary Clinton einverstanden, sollte sie im Sommer offiziell nominiert werden.

    Umstritten wie kein zweiter Bewerber: Donald Trump. Foto:  Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Donald Trump zum Dritten - der New Yorker Unternehmer entscheidet auch die republikanischen Vorwahl in Hawaii für sich. Ted Cruz landet auf dem zweiten, Marco Rubio auf dem dritten Platz.
  • Auf der Verliererspur: Marco Rubio, der Favoriten des republikanischen Partei-Establishment. Sowohl in Michigan als auch in Mississippi kam er nur auf einstellige Prozentsätze. Er muss am kommenden Dienstag in seinem Heimatstaat Florida unbedingt gewinnen, will er im Rennen bleiben. Allerdings sehen Umfragen für den Bundesstaat Rubios Rivalen Donald Trump dort in Führung liegen.

    Marco Rubio in Florida. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa 
  • Donald Trump hat gerade Michigan und Mississippi gewonnen, aber auf seiner Pressekonferenz spricht der Republikaner erstmal über Fleisch. «Wir haben Trump-Steaks. Wenn Ihr eins wollt, berechnen wir Euch 50 Dollar pro Steak», ruft er den Journalisten in seinem Golf-Club in Jupiter (Florida) zu. Das Fleisch wird neben ihm auf der Bühne präsentiert, dazu Wein und Wasser. Trump spricht dann auch noch über das Weingut, das er dort betreibt. 

     Donald Trump und seine Steaks. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Der Republikaner Ted Cruz holt sich den Sieg bei der Vorwahl in Idaho mit deutlichem Abstand vor Donald Trump. Das berichten die US-Sender MSNBC und Fox News.

    Feiert seinen insgesamt siebten Vorwahlsieg: Ted Cruz. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv 
  • Überraschender Sieg für den Demokraten Bernie Sanders im wichtigen Staat Michigan (hier werden 147 Delegierte vergeben). Der 74-Jährige setzt sich knapp gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton durch. «Die politische Revolution, über die wir hier sprechen, ist stark», so Sanders. Zwar hat sich Clinton mit ihrem Sieg in Mississippi in Sachen Delegierte weiter abgesetzt, doch Sanders setzt mit dem nicht vorausgesagten Gewinn in Michigan ein weiteres wichtiges Achtungszeichen. «Unsere stärksten Teile kommen erst noch. Dies war ein fantastischer Abend in Michigan. Wir freuen uns sehr auf die Wahlen in den nächsten Woche in Staaten wie Illinois und Ohio», erklärt er und hofft auch auf Erfolge in den Staaten der Westküste.

    Kann einen weiteren Vorwahlsieg für sich verbuchen: Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa 
  • Bei den Demokraten gewinnt Favoritin Hillary Clinton mit großem Abstand in Mississippi, wo viele Afro-Amerikaner leben. Clinton nach ihrem Sieg an ihre Anhänger: «Wir sind besser als das, was uns die Republikaner anbieten.»

    Konnte in dem Südstaat Mississippi erneut auf die große Unterstützung afroamerikanischer Wähler vertrauen: Hillary Clinton. Foto: David Maxwell, epa/dpa 

  • Klare Siege für Donald Trump in den Staaten Mississippi und Michigan. Obwohl die US-Republikaner heftig Stimmung gegen ihn machen - gewinnt der Immobilienmogul weiter. Trump hat inzwischen 14 von 22 Vorwahlen gewonnen. «Ich hoffe, dass die Republikaner es annehmen werden», so der 69-Jährige. «Umfragen zeigen, dass ich Hillary schlagen kann. Wir werden viele, viele Menschen von den Demokraten zu uns holen», erklärt der Unternehmer. Tatsächlich sehen die meisten Umfragen Clinton im Vergleich mit Trump deutlich vorn.

    Holt sich zwei weitere Vorwahlsiege: Donald Trump. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird nicht in das Präsidentschaftsrennen einsteigen. «Wenn ich mir alle Daten anschaue, ist mir klar, dass ich nicht gewinnen kann», erklärt der 74-Jährige Milliardär in einem Editorial auf der Seite «BloombergView» seines Unternehmens. Seine Kandidatur könne dazu führen, dass Donald Trump oder Ted Cruz gewählt würden, meint Bloomberg. «Das ist ein Risiko, das ich nicht eingehen kann.» Trump führe eine spalterische und demagogische Kampagne. Cruz äußere sich vielleicht weniger exzessiv, sei aber genauso extremistisch. 

    Bloomberg hatte kürzlich erklärt, er empfinde das Niveau der Wahlkampfdebatten als «Skandal und Beleidigung der Wähler». Das amerikanische Volk habe Besseres verdient. Deshalb denke er über eine Kandidatur nach. Er war einst Demokrat, dann wurde er Republikaner. Seit 2007 ist er parteilos. Bloomberg hatte schon früher wiederholt an eine Kandidatur gedacht, war aber stets zur Überzeugung gelangt, dass er keine Siegesaussichten habe. Tatsächlich hat es bislang noch nie ein unabhängiger Bewerber ins Weiße Haus geschafft.

    Erwägt doch keine Kandidatur: Michael Bloomberg. Foto: Ian Langsdon, epa/dpa/Archiv 
  • Donald Trump stößt  mit seinen umstrittenen Äußerungen zur Anwendung von Folter als Verhörmethode gegen Terroristen bei Experten auf taube Ohren. «Alle Studien zeigen uns: Folter bringt nichts», erklärt Mark Hertling, Generalleutnant der US-Army a.D. und ehemaliger Chef der US-Streitkräfte in Europa. «Es gibt weitaus bessere Methoden, an die Informationen zu gelangen, die wir haben wollen.» Er fordert Trump auf, die US-Armee nicht für seine politischen Zwecke zu missbrauchen. «Jemand muss ihn daran erinnern, dass dies nicht seine Palastgarde ist», so Hertling im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN

    Trump hat im Vorwahlkampf mehrmals erklärt, er wolle das sogenannte Waterboarding, ein qualvolles, simulierte Ertränken von Gefangenen, wieder einführen «und noch viel schlimmere» Methoden. Dann ruderte er etwas zurück und erklärte, er wolle die Armee nicht dazu zwingen, internationales Recht zu brechen. Allerdings müssten die internationalen Gesetze erweitert werden. General Hertling erklärt dazu, die US-Army fühle sich an die Genfer Konvention und die UN-Mandate gebunden.

    Spricht sich gegen Folter als Verhörmethode aus: Mark Hertling. Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv 
  • Schauspieler Mark Ruffalo hat sich nach der Debatte zwischen Bernie Sanders und Hillary Clinton begeistert über den 74-jährigen Demokraten gezeigt. Dieser sei «charmant» und «ehrlich», lobte Ruffalo den Politiker im Gespräch mit MSNBC. «Dieser Typ ist echt», sagte Ruffalo, der Sanders' Bewerbung  für das Präsidentenamt unterstützt. Ruffalo ist derzeit in dem oscar-prämierten Film «Spotlight» über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche zu sehen.

     Sanders-Fan Mark Ruffalo. Foto: Facundo Arrizabalaga, epa/dpa
  • Bernie Sanders wirft seiner Konkurrentin Hillary Clinton erneut eine zu enge Beziehung zur Finanzindustrie vor. Die frühere Außenministerin solle die Transkripte ihrer Reden vor Wall-Street-Firmen offen legen, verlangt Sanders in einer TV-Debatte. Sie werde das machen, wenn andere Bewerber - wie Republikaner - dies ebenfalls täten, erklärt Clinton. Die ehemalige First Lady steht seit Wochen wegen bezahlter Vorträge in der Kritik, die sie in der Vergangenheit gehalten hat.     

    Bernie Sanders (r.) und Hillary Clinton während der TV-Debatte. Foto: Edward M. Pio Roda, CNN/dpa 
  • Weiterer Triumph für Bernie Sanders. Nach zwei Vorwahlsiegen über Ex-Außenministerin Hillary Clinton hat der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber erneut gewonnen: Er setzt sich im Bundesstaat Maine mit deutlichem Vorsprung durch. Am «Super Saturday» hat der 74-jährige Senator aus Vermont bereits die innerparteiliche Kandidatenkür in Nebraska und Kansas für sich entscheiden können. Clinton gewann allerdings in Louisiana und führt insgesamt weiter deutlich vor Sanders.

    Bleibt ein zäher Gegner für Hillary Clinton: Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa  
  • Kleines Trostpflaster für den Republikaner Marco Rubio: Nach seinem schlechten Abschneiden bei einer Vorwahlserie hat er in Puerto Rico klar gewonnen - vor Donald Trump. Auf dem dritten Rang folgt der Ted Cruz und Ohios Gouverneur John Kasich. Rubio verspricht von dem Sieg in dem US-Territorium Rückenwind für die Vorwahl am 15. März in seinem Heimatstaat, die er unbedingt gewinnen muss. In Florida leben etwa eine Million Menschen aus Puerto Rico. Insgesamt hat Rubio erst zwei von 20 Vorwahlen der Republikaner gewonnen.


  • Der Republikaner John Kasich erhält im Vorwahlrennen um die US-Präsidentschaft einen mächtigen Verbündeten: «Terminator» Arnold Schwarzenegger lässt jetzt im Wahlkampf für ihn die Muskeln spielen. Der frühere Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien trat zusammen mit dem Gouverneur von Ohio auf und machte sich für ihn als Spitzenkandidaten der Konservativen stark. 

    Schwarzenegger preist Kasichs Verdienste unter anderem in der Vergangenheit als langjähriger Kongressabgeordneter in Washington. «Er hat einigen wichtigen Leuten in den Hintern getreten», zitiert die «New York Times»  Schwarzenegger. «Er war ein Actionheld (..).»

    Schauspieler und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger. Foto: Etienne Laurent, epa/dpa
  • Die ehemalige US-First Lady Nancy Reagan ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Die frühere Filmschauspielerin war die zweite Frau des 2004 nach einer Alzheimer-Erkrankung gestorbenen republikanischen Präsidenten Ronald Reagan, der von 1981 bis 1989 amtierte. Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz und Donald Trump bekunden bei Twitter ihr Beileid:



  • Wer hat am «Super Saturday» welche Vorwahl gewonnen?

    Demokraten
    ▪︎ Bernie Sanders - Nebraska und Kansas | Hillary Clinton - Louisiana

    Republikaner 
    ▪︎ Donald Trump - Kentucky und Louisiana | Ted Cruz - Maine und Kansas

    Fährt zwei Siege ein: US-Demokrat Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa 
  • Auch Donald Trump forderte seinen Rivalen Marco Rubio auf, aus dem Rennen der Republikaner auszusteigen. «Ich denke, es ist Zeit, dass er sich verabschiedet», sagte er in Florida. «Ich würde so gerne eins gegen eins mit Cruz kämpfen.» Rubio konnte bisher nur einen Vorwahlsieg (in Minnesota) für sich verbuchen.


  • Auffällig ist das überall bemerkenswert schwache Abschneiden von Marco Rubio. In den Bundesstaaten Kansas, Kentucky, Louisiana landet er jeweils auf dem dritten Platz, in Maine sogar mit nur acht Prozent der Stimmen auf dem letzten vierten Rang.

    Bei den Republikanern wird viel davon abhängen, wie lange Rubio und John Kasich noch durchhalten. Ted Cruz appellierte an seine Konkurrenten, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. «Das Feld muss sich weiter verkleinern. Solange das Feld weiter geteilt ist, hat Donald einen Vorsprung», sagte der Senator von Texas.

    Chancenlos am «Super Saturday»: Marco Rubio. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa 
  • Weiterer Triumph für Donald Trump, er holt sich auch in Kentucky die meisten Stimmen. Somit zieht er am «Super Saturday» mit Ted Cruz gleich, der die Bundesstaaten Maine und Kansas gleich sichern konnte. «Es war klar, dass er in Maine gut abschneidet, es grenzt an Kanada», sagte Trump bei einer Rede in Florida über seinen Konkurrenten Cruz, in Kanada als Sohn einer US-Amerikanerin geboren wurde. Trump stellt deshalb in Frage, ob er Präsident werden kann.
  • Donald Trump sichert sich den Bundesstaat Louisiana. Nach Angaben mehrerer US-Medien lag Trump uneinholbar mit etwa 48 Prozent vorne. Auf Platz zwei kam der texanische Senator Ted Cruz mit etwa 23 Prozent. Marco Rubio, Senator aus Florida, landete in Louisiana mit etwa 20 Prozent vor dem Schlusslicht, Ohios Gouverneur John Kasich (3 Prozent).
  • Bei den Demokraten gewinnt Bernie Sanders im «Super Saturday» den Caucus in Kansas und Nebraska. In Louisiana setzt sich Hillary Clinton durch, so dass sich bei den Delegiertenstimmen in der Summe kaum etwas bewegen wird.


  • Nach Kansas gewinnt Ted Cruz auch den Bundesstaat Maine im Nordosten der USA. Der texanische Senator kam auf 45,8 Prozent. Dahinter Donald Trump mit 32,5 Prozent. Auf Platz drei landete Ohios Gouverneur John Kasich (12,2 Prozent). Marco Rubio, Senator aus Florida, kam in Maine auf einen abgeschlagenen letzten Platz und gewann keinen einzigen Delegierten.
  • Aufwind für den Republikaner Ted Cruz - er triumphiert nicht nur in Kansas, sondern erhält auch bei einem Mammuttreffen konservativer Aktivisten Rückendeckung. Bei einer Abstimmung in Washington sprechen sich 40 Prozent der Konferenzteilnehmer für den zurzeit schärfsten Rivalen von Donald Trump als Spitzenkandidat bei der Präsidentenwahl im November aus30 Prozent entscheiden sich für Floridas Senator Marco Rubio, 15 Prozent für Trump. Ohios Gouverneur John Kasich landet auf dem vierten Platz. An der Abstimmung beteiligten sich «Politico» zufolge über 2600 Aktivisten.
  • Ted Cruz hat die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Kansas mit deutlichem Abstand vor Donald Trump gewonnen. Das berichteten CNN, MSNBC und die «Washington Post». Nach Auszählung von 54 Prozent der Stimmen lag der Senator von Texas um 26 Prozentpunkte vor dem umstrittenen Milliardär. Auch bei der Abstimmung in Maine führte der 45-Jährige. «Die letzten Wochen waren außergewöhnlich», erklärte Cruz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Idaho. «Jeder hier versteht, dass unser Land in einer Krise ist.»


  • Begleitet von scharfen innerparteilichen Auseinandersetzungen stehen bei den Republikanern Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten an. Demokraten und Republikaner wählen in zwei Staaten: in Kansas und Louisiana. Während nur die Republikaner in Kentucky und Maine wählen, sind es in Nebraska nur die Demokraten. Bei den Demokraten lag in letzten Umfragen Hillary Clinton in diesen Vorwahlstaaten vorn. Ergebnisse werden zu deutscher Zeit in der Nacht zum Sonntag erwartet. In den Befragungen vor den republikanischen Wahlen führte überwiegend Trump.

    Erhofft sich weitere Siege: Hillary Clinton. Foto: Jeff Kowalsky, epa/dpa/Archiv
  • Nun also doch: Ben Carson steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Das sagte der 64-Jährige beim CPAC-Treffen konservativer Aktivisten in Washington. Er kündigte zugleich an, künftig die Organisation «My Faith Votes» zu leiten, eine überparteiliche Initiative, die Christen zum Wählen motivieren will. 

    Damit sind nur noch vier Bewerber bei den Konservativen übrig: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich. Carson war als einer von 17 Bewerbern im republikanischen Feld gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren.

    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Donald Trump korrigiert seine Positionen zu Folter und Anti-Terrormaßnahmen in zentralen Punkten um 180 Grad. Er verstehe, dass die USA an Recht und Verträge gebunden seien, zitiert das «Wall Street Journal» aus einem Statement Trumps. Er werde das Militär oder andere Offizielle nicht anweisen, dieses Recht zu brechen. Er werde in diesen Fragen ihren Rat suchen. «Ich werde niemanden aus dem Militär bitten, das Recht zu missachten. Es ist klar, dass ich als Präsident wie alle Amerikaner an diese Gesetze gebunden bin, und ich werde diese Verantwortung wahrnehmen.»

    Noch in der TV-Debatte der Republikaner in Detroit hatte er gesagt, er halte an seiner Unterstützung von Waterboarding (bei dieser geächteten Befragungsmethode wird Ertrinken simuliert) und noch härterer Foltertechniken fest. Auch wiederholte er seine Bereitschaft, Familienangehörige von Terroristen zu verfolgen. Hochrangige Militärs und Geheimdienstler hatten in den vergangenen Tagen öffentlich scharfe Kritik an Trump geäußert. Sie machten deutlich, dass es sich bei den von ihm propagierten Maßnahmen um Kriegsverbrechen handele, die internationales Recht brächen und sich gegen alles wendeten, wofür die USA in der Welt einstünden.
    von realdonaldtrump via Instagram
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