Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Donald Trump erzählt in seinen Reden gerne, dass er viel Geld für wohltätige Zwecke spende. Aber wie viel gibt er wirklich? David Fahrenthold, ein Journalist der «Washington Post», wollte es genauer wissen und rief etliche Wohltätigkeitsorganisationen an, die eine Verbindung zu Trump haben könnten. Seine Erkenntnisse aus diesen Gesprächen dokumentierte er live via Twitter. Auf seiner Liste stand nach einigen Stunden hinter zahlreichen Namen ein «niemals». Von 128 Organisationen hätten 61 keine Spende verzeichnet, schreibt Fahrenthold. 30 hätten keinen Kommentar abgeben wollen, 27 hätten nicht geantwortet. Zehn Organisationen hätten Aufzeichnungen über Spenden «jeglicher Art» gehabt - diese lagen aber meist schon mehrere Jahre zurück.
  • Hillary Clinton ist in den Augen Donald Trumps eine «Weltklasse-Lügnerin». Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner sagte, seine Konkurrentin von den Demokraten bereichere sich an ihren politischen Verbindungen. Trump sagte, Clinton fehlten die charakterlichen Voraussetzungen für die Präsidentschaft. Sie sei die korrupteste Person, die jemals Präsident werden wollte.  Clinton habe ihr ganzes Leben mit der Durchsetzung von Einzelinteressen verbracht, sagte Trump. «Ich werde dieses "special-interest"-Monopoly beenden.»

    «Sie wird reich, indem sie Euch arm macht», sagte Trump, der erneut von einem Teleprompter ablas. Er warf Clinton vor, mit ihrer Unterstützung internationaler Handelsabkommen für den Verlust von Millionen Jobs in den USA gesorgt zu haben. Scharf kritisierte Trump Clintons Hinterlassenschaft als Außenministerin. Sie habe den gesamten Mittleren Osten praktisch im Alleingang destabilisiert. 


  • Die wahrscheinliche demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump für seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen scharf kritisiert. «Er hat keinen wirklichen Plan, wie unsere Infrastruktur verbessert werden kann», so Clinton in einer Grundsatzrede in Columbus. «Aber vielleicht sollten wir auch nicht mehr von jemandem erwarten, dessen berühmteste Worte sind: «Du bist gefeuert!».» Das war eine Anspielung auf Trumps Reality-TV-Show «The Apprentice», wo dieser Kandidaten mit genau diesen Worten entließ. 

    Wie schon beim Thema Außenpolitik zeichnet Clinton von Trump das Bild eines ahnungslosen, rücksichtlosen und gefährlichen Kandidaten. Dessen Politik würde die Wirtschaft der USA auf den Stand der Finanzkrise zurücksetzen, so Clinton. «Genau wie er seine Finger niemals auf den roten Knopf legen darf, sollte er niemals über die Wirtschaft bestimmen dürfen.»

    Nimmt Donald Trumps Wirtschaftspläne auseinander: Hillary Clinton. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv  
  • Noch nie ist ein voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat finanziell so schlecht in den Sommer gestartet wie Donald Trump. Laut Bundeswahlkommission hatte Trumps Kampagne Anfang Juni lediglich Barmittel in Höhe von 1,3 Millionen Dollar zur Hand - damit sind in der «Kriegskasse» des Milliardärs 41 Millionen weniger als in der des Teams von Hillary Clinton. Trumps Mannschaft umfasst 69 Mitarbeiter, Clintons 685. Trump hat für den Sommer und den Herbst bisher auch keine Anzeigen gebucht. «Mögliche Großspender der Republikaner stehen noch abwartend am Spielfeldrand», meinen einige US-Medien, «die wissen schon, warum».

    Foto: Herb Swanson, epa/dpa/Archiv
  • Die Wahl eines Präsidenten wird tatsächlich in nur wenigen der 50 Bundesstaaten entschieden, die überwiegende Zahl der Staaten ist von vorneherein auf Demokraten oder Republikaner festgelegt. Die Umfragen der Universität Quinnipiac (Hamden/Connecticut) gehören unter der Vielzahl an Erhebungen zu den anerkanntesten. Sie veröffentlichte nun erste Daten aus den so genannten «battlegroun-states», auf deren Ergebnis es ganz besonders ankommt: Hillary Clinton führt in Florida mit 8 Punkten vor Donald Trump, in Ohio und Pennsylvania liegen beide gut vier Monate vor der Wahl in etwa gleichauf.
  • 229 Millionen Dollar: Das ist die Summe, die Vermonts Senator Bernie Sanders gesammelt hat, seitdem er Ende April 2015 seinen Wahlkampf begonnen hat. Sein Team hat sie nun veröffentlicht. Die Summe verteilt sich demnach auf 8,3 Millionen Spenden von insgesamt 2,7 Millionen Spendern. Der demokratische Bewerber wertete das als nie dagewesenen Beleg, dass eine machtvolle landesweite Kampagne auch ohne Großspender möglich sei. Im Schnitt betrug eine Spende 27 Dollar.

    von berniesanders via Instagram
  • Michelle Bachmann, Tea-Party-Unterstützerin und 2012 kurzzeitig selbst Bewerberin für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, wird Donald Trumps Beraterin. Die ultrakonservative Ex-Abgeordnete steht auf einer Liste Evangelikaler, die Trump nun veröffentlichte. Diese Gruppe besonders überzeugter Christen ist in der Wählerschaft sehr wichtig. Bachmann ist gegen Abtreibung sowie gegen gleichgeschlechtliche Ehen und negiert den Klimawandel. Sie will, dass der Staat sich generell aus dem Leben der Menschen heraushält, für etwas wie Waffenkontrolle oder Gesundheitsfürsorge habe er gar keine Zuständigkeit.
     
    Will Donald Trump zum US-Präsidenten machen: Michelle Bachmann. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
     
  • 38.000 Dollar: Das ist in etwa die Summe der Kosten, die der Secret Service jeden Tag für den Schutz des Demokraten Bernie Sanders aufruft. Sanders hat zwar keine Chance mehr auf die Präsidentschaftskandidatur, die läuft auf Hillary Clinton zu, er macht aber aus inhaltlichen Gründen weiter. Die Kosten entstehen laut «Washington Post» für die Bewachung durch ein Agententeam, dessen Flüge und - falls nötig - auch mal eine Wagenkolonne. Sanders ist einer von nur vier Bewerbern, die 2016 vom Secret Service geschützt werden, die anderen sind Clinton und Donald Trump, außerdem war es Ben Carson. Die Kosten trägt sämtlich der Steuerzahler.
     
    Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
     
  • Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, im Rennen ums Weiße Haus «eine andere Art von Wahlkampf» zu führen. Er deutete in einem TV-Interview an, den Umfang der Wahlkampfbemühungen im Kampf um die US-Präsidentschaft zu erhöhenVon seiner umstrittenen Rhetorik wich Trump dagegen weiter nicht ab. Die Senatorin von Massachusetts, Elizabeth Warren, bezeichnete er mehrmals als «Pocahontas». Er sagte außerdem, dass «Fakten» darauf hindeuteten, dass US-Präsident Barack Obama mit islamistischen Terroristen sympathisiere.
  • Donald Trump ist womöglich knapp einem Attentat entgangen. Wie ein Mann bei der Polizei aussagte, wollte er den republikanischen Präsidentschaftsbewerber töten. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor. Der junge Mann war bei einer Wahlkampfveranstaltung des 70-jährigen Multimilliardärs festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, die Waffe eines Mitarbeiters des Secret Service zu stehlen.
     
    Im Verhör mit der Polizei gab er demnach an, er sei eigens von Kalifornien nach Las Vegas gefahren, um Trump zu töten. Am Tag zuvor habe er an einem Schießstand trainiert. Das sei das erste Mal gewesen, dass er eine Waffe benutzt habe, heißt es weiter. Er gab an, er verfolge den Plan bereits seit fast einem Jahr. Wie aus den Dokumenten weiter hervorgeht, hatte der Mann einen britischen Führerschein bei sich. Gegenüber der Polizei soll er ausgesagt haben, er lebe seit etwa eineinhalb Jahren in Hoboken im Bundesstaat New Jersey. In Medienberichten heißt es, er sei erst 19 Jahre alt.
     
     
  • Corey Lewandowski, gerade entlassener Wahlkampfmanager von Donald Trump, verliert nach seinem Rausschmiss kein schlechtes Wort über seinen Ex-Chef. Der Wahlkampf mit ihm sei historisch gewesen, sagt er in einem Interview des Senders CNN. «Ich hatte ein nettes Gespräch mit Herrn Trump, und ich habe ihm gesagt, dass es mir eine Ehre und ein Privileg war, ein Teil davon zu sein. Und das meine ich vom Grunde meines Herzens so.» Er bereue nichts. Warum er entlassen wurde, wisse er nicht. 

    Trump hatte sich angesichts schlechter Umfragewerte und einer kriselnden Kampagne von Lewandowski getrennt. Die Parteiführung, vor allem aber wichtige potenzielle Großspender sehen Trumps Wahlkampfführung kritisch. Lewandowski werden einige Missgeschicke angelastet, er gilt aber auch als Verlierer eines internen Machtkampfs im Team. Trump hatte dem umstrittenen Lobbyisten Paul Manafort vor kurzem mehr Befugnisse gegeben.

     

     

  • Mit der Drohung, Donald Trump zu wählen, hat ein Bettler in New York sein Geschäft angekurbelt. «Gib mir 1 Dollar oder ich stimme für Trump», stand auf einem Pappschild, hinter dem sich der Mann in der Nähe des Times Square in Manhattan positioniert hatte. Immer wieder blieben Touristen und Passanten stehen, knipsten Fotos und gaben dem Mann Dollarscheine. Der Spruch hatte zuvor bereits im Internet die Runde gemacht, auch T-Shirts damit werden online angeboten.

    Foto: Christina Horsten, dpa 

  • Vier Wochen vor der offiziellen Nominierung formiert sich bei den Republikanern eine neue Bewegung, Donald Trump noch in letzter Minute als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Medienberichten zufolge arbeiten Dutzende Delegierte an einem Plan, die Parteiregeln zu ändern: Delegierten sollen demnach auf dem Nominierungsparteitag für denjenigen stimmen können, den sie wollen - unabhängig davon, wer bei den Vorwahlen in ihrem jeweiligen Heimatstaat gewonnen hat. 

    Die «Washington Post» berichtet, die Delegierten hofften, in den noch verbleibenden Wochen genügend Unterstützung durch Gleichgesinnte zu bekommen. Der neue Anlauf, Trump zu stoppen, sei der bisher am besten organisierte Versuch dieser Art. Das Thema beherrschte am Wochenende die Wahlberichterstattung in den USA. Trump spricht von einer «Erfindung» der Medien. Das Ganze sei ein «Scherz», sagt er. «Breaking News!» spottee er über den Sender CNN, der ebenfalls über eine wachsende neue Revolte berichtet hatte. «Wen wollen sie denn (als Kandidaten) wählen? Ich schlage jeden.»

    Foto: Herb Swanson, epa/dpa/Archiv
  • Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, hätte es «schön» gefunden, wenn einer der Clubbesucher in Orlando den Angreifer Omar Mateen erschossen hätte. In einer Wahlkampfrede im Bundesstaat Texas gab Trump - ähnlich wie nach den Anschlägen von Paris und Brüssel - zu verstehen, dass in Orlando weniger Blut geflossen wäre, hätten Besucher in dem Schwulenclub Waffen getragen. 
     
    «Wenn wir Menschen gehabt hätten, die Kugeln in die umgekehrte Richtung geschickt hätten, - genau richtig zwischen die Augen dieses Wahnsinnigen (...), Boom, Boom, wisst Ihr was? Das wäre ein schöner, schöner Anblick gewesen (...)», so Trump. Erneut versprach der Immobilienmogul, dass unter ihm als Präsidenten niemand um seinen Waffenbesitz bangen müsste. «Wir werden eure Waffen retten. Sie werden euch eure Kugeln nicht wegnehmen», sagte Trump. Mateen hatte vergangenen Sonntag 49 Menschen erschossen, bevor er dann von der Polizei getötet wurde.
     
  • Der russische Präsident Wladimir Putin relativiert seine angebliche Vorliebe für den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. «Ich habe nur gesagt, dass Trump eine auffällige Erscheinung ist», so Putin. «Ist er etwa keine auffällige Erscheinung?» Außerdem habe sich Trump für eine vollständige Wiederherstellung der russisch-amerikanischen Beziehungen ausgesprochen. «Kann man dagegen sein?» fragt Putin bei einer Podiumsdiskussion des Internationalen Wirtschaftsforums. Russland sei bereit zur Zusammenarbeit mit den USA, und dies gelte für jeden gewählten Präsidenten.

    Kremlchef Wladimir Putin. Foto: Sergey Chirikov, epa/dpa
     
  • Bernie Sanders will trotz praktisch aussichtslosen Rückstandes auf Konkurrentin Hillary Clinton seine Bewerbung nicht niederlegen. «Die Revolution muss weitergehen», so Sanders in einer Videobotschaft an seine Anhängerschaft. Mit bis zu 1900 Delegierten im Rücken wolle er auf dem Parteitag Ende Juli in Cleveland die Demokratische Partei programmatisch reformieren, sagt Sanders. «Es soll das fortschrittlichste Programm in der Geschichte der Partei werden.»

    Sanders erklärt, wichtigstes Ziel sei es, den mutmaßlichen republikanischen Kandidaten Donald Trump als nächsten Präsidenten zu verhindern. Er wolle daran mitwirken. «Ich beabsichtige, in allernächster Zukunft meinen Part in diesem Prozess zu beginnen», sagt Sanders ohne nähere Angaben.

  • John Kasich, im Kampf der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur unterlegen, mag Donald Trump weiterhin nicht helfen. «Trump hat mich angerufen: Willst Du mich nicht unterstützen?» erzählt der Gouverneur von Ohio. Das sei nicht vorstellbar, habe er geantwortet, seien ihrer beider Botschaften doch in fast Allem grundverschieden. «Ich bin ein Vereiniger», so Kasich, «und es fällt mir sehr schwer, für einen Spalter zu sein.»
     
    Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
     
  • Der Republikaner Richard Armitage, unter George W. Bush US-Vize-Außenminister, wird statt Donald Trump lieber Hillary Clinton wählen. Er begründet seinen bemerkenswerten Schritt mit den Worten: «Es sieht nicht so aus, als wäre Trump ein Republikaner. Es sieht nicht so aus, als wolle er etwas dazulernen. Also werde ich Mrs. Clinton wählen.» Aus der außen- und sicherheitspolitischen Parteiprominenz sind bereits viele von Trump abgerückt. Armitage, der bereits unter Ronald Reagan gedient hat, sagt «Politico», viele seiner Republikanerkollegen aus dem Verteidigungsbereich seien angesichts der Wahl sehr verunsichert.
  • Hillary Clinton spielt nicht mit dem Gedanken, Bernie Sanders zu ihrem «Running Mate» zu machen. Das will der Sender CNN erfahren haben. Sanders soll das aber gar nicht schlimm finden, dass Clinton ihn nicht für das Amt des Vizepräsidenten im Auge hat. Er habe das auch gar nicht erwartet, zitiert der Sender jemanden aus seinem Umfeld.
     
    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv
     
  • Der Riss zwischen Donald Trump und der Parteiführung der US-Republikaner scheint sich zu vertiefen. Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Partei drohte offen, seinen Wahlkampf notfalls alleine weiterzuführen: «Unsere Republikaner müssen zusammenhalten, sonst lasst es mich einfach auf eigene Faust machen. Ich werde das sehr gut machen. Ok?» Viele Leute dächten, dass es eh besser wäre, wenn er alleine weitermachen würde. 

    Trump führte nicht aus, wie genau er sich einen Weg als Solist vorstellen würde. Ein Präsidentschaftswahlkampf ist ohne die Logistik, Finanzen und Erfahrungen einer Partei kaum erfolgreich zu organisierenTrump sagte, die Führer der Partei seien schwach. Er sagte, sie sollten sich zurückhalten. «Seid einfach still», sagte er. «Hört auf zu reden.» Viele Republikaner sehen mit wachsender Sorge das schlechte Abschneiden Trumps in Umfragen.

    Weiß nach eigenem Bekunden alles am besten: Donald Trump. Foto: Herb Swanson 


  • Sieben von zehn Amerikanern haben laut einer Umfrage keine gute Meinung von Donald Trump. Nur 29 Prozent gaben an, sie hätten ein positives Bild von ihm. Aber Hillary Clintons Beliebtheitswerte sind kaum besser: 55 Prozent sagten, sie würden die Demokratin in einem negativen Licht sehen. Die Umfrage bescheinigt ihr auch, dass es ihr diesbezüglich kaum etwas gebracht hat, dass sie sich die notwendige Zahl von Delegierten für die Kandidatur sichern konnte. 


  • Donald Trump macht sich die Welt wie sie ihm gefällt - auch wenn er Belgien mal eben zur Stadt degradiert. Aber immerhin «wunderschön» und ein «herrlicher Ort».

  • Hillary Clinton führt in einer neuen Umfrage in Wisconsin mit sieben Punkten Vorsprung vor Donald Trump. Der Bundesstaat liegt im sogenannten Rostgürtel der USA, einer Region, die durch Schwerindustrie geprägt ist und in der die Mittelklasse unter wirtschaftlichen Veränderungen leidet. Der Staat wählt traditionell blau - das heißt, die Demokraten holen dort in der Regel die Mehrheit bei der Präsidentschaftswahl. Trump investiert in den Staat aber Ressourcen, um ihn den Demokraten abspenstig zu machen.

     Hat Grund zum Jubeln: Hillary Clinton. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Darin, zu überraschen und zu verblüffen, ist Donald Trump ein Meister. Nachdem er die ersten drei Tage nach dem Blutbad von Orlando damit verbracht hat, wahllos Maßnahmen gegen alle Muslime zu fordern und Barack Obama heftige Vorwürfe zu machen, tut er jetzt plötzlich etwas, das sehr «links» ist. Er geht zur National Rifle Association, der mächtigen Waffenlobby, um dieser zu sagen: Wir müssen den Terroristen verbieten, sich die Instrumente für solche Massaker zu besorgen. Zumindest symbolisch geht er damit ein Tabu der Rechten an, denn auf republikanischer Seite scheint jede Begrenzung des Waffenverkaufs die Verfassungsrechte in Gefahr zu bringen (...). Aber das ist eben Donald Trump: Er ist nicht nur irgendein Politiker.

    Die römische Zeitung «La Repubblica» zur Reaktion des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump auf das Blutbad von Orlando. 
  • Hillary Clinton und Bernie Sanders haben sich getroffen und fast zwei Stunden lang geredet. Laut einem Bericht der «New York Times» soll Sanders seiner Rivalin dabei noch nicht seine Unterstützung zugesichert haben. Er wolle sie so dazu bringen, dass sie sich weiter auf ihn zu bewege, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Sanders' Umfeld. Die Ex-Außenministerin steht als voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten fest.  Sanders will seinen inhaltlichen Kampf bis zur Convention in Philadelphia nicht aufgeben. 


  • Donald Trump hat seine Kritik an Deutschlands Flüchtlingspolitik erneuert. «Ein schrecklicher Fehler», sagte Trump in Atlanta, «ein entsetzlicher Fehler». Er sei sicher, dass Deutschland heute - genau wie er - lieber Milliarden für sichere und «gut gemachte» Schutzzonen für Flüchtlinge in Syrien ausgeben würde, statt diese Flüchtlinge ins eigene Land zu lassen. «Alles ist billiger und alles besser als das, was derzeit in Deutschland und anderen Ländern passiert», sagte Trump.

    Er wisse, dass Menschen wegen der aktuellen Zustände Deutschland verließen, sagte Trump. Dabei hätten ihm alle gesagt, was dieses Land für ein lebenswerter Ort sei. Jetzt aber gehe die Kriminalitätsrate durch die Decke, und die Dinge, die geschähen, seien entsetzlich. Trump wollte mit dem Verweis auf Deutschlands angeblichen Zustand seine eigene Argumentation untermauern, Flüchtlinge nicht in die USA zu lassen und das Land abzuschotten.

     Deutschland-Kenner Donald Trump. Foto: Herb Swanson, epa/dpa
  • Donald Trump ist der am meisten beunruhigende Kandidat, den eine amerikanische Partei uns seit mehr als einem Jahrhundert präsentiert hat. Er hat keinerlei Erfahrung in der Innen- oder Außenpolitik. Er interessiert sich nicht einmal für Fakten, die mit zentralen Fragen zusammenhängen. Er ist eine extrem emotionale Person mit erratischem Verhalten - auch, wenn er sich jedem anderen Menschen auf der Erde überlegen fühlt. Diese Eigenschaften lassen mich die Aussicht auf eine Präsidentschaft Trumps fürchten.

    Der Schriftsteller und Trump-Biograf Michael D'Antonio über die Aussicht, dass Donald Trump der nächste US-Präsident werden könnte. 
  • In einer Videokonferenz will Bernie Sanders seine Anhänger am Donnerstagabend (Ortszeit) über seine nächsten Schritte informieren. Dies kündigt der Senator von Vermont bei Twitter an. 


  • Hillary Clinton führt in einer neuen Umfrage von Bloomberg mit 12 Punkten vor Donald Trump. In der Erhebung sagten 55 Prozent der Befragten, sie würden «niemals» für Trump stimmen. Vorherige Umfragen Bloombergs sahen die beiden deutlich enger beieinander. Der Zeitraum der neuen Erhebung umfasst auch den Terroranschlag von Orlando vom Sonntag.

  • Russischen Hackern ist nach einem Bericht der «Washington Post» ein Dossier der Demokratischen Partei über den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump in die Hände gefallen. Welche Angaben über Trump die Hacker, die in das Computersystem der Demokraten eingedrungen waren, abgegriffen haben sollen, ist noch nicht bekannt. Angeblich wurden auch E-Mails und Chatprotokolle mitgelesen.

    Foto: Oliver Berg,dpa 
  • Hillary Clinton gewinnt auch die letzte Vorwahl in WashingtonDie ehemalige Außenministerin entscheidet die Abstimmung der Demokraten mit sehr großem Abstand für sich, berichten mehrere US-Medien. Für Clinton stimmen etwa 79 und für ihren Konkurrenten Bernie Sanders etwa 21 Prozent. Die Ex-First Lady wird aller Voraussicht nach im Kampf um das Weiße Haus um 8. November gegen ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump antretenSanders hat angekündigt, seinen inhaltlichen Kampf bis zur Convention in Philadelphia nicht aufgeben zu wollen. Die «politische Revolution» werde weitergehen, so Sanders.


  • Ich habe heute Präsident Obama zugesehen, und er war zorniger auf mich als auf den Schützen. 

    Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Goldsboro, North Carolina. Der US-Präsident Barack Obama hatte Trump nach dessen Reaktion auf das Massaker von Orlando, bei dem ein Attentäter 49 Menschen erschoss, scharf angegriffen.

  • US-Präsident Barack Obama wirft Donald Trump, vor, das Land zu spalten. Mit seinem fahrlässigen Gerede über einen Einreisestopp für Moslems und seiner Achtlosigkeit bringe Trump Amerikaner gegen Amerikaner auf, sagte ein deutlich erzürnter Obama in Washington. «Dieses Land ist auf Freiheiten gegründet», sagte Obama. Zu Trumps Auftreten und Rhetorik sagte Obama: «Das ist nicht das Amerika, das wir wollen.»  Trump hatte nach dem Massaker von Orlando mit Dutzenden Toten seinen Vorschlag erneuert, Muslimen vorübergehend die Einreise in die USA zu verweigern.

    Obama wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, radikalen Islamismus nicht beim Namen nennen zu wollen. Wie er Terrorismus benenne, spiele keine Rolle, so Obama. «Was genau würde es bringen, den Islamischen Staat "radikale Islamisten" zu nennen? Das soll das Problem sein? Würde das mehr Alliierte bringen, steckt eine Strategie dahinter?» Obama sagt, entsprechende Vorhalte des voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, seien leeres Geschwätz und ein politisches Ablenkungsmanöver. Obama rief: «Glaubt wirklich irgendjemand, wir wüssten nicht, wen wir bekämpfen?»

    «Das ist nicht das Amerika, das wir wollen»: Barack Obama. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Donald Trump hat seinen 70. Geburtstag gefeiert. Während der Immobilienmagnat frühere Geburtstage ausschweifend und öffentlich in großer Runde beging, wurde von einem größeren Fest zum 70. nichts bekannt. Eine Sprecherin sagt CNN, Trump werde den Tag voraussichtlich mit seiner Familie verbringen. Trump wird auf einer Wahlkampfveranstaltung in Greensboro (North Carolina) erwartet. Sollte er im November gewählt werden, wäre er der bisher älteste US-Präsident. Ronald Reagan war bei Amtsantritt 69. Hillary Clinton ist einige Monate jünger als Reagan.

    70 Jahr, und noch volles Haar: Donald Trump. Foto: Herb Swanson, epa/dpa 
  • Sage keiner, Donald Trump sei nur bei weißen rechten Amerikanern beliebt. Im fernen Indien huldigen dem umstrittenen Politiker an seinem 70. Geburtstag auch einige Anhänger der nationalistischen Splitterpartei «Hindu Sena». Sie verehrten Trump, weil dieser versprochen habe, die Welt vom islamischen Terror zu befreien, zitiert das «Wall Street Journal» den Präsidenten der Partei, Vishnu Gupta. Trump ist in ihren Augen nicht weniger als der «Retter der Menschheit». Da darf es gerne auch mal ein großes Stück Torte sein.  


  • Donald Trump entzieht der Zeitung «Washington Post» die Akkreditierung für seine Wahlkampagne. Der Bauunternehmer nennt das renommierte Blatt auf Facebook «unredlich» und «falsch» und kritisiert deren Berichterstattung als «unglaublich fehlerhaft». «Post»-Chefredakteur Martin Baron spricht von einer «Zurückweisung der Rolle einer freien und unabhängigen Presse». Das Blatt werde weiterhin ehrlich, akkurat und unbeirrbar über Trumps Kampagne berichten. «Wir sind stolz auf unsere Berichterstattung und bleiben dabei.» Trump hat wiederholt Medien wegen kritischer Äußerungen gescholten und einzelnen Reportern die Teilnahme an seinen Veranstaltungen untersagt.


  • Ungeachtet des fragwürdigen Geschmacks der Anmerkungen von Donald Trump wird die Frage nach dem richtigen Weg zur Bekämpfung der Angriffe «einsamer Wölfe» und des hausgemachten Dschihadismus in den nächsten Wochen den Wahlkampf bestimmen. (...) Eines ist dabei sicher: Trumps Wahlkampfforderung, Muslimen die Einreise in die USA zu verwehren, hätte das Massaker in einem Nachtclub in Florida nicht verhindert. Der Mann, der als der getötete Schütze identifiziert wurde, Omar Mateen, war ein in New York geborener US-Bürger, kein ausländischer Eindringling. (...) Wenn im Wahlkampf dringende Fragen nach der Gewährleistung der Sicherheit der USA beantwortet werden sollen, dann muss Trumpf aufhören, den politischen Diskurs zu behandeln, als wäre er nur eine verlängerte Radio-Talkshow.

    Die Londoner «The Times» kommentiert die Auswirkungen des Orlando-Massakers auf den US-Wahlkampf. 
  • Donald Trump hat den Terrorakt in Orlando für scharfe Angriffe auf seine Rivalin Hillary Clinton sowie Präsident Barack Obama genutzt. «Hillary Clinton hat noch immer keine Ahnung, was radikaler Islamismus bedeutet», sagte Trump bei einer Wahlkampfkundgebung in Manchester (Bundesstaat New Hampshire). Präsident Barack Obama sprach er jede Kompetenz im Umgang mit Migration ab. «Er weiß nicht, was er tut.» 

    Trump erneuerte seinen Vorschlag, Muslimen vorübergehend die Einreise in die USA zu verweigern. «Wir können den Bann wieder lockern, wenn wir in der Lage sind, sie genau zu überprüfen», sagte Trump. «Wir können nicht weiterhin Tausenden und Abertausenden Menschen erlauben, in unser Land zu strömen, von denen viele das gleiche Gedankengut haben, wie dieser brutale Killer», sagte er mit Blick auf das Massaker von Orlando. Er sprach in Bezug auf in die USA kommenden Flüchtlinge aus Syrien von einer «besseren, größeren Version des Trojanischen Pferdes». 

     Donald Trump nutzt den Terrorakt in Orlando für Angriffe auf den politischen Gegner. Foto: Herb Swanson, epa/dpa
  • Es ist ein Anschlag auf die Fähigkeit freier Menschen, ihr Leben zu leben, zu lieben, wen sie wollen und ihre Identität auszudrücken.

    Donald Trump, voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, zum Anschlag auf einen Club für Homosexuelle und Transgender in Orlando.
  • Hillary Clinton erinnert nach dem Attentat von Orlando die Amerikaner an den Geist von 2001. «Ein Angriff auf jeden beliebigen Amerikaner ist ein Angriff auf alle Amerikaner», sagt Clinton in Cleveland (Ohio). Sie erinnert an den Zusammenhalt nach den Terrorangriffen in New York und Washington, als alle politischen Kräfte zusammen nach Lösungen gesucht hätten, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. 

    «Präsident (George W.) Bush ging nur sechs Tage nach den Angriffen in ein muslimisches Zentrum», sagteClinton. Die amerikanischen Muslime müssten einbezogen werden in den Kampf gegen den Terror, sie müssten eine Alternative zur Radikalisierung aufzeigen und dürften nicht isoliert und ausgegrenzt werden, fordert die ehemalige Außenministerin. 


  • Der Attentäter von Orlando mag tot sein. Aber der Virus, der seinen Geist vergiftet hat, ist quicklebendig.

    Hillary Clinton, voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, bei einem Auftritt in Cleveland.
  • Hillary Clinton und ihr innerparteilicher Rivale Bernie Sanders wollen sich nach der letzten Vorwahl am morgigen Dienstag in der Hauptstadt Washington treffen. Während Clintons Team sich laut CNN vorab nicht zu dem Gesprächsinhalt äußern wollte, sagte Sanders, er wolle ausloten, welche Schwerpunkte Clinton in ihrem künftigen Wahlkampf setzen wolle. Für ihn habe es Priorität, dass Donald Trump nicht Präsident werde, sagte Sanders dem Sender CBS News

     Bernie Sanders will weiter für Klimaschutz und bessere Bildungschancen kämpfen. Foto: Mike Nelson, epa/dpa/Archiv
  • Hillary Clinton hat nach eigenem Bekunden keine Angst im Zusammenhang mit der Bluttat von Orlando von «radikalem» Islamismus zu sprechen. «Aus meiner Sicht zählt es aber mehr, was wir tun als das, was wir sagen», sagte sie nach den Tiraden Trumps dem Sender CNN. Gezählt habe am Ende, dass die USA Bin Laden bekommen hätten, nicht wie man ihn genannt hätte, erinnerte die Demokratin an die Tötung des Al-Kaida-Chefs vor vier Jahren.


  • Das Massaker von Orlando mit 50 Toten ist zum Zankapfel im Wahlkampf geworden und heizt die Debatte über schärfere Waffengesetze weiter an. Während die Ermittlungen zu den Motiven des Täters und einer möglichen Verbindung zur IS-Terrormiliz noch laufen, prescht Donald Trump vor: Er fordert Präsident Barack Obama zum Rücktritt auf, weil dieser in seiner Stellungnahme nicht die Worte «radikaler Islamismus» benutzte. Obama spricht von einem «Akt des Terrors und des Hasses» und der schlimmsten Bluttat eines Todesschützen in der US-Geschichte.  Trump selbst gerät unter Beschuss, weil seine Äußerungen wie Besserwisserei gedeutet werden und er zunächst kein Wort für die Hinterbliebenen übrig hatte.

    Die Bundespolizei FBI erklärt, der Täter habe sich in einem Anruf bei der Polizei im unmittelbaren Zusammenhang mit der Bluttat zum Islamischen Staat bekannt. Zudem behauptet eine IS-nahe Nachrichtenagentur, den Angriff habe ein Kämpfer der Terrormiliz ausgeführt. Die Ermittlungsbehörden legen sich auf kein Motiv fest. Auch Obama betont: «Wir haben noch kein endgültiges Urteil gefällt, was die genaue Motivation des Killers angeht.» Ganz anders Trump: Er fordert auch Hillary Clinton auf, aus dem Rennen um das Weiße Haus auszusteigen, weil sie die Wörter «radikaler Islam» ebenfalls nicht verwendet habe.

    Fordert den US-Präsidenten zum Rücktritt auf: Donald Trump. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa/Archiv
  • Der ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will seinen Parteifreund Donald Trump nicht als US-Präsidenten. Im Gespräch mit dem US-Nachrichtensender CNN sagt Romney, er werde seine Stimme bei der Wahl im November weder Trump noch der Demokratin Hillary Clinton geben. Romney warf dem New Yorker Milliardär vor, dass er einen «durchsickernden Rassismus» und Frauenfeindlichkeit fördern könne. Romney war 2012 bei der Präsidentenwahl dem Amtsinhaber Barack Obama unterlegen. Er gehört seit längerem zu den scharfen Kritikern Trumps. 

    Donald Trump kann nicht auf die Unterstützung von Mitt Romney zählen. Foto: Michael Nelson, epa/dpa/Archiv  
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