Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA

    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz hat die Vorwahl in seinem Heimatstaat Texas gewonnen. Das ergeben Nachwahlbefragungen der US-Fernsehsender MSNBC und CNN

     Foto: Larry W. Smith, epa/dpa
    Im ganzen Land haben Demokraten heute dafür gestimmt, Mauern einzureißen, so dass wir zusammen großartig sein können. Amerika ist stark, wenn wir alle zusammen stark sind. Amerika hat nie aufgehört, großartig zu sein.

    Hillary Clinton bei einem Auftritt in Florida.
    Bernie Sanders gewinnt nach Angaben mehrerer TV-Sender den Bundesstaat Oklahoma vor Hillary Clinton für sich. Es ist nach Vermont sein zweiter Sieg am «Super Tuesday». 

     Foto: Herb Swanson, epa/dpa
    Ted Cruz holt sich nach Texas den zweiten Sieg - in Oklahoma. 

    Die Partei von Lincoln und Reagan und die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten werden niemals von einem Hochstapler übernommen werden.

    Bisher hat der
    Republikaner Marco Rubio noch keinen Sieg einfahren können, er teilt kräftig gegen Donald Trump aus.
    Dieser sei ein Trickbetrüger.

    «Ein wunderbarer Abend, so erfreulich», sagt Donald Trump vor Anhängern. Marco Rubio habe  einen harten Abend gehabt, sagt der Unternehmer. Nun gehe der Kampf in Florida weiter. Dort wird am 15. März gewählt. Trump wirkt insgesamt gedämpfter als sonst, große Teile seiner Ansprache bestehen aus den Standardbausteinen seiner Wahlkampfauftritte.
    Trump verspricht Steuererleichterungen für den Mittelstand und für Unternehmen, sollte er am 8. November zum Präsidenten gewählt werden. «Der Mittelstand ist vergessen worden in unserem Land», sagt er. Er wolle Jobs schaffen, indem er den Wegzug von Unternehmen ins Ausland verhindere. «Wir haben sehr viel Macht, aber wir haben Politiker, die wahrlich nicht wissen, was sie zu tun haben.» 

     Foto: Ryan Stone, epa/dpa
    «Ich bin so stolz an diesem Abend», sagt Trump. Es brauche eine Menge Mut, um sich als Präsident zu bewerben, sagt der umstrittene Politiker. Er habe das schließlich noch nie gemacht. Zu Überlegungen einiger Republikaner, im Falle seines Gesamtsieges als Kandidat unverzüglich nach einem Alternativkandidaten zu suchen, sagt Trump, das wäre der Untergang der Partei. «Schauen Sie sich die Ergebnisse an, wir haben die Republikaner doch erweitert», sagte. Er sei jemand, der die Partei zusammenbringen werde, auch wenn das kaum jemand glaube. 
    US-Republikaner Ted Cruz fordert die Wähler nach seinen Vorwahlsiegen in Oklahoma und Texas zur Einheit auf. «Unsere Kampagne ist die einzige, die Donald Trump geschlagen hat und schlagen kann«, sagt Cruz. Solange das Feld der Republikaner mit noch immer fünf Kandidaten so groß bleibe, mache das eine Kandidatur Trumps wahrscheinlicher. 

     Larry W. Smith, epa/dpa
    Cruz ist erneut bemüht, sich als der einzig wahre konservative Bewerber darzustellen. «Amerika sollte keinen Präsidenten haben, für dessen Worte Ihr Euch schämen würdet, wenn Eure Kinder sie wiederholen würden», sagt Cruz. «Unser Präsident sollte uns alle stolz machen und Hoffnung in uns wecken.» Trump habe sich viel zu lange mit dem Establishment in Washington gemein gemacht. 
    Der Bundesstaat Arkansas geht ebenfalls an Donald Trump. Das berichten NBC und die «New York Times». Es ist der sechste Staat, den Trump am «Super Tuesday» für sich entscheidet. Ted Cruz wird Zweiter, Marco Rubio Dritter. Rubio bleibt damit bisher weiter ohne Sieg. 
    Der radikal-islamische Terrorismus ist ein großes, großes Problem, nicht nur für uns. Schaut Euch Deutschland an, schaut Euch Schweden an, Schaut Euch Brüssel an, schaut Euch manche dieser Orte an, es ist ein Desaster.

    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump  während einer Pressekonferenz in Florida.
    Zur Erinnerung: Am «Super Tuesday» werden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben; 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.
    Bill Clinton ist wegen möglicherweise nicht ganz legaler Wahlkampfhilfe für seine Frau Hillary ins Gerede gekommen. Der Ex-Präsident tauchte in einem Wahllokal in Massachusetts auf, sprach mit Wahlhelfern, kaufte sich einen Becher Kaffee und ließ sich fotografieren. Der Bundesstaat war zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders schwer umkämpft. Wahlkampf im Wahllokal verstößt gegen die Regeln der Demokraten. 
    Chris Christie, höchst erfolgloser Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat es am «Super Tuesday» doch noch ins Rampenlicht geschafft. Quasi im «Vorprogramm» des von dem Gouverneur aus New Jersey inzwischen unterstützten Donald Trump betrat er die Bühne in Florida und kündigte den Favoriten bei der Presse an. Es wird spekuliert, ob Christie auf den Posten des Vizepräsidenten schielt, sollte Trump zum Präsidenten gewählt werden. 

     Foto: Ryan Stone, epa/dpa
    Donald Trump hat auch die Vorwahl in Vermont gewonnen. Das berichteten die «New York Times» und Fox. Der umstrittene Multimilliardär hatte sich in dem Bundesstaat ein sehr enges Rennen mit John Kasich, dem Gouverneur von Ohio, geliefert.
    Damit hat Donald Trump folgende Bundesstaaten gewonne: Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Vermont und Virginia. Seine Rivalen Ted Cruz (Oklahoma, Texas) und Marco Rubio (Minnesota) sind damit weit abgeschlagen

    Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton derzeit mit Siegen in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Texas, Virginia sowie dem US-Außengebiet Samoa deutlich vorn. Bernie Sanders kann die Bundesstaaten Colorado, Minnesota, Oklahoma und Vermont für sich verbuchen.
    Und während in einigen Bundesstaaten weiter eifrig ausgezählt wird, gibt sich US-Präsident Barack Obama betont überparteilich. Er widmet sich bei Twitter stattdessen dem Thema Baseball. 
    Es war zweifellos ein ganz großer Tag für Donald Trump. Nur er war nicht so groß, dass er seine Rivalen jetzt gleich ausgeknockt hätte, denn die haben alle noch so viel gewonnen, dass sie versuchen können, weiter drin zu bleiben.

    Der Politologe Michael Dreyer (Universität Jena) sieht in den jüngsten Erfolgen Donald Trumps bei den Vorwahlen der US-Republikaner noch keine Vorentscheidung im parteiinternen Ringen um die Präsidentschaftskandidatur.
    Blick in die internationalen Zeitungen: Der Londoner «Independent» befasst sich in ihre heutigen Ausgabe mit den Chancen von Donald Trump und Hillary Clinton:

    Das Chaos und das Drama des 'Super Tuesday' endete damit, dass Donald Trump und Hillary Clinton ihrem Ziel näherkommen, die Nominierung ihrer Partei zu bekommen. Doch sie haben es nicht geschafft, ihrem politischen Rivalen den vernichtenden Schlag zu versetzen.
    Nun liegt auch das endgültige Endergebnis aus Alaska vor: Ted Cruz gewinnt vor Donald Trump. Abgeschlagen Marco Rubio, Ben Carson und John Kasich. Für Cruz ist nach Texas und Oklahoma der dritte Erfolg am «Super Tuesday».

    Fährt am «Super Tuesday» drei Siege ein: Ted Cruz. Foto: Thomas B. Shea, epa/dpa
    Das Wichtigste vom «Super Tuesday» in aller Kürze: 

    Hillary Clinton und Donald Trump sind am «Super Tuesday» einer Präsidentschaftskandidatur für ihre Partei ein deutliches Stück näher gekommen. Die von vielen vorhergesagte Vorentscheidung im Kandidatenrennen ist zumindest erst einmal verschoben. Am 8. und 15. März stehen erneut wichtige Vorwahltermine bevor. 

    Clinton gewann in mindestens sieben der elf Staaten. Ihr Konkurrent Bernie Sanders triumphierte in in insgesamt vier Staaten. Allerdings strich Clinton ihre Siege in durchschnittlich größeren Staaten ein und holte sich eine deutliche höhere Zahl von Delegierten. 

    ▪ Der umstrittene Immobilien-Milliardär Trump siegte bei den Republikanern in sieben Staaten: Er verlor aber den wichtigen Staat Texas an Ted Cruz. Neben Texas sicherte sich Cruz die Staaten Oklahoma und Alaska. In Minnesota hatte Marco Rubio die Nase vorn. 

    ▪ In vielen Staaten kamen Cruz und Rubio gemeinsam auf deutlich mehr Stimmen als Trump. Cruz ruft daher dazu auf, das Feld der republikanischen Bewerber, dem auch der frühere Neurochirurg Ben Carson angehört, zu verkleinern. 

    ▪ Am «Super Tuesday» wurden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben - 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten.
    Die Republikaner ernten nun die giftigen Früchte einer menschen- und vernunftverachtenden Politik. Die Aussichten sind düster: Gegen Trump ist Hillary Clinton die klare Favoritin im November. Durch die tiefe Spaltung der Partei drohen auch bei den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus herbe Stimmenverluste. Für die Demokraten ist Trump daher ein Glücksfall, aber auch ein Risiko. Denn der autoritäre Milliardär ist ein begnadeter Wahlkämpfer, und die Proteststimmung im Land ist nicht auf die Republikaner beschränkt.

    Die Wiener Zeitung «Der Standard» kommentiert den Ausgang des «Super Tuesday» bei den US-Vorwahlen.
    Es geht nun um die Frage, ob Abraham Lincolns alte Partei auf lange Sicht überleben kann, oder ob sie an ihrer Uneinigkeit zerbricht und damit eine ganz neue politische USA schafft. Die Zeit, in der es Trumps Kritiker noch schaffen könnten, sich bei den Vorwahlen in effektivem Widerstand gegen den manischen Mogul zusammenzutun, läuft bald aus. Bis jetzt ist die Entwicklung nur in eine Richtung gegangen: Je mehr vor Trump warnen, desto mehr Delegierte sammelt er.

    Die liberale dänische Tageszeitung «Politiken» (Kopenhagen) zum Erfolg des republikanischen Bewerbers Donald Trump.
    Ein Präsident Trump aber wäre fatal für Amerika wie für den Rest der Welt.(...) Seine Unberechenbarkeit macht Trump so gefährlich. Falls er im Wahlkampf den Populisten nicht nur gemimt hat, wäre seine Nominierung Grund zur äussersten Besorgnis: Er will die Familien von Terroristen umbringen lassen, Muslimen die Einreise verwehren, den Freihandel stark einschränken. Auch Amerikas Partner hat er wiederholt diffamiert. Vielleicht würde Trump im Zweikampf um das Weisse Haus auf gemässigtere Positionen zurückrudern. Doch gemessen an den Worten mag man sich kaum ausmalen, wie er Amerikas Innen- und Aussenpolitik prägen würde.

     Die «Neue Zürcher Zeitung» über einen möglichen US-Präsidenten Donald Trump.
    Das Wahlkampf-Team um Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge versucht, Kontakt zum Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, aufzunehmen. «Wir haben von dem Team gehört, die beiden haben aber noch nicht gesprochen», zitiert der Sender CNN einen Sprecher Ryans. Dieser ist nicht nur einer der einflussreichsten Politiker des Landes, er wird auch den Wahlparteitag der Republikaner leiten, bei dem im Sommer der Spitzenkandidat für das Präsidentenamt offiziell gekürt wird. 

    Da Trump auch innerhalb der Republikaner umstritten ist, hatte Ryan wiederholt betont, dass er im innerparteilichen Wahlkampf neutral bleiben wolle. Allerdings hatte er Trump kürzlich kritisiert, weil dieser nicht klar von einem prominenten Ku-Klux-Klan-Unterstützer distanziert habe. Als er daraufhin gefragt wurde, ob er den Multimilliardär im Falle einer Nominierung unterstützen würden, sagte Ryan: «Mein Plan ist es, den Nominierten zu unterstützen Ryans Büro wollte sich nicht zu Trumps Äußerung nach dem «Super Tuesday» äußern, wonach Ryan «einen hohen Preis zahlen» werde, wenn er sich nicht mit dem New Yorker Geschäftsmann vertrage.  

    Der Republikaner Paul Ryan. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv


    Die Parteiführung der konservativen US-Republikaner versucht nach dem «Super Tuesday» mit allen Mitteln, den derzeit dominierenden Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, ruft dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei «ein Trugbild», meint Romney laut einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah. 

    «Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University», erklärt Romney mit Blick auf die Vorwürfe, Trump habe an seiner «Universität» bis zu 5000 Studenten betrogen. «Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen», sagt Romney und fügt hinzu: «Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können.» 

    Will auf keinen Fall Donald Trump als Kandidaten: Mitt Romney. Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv 
    Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen, warnt eindringlich vor dem Milliardär als möglichem US-Präsidentschaftskandidaten. «Darüber müssen wir höchst besorgt sein», erklärt der CDU-Politiker im Gespräch mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Seine Mittel, mit denen er Mehrheiten erwirbt, sind das Erzeugen von Angst, Wut und Hass. Außerdem befürwortet er Fremdenfeindlichkeit und Folter. So kann man der Verantwortung, die die USA in der Welt haben, in keiner Weise gerecht werden.» Schon deshalb sollten deutsche Abgeordnete dazu klar Position beziehen. «Die Wahl des amerikanischen Präsidenten ist keine rein innerstaatliche Angelegenheit», betont der CDU-Politiker. Wegen der enormen Machtfülle des US-Präsidenten könne in Europa nicht geschwiegen werden, «wenn sich in den USA eine wirklich Besorgniserregende Entwicklung zeigt.»

    Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv

    Hat zehn der bisher 15 US-Vorwahlen gewonnen. Große Teile des Parteiführung lehnen ihn ab: Donald Tump. Foto: Richard Ellis, epa/dpa/Archiv
    Die jüngste TV-Debatte der Republikaner endete mit einer faustdicken Überraschung: Alle Bewerber im Rennen um das Weiße Haus versprachen, am Ende der Vorwahlen jeden Präsidentschaftskandidaten der Partei zu unterstützen - auch wenn dies Donald Trump sein sollte. Seine verbliebenen Konkurrenten Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich sagten dies dem Milliardär für den Falle seines Sieges nach den Vorwahlen zu. Dieses Signal der Einigkeit war so nicht erwartet worden. Führende Parteivertreter versuchen seit Tagen mit Macht, einen Kandidaten Trump zu verhindern. Das Unterstützungs-Versprechen aller Kandidaten läuft dieser Strategie vollkommen zuwider.

    Weite Teile der Debatte in Detroit bestanden aus heftigen gegenseitigen Anwürfen sowie dem erfolglosen Versuch, den führenden Bewerber Trump niederzuringen. Bei der elften TV-Auseinandersetzung der Republikaner handelte es sich weniger um eine echte inhaltliche Debatte als einmal mehr um eine regelrechte Trump-Show, obwohl der Milliardär nicht seinen besten Abend hatte.
    Während der TV-Debatte demonstrierten Trump-Gegener vor dem Fox Theater in Detroit. Foto: Jeff Kowalsky, epa/dpa 
    Donald Trump korrigiert seine Positionen zu Folter und Anti-Terrormaßnahmen in zentralen Punkten um 180 Grad. Er verstehe, dass die USA an Recht und Verträge gebunden seien, zitiert das «Wall Street Journal» aus einem Statement Trumps. Er werde das Militär oder andere Offizielle nicht anweisen, dieses Recht zu brechen. Er werde in diesen Fragen ihren Rat suchen. «Ich werde niemanden aus dem Militär bitten, das Recht zu missachten. Es ist klar, dass ich als Präsident wie alle Amerikaner an diese Gesetze gebunden bin, und ich werde diese Verantwortung wahrnehmen.»

    Noch in der TV-Debatte der Republikaner in Detroit hatte er gesagt, er halte an seiner Unterstützung von Waterboarding (bei dieser geächteten Befragungsmethode wird Ertrinken simuliert) und noch härterer Foltertechniken fest. Auch wiederholte er seine Bereitschaft, Familienangehörige von Terroristen zu verfolgen. Hochrangige Militärs und Geheimdienstler hatten in den vergangenen Tagen öffentlich scharfe Kritik an Trump geäußert. Sie machten deutlich, dass es sich bei den von ihm propagierten Maßnahmen um Kriegsverbrechen handele, die internationales Recht brächen und sich gegen alles wendeten, wofür die USA in der Welt einstünden.
    von realdonaldtrump via Instagram
    Nun also doch: Ben Carson steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Das sagte der 64-Jährige beim CPAC-Treffen konservativer Aktivisten in Washington. Er kündigte zugleich an, künftig die Organisation «My Faith Votes» zu leiten, eine überparteiliche Initiative, die Christen zum Wählen motivieren will. 

    Damit sind nur noch vier Bewerber bei den Konservativen übrig: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich. Carson war als einer von 17 Bewerbern im republikanischen Feld gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren.

    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
    Begleitet von scharfen innerparteilichen Auseinandersetzungen stehen bei den Republikanern Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten an. Demokraten und Republikaner wählen in zwei Staaten: in Kansas und Louisiana. Während nur die Republikaner in Kentucky und Maine wählen, sind es in Nebraska nur die Demokraten. Bei den Demokraten lag in letzten Umfragen Hillary Clinton in diesen Vorwahlstaaten vorn. Ergebnisse werden zu deutscher Zeit in der Nacht zum Sonntag erwartet. In den Befragungen vor den republikanischen Wahlen führte überwiegend Trump.

    Erhofft sich weitere Siege: Hillary Clinton. Foto: Jeff Kowalsky, epa/dpa/Archiv
    Ted Cruz hat die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Kansas mit deutlichem Abstand vor Donald Trump gewonnen. Das berichteten CNN, MSNBC und die «Washington Post». Nach Auszählung von 54 Prozent der Stimmen lag der Senator von Texas um 26 Prozentpunkte vor dem umstrittenen Milliardär. Auch bei der Abstimmung in Maine führte der 45-Jährige. «Die letzten Wochen waren außergewöhnlich», erklärte Cruz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Idaho. «Jeder hier versteht, dass unser Land in einer Krise ist.»


    Aufwind für den Republikaner Ted Cruz - er triumphiert nicht nur in Kansas, sondern erhält auch bei einem Mammuttreffen konservativer Aktivisten Rückendeckung. Bei einer Abstimmung in Washington sprechen sich 40 Prozent der Konferenzteilnehmer für den zurzeit schärfsten Rivalen von Donald Trump als Spitzenkandidat bei der Präsidentenwahl im November aus30 Prozent entscheiden sich für Floridas Senator Marco Rubio, 15 Prozent für Trump. Ohios Gouverneur John Kasich landet auf dem vierten Platz. An der Abstimmung beteiligten sich «Politico» zufolge über 2600 Aktivisten.
    Wer hat am «Super Saturday» welche Vorwahl gewonnen?

    Demokraten
    ▪︎ Bernie Sanders - Nebraska und Kansas | Hillary Clinton - Louisiana

    Republikaner 
    ▪︎ Donald Trump - Kentucky und Louisiana | Ted Cruz - Maine und Kansas

    Fährt zwei Siege ein: US-Demokrat Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa 
    Die ehemalige US-First Lady Nancy Reagan ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Die frühere Filmschauspielerin war die zweite Frau des 2004 nach einer Alzheimer-Erkrankung gestorbenen republikanischen Präsidenten Ronald Reagan, der von 1981 bis 1989 amtierte. Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz und Donald Trump bekunden bei Twitter ihr Beileid:



    Der Republikaner John Kasich erhält im Vorwahlrennen um die US-Präsidentschaft einen mächtigen Verbündeten: «Terminator» Arnold Schwarzenegger lässt jetzt im Wahlkampf für ihn die Muskeln spielen. Der frühere Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien trat zusammen mit dem Gouverneur von Ohio auf und machte sich für ihn als Spitzenkandidaten der Konservativen stark. 

    Schwarzenegger preist Kasichs Verdienste unter anderem in der Vergangenheit als langjähriger Kongressabgeordneter in Washington. «Er hat einigen wichtigen Leuten in den Hintern getreten», zitiert die «New York Times»  Schwarzenegger. «Er war ein Actionheld (..).»

    Schauspieler und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger. Foto: Etienne Laurent, epa/dpa
    Kleines Trostpflaster für den Republikaner Marco Rubio: Nach seinem schlechten Abschneiden bei einer Vorwahlserie hat er in Puerto Rico klar gewonnen - vor Donald Trump. Auf dem dritten Rang folgt der Ted Cruz und Ohios Gouverneur John Kasich. Rubio verspricht von dem Sieg in dem US-Territorium Rückenwind für die Vorwahl am 15. März in seinem Heimatstaat, die er unbedingt gewinnen muss. In Florida leben etwa eine Million Menschen aus Puerto Rico. Insgesamt hat Rubio erst zwei von 20 Vorwahlen der Republikaner gewonnen.


    Weiterer Triumph für Bernie Sanders. Nach zwei Vorwahlsiegen über Ex-Außenministerin Hillary Clinton hat der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber erneut gewonnen: Er setzt sich im Bundesstaat Maine mit deutlichem Vorsprung durch. Am «Super Saturday» hat der 74-jährige Senator aus Vermont bereits die innerparteiliche Kandidatenkür in Nebraska und Kansas für sich entscheiden können. Clinton gewann allerdings in Louisiana und führt insgesamt weiter deutlich vor Sanders.

    Bleibt ein zäher Gegner für Hillary Clinton: Bernie Sanders. Foto: Tannen Maury, epa/dpa  
    Bernie Sanders wirft seiner Konkurrentin Hillary Clinton erneut eine zu enge Beziehung zur Finanzindustrie vor. Die frühere Außenministerin solle die Transkripte ihrer Reden vor Wall-Street-Firmen offen legen, verlangt Sanders in einer TV-Debatte. Sie werde das machen, wenn andere Bewerber - wie Republikaner - dies ebenfalls täten, erklärt Clinton. Die ehemalige First Lady steht seit Wochen wegen bezahlter Vorträge in der Kritik, die sie in der Vergangenheit gehalten hat.     

    Bernie Sanders (r.) und Hillary Clinton während der TV-Debatte. Foto: Edward M. Pio Roda, CNN/dpa 
    Schauspieler Mark Ruffalo hat sich nach der Debatte zwischen Bernie Sanders und Hillary Clinton begeistert über den 74-jährigen Demokraten gezeigt. Dieser sei «charmant» und «ehrlich», lobte Ruffalo den Politiker im Gespräch mit MSNBC. «Dieser Typ ist echt», sagte Ruffalo, der Sanders' Bewerbung  für das Präsidentenamt unterstützt. Ruffalo ist derzeit in dem oscar-prämierten Film «Spotlight» über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche zu sehen.

     Sanders-Fan Mark Ruffalo. Foto: Facundo Arrizabalaga, epa/dpa
    Donald Trump stößt  mit seinen umstrittenen Äußerungen zur Anwendung von Folter als Verhörmethode gegen Terroristen bei Experten auf taube Ohren. «Alle Studien zeigen uns: Folter bringt nichts», erklärt Mark Hertling, Generalleutnant der US-Army a.D. und ehemaliger Chef der US-Streitkräfte in Europa. «Es gibt weitaus bessere Methoden, an die Informationen zu gelangen, die wir haben wollen.» Er fordert Trump auf, die US-Armee nicht für seine politischen Zwecke zu missbrauchen. «Jemand muss ihn daran erinnern, dass dies nicht seine Palastgarde ist», so Hertling im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN

    Trump hat im Vorwahlkampf mehrmals erklärt, er wolle das sogenannte Waterboarding, ein qualvolles, simulierte Ertränken von Gefangenen, wieder einführen «und noch viel schlimmere» Methoden. Dann ruderte er etwas zurück und erklärte, er wolle die Armee nicht dazu zwingen, internationales Recht zu brechen. Allerdings müssten die internationalen Gesetze erweitert werden. General Hertling erklärt dazu, die US-Army fühle sich an die Genfer Konvention und die UN-Mandate gebunden.

    Spricht sich gegen Folter als Verhörmethode aus: Mark Hertling. Foto: Arne Dedert, dpa/Archiv 
    Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird nicht in das Präsidentschaftsrennen einsteigen. «Wenn ich mir alle Daten anschaue, ist mir klar, dass ich nicht gewinnen kann», erklärt der 74-Jährige Milliardär in einem Editorial auf der Seite «BloombergView» seines Unternehmens. Seine Kandidatur könne dazu führen, dass Donald Trump oder Ted Cruz gewählt würden, meint Bloomberg. «Das ist ein Risiko, das ich nicht eingehen kann.» Trump führe eine spalterische und demagogische Kampagne. Cruz äußere sich vielleicht weniger exzessiv, sei aber genauso extremistisch. 

    Bloomberg hatte kürzlich erklärt, er empfinde das Niveau der Wahlkampfdebatten als «Skandal und Beleidigung der Wähler». Das amerikanische Volk habe Besseres verdient. Deshalb denke er über eine Kandidatur nach. Er war einst Demokrat, dann wurde er Republikaner. Seit 2007 ist er parteilos. Bloomberg hatte schon früher wiederholt an eine Kandidatur gedacht, war aber stets zur Überzeugung gelangt, dass er keine Siegesaussichten habe. Tatsächlich hat es bislang noch nie ein unabhängiger Bewerber ins Weiße Haus geschafft.

    Erwägt doch keine Kandidatur: Michael Bloomberg. Foto: Ian Langsdon, epa/dpa/Archiv 
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