Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Hillary Clinton ist nun ganz offiziell Präsidentschafskandidatin der Demokraten und geht gegen Donald Trump ins Rennen um das Weiße Haus. Die frühere Außenministerin und First Lady nimmt die Nominierung des Parteitags der Demokraten an. «Mit Demut, Entschlossenheit und grenzenlosem Vertrauen in Amerikas Versprechen nehme ich Eure Nominierung für das Präsidentenamt an», ruft sie den Delegierten zu.

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/29/2016 2:51:30 AM
  • Zu Beginn ihrer Rede bedankt sich Hillary Clinton bei Bernie Sanders und reicht ihm die Hand. «Bernie, Deine Kampagne hat Millionen von Amerikanern inspiriert, die Herz und Seele in unsere Vorwahlen investiert haben», so Clinton. «Du hast wirtschaftliche und soziale Themen ins Zentrum und an die erste Stelle gesetzt, dort, wo sie hingehören», erklärt sie. Sie verspricht, sie werde im Falle ihrer Wahl zur Präsidentin gemeinsam mit Sanders daraufhinarbeiten, Studiengebühren abzuschaffen.  

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/29/2016 2:43:24 AM
  • Hillary Clinton ist derweil auf der Bühne. Ihre Tochter Chelsea kündigt sie als nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten an.


    Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Hillary Clinton wartet auf ihren großen Auftritt. Hinter der Bühne verfolgt sie am TV-Gerät die Rede ihrer Tochter Chelsea vor den Delegierten. Chelsea hatte ihre Mutter als Frau vorgestellt, die ihr ganzes Leben dem Kampf für Kinder und Familien gewidmet hat. «Ich werde eine Kämpferin wählen, die niemals aufgibt und immer daran glaubt, dass es noch besser geht - wenn wir nur zusammen kommen und miteinander arbeiten».

     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/29/2016 2:28:48 AM
  • Nach Medienberichten über einen erlogenen Uni-Abschluss hat die Ehefrau von Donald Trump ihre Webseite aus dem Internet genommen. Melania Trump hatte in ihrem Lebenslauf dort geschrieben, dass sie vor ihrer Ausreise in die USA in Slowenien ein Studium in Design und Architektur abgeschlossen habe. Laut Recherchen des Magazins «New Yorker» und anderer Medien hatte Trump dieses Studium jedoch abgebrochen, um ihre Modelkarriere zu verfolgen.

    Trump twittert, dass ihre Webseite im Jahr 2012 entstanden sei und nicht mehr ihr aktuelles Leben repräsentiere. Deshalb sei sie abgeschaltet und verweise stattdessen auf die Unternehmensseite ihres Mannes.

  • Hillary Clinton kleidet ihre Bewerbung um das Weiße Haus gern in ein historisches Versprechen: Sie könnte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Clinton sieht sich in der Tradition der Suffragetten und der Frauenrechte-Bewegung in den 1960er Jahren. 

    Aber ist schon allein ihre Kandidatur historisch? Ja und nein. Es ist das erste Mal in der Geschichte der USA, dass eine Frau die Kandidatin einer der beiden großen Parteien sein wird. Anwärterinnen kleiner Parteien gab es in der Vergangenheit schon oft. Die erste war 1872 Victoria Woodhull. Zuletzt ging Jill Stein 2012 für die Grünen in das Rennen um das Weiße Haus. Sie will auch in diesem Jahr wieder antreten. Aber die Drittparteien sind chancenlos und spielen in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich aus dem Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump um das Weiße Haus heraushalten. «Ich mische mich in den inneramerikanischen Wahlkampf nicht ein», so die CDU-Chefin vor Journalisten in Berlin. «Ich verfolge das mit Interesse. Und dann werden wir den Ausgang der Wahlen abwarten.»


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • Der Leiter des Aspen-Forschungsinstitutes in Deutschland, Rüdiger Lentz, hält einen Sieg Donald Trumps im November für gut möglich. «Wir müssen uns darauf einrichten, dass Donald Trump mehr als gute Chancen hat, nächster Präsident der Vereinigten Staaten zu werden», erklärt er im Gespräch mit den «Ruhr Nachrichten» (Donnerstag). Hillary Clinton werde zwar jetzt auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten begeistert gefeiert. «Aber es muss sie nicht ins Weiße Haus tragen.» Clintons Handicap sei: «In ihrer Nähe hat man das Gefühl, es gehe um sie und erst in zweiter Linie um die Wähler oder die Gesellschaft. Der Eindruck hat sich über die Jahre verfestigt. Deshalb ist ihre Position nicht so, wie sie sein könnte.»  


    Der nächste Präsident der Vereinigten Staaten? - Donald Trump. Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Außenminister Frank-Walter Steinmeier bezieht im US-Präsidentschaftswahlkampf eindeutig Position. Der SPD-Politiker zeigt sich im Gespräch mit der «Passauer Neuen Presse» besorgt über die Nominierung Trumps zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. «Dass ein Präsidentschaftskandidat Trump der gesamten politischen Elite den Kampf ansagt, obwohl er ihr angehört, und gerade dafür Unterstützung gewinnt, beunruhigt mich sehr», sagte Steinmeier.

    Beim Parteitag der Republikaner sei auch von Trump das Bild eines Landes gezeichnet worden, das von äußeren und inneren Feinden belagert, ja geradezu okkupiert wäre. «Das ist doch grotesk», so Steinmeier. Einerseits wolle Trump Amerika stark machen. «Aber mit demselben Brustton der Überzeugung sagt er, dass sich Amerika aus den Konflikten dieser Welt heraushalten solle. Wie das eine mit dem anderen zusammengeht, kann ich mir jedenfalls nicht erklären.» Bei einem Sieg Trumps gegen die Demokratin Hillary Clinton gäbe es «viele Ungewissheiten für das transatlantische Verhältnis».


    «Das ist doch grotesk»: Frank-Walter Steinmeier. Foto: Julien Warnand, epa/dpa/Archiv 
  • Donald Trump hat eine Fragestunde auf der Internetseite Reddit für seinen Wahlkampf genutzt. Trumps Antworten auf Nutzerfragen bezogen sich unter anderem auf die von ihm als «betrügerisch» bezeichnete Gegnerin Hillary Clinton, zudem kündigte er erneut an, «Millionen neuer Jobs» schaffen zu wollen und versprach, die in den USA extrem hohen Studiengebühren zu senken. Details lieferte er nicht, auf persönlichere Formulierungen der Fragen ging er nicht ein. Rund 25.000 Kommentare waren innerhalb von anderthalb Stunden auf der Webseite eingegangen.


    Screenshot: reddit
  • Mit scharfen Angriffen auf den Repuplikaner-Kandidaten Donald Trump rufen führende Demokraten zur Unterstützung von Hillary Clinton auf. «Wir können nicht einen Mann wählen, der unsere Ängste vor dem Islamischen Staat ausbeutet, selbst aber überhaupt keinen Plan hat», erklärt der amtierende Vizepräsident Joe Biden. «Donald Trump würde uns tatsächlich unsicherer machen», betont er. «Als Amerikaner können wir das schlicht nicht zulassen. Punkt.»

    Der frisch für das Amt des Vizepräsidenten nominierte Tim Kaine macht sich über Trump lustig und ahmt seine typische Sprache nach? «Gibt es irgendjemanden, der ihm Glauben schenkt?», fragt Kaine. «Er sagt Dir niemals, wie er das machen will, wovon er sagt, er wolle es machen.»

    Auch der frühere Bürgermeister von New York, der parteilose Michael Bloomberg, fährt schwere Geschütze gegen Trump auf. «Es gibt Zeiten, da stimme ich mit Hillary Clinton nicht überein», erklärt er. «Aber wir müssen alle Meinungsverschiedenheiten beiseite legen, zum Wohle unseres Landes. Und wir müssen uns hinter die Kandidatin stellen, die einen gefährlichen Demagogen schlagen kann», betont Bloomberg und fügt hinzu: «Ich bin ein New Yorker und wir New Yorker erkennen einen Betrüger, wenn wir ihn sehen.»

     


    Findet den Republikaner Donald Trump überhaupt nicht für das Präsidentenamt geeignet: Joe Biden. Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Hillary Clinton ist überraschend auf dem Parteitag erschienen. Die offizielle Präsidentschaftskandidatin trat auf die Bühne, just als Präsident Barack Obama seine umjubelte Rede beendet hatte, sprach aber nicht zu den Delegierten. Obama und seine mögliche Amtsnachfolgerin nahmen sich herzlich in den Arm.


    «Lass dich umarmen»: Hillary Clinton und Barack Obama. Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • «Ich habe vier Jahre einen Sitz in der ersten Reihe gehabt», sagt Obama über die Zusammenarbeit mit Hillary Clinton als Außenministerin - sie habe in ihrer politischen Karriere stets Stehvermögen bewiesen. «Es hat noch nie jemanden gegeben, weder mich selbst noch Bill (Clinton), der so gut für das Amt vorbereitet war. Die Demokratische Partei ist in guten Händen», so der amtierende US-Präsident. Er habe ihre Intelligenz, ihr Urteilsvermögen und ihre Disziplin schätzen gelernt. Donald Trump, der Kandidat der Republikaner, biete dagegen keine Lösungen an. «Er bietet nur Slogans. Und Angst», sagt Obama.

  • Barack Obama hat Hillary Clinton die Eignung für das höchste Staatsamt zuerkannt. Clinton ist nach Auffassung Obamas besser als andere für den Job im Weißen Haus gerüstet. «Wer noch nicht an diesem Schreibtisch gesessen hat, der weiß nicht, was es heißt, eine weltweite Krise zu managen oder junge Menschen in den Krieg zu schicken. Hillary war in diesem Raum, sie war Teil dieser Entscheidungen», so der amtierende Präsident. Clinton wisse, was die Entscheidungen der Regierung bedeuten für Arbeiter, Senioren, kleine Firmen, Soldaten und Kriegsveteranen. «Sie gibt niemals auf».


    Sieht Hillary Clinton als geeignete Nachfolgerin: Barack Obama. Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Die Demokraten haben auf ihrem Parteitag Tim Kaine offiziell zum Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten nominiert. Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte sich ihren «Running Mate» in der Woche zuvor ausgesucht. Der Parteitag stimmt per Akklamation ab. Der 58-jährige Kaine war Gouverneur in Virginia, einem der wichtigsten unter den wahlentscheidenden Swing States.


    Gilt als Kaine fleißig und geradlinig: Tim Kaine. Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Donald Trump ruft Moskau in einer Pressekonferenz dazu auf, sich auf die Suche nach E-Mails zu machen, die von einem privaten Server Hillary Clintons gelöscht worden waren. «Russland, wenn Ihr zuhört, ich hoffe Ihr findet die 30 000 E-Mails, die verschwunden sind», sagt er, während er direkt in die Kameras blickt. «Ich denke, dafür werdet Ihr von unserer Presse mächtig belohnt werden.»

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/27/2016 8:42:21 PM
  • US-Präsident Barack Obama rät der demokratischen Partei, einen Sieg bei der Präsidentenwahl im November nicht als gegeben zu betrachten. «Ich habe in meinen rund 20 Jahren in verschiedenen politischen Ämtern allerlei verrückte Dinge erlebt», so Obama in einem Interview des Senders NBC, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde. Auf die Frage, ob der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump die Wahl gewinnen könne, sagte der Präsident: «Alles ist möglich. Es liegt in der Natur der Demokratie, dass wir es nicht wissen, bis die amerikanischen Bürger ihre Stimme abgegeben haben.»

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/27/2016 7:48:50 PM
  • Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat jegliche politische Verbindungen zu Russlands Präsident Wladimir Putin zurückgewiesen. «Ich habe nichts mit Putin zu tun, ich habe noch nie mit ihm geredet», sagte Trump am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Doral in Florida. 

    Hintergrund ist eine Affäre um fast 20 000 gehackte E-Mails des demokratischen Parteivorstands. Die Demokraten beschuldigen Russland, hinter der Veröffentlichung zu stehen und sich so zugunsten von Trump in den Wahlkampf einzumischen. 

  • Hillary Clinton kann im US-Wahlkampf mit der Unterstützung zahlreicher prominenter Frauen aus dem Showgeschäft rechnen. Auf dem Parteitag hielt anderem die mehrfache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep eine Rede, in der sie Clinton mit anderen Pionierinnen der US-Geschichte verglich. «Ihr habt Geschichte geschrieben», rief Streep den Delegierten zu. 

    Zudem machten sich die Schauspielerinnen Lena Dunham («Girls») und America Ferrera («Ugly Betty») in einer gemeinsamen Rede über frauen- und fremdenfeindliche Äußerungen des Kandidaten der Republikaner, Donald Trump, lustig. Ihre Kollegin Elizabeth Banks («Die Tribute von Panem») spielte Trumps Silhouetten-Auftritt auf dessen Parteitag nach.  Die Sängerin Alicia Keys führte ihren Song «Superwoman» in der Halle auf. Außerdem wurde ein Video eingespielt, in dem zahlreiche Prominente - unter ihnen die Schauspielerinnen Jane Fonda und Eva Longoria - sowie Sternchen ein «Kampflied» sangen.


    Die mehrfache Oscar-Preisträgerin: Meryl Streep. Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Auswahl einiger Zitate vom Parteitag der US-Demokraten in Philadelphia:

    Ich beantrage, dass der Parteitag die Geschäftsordnung ändert. Ich beantrage, dass Hillary Clinton zur Kandidatin der Demokratischen Partei für das Präsidentenamt der Vereinigten Staaten nominiert wird.
    - Bernie Sanders, unterlegener Bewerber bei den US-Demokraten.
    Dies ist wirklich Euer Sieg, dies ist Euer Abend. 
    - Hillary Clinton nach ihrer Nominierung.
    Die Wahrheit ist, dass ein Sieg Donald Trumps ein Geschenk für Wladimir Putin wäre. Und das sollte jeden Amerikaner beunruhigen.
    - Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright.
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/27/2016 7:46:00 AM
  • Hillary Clinton, designierte Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, hat sich nach ihrer Nominierung per Videobotschaft beim Parteitag in Philadelphia bedankt. «Das ist Euer Sieg», rief sie ihren Anhängern zu. Sie war per  Videoaufzeichnung aus New York zugeschaltet.  «Ich mag die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden», sagte sie an junge Mädchen gerichtet, die zu später Stunde noch zusahen. «Aber eine von Euch ist die nächste.» Es wird erwartet, dass die frühere Außenministerin und First Lady ihre Nominierung bei ihrer Rede heute annehmen wird.


    Geht für die Demokraten ins Rennen um das Weiße Haus: Hillary Clinton. Foto: Andrew Gombert, epa/dpa
  • Anhänger des unterlegenen Bewerbers Bernie Sanders haben versucht, das Pressezentrum beim Nominierungsparteitag der u besetzen. Die Polizei drängte die mehreren Dutzend Delegierten ab, sie protestierten schließlich friedlich vor den Medien-Arbeitsräumen. «Dies ist ziviler Ungehorsam», sagt Deane Evans, Delegierte aus dem Bundesstaat Washington im Westen der USA.

    Die Demokratische Partei habe den demokratischen Vorwahlprozess torpediert. «Es geht hier nur um Superdelegierte», meint Evans. Diese hätten sich schon auf Clintons Seite geschlagen, noch ehe Sanders überhaupt das Rennen aufgenommen habe. «Das hier ist alles nur eine Show», so ein Delegierter aus Colorado. Einige Delegierte brachten ihren Protest zum Ausdruck, in dem sie sich den Mund mit Klebeband zuklebten.


    Stiller Protest. Foto: CJ Gunther, epa/dpa
  • Die offizielle Nominierung von Hillary Clinton zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten verkündete der unterlegene Bewerber, Vermonts Senator Bernie Sanders, auf dem Parteitag in Philadelphia . Zuvor hatten alle 50 Staaten sowie die Territorien in alphabetischer Reihenfolge ihre Delegiertenstimmen abgegeben. Vermont hatte seine Abstimmung bewusst ausgelassen, um ganz zum Schluss noch einmal zu Wort zu kommen. Anschließend nahmen die mehr als 4700 Delegierten mit einem in Jubel untergehenden «Aye» das Abstimmungsergebnis an.


    Bernie Sanders, Senator von Vermont. Foto: Peter Foley, epa/dpa
  • Die Demokraten haben Hillary Clinton als ihre Kandidatin im Rennen um das Präsidentenamt nominiert. Die frühere Außenministerin und First Lady ist die erste Frau, die von einer der beiden großen Parteien ins Rennen um das Weiße Haus geschickt wird. Clinton, die bei fortlaufender Zählung der Delegiertenstimmen mit den Zusagen aus South Dakota klar die benötigte absolute Mehrheit von mehr als 2383 Stimmen überschritt, tritt gegen den umstrittenen Republikaner- Kandidaten Donald Trump an.


    Hillary Clinton wird morgen am Rednerpult in Philadelphia erwartet. Foto: Shawn Thew, epa/dpa 
  • Russland weist jede Beteiligung an der Veröffentlichung von 20.000 gehackten E-Mails der US-Demokraten zurück. Spekulationen über eine Verwicklung Moskaus seien absurd, so Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. «Das ist ein weiterer Versuch, Russland in den US-Wahlkampf zu ziehen», meint er. Auch Außenminister Sergej Lawrow sprach von «unseriösen» Verdächtigungen

    IT-Experten und die US-Bundespolizei FBI machen Russland für die Veröffentlichung mitverantwortlich. Der Vorwurf aus Reihen der Demokraten lautet, dass Russland sich in den Wahlkampf zugunsten von Clintons Rivalen Donald Trump einmischt.


    Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Foto: Sven Hoppe, dpa/Archiv
  • Die Wählergruppen (Alter, Bildung, Bevölkerungsgruppe) von Donald Trump und Hillary Clinton.


    Grafik: R. Mühlenbruch
  • Umfragewerte für Donald Trump und Hillary Clinton seit Januar 2016 auf einen Blick.


    Grafik: C. Goldammer
  • Bernie Sanders hat Hillary Clinton noch einmal die Show gestohlen: Umjubelt von Tausenden Delegierten, stellte sich der Senator aus Vermont als der große Versöhner nach einem verbissen geführten Vorwahlkampf den wütenden Protesten seiner Anhängerschaft noch auf dem Parteitag. «Hillary Clinton muss die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden», steckte Sanders die Marschrichtung ab. 

    «Unsere Revolution zur Transformation Amerikas geht weiter», rief Sanders, mit minutenlangem Jubel empfangen, den Delegierten in Philadelphia zu. «Der Kampf geht weiter!» Bereits zuvor hatte er den Fokus auf den gemeinsamen Gegner gerichtet. Donald Trump sei der schlimmste Kandidat in der modernen Geschichte der USA. Die Rede des 74-Jährigen hatte die Parteitagsregie kurzfristig als Schluss- und Höhepunkt des ersten Tages von Philadelphia geplant. Michelle Obama musste nach vorne rücken.


    «Der Kampf geht weiter!»: Bernie Sanders. Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Mit einem flammenden Wahlaufruf für Hillary Clinton hat First Lady Michelle Obama die Herzen der Delegierten beim Demokraten-Parteitag in Philadelphia erobert. «Sie hat die Größe und das Herz», so Obama über Clinton. «Wegen Hillary Clinton halten es meine Töchter für gegeben, dass eine Frau Präsidentin der Vereinigten Staaten werden kann», erklärt Obama. 

    Schon bei der Ankündigung des Namens von Michelle Obama sprangen die Delegierten von den Sitzen und hielten pinkfarbene «Michelle»-Stelen in die Höhe. Die First Lady lieferte die meistumjubelte Rede des ersten Tages des Demokraten-Konvents ab. «Unglaubliche Rede von einer unglaublichen Frau», twittert der Präsident höchstpersönlich.


    Eroberte den Demokraten-Parteitag: First Lady Michelle Obama. Foto: Peter Foley, epa/dpa
  • Die Parteiführung der US-Demokraten hat sich im Zuge einer Aufsehen erregenden E-Mail-Affäre offiziell bei dem benachteiligten Bewerber Bernie Sanders entschuldigt. «Im Namen aller im Nationalen Komitee der Demokraten, möchten wir eine tiefgreifende und aufrichtige Entschuldigung anbieten, an Bernie Sanders, seine Anhänger und die gesamte demokratische Partei, für die unentschuldbaren Bemerkungen in E-Mails», heißt es in einem Statement der Parteiführung.

  • Die noch amtierende Parteichefin der US-Demokraten, Debbie Wasserman Schultz, wird den Nominierungsparteitag in Philadelphia nicht selbst eröffnen. Sie habe sich dagegen entschieden, sagt sie ihrer Heimatzeitung, der «Sun Sentinel» in Florida. Kurz vorher hatte die 49-Jährige im Zuge einer E-Mail-Affäre ihren Rücktritt für das Ende des viertägigen Parteikonvents angekündigt. Zunächst hatte sie darauf beharrt, vor den mehr als 4700 Delegierten zu sprechen. Hochrangige Parteivertreter hätten sie davon abgebracht, heißt es aus Delegiertenkreisen in Philadelphia.


    Will doch nicht zu den Delegierten sprechen: Debbie Wasserman Schultz. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
  • Vor dem offiziellen Auftakt des Parteitages der Demokraten beschwört der unterlegene Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders seine Anhänger, Hillary Clinton zu unterstützen. Es müsse alles getan werden, um den Republikaner Donald Trump zu stoppen. «Wir müssen Trump schlagen, und wir müssen Hillary Clinton wählen», so der Senator vor Hunderten von Menschen in Philadelphia.

    Sein Plädoyer für Clinton wird mit heftigen Buhrufen quittiert. Auch anhaltende «Bernie, Bernie»-Rufe unterbrechen die Rede von Sanders. Der Senator beschwichtigt: «Brüder und Schwestern, dies ist eine reale Welt, in der wir leben. Trump ist ein Tyrann und ein Demagoge.» Er sei eine Gefahr für die Zukunft des Landes, «und er muss geschlagen werden».


    Foto: Tracie Vanauken, epa/dpa
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    «Wir werden nicht für Hillary stimmen»: Ein Bild der Geschlossenheit sieht anders aus - Anhänger von Bernie Sanders protestieren in Philadelphia gegen die demokratische Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton. Sie werfen dem Parteivorstand vor, dass das parteiinterne Auswahlverfahren manipuliert war.

     

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/25/2016 6:16:48 PM
  • Die Bundespolizei FBI untersucht den Hacking-Vorfall beim Vorstand der US-Demokraten, für den Parteikreise Russland verantwortlich machen. Das bestätigt die Behörde . «Wir arbeiten daran, die Art und das Ausmaß festzustellen», heißt es in einer schriftlichen Mitteilung. «Ein Eingriff dieser Art ist etwas, das wir sehr ernst nehmen.»  

    Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte vergangenen Freitag fast 20.000 gehackte E-Mails von Mitgliedern und Mitarbeitern des Parteivorstands veröffentlicht. Sie zeigen, dass das Gremium im Vorwahlkampf zugunsten von Hillary Clinton voreingenommen war und es anscheinend sogar Bestrebungen gab, die Kampagne des Clinton-Rivalen Bernie Sanders zu unterlaufen.

  • Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird seine Ehefrau Hillary in deren Kampf um das Weiße Haus unterstützen. Bill Clinton ist als einer der Hauptredner um zweiten Tag des Nominierungsparteitags der US-Demokraten in Philadelphia vorgesehen. Der viertägige Konvent ist bereits in der geschichtsträchtigen Ostküstenmetropole eröffnet worden.


    Auch während des US-Vorwahlkampfs war Bill stets an der Seite seine Ehefrau Hillary. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
  • Eine aktualisierte Karte der USA zu besonders umkämpften Bundesstaaten im Präsidentschafts-Wahlkampf:


    Grafik: A. Brühl
  • Donald Trump profitiert nach einer Umfrage stark vom Parteitag der Republikaner - trotz der Risse in der Partei, die dabei zutage traten. Nach der von CNN in Auftrag gegebenen Erhebung käme der Präsidentschaftskandidat der Konservativen in einem direkten Vergleich mit Hillary Clinton auf 48 Prozent, wenn jetzt gewählt würde. Die Demokratin Clinton würde nur 45 Prozent erreichen. 

    Trump gewinnt damit sechs Prozentpunkte dazu. Es ist zwar üblich, dass der jeweilige Kandidat nach dem Parteitag, auf dem er offiziell nominiert wird, in Umfragen zulegt. Aber CNN hat nach eigenen Angaben zuletzt im Jahr 2000 einen derart großen Zuwachs nach einer Convention ermittelt.


    Ist in einer Umfrage jetzt vor Hillary Clinton: Donald Trump. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
  • Kurz vor Beginn des Parteitages in Philadelphia erschüttert ein Skandal um massive Voreingenommenheit des Parteivorstandes im Vorwahlkampf die Demokraten. Demnach haben Mitglieder anscheinend sogar aktiv versucht, das Rennen des linksliberalen Senators Bernie Sanders gegen Hillary Clinton zu unterlaufen. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte am vergangenen Freitag fast 20.000 gehackte E-Mail-Kommunikationen von Mitgliedern und Mitarbeitern des Vorstands veröffentlicht. Sanders selber sagt , dass ihn die E-Mails nicht überrascht hätten. Er hatte im Vorwahlkampf wiederholt beklagt, dass das parteiinterne Auswahlverfahren manipuliert sei. Ein Parteivorstand müsse unparteiisch sein, und der derzeitige sei es nicht gewesen.

    Schultz kündigt an, dass sie nach der viertägigen «Convention», auf der Clinton offiziell zur Präsidentschaftskandidatin gekürt werden soll, zurücktreten wird. Ihre Rolle bei dem Parteitag soll massiv beschnitten werden.


    Hat ihren Rücktritt als Parteichefin erklärt: Debbie Wasserman Schultz. Foto: Jason Behnken, epa/dpa/Archiv
  • Nach den Republikanern sind nun die Demokraten an der Reihe: In Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania beginnt der Parteitag, auf dem die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton zur Präsidentschaftskandidatin gekürt werden soll. Zu der viertägigen Convention in Philadelphia werden mehr als 4700 Delegierten und gut 50.000 Gäste erwartet. Am ersten Tag sprechen First Lady Michelle Obama und Clintons unterlegener Vorwahlrivale Bernie Sanders, am Mittwoch wird Präsident Barack Obama erwartet. Höhepunkt ist Clintons Rede am Donnerstag.

    Sie wird gegen den Republikaner Donald Trump antreten, der in Teilen seiner Partei weiter umstritten ist. Die Demokraten wollen dagegen in Philadelphia Geschlossenheit demonstrieren. Allerdings sorgte die Veröffentlichung gehackter E-Mails vor dem Parteitag für einigen Wirbel: Sie untermauern offensichtlich Vorwürfe Sanders', dass Teile des Vorstands der Demokraten von vornherein eine Kandidatur Clintons begünstigte.


    Hillary Clinton. Foto: Jason Behnken, epa/dpa/Archiv
  • US-Präsident Barack Obama hat nach eigenen Angaben einen «klaren Blick» für Hillary Clintons Stärken und Schwächen - aber es gibt in seinen Augen niemanden in der modernen Geschichte, der besser auf das Präsidentenamt vorbereitet wäre als sie. «Sie funkelt nicht immer. Und es gibt bessere Redner als sie», so Obama nach Angaben von CBS in einem Interview des Senders. «Aber sie kennt sich aus. Und das ist am Ende das, was am meisten zählt, was nötig ist, um einen guten Job in diesem Amt hinzulegen.»

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    Donald Trump hat angedeutet, dass er im Kampf gegen den Terrorismus auch eine besondere Sicherheitsüberprüfung von Zuwanderern aus Ländern wie Deutschland und Frankreich für angebracht hält. Deutschland und Frankreich hätten «Probleme», sagte Trump in einem Interview des Senders NBC

     

    Wir müssen hart sein, wir müssen harte Standards einführen. Wenn eine Person nicht nachweisen kann, was sie nachweisen muss, kommt sie nicht in dieses Land.
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/24/2016 5:12:17 PM
  • Hillary Clinton hat ihren Vize-Kandidaten Tim Kaine offiziell vorgestellt. Er sei ein Politiker, der Brücken statt Mauern bauen wolle, sagte sie bei einem gemeinsamen Auftritt mit Kaine in Miami. Sie bezog sich dabei auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, der im Fall eines Wahlsieges im November eine Grenzmauer zu Mexiko bauen will. 

    Er ist genau richtig.
  • Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schließt einen Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump offenbar nicht mehr völlig aus. «Es gibt viele, die vor Monaten noch gesagt haben: Das ist unvorstellbar! Inzwischen gibt es nicht mehr so wenige, die sagen, das sei nicht unvorstellbar», sagt der CDU-Politiker im Gespräch mit der «BILD»-Zeitung.


    Schließt Wahlsieg Donald Trumps nicht mehr völlig aus: Wolfgang Schäuble. Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa/Archiv 
  • Tim Kaine, früherer Gouverneur des Bundesstaates Virginia, soll Hillary Clinton als Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten zur Seite stehen. Das gibt Clinton im Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Der 58-Jährige gilt als erfahrener Polit-Profi. «Ich bin geehrt, ihr Vize zu sein», twittert Kaine selbst. Beide wollen heute noch in Miami gemeinsam an die Öffentlichkeit treten. 

    «Er ist ein Mann, der sein Leben dem Kampf für andere gewidmet hat», schreibt Clinton in dem Kurznachrichtendienst. «Er ist ein unverbesserlicher Optimist, der glaubt, dass kein Problem unlösbar ist, wenn man nur die nötige Arbeit darauf verwendet, es zu lösen.»
     
     
  • Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat eigenen Angaben zufolge rund 20.000 E-Mails aus dem Wahlkampfteam von Hillary Clinton öffentlich gemacht. Die Nachrichten machen zum Teil deutlich, wie hart der Vorwahlkampf innerhalb der demokratischen Partei zwischen Clinton und ihrem Widersacher Bernie Sanders ausgefochten worden war. Parteichefin Debbie Wasserman Schultz bezeichnet einen Sanders-Vertrauten in einer Nachricht als «verdammten Lügner»

    Aus anderen Mails wird deutlich, wie sich die Demokraten bei ihren Parteispendern mit Zugang zu Partei-Partys und Freikarten für den Parteitag bedankten. Wikileaks bezeichnete die 20.000 Emails als «ersten Teil unserer neuen Serie Hillary Leaks». Die Veröffentlichung kommt wenige Tage vor dem Beginn des Nominierungsparteitags der Demokraten in Philadelphia. Dort soll Clinton zur Kandidatin für das Präsidentenamt gekürt werden.

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