Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Während der TV-Debatte demonstrierten Trump-Gegener vor dem Fox Theater in Detroit. Foto: Jeff Kowalsky, epa/dpa 
  • Hat zehn der bisher 15 US-Vorwahlen gewonnen. Große Teile des Parteiführung lehnen ihn ab: Donald Tump. Foto: Richard Ellis, epa/dpa/Archiv
    Die jüngste TV-Debatte der Republikaner endete mit einer faustdicken Überraschung: Alle Bewerber im Rennen um das Weiße Haus versprachen, am Ende der Vorwahlen jeden Präsidentschaftskandidaten der Partei zu unterstützen - auch wenn dies Donald Trump sein sollte. Seine verbliebenen Konkurrenten Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich sagten dies dem Milliardär für den Falle seines Sieges nach den Vorwahlen zu. Dieses Signal der Einigkeit war so nicht erwartet worden. Führende Parteivertreter versuchen seit Tagen mit Macht, einen Kandidaten Trump zu verhindern. Das Unterstützungs-Versprechen aller Kandidaten läuft dieser Strategie vollkommen zuwider.

    Weite Teile der Debatte in Detroit bestanden aus heftigen gegenseitigen Anwürfen sowie dem erfolglosen Versuch, den führenden Bewerber Trump niederzuringen. Bei der elften TV-Auseinandersetzung der Republikaner handelte es sich weniger um eine echte inhaltliche Debatte als einmal mehr um eine regelrechte Trump-Show, obwohl der Milliardär nicht seinen besten Abend hatte.
  • Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen, warnt eindringlich vor dem Milliardär als möglichem US-Präsidentschaftskandidaten. «Darüber müssen wir höchst besorgt sein», erklärt der CDU-Politiker im Gespräch mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Seine Mittel, mit denen er Mehrheiten erwirbt, sind das Erzeugen von Angst, Wut und Hass. Außerdem befürwortet er Fremdenfeindlichkeit und Folter. So kann man der Verantwortung, die die USA in der Welt haben, in keiner Weise gerecht werden.» Schon deshalb sollten deutsche Abgeordnete dazu klar Position beziehen. «Die Wahl des amerikanischen Präsidenten ist keine rein innerstaatliche Angelegenheit», betont der CDU-Politiker. Wegen der enormen Machtfülle des US-Präsidenten könne in Europa nicht geschwiegen werden, «wenn sich in den USA eine wirklich Besorgniserregende Entwicklung zeigt.»

    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv

  • Die Parteiführung der konservativen US-Republikaner versucht nach dem «Super Tuesday» mit allen Mitteln, den derzeit dominierenden Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, ruft dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei «ein Trugbild», meint Romney laut einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah. 

    «Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University», erklärt Romney mit Blick auf die Vorwürfe, Trump habe an seiner «Universität» bis zu 5000 Studenten betrogen. «Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen», sagt Romney und fügt hinzu: «Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können.» 

    Will auf keinen Fall Donald Trump als Kandidaten: Mitt Romney. Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv 
  • Das Wahlkampf-Team um Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge versucht, Kontakt zum Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, aufzunehmen. «Wir haben von dem Team gehört, die beiden haben aber noch nicht gesprochen», zitiert der Sender CNN einen Sprecher Ryans. Dieser ist nicht nur einer der einflussreichsten Politiker des Landes, er wird auch den Wahlparteitag der Republikaner leiten, bei dem im Sommer der Spitzenkandidat für das Präsidentenamt offiziell gekürt wird. 

    Da Trump auch innerhalb der Republikaner umstritten ist, hatte Ryan wiederholt betont, dass er im innerparteilichen Wahlkampf neutral bleiben wolle. Allerdings hatte er Trump kürzlich kritisiert, weil dieser nicht klar von einem prominenten Ku-Klux-Klan-Unterstützer distanziert habe. Als er daraufhin gefragt wurde, ob er den Multimilliardär im Falle einer Nominierung unterstützen würden, sagte Ryan: «Mein Plan ist es, den Nominierten zu unterstützen Ryans Büro wollte sich nicht zu Trumps Äußerung nach dem «Super Tuesday» äußern, wonach Ryan «einen hohen Preis zahlen» werde, wenn er sich nicht mit dem New Yorker Geschäftsmann vertrage.  

    Der Republikaner Paul Ryan. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv


  • Ein Präsident Trump aber wäre fatal für Amerika wie für den Rest der Welt.(...) Seine Unberechenbarkeit macht Trump so gefährlich. Falls er im Wahlkampf den Populisten nicht nur gemimt hat, wäre seine Nominierung Grund zur äussersten Besorgnis: Er will die Familien von Terroristen umbringen lassen, Muslimen die Einreise verwehren, den Freihandel stark einschränken. Auch Amerikas Partner hat er wiederholt diffamiert. Vielleicht würde Trump im Zweikampf um das Weisse Haus auf gemässigtere Positionen zurückrudern. Doch gemessen an den Worten mag man sich kaum ausmalen, wie er Amerikas Innen- und Aussenpolitik prägen würde.

     Die «Neue Zürcher Zeitung» über einen möglichen US-Präsidenten Donald Trump.
  • Es geht nun um die Frage, ob Abraham Lincolns alte Partei auf lange Sicht überleben kann, oder ob sie an ihrer Uneinigkeit zerbricht und damit eine ganz neue politische USA schafft. Die Zeit, in der es Trumps Kritiker noch schaffen könnten, sich bei den Vorwahlen in effektivem Widerstand gegen den manischen Mogul zusammenzutun, läuft bald aus. Bis jetzt ist die Entwicklung nur in eine Richtung gegangen: Je mehr vor Trump warnen, desto mehr Delegierte sammelt er.

    Die liberale dänische Tageszeitung «Politiken» (Kopenhagen) zum Erfolg des republikanischen Bewerbers Donald Trump.
  • Die Republikaner ernten nun die giftigen Früchte einer menschen- und vernunftverachtenden Politik. Die Aussichten sind düster: Gegen Trump ist Hillary Clinton die klare Favoritin im November. Durch die tiefe Spaltung der Partei drohen auch bei den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus herbe Stimmenverluste. Für die Demokraten ist Trump daher ein Glücksfall, aber auch ein Risiko. Denn der autoritäre Milliardär ist ein begnadeter Wahlkämpfer, und die Proteststimmung im Land ist nicht auf die Republikaner beschränkt.

    Die Wiener Zeitung «Der Standard» kommentiert den Ausgang des «Super Tuesday» bei den US-Vorwahlen.
  • Nach den Erfolgen von Donald Trump und Hillary Clinton am «Super Tuesday» haben ungewöhnlich viele Amerikaner «Google» nach Auswanderungsmöglichkeiten befragt. Die Anzahl der Anfragen stieg bis Mitternacht um 1150 Prozent zum Normalniveau, berichtete das Nachrichtenportal «Mashable». Die meisten Suchanfragen kamen dabei aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte.

  • Ben Carson bereitet offensichtlich seinen Rückzug aus dem Rennen der Republikaner um das Weiße Haus vor. «Im Lichte der Ergebnisse des Super Tuesday sehe ich für meine weitere Kampagne keinen politischen Weg», erklärt er. Carson war als einer von 17 Bewerbern im Feld der republikanischen Bewerber gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren. In den Vorwahlstaaten hatte Carson nirgendwo eine Chance und war stets weit abgeschlagen geblieben. Als Außenseiter des politischen Systems hatte er aber einige Sympathien bekommen.

    Der frühere Kinder-Neurochirurg kündigt für die kommenden Tage eine Erklärung an. An der nächsten TV-Debatte der Republikaner in Detroit wird er nicht mehr teilnehmen. Sollte Carson tatsächlich aussteigen, wären im Rennen der Republikaner noch vier Kandidaten: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich.  Zuletzt hatte sich Jeb Bush offiziell zurückgezogen.

     Foto: Gary Coronado, epa/dpa
  • Das Wichtigste vom «Super Tuesday» in aller Kürze: 

    Hillary Clinton und Donald Trump sind am «Super Tuesday» einer Präsidentschaftskandidatur für ihre Partei ein deutliches Stück näher gekommen. Die von vielen vorhergesagte Vorentscheidung im Kandidatenrennen ist zumindest erst einmal verschoben. Am 8. und 15. März stehen erneut wichtige Vorwahltermine bevor. 

    Clinton gewann in mindestens sieben der elf Staaten. Ihr Konkurrent Bernie Sanders triumphierte in in insgesamt vier Staaten. Allerdings strich Clinton ihre Siege in durchschnittlich größeren Staaten ein und holte sich eine deutliche höhere Zahl von Delegierten. 

    ▪ Der umstrittene Immobilien-Milliardär Trump siegte bei den Republikanern in sieben Staaten: Er verlor aber den wichtigen Staat Texas an Ted Cruz. Neben Texas sicherte sich Cruz die Staaten Oklahoma und Alaska. In Minnesota hatte Marco Rubio die Nase vorn. 

    ▪ In vielen Staaten kamen Cruz und Rubio gemeinsam auf deutlich mehr Stimmen als Trump. Cruz ruft daher dazu auf, das Feld der republikanischen Bewerber, dem auch der frühere Neurochirurg Ben Carson angehört, zu verkleinern. 

    ▪ Am «Super Tuesday» wurden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben - 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten.
  • Nun liegt auch das endgültige Endergebnis aus Alaska vor: Ted Cruz gewinnt vor Donald Trump. Abgeschlagen Marco Rubio, Ben Carson und John Kasich. Für Cruz ist nach Texas und Oklahoma der dritte Erfolg am «Super Tuesday».

    Fährt am «Super Tuesday» drei Siege ein: Ted Cruz. Foto: Thomas B. Shea, epa/dpa
  • Blick in die internationalen Zeitungen: Der Londoner «Independent» befasst sich in ihre heutigen Ausgabe mit den Chancen von Donald Trump und Hillary Clinton:

    Das Chaos und das Drama des 'Super Tuesday' endete damit, dass Donald Trump und Hillary Clinton ihrem Ziel näherkommen, die Nominierung ihrer Partei zu bekommen. Doch sie haben es nicht geschafft, ihrem politischen Rivalen den vernichtenden Schlag zu versetzen.
  • Es war zweifellos ein ganz großer Tag für Donald Trump. Nur er war nicht so groß, dass er seine Rivalen jetzt gleich ausgeknockt hätte, denn die haben alle noch so viel gewonnen, dass sie versuchen können, weiter drin zu bleiben.

    Der Politologe Michael Dreyer (Universität Jena) sieht in den jüngsten Erfolgen Donald Trumps bei den Vorwahlen der US-Republikaner noch keine Vorentscheidung im parteiinternen Ringen um die Präsidentschaftskandidatur.
  • Am «Super Tuesday» wurden Fakten geschaffen. Aber auch daneben war einiges los: 

    Bill Clinton ist wegen möglicherweise nicht ganz legaler Wahlkampfhilfe für seine Frau Hillary ins Gerede gekommen. Der Ex-Präsident tauchte in einem Wahllokal in Massachusetts auf, sprach mit Wahlhelfern, kaufte sich einen Becher Kaffee und ließ sich fotografieren. Der Bundesstaat war zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders schwer umkämpft. Wahlkampf im Wahllokal verstößt gegen die Regeln der Demokraten.

    Chris Christie, höchst erfolgloser Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat es am «Super Tuesday» doch noch ins Rampenlicht geschafft. Quasi im «Vorprogramm» des von dem Gouverneur aus New Jersey inzwischen unterstützten Donald Trump betrat er die Bühne in Florida und kündigte den Favoriten bei der Presse an. Es wird spekuliert, ob Christie auf den Posten des Vizepräsidenten schielt, sollte Trump zum Präsidenten gewählt werden.


  • Und während in einigen Bundesstaaten weiter eifrig ausgezählt wird, gibt sich US-Präsident Barack Obama betont überparteilich. Er widmet sich bei Twitter stattdessen dem Thema Baseball. 
  • Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton derzeit mit Siegen in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Texas, Virginia sowie dem US-Außengebiet Samoa deutlich vorn. Bernie Sanders kann die Bundesstaaten Colorado, Minnesota, Oklahoma und Vermont für sich verbuchen.
  • Damit hat Donald Trump folgende Bundesstaaten gewonne: Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Vermont und Virginia. Seine Rivalen Ted Cruz (Oklahoma, Texas) und Marco Rubio (Minnesota) sind damit weit abgeschlagen

  • Donald Trump hat auch die Vorwahl in Vermont gewonnen. Das berichteten die «New York Times» und Fox. Der umstrittene Multimilliardär hatte sich in dem Bundesstaat ein sehr enges Rennen mit John Kasich, dem Gouverneur von Ohio, geliefert.
  • Chris Christie, höchst erfolgloser Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat es am «Super Tuesday» doch noch ins Rampenlicht geschafft. Quasi im «Vorprogramm» des von dem Gouverneur aus New Jersey inzwischen unterstützten Donald Trump betrat er die Bühne in Florida und kündigte den Favoriten bei der Presse an. Es wird spekuliert, ob Christie auf den Posten des Vizepräsidenten schielt, sollte Trump zum Präsidenten gewählt werden. 

     Foto: Ryan Stone, epa/dpa
  • Bill Clinton ist wegen möglicherweise nicht ganz legaler Wahlkampfhilfe für seine Frau Hillary ins Gerede gekommen. Der Ex-Präsident tauchte in einem Wahllokal in Massachusetts auf, sprach mit Wahlhelfern, kaufte sich einen Becher Kaffee und ließ sich fotografieren. Der Bundesstaat war zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders schwer umkämpft. Wahlkampf im Wahllokal verstößt gegen die Regeln der Demokraten. 
  • Bernie Sanders hat sich bei der Vorwahl in Minnesota gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton durchgesetzt. Das berichten die «Washington Post» und NBC. Der 74 Jahre alte Senator von Vermont konnte damit vier Staaten für sich entscheiden, Clinton holte sieben und gewann auch die Wahl im US-Außengebiet Samoa.

     Foto: Herb Swanson, epa/dpa
  • Marco Rubio hat bei den Vorwahlen nach Angaben mehrerer TV-Sender einen ersten Sieg errungen. Der 44 Jahre alte Senator von Florida gewann in Minnesota, wie Fox News und CNN berichten. 

     Foto: Brian Blanco, epa/dpa
  • Hillary Clinton gewinnt den Bundesstaat Massachusetts. Das berichten mehrere US-TV-Sender, darunter Fox News und NBC. Damit hat die frühere Außenministerin am «Super Tuesday» bislang sieben Staaten für sich entschieden.
  • Bernie Sanders hat nach Angaben mehrerer TV-Sender die Vorwahl in Colorado gewonnen. Er setzte sich in dem Bundesstaat gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton durch, wie NBC und Fox News berichten. 


  • Noch in dieser Woche stehen zwei weitere Vorwahl-Termine an. So wird am Samstag, 5. März, in fünf Staaten gewählt: Kansas, Kentucky (nur Republikaner), Louisiana, Maine (nur Republikaner) und Nebraska. Am Sonntag, 6.März, wird jeweils nur in Maine (Demokraten), sowie im US-Außengebiet Puerto Rico ( Republikaner) gewählt.
  • Zur Erinnerung: Am «Super Tuesday» werden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben; 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.
  • Der radikal-islamische Terrorismus ist ein großes, großes Problem, nicht nur für uns. Schaut Euch Deutschland an, schaut Euch Schweden an, Schaut Euch Brüssel an, schaut Euch manche dieser Orte an, es ist ein Desaster.

    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump  während einer Pressekonferenz in Florida.
  • Der Bundesstaat Arkansas geht ebenfalls an Donald Trump. Das berichten NBC und die «New York Times». Es ist der sechste Staat, den Trump am «Super Tuesday» für sich entscheidet. Ted Cruz wird Zweiter, Marco Rubio Dritter. Rubio bleibt damit bisher weiter ohne Sieg. 
  • Cruz ist erneut bemüht, sich als der einzig wahre konservative Bewerber darzustellen. «Amerika sollte keinen Präsidenten haben, für dessen Worte Ihr Euch schämen würdet, wenn Eure Kinder sie wiederholen würden», sagt Cruz. «Unser Präsident sollte uns alle stolz machen und Hoffnung in uns wecken.» Trump habe sich viel zu lange mit dem Establishment in Washington gemein gemacht. 
  • US-Republikaner Ted Cruz fordert die Wähler nach seinen Vorwahlsiegen in Oklahoma und Texas zur Einheit auf. «Unsere Kampagne ist die einzige, die Donald Trump geschlagen hat und schlagen kann«, sagt Cruz. Solange das Feld der Republikaner mit noch immer fünf Kandidaten so groß bleibe, mache das eine Kandidatur Trumps wahrscheinlicher. 

     Larry W. Smith, epa/dpa
  • «Ich bin so stolz an diesem Abend», sagt Trump. Es brauche eine Menge Mut, um sich als Präsident zu bewerben, sagt der umstrittene Politiker. Er habe das schließlich noch nie gemacht. Zu Überlegungen einiger Republikaner, im Falle seines Gesamtsieges als Kandidat unverzüglich nach einem Alternativkandidaten zu suchen, sagt Trump, das wäre der Untergang der Partei. «Schauen Sie sich die Ergebnisse an, wir haben die Republikaner doch erweitert», sagte. Er sei jemand, der die Partei zusammenbringen werde, auch wenn das kaum jemand glaube. 
  • Trump verspricht Steuererleichterungen für den Mittelstand und für Unternehmen, sollte er am 8. November zum Präsidenten gewählt werden. «Der Mittelstand ist vergessen worden in unserem Land», sagt er. Er wolle Jobs schaffen, indem er den Wegzug von Unternehmen ins Ausland verhindere. «Wir haben sehr viel Macht, aber wir haben Politiker, die wahrlich nicht wissen, was sie zu tun haben.» 

     Foto: Ryan Stone, epa/dpa
  • «Ein wunderbarer Abend, so erfreulich», sagt Donald Trump vor Anhängern. Marco Rubio habe  einen harten Abend gehabt, sagt der Unternehmer. Nun gehe der Kampf in Florida weiter. Dort wird am 15. März gewählt. Trump wirkt insgesamt gedämpfter als sonst, große Teile seiner Ansprache bestehen aus den Standardbausteinen seiner Wahlkampfauftritte.
  • Donald Trump zeigt sich nach dem Gewinn mehrere US-Bundesstaaten zuversichtlich, noch weitere Siege einzufahren: «Wir haben bereits 5 wichtige Staaten gewonnen und können 6, 7, 8 oder 9 gewinnen. Ich gratuliere Ted Cruz zu seinem Sieg (in Texas)», sagt der Unternehmer während einer Pressekonferenz in Florida. 
  • «Warten in einer sehr lange Schlange, um für Donald Trump zu stimmen»: Die frühere Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin rührt weiterhin auf Facebook die Werbetrommel für Donald Trump. Erst kürzlich hatte sie sich auf die Seite des Immobilienunternehmers erklärt. «Ich bin stolz, Donald Trump als Kandidaten zu unterstützen», teilte die ehemalige Gouverneurin von Alaska laut «New York Times» mit.

    von Sarah Palin via Facebook
  • Die Partei von Lincoln und Reagan und die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten werden niemals von einem Hochstapler übernommen werden.

    Bisher hat der
    Republikaner Marco Rubio noch keinen Sieg einfahren können, er teilt kräftig gegen Donald Trump aus.
    Dieser sei ein Trickbetrüger.

  • Ted Cruz holt sich nach Texas den zweiten Sieg - in Oklahoma. 

  • Bernie Sanders gewinnt nach Angaben mehrerer TV-Sender den Bundesstaat Oklahoma vor Hillary Clinton für sich. Es ist nach Vermont sein zweiter Sieg am «Super Tuesday». 

     Foto: Herb Swanson, epa/dpa
  • Hillary Clinton entscheidet nach Angaben mehrerer US-Sender auch Texas für sich. Das ist einer ihrer wichtigsten Siege des Abends, weil in diesem Bundesstaat die mit Abstand meisten Delegierten des «Super Tuesday» vergeben werden.

     Foto: Joe Skipper, epa/dpa
  • Im ganzen Land haben Demokraten heute dafür gestimmt, Mauern einzureißen, so dass wir zusammen großartig sein können. Amerika ist stark, wenn wir alle zusammen stark sind. Amerika hat nie aufgehört, großartig zu sein.

    Hillary Clinton bei einem Auftritt in Florida.
  • Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz hat die Vorwahl in seinem Heimatstaat Texas gewonnen. Das ergeben Nachwahlbefragungen der US-Fernsehsender MSNBC und CNN

     Foto: Larry W. Smith, epa/dpa
  • Hillary Clinton gratuliert Konkurrent Bernie Sanders zu «seiner starken Leistung» und dankt zugleich all jenen, die ihr ihre Stimme gegeben haben:

  • Marco Rubio verfolgt die Ergebnisse im Flieger. Er ist auf dem Weg nach Miami, wo er seinen nächsten Wahlkampfauftritt hat. In Florida wird am 15. März gewählt.

    von marcorubiofla via Instagram
  • Donald Trump hat die Vorwahl im Bundesstaat Virginia nach Angaben mehrerer Sender gewonnen. Der umstrittene Multimilliardär liegt nach Auszählung von 83 Prozent der Stimmen fünf Prozentpunkte vor seinem Konkurrenten Marco Rubio, wie Fox und CNN berichten. In dem Bundesstaat geht es bei den Konservativen um 49 Delegierte. 
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