Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Traurig, dämlich, Totalversager - dem republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump mangelt es nicht an vulgärem Vokabular für seine Gegner. Die Wahlkämpfer seiner demokratischen Gegenspielerin Hillary Clinton spießen dies nun mit einer Spruchmaschine «Trump Yourself» für Facebook-Nutzer auf. Unter der Frage «Was hat Donald Trump über Leute wie dich gesagt?» scannt das Programm das eigene Facebook-Profil - und spuckt dann eine Beleidigung nach Trump-Art aus. 

    Der Generator speist sich aus Trumps zahlreichen dokumentierten Ausfällen. Wie der Sender CNN feststellt, variieren die Sprüche, je nachdem, ob das Facebook-Profil einen Mann oder eine Frau zeigt. Zu Frauen fielen Trump Begriffe ein wie «fettes Schwein» oder «abstoßende Tiere». Auch mögliches Übergewicht («Ich habe noch nie eine dünne Person Diät-Cola trinken sehen»), sexuelle Orientierung, Hautfarbe oder Religion gaben Trump Anlass zu trumpesken Kopfnoten.


    Screenshot: hillaryclinton.com
  • Was von Cleveland bleibt - fünf kurze Notizen vom Konvent der Republikaner

    ZERRISSENE PARTEI: Die Republikaner bleiben bei allem Bemühen um inszenierte Einigkeit auch nach dem Konvent tief gespalten über Donald Trump und ihre Zukunft.

    EINENDER HASS: Nichts konnte die Partei in Cleveland so emotionalisieren und zusammenführen wie ständige Angriffe auf Hillary Clinton. «Sperrt sie ein» wurde akzeptiertes Gemeingut.

    KINDER IM WARTESTAND: Unabhängig vom Wahlausgang wird man Trumps Kinder im Auge behalten müssen. Politische Karrieren etwa von Donald Jr. und Ivanka sind gut vorstellbar.

    MÄSSIGES MANAGEMENT: Rund dreieinhalb Monate vor der Wahl lassen der Umgang mit Plagiatsvorwürfen, die Programmgestaltung und vieles im Ablauf stark zweifeln, wie Trumps Team organisatorisch wie inhaltlich mit wirklich großen Aufgaben umginge.

    SELBSTBEZUG: Außenpolitik oder internationale Beziehungen spielten kaum eine Rolle, konkrete Politik oder Programme auch nicht. Cleveland definierte sich ganz aus der Warte eines bedrohten Amerika.

  • Hillary Clinton hat auf ihrem spanischen Twitter-Profil die Rede von Donald Trump gekontert. Zu seiner auf dem Republikaner-Parteitag wiederholten Aussage, eine Mauer an der US-Grenze zu Mexiko errichten zu wollen, schreibt sie: «Ja, wir werden eine Mauer bauen - zwischen dich und die Präsidentschaft, Donald Trump.» Seine rund 75-minütige Rede kommentierte Clinton auf Twitter und zum Beispiel versah sie seinen Satz «Ich bin mit euch» mit einem Anmerkungssternchen: «*Nicht inbegriffen: Frauen, Afro-Amerikaner, LGBT-Leute, Muslime, Latinos, Einwanderer...» Es wird erwartet, dass Clinton in der kommenden Woche auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia offiziell als Präsidentschaftskandidatin nominiert wird. 



  • Donald Trump beschreibt ein Land, das darniederliegt, wo die Wirtschaft nicht funktioniert, das internationale Ansehen dahin ist und wo die Angst gewinnt. Die Delegierten wissen, dass das nicht stimmt. Aber das ist egal. Die Nacht von Donald Trump ist die Nacht eines besiegten Amerikas. Es ist die Erzählung einer ruinierten Nation, die nur er retten kann: Apokalypse Trump. Es ist angeblich ein Volk, das von Dummen geführt wird, zum Gespött der ganzen Welt. Und Trump hat aus dieser Angst Amerikas, eine Herde Verlierer zu sein, die "Donaldeske Katharsis" gemacht.

    Die italienische Zeitung «La Repubblica» zur Nominierung von Donald Trump zum US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner.

  • «Die internationalen Folgen eines eventuellen Wahlsieges von Trump bereiten Sorgen, und zwar große Sorgen (und wer will nach dem Ausgang des britischen Referendums diese Möglichkeit schon völlig ausschließen?). Nach seiner bekannten Forderung, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen und der Regierung des Nachbarlandes die Rechnung dafür zu präsentieren, sowie dem unglaublichen Vorschlag, Muslime nicht mehr ins Land zu lassen, kommt jetzt hinzu, dass er die Sicherheitsgarantie der Nordatlantischen Allianz infrage stellt (...) Es bleibt dem Gewissen der republikanischen Wähler überlassen, ob Trump der US-Präsident sein soll, den sie und die Welt verdienen.

    Die linksliberale Madrider Zeitung «El País» zur Nominierung des Milliardärs Donald Trump zum Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner.

  • Trumps Rede war deutlich substanzieller und um Längen besser gearbeitet als bisherige Auftritte. Sie kombinierte alle von Anhängern umjubelten Elemente seiner bisherigen Kampagne mit Ernsthaftigkeit und Emotionalisierung. Er versuchte, sich präsidentiell zu geben. Konkrete Vorschläge ließ er gleichwohl vermissen, das Programm ist gleichsam Trump selbst. Hier noch einmal das Wichtigste im Überblick

    Amerika zuerst, ein anderes Land sofort: Unter diese Überschrift will Donald Trump seine Präsidentschaft stellen, sollte er am 8. November zum Präsidenten gewählt werden. 

    ∙ Die Themen Handelsverträge und Arbeitsplätze sowie Recht und Ordnung nahmen in der Rede bei weitem den größten Raum ein. Trump sagte, er werde Millionen Jobs zurück in die USA bringen. Er wiederholte, dass er an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen werde. «Es kann ohne Gesetz und Ordnung kein Wachstum geben.»

    ∙ Seine Gegnerin Hillary Clinton überzog er mit schweren Vorwürfen und Angriffen. Sie sei eine Marionette von Medien und Spendern. «Ich bin Eure Stimme», rief Trump seinen Unterstützern zu. Der Milliardär will sich als Anwalt all derer in Amerika sehen, die lange ignoriert oder vernachlässigt worden seien.

    ∙ Trump warf im Hinblick auf die Außenpolitik einen Blick zurück in den Nahen Osten des Jahres 2009. Damals habe es die IS-Terrororganisation noch nicht gegeben. «Libyen hat kooperiert, Ägypten war friedlich, der Irak hat eine Abnahme der Gewalt erlebt. Der Iran wurde von Sanktionen gedrosselt, Syrien war unter Kontrolle.» Das alles habe Clinton als Außenministerin kaputt gemacht. Sie sei für das Ausbreiten des IS verantwortlich. Der Atom-Deal mit dem Iran müsse aufgehoben werden. 

    ∙ Zum Thema Einwanderung sagte er, Jahrzehnte der Immigration hätten zu sinkenden Löhnen geführt und die Arbeitslosigkeit der Bürger erhöht, besonders für Afro-Amerikaner und Latinos. «Wir werden ein Einwanderungssystem haben, das funktioniert, aber eines, das für Amerikaner funktioniert.»

     

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/22/2016 4:07:16 AM
  • Gut 75 Minuten dauerte die Siegesrede von Trump. In der Arena lässt sich der republikanische Kandidat  auf der Bühne mit seiner Familie und seinem Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence feiern. Aus Lautsprecherboxen dröhnt der Song «All right now» der britischen Rockband Free. Von der Arena-Decke regnet es Konfetti und Ballons. Somit endet der viertätige Nominierungsparteitag der Republikaner in Cleveland.


    Foto: Tannen Maury, epa/dpa
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/22/2016 3:47:58 AM
  • Mit seinem Wahlslogan «Make America Great Again», beendet Trump seine Rede. 

  • Trump bittet die Republikaner nochmals um Unterstützung. «Ich möchte euch im Weißen Haus vertreten», sagt er. Er werde kämpfen und gewinnen. «Ich werde ihr Champion sein».

  • Trumps Rede dauert inzwischen knapp eine Stunde. Unter großem Applaus erklärt er: «Es ist Zeit der Welt zu zeigen, dass Amerika wieder zurück ist. Größer, besser und stärker als als je zuvor.»

  • Befürchtete Proteste während Trumps-Rede bleiben aus. Vor der Parteitagsarena sind nur einige wenige Dutzend Demonstranten versammelt. Der Fernsehsender MSNBC überträgt den Auftitt Trumps auf einer Großleinwand. Auch auf dem eigens für Proteste freigegebenen Marktplatz bleibt es während ruhig.


    Foto: Tannen Maury, epa/dpa
  • Auch US-Präsident Barack Obama bekommt seinen Senf ab. Trump wirft ihm vor, Obama sei für den «massiven Zustrom» von Flüchtlingen nach Amerika verantwortlich. Geht es nach Trump, dürfen nur Menschen ins Land gelassen werden, die die Werte der Amerikaner teilen.

  • Millionen von Jobs will Trump zurück in die USA bringen. Er wiederholt, wie bei dein Vorwahlkämpfen, dass er an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen werde. «Es kann ohne Gesetz und Ordnung kein Wachstum geben», meint er.

  • Trump geht in seiner Rede auch auf das Thema Terrorismus ein. «Wir werden den IS besiegen», so Trump. Er werde den islamistischen Terror beenden. Als Präsident wolle er alle Menschen beschützen, auch die Gemeinschaft der Schwulen und Lesben.

  • Trump weiter in seiner Rede: «Ich habe die politische Arena betreten, damit die Mächtigen nicht länger auf Menschen einschlagen können, die sich nicht verteidigen können. Niemand kennt das System besser als ich, deswegen bin ich der Einzige, der es reparieren kann.»


    Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Wenn die USA von Politikern geführt würden, die das Land nicht an erste Stelle setzten, würden sie von anderen Ländern nicht mit Respekt behandelt. «Das wird sich 2017 ändern», erklärt der repbulikanische Präsidentschaftskandidat.

  • Trump greift in seiner Rede seine Konkurrentein Hillary Cllinton massiv an. «Tod, Zerstörung, Terrorismus und Schwäche» seien das Erbe der ehemaligen US-Außenministerin. Dies müsse aber nicht das Erbe Amerikas sein. Man müsse nur die Politiker auswechseln, dann werde es eine «Veränderung der Resultate» geben.

  • Gewalt und Kriminalität, die gerade das Leben in Amerika bestimmen, werden laut Trump zu Ende gehen. Ab Januar 2017 werde damit Schluß sein. «Ich bin der Kandidat für Recht, Stabilität und Ordnung», sagt Trump.

  • In seiner Siegesrede verspricht Donald Trump, seine Präsidentschaft unter das Motto «Amerika zuerst» zu stellen. «Amerikanismus, nicht Globalismus, wird unser Credo sein», so Trump.

  • Immobilienmilliardär Donald Trump geht als Kandidat der US-Republikaner in die Präsidentenwahl um 8. November. Trump, der noch nie ein politisches Amt bekleidet hat, hat unter großem Jubel zum Ende des viertägigen Konvents die Nominierung seiner Partei angenommen.

    Im Ringen um das mächtigste Amt der Welt wird Trump (70) gegen die Demokratin Hillary Clinton (68) antreten, die nach aller Voraussicht in der kommenden Woche in Philadelphia vom Konvent der Demokraten als Kandidatin nominiert werden wird.

     

    Foto: Tannen Maury, epa/dpa
     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/22/2016 2:29:43 AM
  • Der Nominierungsparteitag der US-Republikaner ist in seinen vierten und letzten Tag gestartet. Höhepunkt und Abschluss des Treffens wird eine Rede Donald Trumps (gegen 4.30 Uhr MEZ) sein. Vor Trump wird seine Tochter Ivanka und eine Reihe anderer Redner sprechen. Die Decke der Halle in Cleveland ist seit Tagen mit prall gefüllten Netzen bunter Ballons bespannt, die traditionell zum Ende auf den gekürten Kandidaten herabregnen werden.

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/21/2016 10:50:22 PM
  • In Sachen Zustimmung für Hillary Clinton und Donald Trump gleichen die USA derzeit einem Flickenteppich. Zwar dominiert der Republikaner im Zentrum, doch an Ost- und Westküste scheint derzeit der Vorteil bei der Demokratin zu liegen.


    Grafik: A. Brühl
  • Wie viel Zuneigung empfindet Donald Trump eigentlich für seinen Vizekandidaten Mike Pence? Und was hält der Gouverneur von Indiana wirklich von dem umstrittenen Immobilienmogul? Diese Fragen stellen sich Internetnutzer und Fernsehsender spätestens nach der Nominierung von Pence beim Parteikonvent in Cleveland. Schließlich trat Trump kurz danach auf die Bühne um etwas ungelenk seine Zuneigung zu bekunden und seinem Vize einen Luftkuss zuzuhauchen. 

    Pence' enger Freund Jeb Hensarling scherzte jedenfalls bei CNN: «Da ist eine Umarmung, aber nein... So machen sie es nicht in Indiana. Vielleicht machen sie es so in New York.»



  • Die beiden voraussichtlichen US-Präsidentschaftskandidaten im Kurzüberblick:


    Grafik: R. Mühlenbruch
  • Trump ist die Verkörperung der Anti-System-Politik. Er kämpft gegen die bisherige «Matrix». Er steht für einen schwülstigen Chauvinismus, lehnt politische Diskussionen als Schwätzerei ab und stützt sich auf seinen eigenen unternehmerischen Erfolg. Wir können ihn mehr oder weniger in eine Reihe stellen mit Putin, Berlusconi, Hofer, Le Pen und Farage. Doch im Unterschied zu diesen Europäern greift Trump die «Matrix» nicht von außen an, sondern von innen. Seine Ernennung zum Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner war zwar zu erwarten, schafft aber einen Präzedenzfall, der in den USA und Europa derzeit ohne Beispiel ist.

    Die konservative Zeitung «Lidove noviny» aus Tschechien zur Ernennung von Donald Trump zum Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner.

  • Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump stellt den Beistand der USA im Nato-Bündnisfall in Frage. Er würde als Präsident den übrigen 27 Mitgliedern des Verteidigungsbündnisses nicht unbedingt garantieren, dass ihnen das US-Militär mit voller Kraft zur Seite stehe, sagte Trump der «New York Times» in Cleveland. Erst werde er schauen, welchen Beitrag die Länder für das Bündnis geleistet hätten. Laut Nato-Vertrag sind die Mitgliedstaaten im Fall eines bewaffneten Angriffs gegen einen oder mehreren von ihnen zu gegenseitigem Beistand verpflichtet.

    Trump will den Angaben zufolge Verbündete zwingen, Verteidigungskosten zu tragen, für die die USA seit Jahrzehnten aufgekommen seien. Wenn Russland zum Beispiel baltische Nato-Mitgliedsstaaten angreifen sollte, würde er die Entscheidung, ob er ihnen zu Hilfe komme, davon abhängig machen, ob sie ihre Verpflichtungen gegenüber den USA erfüllt hätten, sagte der Republikaner. Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort erklärte nach Angaben des Nachrichtensenders CNN, die Zeitung habe Trump in Bezug auf die Nato falsch zitiert. Trump äußerte sich bislang nicht.



  • Ted Cruz verweigert dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump die Unterstützung. Der Senator von Texas hielt auf dem Parteitag in Cleveland ein Loblied auf die Freiheit und konservative Prinzipien, ging aber nicht über einen Glückwunsch an Trump zu dessen Nominierung hinaus. Cruz erntete überwiegend lautstarke Buhrufe und wütenden Protest. «Wir haben Führer verdient, die für Prinzipien stehen, die uns alle hinter gemeinsam geteilten Werten vereinen. Das ist der Standard, den wir von jedem erwarten können», so Cruz.

    Das kann kaum anders denn als Ohrfeige für Trump gewertet werden, dessen oft wechselnde Positionen und mangelnde Prinzipeintreue der erzkonservative Cruz oft kritisiert hat. «Steht für Euer Gewissen ein und wählt Kandidaten, die die Verfassung verteidigen», erklärt Cruz. Bereits vor Cruz' Rede war verlautbart, dass der Senator bereits an einer eigenen Kandidatur für 2020 arbeitet - ungeachtet der Frage, wer im November die Wahl gewinnt.


    Verweigert Donald Trump die Untersützung: Ted Cruz. Foto: David Maxwell, epa/dpa
  • Bei Protesten vor dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland hat die Polizei nach dem Verbrennen einer US-Flagge 17 Demonstranten festgenommen. Die Lage vor der Parteitagshalle war eskaliert, als eine Demonstrantin der «Revolutionary Communist Party» nicht nur die Fahne in Brand setzte, sondern die Flammen auf sie und andere Protestierende übergriffen, erklärt die Polizei. Die Demonstranten seien nicht zurückgewichen, einige von ihnen wurden daraufhin in Handschellen abgeführt. Zwei Beamte seien leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher. Nach wenigen Minuten sei die Situation unter Kontrolle gewesen.

    Laut dem Twitter-Account der Polizei müssen sich die Demonstranten wegen Beleidigung, Widerstand gegen eine Festnahme und die Weigerung, eine Demonstration aufzulösen, verantworten. Medienvertreter seien nicht festgenommen worden, hätten aber die Situation erschwert, heißt es weiter.


    Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Für das Plagiat in der Parteitagsrede von Donald Trumps Frau Melania hat eine Mitarbeiterin die Verantwortung übernommen. Die Rede vom Montag enthielt wörtliche Passagen einer Ansprache von Michelle Obama. Melania Trump habe die demokratische First Lady immer gemocht, erklärte Meredith McIver in einer Mitteilung des Trump-Teams am Mittwoch.

    Melania habe ihr am Telefon einige Passagen einer Michelle-Rede als Beispiel dafür vorgelesen, welche Botschaft sie beim Konvent setzen wolle. «Ich habe sie aufgeschrieben und später in einen Entwurf übernommen, der schließlich die endgültige Rede wurde», erklärte McIver.

  • Melania Trump hat ihre wegen eines Plagiats viel  kritisierte Parteitagsrede allem Anschein nach selber entscheidend umgeschrieben. Nach Berichten der «New York Times» und anderer US-Medien stammte die ursprüngliche Version der Ansprache von zwei erfahrenen Redenschreibern der Republikaner. Damit sei Melania Trump aber nicht zufrieden gewesen, sie habe wochenlang keine Rückmeldung gegeben. Vom ersten Entwurf habe sie nur Bruchstücke übrig gelassen, schreibt die «New York Times».


    Melania Trump hat ihre wegen eines Plagiats viel kritisierte Parteitagsrede wohl selber entscheidend umgeschrieben. Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Nach der Rockband Queen melden sich auch ihre Kollegen von Earth, Wind & Fire per Twitter zu Wort. Sie hätten nicht ihre Zustimmung gegeben, das Lied «September» auf dem Parteitag zu nutzen, heißt es.



  • Interessantes aus der Rubrik Statistik: Umfrage-Guru Nate Silver schreibt in seinem angesehenen Blog «FiveThirtyEight», der Name «Clinton» sei in den Reden beim zweiten Tag des republikanischen Parteikonvents  79 Mal genannt worden - noch häufiger als «Trump» mit 61 Erwähnungen. Variationen des Wortes «Arbeit» hingegen kamen demnach nur auf 48 Nennungen.



  • PATRIOTIC MILLIONAIRES

    Die «Patriotischen Millionäre» wünschen sich eine Reform der Wahlkampffinanzierung in den USA. Sie finden, dass Reiche zu großen Einfluss auf die Politik ausüben können. Ein Auftritt des Vorsitzenden Morris Pearl fand jedoch nur rund zwei Dutzend Zuhörer.


    Patriotic Millionaires' Message to Congress: "Tax Me"

    LIKE Patriotic Millionaires on Facebook: www.facebook.com Ten year ago, Republicans made a mistake. They gave tax cuts to millionaires. They decided our country needed less money and millionaires needed more. Now our country doesn't have the money we need to build an economy that will work for all of us.

    YouTube | by TheAgendaProject
  • DANGEROUSLY FUNNY ARAB AMERICANS & AMERICAN MUSLIMS

    Ein Nachmittag mit Standup-Comedy rückte die Anliegen der «Gefährlich lustigen arabischen Amerikaner & amerikanischen Muslime» in den Vordergrund. Etwa 200 Zuschauer waren im Theatersaal des Hanna Theatre, um dem Programm unter diesem Titel zuzuhören. Vor allem ging es dabei gegen den Republikaner: Bei der Nachfrage einer Komikerin, wer im November für Trump stimmen wird, erhielt sie nur einen einzigen Beifallsklatscher als Antwort.


    Screenshot: 2016cle.com
  • Jenseits aller politischen (Selbst-)Darsteller, die bei so einem Nominierungsparteitag auftreten, gibt es noch hunderte Interessengruppen, die versuchen über die vier Tage hinweg, Aufmerksamkeit von Politikern und Medien auf sich zu ziehen. Im folgenden eine kleine Auswahl von Gruppen, die sowohl für als auch gegen den 70-jährigen Donald Trump Stimmung machen:


    TWINKS 4 TRUMP
    Als Twinks werden im Englischen gutaussehende, junge Schwule mit wenig Körperbehaarung bezeichnet - also vermutlich eine Gruppe mit eher geringer politischer Schnittmenge mit Donald Trump. Initiiert wurde der «Twinks für Trump»-Account bei Twitter von Social-Media-Manager Cody Permenter aus Seattle als ironischer Kommentar auf den Wahlkampf. Bei einer von der Bewegung mit Bildern halbnackter Buben ausgestatteten Party am späten Dienstagabend trat vor rund 300 Gästen aber gänzlich unironisch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders auf und wetterte gegen Muslime.



  • Nach seiner Ernennung muss Donald Trump nun nur noch die Nominierung annehmen. In einer Videobotschaft bedankt sich Trump beim Konvent. «Ich bin so stolz, der Nominierte zu sein», sagt er. Für die Präsidentenwahl am 8. November zeigt er sich zuversichtlich.

    Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, der Trump lange nicht unterstützen mochte, rief die Partei in der Nacht eindringlich zur Einigkeit auf. «Stehen wir zusammen, bleiben wir zusammen», erklärt er. «Einigkeit ist alles.» New Jerseys Gouverneur Chris Christie heizt den Konvent nochmals kräftig gegen Hillary Clinton auf. Auf die rhetorischen Fragen des ehemaligen Staatsanwalts Christie riefen die Delegierten wiederholt lautstark «Schuldig!» und «Sperrt sie ein!»


    Das Rednerpult war leer. Donald Trump zugeschaltet per Videobotschaft. Foto: David Maxwell, epa/dpa
  • «Große Ehre»: Donald Trump kurz nach seiner Nominierung auf Twitter.


  • Die erste TV-Debatte im US-Wahlkampf zwischen Demokraten und Republikanern findet um 26. September in New York statt. Ursprünglich hatte die Wright State Universität in Dayton das voraussichtliche Aufeinandertreffen von Hillary Clinton und Donald Trump ausrichten sollen. Aus Kostengründen und Sorgen um die Sicherheit habe die Universität sich aber dagegen entschieden, teilt Universitätspräsident David Hopkinsmit und spricht von einer «sehr schwierigen Entscheidung».

    Anders als private Universitäten, die in der Vergangenheit die Debatten ausgerichtet haben, kann die öffentliche Universität in Dayton den Zugang zum Campus nicht einschränken. Das stelle die Hochschule vor größere Herausforderungen bei der Sicherheit. Nun soll die Hofstra University in Hempstead einspringen. Die weiteren Debatten sind am 9. und 19. Oktober an Universitäten in St. Louis und Las Vegas geplant. Zudem treten die Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten am 4. Oktober in Farmville gegeneinander an.

  • Rund um die Nominierung Donald Trumps als republikanischer Präsidentschaftskandidat ist es in der Innenstadt von Cleveland weiter zu Demonstrationen gekommen. Besonders auf dem Public Square, einem speziell als Protest-Ort ausgewiesenen Platz nahe der Parteitagsarena gerieten mehrere Gruppen mit einigen Dutzend Anhängern aneinander. Laut Polizeiangaben gab es bei den Protesten aber bisher keine Festnahmen oder Verletzten.

    Zuvor hatte sich bei Ansprachen und Gesängen von Abtreibungsbefürwortern und Evangelikalen die Stimmung allmählich aufgeheizt. Durch Spaliere und Schließen der eigenen Reihen konnte die Polizei aber eine Eskalation verhindern. Auch nach einer Ansprache des Radiomoderators und Verschwörungstheoretikers Alex Jones und nach Reden der «Revolutionary Communist Party» war es kurzfristig zu kleineren Tumulten gekommen.


    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Auch Michael «Mike» Pence ist vom Parteikonvent der US-Republikaner offiziell zum Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten nominiert worden. Der amtierende Gouverneur von Indiana wurde per Akklamation bestätigt. Pence muss seine Nominierung formal noch annehmen.


    Der 57-Jährige soll Donald Trump helfen, Stimmen der Sozialkonservativen und der Evangelikalen zu sichern: Mike Pence. Foto: Andrew Gambert, epa/dpa
  • Es ist mir eine Ehre, heute Abend in der Lage zu sein, Donald Trump über die nötige Hürde der Delegiertenstimmen zu verhelfen.
    • Donald Trump Jr. bei der Bekanntgabe der Delegiertenstimmen aus Trumps Heimatstaat New York, die seinem Vater formal zur Mehrheit verhalfen. In diesem Moment war Trump nominiert.
  • Der Parteikonvent der US-Republikaner nominiert Donald Trump offiziell als Präsidentschaftskandidat. Nach einem monatelangen, beispiellosen Vorwahlkampf erreicht der politische Quereinsteiger in Cleveland die nötige Mehrheit der Delegierten. Die formal entscheidenden Stimmen in Cleveland kamen um 19.12 Uhr Ortszeit aus New York, dem Heimatstaat des Immobilienmilliardärs. Trumps Sohn Donald Jr. verkündete sie.

    Trump muss die Nominierung noch annehmen, voraussichtlich am Donnerstag. Dies gilt als Formsache. Er tritt dann im Herbst voraussichtlich gegen die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton an. Clintons Nominierung beim Parteitag der Demokraten wird in der kommenden Woche erwartet.


    Die Halle brach in Jubel und Gesänge aus. Foto: David Maxwell, epa/dpa
  • Ein Bayer in Cleveland:

  • Am Ende des Tages machen Sie sich die vorbereiteten Worte zu eigen. Es werden Ihre. Natürlich gibt es Vorbereitungen, aber das war einfach ganz schlechte Arbeit der Mannschaft.

    Anita McBride, die First Lady Laura Bush als Stabschefin und zwei Jahrzehnte im Weißen Haus gedient hat, am Rande des Konvents der Republikaner in Cleveland zu den Plagiatsvorwürfen an die Adresse Melania Trumps.

  • Vielleicht müssen wir im Kampf gegen den Islamischen Staat mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin zusammenarbeiten. Wir haben ja auch mit Stalin zusammengearbeitet, um Hitler zu besiegen, das war sozusagen das größere Übel. Es kommt auf die Umstände an.

    Joseph Schmitz, außen- und sicherheitspolitischer Berater Donald Trumps, beim Konvent der Republikaner in Cleveland.

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