Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Hillary Clinton siegt im US-Bundesstaat New Jersey und überschreitet die Schwelle für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten deutlich. Das berichten die Sender Fox News und CNN. Sie ist jedoch weiter auf Super-Delegierte angewiesen, die ihre Meinung theoretisch ändern können. Wie viele dieser auf dem Nominierungsparteitag Ende Juli abstimmungsberechtigten Parteifunktionäre und Mandatsträger sie brauchen wird, hängt auch vom Ausgang der noch ausstehenden Vorwahlen ab. Die Ergebnisse in Montana, New Mexico, South Dakota, North Dakota und Kalifornien stehen noch aus. Ihrem Kontrahenten Bernie Sanders werden gute Siegchancen in Montana sowie in North und South Dakota eingeräumt. In Kalifornien ist ein knapper Ausgang prognostiziert.


  • Amerikaner unter 35  fühlen sich verraten, und das Wort «Sozialismus» schreckt sie nicht ab. Krankenversicherung für alle, Mutterschutz, kostenlose Unis - das klingt für sie nicht radikal, sondern vernünftig. Hier versinkt eine Generation in Schulden, weil sie getan hat, was ihr eingetrichtert wurde: Sie hat studiert. Die jungen Leute merken, dass diese Bildungsbesessenheit Bullshit ist. Bei Bernie-Events schreien sie, wie hoch sie verschuldet sind. 90.000 Dollar! 150.000 Dollar!

    Der amerikanische Historiker Thomas Frank in der «Süddeutschen Zeitung» über die Beliebtheit von Bernie Sanders bei jungen US-Wählern.
  • Es ist sehr unglücklich, dass Medien in ihrem Drang nach einem Resultat die klare Vorgabe des demokratischen Partei-Kongresses missachten, wonach die Superdelegierten erst gezählt werden dürfen, wenn sie auf dem Parteitag abgestimmt haben.
     
    Reaktion eines Sprechers von Bernie Sanders auf die Medienberichte, in denen Clinton bereits zur Siegerin erklärt wird
  • Die Demokratin Hillary Clinton hat nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP die nötige Zahl an Delegiertenstimmen für eine Nominierung als Präsidentschaftskandidatin erreicht. Das berichtet die Agentur unter Berufung auf eine eigene Zählung. Bei der Zählung sind die Superdelegierten einbezogen, die ihre Meinung auf Medienanfragen hin kundgetan hatten und diese jederzeit ändern können. Im Präsidentschaftswahlkampf der USA stehen heute Abstimmungen in sechs Bundesstaaten an. Dabei erreicht Clinton die Delegiertengrenze unweigerlich, selbst wenn sie alle Abstimmungen verlieren sollte.

    Foto: Paul Buck, epa/dpa 
  • Auch wenn Hillary Clinton die Nominierung bei den US-Demokraten fast sicher hat. Ihr parteiinterner Gegenkandidat Bernie Sanders kann ihr zumindest die Suppe versalzen. Dies würde vor allem dann passieren, wenn er mit Kalifornien den größten aller Bundesstaaten holen würde. Nach den heutigen Vorwahlen will Sanders nachdenken und eine Entscheidung über sein weiteres Vorgehen treffen. Bisher hat er gesagt, er wolle auf alle Fälle bis zum Parteitag Ende Juli in Philadelphia weiterkämpfen.

    von berniesanders via Instagram
  • US-Präsident Barack Obama wird bald seine Unterstützung für seine frühere Außenministerin Hillary Clinton im Rennen um seine Nachfolge bekanntgeben, schreibt die «Washington Post». Obama hatte bereits in früheren Äußerungen durchblicken lassen, dass ihm Clinton als die bessere Wahl für das Weiße Haus erscheint. Er hielt sich jedoch im Vorwahlkampf zurück.

    Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
  • Für seine Kritik an einem Richter, der die Machenschaften rund um die inzwischen geschlossene Trump-University untersucht, hagelt es Unmut aus der eigenen Partei. Zuletzt hatte der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell erklärt, Trumps Äußerungen seien nicht zu rechtfertigen. Der mutmaßliche Präsidentschaftskandidat hält in Sachen Richter nun den Mund und lässt stattdessen lästern, wie Medien aus seinem Umfeld erfuhren. Anhänger sollen jetzt verstärkt klarmachen, was Trump von dem Juristen hält. Ehemalige Studenten der Trump-Uni fühlen sich geprellt, weil versprochene Leistungsangebote nicht eingehalten worden seien.

    Mitch McConnell. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa/Archiv 
  • Sollte der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton als Kandidaten ins Rennen um die Präsidentschaft gehen, würden nach Prognosen des Fernsehsenders CNN in diesen Bundesstaaten...

    Grafik: A. Brühl 
  • Wie wird der US-Präsident gewählt? Der Ablauf der Präsidentenwahl in der grafischen Darstellung:

    Grafik: S. Stein/F. Bökelmann 
  • Hillary Clinton kündigt in einem Interview des Senders CNN an, dass sie am kommenden Mittwoch damit beginnen werde, die Anhänger von Sanders für sich zu gewinnen und die Partei zu einen. «Ich erwarte, dass Senator Sanders das Gleiche tut», sagt Clinton. Es gelte nun, geeint in den Parteitag zu gehen und dann bei der Präsidentschaftswahl im November den voraussichtlichen republikanischen Spitzenkandidaten Donald Trump zu schlagen.


  • Nach verbalen Ausrutschern im Vorwahlkampf bemüht sich Donald Trump, sein Image bei den weiblichen Wählern aufzupolieren. Aber folgt man dem «Boston Gobe», hält er wenig von der Gleichberechtigung - jedenfalls in seinem Wahlkampfteam. Einer Analyse der Zeitung zufolge zahlt er weiblichen Mitarbeitern im Schnitt 35 Prozent weniger als den männlichen. Dagegen entlohne Hillary Clinton, seine voraussichtlichen Gegnerin bei der Präsidentschaftswahl, beide Geschlechter gleich, wenn auch die Bezüge für beide niedriger lägen als im Trump-Lager.    


  • Gerade hat das Partei-Establishment damit begonnen, sich hinter Donald Trump zu stellen, da verärgert er es erneut. Mehrere namhafte Republikaner, so die führenden Kongresspolitiker Paul Ryan und Mitch McConnell, haben sich von seinen Tiraden gegen Gonzalo Curiel distanziert, dem Richter in einem Verfahren um das Unternehmen «Trump University». Curiel sei gegen ihn voreingenommen, wohl weil er Mexikaner und ein Trump-Hasser sei, hatte der Multimilliardär gesagt (Curiel ist Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln). Die Parteispitze fürchtet, dass Trump mit derartigen Äußerungen die wichtigen Latino-Wähler im Land immer stärker abstößt.
  • Hillary Clinton setzt sich auch in Puerto Rico gegen ihren Konkurrenten Bernie Sanders durch. Nach Angaben der Sender CNN und MSNBC kommt die ehemalige First Lady nach Auszählung von rund 20 Prozent der Stimmen auf 64 Prozent, ihr Rivale erreicht 36 Prozent. Bereits am vergangenen Samstag triumphierte sie im US-Außengebiet Jungferninseln. Clinton trennen nach Schätzungen nur noch rund 20 Stimmen von der Marke 2383: Das ist die Mindestzahl der Delegierten, die sie zu ihrer offiziellen Nominierung als Spitzenkandidatin der Demokraten bei der Präsidentenwahl benötigt. Es wird erwartet, dass sie die Hürde nun spätestens an diesem Mittwoch (MEZ) nimmt, dem letzten großen Vorwahltag.


  • Trump hat das vielleicht talentierteste Feld der republikanischen Präsidentschaftsbewerber, das ich je gesehen habe, leicht abgehängt. Politiker wie Bobby Jindal, Lindsey Graham, George Pataki und Rick Santorum durften noch nicht einmal an den Hauptdebatten im Fernsehen teilnehmen. Zwischen dem, was Leute wie wir und seine Unterstützer über seine Auftritte denken, liegen Welten.

    CNN-Moderator Jake Tapper im Gespräch mit dem «Spiegel» über den US-Wahlkampf.
  • Vor dem sich abzeichnenden Ende der Vorwahlen hat Bernie Sanders noch einmal seinen Willen unterstrichen, auch weiterhin um eine Nominierung für die Demokraten kämpfen zu wollen. So werde er sich zusätzlich um die Stimmen jener Superdelegierten bemühen, die sich bereits für Hillary Clinton ausgesprochen haben, sagte der Senator von Vermont laut CNN in Los Angeles. Die Superdelegierten können sich bis zum Parteitag Ende Juli in Philadelphia noch umentscheiden. Laut dem Sender verfügt Clinton derzeit insgesamt über 2313 Delegierte, 544 davon sind Superdelegierte. Sanders hingegen hat derzeit nur 1501 Delegierte und gerade mal 46 Superdelegierte hinter sich. Dennoch gibt er sich überzeugt, bis zum Parteitag im Juli noch genügend Superdelegierte auf seine Seite zu ziehen, um doch noch für die Präsidentschaftswahl nominiert zu werden. 

    Bernie Sanders' Anhänger mögen es gerne farbenfroh. Foto: Maren Hennemuth, dpa
  • Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon hält eine Präsidentschaft Hillary Clintons mitunter für «gefährlicher» als eine Donald Trumps. Sarandon bezieht sich dabei auf die außenpolitischen Positionen der Demokratin Clinton und macht zugleich deutlich, dass sie die Pläne Trumps - etwa eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko zu bauen - nicht allzu ernst nimmt. «Sie hat nichts aus dem Irak gelernt, sie ist eine Interventionistin und sie hat schreckliche Dinge getan... und ist sehr gefühllos. Ich weiß nicht, was sie überkompensiert oder auf welchem Trip sie ist», zitiert der «Independent» Sarandon. Die Schauspielerin engagiert sich für Clintons innerparteilichen Rivalen Bernie Sanders. 

     Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon. Foto: Nina Prommer, epa/dpa/Archiv
  • Donald Trump, voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, wird nun einen Tag vor der Volksabstimmung in Großbritannien über einen Verbleib in der EU nach Schottland reisen. Ursprünglich wurde er für den 24. Juni dort erwartet, um sein renoviertes Golfhotel zu eröffnen. Auf Twitter schreibt Trump jetzt, er komme am 22. Juni. Nach seinem für rund 240 Millionen Euro umgebauten Club werde er Aberdeen besuchen, «Europas Ölhauptstadt». Es ist nicht klar, ob Trumps Besuch mit der Entscheidung über den Brexit - den Austritt aus der EU - in direktem Zusammenhang steht. Er hat sich aber mehrmals öffentlich dafür ausgesprochen, die Briten sollten die EU verlassen.


  • Donald Trump ist bekannt dafür, sich gerne selbst mal zu widersprechen. Er hat damit offensichtlich kein Problem, der Nachrichtensender CNN aber scheint es nun leid zu sein, Aussagen des umstrittenen Politikers immer erst im Nachhinein öffentlich auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Als Trump nun behauptete, er habe sich nie dafür ausgesprochen, dass Japan Atomwaffen erhalten solle, wies CNN live darauf hin, dass er dies eben doch getan habe. Mit einem knappen «He did» ergänzte der Sender die Aussage Trumps und zeigte Ausschnitte eines früheren Interviews mit dem Unternehmer, die ihn nicht gerade glaubwürdiger erscheinen lassen.

  • Donald Trump hat über die Jahre viele Gerichte beschäftigt. In rund 3500 Verfahren war der Unternehmer verstrickt, wie die «USA Today» berichtet. «Die schiere Menge von Klagen ist beispiellos für einen Präsidentschaftskandidaten», schreibt die Zeitung. «Kein Kandidat einer großen Partei kommt auch nur annähernd auf die Zahl von Verfahren, in die Trump verwickelt war.» Aber selbst bei diesem Thema machte der politische Quereinsteiger keine Anstalten, sich kleinlaut zu geben - im Gegenteil. «Wow, die USA Today hat auf dem Titelbild über meinen Rekord an Gerichtsverfahren berichtet,» schrieb er bei Twitter. «Urteile: 450 gewonnen, 38 verloren. Ist es nicht das, was Ihr von einem Präsidenten wollt?» 


  • Donald Trump forscht seit Jahren über Krebs. Nein, diesmal ist ausnahmsweise nicht der Polit-Clown gemeint, sondern ein Namensvetter aus dem US-Bundesstaat Virginia. Donald L. Trump leitet in Fairfax ein Forschungsinstitut und muss sich seit Jahren Fragen zu seinem Namen anhören. Verwandt sind die beiden Donalds wohl nicht. Die eine oder andere Begegnung hatten sie dennoch schon. Dem Magazin «Washingtonian» erzählte der Mediziner, wie der andere Trump ihn 2010 darum bat, den Sohn eines Freundes in eine klinische Studie aufzunehmen. Das war zeitlich nicht mehr möglich, aber Dr. Trump fragte den Unternehmer, ob er an einer Spendenaktion teilnehmen wolle. Bedingung: Er hätte sich die Haare abrasieren müssen. Trump, für dessen blonde Föhntolle es laut «Washington Post» inzwischen hunderte Beschreibungen gibt, verzichtete, spendete aber laut dem anderen Trump eine hohe Summe. 


  • Erneut ist es bei einer Wahlkampfveranstaltung des umstrittenen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump zu Ausschreitungen gekommen. Im kalifornischen San José kam es laut Medienberichten zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des Politikers. Demonstranten schwenkten laut CNN mexikanische Flaggen und riefen «Trump muss weg». Bereitschaftspolizei habe das Convention Center - in dem Trump zu Tausenden Unterstützern sprach - gesichert und Demonstranten zurückgedrängt, hieß es.


  • Helen Aguirre Ferré soll beim Parteikomitee der Republikaner künftig als Sprecherin um die Gunst von hispanischen Wählern werben. Keine leichte Aufgabe angesichts der etlichen abfälligen Kommentare, die Donald Trump über Einwanderer aus Mexiko gemacht hat. Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass die bisherige Sprecherin Ruth Guerra das Komitee verlässt. Laut einem Bericht der «New York Times» soll sie zuvor Kollegen erzählt haben, dass es ihr Unbehagen bereite, für Trump zu arbeiten. Auch Ferré hatte bislang keine allzu positiven Worte für ihn übrig. Im März nannte sie ihn gefährlich. 


  • Donald Trump fordert, dass seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton ins Gefängnis kommt. «Ich sag Ihnen eins: Hillary Clinton muss in den Knast», so Trump im kalifornischen San Jose. «Ehrlich, Leute - sie ist sowas von schuldig», meint Trump im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre. Clinton hatte während ihrer Zeit als Außenministerin ihre Kommunikation über einen privaten Server laufen lassen und wurde dafür in einem Untersuchungsbericht des Außenministeriums gerügt.

    Harte Worte: Nach Ansicht von Donald Trump gehört Hillary Clinton «in den Knast». Foto: Jason Szenes, epa/dpa 
  • Einer der einflussreichsten parteiinternen Kritiker bei den US-Republikanern hat sich auf die Seite von Donald Trump geschlagen. Paul RyanSprecher des US-Repräsentantenhauses und bisher auf Distanz zum mutmaßlichen Präsidentschaftskandidaten seiner Partei, sagte Trump jetzt seine Unterstützung zu«Ich bin zuversichtlich, dass er dazu beitragen wird, die Ideen unserer Agenda in Gesetze umzusetzen», schrieb er in einer Kolumne für die Zeitung «The Gazette» (Wisconsin): «Deswegen werde ich ihn in diesem Herbst wählen.»

    Paul Ryan hat Donald Trump seine Unterstützung zugesagt. Foto: Shawn Thew, epa/dpa 
  • Stellen wir uns doch einmal vor, Trump hätte nicht nur seinen Twitteraccount zur Verfügung, wenn er wütend wird, sondern das gesamte Waffenarsenal der USA.

    Hillary Clinton in ihrer Rede in San Diego
  • Hillary Clinton hält Donald Trump für charakterlich ungeeignet, US-Präsident zu sein. In einer außenpolitischen Grundsatzrede griff die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten ihren republikanischen Konkurrenten ungewöhnlich scharf an. Niemals dürfe Trump das Land oder das US-Militär führen oder die Befehlsgewalt über die Atomcodes erhalten. Trump sei auf diese Aufgabe gänzlich unvorbereitet. Seine Bemerkungen zur atomaren Bewaffnung anderer Länder oder zum Einsatz von Folter offenbarten einen erheblichen Mangel an Wissen über die USA und die Welt.

    Foto: Paul Buck, epa/dpa/Archiv 
  • So weit vor der Wahl sind alle Umfragen mit Vorsicht zu genießen. Methodik und Befragte sind oft schwer oder nicht zu vergleichen. In der jüngsten Erhebung der renommierten Universität Quinnipiac führt Hillary Clinton landesweit mit vier Punkten vor Donald Trump. Sehr auffällig ist das unterschiedliche Wahlverhalten von Männern und Frauen: Männer entscheiden sich überwiegend für die Republikaner, Frauen für die Demokraten. «Ein sehr enges Rennen, das Jung von Alt trennen wird, Weiße, Schwarze und Hispanics, Ehemänner und -frauen», erklärt das Institut.


  • Der Schriftsteller Richard Ford hofft für den Fall eines Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus auf einen unblutigen Militärputsch. Er hoffe auf die Köpfe des amerikanischen Militärs, so Ford im Gespräch mit der «Zeit». Sollte Trump Präsident werden, würde er sich für sein Land schämen, erklärt der 72-Jährige. «Ich glaube, das Ansehen Amerikas würde weltweit enormen Schaden nehmen.» Trump sei eine völlig instabile Persönlichkeit. Ford («Unabhängigkeitstag», «Die Lage des Landes») zählt zu den wichtigsten und erfolgreichsten Schriftstellern der USA.

    Hält nicht viel vom republikanischen Präsidentschaftskandidaten: Richard Ford. Foto: Andreu Dalmau, epa/dpa/Archiv
  • Hillary Clinton hat sich im juristischen Streit um Donald Trumps «Trump University» positioniert. Nicht nur seine Universität, der ganze Trump sei «Lug und Trug», so Clinton. «Er will Amerika betrügen, so wie er all die Leute an der Trump University betrogen hat», erklärt sie über ihren mutmaßlichen Gegenkandidaten im Rennen um die Nachfolge von Barack Obama. Trump ist wegen seiner Bildungsaktivitäten unter Beschuss. Er soll sich an Studenten bereichert haben, aber nicht die versprochene Leistung angeboten haben.

    Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv
  • Die US-Amerikaner halten ihre Verfassung hoch. Doch die First Lady scheint noch wichtiger zu sein, als das über allem stehende Regelwerk, wie Präsident Barack Obama scherzhaft anmerkt. Auf die Frage, ob er denn nach acht Amtsjahren nicht noch einmal für  vier Jahre als Präsident weitermachen könne, antwortet er am Rande einer Rede im Bundesstaat Indiana: «Das verbietet die Verfassung. Vor allem aber verbietet es Michelle.» 

    Die Obamas: Barrack und seine Frau Michelle. Foto: Shawn Thew, epa/dpa/Archiv 
  • Amazon-Gründer Jeff Bezos empfindet die Medienkritik Donald Trumps als unangemessen. Es sei nicht passend, wenn Trump Medien, die ihn überprüfen wollten, abschrecke oder blockiere, so Bezos auf einer Konferenz des Technologieblogs «Recode»«Wir leben in einer Welt, in der die Hälfte des Planeten ins Gefängnis geht oder Schlimmeres erlebt, wenn sie ihren Anführer kritisiert», erklärt Bezos. «Wir leben in dieser fantastischen Demokratie mit ihrer fantastischen Meinungsfreiheit, und ein Präsidentschaftskandidat sollte das gutheißen.» 

    «Trump sollte Meinungsfreiheit gutheißen»: Amazon-Gründer Jeff Bazos. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Im Finale des US-Vorwahlkampfes erhält Hillary Clinton prominente Unterstützung: Wenn am 7. Juni der größte Bundesstaat Kalifornien zur Abstimmung gebeten wird, steht auch Gouverneur Jerry Brown hinter der Ex-Außenministerin. Ihr zäh kämpfender Kontrahent Bernie Sanders hatte zuletzt in Umfragen stark aufgeholt. Ein Sieg Sanders' an der Westküste würde Clintons Kandidatur zwar wohl nicht verhindern. Er würde aber ihre Position im Kampf gegen den wahrscheinlichen Republikaner-Kandidaten Donald Trump weiter schwächen.


  • Donald Trump tut weiter alles, was ihm Stimmen bringt: Er beschuldigt die US-Medien der einseitigen Wahlkampf-Berichterstattung. Das sagt der Mann, dem die US-Medien mehr Zeit und Raum in Zeitungen und Onlineportalen eingeräumt haben als jedem anderen Bewerber. Viele Medienexperten sehen in der Berichterstattung einen Hauptgrund, die das Phänomen Trump erst ermöglichten. Gefragt, ob Medienschelte eine gute Idee sei, sagt danach ein Abgeordneter bei CNN: Unbedingt, nichts eine die Partei mehr als Angriffe auf die Medien oder auf Hillary Clinton.
     
    Foto: Jason Szenes, epa/dpa
     
  • Die Anti-Trump-Kampagne bei den US-Republikanern lässt nicht locker: Er wolle bald einen chancenreichen konservativen Kandidaten präsentieren, der gegen Donald Trump und Hillary Clinton ins Rennen geht, kündigt Bill Kristol an, der konservative Publizist und führende Kopf der Anti-Trump-Bewegung. Mehrere Medien nennen den Namen des Anwalts David French. Dieses Vorhaben wird aber skeptisch bewertet. Ein neuer Kandidat würde kaum mehr in allen Staaten antreten können und müsste sehr schnell sehr viel Geld aufbringen, um noch einen erfolgreichen Wahlkampf auf die Beine stellen zu können. 


  • Blick in die internationalen Zeitungen: Die linksliberale slowakische Tageszeitung «Pravda» vergleicht am die Popularität des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump in den USA mit dem Rechtsruck in Europa:

    Wer nicht versteht, wie ein großmäuliger Populist wie Donald Trump in den USA so erfolgreich Stimmen fängt, sollte sich die Entwicklung auf dem Alten Kontinent genauer ansehen. Auch hier punkten überall die Populisten. In Österreich entging dem freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer nur knapp der Wahlsieg, die Briten wägen ab, ob sie in der EU bleiben oder euroskeptischen Verführungen nachgeben sollen. (...Wen soll da noch wundern, dass auch in Amerika gerade die sozialen Gruppen, die sich am meisten bedroht fühlen, Trump zustimmen. Denn er präsentiert sich als Gegner des Establishments, während Hillary Clinton gerade die Personifizierung desselben ist.
  • Arnold Schwarzenegger, «Terminator»-Star und ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, will sich noch nicht hinter seinen republikanischen Parteikollegen Donald Trump stellen. Als er in einem Interview gefragt wurde, ob er Trump unterstütze, sagte der 68-Jährige: «Ich werde vor der Wahl eine Ankündigung machen, aber ich werde es auf meine Art tun, die immer ungewöhnlich ist.» Er wolle sich die Kandidaten genau anschauen und sich dann entscheiden. «Ich werde jemandem meine Unterstützung erklären, aber ich werde es nicht hier machen, weil das dann die Schlagzeile wäre.» 

    Foto: Etienne Laurent, epa/dpa 
  • Die Mitarbeiter aus dem Wahlkampfteam von Donald Trump haben nichts zu sagen - zumindest wenn es nach ihm selbst geht. «Glaubt den voreingenommenen und falschen Medien nicht, wenn sie Leute aus meinem Team zitieren. Die einzigen Zitate, die zählen, sind meine Zitate!», schribt Trump bei Twitter. Die «Washington Post» hatte zuvor unter Berufung auf Mitarbeiter von einer rigiden Hierarchie und Spannungen in Trumps Mannschaft berichtet.


  • Viele hatten sich schon darauf gefreut, aber es kommt nicht dazu: Donald Trump will nicht mit Bernie Sanders debattieren. Er halte eine Fernsehdiskussion mit der Nummer 2 im Vorwahlrennen der Demokraten für unangemessen, teilt Trump mit. Noch vor wenigen Tagen hatte er gesagt, dass er der von Sanders lancierten Idee offen gegenüberstehe. Zugleich stellte er die Bedingung, dass die Fernsehsender Wohltätigkeitseinrichtungen zehn bis 15 Millionen Dollar ihrer Einkünfte spenden. Sanders hinkt bei den demokratischen Vorwahlen klar hinter Ex-Außenministerin Hillary Clinton her.


    von berniesanders via Instagram
  • Wie erwartet haben die Libertarians den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gekürt. Der 63-Jährige erhielt bei dem Parteitag im zweiten Wahlgang 55,8 Prozent der Stimmen. Johnson war als Republikaner von 1995 bis 2003 Gouverneur von New Mexico. Die Libertarians stehen für einen schlanken Staat, aber auch für soziale Gerechtigkeit und außenpolitische Zurückhaltung. Der Wahlkampf, der überwiegend von Trump dominiert wird, treibt ihnen derzeit ungeahnte Sympathien und Aufmerksamkeit zu. 
     
    Foto: CJ Gunther, epa/dpa/Archiv
     
  • US-Schauspielerin Shailene Woodley, Heldin aus der «Divergent»-Kinoreihe, macht sich in Kalifornien für den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders stark. Zusammen mit ihrer Kollegin Rosario Dawson und anderen Sanders-Fans kreuzt der Hollywood-Star in einem Wohnmobil durch den Westküstenstaat, um für den Senator aus Vermont zu werben. Auf Twitter postet Woodley Schnappschüsse von Wahlkampfveranstaltungen und Treffen mit Wählern. «Es gibt Millionen von uns im ganzen Land, die so etwas tun», so die Schauspielerin im Gespräch mit der «Los Angeles Times» über die Fan-Bewegung für Hillary Clintons linken Widersacher Sanders. Die mehrtägige Campingreise soll heute in Los Angeles enden.


  • Donald Trump und sein einst erbitterter Widersacher Marco Rubio haben sich offenbar versöhnt. Rubio wolle sich auf dem Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland für Trump aussprechen und seine während des Vorwahlkampfes gewonnenen Delegiertenstimmen freistellen, berichtete CNN. Trump und Rubio haben sich im Vorwahlkampf bis an die Grenze der persönlichen Beleidigung bekriegt. Rubio bezeichnete Trump unter anderem als «Hochstapler», der für das Präsidentenamt nicht geeignet sei. 

    Rubio Mitte März bei der Bekanntgabe seines Rückzugs aus dem Rennen um die Kandidatur.  Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa
  • Bernie Sanders hat von Hillary Clinton hinsichtlich einer weiteren Fernsehdebatte einen Korb bekommen - jetzt will er gegen Donald Trump antreten. Trump willigte ein - aber nicht kostenlos. «Ich würde es lieben, mit Bernie zu debattieren», sagte er. «Aber das würde eine Menge Geld kosten, zehn bis 15 Millionen Dollar.» Das Geld solle für wohltätige Zwecke gespendet werden. Sanders erklärte bei einer Wahlkampfveranstaltung: «Es scheint so, als sei Donald Trump bereit, mit mir zu debattieren. Ich bin begeistert. Ich glaube, wir müssten dafür das größte Stadium hier in Kalifornien mieten.»

    Foto: Peter Foley, epa/dpa
    • UPDATE

    Donald Trump hat genügend Delegierte für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zusammen. Er selbst bestätigte Medienberichte, wonach er die Schwelle von 1237 überschritten hat. «Ich bin geehrt», erklärte er bei einer Pressekonferenz im Bundesstaat North Dakota. Den Auftritt nutzte er anschließend, um wieder einmal kräftig gegen seine politischen Gegner auszuteilen. 

    Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP kommt Trump nun auf 1238 Delegierte. Der Fernsehsender CNN zählte 1237 - das wäre exakt die Nominierungsschwelle. Der Sender ABC berichtete von 1239. Es handelt sich allerdings nicht um offizielle Zahlen, sondern um das Ergebnis von Umfragen bei ungebundenen Delegierten. Diese können sich unabhängig von den Ergebnissen der Vorwahlen hinter einen Bewerber stellen. Gekürt wird der Kandidat der Republikaner bei einem Parteitag im Juli in Cleveland 

    Er hat es wohl geschafft: Donald Trump verfügt über die nötige Mehrheit, um Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden. Foto: Tannen Maury, epa/dpa/Archiv
  • Barack Obama hat offensichtlich ein Haus gefunden, in das er mit seiner Familie nach der Amtszeit als US-Präsident einziehen wird, berichtet «Politico»Demnach werden die Obamas ein Anwesen im Washingtoner Stadtteil Kalorama mieten, das sich laut einem Inserat über etwa 760 Quadratmeter erstreckt. In der viergeschossigen Villa befinden sich neun Schlafzimmer und mehr als acht Badezimmer. Dass die Familie nach der Amtszeit zunächst in Washington weiterleben möchte, war schon länger klar: Sasha, die jüngste Tochter der Familie, soll ihren Schulabschluss ohne Unterbrechungen machen können.

    Foto: Robin Knapp, dpa
  • Stürzen die Demokraten ihre Parteichefin? Auf den Fluren des Kapitols wird viel geredet. Unter demokratischen Senatoren soll es dieser Tage Mauscheleien darüber geben, die Parteichefin Debbie Wasserman Schultz vor dem Parteitag im Juli zu stürzen. So mancher habe die Befürchtung, Wasserman Schultz sei die falsche Führungsfigur, um die Partei zu einen und damit Hillary Clinton zum Sieg zu verhelfen, berichtet das Online-Portal «The Hill». Die 49-Jährige hat ein schwieriges Verhältnis zu dem demokratischen Bewerber Bernie Sanders.
     
    Debbie Wasserman Schultz. Foto: Brian Blanco, epa/dpa/Archiv
     
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