Alle News zu den Vorwahlen in den USA
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Alle News zu den Vorwahlen in den USA Live

  • Donald Trump macht weiterhin keine echten Anstalten, die Republikaner zu einen oder sich insgesamt zurückzuhalten. Mit Sorge nimmt die Parteiführung seine Ausfälle gegen Susana Martinez zur Kenntnis, als erste Gouverneurin von New Mexico und Chefin der Gouverneursvereinigung prominenteste Latina der Partei. Sie solle endlich anfangen, ihren Job zu machen, so Trump in Albuquerque, und teilte ordentlich aus. Martinez reagiert sehr kühl. Solche Angriffe Trumps auf Hispanics, eine entscheidende Wählergruppe, gelten auch in der eigenen Partei als ebenso problematisch wie seine Attacken auf Frauen.
     
    Prominenteste Latina der Republikanerin: Susana Martinez Foto: Larry W. Smith, epa/dpa/Archiv
     
     
     
  • Nach einem chaotischen und einzigartigen Vorwahlkampf beginnen die Republikaner zu diskutieren, ob der Wahlkalender geändert werden sollte. So schwere innerparteiliche Verwerfungen wie 2016 dürfe es nicht noch einmal geben, berichtet die «New York Times» aus der Partei. Traditionell machen die kleinen Bundesstaaten New Hampshire und Iowa den Auftakt der Vorwahlen. Ziel solle sein, künftig deutlich mehr Wähler zur Abstimmung zu bekommen und so rascher ein deutlicheres Bild zu bekommen.
  • Elizabeth Warren, linke Senatorin aus Massachusetts, entwickelt sich bei den Demokraten immer mehr zur lautesten Kritikerin Donald Trumps. In einer flammenden Rede in Washington nennt sie ihn einen «kleinen, unsicheren Geldraffer», der sich über die Finanzkrise gefreut habe. «Donald Trump hat gesabbert beim Gedanken, dass die Immobilien-Blase platzt, weil es für ihn bedeutet, dass er billiger an Grundstücke kommt.» Für Trumps jüngste Äußerungen, er wolle Regulierungen aus dem Finanzmarktrecht ändern, hatte sie nur Spott übrig. «Ich suche mir jetzt die kleinste Violine der Welt, um ein trauriges Lied zu spielen.» 
     
    Will für Donald Trump Violine spielen: Elizabeth Warren. Foto: Shawan Thew Coris, epa/dpa/Archiv
  • Hillary Clinton hat mit der Nutzung eines privaten E-Mailservers in ihrer Zeit als Außenministerin gegen interne Vorschriften des Ministeriums verstoßen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Behörde, aus der mehrere Medien übereinstimmend zitieren.

    Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin hatte in ihrer Zeit als Außenministerin zwischen 2009 und 2013 ihre E-Mail-Kommunikation über einen privaten Server abgewickelt. Das FBI ermittelt, ob sie auf dem Server auch vertrauliche Informationen verschickte oder empfing. Das Außenministerium hatte den Schriftverkehr in den vergangenen Monaten nach und nach veröffentlicht. Damit setzte es eine richterliche Anordnung um.

     
  • Bei den Demokraten gewann die Favoritin Hillary Clinton die Vorwahl im Bundesstaat Washington. Das Ergebnis hat allerdings keinerlei Auswirkungen: Die Delegierten hatte die Partei bereits bei einem Caucus im März vergeben. Damals sicherte sich Clintons Rivale Bernie Sanders 74 Delegierte; die Ex-Außenministerin bekam 27. Ein Caucus wird von den Parteien organisiert, für die Vorwahlen (Primaries) sind die Bundesstaaten verantwortlich.

     Hillary hat gut lachen. Foto: Paul Buck, epa/dpa
  • In seiner Rede attackierte der 69-jährige Trump die republikanische Gouverneurin von New Mexico, Susana Martinez. Er machte sie für die wirtschaftlichen Probleme des Bundesstaates im Südwesten verantwortlich. «Sie muss einen besseren Job machen», sagte er. «Sie macht ihre Arbeit nicht. Wir müssen sie dazu bewegen.» Trump hatte eigentlich erklärt, er wolle die konservative Partei einen. Mit solchen Angriffen steht er dem entgegen.  In New Mexico wird am 7. Juni gewählt. Es ist der Staat mit dem größten hispanischen Bevölkerungsanteil. 
  • Erneut ist es bei einer Wahlkampf-Veranstaltung Donald Trumps zu Zwischenfällen gekommen. In Albuquerque im Bundesstaat New Mexico warfen Demonstranten mit Steinen und Flaschen und durchbrachen eine Absperrung rund um das Kongresszentrum. Mehrere Beamte seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Mindestens ein Demonstrant sei festgenommen worden. Auch im Inneren der Halle kam es zu Störungen, als Trump immer wieder sporadisch durch Zwischenrufe unterbrochen wurde. 
     

  • Donald Trump gewinnt die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Washington und holt sich damit weitere Delegierte für den Parteitag im Juli. Er ist nach Vorwahlen in vielen Bundesstaaten bei den Republikanern als einziger Kandidat noch im Rennen. Gekürt wird der endgültige Präsidentschaftskandidat bei einem Parteikonvent im Juli. 

     
  • Und noch ein Sanders-VorstoßNach Hillary Clintons Wimpernschlag-Sieg bei der Vorwahl der US-Demokraten in Kentucky wird das Wahlergebnis möglicherweise überprüft. Clintons knapp unterlegener Gegenkandidat Bernie Sanders habe eine Prüfung der Briefwahlunterlagen und der Wahlautomaten beantragt, teilte Wahlleiterin Alison Grimes mit. 

    Sanders hatte nur mit weniger als einem halben Prozentpunkt und weniger als 2000 Stimmen Rückstand verloren. Jüngste Äußerungen ließen seinen Ärger über Grimes erkennen, die vor laufenden Fernsehkameras Clinton zur Siegerin erklärt hatte. Die Politikerin aus Kentucky zählt seit langem zu den Unterstützerinnen der ehemaligen Außenministerin. Die Überprüfung bringt Sanders im besten Falle einen weiteren Delegierten - sein Rückstand beträgt aber mehrere Hundert.
  • Bernie Sanders, Spielverderber für Hillary Clinton bei den Demokraten, legt sich weiter mit dem Partei-Establishment an. Sanders sammelt jetzt Geld, um Tim Canova, den Gegenkandidaten von Parteichefin Debbie Wasserman Schultz zu unterstützen. Die Amtsinhaberin war Sanders zuvor angegangen, weil seine Anhänger auf einem Parteitag in Nevada Randale gemacht hatten und Sanders sich nicht eindeutig distanziert hatte. Wasserman Schultz trug es mit Fassung: Sie freue sich, gemeinsam mit Sanders im Herbst für einen demokratischen Wahlsieg zu kämpfen, ließ sie mitteilen. Erste Zugeständnisse machte ihm die Partei für den Parteitag im Juli, wo er ein Mitspracherecht bei politischen Themen haben soll.

     Foto: Thais Llorca, epa/dpa/Archiv
  • Je intensiver der Wahlkampf wird, umso mehr Umfragen kommen auf den Markt. In diesem frühen Stadium sind sie nicht mehr als Momentaufnahmen. In den jüngsten dieser Erhebungen nähern sich die Werte für Hillary Clinton und Donald Trump deutlich an. Eine Umfrage der «Washington Post» und des Senders ABC sieht Trump sogar mit zwei Punkten vor Clinton. In anderen Umfragen führt Clinton deutlich, aber enger als noch vor Monaten ist es überall.


  • Kategorisch erklärt Donald Trump jedem, der nach seiner Steuererklärung fragt: «Das geht Sie nichts an.» Das könnte im Wahlkampf ein Problem für ihn werden. In einer Umfrage äußerten sich vor allem Unabhängige sehr unzufrieden mit dieser Haltung. Auf die unabhängigen Wähler wird es im November aber besonders ankommen. Trump wäre in Jahrzehnten der erste Präsidentschaftskandidat, der seine Steuererklärung nicht offen legt. Er findet dafür immer neue Begründungen, zuletzt war es eine amtliche Überprüfung.
  • Im Vorwahlkampf der US-Demokraten wird es wohl keine weitere Fernsehdebatte zwischen den Kontrahenten Clinton und Sanders geben. Clinton habe eine entsprechende Einladung des Senders Fox News ausgeschlagen, teilte ihr Wahlkampf-Hauptquartier mit. «Wir glauben, dass Hillary Clintons Zeit am besten genutzt ist, wenn sie sich direkt mit Wählern in Kalifornien trifft», hieß es zur Begründung. Zuvor hatte Clinton bereits erklärt, sie wolle den Vorwahlkampf abschütteln, betrachte sich als Kandidatin und werde künftig vor allem gegen den wahrscheinlichen republikanischen Widersacher rump kämpfen. 

    Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa 
  • Die Unzufriedenheit mit den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton ist so groß, dass sich das Thema eines dritten Kandidaten hartnäckig hält. In der jüngsten Umfrage zum Thema sagten 44 Prozent der Befragten, statt für die voraussichtlichen Kandidaten der Demokraten und Republikaner würden sie lieber für einen Unabhängigen stimmen. Dafür gibt es zwar nach wie vor vereinzelte Bestrebungen, sie sind aber nicht erfolgversprechend.
  • In der emotional aufgeladenen Debatte um das Thema Waffengewalt hat Donald Trump Äußerungen Hillary Clintons zurückgewiesen, er wolle Waffen in Klassenräumen - um sich umgehend selbst zu widersprechen. «Ich möchte keine Waffen in Klassenräumen. Obwohl, in einigen Fällen sollten Lehrer Waffen in Klassenräumen haben», sagte der Republikaner in einem Telefoninterview des Senders Fox. Welche «Fälle» er genau meint, erklärte Trump nicht. Er versuchte seine Ansicht eher allgemein zu erläutern: «Schauen Sie sich einige unserer Schulen an, es ist unglaublich, was dort passiert.»
     
  • Unerwartet zahm hat sich Bernie Sanders zuletzt gegenüber seiner innerparteilichen Rivalin Hillary Clinton gezeigt. Entgegen früherer Auftritte vermied Sanders bei seiner jüngsten Wahlkampfrede in Kalifornien Kritik an der früheren Außenministerin. Stattdessen habe der Senator von Vermont unter anderem gegen die Republikaner und deren Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ausgeteilt, berichtet die «Los Angeles Times» von einer Wahlkampfveranstaltung im kalifornischen Irvine. Auch habe Sanders im Gegensatz zu jüngeren Auftritten in dem Bundesstaat nicht einmal den Wettkampf um die Nominierung der Demokraten erwähnt, schreibt die Zeitung. 

    Will nicht so schnell aufgeben: Bernie Sanders bei einem Auftritt in Kalifornien. Foto: Paul Buck, epa/dpa
  • Stattdessen legt der scheidende Präsident an Beliebtheit zu. In der aktuellen Erhebung von Gallup sagen 51 Prozent, Barack Obama mache einen guten Job. Das ist für Hillary Clinton nicht unwichtig. Die voraussichtliche Kandidatin der Demokraten steht auch für eine Fortsetzung der Politik Obamas.


  • Hillary Clinton und Donald Trump starten mit historisch schlechten Werten in den Präsidentschaftswahlkampf. In einer Umfrage der «Washington Post» und des Senders ABC sind beide voraussichtlichen Kandidaten bei fast 60 Prozent der Befragten unbeliebt. Je 45 Prozent sagen sogar «sehr unbeliebt». Das hat es nach Angaben der Zeitung noch nie in einem Rennen um das Weiße Haus gegeben.
     
    Rivalen im Kampf um das Weiße Haus: Hillary Clinton und Donald Trump. Foto: Junstin Lane/Andrew Gomberg, epa/dpa
     
  • Bernie Sanders zielt in seinem verbleibenden Wahlkampf mehr und mehr auf die so genannten Superdelegierten der Demokraten. «Wir sind ein demokratisches Land, das in Wahlen entscheidet», so der Konkurrent Hillary Clintons in der Sendung «State of the Union» auf CNN. Er könne nicht verstehen, dass sich Hunderte dieser Superdelegierten schon vor Beginn der Wahlen für Clinton ausgesprochen hätten. Sanders hat in den ausstehenden Vorwahlen rechnerisch kaum mehr eine Chance, die Mehrheit aller Delegierten zu erlangen. Für seine Nominierung zum Kandidaten müsste er sehr viele Superdelegierte auf seine Seite ziehen.
     
    Grundsätzlich über Sinn von Superdelegierten nachdenken: Bernie Sanders, Foto: Paul Buck, epa/dpa
     
  • Ben Carson, einer der 17 früheren Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, ist angeblich nicht mehr in Donald Trumps Team. Er sollte für den voraussichtlichen Frontmann einen Vizepräsidenten aussuchen helfen, fiel aber im Wesentlichen durch unpassende Einlassungen auf. Erst plauderte er aus Versehen wohl Trumps Shortlist für dessen Kandidaten aus, dann dachte er laut über Sarah Palin nach, die umstrittene Ex-Gouverneurin Alaskas. Wie die Seite «The Daily Beast» schreibt, hat Trump getreu der Tradition aus seiner Reality-TV-Show «The Apprentice» dann genug gehabt und Carson beschieden: «You're fired!» (Du bist entlassen).
     
    Ziehen offenbar nicht mehr gemeinsam an einem Strang: Ben Carson und Donald Trump. Foto: Cristobal Herrera, epa/dpa/Archiv
     
  • Deutliche Worte zum Wahlkampf in seiner Heimat und insbesondere zum republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump findet US-Schauspieler Robert Redford (79) im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung»: «Es ist wie ein Karneval, und es ist deprimierend. Trump ist verrückt und egozentrisch. Ich muss ihm aber lassen, dass er mit seiner Art auch etwas Nützliches getan hat. Er hat die anderen Kandidaten als Leichtgewichte entblößt, die immer versuchen, das Richtige zu sagen. Das hatte einen gewissen Wert. Aber alles andere an ihm ist lächerlich.»

     Regie- und Schauspiel-Legende Robert Redford. Foto: George Frey, epa/dpa/Archiv
  • Bei einer Veranstaltung sagte Clinton zudem, die USA erlebten eine Epidemie der Waffengewalt. In Trump bewerbe sich jemand als Präsident, der mehr Waffen in Schulen wolle. «Irgendetwas läuft schief, wenn so viele junge Menschen sterben, die gerade ins Leben starten wollen.» «Diese Wahl gibt uns die Gelegenheit, es richtig zu machen», sagte Clinton. Sie sprach bei einer Gala der Trayvon-Martin-Stiftung. Der unbewaffnete minderjährige Schwarze war 2012 in Florida von einem Freiwilligen einer Bürgerwehr erschossen worden. 
  • Nach Donald Trumps Auftritt bei der Waffenlobby und seinem Vorwurf, Hillary Clinton sei die am meisten gegen Waffen gerichtete Kandidatin in der Geschichte, wehrt sich die Demokratin via Twitter.  «Sie liegen falsch... Wir können den zweiten Artikel der Verfassung aufrechterhalten und zugleich sinnlose Waffengewalt verhindern», schrieb die frühere Außenministerin. 


  • Unterdessen kämpft der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders laut Medienberichten mit einer zur Neige gehenden Wahlkampfkasse. Zum Start des laufenden Monats habe seine Kampagne nur noch knapp sechs Millionen Dollar (rund 5,3 Millionen Euro) zur Verfügung gehabt, heißt es in den Unterlagen der nationalen Wahlkommission. Seine Rivalin Hillary Clinton habe hingegen fünf Mal so viel Geld: Anfang Mai hatte die Favoritin auf die Präsidentschaftsnominierung der Demokraten 30 Millionen Dollar. 


  • Wie zu vielen anderen Punkten auch, hat Trump seine Haltung zu Waffen im Lauf der Zeit geändert. In den vergangenen Jahren hatte er sich mehrfach gegen Waffen ausgesprochen. Nun sagt Trump, es müsse in den USA generell ein Ende mit waffenfreien Zonen haben - also auch in Schulen. Unter dem Applaus der NRA fügte er hinzu, mehr Waffen bedeuteten letztlich weniger Waffengewalt.

    In den USA sterben im Schnitt jährlich etwa 33.000 Menschen durch Schusswaffengewalt. Die Zahl steigt seit Jahren. Statistisch besitzen 90 Prozent der 320 Millionen US-Bürger eine Waffe.
  • Die US-Waffenlobby unterstützt im Präsidentschaftswahlkampf erwartungsgemäß Donald Trump, den voraussichtlichen Kandidaten der Republikaner. Der Vorsitzende der National Rifle Association NRA, Chris Cox, sicherte Trump in Louisville (Kentucky) die Unterstützung der NRA zu. In seiner Rede vor der NRA-Jahresversammlung sagte Trump, er werde als Präsident das Recht auf Waffenbesitz verteidigen. Anders als Hillary Clinton, voraussichtliche Kandidatin der Demokraten, werde er dieses Grundrecht achten und wertschätzen. Waffenfreie Zonen müssten überall in den USA abgeschafft werden. 


  • Einer neuen Umfrage zufolge hat Hillary Clinton im direkten Vergleich mit Donald Trump in der Gunst der Wähler an Zustimmung verloren. Würde bereits heute der neue Präsident der USA gewählt, würde die Demokratin auf 47 Prozent der Stimmen erhalten, während der Republikaner auf 41 Prozent käme, berichtet die «New York Times» über eine gemeinsam mit dem Sender CBS News erhobene Umfrage. Noch im vergangenen Monat lag Clinton mit 10 Prozentpunkten vor Trump. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Bernie Sanders gegen Trump antreten würde, wäre das Ergebnis eindeutiger. Demnach würden sich 51 Prozent für Sanders entscheiden, während Trump nur auf 38 Prozent käme. 

  • Schlechte Nachrichten für Donald Trump: Gegen einer seiner Delegierten in Maryland haben die Behörden Anklage im Zusammenhang mit Kinderpornografie und illegalem Waffenbesitz erhoben. Der 30-jährige Angeklagte habe sein Mandat zurückgegeben und werde nun ersetzt, teilte ein Vertreter der republikanischen Partei mit. 


  • Noch eine TV-Debatte? Bernie Sanders würde der Einladung des Senders Fox News folgen und sehr gerne vor der wichtigen Wahl in Kalifornien nochmals mit Hillary Clinton streiten. Die beiden sind bereits neun Mal im Fernsehen aufeinandergetroffen. Clintons Antwort steht noch aus. Der Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hat in den vergangenen Tagen nochmals deutlich an Schärfe zugelegt. Clinton liegt insgesamt klar vorne, aber Sanders will bis zuletzt im Rennen bleiben.


  • Er hat es angekündigt, und er macht Ernst: Donald Trump öffnet im Wahlkampf auch die unteren Schubladen. Hillary Clintons Team reagierte entsetzt auf Anschuldigen des Republikaners, ihr Mann Bill Clinton sei ein Vergewaltiger, ein Fummler und ein Grabscher. «Trump will die Amerikaner durch den Schlamm ziehen, um von eigenen Problemen wie dem Nicht-Veröffentlichen seiner Steuern abzulenken», heißt es in einem Statement des Clinton-Teams. Trump bezog sich auf Anschuldigen gegen Bill Clinton aus den Jahren 1978, 1991 und 1993.
  • Mitt Romney, Ex-Präsidentschaftskandidat der Republikaner und ausgewiesener Trump-Gegner, beendet angeblich seine Anstrengungen bei der Suche nach einem unabhängigen Kandidaten. Der Kandidat von 2012 sei frustriert, dass die Partei Trump so wenig Widerstand entgegensetze, heißt es. Er bleibe aber voller Hoffnung, dass sich neben Trump und Hillary Clinton noch ein dritter Kandidat finde.

     Ex-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Foto: Tom Smart, epa/dpa/Archiv
  • US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gibt seinem umstrittenen Wahlkampfmanager Paul Manafort noch mehr Macht. Manafort solle künftig die Oberaufsicht über Trumps Wahlkampf führen und die Strategien entwerfen, berichtet der US-Sender ABC. Corey Lewandowski, der wegen Handgreiflichkeiten gegen eine Reporterin in die Schlagzeilen geraten war, bleibe Leiter des Wahlkampfteams.

    Manafort hat eine schillernde Geschichte als Lobbyist. Er arbeitete nicht nur für die republikanischen US-Präsidenten Gerald Ford, Ronald Reagan und George Bush, seine Lobbying-Firma soll auch für Diktatoren auf mehreren Kontinenten aktiv gewesen sein. Unter anderem sollen den Berichten von US-Medien und Menschenrechtsorganisationen zufolge der frühere philippinische Machthaber Ferdinand Marcos, der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch und der somalische Diktator Siad Barre zu den Auftraggebern gehört haben.

     Paul Manafort (M.) hat bereits für die vielfältigsten Politiker gearbeitet. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv
  • US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat ihrem mutmaßlichen Kontrahenten Donald Trump die Fähigkeit für das Präsidentenamt abgesprochen. «Donald Trump ist nicht ausreichend qualifiziert, um Präsident zu sein», sagte Clinton in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN. Seine jüngsten außenpolitischen Äußerungen, in denen er unter anderem ein Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un in Aussicht stellte, fügten sich «zu einem sehr beunruhigenden Bild», sagte Clinton. 

    Den innerparteilichen Kampf bei den Demokraten gegen ihren Herausforderer Bernie Sanders betrachte sie bereits als gewonnen. «Das ist praktisch abgeschlossen», sagte Clinton. «Ich werde die Kandidatin meiner Partei sein.» Es gebe keine andere Möglichkeit. Clinton führt im Vorwahlrennen hoch und kann nur noch theoretisch von Sanders eingeholt werden. Der 74-Jährige gibt das Rennen jedoch nicht auf. 

     Gibt sich siegessicher: Hillary Clinton. Foto: Peter Foley, epa/dpa
  • Der Wahlkampf ist auch teuer für Hillary Clinton. Weil sie sich viel länger auf ihren innerparteilichen Widersacher Bernie Sanders konzentrieren muss, als erwartet worden war, geht auch mehr Geld drauf. Ihr Team beteuert, dass es schon nicht knapp werde. Mehrere Künstler wollen dennoch mit einem großen Konzert Geld für Clintons Kampagne sammeln. Am 6. Juni - also einen Abend vor der mit Spannung erwarteten Vorwahl in Kalifornien - stehen Christina Aguilera, Stevie Wonder, Ricky Martin und John Legend in Los Angeles für die Demokratin auf der Bühne. Clinton selbst soll auch dabei sein. 
     
    Will die Ex-First Lady unterstützen: Christina Aguilera. Foto: Sebastiao Moreira, epa/dpa/Archiv
     
  • Donald Trump hat vermutlich längst nicht so viel Geld wie er vorgibt. Während er damit wirbt, seine Geschäfte brächten ihm mehr als eine halbe Milliarde Dollar im Jahr ein, errechnete das «Wall Street Journal» einen Betrag von 160 Millionen Dollar. Was Trump flüssig machen kann, reicht nach Ansicht von Experten hinten und vorne nicht, um einen Präsidentschaftswahlkampf selber zu finanzieren: Der wird ihn vermutlich bis zu eine Milliarde Dollar kosten. Trump beginnt damit, für die Finanzierung Profis einzustellen. Er wird auch die Hilfe der Partei brauchen.
     
    Kann seinen Wahlkampf kaum selbst finanzieren: Donald Trump. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
     
  • Nach Vorwürfen, Facebook habe in den USA Nachrichten mit konservativem Blickwinkel unterdrückt, hat sich Gründer und Chef Mark Zuckerberg mit Politikern und Journalisten aus dem rechten politischem Spektrum getroffen. Er räumte danach ein, dass es in dem Lager Zweifel daran gebe, dass Facebook Inhalte gleichberechtigt behandele. Er wolle aber persönlich dafür sorgen, schrieb Zuckerberg in einem Facebook-Eintrag. Es sei wichtig, dass das weltgrößte Online-Netzwerk eine Plattform für alle Ideen bleibe.
     
    In dem Treffen in Facebooks Hauptquartier im kalifornischen Menlo Park nahmen US-Medienberichten zufolge bekannte konservative Journalisten wie Glenn Beck oder Dana Perino teil sowie ein Wahlkampf-Koordinator von Präsidentschafts-Anwärter Donald Trump und diverse Aktivisten.
     
  • Das sind wahre Krokodilstränen: Donald Trump findet es total gemein, wie die Demokraten mit Bernie Sanders umgehen. Das Wahlsystem sei manipuliert und auf Hillary Clinton zugeschnitten. Geschickt reicht der Republikaner den «entrechteten» Anhängern des linken Demokraten die Hand, sie könnten sich gerne in den Trump-Train einreihen, sollte Sanders nicht zum Zuge kommen. 
  • Der amerikanische Wahlkampf wird stürmisch. Wir hatten uns auf Barrikaden im republikanischen Lager eingestellt und stattdessen sind es jetzt die Demokraten, die streiten. Bei den Republikanern hat sich sogar der Vorsitzende des Repräsentantenhauses Paul Ryan mit (Donald) Trump abgefunden. (...) Bei den Demokraten hingegen gibt der Sozialist Bernie Sanders nicht auf, obwohl er deutlich hinten liegt. Der Wahlkampf zwischen ihm und der früheren First Lady Hillary Clinton wird immer schärfer. (...) Während sich die Republikaner, wenn auch mürrisch, hinter Trump stellen, tun sich die Demokraten schwer damit, Hillary Clinton das finale Ok zu geben.

     Die Turiner Tageszeitung «La Stampa» kommentiert die Situation im Vorwahlkampf für das Präsidentenamt in den USA.
  • Donald Trump wird Medienberichten zufolge im Laufe des Tages mit  Henry Kissinger zusammentreffen. Trump war zuletzt mit verschiedenen Vertretern des Partei-Establishments zusammengekommen, um eine möglichst breite Unterstützer-Basis innerhalb der Republikaner aufzubauen. Der 92 Jahre alte Kissinger  war Außenminister (1973 bis 1977) unter den Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford.
     

  • Was darf im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu keiner halbwegs bekannten Persönlichkeit fehlen? Richtig, die passende Spielzeug-Figur. Der Sender MSNBC hat den Künstler Michael Leavitt besucht und den Zuschauern einen kleinen Einblick in dessen Arbeit verschafft. Leavitt hat im Auftrag einer New Yorker Spielzeugfirma eine Clinton- und eine Sanders-Figur entworfen. Der Senator von Vermont zeigt sich angesichts seines Miniatur-Alter-Egos übrigens nicht gerade von seiner humorvollsten Seite.  


  • Mehr als 1,4 Millionen Dollar Redehonorare und Buchtantiemen in Höhe von 5 Millionen: Diese Einnahmen aus dem Jahr 2015 hat Hillary Clinton veröffentlicht. Zahlen wie diese ziehen den Zorn ihres linken innerparteilichen Konkurrenten Bernie Sanders auf sich. Für die sechs bereits bekannten Reden erhielt die Ex-Außenministerin genau 1 475.500 Dollar.
     
    Veröffentlicht ihre Honorare: Hillary Clinton. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
     
  • Paul Ryan, als Vorsitzender des Repräsentantenhauses der bisher mächtigste Politiker der US-Republikaner, ist auf Trump-Linie eingeschwenkt. «Derjenige, der die Kandidatur bekommt, ist auch der Anführer unserer Partei», so Ryan. Er galt bisher als stimmgewaltiger innerparteilicher Kritiker Trumps. Gleichzeitig suchen immer noch einige republikanische Delegierte nach Wegen, Trump auf dem Parteitag im Juli zu verhindern. Den Versuchen wird wenig Aussicht auf Erfolg eingeräumt. 
     
    Widerstand gegen Trump nur noch sporadisch: Paul Ryan. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
     
    • UPDATE
    Hillary Clinton gewinnt bei den Vorwahlen in Kentucky hauchdünn gegen ihren Rivalen Bernie Sanders und stoppt damit ihre Serie von Niederlagen. In Oregon holt sich Sanders den Sieg. Im Gesamtrennen liegt Clinton so gut wie uneinholbar vor dem Senator von Vermont. Der weiterhin große Aufwand für die Vorwahlen hält Clinton davon ab, sich auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur schon voll auf Donald Trump zu konzentrieren. 

    Enge Rennen gegen Sanders sind mathematisch folgenlos, aber schlecht für den Schwung ihrer Kampagne und ihr bereits jetzt angekratztes Image. Sanders hat angekündigt, trotz schwindender Aussichten bis zum Schluss im Rennen bleiben zu wollen. Er könnte eine Kampfabstimmung auf dem Parteitag im Juli suchen. Die Demokraten befürchten einen bleibenden Riss ihrer Partei, weil die Anhänger Clintons und Sanders' nicht mehr zueinander finden.

    Die ehemaligen First Lady: Hillary Clinton. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv 
  • Das sozialistische Kuba setzt auch nach der US-Präsidentenwahl im November auf eine weitere Annäherung mit dem früheren ideologischen Feind. Der Karibikstaat hoffe, dass der nächste US-Präsident die Meinung der Amerikaner respektiere, erklärt die ranghohe kubanische Diplomatin Josefina Vidal in der Hauptstadt Havanna. Laut Umfragen unterstützen die meisten US-Bürger die neue Dialogpolitik mit Kuba. 

    Viele US-Firmen und Politiker würden den Annäherungskurs zwischen beiden Ländern befürworten, so Vidal weiter nach Abschluss einer Gesprächsrunde mit einer US-Delegation in Havanna. Zu dem möglichen republikanischen Kandidaten Donald Trump oder die Demokratin Hillary Clinton wollte sich Vidal nicht direkt äußern. Beide Staaten hatten im Juli vergangenen Jahres diplomatische Beziehungen nach einer jahrzehntelangen Eiszeit wiederaufgenommen. Die Beziehungen sollen nun nach und nach normalisiert werden.

    Hofft auf weitere Annäherung mit den USA nach der Präsidentenwahl: Josefina Vidal. Ernesto Mastrascusa, epa/dpa/Archiv
  • Bei den US-Demokraten ist es im parteiinternen Streit um die Zuordnung von Delegierten im Bundesstaat Nevada zu Ausschreitungen gekommen. Wie erst jetzt öffentlich bekannt wurde, riefen Anhänger des Präsidentschaftsbewerbers Bernie Sanders auf dem Parteitag in Las Vegas am vergangenen Wochenende Schimpfworte und Drohungen in Richtung der Versammlungsleitung, teilweise wurden Gegenstände geworfen. 

    Sanders' Anhänger hätten «aktiv ein Zerwürfnis und Ausschreitungen herbeigeführt», heißt es in einem Statement der Nevada-Demokraten an die Bundespartei. Bundespartei. Versammlungsleiterin Roberta Lange musste den Angaben zufolge aus dem Saal fliehen. Die Demokraten in Nevada richteten auch deshalb eine formelle Beschwerde an die Parteizentrale. In der Partei wird nun befürchtet, dass es auch beim Nominierungsparteitag im Juli in Philadelphia zu Tumulten kommen könnte. 


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