Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • US-Schauspieler Richard Gere macht sich Sorgen um die Obdachlosen in seiner Heimat, sollte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump die Wahl im November gewinnen. «Nicht nur würden die Obdachlosen noch obdachloser sein, sondern auch den Mexikanern, den Armen, den Frauen, den Journalisten und allen freien Denkern würde es schlechter gehen», zitiert die römische Zeitung «La Repubblica» den 66-Jährigen. Gere («Pretty Woman») war zuvor in Rom im Sitz der katholischen Laienorganisation Sant'Egidio mit etwa 100 italienischen Obdachlosen zusammengetroffen.

    Er selbst hoffe auf einen Wahlsieg der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton, sagte Gere. «Sie ist verantwortlich, professionell und solide, aber leider kann sie sich nicht gut verkaufen.» Trump halte sich hingegen für Superman und wolle alles sofort. Der Filmstar ist derzeit in Italien, um seinen Film «Time out of mind» vorzustellen. Darin spielt er selbst einen verzweifelten Mann, der in New York langsam in die Obdachlosigkeit abgleitet. 

     US-Schauspieler Richard Gere hält sich derzeit in Rom auf. Foto: Claudio Onorati, epa/dpa
  • Als «erschreckend» bezeichnet US-Regisseur Michael Moore die Aussicht eines möglichen Gewinns Donald Trumps bei der Präsidentschaftswahl im November. Das Land werde nach vier Jahren nicht mehr dasselbe sein, prophezeit er in einem Video-Interview mit dem britischen «Guardian». Trumps Politikverständnis bezeichnet Moore als einen «Faschismus des 21. Jahrhunderts» - der Staatsgewalt mit Wirtschaftsmacht und Kapital verbinde sowie der «besonderen Zutat Rassismus sowie Angst vor dem Außenseiter, Angst vor dem Anderen, Angst vor dem Mexikaner, dem Muslim und - in Trumps Fall - Angst vor Frauen», so Moore.

  • Während des Vorwahlkampfs wurde Donald Trump nicht müde zu betonen, dass er - im Gegensatz zu seinen Rivalen - seinen Wahlkampf weitgehend aus eigenen Mitteln finanziere. Mittlerweile sucht der Immobilienmogul laut einem ABC-Bericht aber ganz gezielt die Nähe zu Spendenbeschaffern wie dem Besitzer des Football-Teams New York Jets, Woody Johnson. Zu den sechs «Schlüsselfiguren» in Trumps Finanzapparat für den Wahlkampf gehört laut dem Sender aber auch der Milliardär und Kasino-Besitzer Sheldon Adelson, «ein Mitglied von Amerikas Mega-Reichen». Dieser sei der «New York Times» zufolge bereit, mehr als 100 Millionen Dollar oder mehr für Trump an Land zu ziehen.   
     
     
  •  In der Republikanischen Partei hält das Geraune über eine Revolution gegen Donald Trump an. Nicht nur aus der Parteispitze werden weiter Zweifel gesät, ob Donald Trump der richtige Präsidentschaftskandidat sei. Auch prominente Blogger und Talk-Radio-Moderatoren halten den Gedanken wach, den umstrittenen Milliardär auf dem Parteitag im Juli zu Fall zu bringen. Das ist zwar äußerst unwahrscheinlich, aber nach Lage der Dinge ist in diesem Wahljahr 2016 alles möglich.
  • Hillary Clinton erfährt für ihre Präsidentschaftskandidatur wichtige Unterstützung einer sehr prominenten Senatorin: Elizabeth Warren sprach sich öffentlich für sie aus. «Ich bin für diesen Kampf bereit und werde alles tun, was ich kann, damit Hillary Clinton die nächste Präsidentin der USA wird - und um sicherzustellen, dass Donald Trump niemals einen Platz auch nur in der Nähe des Weißen Hauses bekommt», sagte die Senatorin von Massachusetts dem Sender MSNBC.
     
    Warren ist für die Linke und den progressiven Teil der demokratischen Partei eine sehr wichtige Figur. Sie wird oft auch genannt, wenn es um Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten geht. Sie hat sich wiederholt vehement gegen Trump ausgesprochen. Warrens Unterstützung ist für eine mögliche Einigung der Demokraten bedeutend, die nach einem auch innerparteilich harten Vorwahlkampf zwischen Clinton und Bernie Sanders in zwei Lager zu zerfallen drohen. Der Senatorin wird zugetraut, die Unterstützer des Linken Sanders für Clinton einzunehmen.
     
  • Wer sich auf Twitter äußert, sollte sich vorher sehr genau überlegen, wie. Nachdem Donald Trump in dem Kurznachrichtendienst erwartungsgemäß die Unterstützung Barack Obamas für Hillary Clinton verurteilt hatte, schrieb Clinton kurz zurück: «Lösch' Deinen Account.» Das erwies sich als mittelgute Idee. Eine Flut von Nutzern hatte für die Ex-Außenministerin nur vergiftetes Lob übrig: Nur weiter so, mit dem Löschen von Daten kenne sie sich ausweislich ihrer E-Mail-Affäre ja bestens aus.


  • Die Rockband Queen überlegt, Donald Trump die Nutzung ihres weltberühmten Songs «We are the champions» zu untersagen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat hatte den Song zuletzt am Dienstagabend spielen lassen, nachdem er als Sieger aus den Vorwahlen seiner Partei hervorgegangen war. Queen-Gründungsmitglied Brian May schreibt auf seiner Homepage: «Für die Nutzung des Stücks wurde die Erlaubnis weder erfragt noch gegeben.» CNN hatte zuerst darüber berichtet.

    «Wir hätten ihm niemals die Erlaubnis gegeben», schreibt May. Es habe eine Lawine von Fan-Beschwerden gegeben. Die Band sei grundsätzlich gegen die politische Nutzung ihrer Musik.

     Queen-Gründungsmitglied Brian May. Foto: Alejandro Garcia, epa/dpa/Archiv
  • US-Präsident Barack Obama unterstützt im laufenden Präsidentschaftswahlkampf Hillary Clinton im Rennen um seine Nachfolge. «Millionen Amerikaner haben in den vergangenen Monaten ihre Meinung kundgetan, heute will ich das auch tun», sagt Obama in einer Videobotschaft, die Clinton auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

  • Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders will trotz aussichtslosen Rückstandes gegen seine Kontrahentin Hillary Clinton nicht aufgeben. Er wolle sich «in naher Zukunft» mit Clinton treffen, um die weitere Zusammenarbeit zu besprochen, sagt der 74 Jahre alte Sanders nach einem einstündigen Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus. 

    Er werde zur letzten Vorwahl antreten, die am kommenden Dienstag im Hauptstadtbezirk Washington D.C. stattfindet, und seine Ideen auf den Parteitag Ende Juli in Philadelphia tragen, kündigt Sanders an. Sein Hauptziel und das der Demokratischen Partei sei es, den republikanischen Bewerber Donald Trump als künftigen US-Präsidenten zu verhindern. «Es ist für mich unglaublich, dass die Republikaner einen Kandidaten haben, der Fanatismus und Beleidigungen ins Zentrum seiner Kandidatur stellt», sagt Sanders.


    von berniesanders via Instagram
  • Neil Young, kanadischer Musiker mit Wohnsitz in Kalifornien, will auswandern, wenn Donald Trump US-Präsident wird. «Wenn Trump Präsident der USA wird, werde ich in diesem Land wohl nicht mehr leben», so der 70-Jährige im Gespräch mit dem Magazin der «Süddeutschen Zeitung»

    Young sagt, die USA ernteten gerade die Saat von Jahrzehnten. «Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist. Die Menschen unterscheiden nicht mehr zwischen Realität und Show. Somit ist Donald Trump das Endergebnis, die Personifizierung der amerikanischen Medienlandschaft. Er stellt klar, dass er Trump nicht verboten habe, seinen Song «Rockin' in the free world» auf Wahlkampfveranstaltungen zu nutzen. Er habe nur gesagt, dass Trump ihn nie gefragt habe, und dass er Bernie unterstütze. Young: «Das bringt schlechte Publicity, die ist noch stärker als ein Verbot.»

    Kein Freund und Anhänger von Donald Trump: Musiker Neil Young. Foto: Hans Klaus Techt, epa/dpa/Archiv
  • Zu den innerparteilichen Kritikern Trumps zählt ausgerechnet auch der Sohn des früheren Präsidenten Ronald Reagan, der dem Immobilienmogul nicht nur seine Unterstützung bei den jüngsten Vorwahlen in Kalifornien verweigerte, sondern auch seinen 2004 verstorbenen Vater bemühte. «Es wäre höchstwahrscheinlich das erste Mal, wenn mein Vater noch am Leben wäre, dass er nicht den Nominierten der Republikaner unterstützen würde» twitterte Michael Reagan.  


  • Die Ausfälle Donald Trumps haben auch innerparteilich Folgen. Der republikanische Senator Mark Kirk aus Illinois hat seine Unterstützung für den umstrittenen Präsidentschaftsbewerber zurückgezogen. Trump sei «zu rassistisch und bigott für die Partei Abraham Lincolns», sagte Mark Kirk der ARD. Bereits zu Wochenbeginn hatte Kirk mitgeteilt, dass Trump seiner Auffassung nach nicht über das notwendige Naturell verfüge, um das Kommando über die Streitkräfte und die Atomwaffen des Landes zu führen.


  • Blick in die intertanionale Presse: Für Bernie Sanders sei nun die Zeit zum Aufgeben gekommen, meint die «Neue Zürcher Zeitung»:  
     
    Verzweifelt klammert sich Sanders an die neu gewonnene Aufmerksamkeit, nach 35 Jahren in der Politik sieht er seine Sternstunde endlich gekommen. Als Argument dafür (...) führen Sanders und seine Anhänger gerne an, dass er in Umfragen besser gegen Trump abschneidet als Clinton. Das stimmt tatsächlich – doch blenden solche Befragungen aus, dass Sanders bisher kaum negativen Schlagzeilen ausgesetzt war, weil ihn die breite Öffentlichkeit eher als sympathischen Außenseiter und weniger als ernsthaften Kandidaten betrachtete - anders als Clinton. Es ist fraglich, wie sich seine Popularitätswerte entwickeln würden, wenn das Trump-Lager seine Geschütze auf ihn ausrichtete. (...) es ist jetzt der Moment gekommen, in dem sich Sanders zum Wohl der Demokraten zurückziehen muss.
  • US-Präsident Barack Obama macht sich ein halbes Jahr vor dem Ende seiner achtjährigen Zeit im Weißen Haus Gedanken um den Zustand der Parteiendemokratie in seinem Land. «Dieses Land funktioniert, wenn Du zwei Parteien hast, die es ernst meinen und versuchen, Probleme zu lösen», erklärt Obama bei der Aufzeichnung der «The Tonight Show» von Moderator Jimmy Fallon.
     
    «Man will eigentlich auch, dass der republikanische Kandidat jemand ist, der den Job machen kann, falls er gewählt wird», meint Obama. «Und man will Leute haben, die wissen worum es geht.» Deswegen fühle er sich gerade nicht wohl, so der Präsident mit Blick auf die anstehende Nominierung von Donald Trump zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten. «Was in dieser Partei passiert, gipfelnd in dieser aktuellen Nominierung, ist nicht gut für das ganze Land.» «Das hier ist ein ernsthafter Job und nicht Reality TV», sagt er in Anspielung auf Trumps TV-Karriere.
     
    Barack Obama zu Gast bei Jimmy Fallon. Foto: Thomas A. Ferrara, epa/dpa
     
  • Die gewonnen Bundesstaaten bei den Demokraten und der Stand bei den Delegierten in der grafischen Darstellung: 

    Grafik: A. Brühl 


    Die Sieger der bisherigen Vorwahlen und die bislang vom einzig verbliebenen republikanischen Bewerber Donald Trump gewonnenen Delegierten auf einen Blick:

    Grafik: A. Brühl 
  • Bernie Sanders wird CNN zufolge voraussichtlich die Hälfte seiner Mitarbeiter entlassen. «Die Vorwahlen sind bis auf (Washington) DC zu Ende», zitiert der Sender ein Mitglied aus Sanders Team. Die Entlassenen würden eine Abfindung erhalten, heißt es weiter. Nächste Woche werden die Demokraten noch in der Hauptstadt eine Abstimmung abhalten, dann sind die Vorwahlen endgültig beendet.
     

  • Die «New York Post» deutet den Begriff der First Lady um. Stand er bislang für die Ehefrau des US-Präsidenten, so ist er nun nach Meinung des Blattes gleichbedeutend für Clintons Erfolg als erste Frau überhaupt für eine Präsidentenkandidatur nominiert zu werden.


  • Der Fahrplan zu den US-Wahlen vor der letzten Vorwahl der Demokraten.

     Grafik: Brühl/Bökelmann
  • Die größte Macht der Welt ist der Möglichkeit, zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Frau als Regierungschef zu haben, ein gutes Stück nähergerückt. (...) Das ist ein Meilenstein im langen Kampf um Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, in diesem Fall auf politischem Terrain. Nun muss der Sieg von Clinton aber in erster Linie einen Schlussstrich ziehen unter den internen Kampf in den demokratischen Reihen. (...) Wenn Hillary sich weiter mit (Vorwahlkampfgegner Bernie) Sanders streitet und nicht ab sofort Trump bekämpft, wird dieser in den Umfragen weiter unaufhörlich steigen.

    Die rechtsliberale spanische Zeitung «El Mundo» (Madrid) zum Sieg von Hillary Clinton im Vorwahlkampf in den USA.
    • UPDATE
    Hillary Clinton hat die Vorwahl der Demokraten in Kalifornien mit deutlichem Vorsprung für sich entschieden. Das berichten CNN und MSNBC. Der mit Abstand größte US-Vorwahlstaat mit vielen hundert Delegierten war zwischen Clinton und ihrem innerparteilichen Rivalen Bernie Sanders besonders hart umkämpft gewesen.


  • Hollywood-Regisseur Roland Emmerich («Independence Day») warnt vor desaströsen Folgen eines möglichen Wahlsiegs von Donald Trump. «Es wäre für die USA schlimmer als ein großes Erdbeben. Das könnte wirklich die größte Katastrophe sein, die Amerika je erlebt hat», so der 60-jährige deutschstämmige Filme-Macher im Interview mit dem Magazin «Playboy». 

    Emmerich sieht in Trump einen Hetzer und Aufwiegler: «Der Mann ist ein Demagoge, und das ist das Gefährliche an ihm», meint er, der sich die Popularität des milliardenschweren Republikaners unter US-Bürgern als eine «Gegenreaktion zur politischen Korrektheit» erklärt: «Heute kannst du in den Medien überhaupt nichts mehr sagen, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Da kommt dieser Mann daher mit seinem komischen Haar und sagt, was er sich so denkt, und die Leute finden es gut.»

    Katastrophen sind sein Fachgebiet: Roland Emmerich. Foto: Arne Dederich,dpa/Archiv
  • Glückwünsche aus Übersee für Hillary Clinton. Londons neuer  Bürgermeister Sadiq Khan gratuliert der Demokratin zu ihrer mehr als wahrscheinlichen Nominierung als Präsidentschaftskandidatin. Khan hatte Trump vor einigen Wochen wegen dessen negativer Haltung zum Islam kritisiert. Trumps Plan, Muslime die Einreise in die USA zu verweigern, zeuge von einer «ignoranten Ansicht über den Islam».


  • Oscar-Preisträgerin Meryl Streep hat die Besucher des New Yorker Delacorte Theater mit einem Auftritt der besonderen Art überrascht. Mit orangefarbenem Make-Up, Föhnfrisur und dickem Bauch trat die Darstellerin im Rahmen einer Shakespeare-Gala als Donald-Trump-Double. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christine Baranski sang sie «Brush Up Your Shakespeare» aus dem Musical «Kiss Me, Kate» von Cole Porter. Die Idee stamme ganz allein von Streep, sagte der Leiter des Theaters, Oskar Eustis der «New York Times».

    Die Schauspielerin, die die Demokratin Hillary Clinton unterstützt, ließ aber laut der Zeitung über eine Sprecherin des Theaters mitteilen: «Ich weiß das Interesse zu schätzen, aber das war ein einmaliger Auftritt dieses Charakters.»
  • Prominente Freunde von Hillary Clinton freuen sich mit der Politikerin. «Viele kleine Mädchen liegen jetzt in ihren Betten und träumen erstmals ohne irgendwelche Grenzen», schreibt Pop-Star Katy Perry auf Twitter. Clinton habe neue Wege eröffnet. Schauspielerin Elizabeth Banks spricht von einem «historischen Moment für amerikanische Frauen». Sie freue sich sehr darüber, dass Clinton nun die Nominierung sicher ist, twittert Banks.

    «Hervorragende Rede, großartig überbracht», schreibt die Schauspielerin Mia Farrow in einem Tweet. «Bin überrascht davon, dass mich dieser enorme, historische Moment so berührt.» Dies sei eine «sehr spezielle Nacht für Frauen in diesem Land», so Schauspieler Josh Gad ebenfalls beim Kurznachrichtendienst. Lady Gaga hatte bereits am fürhen Morgen zum Wählen aufgerufen: «Stimmt für die erste US-Präsidentin der Geschichte. Lasst die Puppen tanzen, Amerika, dieses Land braucht ein bisschen Rock n' Roll.» Dazu postet der Popstar auf Instagram ein Foto von sich im Badeanzug im Muster der US-Flagge. Nichts könne eine starke Frau bremsen, so Gaga.

    #HILLARY2016 Nothing can keep a strong woman down. VOTE for the first female US president in history. Shake it up America, this country needs a little rock n' roll. 🇺🇸🙏🏽🤘
    von ladygaga via Instagram
  • Das Wichtigste vom letzten «Super Tuesday» in Kürze: 
     
    Hillary Clinton wird aller Voraussicht als erste Frau die Demokraten in den US-Präsidentschaftswahlkampf führen. Am «Super Tuesday» sicherte sie sich drei Vorwahlsiege - in News Jersey, New Mexiko und South Dakota.   
     
    Bernie Sanders will weiterhin im Kampf um das Weiße Haus im Rennen bleiben. Er konnte sich die Bundestaaten North Dakota und Montana sichern. «Wir werden weiter darum kämpfen, die Vorwahl in Washington am nächsten Dienstag zu gewinnen», sagte er. Die Vorwahl in der US-Haupstadt ist die letzte Abstimmung im Vorwahl-Marathon. «Wir werden den Kampf nach Philadelphia tragen. 
     
    US-Präsident Barack Obama gratulierte Clinton zu ihrem Sieg und ihrem «historischen Wahlkampf». Er dankte auch Vermonts Sanders für einen Wahlkampf, der Millionen Amerikaner elektrisiert habe. Obamas Sprecher erklärte, der Präsident werde Sanders in dieser Woche treffen.

    ▪ Bei den Republikanern triumphierte Donald Trump in allen fünf Bundesstaaten - Kalifornien, New Mexiko, South Dakota, New Jersey und Montana. Er überschritt somit die Nominierungsschwelle von 1237 Delegierten. Trump rief die Republikaner eindringlich zur Geschlossenheit auf. «Sie geben mir die Ehre, die Partei zu führen. Wir schließen nun ein Kapitel der Geschichte und beginnen ein anderes.»
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    Die Rede von Bernie Sanders im kalifornischen Santa Monica ist beendet. Obwohl Hillary Clinton die Schwelle für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten deutlich überschritten hat, will Sanders nicht aufgeben. Der Wahlkampf des Parteilinken geht weiter. Clinton braucht für die Kür auf dem Parteitag im Juli noch zusätzlich die Stimmen einiger von der Parteibasis unabhängiger Delegierter («Super-Delegierte»), von denen ihr aber bereits Hunderte ihre Zustimmung zugesichert haben. Sanders müsste etliche von ihnen auf seine Seite ziehen, um noch eine Chance zu haben. Das gilt als sehr unwahrscheinlich. 
     
     
  • Nun liegt auch das Ergebnis aus Montana vor. Bernie Sanders gewinnt nach North Dakota auch diesen Bundesstaat, wie der US-Sender NBC berichtet.


  • Der Senator aus Vermont gibt sich weiterhin kämpferisch. Aufgabe? Im Gegenteil: «Nächsten Dienstag», sagt er, «werden wir darum kämpfen, die Vorwahl in Washington zu gewinnen.» Es ist die letzte Vorwahl bei den Demokraten.
  • Sanders bedankt sich zunächst bei seinen Anhängern und nimmt sich den republikanischen Präsidentschaftsbewerber vor. «Wir werden nicht zulassen, dass Donald Trump der nächste Präsident wird.»
  • Bernie Sanders ist mittlerweile vor seine Anhänger getreten und hält eine Rede.

  • Anhängerin von Bernie Sanders, Alison Bacon: «Ich bin schon sehr enttäuscht. Ich habe einen großen Sieg erwartet. Aber ich bleibe hoffnungsvoll.» 

    Foto: Maren Hennemuth, dpa 
  • In Kürze wird Bernie Sanders an die Öffentlichkeit treten. Was wird er sagen? Gibt er womöglich auf? Bisher bestand er darauf, trotz seiner geringen Chancen auf eine Nominierung, weiterkämpfen und Superdelegierte auf seine Seite ziehen zu wollen. Bei seinen Anhängern herrscht gute Stimmung. Von Untergangsstimmung nichts zu spüren.
     
    Foto: Maren Hennemuth, dpa
  • US-Präsident Barack Obama gratuliert Hillary Clinton zu ihrem Sieg und ihrem «historischen Wahlkampf». Er dankt auch Bernie Sanders für einen Wahlkampf, der Millionen Amerikaner elektrisiert habe. Obamas Sprecher erklärt, der Präsident werde Sanders noch in dieser Woche im Weißen Haus treffen.
  • Hillary Clinton vereint nach Ende fast aller Vorwahlen, die Ergebnisse aus Montana und Kalifornien liegen noch nicht vor, eine Mehrheit der demokratischen Delegierten auf sich. In Montana ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Kalifornien sieht es besser aus für die ehemalige First Lady, sie liegt nach einem Viertel der ausgezählten Stimmen mit knapp 63 Prozent vor Bernie Sanders. Der dortige Ausgang ist für Clintons Schwung für den Gesamtwahlkampf sehr wichtig.
     
    Hillary Clinton während ihrer Siegessrede. Foto: Peter Foley, epa/dpa
     
  • Fünfter Sieg für Donald Trump: Nach New Jersey, South Dakota New Mexico und Montana gewinnt der Immobilienmogul auch die Vorwahl in Kalifornien. Dies war zu erwarten. Er ist der einzige republikanische Bewerber im Kampf um das Weiße Haus, nachdem sich alle anderen Kandidaten zurückgezogen haben.
  • Warten auf Bernie Sanders: Auf dem Flughafen Santa Monica wird der Senator aus Vermont erwartet. Hier will er zu seinen Anhängern sprechen. Die Kulisse: Ein Hangar.
     
    Foto: Maren Hennemuth, dpa
     
  • Hillary Clinton gewinnt nach New Jersey nach Angaben mehrerer US-TV-Sender auch die Vorwahl in New Mexiko und South Dakota. Ihr Konkurrent Bernie Sanders konnte lediglich in North Dakota triumphieren. Clintons Abschneiden ist bemerkenswert, weil ihrem Konkurrenten Bernie Sanders bestenfalls sogar in vier Staaten ein Sieg zugetraut wurde.
     
    Große Freude bei Hillary Clinton. Foto: Peter Foley, epa/dpa
  • Er hat Millionen von Wählern, vor allem junge Leute begeistert. Das war sehr gut für diesen Wahlkampf und für Amerika.

     

    Hillary Clinton gratuliert in ihrer Siegesrede ihrem Kontrahenten Bernie Sanders zu seinem Wahlkampf.

     

  • Nach ihrem Vorwahlsieg im Bundesstaat New Jersey erklärt sich Hillary Clinton auf einer Kundgebung in New York unter dem Jubel Tausender Anhänger Siegerin des Vorwahlkampfes bei der Demokratischen Partei und damit zur Präsidentschaftskandidatin: 

    Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer großen Partei sein wird.

  • Bei den Republikanern liegt inzwischen auch das Ergebnis aus Montana vor. Wie der US-Sender CBS berichtet, holt sich Donald Trump auch hier den Sieg. 


  • Scharf greift Donald Trump seine voraussichtliche Konkurrentin der Demokraten an, Ex-Außenministerin Hillary Clinton. «Die Clintons haben die Kunst der Bereicherung in eine eigene Kunstform verwandelt», so Trump. Er kündigt für den Beginn der nächsten Woche eine «große Rede» zu den «Verfehlungen und Problemen» der Clintons an. Mit der Nutzung eines privaten Servers für ihre E-Mails habe Clinton als Außenministerin die Sicherheit des ganzen Landes gefährdet.
  • Unser Land wird niemals klein beigeben. Ich habe für meine Familie und mein Business gekämpft, und jetzt kämpfe ich für Euch, für das amerikanische Volk. Ihr seht hier keinen Politiker kämpfen, sondern mich. Ich werde Amerikas Champion sein.

    Donald Trump in seiner Siegesrede.
  • Donald Trump ruft seine Partei eindringlich zur Geschlossenheit auf. «Sie geben mir die Ehre, die Partei zu führen», so Trump bei seinem Auftritt bei New York. «Wir schließen nun ein Kapitel der Geschichte und beginnen ein anderes.» Der Milliardär gibt sich in seiner Rede betont staatsmännisch und zurückhaltend, integrativ und positiv. «Ich werde Euch stolz auf Eure Partei und die Bewegung machen», erklärt Trump. Er habe mehr Stimmen als jeder andere Bewerber jemals zuvor erhalten, er danke jedem einzelnen Wähler. «Und denen, die jemand anders gewählt haben, sage ich: Ich werde mich sehr, sehr anstrengen, um Eure Unterstützung zu gewinnen.»

    Foto: Andrew Kelly, epa/dpa 
  • Gewählt wurde auch bei den Republikanern. Donald Trump ist in den letzten Vorwahlen einziger Kandidat. Er hatte bereits zuvor die Nominierungsschwelle überschritten. Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner triumphiert in South Dakota und in New Mexico, wie US-Medien berichten. Zuvor hatte er bereits die Abstimmung seiner Partei in New Jersey gewonnen und sich weitere Delegierte gesichert.
  • Bernie Sanders gewinnt den Bundesstaat North Dakota. Das berichten die US-Sender CNN und NBC.


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