Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Donald Trump hat erneut den Wunsch der der britischen Rockband Queen ignoriert und einen ihrer größten Hits für seinen Wahlkampf genutzt. Vor dem Auftritt seiner Frau Melania beim Nominierungsparteitag war der Song «We are the Champions» gespielt worden. Per Twitter stellt die Band klar: «Eine unerlaubte Nutzung beim Konvent der Republikaner entgegen unseres Wunsches.» Bereits im Juni hatte Queen-Gitarrist Brian May mitgeteilt, dass Trump nicht um Erlaubnis gefragt habe, um das Lied für seine Kampagne zu nutzen. 



  • Für den heutigen Abend (Ortszeit) ist Trumps offizielle Nominierung geplant. Der zweite Tag der Convention steht unter dem Motto «Make America Work Again». Unter den Rednern sind Donald Trump Jr. und Tochter Tiffany, außerdem der Ex-Präsidentschaftsbewerber Ben Carson.

  • Ausführlich sezieren US-Medien die Rede Melania Trumps und kommen - wie hier die «Washington Post» - zu einem ziemlich eindeutigen Ergebnis: 



  • Spekulationen um ein mögliches Plagiat dominieren die Berichterstattung zahlreicher US-Medien über den Parteitag. Melania Trump hatte zuvor dem Sender NBC gesagt, sie habe ihre Rede «mit so wenig Hilfe wie möglich» geschrieben. In einer Mitteilung auf Trumps Webseite als Reaktion auf die Plagiatsvorwürfe nennt ein Sprecher die Rede einen Erfolg. «Beim Schreiben ihrer wunderschönen Rede hat sich Melanias Schreiber-Team Notizen über die Inspirationen ihres Lebens gemacht und in einigen Fällen Fragmente mit einbezogen, die ihr eigenes Denken wiedergaben», heißt es.



  • Für die tödliche Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi im Jahr 2012 macht die Mutter eines der vier Opfer Hillary Clinton persönlich verantwortlich. Die heutige voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten war damals Außenministerin. «Für meinen Verlust klage ich Hillary Clinton an», sagte Pat Smith, Mutter von Sean Smith, auf dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland.

    «Seither habe ich Clinton wiederholt nach den wirklichen Gründen gefragt, warum mein Sohn tot ist», sagte Smith, «Ich warte immer noch.» Clinton habe es verdient, ins Gefängnis zu gehen. Die Republikaner versuchen seit Jahren, Clinton persönlich für den Angriff verantwortlich zu machen. Allerdings ergab keine einzige der vielen Untersuchungen und Kongressanhörungen dafür einen Anhaltspunkt.


    Hillary Clinton - wie sie nicht wenige Republikaner am liebsten sehen würden. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Trump hat bereits entscheidenden Einfluss auf die Republikaner ausgeübt. Sein plötzliches Eindringen ins konservative politische Szenario wird wichtige, darunter viele negative Folgen haben. Das deutlichste Beispiel ist wohl die Billigung durch die Republikaner des umstrittensten Vorschlags, mit dem Trump ins Rennen gegangen ist und von vielen seiner jetzigen Parteifreunde seinerzeit als gefährlicher Unsinn bezeichnet wurde: Den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, um damit theoretisch die illegale Einwanderung zu stoppen (...). Zum Auftakt des Parteitags bleibt der Zweifel, ob Trump Republikaner geworden ist - oder ob die Republikanische Partei «Trumpist» geworden ist. An den Urnen wird im November entschieden werden, ob diese Strategie die Traditionspartei zum Sieg oder aber an den Rand des Abgrunds führen wird.

    Die linksliberale Madrider Zeitung «El País» zum Auftakt des Parteitags der US-Republikaner.

  • Auch am Mittwoch könnte die First Lady den Republikanern die Schau stehlen. Am Abend fährt der Komiker James Corden mit seiner Show "Carpool Karaoke" beim White House vor und nimmt Michelle Obama mit.

    "Carpool Karaoke" mit Michelle Obama
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Christoph Dernbach, dpa 7/19/2016 11:27:36 AM
  • Mike Hearn, Manager beim New York Public Radio, veröffentlicht auf Twitter den Videobeweis zu den Plagiatsvorwürfen gegen Melania Trump.



  • Auch mit dieser Tradition hat Donald Trump gebrochen: Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist überraschend schon am ersten Tag des Parteitags aufgetreten. Erwartet worden war er, wie üblich, erst am vierten und letzten Tag des Konvents, dem Donnerstag. Trump und seine Frau Melania wurden mit großem Jubel empfangen.


    Foto: Shawn Thew, epa/dpa
  • Wegen starker Ähnlichkeiten mit Äußerungen Michelle Obamas von 2008 werden nach der Rede von Melania Trump beim Parteitag der US-Republikaner Plagiatsvorwürfe laut. Die Frau des wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump sprach von den Werten, die ihr ihre Eltern mitgegeben hätten: «Dass Du hart arbeitest für das, was Du im Leben willst; dass Dein Wort gilt und Du tust, was Du sagst.» Wortgleich hatte die Frau des späteren Präsidenten Barack Obama in ihrer Rede bei dessen Nominierungsparteitag vor acht Jahren von ihren Werten erzählt.



  • Beim Parteitag der US-Republikaner ist es unerwartet zu Chaos und heftigem Streit gekommen. Im Kern ging es um die Frage, ob den Gegnern des voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump eine offene Abstimmung über die Regeln der Convention zugestanden würde oder nicht.

    Der Vorsitz der Convention lehnte dies ab. Daraufhin kam es zu lautem, wütendem Protest und höhnischem Gebrüll der Trump-Befürworter. Enttäuschte Delegierte verließen die Halle. Eine Abstimmung über die Regeln hätten die Gegner wahrscheinlich verloren, sie war aber offensichtlich symbolisch bedeutend, um der Opposition gegen Trump Ausdruck zu verleihen. Die heftigen Auseinandersetzungen in der Halle offenbaren den tiefen Riss, der durch die Partei geht.

  • Mit Reden zum Thema Sicherheit hat der Parteitag der US-Republikaner begonnen. Die Delegierten der Partei kommen bis einschließlich Donnerstag in Cleveland zusammen, um den umstrittenen Immobilienmilliardär Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten zu machen.

    Höhepunkt der Veranstaltung soll eine Rede Trumps am Donnerstag sein. Morgen werden die in den Vorwahlen aller US-Staaten ermittelten Delegierten ihr Votum abgeben. Es sind zahlreiche Demonstrationen angekündigt; die bisherigen sind friedlich verlaufen.


    Die Delegierten aus dem US-Bundesstaat Texas erkennt man unter anderem an ihren Cowboy-Hüten. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Vor der Convention und dem darauf folgenden Treffen der Demokraten hält Hillary Clinton in einer Umfrage der «Washington Post» und von ABC News einen Abstand von vier Punkten auf Trump. Einmal mehr bestätigt die Erhebung, dass die Amerikaner noch nie so unzufrieden mit beiden Spitzenkandidaten waren wie in diesem Wahljahr.




  • Wen die Trump-Gegner in Cleveland hier mit einer merkwürdigen blonden Frisur zum Gespött machen wollen, ist ziemlich offensichtlich. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa

  • Letzte Vorbereitungen beim Nominierungs-Parteitag der Republikaner in der Quickens Loans Arena in Cleveland. Foto: David Maxwell, epa/dpa
  • Cleveland, Austragungsort der Republikaner-Convention, liegt im Nordosten der USA im Bundesstaat Ohio am Ufer des riesigen Erie-Sees im so genannten Rust Belt der USA. Diese früher stark industriell geprägten Staaten sind für den Ausgang der Präsidentenwahl 2016 besonders wichtig und deswegen hart umkämpft.


    Grafik: K. Dengl
  • Alle vier Tage des Nominierungsparteitages der US-Republikaner werden maßgeblich von Familienmitgliedern Donald Trumps mitgestaltet. Das geht aus dem offiziellen Programm hervor. Der heutige Montag steht unter dem Motto «Make America Safe Again». Es spricht Trumps Frau Melania, außerdem auch der kurz als möglicher Trump-Vize gehandelte Ex-General Michael Flynn und Iowas Senatorin Joni Ernst. Am Dienstag heißt das Motto «Make America Work Again». Unter den Rednern sind Donald Trump Jr. und Tochter Tiffany, außerdem Ex-Bewerber Ben Carson.

    Der Mittwoch soll der Außenpolitik gehören: «Make America First Again», es sprechen auch Sohn Eric Trump und der gerade im Rennen um die Position des Vize unterlegene Newt Gingrich, früher Vorsitzender des Repräsentantenhauses in Washington. Höhepunkt des Tages soll die Rede von Mike Pence sein, den Trump als seinen Vize ausgesucht hat. Am Donnerstag reden zu «Make America One Again» unter anderem Tochter Ivanka Trump und PayPal-Gründer Peter Thiel, US-Investor deutscher Herkunft, bevor Donald Trumps Rede am Abend Höhepunkt und Abschluss des Parteitags ist.


    Eine schrecklich nette Familie: die Trumps. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
  • Was haben ein Tennisball, eine Glühbirne und ein Fahrradschloss gemeinsam? All diese Gegenstände stehen auf einer Liste mit Dingen, die der Secret Service und die Stadt Cleveland in einer «Event Zone» rund um den republikanischen Parteitag verboten haben. 72 Punkte umfasst die Aufzählung, auch Wasser- und Spielzeugpistolen gehören dazu. Etwas viel Wichtigeres sucht man dagegen vergeblich: echte Waffen.


    Foto: Justin Lane, epa/dpa
  • Für Cleveland haben unterschiedliche Gruppen wie die Bürgerrechtsbewegung «Black Lives Matter» und die weißen Nationalisten der «World Workers Party» Protestmärsche angekündigt. Ursprünglich wollte die Stadt deshalb eine fast fünf Kilometer große Sperrzone rund um die Quicken Loans Arena errichten, den Ausrichtungsort des Parteitages. Nach Klagen müssen Proteste aber in Sichtweite des Objekts stattfinden.


    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Donald Trump forderte nach den tödlichen Schüssen «Law and Order»: «Wir trauern heute um die getöteten Polizeibeamten. Wie viele Angehörige der Strafverfolgungsbehörden und Leute müssen sterben, weil es unserem Land an Führung mangelt? Wir fordern Gesetz und Ordnung.»



  • Ein einzelner Mann hatte am Sonntagmorgen in Baton Rouge (Louisiana)  das Feuer auf mehrere Polizeibeamte eröffnet und drei von ihnen getötet. Drei weitere wurden verletzt.

    Der Täter selbst war schließlich selber von Polizisten getötet worden. Nach US-Medienberichten war der Afroamerikaner früher in der US-Marineinfanterie und wurde 2010 ehrenhaft aus dem Militär entlassen.

    Nach Angaben des Senders CNN soll er Interesse an obskuren staatlichen Verschwörungstheorien gezeigt haben.


    Einsatz in Baton. Foto: Dan Anderson, epa/dpa
  • Als wäre die Lage nicht angespannt genug gewesen: Die tödlichen Schüsse auf Polizisten in Baton Rouge haben die Sorgen um die Sicherheit des heute beginnenden Nominierungsparteitags der US-Republikaner nochmals erheblich verschärft.


    Mit Rad und Rüstung: 5000 Polizisten sind in Cleveland im Einsatz. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa
  • Kaum veröffentlicht, sorgt das erste gemeinsame Logo der beiden republikanischen Kandidaten Trump und Pence für viel Spott im Netz. Zu sehen sind die ineinander verflochtenen Großbuchstaben T und P, deren Innigkeit bei einigen Beobachtern eindeutige Assoziationen wecken. Dabei ist die Bezeichnung «zweideutig» noch eine der freundlicheren Äußerungen.



  • Zur Rolle des Vizepräsidenten im Wahlkampf sagen Wahlforscher, die Frage des «Running Mate» oder «VP» sei vor allem für die Medien wichtig. Dieser würde nach Herkunft ausgewählt, um einen wichtigen Staat zu sichern, oder um einen bestimmten Parteiflügel zufriedenzustellen.

    Untersuchungen sagen, dass ein erkorener Vize am Wahltag selber eher wenig relevant für die Entscheidung ist. Andererseits ist der Vize derjenige, der bei einem Unglücksfall der Nummer eins Präsident der Vereinigten Staaten wird.

  • Michael Richard «Mike» Pence (57) ist in vielem der exakte Gegenentwurf zu Donald Trump. Ideologisch sattelfest, politisch erfahren und hochseriös, wird er auch vom Establishment der Republikaner anerkannt. Pence ist streng konservativ und damit sehr beliebt. Er war Radiomoderator, das ist seinen Auftritten bis heute anzumerken. Er dachte für die Präsidentschaftsrennen 2012 und 2016 selbst an eine Kandidatur. Pence gilt zwar als grundsolide, ist aber auch so wenig scharf profiliert, dass er der Nummer eins nicht die Schau zu stehlen droht.

     Als Gouverneur des Bundesstaates Indiana führt Pence einen umkämpften Staat im so genannten «Rust Belt» (Rostgürtel) der USA - einer Region im Nordosten des Landes, die durch die Schwerindustrie und deren Verfall geprägt ist. Pence kennt Washington aus seiner Zeit in der Parteiführung, außerdem war er von 2001 bis 2013 für Indiana im Repräsentantenhaus. Pence musste sich rechtlich zwingend bis Freitagmittag aus dem Rennen um seine Wiederwahl als Gouverneur verabschieden. Das kam ihm womöglich gut zu pass, galt seine Wiederwahl doch als äußerst gefährdet.


    Streng konservativ und damit sehr beliebt: Mike Pence. Foto: Rick D'elia, epa/dpa/Archiv
  • Donald Trump hat Mike Pence, Gouverneur von Indiana,  als seinen Kandidaten für das Amt des US-Vizepräsidenten bestätigt. Das schreibt Trump auf Twitter. Pence ist sehr beliebt bei Evangelikalen und Sozialkonservativen. Seine Nominierung ist auch ein Signal an den rechten Block der Republikaner. Pence ist ein Republikaner eher klassischer Prägung und ein sehr entschiedener Gegner gleichgeschlechtlicher Ehen

    Trump hatte die für heute angesetzte Verkündung zunächst abgesagt. Er begründete das mit der tödlichen Attacke in Nizza. Am Samstag soll es eine Pressekonferenz geben.



  • Das nationale Organisationsgremium der Republikanischen Partei hat die Redner-Liste für ihren Nominierungsparteitag in der nächsten Woche bekanntgegeben. Darunter sind laut dem «Wall Street Journal» neben den Kindern Donald Trumps auch der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie und der frühere House Speaker, Newt Gingrich. Darüber hinaus sollen der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, der republikanische Mehrheitsführer im Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy, der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell und Parteichef Reince Priebus sprechen. Aber auch Ted Cruz hat sich für eine Rede breitschlagen lassen, er ist dann jetzt nicht mehr der «Lügende Ted». Ebenfalls auf der Liste stehen Scott Walker (Gouverneur, Wisconsin) und Joni Ernst (Senatorin, Iowa). Mit von der Partie ist auch der Silicon-Valley-Milliardär Peter Thiel.



  • CIA-Direktor John Brennan hat erneut seine strikte Ablehnung  der geächteten Verhörmethode Waterboarding beteuert. Diese Methode gilt nach internationalem Recht als Folter. Donald Trump hatte vor einiger Zeit angekündigt, er wolle «Waterboarding und noch viel Schlimmeres» wieder einführen, um Informationen von Terroristen zu erlangen. Brennan sagte nun bei einer Veranstaltung der Brookings Institution in Washington, eine solche Anordnung durch den Präsidenten werde er ablehnen. «Sie werden dann einen anderen Direktor finden müssen.»



  • Donald Trump hat nach Medienberichten einen ehemaligen Wahlkampf- Mitarbeiter auf 10 Millionen Dollar (rund 9 Mio Euro) Schadenersatz verklagt. Dem im Sommer 2015 entlassenen Mann wird vorgeworfen, er habe Informationen an Medien weitergegeben und damit Stillschweige-Vereinbarungen verletzt, berichtet der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf den Anwalt des Beklagten. Trumps Wahlkampfbüro wirft ihm zudem die Weitergabe von falschen Informationen vor.

    Der Trump-Mitarbeiter war nach dem Auftauchen von rassistischen Facebook-Einträgen entlassen worden. Er wies die in der Klage erhobenen Vorwürfe zurück und sagte, diese seien eine Reaktion darauf, dass er nach seiner Entlassung Trump nicht mehr politisch unterstütze. Über die Klage soll ein Schiedsgericht in New York entscheiden, wie die «Washington Post» berichtete. 


    Verlangt Schadenersatz von einem früheren Mitarbeiter: Donald Trump. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv
  •  Die Vorstellung, Trump könnte der nächste Präsident der USA werden, sorgt bei manchen Historikern für Entsetzen. Um ihren Sorgen eine Stimme zu geben, hat der Pulitzerpreisträger David McCullough gemeinsam mit dem Filmmacher Ken Burns eine Facebook-Seite gegründet. In Videos warnen mehrere Professoren und Autoren vor den Konsequenzen, die eine Präsidentschaft Trumps haben könnte. «Warum sollten wir jemandem das höchste Amt des Staates anvertrauen, der so offensichtlich ungeeignet ist?», meint McCullough. «Es liegt in unserer Hand. Wir werden dafür verantwortlich gemacht werden. Es geht auch darum, wie uns die Geschichte beurteilen wird.»



  • Bei der Präsidentschaftswahl im Herbst kommt es auf einige wenige Staaten an, in denen die Mehrheiten zwischen Republikanern und Demokraten hin und her wechseln. Das sind die  Swing States. Einer neuen Umfrage der Universität Quinnipiac zufolge liefern sich Clinton und Trump in manchen dieser Staaten ein enges Rennen. So kommen beide in Ohio auf 41 Prozent. In Pennsylvania führt Trump mit zwei Prozentpunkten; in Florida mit drei. In dem Staat im Südosten lag die Demokratin im Juni noch acht Punkten vor dem Republikaner. Allerdings warnen selbst Meinungsforscher davor, die Aussagekraft von Umfragen mehrere Monate vor der Wahl zu überhöhen: Sie seien nicht mehr als eine Momentaufnahme. 



  • Bernie Sanders will nach seiner frisch erklärten Unterstützung für Hillary Clinton nun quer durchs Land Wahlkampf für die Demokratin machen. Allerdings nicht mit ihr zusammen, so weit geht die Gemeinsamkeit dann doch nicht. Sanders werde vor allem in den umkämpften, den so genannten Battleground-Staaten für Clinton werben, sagt ein Sprecher. Außerdem wolle Vermonts Senator überall weiter für seine progressiven Positionen werben.


    Bernie Sanders stellt sich nun in den Dienst von Hillary Clinton. Foto: CJ Gunther, epa/dpa
  • Donald Trump fordert nach der jüngsten Kritik von Ruth Bader Ginsburg ihren Rücktritt. Die sehr prominente Richterin am Obersten Gerichtshof der USA hatte in mehreren Interviews vor einer Präsidentschaft Trumps und vor ihm als Person gewarnt. Dass Mitglieder des Supreme Court Interviews geben, ist schon für sich genommen ungewöhnlich. Dass sie sich zu Präsidentschaftsbewerbern äußern, erst recht. Ginsburg erhielt viel Zuspruch von Trump-Gegnern, erntete für ihre Einlassungen aber unter anderem auch von der «New York Times» kritische Verwunderung.

  • Angesichts der näher rückenden Entscheidung über den Vize-Kandidaten neben Donald Trump hat der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, seinem Parteifreund einen Rat erteilt. «Ich würde einen Konservativen bevorzugen», sagte Ryan dem Sender CNN. Trump betrete Neuland in Sachen republikanischer Politik, sagte Ryan weiter. Zudem habe der Geschäftsmann bei verschiedenen politischen Fragen unterschiedliche Meinungen vertreten. 



  • Der britische Brexit-Wortführer Nigel Farage wird in der nächsten Woche am Parteitag der Republikaner in Cleveland als Beobachter teilnehmen. Großbritanniens Austritt aus der EU sei auch ein Vorbild für Amerika, sagte der Politiker der Zeitung «USA Today», ohne dabei zu erläutern, was er genau meint. «Nachdem ich Präsident Obama für seine Einmischung in die britische Politik kritisiert habe, werde ich nun niemanden bestimmtes unterstützen», zitiert das Blatt Farage. «Aber ich kenne eine Menge Leute in der republikanischen Partei und ich bin sehr interessiert, was Donald Trump in seiner großen Rede sagen wird.» Wer ihn zu dem Parteitag eingeladen habe, wollte der Brite laut «USA Today» nicht sagen. Lediglich so viel: «Es war nicht Trump».


    Nigel Farage reist demnächst zum Parteitag der Republikaner. Foto: Patrick Seeger, epa/dpa/Archiv
  • Zusammen sind wir stärker.
     
    Hillary Clinton, nachdem ihr Konkurrent Bernie Sanders ihr die Unterstützung ausgesprochen hat.
     

    Hillary Clinton und Bernie Sanders bei ihrem Auftritt in Portsmouth. Foto: CJ Gunther, epa/dpa
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/12/2016 4:13:50 PM
  • Bernie Sanders hat offiziell seine Unterstützung für die wahrscheinliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton erklärt. «Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass sie die nächste Präsidentin der USA wird», sagte Sanders bei einem Auftritt mit Clinton in Portsmouth.

  • Quasi vorsorglich hat der frühere General Stanley McChrystal schon einmal jede Zusammenarbeit mit Donald Trump ausgeschlossen. Er würde auf «jede Funktion» verzichten, die ihm der Republikaner anbieten würde, sagte McChrystal CNN. Bislang aber sei er vom Wahlkampfteam Trumps jedoch nicht kontaktiert worden. Der Immobilienmogul hatte angekündigt, in den kommenden Tagen eine Entscheidung über seinen Vize-Kandidaten treffen zu wollen. McChrystal war bis 2010 Oberbefehlshaber der US- und Nato-Truppen in Afghanistan. Er wurde von Präsident Barack Obama nach einem Magazin-Bericht abgelöst. In dem Beitrag hatte ein Journalist berichtet, dass Angestellte von McChrystal sich abwertend über Mitglieder der US-Regierung äußerten. 



  • Der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, warnt vor den Folgen der Versprechungen Donald Trumps. Die Menschen würden sich «betrogen fühlen» von Trump, wenn dieser seine Ankündigung - wie den Bau einer Mauer zu Mexiko - nicht realisieren werde. Bush, der sich bereits aus dem Rennen um die republikanische Präsidentschaftsklandidatur zurückgezogen hat, sagte dem Sender MSNBC,  weder würde eine Mauer gebaut, noch würde Mexiko dafür zahlen. «Das ist alles wie ein alternatives Universum, das er (Trump) geschaffen hat. Die Realität ist, das wird nicht passieren.»



  • Ruth Bader Ginsburg, eine der herausragenden Richterinnen am Supreme Court der USA, gerät für scharfe Äußerungen über Donald Trump nun selber in die Kritik. «Ich mag mir nicht vorstellen, wie unser Land unter einem Präsidenten Trump aussehen würde», sagte Ginsburg, seit vielen Jahren für ihre linken Positionen bekannt, der «New York Times» in einem ihrer sehr seltenen Interviews. Ihre Kritiker sagen nun: Was auch immer man über Kandidaten für das Weiße Haus denke - Richter am Obersten Gericht dürften sich dazu keinesfalls öffentlich äußern. Dies sei eine Grenzüberschreitung.



  • Hillary Clinton und Bernie Sanders machen heute erstmals gemeinsam Wahlkampf. Die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten und der Senator von Vermont hatten sich über Monate eine zähe innerparteiliche Auseinandersetzung geliefert. Sie treten in Portsmouth (New Hampshire) auf. Sanders hatte sich lange geweigert, Clinton zu unterstützen. Der gemeinsame Auftritt ist ein wichtiges Zeichen für die von dem langen Kampf mitgenommenen Demokraten.



  • Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will bis zum Wochenende über seinen Vize-Kandidaten entscheiden. Wie er der «Washington Post» weiter sagt, hat er schon jemanden im Sinn, «der wirklich gut wäre». Zugleich deutet er an, dass er bei seiner Auswahl größeren Wert auf politische als militärische Erfahrung lege - unter anderem, weil er auf letzterem Gebiet selber ziemlich stark sei: Schließlich sei er, Trump, von vornherein gegen den Irakkrieg gewesen. Neben den Gouverneuren Mike Pence (Indiana) und Chris Christie (New Jersey) sowie dem früheren Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Newt Gingrich, war zuletzt auch der pensionierte General Michael Flynn als möglicher Vize genannt worden.



  • Der US-Republikaner Donald Trump hat sich vor dem Hintergrund der Polizistenmorde in Dallas als «Law-and-Order-Kandidat» im Präsidentschaftsrennen bezeichnet. In einer Rede in Virginia Beach (Bundesstaat Virginia) beklagte er, dass die Polizei im Land oft ihr Leben riskiere, ohne dass man es ihr danke. «Wir unterstützen Sie, wir werden immer hinter Ihnen stehen», versicherte der voraussichtliche Spitzenkandidat der Konservativen.

    Er betonte zugleich, dass sich jeder im Land sicher fühlen können müsse. Dazu sei es aber nötig, Gesetz und Ordnung (law and order) aufrecht zu erhalten. Er werde das tun, so Trump. Die Demokratin Hillary Clinton dagegen sei «schwach, uneffektiv, biedert sich an». Und die E-Mail-Affäre um Clinton habe gezeigt, dass sie entweder eine Lügnerin oder inkompetent sei - «ich persönlich glaube, wahrscheinlich beides».

  • Donald Trump selber hält sich zwar nicht daran. Aber US-Präsident Barack Obama folgte bei seinem Spanien-Besuch der alten Gepflogenheit, dass sich Spitzenpolitiker bei Auslandsbesuchen mit offener Kritik an heimischen Gegenspielern zurückhalten. Von Journalisten auf die US-Wahl angesprochen, sagte es Obama stattdessen durch die Blume. «Ich habe großes Vertrauen in das amerikanische Volk, seine Tugenden, seine Werte, seinen Anstand, seinen Vernunft (...). Am Ende werden Leute die Bedeutung des Präsidentenamtes erkennen, dass die USA eine einzigartige Rolle in der Welt haben, und sie werden ihre Entscheidung darüber, wer im Oval Office sitzt, sehr ernst nehmen

  • Die tödlichen Schüsse auf Polizisten in Dallas bleiben im US-Wahlkampf nicht unerwähnt. Republikaner-Kandidat Donald Trump, dem immer wieder rassistische Bemerkungen vorgeworfen werden, sagt, der Riss zwischen Schwarz und Weiß habe sich verschlimmert, jetzt sei die Zeit für Liebe, Gebete und Einigkeit. Die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton fordert, das Land müsse dringend wieder zusammenfinden. Dallas sei eine Tragödie, auch müsse die alltägliche Gewalt gegen Schwarze ein Ende haben.

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/9/2016 9:21:13 AM
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